Wiener Stadtwerke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, an deren Stelle besser Fließtext stehen sollte
Im ganzen Artikel, aber am meisten stört die Liste im Abschnitt Geschichte
Wiener Stadtwerke Holding AG
Logo Wiener Stadtwerke
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1999
Sitz Wien 3, Thomas-Klestil-Platz 14
Mitarbeiter rund 16.000 (Jahresdurchschnitt 2011)[1]
Umsatz 3.058,7 Mio. EUR (GB 2011)[1]
Branche Energie, Verkehr, Bestattung & Friedhöfe
Website www.wienerstadtwerke.at
Konzernzentrale der Wiener Stadtwerke

Die Wiener Stadtwerke Holding AG ist der Infrastrukturdienstleister von Stadt und Land Wien.

Wiener Stadtwerke Holding ist Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister und zählt zu den 25 größten Unternehmen Österreichs. Im Jahresdurchschnitt 2011 waren konzernweit rund 16.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

  • Ende 19. Jh.: Energieversorgung, öffentlicher Verkehr und Bestattung waren bei privaten Unternehmen. Bürgermeister Dr. Karl Lueger, Exponent der christlich-sozialen Partei, kommunalisierte diese Bereiche. Alle noch bestehenden Pferdebahnlinien wurden auf elektrischen Betrieb umgestellt.
  • 1899: Inbetriebnahme des Städtischen Gaswerks in Simmering - mit dem Anheizen einer Ofenbatterie am 28. September wurde erstmals Leuchtgas in das Rohrnetz eingeführt.
  • 1902: Inbetriebnahme des Dampfkraftwerks Simmering, das erstmals Strom an das Wiener Straßenbahnnetz lieferte.
  • 1903: Gemeinde Wien - Städtische Leichenbestattung nimmt ihren Betrieb auf.
  • 1924: Abschluss eines Pacht- und Betriebsvertrages zwischen der Gemeinde Wien und den Österreichischen Bundesbahnen. Er sah die Elektrifizierung der Stadtbahn und die Betriebsführung mit gemeindeeigenen Fahrzeugen vor.
  • 1946: Errichtung einer gemeinsamen Generaldirektion für Wiener Städtische Elektrizitätswerke, Wiener Städtische Gaswerke und Wiener Städtische Verkehrsbetriebe (im Ringturm).
  • 1949: Am 1. Jänner erfolgte durch die Zusammenfassung der drei Städtischen Unternehmen Elektrizitätswerke, Gaswerke und Verkehrsbetriebe die Gründung der Wiener Stadtwerke.
  • 1953: Eingliederung der Städtischen Bestattung in die Wiener Stadtwerke.
  • 1968: Am 26. Jänner fiel der Startschuss für den U-Bahn-Bau. Bereits ein Jahr später begannen die Bauarbeiten am Karlsplatz. Nach einer Bauzeit von 13 Jahren war 1982 das Grundnetz der Wiener Linien, bestehend aus 32 Kilometern Streckenlänge und den Linien U1, U2 und U4 fertiggestellt. Mitte der 80er Jahre wurde aus der Gürtellinie der Stadtbahn die U6.
  • 1969: Gründung der Heizbetriebe Wien mit dem Auftrag die Fernwärmeversorgung aufzubauen, neue Städtische Wohnhausanlagen mit umweltfreundlicher Heizenergie zu versorgen sowie die Anlage Spittelau zu betreiben.
  • 1983: Heizbetriebe Wien (jetzt Fernwärme Wien, heute Wien Energie Fernwärme) werden Unternehmen der Wiener Stadtwerke.
  • 1985: Gründung einer gemeinsamen Energieberatung der Wiener Stadtwerke und Heizbetriebe Wien mit dem Ziel einer umfassenden un kompetenten Kundenbetreuung in allen Energiefragen. Heute präsentiert sich der gemeinsame Auftritt der Energieversorgungsunternehmen unter dem Namen Wien Energie nach wie vor als kundenorientierter Dienstleistungsbereich.
  • 1986: Eröffnung des Straßenbahnmuseums. Heute gilt es mit 90 historischen Originalfahrzeugen als größtes Straßenbahnmuseum der Welt.
  • 1970-1978: Umstellung auf Erdgas. Dazu mussten bei mehr als 750.000 Abnehmern rund 1,5 Millionen Gasgeräte umgestellt und angepasst werden.
  • 1999: Ausgliederung der Wiener Stadtwerke aus der Gemeindeverwaltung
  • 1999-2003: Strommarkt-Liberalisierung
  • 2000: Gasmarkt-Liberalisierung
  • 2002: Marktöffnung bei der Bestattung
  • 2007: Eröffnung Wien Energie Gasnetz-Direktion Simmering
  • 2010: Fertigstellung der neuen Konzernzentrale TownTown in Erdberg.

Aufbau und Organisation [Bearbeiten]

Der Konzern ist im Eigentum der Stadt Wien, Eigentümervertreterin ist die amtsführende Stadträtin für Finanzen und Wirtschaft.

Management [Bearbeiten]

Vorstand:

  • Generaldirektorin Gabriele Payr (Geschäftsbereich: Generaldirektion, Bestattung & Friedhöfe Wien, Wiencom, Konzernkommunikation, Revision, Konzernprojektplanung, Recht, Vergabewesen, Logistik, HR-Strategie, Konzernstrategie und Nachhaltigkeit)
  • Generaldirektorin-Stellvertreter Martin Krajcsir (Geschäftsbereich: Finanzen, EDV, WienIT, WSTW VV, GWSG, Rechnungswesen, Konzern -buchhaltung, -controlling, -organisation, Treasury, Asset Management)
  • Vorstandsdirektorin Gabriele Domschitz (Geschäftsbereich: Personalwesen, Wiener Linien, WLB, Wipark und Mobilität)
  • Vorstandsdirektor Marc H. Hall (Geschäftsbereich: Wien Energie, Wien Energie Stromnetz, Wien Energie Gasnetz und Forschung & Technologie)

Aufsichtsrat:

  • Vorsitzender:
    • Magistratsdirektor Erich Hechtner, Stadt Wien
  • Vorsitzender-Stellvertreter:
    • Finanzdirektor Richard Neidinger, Stadt Wien
    • Direktor-Stellvertreter Meinhard Eckl, Wirtschaftskammer Wien, Vorsitzender-Stv.
  • Mitglieder:
    • Direktorin Brigitte Jilka, Stadtbaudirektion
    • Michael Holoubek, WU Wien
    • Generaldirektor-Stv. Stephan Koren, BAWAG P.S.K.
    • Direktor Werner Muhm, Arbeiterkammer Wien
    • Direktorin Sigrid Oblak, Wien Holding GmbH
    • Andreas Bauer, Wien Energie Gasnetz GmbH
    • Michael Bauer, Wiener Linien GmbH & Co KG
    • Günter Koch, Wiener Stadtwerke Holding AG
    • Heinz Kollinger, Wien Energie GmbH

Unternehmen [Bearbeiten]

Zum Konzern gehören die Unternehmen:

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b http://www.wienerstadtwerke.at
  2. http://www.wienenergie.at/eportal/ep/channelView.do/channelId/-22009/pageTypeId/11894
  3. http://www.wienenergie.at/eportal/ep/channelView.do/channelId/-19365/pageTypeId/11894

48.1920216.412994Koordinaten: 48° 11′ 31″ N, 16° 24′ 47″ O