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Inhaltsverzeichnis

23. Februar 2015[Bearbeiten]

Eraser für Festplatten mit Cache?[Bearbeiten]

Gibt es eine Methode, Daten auf einer Festplatte mit Cache-Speicher sicher zu löschen, so dass man die Platte nachher weiterverkaufen kann? Macht es einen Unterschied, ob der Festplattencache konventionell oder per SSD funktioniert? --188.101.75.243 01:01, 23. Feb. 2015 (CET)

Bei einem RAM-basierten Cache musst Du nur aufpassen, dass die Festplatte beim Ausschalten Gelegenheit hat, den Schreibcache auf Platte zu sichern. Schaltest Du zu früh ab, so werden die überschriebenen Daten nicht auf die Platte gesichert. Der RAM-basierte Cache ist nach dem Abschalten der Versorgungsspannung in jedem Falle verloren. Ein flashbasierter Cache behält seinen Wert beim Abschalten der Versorgungsspannung. Es ist daher sicherzustellen, dass vor dem Abschalten der Versorgungsspannung mindestens eine der Cachegröße entsprechende Menge zufälliger uninteressanter Daten geschrieben wurde. Die Reservesektoren der Platte werden aber in beiden Fällen nicht angetastet, sodass hier ggf. unerwünschte Daten überleben können. Um die Reservesektoren zu löschen bedarf es eines speziellen Lowlevelformatierungsprogrammes des Festplattenherstellers. --Rôtkæppchen₆₈ 01:07, 23. Feb. 2015 (CET)
Wobei falls man wirklich sicher sein will, sollte man sicherheitshalber eine Stunde warten, bis man die HDD auf die Sammelstelle bringt, weil sonst die Daten vom DRAM-Cache eventuell per Kaltstartattacke ausgelesen werden können. Was die Daten auf der Platte selbst betrifft: wegen eventueller Reservesektoren sollte die HDD per Herstellertool komplett gelöscht werden, falls man paranoid ist kann man dann noch die Gutmann-Methode verwenden, nur können das die Tools der HDD-Hersteller nicht, die können oft nur Zerofill, daher man könnte den Inhalt von Reservesektoren eventuell noch per Rasterkraftmikroskop o.Ä. wiederherstellen (siehe Rasterkraftmikroskop#Andere_Messgr.C3.B6.C3.9Fen), daher wenn man ganz paranoid ist hilft nur physische Zerstörung der Platter. --MrBurns (Diskussion) 03:58, 23. Feb. 2015 (CET)
Die Gutmann-Methode ist seit Jahren veraltet. Einmaliges Überschreiben reicht. --Rôtkæppchen₆₈ 06:44, 23. Feb. 2015 (CET)
@Rotkäpchen: Dann ist ja 1. Mehrfaches Überschreiben nur durch ständiges Runterfahren möglich, 2. GIbt es ein Problem, falls der Cache nicht so groß wie die Festplatte ist. Gibt es keine Möglichkeit, die Festplatte irgendwie so, ohne Cache, einzubinden? Nur Lowlevel-Formatierung? (nicht signierter Beitrag von 178.6.52.41 (Diskussion) 07:30, 23. Feb. 2015 (CET))
1. Nein, es gibt spezielle ATA-Befehle zum Cache schreiben. 2. Nein. Es gibt ATA-Befehle, um den Schreibcache aus- und einzuschalten. --Rôtkæppchen₆₈ 08:17, 23. Feb. 2015 (CET)
also eigentlich bietet S.M.A.R.T. doch ne Lösch-Funktion an... wär doch komisch, wenn der Hersteller das falsch macht... --Heimschützenzentrum (?) 07:36, 23. Feb. 2015 (CET)
Ein DRAM-Cache muss nicht mehrfach überschrieben werden, eine Stunde ausschalten reicht und alle Daten sind für immer verloren. Bei einem SSD-Cache sollte die Secure Erase Funktion greifen. 1x überschreiben reicht soviel ich weiß, wenn der, der die Daten haben will, kein Magnetkraftmikroskop hat, ansonsten kann er sie theoretisch mit viel Zeitaufwand nach 1x Überschrieben wiederherstellen, ich vermute mal Secure Erase geht nur davon aus, dass maximal die HDD mit einer anderen Firmware ausgelesen wird, also inkl. Reservesektoren bzw. ev. spezielle Geräte verwendet werden, die den Strom durch den Lesekopf als Rohdaten auslesen können und dann diese Rohdaten per Software analysiert werden und bei dieser Methode geht man davon aus, das keine messsbaren Unterschiede mehr bestehen zwischen einer 0, die mit 0 überschrieben wurde und einer 1, die mit 0 überschrieben wurde, daher verwenden die meisten Hersteller Zerofill für den "Secure Erase". --MrBurns (Diskussion) 08:12, 23. Feb. 2015 (CET)
ist es nich so, dass wegen der hohen Bit-Dichte heutiger HDDs wirklich nur noch 0 und 1 zu finden sind? egal wie genau man hinsieht? --Heimschützenzentrum (?) 09:23, 23. Feb. 2015 (CET)
Es ist bei heutigen HDDs nicht so, dass jede 1 und 0 genau den gleichen Pegel hat, siehe PRML. Die entscheidende Frage ist, wie hoch das Signal-Rausch-Verhältnis des Signals von den alten Bits ist. Wenn es kleiner als ca. -1,6 dB ist, kann man laut Shannon Limit die alten Informationen auch mit Fehlerkorrekturverfahren nicht mehr fehlerfrei wiederherstellen, wenn es viel schlechter ist sind die Daten gänzlich unbrauchbar. Bei einem Magnetkraftmikroskop sieht man nicht nur das Signal, das der Lesekopf bekommt, sondern die gesamte Magnetisiereung, wodurch man eventuell mehr erkennen kann. Auch gibt es für Datenrettungsunternehmen Geräte, wo man die Platter reinlegen kann und dann den Kopf direkt per Software ansteuern, daher es wäre möglich, in Spuren auszulesen, die viel enger sind als die normalen Spuren und somit könnte man z.B. erkennen, wenn noch etwas von den alten Daten übrig wäre, weil die neuen nicht exakt über die alten geschrieben wurden. --MrBurns (Diskussion) 18:09, 23. Feb. 2015 (CET)

Hallo, Rotkäppchen, weil gerade von Festplatten die Rede ist: Das Auswechseln meiner Platte gegen eine SSD hat geklappt! Was ich als Laie nicht verstehe ist, dass jemand seine alte Festplatte noch versucht zu verkaufen. Eine Neue 1 To kostet unter 100 SFR. Ich verkaufe doch mein altes Tagebuch nicht, auch wenn ich das Geschriebene ausschwärze. Einfach verbrennen! Gruss aus CH (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 11:13, 23. Feb. 2015 (CET))

Es gibt auch Leute, die wenig Geld haben und "jeden Cent (oder Rappen) umdrehen müssen". Für die ist es wohl auch relevant, noch ein paar SFR für eine alte HDD zu bekommen. Außerdem ist der Verkauf nicht immer mehr Aufwand, als das ordnungsmgemäße Entsorgen (beim Verkauf kann mans z.B. zuhause abholen lassen oder zur nächsten Postfiliale gehen, zum ordnungsgemäßen Enstorgen muss man zum nächsten Mistplatz (k.A., wie das in der Schweiz heißt) fahren und der kann recht weit weg sein. Eine SSD sollte man übrigens regelmäßig auf HDD oder nicht wiederbeschreibbare optische Datenträger sichern (am besten beides, man sollte ohnehin etwas Redundanz bei den Sicherungen haben), weil die Wahrscheinlichkeit eines nicht vorhersehbaren Fehlers viel höher ist als bei HDDs (die Ausfallsrate ist bi SSDs zwar nicht viel höher, aber bei HDDs kündigt sich ein Ausfall meistens vorher irgendwie, z.B. per S.M.A.R.T., an, bei SSDs fällt meist der Controller unangekündigt aus). Auch ist es bei defekten HDDs für Datenrettungsunternehmen meist lichter, die Daten wiederherzustellen als bei defekten SSDs. --MrBurns (Diskussion) 18:09, 23. Feb. 2015 (CET)
Warum verkauft jemand seine alte Festplatte? Das macht so ziemlich jeder, der seinen gebrauchten Computer verkauft. Eine neue Festplatte kaufen, in den Computer einbauen und die alte behalten wäre das Sicherste, ist aber aufwendig (das Betriebssystem muss ja auch noch drauf) und setzt den ohnehin schon geringen Erlös noch weiter herab.--Optimum (Diskussion) 19:16, 23. Feb. 2015 (CET)
Nach meinen Erfahrungen kriegt man eigentlich meist mehr, wenn man seinen PC komplett zerlegt und die Teile einzeln bei eBay verkauft. Nur Mainboard, RAM, CPU und CPU-Kühler bringen gemeinsam meist mehr ein als getrennt. Plus wenn man zerlegt kann man gewissen Komponenten weiterverwenden, z.B. bringt heute ein neuer DVD- oder BD-Brenner meist wenig im Vergleich zudem, den man schon hat. Nur kann halt nicht jeder PCs zerlegen... --MrBurns (Diskussion) 22:07, 23. Feb. 2015 (CET)

