Whigfield

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Whigfield nach einem Auftritt (2009)

Whigfield (* 11. April 1970 in Skælskør; bürgerlich Sannie Charlotte Carlson) ist eine dänische Sängerin.

Karriere[Bearbeiten]

Carlson studierte Musik und arbeitete als Fotomodel, bevor sie den Musikproduzenten Larry Pignagnoli traf, der aus ihr den Eurodance-Star Whigfield formte – sie benannte sich mit dem Nachnamen ihrer Englischlehrerin. Mit Saturday Night gelang Carlson 1994 der internationale Durchbruch. Der Song wurde der Sommerhit des Jahres und erreichte Platz 1 der Musik-Charts in Deutschland, England, der Schweiz, Italien und Irland. Weltweit verkaufte sich der Song über zwei Millionen Mal. Nach Saturday Night war Whigfield auf die Musikrichtung des Eurodance festgelegt. Bereits die nachfolgende Veröffentlichung Another Day unterschied sich stilistisch kaum von ihrem Vorgänger. Es folgten weitere Singleaufnahmen, mit denen Whigfield gute bis mittlere Charterfolge verbuchen konnte. 1994[1] sowie 1995 erhielt sie von den Lesern der Jugendzeitschrift Bravo den bronzenen Bravo-Otto. Ihren letzten großen Hit hatte sie 1996 mit Sexy Eyes (with your sexy smile). Danach konnte sie nur noch in Spanien größere Erfolge erzielen.

Anfang Dezember 2009 veröffentlichte Whigfield eine neue Ballade mit dem Titel No Doubt. Zusammen mit den Oral Tunerz veröffentlichte Whigfield im Februar 2011 die Single To Feel Alive. Im Juni 2011 erschien die Single C’est Cool. Anfang September 2012 veröffentlichte Whigfield die Single 4Ever. Das Video dazu erschien am 22. September 2012. Das Album W ist am 28. September 2012 erschienen.

Für die Reality-Dokusoap Saturday Night auf RTL II wurde Whigfields Hit Saturday Night in einer Remix-Version mit dem deutschen Rapper Carlprit neu aufgelegt.[2] Dank der Präsenz im Fernsehen konnte sich die neue Version auch in den Verkaufscharts platzierten und bescherte Whigfield nach acht Jahren wieder einen Charterfolg.

Ähnlichkeit[Bearbeiten]

Schon früh bemerkten Hörer die Ähnlichkeit der Stimme Whigfields zu der von Annerley Gordon (als Ann Lee bekannt), die von demselben Team (Villa Productions) produziert wurde. Ann Lee lieh schon mehreren anderen Sängerinnen ihre Stimme: Groove Twins, Go Go Girls, Annalise, Ally, JoNeben und anderen. Außerdem ist Annerley Gordon als Songschreiberin für viele Whigfield-Songs verantwortlich. Whigfield und Ann Lee äußerten sich bisher nicht zu diesem Thema, allerdings nutzt das Produktionsteam die Gerüchte zur Vermarktung: 2003 wurde eine Vinyl namens The Battle Mix veröffentlicht. Der Song ist ein Megamix bestehend aus Whigfields Saturday Night 2003 und der Single No No No von Ann Lee.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1995: Whigfield
  • 1995: Mega Mixes
  • 1997: Whigfield II
  • 2000: Whigfield III
  • 2002: Whigfield IV
  • 2004: Dance with Whigfield
  • 2004: Was a time
  • 2004: Waiting for Saturday Night - Her Greatest Hits
  • 2007: All in One
  • 2012: W
  • 2012: W Pro
  • 2012: W Extra Edition
  • 2012: W Extra Edition Pro
  • 2013: Best Of (XMas Edition)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Singles DE[3] AT CH UK
1994 Saturday Night 1 4 1 1
1994 Another Day 12 9 7
1995 Think of You 25 17 7
1995 Big Time 50 21
1995 Close to You / Last Christmas 90 13
1996 Sexy Eyes (with your sexy smile) 14 7 12 68
1997 Gimme Gimme
1997 Baby Boy
1997 No Tears to Cry
1998 Givin' All My Love
1999 Be My Baby
2000 Doo-Whop
2000 Much More
2002 Gotta Getcha
2002 Amazing & Beautiful / My My
2003 Saturday Night 2003
2004 Was a Time 74
2007 Think of You 2007
2008 Right in the Night
2009 No Doubt
2011 C'est Cool
2012 4Ever
2012 Jeg kommer hjem
2012 C'est Cool (XMas Mix)
2013 Saturday Night 2013 (feat. Carlprit) 83

Quellen[Bearbeiten]

  1. bravo.de: BRAVO OTTO - 1994!, abgerufen am 28. Dezember 2012
  2. Saturday Night - RTL II adaptiert Ösirealityhit
  3. Chartquellen: DE AT CH UK

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Whigfield – Sammlung von Bildern