Wikipedia:Außenspiegel

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Der Außenspiegel ergänzt den Pressespiegel der Wikipedia. Hier sollen Rezensionen und Artikel gelistet werden, die sich eingehender mit einzelnen Wikipedia-Artikeln befassen, damit man sich innerhalb der WP wiederum mit der geäußerten Kritik auseinandersetzen und die genannten Artikel verbessern kann. Neue Einträge bitte oben ergänzen, die genannten Artikel verlinken und die Rezension gut zusammenfassen, nach Möglichkeit mit Link zum Volltext bzw. guten Zitaten. Zitate und Verweise einzelner Artikel werden in Artikel mit Wikipediazitaten gesammelt.

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Rezension Betrifft Kommentar
Philip Volkmann-Schluck: Nacho Duato - Ein Weltstar für Liebe und Hass, Berliner Morgenpost, 7. September 2014, S. 3. „Wer den deutschen Eintrag zu seiner Person auf Wikipedia liest, findet die Notiz, dass er mit Julio Iglesias gearbeitet habe. (…) ‚Wir müssen das auf Wikipedia ändern‘, sagt er zu seiner Pressesprecherin.“
Sebastian Pötzsch: Ist Oschersleben 180 Jahre älter?, Volksstimme.de, 4. September 2014 „Oschersleben ist älter als bisher angenommen. Das zumindest wird über die freie Internet-Enzyklopädie Wikipedia behauptet. Demnach ist die Stadt bereits im Jahr 814 erstmals erwähnt worden, also 180 Jahre früher als bisher angenommen. Der Stadtarchivar Mathias Schulte geht der Sache auf den Grund.“
Hitler und Göring waren nie in Werl, Soester Anzeiger, 3. September 2014 „Das Stadtarchiv Werl hat kürzlich eine Anfrage erhalten, ob Adolf Hitler bei der Eröffnung des Fliegerhorstes im April 1936 wirklich in Werl gewesen sei? Dabei wurde auf ein Foto des Bundesarchivs Bezug genommen, das in der Online-Enzyklopädie Wikipedia zum Artikel 'Zerstörergeschwader 26 Horst Wessel' veröffentlicht ist. (…) Die Anfrage im Stadtarchiv zeige aber auch wieder, dass die Wikipedia-Enzyklopädie nicht frei von Fehlern sei und bei vielen Texten die Aussagen überprüft werden sollten.“
Mit der Stimme Brücken bauen, F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung, 20. August 2014, S. 35. „Die Opernsängerin June Card stand 50 Jahre lang auf den Bühnen der Welt. Jetzt moderiert und inszeniert sie am Papageno Musiktheater im Frankfurter Palmengarten. (…) Das Geburtsdatum in ihrem Wikipedia-Eintrag stimmt nach ihrer Aussage nicht.“
Schneller als das… …gedruckte Wort, Main-Echo Alzenau und Kahlgrund, 11. Juli 2014, Seite 17. „Das Online-Lexikon Wikipedia etwa nennt als Bürgermeister von Laufach, Weibersbrunn, Westerngrund und Wiesen noch immer die Herren Weber, Rüppel, Kilgenstein und Büdel - als hätten die Namen ihrer Nachfolger nicht schon vor Monaten in der auf Papier gedruckten Zeitung gestanden. “
Doreen Huth: Wikipedia-Artikel nachgegangen: Pörlitzer Höhe - ein sozialer Brennpunkt?, www.wir-in-ilmenau.de, 10. Juli 2014. "Es sind also zwei Seiten, die die Pörlitzer Höhe prägen. Sie sind nicht schwarz-weiß, sie sind aber auch nicht nur schwarz wie in dem Wikipedia-Artikel." Inzwischen ist der Artikel weiß.