Die Bemerkung wegen dem Verkauf der Festplatte hätte ich mir verkneifen sollen, tut mir leid. Ich bin eben von meiner Situation ausgegangen, ( alter Laptop (6 Jahre), gute Ausstattung, Festplatte lahm und störrisch ). Die neue SSD hat dem Gaul Flügel verpasst, So schnell war er noch nie, auch neu nicht. Da ich noch eine Windows 7 System DVD hatte, hab ich die auf die SSD aufgespielt und weil das Auswechseln mit der alten FP in wenigen Sekunden gemacht werden kann behalte ich natürlich „die Alte „ und wechsele ein wenn ich auf die alten Daten zurückgreifen will. Danke Rotkäppchen, dass Du mich dazu ermutigt hast. Gruss aus CH (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 12:51, 24. Feb. 2015 (CET))

Ich würde für die alte HDD um ein paar € ein 2,5"-USB-Gehäuse anschaffen. Dann kann man immer darauf zugreifen und muss nicht umständlich mit USB-Sticks, Cloud-Speicher o.Ä. arbeiten, wenn man Daten von der alten HDD übertragen will. --MrBurns (Diskussion) 19:58, 24. Feb. 2015 (CET)

Ja, genau das hab ich mir auch überlegt. Ich denke dass ich mit einem HAMA IDE/SATA Kabel die alte HDD über die USB Schnittstelle jederzeit als Archiv einsehen und benützen kann. Da darauf noch viel freier Speicherplatz ist, kann ich den auch noch benützen. Danke, Grüsse aus CH. (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 12:12, 25. Feb. 2015 (CET))

Ich nehme an, du meinst so ein ähnliches Kabel wie das da. Damit gehts natürlich auch, aber dann darfst du die HDD nicht im betrieb bewegen, weil SATA-Kabeln nicht sehr fest sitzen. Ansonsten gibts die Gehäuse teilweise sogar noch billiger als dieses beispiel-Kabel[2] [3] und da gibts das Problem der Lockerheit nicht. 3,5"-Platten können in externen Gehäusen manchmal heiß werden, bei 2,5"-Laptopplatten ist das aber glaub ich eher kein Problem. --MrBurns (Diskussion) 14:16, 25. Feb. 2015 (CET)

Aua, da hab ich vielleicht daneben gegriffen, hab es schon bestellt. Wärst Du so freundlich mal zu recherchieren ? Hama IDE/SATA zu USB Adapter (Melectronic.ch)Wäre super. Sonst bin ich auch ein guter Bastler und könnte das Ganze in einem geeigneten Gehäuse fest- machen. (obwohl, die Ausgabe von 28 SFR tut nicht so rasend weh wenn es nicht geht) (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 17:19, 25. Feb. 2015 (CET))

du kannst die HDD auch ohne Gehäuse mit so einem Kabel anbinden, funktioniert auch genauso gut, solange du während die extern angeschlossene HDD angeschlossen ist weder die HDD noch das Kabel noch den Laptop bewegst. --MrBurns (Diskussion) 21:30, 25. Feb. 2015 (CET) PS: natürlich nur, wenns ein passendes Kabel ist, also so eines wie das, das ich weiter oben verlinkt habe. --MrBurns (Diskussion) 21:32, 25. Feb. 2015 (CET)
links fest, rechts wackelig
Wenn man SATA-2.0-Kabel mit Metallklammer verwendet, rutscht da nichts raus. Ich hab vor einiger Zeit alle meine klammerlosen SATA-1.0-Kabel in den Ruhestand geschickt, weil mir die zu wackelig waren. --Rôtkæppchen₆₈ 21:36, 25. Feb. 2015 (CET)
Gilt das auch für die SATA-Stromkabeln? nach meinen Erfahrungen sitzen die auch nicht gerade "bombenfest". --MrBurns (Diskussion) 22:20, 25. Feb. 2015 (CET)
Da fließen höhere Ströme, sodass die Kontakte eher fritten. Außerdem gibt es natürlich auch SATA-Stromstecker mit Klammer. Hatte ich erst vorhin in der Hand. --Rôtkæppchen₆₈ 23:11, 25. Feb. 2015 (CET)

Also, das Kabel ist eingetroffen, solider Anschluss, nach einstecken des USB Kabel an den Laptop leuchtet grünes LED (verbunden mit dem PC), wird aber nicht erkannt. Kann man sonst noch was versuchen? (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 12:35, 27. Feb. 2015 (CET))

ATX-Stromstecker
Ist es der Adapter Hama AA25? Schau mal auf das Etikett der Platte. Steht da etwas von 12 Volt? Wenn ja, solltest Du die vierpolige Molex-Buchse des Adapters an einen freien Molex-Stecker Deines PCs anschließen. Wenn Du noch ein altes AT-Netzteil oder ein spezielles Festplattennetzteil (war bei meinem USB-SATA-Adapter dabei) auftreiben hast, kannst Du auch dieses versuchen. Bei einem „nackten“ ATX-Netzteil musst Du Pins \overline\mathrm{PS\_ON} und COM des ATX-Steckverbinders verbinden, damit das Netzteil angeht. --Rôtkæppchen₆₈ 12:53, 27. Feb. 2015 (CET)

Stimmt schon, ist ein AA25, in der Beschreibung steh aber dass für 2.5 IDE und SATA Festplatten keine zusätzliche Stromversorgung nötig ist. Auf der alten Festplatte ist angegeben 5VDC.. 0,55A. (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 13:22, 27. Feb. 2015 (CET)) Ich hab nochmal die alte eingeschoben um sicher zu sein dass sie noch geht. Geht! (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 13:55, 27. Feb. 2015 (CET)) Ich hab eine brauchbare Lösung: Da ich die neue SSD nicht mit den alten Daten vollpacken will, speichere ich sie auf einen Massenspeicher (hab ich noch) und die arbeitet prima mit der neuen SSD zusammen. Besten Dank an Alle die sich um eine Lösung bemüht haben. Gruss aus CH. (nicht signierter Beitrag von 92.105.136.243 (Diskussion) 17:40, 27. Feb. 2015 (CET))

Nur so eine kleine Nebenbemerkung: 0,55A ist 10% mehr als, was bei USB 2.0 zugelassen ist (siehe Universal_Serial_Bus#Kurioses), die meisten Mainboards machen das aber noch ohne größere Probleme mit. Bei USB 3.0 gibts ohnehin keine Probleme, da da 0,9A zugelassen sind. Manche USB-2.0-Gehääuse enthalten ein Y-Kabel, um den Strom von 2 USB-Anschlüssen zu ziehen, falls jemand eine HDD, die mehr als 0,5A zieht, einbaut. Mit 0,9A kommen aber soviel ich weiß alle 2,5"-HDDs aus. --MrBurns (Diskussion) 01:13, 2. Mär. 2015 (CET)
Bei der Antwort auf die Frage wurde vergessen zu erwähnen, dass einige SSDs teils die Daten komprimiert ablegen, um Schreibzyklen, die die Flash-Speicher altern lassen, einzusparen. Wer mit Nullen füllt, schreibt riesige Datenmengen in einen einigen Speicherblock, die restlichen bleiben unberührt. Ähnlich verhält es sich bei verschlissenen Speicherblöcken. Deren Daten bleiben schlimmstenfalls erhalten. Demnach wäre die Chance, Daten zu vernichten größer, wenn statt mit Füllbytes mit komprimierten Zufallszahlen die Speicher des SSD gefüllt werden, da diese nur wenig bis nicht nachkomprimiert werden können. Im Artikel des Herstellers SandForce sind einige Hinweise über derartige Techniken, wobei Speicherhersteller ihre Chips mittlerweile physikalisch optimieren. Häufig benutzte Speicherblöcke werden umadressiert, um den Verschleiß gleichmäßig zu verteilen. Bei Füllen mit komprimierbaren Daten ist es damit sehr wahrscheinlich, dass zuletzt benutze Datenblöcke unberührt bleiben. --Hans Haase (有问题吗) 16:55, 4. Mär. 2015 (CET)
Das ist korrekt, bei manchen SSDs gibts aber von der Firmware eine Secure Erase Funktion, mit der auch wirklich alle Blöcke überschrieben werden. --MrBurns (Diskussion) 12:52, 6. Mär. 2015 (CET)

