Wieseth
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Ansbach | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Dentlein am Forst | |
| Höhe: | 443 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,65 km² | |
| Einwohner: | 1442 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 70 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91632 | |
| Vorwahl: | 09822 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 71 223 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 67 91632 Wieseth |
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| Bürgermeister: | Ernst Kötzel (Fortschrittl. Unabh. Wählergem.) | |
Wieseth ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dentlein am Forst. Der Ort liegt am Fluss Wieseth zwischen Feuchtwangen und Bechhofen sowie südlich von Herrieden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Herrieden, Bechhofen, Burk, Dentlein am Forst, Feuchtwangen
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde gehören neben Wieseth folgende 10 Ortsteile:
Ammonschönbronn, Deffersdorf, Forndorf, Häuslingen, Höfstetten, Lölldorf, Mittelschönbronn, Untermosbach, Zimmersdorf und Zirndorf außerdem noch: Beckenmühle, Urbansmühle, Pflattermühle, Steigmühle, Schlötzenmühle
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort ist entstanden an der Furt über den Fluss Wieseth, dort stand eine Wallfahrtskapelle (Veitskapelle) - Es ist eine Gründungslegende überliefert: Ein Priester verliert beim Übergang über den Fluss eine geweihte Hostie. Diese wird von einem Fisch verschluckt. Als dieser gefangen wird, findet man die unversehrte Hostie im Fisch. 1559 wird Wieseth evangelisch; 1662 wird ein neuer Pfarrhof gebaut, 1797 Neubau des Pfarrhauses; 1913-1914 Neubau der Kirche Seit der Rheinbundakte 1806 gehört der Ort zu Bayern. Als Teil des hohenzollernschen (seit 1791 preußischen) Fürstentums Ansbach fiel Wieseth im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an das Königreich Bayern.
[Bearbeiten] Religionen
Die Gemeinde ist überwiegend evangelisch-lutherisch.
[Bearbeiten] Politik
Wieseth ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dentlein am Forst zusammen mit der Gemeinde Burk und dem Markt Dentlein am Forst.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder und als Vorsitzenden den Bürgermeister.
- Bürgerliste 4 Sitze
- Fortschrittlich Unabhängige Wählergemeinschaft 5 Sitze
- Gemeinsam für Wieseth 3 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Die Kommunalwahl 2008 fand am 2. März statt.
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Unter dreimal von Silber und Blau geteiltem Schildhaupt in Gold eine schwarze Bogenbrücke, darunter ein roter Wisentkopf.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Die evang. Kirche ist im Baustil des Wilhelminischen Historismus gestaltet. Ihre Fertigstellung war 1914. Die Ursprünge der Kirche gehen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Im Kirchenraum ist die Glaubensgeschichte der christlichen Gemeinde wahrzunehmen. Bauteile und Einrichtungsgegenstände von Vorgängerkirchen wurden bewusst in das Bauwerk eingearbeitet.
- Im Ortsteil Untermosbach steht die Wallfahrtskirche St. Bernhardskapelle aus dem 14. Jahrhundert.
[Bearbeiten] Literatur
- Klaus Raschzok/Hermann Rummel: Die Kirche Wieseth - Die Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Wenzeslaus und St. Sebastian. Eine Anleitung zum Betrachten eines außergewöhnlichen fränkischen Kirchenraumes, Bayreuth 1997 (zu beziehen über Evang. Luth. Pfarramt Hauptstr. 57, 91632 Wieseth).
[Bearbeiten] Weblinks
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