Wichtel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel behandelt die in nordischen Sagen vorkommenden Wichtel; zum deutschen Politiker siehe Peter Wichtel.
Die Wichtelmänner, Illustration aus Grimms Märchen (1915)

Ein Wichtel (Diminutiv von Wicht), auch Wichtelmann oder Wichtelmännchen, ist ein kleines Phantasiegeschöpf, das vor allem in nordischen Sagen Gutes tut. Der hilfreiche kleine Hausgeist ist auch zu Schabernack geneigt. Er kommt auch häufig in Bilderbüchern vor, zum Beispiel in vielen Werken von Fritz Baumgarten. In der Weihnachtszeit bringen Weihnachtswichtel heimlich Geschenke beim Wichteln. In modernerer Fantasy-Literatur sind Wichtel auch böse Geister, die Übles aushecken und Hexen dienen. Die Rolle der guten Geister fällt dann den Heinzelmännchen zu.

In Österreich und in einigen deutschen Pfadfinderverbänden werden als Wichtel die jüngsten weiblichen Mitglieder der Pfadfinderbewegung bezeichnet (Mädchen von ca. 6 bis 10 Jahren); in der Schweiz hießen sie bis 2009 Bienli. Die gleichaltrigen Jungen heißen Wölflinge, in der Schweiz Wölfe.

Siehe auch[Bearbeiten]