25. Februar 2015[Bearbeiten]

Übersetzung Kirchenlatein[Bearbeiten]

Ich habe einen 300 Jahre alten lateinischen Text übersetzt. Es geht um die Einkünfte einer Pfarrei. Bei den folgenden Stellen bin ich mir unsicher:

  1. Gibt es für "benefactor" (ex memoriis benefactorum; pauperes accipiunt sex imperiales a benefactore) eine passende Übersetzung? Stifter? Oder wird dadurch der Unterschied zu Fundator nicht deutlich? ✔ Ok
  2. "Quos pastor ibid. habeat reditus ex praecedentibus videre licebit." ✔ Ok
  3. "q[uan]do orat pro mortuo publice in cathedra per annum novem grossi, dum incipit orare 7 ova et panis dum absolvit similiter; pro provisione extremorum 6 grossi, introductione faeminae 2 gross;" In diesem Zusammenhang geht es um Einnahmen zu bestimmten Anlässen. Vor diesem Satz stehen Begräbnisse, es folgen Heirat, Proklamation und Taufe. Was sind provisio extremorum und introductio feminae? ✔ Ok
  4. "Paramenta pretiosa non habet sed vilioni (=vilioris? s.u.) pretii." Es geht um "vilioni". "vitiosi pretii" (von mangelhaftem Wert/geringwertig) würde passen, aber "vitiosi" kann ich daraus nicht lesen. Gibt es ein Wort vilionus o.ä.? ✔ Ok
  5. "Haec omnia ex ore pastoris annotavi in loco rharbacensi praesens praeterea, quae oculis mihi subjecta fuerunt nec quae notatu digna ulterius fuerunt occurrerunt." ✔ Ok

Kann jemand weiterhelfen? .gs8 (Diskussion) 10:01, 25. Feb. 2015 (CET)

ganz wörtlich wäre "benefactor" der Wohltäter. vilis kann billig/wertlos heißen. Mit "provisione extremorum" könnte die Sterbekommunion gemeint sein, also die letzte Wegzehrung. --El bes (Diskussion) 10:16, 25. Feb. 2015 (CET)
Der Komparativ vilioris könnte passen, wenn man den i-Punkt nicht dem letzten Buchstaben zuordnet. .gs8 (Diskussion) 11:01, 25. Feb. 2015 (CET)
Die introductio feminae ist wohl die Hervorsegnung, ein Teil der Taufliturgie, zum erste Kirchgang der Wöchnerin nach der Niederkunft. Gebräuchlicher ist introductio mulieris post partum in ecclesiam. In der Regel mit zu bezahlender (daher hier) Kerze, die dem Taufzug voran getragen und bis ins 18. Jh. noch mit teuren Bändern geschmückt werden konnte, was dann nach und nach abgeschafft wurde. Daraus ging übrigens die Taufkerze hervor. Wenn dein Text aus dem 18. Jh. stammt, ist es genau jene Zeit. Wenn provisio extremorum die Sterbekommunion ist, wäre der materielle Zusammenhang in dieser Aufzählung vielleicht die Sterbe- und die Taufkerze, was aber jetzt nichts mit der Übersetzung zu tun hat. --Aalfons (Diskussion) 11:23, 25. Feb. 2015 (CET)
Irgendwie würde die Zahlung für die Spendung eines Sakraments in den Zusammenhang passen. Aber ich habe noch keine Stelle gefunden, die den Begriff provisio extremorum in diesem Zusammenhang nennt, nur la:Unctio Infirmorum. .gs8 (Diskussion) 11:30, 25. Feb. 2015 (CET)
Die Wortwahl des Schreibers ist etwas eigenwillig. Auch introductio feminae ist sehr selten. Man muss sich an solche Begriffe herantasten. Übrigens ist die introductio kein Sakrament, sie bezieht sich nur auf die Mutter. --Aalfons (Diskussion) 11:43, 25. Feb. 2015 (CET)
Für die Spendung von Sakramenten darf keine Zahlung genommen werden. --Turris Davidica (Diskussion) 13:21, 25. Feb. 2015 (CET)
Hier steht extremus im Zusammenhang mit der Krankensalbung (extrema unctio). Vielleicht ist die provisio extremorum die Fürsorge für die Sterbenden? .gs8 (Diskussion) 13:56, 25. Feb. 2015 (CET)
ad 1.: benefactor ist jeder, der der Kirche eine Schenkung (beneficium) zuwendet; im vorliegenden Fall zum einen gegen die Verpflichtung, des Schenkers im Messopfer zu gedenken (ex memoriis benefactorum), wofür der Pfarrer etwas erhielt, zum anderen als Almosenvermögen, aus dessen Erträgen die Armen etwas erhielten. Im modernen Verständnis entspricht das einer Stiftung, weshalb mir auch keine bessere Übersetzung als „Stifter“ einfällt; der Begriff ist in diesem Zusammenhang üblich, z. B. bei Stifterbildern.
ad 2.: idid könnte eine Abkürzung für identidem (wiederholt, immer wieder, immerwährend) sein; denn hieße der Satz etwa: „Was der Pfarrer an laufenden Einkünften hat, ist aus dem Vorhergehenden ersichtlich.“ (Anmerkung: das war ein Tippfehler von mir. Es heißt "ibid." .gs8 (Diskussion) 17:29, 25. Feb. 2015 (CET))
ad 3.: Bezüglich der provisio extremorum und introductio faeminae stimme ich Aalfons zu („Versehen“ der Sterbenden und Segnung der Wöchnerin). Die Spendung von Sakramenten darf zwar laut can. 848 CIC nicht von einer Zahlung abhängig gemacht werden, dennoch durften (und dürfen) im Zusammenhang damit Stolgebühren erhoben werden. In Grimms Wörterbuch erscheint z. B. „Traugebühr“, „Traugeld“, „Taufgebühr“, „Taufgeld“, „Beichtgeld“. Zudem ist etwa bei einer größeren ländlichen Pfarre der Versehgang auch nicht ganz unaufwendig.
ad 4.: Hier ergibt vilioris einen sehr guten Sinn, zumal dieses Wort gerade für den Preis von Waren gebräuchlich ist: „Er besitzt keine kostbaren Paramente, sondern [solche] von billigerem Preis.“
ad 5.: In diesem Satz liegt sprachlich einiges im Argen; notatu (u-Deklination) gibt es nicht und der Nebensatz hat jedenfalls ein Prädikat zu viel (fuerunt – fuerunt – occurrerunt). Der Sinn dürfte ungefähr sein: „Das alles habe ich vorliegend aufgezeichnet, ausgenommen das, was mir [unmittelbar] vorlag (mir vor Augen lag) und das, was keiner weiteren Aufzeichnung wert war“ (also das, was ohnehin jeder weiß und das, was zu unbedeutend ist, um es eigens aufzuschreiben). --Jossi (Diskussion) 16:30, 25. Feb. 2015 (CET)
Doch, doch, dignus mit Supin II (von notare) geht unklassisch schon mal. Die Syntax lese ich so: "Das alles habe ich persönlich aufgezeichnet, überdies kam einiges vor, das mir vorgelegt wurde, aber nicht weiter bemerkenswert war." Grüße Dumbox (Diskussion) 17:23, 25. Feb. 2015 (CET)
Grammatikalisch entspricht das nicht ganz dem klassischen Latein. Einmal heißt es "altero die", dann "altera die". Es kommen auch einzelne deutsche Wörter oder gar Sätze vor. Und fehlende Satzzeichen machen das Lesen nicht einfacher.
ad 2: "ex praecedentibus" = "aus dem Vorhergehenden" könnte passen. Ich hatte versucht, das mit "Vorgänger" zu übersetzten. Aber warum benutzt der Schreiber Futur und Konjunktiv?
ad 5: Den Satz hatte ich gekürzt, da es mir um den zweiten Teil (praesens praeterae ...) ging. Das Problem mit dem Satzbau habe ich auch. Vielleicht soll "quae notatu digna ulterius fuerent" Relativsatz zu occurrerunt sein?
Danke erstmal für die bisherige Hilfe. .gs8 (Diskussion) 17:29, 25. Feb. 2015 (CET)

zur provisio extremorum: provisus (für Mann) und provisa (für Frau) sind in den Matriken die Termini für versehen mit den Sterbesakramenten, also ist dies bestimmt hier gemeint. Die sog. Letzte Ölung wird dort als extrema unctio bezeichnet. ad 3.: Dass grossus der Groschen ist, ist klar? Bavarese (Diskussion) 17:40, 25. Feb. 2015 (CET)

