Whitney Museum of American Art

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Whitney Museum of American Art, 2010

Das Whitney Museum of American Art im New Yorker Stadtbezirk Manhattan stellt eine der wichtigsten Sammlungen amerikanischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts aus. Gertrude Vanderbilt Whitney gründete das Museum im Jahre 1931 mit ungefähr 700 Kunstwerken aus ihrem eigenen Besitz.

Gebäude[Bearbeiten]

Whitney Museum of American Art, 2007

Das jetzige Gebäude wurde nach zwei Umzügen 1963 bis 1966 von Marcel Breuer und Hamilton P. Smith geplant und erbaut. Es beeindruckt durch seine treppenförmige Fassade aus großen grauen Granitsteinen und den sich nach außen stülpenden Fenstern. Nachdem das Bauwerk 1998 vorsichtig, durch den Ankauf eines Nachbargebäudes und die Auslagerung von Büros und Lagerräumen in das neue Gebäude, vergrößert wurde, ist eine Erweiterung und Renovierung des bestehenden Gebäudes durch Renzo Piano geplant. Im Jahr 2010 betrugen die geschätzten Baukosten für den Neubau im Meatpacking District von Manhattan 680 Millionen US-Dollar.[1] 2015 sollen die Bauarbeiten beendet sein.[2]

Sammlung[Bearbeiten]

Das Museum stellt Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Skulpturen, Installationen, Videokunst und Fotografien aus. Alle zwei Jahre informiert die Whitney-Biennale in einer groß angelegten und international beachteten Ausstellung über den aktuellen Stand der amerikanischen Kunstszene. 1978 kam es mit der Ausstellung „New Image Painting“ zur gleichnamigen Kunstströmung.

Die ständige Sammlung umfasst mehr als 18.000 Kunstwerke von über 2.800 Künstlern (Stand: 2011). Zur Erschließung stellt das Whitney Museum eine Online-Datenbank zur Verfügung.

Vertreten sind unter anderem die Künstler Josef Albers, Alice Aycock, Thomas Hart Benton, Louise Bourgeois, Charles Burchfield, Alexander Calder, Ron Davis, Stuart Davis, Richard Diebenkorn, Arthur Dove, William Eggleston, Helen Frankenthaler, Arshile Gorky, Keith Haring, Grace Hartigan, Marsden Hartley, Robert Henri, Eva Hesse, Hans Hofmann, Edward Hopper, Jasper Johns, Franz Kline, Willem de Kooning, Lee Krasner, Ronnie Landfield, John Marin, Agnes Martin, Knox Martin, Joan Mitchell, Robert Motherwell, Louise Nevelson, Barnett Newman, Kenneth Noland, Albert Pinkham Ryder, Jackson Pollock, Maurice Prendergast, Robert Rauschenberg, Man Ray, Mark Rothko, Morgan Russell, John Sloan, Cindy Sherman, Kiki Smith, Anne Truitt, Andy Warhol.

Das Museum bewahrt den gesamten Nachlass von Edward Hoppers Witwe Josephine Verstille Nivison mit über 3100 Werken.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Whitney Museum of American Art – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. J. M.: Whitney Museum, New York. Jetzt geht's los. In: FAZ, 17. Juni 2010, Seite 36.
  2. Christopher Gray: The Controversial Whitney Museum. In: The New York Times, 14. November 2010, aufgerufen am 10. Mai 2011.

40.77325-73.964055555556Koordinaten: 40° 46′ 24″ N, 73° 57′ 51″ W