Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?

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Filmdaten
Deutscher Titel Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?
Originaltitel How to Lose a Guy in 10 Days
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 111 Minuten
Altersfreigabe FSK 0
JMK uneingeschränkt[1]
Stab
Regie Donald Petrie
Drehbuch Kristen Buckley,
Brian Regan,
Burr Steers
Produktion Robert Evans,
Lynda Obst,
Christine Peters
Musik David Newman
Kamera John Bailey
Schnitt Debra Neil-Fisher
Besetzung

Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen? (Originaltitel: How to Lose a Guy in 10 Days) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2003. Der Regisseur war Donald Petrie, das Drehbuch schrieben Kristen Buckley, Brian Regan und Burr Steers. Die Hauptrollen spielten Kate Hudson und Matthew McConaughey.

Handlung[Bearbeiten]

Benjamin Barry arbeitet für eine New Yorker Werbeagentur. Er wettet mit seinem Chef und den Kolleginnen, dass er innerhalb von zehn Tagen die Journalistin Andie Anderson dazu bringen kann, sich in ihn zu verlieben. Wenn es ihm gelingt, wird er mit der Organisation der Werbekampagne für ein mit Diamanten handelndes Unternehmen beauftragt.

Anderson recherchiert für einen Artikel über die Tricks, die eine Frau anwenden kann, um eine Beziehung zu beenden. Sie wendet diese Tricks bei Barry an. Sie hindert ihn unter anderem daran, ein Basketballspiel zu sehen, das ihm sehr wichtig war, „dekoriert“ seine Wohnung beim ersten Besuch um, als die beiden intim werden, nennt sie seinen Penis Prinzessin Sophia und taucht unangemeldet bei seinem Herrenpokerabend auf. Nach einem Streit schlägt er Andie eine Paartherapie vor, um Zeit zu gewinnen. Anderson führt ihn zu ihrer Freundin Michelle Rubin, die eine Beziehungstherapeutin spielt. Dort werden intime Details der Beziehung besprochen.

Barry stellt Anderson seiner Familie vor. Es zeigt sich, dass sie die erste Frau ist, mit der er seine Familie besuchte. Dort erlernt Andie das Kartenspiel Blödsinn, in dem es darum geht, die Spielpartner zu durchschauen. Obwohl Benjamin der beste Spieler der Familie ist, gewinnt Andie auf Anhieb gegen ihn.

Auf einer Party erfahren Barry und Anderson die Wahrheit über die Hintergründe ihrer Beziehung und streiten sich daraufhin öffentlich. Andie schreibt den Artikel, in dem sie offen über ihre Gefühle zu Benjamin spricht. Ihre Chefin ist begeistert, trotzdem will sie Andie nicht erlauben, über seriöse Themen zu schreiben. Anderson kündigt und will nach Washington, D.C. fliegen, um sich dort zu bewerben. Barry liest den Artikel, holt die in einem Taxi fahrende Anderson ein und will sie überreden, in New York zu bleiben. Andie leugnet ihre Gefühle für ihn, daraufhin sagt Benjamin – wie im Kartenspiel – Blödsinn. Sie willigt ein, mit ihm in die Stadt zurückzukehren.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film wurde unter anderem als vorhersehbar und furchtbar altbacken bezeichnet. Lediglich die Arbeit der Hauptdarsteller wurde gelobt.

James Berardinelli kritisierte auf ReelViews, dass dem Film eine Liebesgeschichte zwischen den „billigen Gags“ („cheap laughs“) fehle. Er wirke stellenweise wie die Komödie Der Rosenkrieg, aber habe nicht den „Mut“ des Films von Danny DeVito, weil der Regisseur möchte, dass die Zuschauer beide Hauptcharaktere mögen würden. Kate Hudson spiele „sehr gut“, aber mit einer „schockierend eingeschränkten Bandbreite“ der Ausdrucksmittel. Matthew McConaughey sehe so gut aus, dass es das Hinterfragen seiner schauspielerischen Leistungen vermeide.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

David Newman gewann den BMI Film Music Award. Kate Hudson wurde für den MTV Movie Award sowie für den Teen Choice Award (in vier Kategorien) nominiert. Matthew McConaughey wurde für den Teen Choice Award in zwei Kategorien nominiert, Michael Michele wurde für den Teen Choice Award in einer Kategorie nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde in New York City, in Toronto und in Ayr (Ontario) gedreht. Die Produktionskosten betrugen ca. 50 Millionen US-Dollar. Der Film spielte weltweit ca. 177 Millionen US-Dollar ein, davon etwa 106 Millionen US-Dollar in den Kinos der Vereinigten Staaten.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Filmkritik von James Berardinelli