Grossus=Groschen ist klar. Punkt 3 wäre damit auch halb erledigt. Es bleibt noch der 1. Teil (bis similiter). Ist es so, daß der Pastor für das Beten 1. jährlich etwas bekommt, 2. einmalig zu Beginn und 3. einmalig zum Abschluß ("absolvit")? .gs8 (Diskussion) 17:52, 25. Feb. 2015 (CET)
@.gs8: Ja, Relativsatz, so habe ich es übersetzt. Zum Konjunktiv in (2): Der steht korrekt im abhängigen Fragesatz. Das Futur wendet sich an den künftigen Leser: "Welche Einkünfte der Pfarrer dort hat, wird er (oder soll es videri heißen, dann "man") aus dem Vorhergehenden ersehen können." Grüße Dumbox (Diskussion) 17:54, 25. Feb. 2015 (CET)
@gs8.: Deine Vervollständigung des einleitenden Hauptsatzes macht die Sache wesentlich klarer: „Dies alles habe ich bei meinem Aufenthalt in Rharbach nach den Angaben (wörtlich: aus dem Munde) des Pfarrers aufgezeichnet.“ Den Nebensatz hat Dumbox ja oben schon korrekt übersetzt. (Supinum II – mein Gott, ist das lange her. Tja, wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser den Mund halten.) Den Gebetssatz verstehe ich genau so: Neun Groschen für das öffentliche Totengebet während eines Jahres plus 7 Eier und Brot einmalig am Anfang und am Ende. --Jossi (Diskussion) 18:17, 25. Feb. 2015 (CET) (Daß durch meine Kürzung der Gegensatz ex ore pastorisoculis mihi subjecta verlorenging, habe ich erst nach dem ersten Übersetzungsversuch gemerkt. .gs8 (Diskussion) 09:22, 26. Feb. 2015 (CET))
Was man alles so findet: Hervorsegnung, Priester vor der Kirche, St. Gallen cod. sang. 442

(linksrück, um die Stränge nicht zu verwirren) Noch zur Frage von Stolgebühren bei der Hervorsegnung: Bei einer schnellen Literaturschau war keine zu finden. Aber aus der Nennung der Gebühr im Text ergibt sich, dass es hier nicht etwa um Kerzen als Hilfsmittel der Gebührenerhebung ging, sondern eine direkte Zahlung verlangt wurde. Sonst wären die Kerzen wohl doch extra benannt worden. Mir ist dabei nicht klar, ob dieser Kirchgang faktisch mit dem Taufgang des Kindes identisch war, und ob die Mutter die Hervorsegnung auch erhielt (und zu bezahlen hatte), wenn das Kind in der Zwischenzeit gestorben war. Bei einer Nottaufe des Kindes konnte die Hervorsegnung der Mutter auch in ihrem Haus erteilt werden. Aber gut, dir geht's hier um das providere, nicht um das procedere:-) --Aalfons (Diskussion) 18:54, 25. Feb. 2015 (CET)

Stolgebühren in Verbindung mit der Spendung der Sterbesakramente gibt es eigentlich auch nicht (nach meiner flüchtigen Literaturschau waren sie mindestens seit Ende des 18. Jahrhunderts sogar ausdrücklich untersagt). Ich rechne aber bei einer Landpfarre um 1700 (das genaue Jahr der Aufzeichnungen würde mich übrigens interessieren) auch damit, dass es vielleicht abweichende lokale Traditionen gegeben haben könnte (oder es eingerissen war, dass der Pfarrer Geld für Dinge nimmt, für die er es eigentlich nicht dürfte – Stichwort laudabilis consuetudo oder vorgebliche „Freiwilligkeit“). --Jossi (Diskussion) 23:04, 25. Feb. 2015 (CET)
Die obige Altersangabe von 300 Jahren stimmt. Der Text ist vom 7. November 1714. Und es handelt sich um eine ländliche Pfarrei. Der Pfarrer ist schon 30 Jahre dort im Amt. Vielleicht hat er die Abschaffung der Stolgebühren für die Krankensalbung verschlafen oder nicht umgesetzt. Andererseits heißt es provisio, das eigentliche Sakrament ist doch die unctio, vielleicht wird da unterschieden.
Zur introductio: Davon habe ich jetzt zwei gefunden (post nuptias und post partum auf der nächsten Seite). Wenn das zu Taufe oder Heirat gehört, sollten die Stolgebühren doch geringer als die für den Hauptanlaß sein. Dann würde die Einführung (2 Groschen) eher zur Heirat (1 Reichstaler) als zur Taufe (2 Groschen) passen.
Ad 5: Ich stelle die obigen Übersetzungen mal etwas um: „Dies alles habe ich bei meinem Aufenthalt in Rarbach nach den Angaben des Pfarrers aufgezeichnet, überdies anwesend, was mir vorgelegt wurde, und es geschah nichts, das weiter bemerkenswert war.“
Vielen Dank für Eure Übersetzungen und Hinweise. Bei der provisio gibt es zwar noch Zweifel, aber die Verbindung zur Krankensalbung paßt meiner Meinung nach in diesem Zusammenhang besser als jede andere Erklärung (Versorgung/Unterhalt oder Verbindung mit einem Amt (Provisor)). .gs8 (Diskussion) 09:22, 26. Feb. 2015 (CET)
Zur Einführung der Frau: Nach den Anweisungen von Martin Cromer (ab hier, der rote Text enthält Handlungsanweisungen für den Priester) läuft es wohl so: Der Priester beginnt am Fuß des Altars, geht dann vor die Kirche, besprengt die Frau mit Weihrauch, reicht ihr die Stola und führt sie in die Kirche. Das mach er nach der Heirat, nach der Geburt eines Kindes (zu Zeiten eines Interdikts ohne Feierlichkeit u.a.) und mit dem Leichnam, wenn die Mutter bei der Geburt stirbt. .gs8 (Diskussion) 10:16, 26. Feb. 2015 (CET)
Nett, auch noch die Stola bei der introductio belegt zu haben! Ich verstehe aber den weiter obigen Gedankengang nicht: Wo kommt der Reichstaler her, was ist der "Hauptanlass"? Ich weiß nicht, ob es das trifft: Kinder bekamen sie im Sauerland und anderswo viele, daher mussten die Gebühren deutlich geringer sein als bei der Heirat. Interessant ist übrigens eine Diss von 2011 über die Entwicklung der "Muttersegnungs"-Zeremonie in Böhmen und Mähren, mit dt. u. engl. Zusammenfassung, aber die lateinischen Passagen im Haupttext helfen auch, wenn man kein Tschechisch kann. Sicherlich könnte die Autorin zu den Gebührenfragen auch angemailt werden. Aber da die introductio feminae mMn eindeutig post partum gilt, vllt unnötig. --Aalfons (Diskussion) 10:47, 26. Feb. 2015 (CET)
Der Gedanke war, die Stolgebühren zu vergleichen: Begräbnisrechte 5/4 Reichstaler (Reichste) bis 1/4 (Kinder), Totengebet 9 Groschen (mit Zusatzgebühren für Beginn/Ende), Versehgang 6 Groschen, Einführung 2 Groschen, Heirat 1 Reichstaler, Proklamation 4 Groschen, Taufe 2 Groschen. Die Einführung folgt ja auf Geburt/Taufe oder Heirat, nach der Geburt wäre sie so hoch wie für eine Taufe, nach der Heirat nur ein Bruchteil. Warum bist Du so sicher, daß die Einführung post partum gemeint ist?
Könnte in provisio extremorum das extremorum räumlich gemeint sein (etwa: weitester Versehgang)? .gs8 (Diskussion) 11:13, 26. Feb. 2015 (CET)
Nein, in extremis bedeutet „in Todesnöten“. Deine weiter oben gegebene Übersetzung ist im Übrigen nicht ganz korrekt. Das praesens habe ich mit „bei meinem Aufenthalt“ übersetzt, es darf also nicht noch einmal als „anwesend“ auftauchen und bezieht sich auch nicht auf den Relativsatz. Besser wäre, so zu übersetzen wie Dumbox: „Dies alles habe ich bei meinem Aufenthalt in Rarbach nach den Angaben des Pfarrers aufgezeichnet, außerdem gab es noch einiges, das mir vorgelegt wurde, aber nicht weiter bemerkenswert war.“ --Jossi (Diskussion) 11:51, 26. Feb. 2015 (CET)
Sorry, die Aufzählung verwirrt etwas. Um etwas zum Preisvergleich sagen zu können, müssten die Termini genau benannt werden. Um aus der Systematik der Aufzeichnung etwas herauszuholen, wäre auch die Reihenfolge wichtig. Aber das ist nur die Quellenseite dieses Visitationsberichtes (ist der eigentich ein Konzept oder eine Reinschrift?). Man muss auch die Zeremonien genau auseinandernehmen, um die einzelnen geldwerten Komponenten zu identifizieren. Da ergibt sich manche methodische Frage, denn im Kirchenbarock waren Dinge nicht so 1:1 übertragbar wie sie es in der säkularen Moderne sind. Die Preise, vermute ich, konnten für ähnliche Handlungen sehr unterschiedlich sein,
  • weil die Handlungen selbst unterschiedlichen Aufwand erforderten (nach deinem Rituale war es allerdings nicht so, okay), oder
  • weil sie bei gleichem Aufwand unterschiedliche religiöse Bedeutung hatten (quick and dirty behauptet), oder
  • weil sie die Zahlungsfähigkeit der Schäfchen überfordert hätte (vor allem einmal Heiraten und viele Kinder kriegen).
Dass es sich um post partum und nicht um post nuptias handelt, schließe ich nur aus der Häufigkeit der Erwähnung in der Literatur und der des Vorkommens im Leben; da ist ein Zusammenhang zu vermuten:-) Dass alle möglichen introductiones hier zusammengefasst wären, kann ich mir wegen des zeitgenössischen Verzichts auf Knappheit im Ausdruck nicht vorstellen. Außerdem hatten sie ganz unterschiedliche Bedeutungen. Wenn die introductio in deiner Quelle als letzte stünde, wäre noch heranzuziehen, dass die Wöchnerin bis zur introductio als unrein galt, der Gesalbte aber als rein... wer weiß. --Aalfons (Diskussion) 12:48, 26. Feb. 2015 (CET)
zur provisio: provisus/a heißt versehen (mit den Sterbesakramenten), also kann es sich bei der pr. auch um den Versehgang handeln, in einer Landpfarrei, in der der Pfarrer evtl. eine Ökonomie betrieb, auch mit der Kutsche o. ä., und dafür kann ihm (oder dem Gaul oder beiden) ja etwas zustehen, so eine Art Zehrgeld. - zur introductio: Ich kann mir, ausgehend von den hiesigen damaligen Verhältnissen, nicht vorstellen, dass es sich auf die Taufe beziehen kann. Denn hier wurden, ausweislich der Matriken, die Neugeborenen noch am gleichen, spätestens am nächsten Tag getauft, also nicht im Beisein der Mutter. Es könnte sich also um den ersten Kirchenbesuch der gewordenen Mutter handeln. Gab es dafür so etwas wie einen kanonischen Zeitpunkt oder Anlass? --Bavarese (Diskussion) 13:12, 26. Feb. 2015 (CET)
Zur introductio ungeschützt aus der Erinnerung: am 40. Tag oder am 6. Freitag nach Niederkunft. --Aalfons (Diskussion) 14:46, 26. Feb. 2015 (CET)
Ich werde die provisio extremorum jetzt mit „Versehgang (zur letzten Ölung Kranker)“ übersetzen, die introductio feminae wörtlich mit dem Hinweis, daß es zwei Einführungen gegeben hat.
@Aalfons: Die Reihenfolge der Stolgebühren (vom Begräbnis bis zur Taufe) entspricht dem Original. Die Quelle ist keine bloße Zusammenstellung von Notizen und wurde ordentlich unterzeichnet (von Franz Jordan Röingh). Am 11. November 1714 schrieb Röingh dann an den Generalvikar mit Hinweis auf den Besuch in der Pfarrei und übermittelte Unterlagen. Diese Zusammenstellung befindet sich jedoch nicht in den Unterlagen des Generalvikariats, sondern in der Pfarrei.
@Jossi: Wären damals mehr Satzzeichen verwendet worden, würde das das Lesen vereinfachen. .gs8 (Diskussion) 15:34, 26. Feb. 2015 (CET)

