White Paper

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Als White Paper (ursprünglich englisch; basierend auf dem politischen Weißbuch) wird heute eine Übersicht über Leistungen, Standards und Technik vor allem zu IT-Themen bezeichnet. Hierzu zählen auch Anwenderbeschreibungen, Fallstudien und Marktforschungsergebnisse. Diese geben auf mindestens zwei Seiten einen Überblick über Vor- und Nachteile, Kosten und Einsparpotenzial. In der Regel umfassen sie 10 bis 15 Seiten. Sie sollen die Kompetenzen des Verfassers bzw. die Leistungsfähigkeit des Systems zeigen und Vertrauen wecken.

Oft wird zu einem bestimmten, klar eingegrenzten Themengebiet durch Auflistung von Pro- und Kontra-Argumenten ausführlich Stellung genommen. Whitepapers sind ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, das besonders im Internet angewandt wird. Die Sprache wird eher fachlich gehalten. Auch auf verkäuferische Floskeln wird oft verzichtet. Neben dem IT-Umfeld werden sie heute auch auf anderen Fachgebieten geschrieben.

White Papers als Kommunikationsinstrument[Bearbeiten]

White Papers werden zunehmend als Kommunikations- und Werbeinstrument eingesetzt. Ein White Paper ist ein Dokument, das in einer flüssigen Sprache ohne Marketingballast spezifische Themen behandelt: als (Fall-)Studie, Anwenderbeschreibung, Analyse oder Marktforschung. Das eingegrenzte Thema wird auf bis zu 15 Seiten behandelt, längere Dokumente sind eher selten. Von konventionellen Werbeformaten unterscheiden sich White Papers nicht nur durch ihren Umfang, sondern auch durch ihren konkreten Nutzwert. Der Leser benötigt in einer bestimmten Situation eine Problemlösung. Diese Erwartung sollte ein White Paper erfüllen. White Papers werden immer häufiger auch als Werbeform eingesetzt, um durch zielgruppengenaue Kampagnen die Generierung hochwertiger Kundenkontakte zu erreichen (Lead Generation).

Beispiele[Bearbeiten]