Wiener Außenring Autobahn

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Basisdaten
Gesamtlänge 38,2 km
Bundesländer Niederösterreich, Wien
Anschlussstellen
Bild:AB-Kreuz-blau.svg (0) Knoten Steinhäusl A 1 E 60
Bild:AB-AS-blau.svg (3) Hochstraß
Bild:AB-Tank.svg Bild:AB-Rast.svg Raststätte Alland
Bild:AB-AS-blau.svg (15)  Alland
Bild:AB-AS-blau.svg (17) Mayerling B 11
Bild:AB-AS-blau.svg (23) Heiligenkreuz
Bild:AB-AS-blau.svg (26) Hinterbrühl
Bild:AB-Rast.svg Rastplatz Hinterbrühl
Bild:AB-Brücke.svg Talübergang Weissenbach (190 m)
Bild:AB-Brücke.svg Talübergang Gießhübl (180 m)
Bild:AB-AS-blau.svg (32) Gießhübl (Halbanschlussstelle)
Bild:AB-Brücke.svg Südbahn
Bild:AB-AS-blau.svg (36) Brunn am Gebirge B 12a
Bild:AB-Brücke.svg Wiener Lokalbahnen
Bild:AB-Kreuz-blau.svg (38) Knoten Vösendorf A 2 E 59 E 60, S 1

Die Wiener Außenring Autobahn A21 (auch Allander Autobahn) ist eine Autobahn in Österreich. Sie verbindet die A1 West Autobahn und die A2 Süd Autobahn südwestlich von Wien und führt vom Knoten Steinhäusl über Alland, wo sich auch eine Autobahnraststätte befindet, zum Knoten Vösendorf.

Lager des Reichsarbeitsdienstes bei der Autobahnbaustelle in Weissenbach bei Mödling
Lager des Reichsarbeitsdienstes bei der Autobahnbaustelle in Weissenbach bei Mödling

Sie wurde bereits in den 1930er Jahren geplant. Mit dem Bau der Talübergänge wurde bereits 1940 begonnen (siehe Geschichte Allands). So wurden beispielsweise in Weissenbach oder Sittendorf Barackenlager eingerichtet, in denen vorerst reguläre Bauarbeiter untergebracht wurden, später aber als Unterkunft für Kriegsgefangene dienten. So waren im Sittendorfer Lager ursprünglich verhältnismäßig gut bezahlte Arbeiter aus Wien, dem Burgenland, aber auch aus Deutschland untergebracht. Im September 1941 kamen Ukrainer in dieses Lager und wurden als Soldaten ausgebildet. Später kamen aber Gefangenen aus Frankreich und später Serbien in das Lager. Bis zu 250 Insassen beherbergte das Lager. 1942 brach allerdings Typhus aus und forderte zahlreiche Opfer. Nachdem die Baracken noch kurze Zeit als Lager für Flugzeugteile aus der Seegrotte diente, wurden sie wie die gesamten Baustellen in den Kriegswirren eingestellt.[1]

Vor dem Weiterbau wurden auch andere Trassenvarianten in Betracht gezogen. So war eine Variante, die A21 ab Alland südlicher verlaufen zu lassen. Da aber das Helenental, ein enges Tal, landschaftlich zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden wäre, ließ man diese Variante wieder fallen. Nur im Bereich von Heiligenkreuz wurde die Trasse weiter vom Ort weg verlegt, um das Stift Heiligenkreuz nicht zu beeinträchtigen. Außerdem war ein großer Teil der für den Bau notwendigen Grundstücke bereits abgelöst. So wurde erst 1964 mit dem Weiterbau begonnen.

Das erste Stück war von Brunn zum Knoten Vösendorf ab Herbst 1964 befahrbar. Weitere Teilstücke waren von Hochstraß nach Klausen-Leopoldsdorf, wo sie lange Jahre endete. Erst im Jahr 1980 wurde die letzte Lücke dieser Verbindung geschlossen. Ferner sollte die Autobahn auch noch weiterverlaufen und dann bei Schwechat in die A4 übergehen. Dieser Abschnitt wurde in Form der 2006 eröffneten S1 ausgeführt.

Die beiden Teilstücke der A21 bei der Anbindung an die A1 bei Steinhäusl als auch kurz vor der Einbindung in die A2 bei Gießhübl sind die steilsten Abschnitte auf den österreichischen Autobahnen. So muss mehrmals im Jahr, wenn auch Ostösterreich von Schneefall heimgesucht wird, Schneekettenpflicht für LKW verhängt werden.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Niederösterreichische Nachrichten anlässlich der Errichtung des "Barackendenkmals" 2007

[Bearbeiten] Weblinks

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