@Aalfons: Deine Vermutung ("Die Preise, vermute ich, konnten für ähnliche Handlungen sehr unterschiedlich sein") ist zweifellos richtig; und zwar durchaus,"weil die Handlungen selbst unterschiedlichen Aufwand erforderten": nämlich dann, wenn es sich um unterschiedliche Grade der Feierlichkeit mit entsprechend großem Personal handelte. Im Münchner Metropolitanarchiv habe ich in den Sterbematriken einmal den Eintrag gefunden, dass jemand im 18. Jh. für eine magna processio beim Leichenbegängnis seiner Frau extra 5 Gulden (damals eine hübsche Summe) berappt hat. --Bavarese (Diskussion) 20:13, 27. Feb. 2015 (CET)

Bliebe noch festzustellen, ob eine solche magna processio überhaupt liturgischen Charakters war (da wird, meine ich mich zu erinnern, auch noch zwischen den Anlässen maior und minor unterschieden) oder ob sie nur im liturgischen Kontext stand. Vermutlich gibt's darüber auch gelehrte Disputationen, die heute nienieniemand mehr kennt, geschweige denn nachvollziehen kann. Kirchenrechtshistoriker, puh, orchideenhafter kann ein Fach kaum sein. --Aalfons (Diskussion) 19:30, 1. Mär. 2015 (CET)
Nachtrag zur provisio (Versehgang): Das Versehen der Sterbenden (stimme Bavarese zu) ist wohl nicht einfach als Synonym für die Spendung der Letzten Ölung zu denken, sondern als Sammelbegriff für eine ganze Serie von Handlungen, die in diesem Zshg. anfallen, darunter neben der Ölung (unctio) auch die Wegzehrung (Sterbekommunion), Kerzengebet, außerdem die Anreise etc. Ich sehe keinen Grund, warum der Pfr. dafür kein Geld genommen haben sollte. Das Verbot der Bezahlung von Sakramenten wurde ja bis ins 19. Jh. hinein häufig missachtet (und deshalb immer wieder eingeschärft) oder einfach dadurch umgangen, dass man die Sakramentenspendung nur im "Paket" mit anderen Aktivitäten bekam, die dann eben kostenpflichtig waren.--Jordi (Diskussion) 23:37, 3. Mär. 2015 (CET)

27. Februar 2015[Bearbeiten]

Warum erhalten Ausländer relativ spät eine Arbeitsgenehmigung?[Bearbeiten]

Ich höre regelmäßig die Wirtshausgespräche, wo neidisch gesagt wird, dass Ausländer keine Arbeitserlaubnis erhalten und deswegen vom Staat erhalten werden, was viel Geld kostet. Meine Frage: Was sind nachweislich Gründe, warum Ausländer nicht sofort arbeiten dürfen? --GT1976 (Diskussion) 16:04, 27. Feb. 2015 (CET)

