Wieda (Fluss)

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Wieda
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Die Wieda im Dorf Wieda

Die Wieda im Dorf Wieda

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Lage Landkreise Osterode am Harz in Niedersachsen und Nordhausen in Thüringen (Deutschland)
Flusssystem Elbe
Abfluss über Zorge → Helme → Unstrut → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle im Harz am Stöberhai
51° 39′ 43″ N, 10° 33′ 24″ O51.66194444444410.556611111111545
Quellhöhe ca. 545 m ü. NHN[1]
Mündung nahe Woffleben in die Zorge51.55158333333310.740166666667206.9Koordinaten: 51° 33′ 6″ N, 10° 44′ 25″ O
51° 33′ 6″ N, 10° 44′ 25″ O51.55158333333310.740166666667206.9
Mündungshöhe 206,9 m ü. NHN[2]
Höhenunterschied ca. 338,1 m
Länge 22 km[3]
Linke Nebenflüsse siehe unten
Rechte Nebenflüsse siehe unten
oftmals Versickerung im Südharzer Zechsteingürtel

Die Wieda im niedersächsischen Landkreis Osterode am Harz und thüringischen Landkreis Nordhausen ist ein etwa 22 km[3] langer, westlicher und orographisch rechter Zufluss der Zorge im Harz und im Südharzer Zechsteingürtel (Südharzer Zechsteinhügel).

Verlauf[Bearbeiten]

Die Wieda entspringt im niedersächsischen Teil des Harzes im Naturpark Harz. Ihr Ursprung liegt nördlich vom Stöberhai (ca. 720 m ü. NHN) im Westen des Tales Altes Loch: Dort fließen etwas oberhalb einer auf 540,6 m[1] gelegenen Wegstelle zwei kurze Quellbäche auf etwa 545 m[1] Höhe zusammen, die auf den Hochlagen des Berges entspringen und durch das Öhren- und Franzosental verlaufen. Anderen Angaben zufolge liegt Quelle des Flusses „nördlich des Berges Stöberhai“[3] auf etwa 580 m[3] Höhe.

Anfangs fließt die Wieda ein Stück nordost- und dann südostwärts zum ehemaligen Bahnhof Stöberhai, um etwas unterhalb davon im Steigertal auf die Landesstraße 601 zu treffen. Fortan nach Süden strebend passiert sie den Stöberhai im Osten und den Wiedaer Jagdkopf (602,1 m) im Westen, um kurz darauf bei östlichem Passieren des Käsebergs (ca. 520 m) und des Knickings (ca. 505 m) sowie westlichem des Zorger Jagdkopf (603,1 m) durch die Ortschaft Wieda zu verlaufen. Anschließend verläuft die Wieda südostwärts und verlässt den Harz, um ab Walkenried in den Südharzer Zechsteinhügeln zu fließen. Dabei passiert sie einiges unterhalb der Ortschaft deren Ansiedlung Wiedigshof.

Hiernach wechselt die Wieda nach Thüringen über und vom Naturpark Harz in den Naturpark Südharz. Darin fließt sie direkt südlich an Gudersleben und etwas nördlich von Mauderode in Richtung Osten, um etwas nach südlichem Passieren von Woffleben auf 206,9 m[2] Höhe in den auch aus dem Harz und dort von Nordwesten kommenden Helme-Zufluss Zorge zu münden.

Versickerung[Bearbeiten]

In der warmen Jahreszeit versickert die Wieda oftmals in Karsthohlräumen der Gipskarstlandschaft des Südharzer Zechsteingürtels (Südharzer Zechsteinhügel), um unterirdisch weiterzufließen und an anderswo aus Karstquellen und Quelltöpfen, wie dem Salzaspring, wieder zu Tage zu treten. In niederschlagsarmen (heißen) Sommern kommt es vor, dass ihr Flussbett völlig austrocknet.[3]

Zuflüsse[Bearbeiten]

Zu den Zuflüssen der Wieda gehören:

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b c Wieda-Ursprung auf topographischer Karte mit Region Stöberhai-Nord (DTK 25), auf natur-erleben.niedersachsen.de
  2. a b Mündungshöhe laut unbekannte / nicht recherchierte Quelle
  3. a b c d e Die Wieda, auf harzlife.de