Die Lage ist optimal, Donaukurier, 2. Juli 2014, Seite 26 (und online). „Auf die Internet-Enzyklopädie Wikipedia ist nicht immer Verlass. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Ingolstädter Güntherstraße, die im Augustinviertel parallel zur Manchinger Straße verläuft. Alle Straßen dieser Umgebung sind nach den Nachnamen von Malern oder Bildhauern benannt, die im Zusammenhang mit Ingolstadt stehen. Laut der Liste der Ingolstädter Straßennamen auf Wikipedia ist die Güntherstraße demnach nach Rokokomaler Matthäus Günther benannt. Nichts in seinem Werk und seiner Biographie weist jedoch auf Ingolstadt hin, außer, dass er Schüler von Cosmas Damian Asam war – einer der beiden Asambrüder, die die Asamkirche gestalteten. Aber reicht das für einen Straßennamen? Nein. Es stellt sich heraus: Die Güntherstraße ist nach Ignaz Günther benannt. Geboren 1725 in Altmannstein nordöstlich von Ingolstadt und gestorben 1775 in München. Er war ein berühmter Rokoko-Bildhauer und schuf unter anderem die Mater Dolorosa in St. Anton.“
Peter Bürger: Das Schweigen der Bischöfe, Telepolis, 24. April 2014. Zitat: [Der Wikipediaartikel] zu Kilian Kirchhoff (1892-1944) ist schlecht belegt und begünstigt noch 70 Jahre nach Hinrichtung des Franziskaners die kirchenpolitische Mythenbildung
Pressemeldung des Leibniz-Institut für Wissensmedien: Die Deutung der Ereignisse von Fukushima: Wie Wikipedia Schwarmintelligenz ermöglicht, in: idw Informationsdienst Wissenschaft, 7. März 2014. Zitat aus der Meldung: Eine Studie, die im „Journal of the Learning Sciences“ aktuell erschienen ist, zeigt, dass die komplexen Zusammenhänge in Wikipedia hervorragend dargestellt wurden. Bereits zwei Stunden nach dem Unglück begannen Einzelne damit, in Wikipedia neuste Informationen über das Unglück einzuarbeiten.
Adorján Kovács: Die feministischen AufseherInnen von Wikipedia, Cuncti.net, 7.2.2014. Zitat: „Nun darf sich niemand, der provoziert, darüber beschweren, dass zurückgeschossen wird. Aber eine Enzyklopädie ist nicht der rechte Ort dafür.“
Keywan Najafi Tonekaboni: Erste Jolla-Smartphones im Anflug , heise newsticker 25.11.2013 14:52. Zitat: „Während sich auf Twitter die ersten Besteller auf ihr Smartphone freuen, diskutiert die deutschsprachige Wikipedia über die Löschung des Jolla-Artikels.“
„Tumultartige Szenen“, Interview mit Dieter Kobel über das erste Phantomtor, 11 Freunde.de, 25.10.2013. Zitat: „Im »Wikipedia«-Eintritt zum »Phantomtor« stehe ich sogar unter den Namen »Jürgen Kobel«, wie man sieht ist die Sache ein wenig in Vergessenheit geraten.“ (Im Artikel bereits korrigiert; Artikel zu Dieter Kobel wurde inzwischen erstellt.)
Rüdiger Sturm: Ich war sehr naiv im Netz unterwegs (Interview mit Daniel Brühl), Tip Berlin, Nr. 23/2013, S. 42-43. Zitat: „Das fängt mit Fehlern bei Wikipedia-Einträgen an. Bei mir ist ein falscher Geburtsort genannt; mein kompletter Name, der einmal in einem Interview falsch angegeben wurde, bleibt für immer so stehen.“
Manfred Klimek: Mein Leben gehört mir – Denkste!, Brand eins, Oktober 2013, S. 162 Zitat: „Denn irgendwann kam einer auf die Idee, einen Wikipedia-Eintrag über mich zu verfassen. ... Wohnorte waren falsch, manche Zeitangaben auch. ... porträtierte mich als Wein-Enthusiasten, als Betreiber einer Weinplattform im Netz, als Bildkünstler für Kochbücher und als Teilhaber eines Weinguts in der Toskana. Das ist alles richtig. Doch sind das weder die Tätigkeiten, von denen ich hauptsächlich lebe, noch die Tätigkeiten, die ich als wichtig erachte. Rechtfertigen die Nebenschauplätze einen Wiki-Eintrag? Ich denke nein.“