Welche "Ausländer" meinst Du? Es gibt völlig unterschiedliche Rechtsnormen für ihren Aufenthaltsstatus. Zum Beispiel ob EU-Bürger oder nicht, wenn ja aus welchem Land. Innerhalb eines Freizügigkeitsabkommens oder nicht eingereist. Ohne am Stammtisch zu sitzen denke ich, es geht dabei vor allem um die Gruppe der Geduldeten. Deren Arbeit ist durch die BeschVerfV geregelt [4]. Daraus ergeben sich die beiden Hauptprobleme - a) Vorrang für Deutsche Arbeitnehmer, was viele Arbeitgeber wegen den bürokratische Hürden gar nicht fördern und b), wenn es sich um Geduldete nach dem negativen Ende eines Asylverfahrens handelt, wo es nur vermeintlich temporäre Hinderungsgründe für eine Abschiebung bzw. Rückkehr gibt. Die Frage wird viel zu wenig auch medial beachtet, ob jemand Einwanderer ist, oder Asylsuchender/Flüchtling.Oliver S.Y. (Diskussion) 17:04, 27. Feb. 2015 (CET) PS - dazu kommt, daß es sich bei "den Ausländern" meist um Personen ohne Ausbildung oder ohne anerkannte Berufsabschlüsse handelt, also genau der Personenkreis, aus dem auch ein Großteil der Gruppe der deutschen Langzeitarbeitslosen handelt. Darum sehen Politiker ein Regulierungsgebot, um die Chancengleichheit zu wahren, die dann auch für legale Ausländer in Deutschland gilt.Oliver S.Y. (Diskussion) 17:06, 27. Feb. 2015 (CET)
Für alle Ausländer trifft das so schonmal nicht zu: Staatsangehörige der EU sowie deren Familien können einfach so einer Beschäftigung nachgehen - eine gesonderte Arbeitserlaubnis brauchen sie nicht. Für Nicht-EU-Bürger siehe Aufenthaltsstatus (Deutschland): Vor allem Asylbewerber und Flüchtlinge sind in einer misslichen Situation: Sie werden in Deutschland aufgenommen, weil es für sie unzumutbar ist, in ihrem Heimatland zu bleiben. Der Gesetzgeber geht dabei allerdings davon aus, dass dieser Zustand sich zukünftig wieder ändert (z.B. der Bürgerkrieg endet oder die politisch/religiös motivierte Verfolgung aufhört). Das ist einer der Gründe dafür, dass z.B. Geduldete hier im ersten Jahr gar nicht und für weitere drei Jahre nur in Jobs, für die kein Deutscher/Europäer und Fage kommt, arbeiten dürfen. Der Gesetzgeber will nicht, dass es diesen Leuten hier zu gut geht, sondern er will, dass diese Leute in ihr Heimatland zurückgehen. Die Flüchtlinge dürfen also nicht arbeiten und das unabhängig von ihren Qualifikationen. Du bist Hochschulprofessor, hochqualifiziert und wärst hier der Experte für dein Fachgebiet? Schade, arbeiten darfst du trotzdem nicht. Sicher ein Ausnahmefall, aber Bürgerkrieg macht vor Qualifikation nicht halt. Auf diese Art hält der Staat nicht nur die Asylbewerber/Asylanten/Geduldeten aus dem Arbeitsmarkt, was in gewissem Maße ja noch nachvollziehbar erscheint (vor allem im Bereich der Gering- oder Gar-Nicht-Qualifizierten), sondern er sorgt auch noch dafür, dass sich die Situation der Betroffenen nicht verbessern kann. Der Professor lebt sicherlich nicht freiwillig in der Flüchtlingsunterkunft, aber ohne Job kein Geld und ohne Geld keine Wohnung. --88.130.78.37 17:06, 27. Feb. 2015 (CET)
Wie viele ehemalige Hochschulprofessoren gibts dort wirklich auf dem Mittelmeer in den Booten oder unter den deutschsprachigen Flüchtlingen? Dieses Beispiel ist genauso polemisch wie der Stammtisch, der alle nur als Obstpflücker und Bauhelfer sieht.Oliver S.Y. (Diskussion) 17:16, 27. Feb. 2015 (CET)
Meines Wissens sind Asylbewerber und Flüchtlinge im Schnitt überdurchschnittlich gebildet. Natürlich nicht alles Professoren. Neben der allgemeinen Arbeitssperre spielt noch eine wesentliche Rolle, dass deren Abschlüsse meist hier nicht annerkannt werden. Ansonsten kann man bei den meisten Asyslbewerbern und Flüchtlingen davon ausgehen, dass sie hoch motiviert hier ankommen. Ob die gegenwärtige Politik klug ist? Rainer Z ... 18:09, 27. Feb. 2015 (CET)
Wie kommen Sie denn zu dieser Einschätzung? Und "überdurchschnittlich gebildet" nach afrikanischen Standards oder nach deutschen? Und selbst wenn ein zB Arzt (die in Afrika bzw Nahost wirklich knapper sind als hier!) gleich gut wäre, bleibt immer noch die Sprachbarriere. Ich erinnere mich immer noch mit Schrecken an einen Krankenhausbesuch und einen griechischen HNO-Fach-Arzt, der weder Deutsch noch Englisch seriös verstand, eine katstrophale Fehldiagnose lieferte und mich über Weihnachten festhalten wollte. Flucht und ein Besuch bei einem nichtpromovierten Dorfarzt lieferten die richtige Diagnose ohne Antibiotikum, ohne Krankenhaus. Das ist natürlich nicht verallgemeinerbar, aber das Problem Sprach- kulturelle Kenntnisse trifft fast alle. Man will unter anderem, daß die Asylbewerber das Land verlassen, damit sie in ihrem Heimatland aktiv werden können.--80.129.135.92 19:45, 27. Feb. 2015 (CET)
http://www.zeit.de/2014/03/fluechtlinge-qualifikation-asyl schätzt, 10% haben ein Hochschulstudium abgeschlossen und 42 Prozent eine Ausbildung. Die meisten Flüchtlinge kommen übrigens nicht in Booten[5], auch wenn die so schön spektakulär aussehen. --Eike (Diskussion) 08:04, 28. Feb. 2015 (CET)
Ja, die meisten "Flüchtlinge" kommen aus Südosteuropa, sind also insbesondere keine "Flüchtlinge". Die "Schätzungen" - mal unterstellt, sie wären in irgendeiner Weise zutreffend - bedeuten nichts über die Qualität der Ausbildung. Es wird schon Gründe dafür geben, daß sich arabische Potentaten lieber in Bonn behandeln lassen als in Riad. Und eine Berufsausbildung, sagen wir mal als Elektriker im Kosovo, ist ziemlich sicher für den deutschen Arbeitsmarkt (Sprachkenntnisse!) wenig wert. Dazu kommt - immer noch unterstellt, die Schätzung stimmt - der "Brain Drain" aus ohnehin zurückgebliebenen Staaten.--80.129.152.150 11:03, 28. Feb. 2015 (CET)

Hast du (wie ich aufgrund deiner Benutzerseite vermute) die Frage für Österreich gestellt? Dann google nach "Bartenstein-Erlass" und "Asyl". --Niki.L (Diskussion) 07:19, 28. Feb. 2015 (CET)

Ja ich bin aus Österreich, sorry, das hätte ich erwähnen sollen. Mir ging es aber großteils über die Grundsatzdiskussion, die ja ähnlich ist. Herzlichen Dank für Eure Beiträge und schöne Grüße! --GT1976 (Diskussion) 08:04, 28. Feb. 2015 (CET)
Du ahnst vermutlich, was die am Stammtisch sagen, wenn das geändert wird: "Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg!". Und genau diese Ansicht dürfte der Grund für solche Regelungen sein. --Eike (Diskussion) 08:05, 28. Feb. 2015 (CET)
Das auch. Für wichtiger hate ich den Aspekt der »Abschreckung«. Alles, was nach »Zuwanderung« aussieht, soll möglichst erschwert und unattraktiv sein – Deutschland ist ja kein Einwanderungsland. Ekelhaft. Rainer Z ... 15:01, 28. Feb. 2015 (CET)
Warum ekelhaft? Zahlen Sie Steuern? --80.129.152.150 15:31, 28. Feb. 2015 (CET)
Wie sollen sie, wenn sie am Arbeiten gehindert werden? Umsatzsteuer und Verbrauchssteuern zahlen sie ansonsten unweigerlich. Rainer Z ... 18:28, 28. Feb. 2015 (CET)
Er meinte wohl eher dich, Rainer. Vermutlich kann er sich nicht vorstellen, dass jemand, der Steuern zahlt, nicht wie er Ausländer ablehnt... --Eike (Diskussion) 22:04, 28. Feb. 2015 (CET)
Der Stammtisch denkt - genau wie die Asylbewerber - egoistisch. Das halte ich für normal. Die Asylbewerber, ich denke wir sind uns einig, daß praktisch niemand tatsächlich politisch verfolgt ist, möchten ein (ökonomisch) besseres Leben, der (steuerzahlende) Stammtisch möchte sein gutes Leben behalten. Ob Syrer in Syrien zur Oberschicht gehören ist für die Qualifikation in Deutschland nicht maßgeblich. Möglicherweise haben sie excellente Kenntnisse in einem Bereich, der in Deutschland wenig gefragt (im Sinne, daß jemand dafür zahlen möchte) ist, jedenfalls fehlen ihnen Sprach- und kulturelle Kenntnisse. Um zu verdeutlichen, was ich meine, ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung. Ich galt mit mathematischem Studium und fundierten Computerkenntnissen in den 70ern hier als hochqualifiziert (im Sinne von Einkommensteuer generierend). Ich habe dann aus privaten Gründen eine Zeit lang in England gelebt und hatte plötzlich nur noch 95% meiner Qualifikation, weil die Kenntnisse, die ich über deutsche ökonomische Prozesse hatten, in England nicht so waren, von Sprachkenntnissen (sehr gut, aber eben kein Muttersprachler) mal ganz abgesehen. Wäre ich nach Nigeria gegangen, wäre meine Qualifikation mangels vorhandener Großrechner praktisch gar nichts mehr wert gewesen. Alles, was man dort zum bloßen Überleben brauchte, fehlte mir.
Im übrigen fehlt mir der Aspekt des Brain Drain: Wenn tatsächlich fast alle syrischen Ärzte (deren Qualifkation hier wg der Sprachkenntnisse weniger wert ist!) das Land verlassen, was machen die, die dort bleiben müssen, weil sie keine 10.000 $ für den Schleuser haben? Die Moral bei der Immigration ist komplizierter als es auf den ersten Blick scheint.--80.129.152.150 00:31, 1. Mär. 2015 (CET)
Da hast du falsch gedacht... --Eike (Diskussion) 00:42, 1. Mär. 2015 (CET)

Man müsste hier mal nach Herkunft differenzieren: Die Syrienflüchtlinge in Deutschland gehören sicher zur dortigen Mittel- und Oberschicht (also die, die bislang die Günstlinge Assads waren und dort, egal was kommt, keine Zukunft mehr haben), ebenso wohl Afghanistan (da sind es die, die sich sehr mit den ISAF-Truppen arrangiert und dort, ohne diese Arbeit und im Umfeld dafür verhasst, ebenso ohne Arbeit und Zukunft dort). Aber das heißt natürlich nicht, dass der dt. Arbeitsmarkt für solche Typen Verwendung hat. Näheres zu den afrikanischen Flüchtlingen zu erfahren wäre mal schön. Ganz sicher sind es nicht die unteren Schichten, denn die haben nicht mal einige tausend Euro für die Reise parat. Die Roma sind aber ein ganz eigenes Kapitel, dass ist wohl nur unterste Schicht. Noch was kommt hinzu: Die geduldeten Flüchtlinge sind ein dickes Geschäft: Die Besitzer der Unterkünfte (sonst unvermietbar), die Wachleute (sncr), die Anwälte, die Sozialarbeiter und Psychologen - da ist eine Lobby da, die die Leute in dieser Situation halten wollen.--Antemister (Diskussion) 23:50, 28. Feb. 2015 (CET)

Nochmal was anderes, wenn wir schon dabei sind: Kennt eigentlich jemand so was wie einen Masterplan bzw. zumindest irgendetwas wie ein Konzept für die EU-Flüchtlingspolitik: Mit enormem Aufwand wird das Mittelmeer überwacht, um die Boote aufzuspüren, um die Boote zur Umkehr zu bewegen. Das führt zur längeren und gefährlicheren Routen mit mehr Toten. Was soll so was? Würden die Eliten die Flüchtlinge nicht haben wollen, so könnte man sie am Strand einsammeln und konsequent, ausnahmlos zurückschicken, schnell würde keiner mehr das Geld ausgeben für die sinnlose Reise. Oder aber jeden Monat eine feste Zahl durchlassen. Oder (mal ganz zynisch) die Boote versenken...--Antemister (Diskussion) 23:58, 28. Feb. 2015 (CET)
Offensichtlich gibt es keinen gescheiten Masterplan – weder in Deutschland noch in der EU. Im wesentlichen Abwehrmaßnahmen und zugleich einen humanitären Anspruch, was zu widersprüchlichen Verhältnissen führt.Ein großes Kuddelmuddel aus Angst und schlechtem Gewissen.
Unternehmen und Demografen sehen einen Netto-Zuzugsbedarf (!) Deutschlands von jährlich 100.000. Darauf wird immer politisch mit Rosinenpickerei reagiert. Gerne, aber nur Hochqualifizierte nach unseren Maßstäben. Man könnte natürlich auch die jungen und offenbar sehr engagierten Menschen, die sowieso kommen, einladen, so eine Qualifikations hier zu erlangen. Ausbildungsbetriebe, die es geschafft haben, Asylbewerber als Lehrlinge einzustellen, haben ausgesprochen positive Erfahrungen gemacht. Doch die Meisten werden jahrelang in Ungewissheit und Abhängigkeit vom Sozialsystem gezwungen und dafür als intergrationsunwillige Sozialschmarotzer diffamiert. Ich verstehe das nicht. Rainer Z ... 15:40, 1. Mär. 2015 (CET)
Am Strand versammeln und von dort zurückschicken – das wäre eine zu offensichtliche Grundrechtsverletzung (anders als gelegentliche Push-Back-Operationen). Die humanitären Rettungsaktionen und umfassende Kontrolle lassen sich gut als Versicherheitlichung zusammenfassen. Die Grenze ist ein Feld der Sicherheit, und um dort hineinzukommen, um gerettet werden zu können, braucht es die Seenot. So widersprüchlich ist es nicht, aber es ist wohl trotzdem kein bewusster Prozess, sondern Kombination aus nationaler Abschottung und Humanitarismus. --Chricho ¹ ² ³ 00:48, 4. Mär. 2015 (CET)

28. Februar 2015[Bearbeiten]

Elektroauto[Bearbeiten]

Wenn man ein Elektroauto baut, mit Lichtmaschine wird über diese während der Fahrt die Batterie immer von selber aufgeladen, man braucht dann keine Energie mehr. Geht das?

--89.144.228.21 14:02, 28. Feb. 2015 (CET)

Leider nein. Schöne Grüße  TRN 3.svg hugarheimur 14:04, 28. Feb. 2015 (CET)
Ein Elektroauto hat keine Lichtmaschine, sondern einen DC/DC-Wandler, der die Kleinspannungselektrik des Fahrzeugs aus der Niederspannungs-Traktionsbatterie versorgt. Den von Dir gewünschten Effekt erreicht Du außerdem viel günstiger, indem Du für ein paar Cent einen kleinen DC/DC-Wandler und eine Batterie kaufst. Ausgang des DC/DC-Wandlers an den Eingang anschließen, das ganze kurz mit der Batterie in Gang setzen, Batterie abklemmen und schon erzeugt der DC/DC-Wandler seinen eigenen Strom. Pfeif einfach auf den Energieerhaltungssatz, der ist eh nur eine Verschwörungstheorie. Free Energy ist das Stichwort. --Rôtkæppchen₆₈ 14:12, 28. Feb. 2015 (CET)
Mag sein, dass der Fragesteller auf diverse unseriöse im Internet eingebrachte Falschinformationen aufgesessen ist. Das Perpetuum mobile gibt es nicht. Aber bei voll- oder teil-elektisch betriebenen Fahrzeugen ist Rekuperation möglich. Bei Straßenbahnen benutzte man früher den Bremswiderstand, um die vom Motor beim Bremsen erzeugte elektrische Energie in Wärme umzuwandeln. Die Nutzbremse holt diese Energie zurück, wenn damit Batterien geladen werden oder in das Oberleitungsnetz zurückgespeist wird. All dies unterliegt Wirkungsgraden. Angesichts der Verbrauchskennfelder von Verbrennungsmotoren bietet der kombinierte Betrieb von Verbrennungs- und Elektromotor im Hybridelektrokraftfahrzeug die Vorzüge der Reichweite, der Rückgewinnung von Bremsenergie und die Betrieb im besseren Bereich des Verbrauchskennfeldes den Verbrennungsmotors, der mit den schlechtesten Wirkungsgrad aller am Antrieb beteiligten Motoren hat. Die von der Traktionsbatterie auf die in der Bordelektrik benutzten DC/DC-Wandler sind prinzipiell Schaltnetzteile und erreichen Wirkungsgrade von über 90%. Ohne galvanische Trennung erreichen Abwärtswandler bis zu 97%. Die herkömmliche Lichtmaschinen erreichen teils nur 60%. Ein ungünstiger Faktor daran ist auch der Riemenantrieb. --Hans Haase (有问题吗) 17:31, 28. Feb. 2015 (CET)
Ein weiterer Aberglaube beim Anblick von Hybridautos ist, dass diese teilweise als Elektroauto wahrgenommen werden, was mit einer Angst um die Reichweite verbunden ist. Da der Tank nicht kleiner ist und die Ausbeute an Bewegungsenergie aus dem Kraftstoff höher ist, liegt die Reichweite i.d.R. höher als beim herkömmlichen Fahrzeug. Unter den Hybridmodellen gibt es auch unterschiedliche Antriebe, die bewirken, dass die einen einen „Anlasser für den ersten und den Rückwärtsgang mit Nutzbremse“ haben, die anderen ein elektrisches Getriebe. Das Umwandeln von Kraftstoff in die Ladung der Batterie erfolgt, wenn die Batterie nicht voll ist und der Verbrennungsmotor dadurch in einen Betriebszustand gebracht wird, indem er mehr Bewegungsenergie aus der entsprechenden Menge an Kraftstoffmenge herausholt. --Hans Haase (有问题吗) 01:02, 1. Mär. 2015 (CET)
Perpetuum Mobile gibt es zwar nicht, aber die Erde ist ja kein geschlossenes System :). Es gibt ja auch Ansätze von solarbetriebenen Fahrzeugen. Diese könnten dann - gute Speicherung der Energie vorausgesetzt - "unendlich" laufen, zumindest solange es die Sonne gibt (und wenn die Sonne stirbt, gibt es die Menschen eher nicht mehr).--Alexmagnus Fragen? 22:45, 1. Mär. 2015 (CET)
Und unendlich bedeutet in diesem Fall so lange bis es sich bewölkt oder Nacht wird kann man auf einer vollkommen ebenen Fahrbahn im Kreis fahren. Bei allen anderen "Solarautos" die eine schwierigere Fahrbahn meistern können werden über Nacht mehrere hundert Kilo Akkus voll aufgeladen und die Solarzellen helfen dabei mit das die Gurke trotz extremer Leichtbauweise nicht schon nach zwei bis drei Stunden still steht. --92.228.42.254 11:47, 2. Mär. 2015 (CET)
Speicherproblem gelöst. --Komischn (Diskussion) 15:48, 2. Mär. 2015 (CET)
Nope. Zitronenbatterien beziehen ihre Energie aus dem eingesetzten Zinkblech. Die Zitrone ist nur Elektrolyt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:27, 3. Mär. 2015 (CET)
[6]. --Komischn (Diskussion) 18:02, 4. Mär. 2015 (CET)

