Wied (Fluss)
| Wied | ||
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Die Wied bei Roßbach |
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| Daten | ||
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| Gewässerkennzahl | DE: 2716 | |
| Lage | Rheinland-Pfalz, Deutschland | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Rhein → Nordsee | |
| Quelle | Nördlich von Linden 50° 36′ 15,5″ N, 7° 51′ 11,3″ O50.6043055555567.8531388888889463 |
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| Quellhöhe | ca. 463 m ü. NN [1] | |
| Mündung | Bei Neuwied in den Rhein50.4415277777787.442563Koordinaten: 50° 26′ 30″ N, 7° 26′ 33″ O 50° 26′ 30″ N, 7° 26′ 33″ O50.4415277777787.442563 |
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| Mündungshöhe | ca. 63 m ü. NN [1] | |
| Höhenunterschied | ca. 400 m | |
| Länge | 102 km | |
| Einzugsgebiet | 770,8 km² | |
| Abfluss am Pegel Friedrichsthal (680 km²)[2] |
MNQ MQ MHQ |
1,20 m³/s 8,34 m³/s 91,1 m³/s |
| Durchflossene Stauseen | Dreifelder Weiher | |
Die Wied ist ein 102 km langer, rechter bzw. östlicher Nebenfluss des Rheins in Deutschland. Sie durchfließt von der Quelle bis zur Mündung rheinland-pfälzisches Gebiet. Ihr Einzugsgebiet umfasst eine Fläche von 770,8 km². Die Wied ist von der Rothenbachmündung (nordöstlich Wahlrod) bis zur Mündung in den Rhein nach dem rheinland-pfälzischen Landeswassergesetz ein Gewässer zweiter Ordnung, so dass für die Reinhaltung die Landkreise zuständig sind.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Verlauf
Die Wied entspringt im Westerwald auf 464 m ü. NN direkt nördlich der Ortsgemeinde Linden, Teil der Verbandsgemeinde Hachenburg. Anfangs passiert sie Linden am östlichen Ortsrand und verläuft in Richtung Süd-Südwesten, um am Ostufer in den Dreifelder Weiher (größter Weiher der Westerwälder Seenplatte) einzufließen und diesen in Richtung Nordwesten zu verlassen.
Anschließend fließt die Wied in nordwestlicher Richtung nach Altenkirchen, dann westwärts durch den landschaftlich reizvollen Naturpark Rhein-Westerwald, Neustadt passierend. Danach knickt sie nach Süden ab, um unweit der Naturparkgrenze am Ortsrand von Irlich (ein westlicher Stadtteil von Neuwied) in den aus Richtung Süd-Südosten kommenden Mittelrhein zu münden.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Tourismus
Der letzte halbe Flusskilometer der Wied ist schiffbar und führt zum Werkshafen der Rasselstein GmbH, heute Mitglied des Thyssen-Krupp-Konzerns. Für Wanderer werden Fluss und Landschaft durch den Wiedwanderweg (100 km lang) erschlossen. Außerdem gibt es in Altwied und Michelbach ein Wasserkraftwerk. In der Strickhausener Mühle (Gem.Berzhausen) wird ebenfalls Strom erzeugt. Je nach Wasserstand ist die Wied ab Altenkirchen für Kajaks und ab Schöneberg für Canadier befahrbar, bei niedrigerem Wasserstand erst ab Oberlahr.
Die Wied ist Namensgeberin für ein Programmkino und Kulturzentrum in Neitersen, die Wied Scala.
[Bearbeiten] Geschichte
Die älteste geschriebene Form des Flussnamens Wied liegt mit uuida (lies: wida) aus dem Jahr 857 vor.[3] Im Mittelalter bildete die Wied ungefähr in der ersten Hälfte ihres Laufes, etwa von Steinebach bis oberhalb Neustadt (Wied) die Grenze der alten Erzdiözese Trier zur Linken und der Erzdiözese Köln zur Rechten des Bachlaufs.
[Bearbeiten] Nebenflüsse
Zu den Nebenflüssen der Wied gehören:
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Links der Wied
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Rechts der Wied
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[Bearbeiten] Ortschaften
Zu den Ortschaften an und nahe der Wied gehören:
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Topografische Karte 1:25.000
- ↑ IKSR - Bestandsaufnahme Mittelrhein 2004 ("Seite 10")
- ↑ Helmut Priewer, Mathias Priewer, Gerhard Hachenberg: Warum ist die Wied eine Witt? In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied 2011, ISBN 3-9809797-8-4, S. 232–235.