Kurt Sagatz: „Es gibt ein klares Elitenversagen“, In: Der Tagesspiegel, 2. Oktober 2013, S. 31 Interview mit Schauspielerin Christiane Paul: „Ist Christiane Paul eine Umweltaktivistin? Diesen Stempel hat mir Wikipedia gegeben, ich bezeichne mich nicht so.“
sip: Thomas Schneider und der Breisgau , Eßlinger Zeitung, 25. September 2013, Seite 15. „‚Ich bin in Rheinhausen bei Duisburg geboren‘, stellt er vergnügt klar - also nicht in dem gleichnamigen Ort im Kreis Emmendingen, wie es bei Wikipedia steht und wie es kürzlich eine Zeitung geschrieben hatte.“ (im Artikel bereits korrigiert)
Warum ich zu Israel stehe , Basler Zeitung, 12. September 2013, Seite 7 „Als ich vor einigen Jahren den Wikipedia-Eintrag zu meiner Person ansah, staunte ich nicht schlecht. Dort war zu lesen: «Richard Herzinger ist ein jüdischer deutscher Journalist? (…) » Entsetzt war ich über diese Falschinformation nicht etwa, weil ich es ehrenrührig finden würde, für einen Juden gehalten zu werden, obwohl ich es nicht bin.“
Werner Vontobel: Fit oder fett: Magische Abnehmpille aus grünem Kaffee, Blick.ch, 16. August 2013 Zur "magischen Abnehmpille" ein Wikipedia Artikel als Kronzeuge: "Vor allem aber kann man negative Nebenwirkungen praktisch ausschliessen. Wikipedia erwähnt zwar unter dem Stichwort Chlorogen-Säure ein kleines (und umstrittenes) Risiko für Magenreizungen. Sonst aber wird nur Positives erwähnt: Laut Wikipedia ist Chlorogen-Säure ein bekanntes Antioxidans, das unsere DNS vor Schäden schützt. Im Zellversuch habe sich eine Wirkung gegen Schäden durch radioaktive Strahlung gezeigt. Zudem verlangsame Chlorogen-Säure nach einer Mahlzeit die Aufnahme von Zucker ins Blut und senke den Blutdruck. Im Tierversuch konnte zudem eine Wirkung gegen Diabetes nachgewiesen werden. Fazit: Man kann es wagen. Mit 500 Milligramm Chlorogen (etwa ein Gramm Extrakt) ist man auf der sicheren Seite."
ho: Pädophilie-Vorwürfe: Streit um Wikipedia-Eintrag zu Grünen, In: Junge Freiheit, 8. August 2013 „Ein Wikipedia-Artikel zum Einfluß von Pädophilen auf die Grünen in den achtziger Jahren soll gelöscht werden. Mehrere Nutzer der „freien Enzyklopädie“ beantragten die Tilgung des Textes. Begründung: In dem Artikel werde „vor allem gegen die Person Daniel Cohn-Bendit“ und „pädophile Einzelpersonen“ gehetzt, um die Grünen zu „diskreditieren“.“
Felix Eisele: Enger - Überblick auf einen Klick, In: Neue Westfälische, 1. August 2013 „Um Punkt 16.28 Uhr gingen die ersten Sätze online. "Enger ist eine Stadt im Südwesten des Kreises Herford in Nordrhein-Westfalen. Sie grenzt im Westen an Spenge, im Norden an Bünde, im Osten an Hiddenhausen sowie Herford und im Süden an die kreisfreie Stadt Bielefeld" […] Mittlerweile sind die zwei Sätze vom 1. August 2003 auf stolze 24 DIN-A4-Seiten angewachsen. Unzählige Nutzer haben den digitalen Lexikon-Eintrag in insgesamt 998 Änderungen stetig um Zahlen, Fakten, Fotos und Anekdoten ergänzt - zuletzt im Juni dieses Jahres, als Enger auf Grundlage der Zensus-Ergebnisse zu einer Mittelstadt erklärt wurde. Und ein Ende, soviel ist sicher, ist noch lange nicht abzusehen.“
ikr: Gründliche Arbeit das A und O: Wikipedia-Autor bringt Lang-Gönser Jakobuskirche in die Internet-Enzyklopädie, Gießener Anzeiger, 21. Mai 2013, Seite 12 „Doch wie funktioniert das eigentlich in der Praxis, einen Wikipedia-Beitrag "online" zu bringen? Hilbrands gewährt dem Anzeiger am Beispiel des Artikels über die Jakobuskirche interessante Einblicke in die Arbeit eines Wikipedia-Autors.“