Wiener-Modell

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Dieser Artikel behandelt ein Modell für nichtlineare dynamische Systeme. Für das Akkordeon siehe Wiener Modell.
Blockschaltbild eines Wiener-Modells, das aus der Reihenschaltung einer statischen Nichtlinearität hinter einem linearen System besteht.

Das Wiener-Modell ist eine spezielle Modellform für nichtlineare dynamische Systeme. Charakteristisch ist die Struktur, bestehend aus der Reihenschaltung einem linearen zeitinvarianten dynamischen System vor einer statischen Nichtlinearität. Das Wiener-Modell ist sowohl für Eingrößen- als auch für Mehrgrößensysteme definiert.

Das Wiener-Modell findet allgemeine Anwendung in der Regelungstechnik, beispielsweise in Modellbildung, Systemidentifikation und Reglerentwurf.

Für Eingrößensysteme lautet die mathematische Beschreibung

\tilde{u}(t) = u(t)*g(t)

y(t) = f(\tilde{u}),

wobei g(t) die zur Übertragungsfunktion G(s) des linearen Systems gehörende Impulsantwort ist und * den Faltungsoperator bezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten]