Wielka Krokiew

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Wielka Krokiew

Standort
Stadt Zakopane
Land Polen
Verein Start Krokiew Zakopane, TS Wisła Zakopane, WKS Zakopane
Zuschauerplätze 50.000
Baujahr 1925
Größe
K-Punkt 120 m
Hillsize HS 134
Schanzenrekord 140,0 m
Deutschland Sven Hannawald (2003)

(141,5m Finnland Juha-Matti Ruuskanen (2005)

Weitere Schanzen
Weitere Schanzen HS 94, HS 72, HS 38
Großereignisse
Weltmeisterschaften WM 1929
WM 1939
WM 1962

Die Wielka Krokiew (übersetzt: Großer Sparren) ist eine im polnischen Zakopane gelegene Skisprungschanze. Auf der Schanze finden regelmäßig Weltcup-Skispringen statt. 1939 und 1962 war die Schanze Austragungsort der nordischen Ski-Weltmeisterschaften. Die Springen der Universiade 2001 fanden ebenfalls hier statt. Neben der Wielka Krokiew stehen noch die Schanzen: Średnia Krokiew, Mała Krokiew, Maleńka Krokiew, Adaś.

Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Geschichte

Am 6. Juni 1997 wurde das zur Schanze gehörende Skistadion für eine heilige Messe mit Papst Johannes Paul II. genutzt.[1]

Durch die sportlichen Erfolge von Adam Małysz seit dem Jahr 2001 erlebte das Skispringen in Polen einen starken Popularitätsgewinn. Seitdem werden die Weltcup-Springen in Zakopane von sehr vielen Menschen besucht. Dies war nicht immer unproblematisch: So hatten die Veranstalter 2001 und 2002 mit einem stark überfüllten Stadion zu kämpfen, da im Vorfeld gefälschte Eintrittskarten verkauft worden waren. [2]

Ebenfalls 2002 wurde Sven Hannawald hier von mehreren tausend polnischen Fans ausgebuht und im Lift mit Schneebällen beworfen. Ähnliche Probleme gab es auch bei anderen Sprungveranstaltungen. Eine von Małysz und Hannawald gemeinsam durchgeführte Kampagne für mehr Fairness im Sport zeigte jedoch Erfolg, und seit 2003 entwickelte sich das Springen auf der Wielka Krokiew zu einer friedlichen Veranstaltung, bei der auch nicht-polnische Athleten bejubelt werden. Gemeinsam mit dem Springen auf der Mühlenkopfschanze im hessischen Willingen gilt der Weltcup in Zakopane heute als die größte Skisprungparty mit der besten Atmosphäre.[3]

[Bearbeiten] Entwicklung des Schanzenrekords seit 1979

Wielka Krokiew
Anlauf
Anlauflänge 91 m
Anlaufgeschwindigkeit 90–93 km/h
Schanzentisch
Tischhöhe 3 m
Tischlänge 6,50 m
Neigung des Schanzentisches (α) 11°
Aufsprung
Hillsize 134 m
Konstruktionspunkt 120 m
K-Punkt Neigungswinkel (β) 35,5°
Auslauf
Größe
Jahr Springer Weite
1979 Polen Piotr Fijas 116,5 m
1985 Polen Piotr Fijas 117 m
1985 Tschechoslowakei Jiři Malec 119 m
1986 Polen Jan Kowal 122,5 m
1987 Polen Jan Kowal 123 m
1992 Polen Zbigniew Klimowski 124 m
1995 Norwegen Arve Vorvik 128 m
1996 Slowenien Primoż Peterka 130 m
1996 Polen Aleksander Bojda 130,5 m
2001 Österreich Stefan Kaiser 135,5 m
2002 Deutschland Martin Schmitt 136 m
2002 Polen Adam Małysz 136,5 m
2003 Deutschland Sven Hannawald 140 m
2005 Finnland Juha-Matti Ruuskanen 141,5 m

[Bearbeiten] Bildergalerie

[Bearbeiten] Quellenangaben

  1. http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index/trav_poland-1997_ge.htm
  2. http://skispringen.com.rtl.de/aktuell/0201/120102a.htm
  3. http://skispringen.com.rtl.de/aktuell/0203/150302a.htm

[Bearbeiten] Siehe auch

Commons Commons: Wielka Krokiew – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Weblinks

49.27944444444419.965277777778Koordinaten: 49° 16′ 46″ N, 19° 57′ 55″ O

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