Der Jahrgang 1926[Bearbeiten]

Mein Vater war Jahrgang 1926. Er gehörte noch zu einem Jahrgang, der eine reguläre soldatische Ausbildung machen konnte, bevor er zur Front geschickt wurde (Südfrankreich, Sicherung von Zügen mit Waren wie Fluginstrumenten von Askania usw. zur Schweiz, auf dem Rückweg wurde Flugbenzin aus der Schweiz importiert, Patroullien an der Grenze zu Andorra, und schliesslich Gegenwehr zum Vormarsch der US-Amerikaner usw. in Süditalien).

Seine Kameraden kamen fast alle um, von seinen Freunde aus seinem Jahrgang aus der Schlosserausbildung in einem Eisenbahnausbesserungswerk wohl auch fast alle. Darüber war mein Vater zeitlebens sehr traurig. Mein Vater selbst wurde 1944 verwundet, war lange in einem Lazarett und war danach war er schwer gehbehindert. Er lebte noch 2012 und trat dann aus seinem Leben, er erschoss sich mit einem Gewehr.

Ich würde gerne wissen: Gibt es eine Statistik? Wieviele deutsche Staatsangehörige männlichen Geschlechts gab es damals, wieviele von ihnen nahmen am Krieg teil, wie viele von den kämpfenden und den nicht-kämpfenden Männern kamen um?

Danke! - 92.72.164.215 15:02, 28. Feb. 2015 (CET)

Bei Wehrmacht#Verluste steht etwas, aber nicht viel; es fehlt eine Aufschlüsselung nach Jahrgängen, die mich auch interessieren würde, da man immer wieder hört, dass gewisse Jahrgänge besonders stark betroffen waren, einmal die Jahrgänge, die von 1939 bis 1945 sechs Jahre lang im Krieg dienen mussten, und dann die ganz Jungen, die ohne gründliche Ausbildung 1943 bis 1945 in den Krieg geschickt wurden. --91.50.14.228 16:42, 28. Feb. 2015 (CET)
Ja. Um die tat es meinem Vater besonders weh, weil er die nach einiger Erfahrung im Krieg selbst auch angeführt hat. So ein Trupp ist dann zusammengeschossen worden vom Heckschützen eines Tieffliegers - sie hatten sich hinter einer Mauer versteckt statt sich einfach auf den Boden zu werfen und auf die Tarnkleidung zu vertrauen.
Es heißt, dass der sogenannte Pillenknick vor allem etwas mit den Kriegsverlusten zu tun hat aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Denn vorher schon gab es Kondome usw. Es erscheint mir manchmal wie ein Tabu, darüber mal Klartext zu sprechen.
Es heißt auch, dass nach dem Krieg auf drei alleinstehende Frauen nur noch ein alleinstehender Mann kam. -- 92.72.164.215 17:52, 28. Feb. 2015 (CET)
Mein Onkel, Jg. 25, hat nach nicht ganz präzisen Erinnerungen der Familie 1943 im Frühjahr das Gymn. verlassen mit "Reifevermerk" und wurde dann offensichtlich einberufen und in einem nahen Wehrertüchtigungslager, das er schon während der Schulzeit kennengelernt hatte, weiter ausgebildet und dann im Spätsommer schon nach Russland verlegt, wo er dann auch bereits im März 44 fiehl. Ich bezweifle also etwas die reguläre Ausbildung.--G-Michel-Hürth (Diskussion) 11:16, 1. Mär. 2015 (CET)
Die Gründlichkeit der Ausbildung war gegen Kriegsende sicherlich örtlich unterschiedlich. Ich bin ebenfalls Jahrgang 26 und wurde auch mit "Reifevermerk" Soldat. Ich hatte eine "reguläre" Ausbildung als Richtkanonier an der SFH 18, bevor ich an die Front kam. Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 11:12, 2. Mär. 2015 (CET)
Der Jahrgang 26 war umfasste etwa je 600.000 Männer und Frauen (siehe auch Volkszählung 1939). Vom Jahrgang 26 sind 21,7 % gefallen. Die meisten Verluste hatte der Jahrgang 1920, weil er den gesamten Krieg mitmachen musste.
Quelle: Rüdiger Overmans "Deutsche militärische Verluste im Zweiten Weltkrieg"
S. 234, Tabelle 36 "Todesfälle nach Geburtsjahren" (Auszug für die Jahrgänge 1924-30): 

  A       B        C        D       E 
1924    234000    5,0    616000    38,0 
1925    208000    4,4    628000    33,1
1926    130000    2,8    598000    21,7 
1927     97000    2,1    574000    16,9
1928/30  27000    0,6   1722000     1,6 

A Jahrgang
B Gesamtzahl Gefallene des Jahrgangs
C Prozentualer Anteil/Häufigkeit (Sämtliche 4,7 Mio Gefallenen = 100 %)
D Jahrgangsstärke (m) 
E Prozent Gefallene am Jahrgang (jeweiliger Jahrgang = 100 %)
Anmerkung: Bei E handelt es sich bei den 100 % um die "Gesamtzahl der in Kampfhandlungen eingesetzten Soldaten des Jahrganges" und nicht um "100 % des Jahrgangs", was nur bei den Jahrgängen 28/30 einen großen Unterschied ausmacht, weil nur ein geringer Teil davon beim Volkssturm eingesetzt war.
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 11:39, 2. Mär. 2015 (CET)

Diese Zahlen haben wir anscheinend noch nicht in der Wikipedia? Es wäre vielleicht sinnvoll, das mal zu ergänzen. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 09:55, 3. Mär. 2015 (CET)

Ich hatte das Buch mal in Händen und benötigte damals nur die ZAhlen der Jahrgänge 24ff. Jetzt habe ich das Buch per Fernleihe noch mal bestellt und übertrage dann die vollständige Tabelle nach "Wehrmacht#Verluste". Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 18:51, 3. Mär. 2015 (CET)

1. März 2015[Bearbeiten]

Methoden zur Aufteilung eines Verkaufsgewinns[Bearbeiten]

Liebe Auskunft, A, B und C veranstalten gemeinsam ein Fest, bei dem ein Gewinn durch Essensverkauf erwirtschaftet wird. Die Ausgaben werden gemeinsam getragen, der Gewinn soll aufgeteilt werden. A, B und C schmälern den Gewinn, indem sie selbst Essen konsumieren. Wer mehr Essen konsumiert, soll weniger Anteil am Gewinn erhalten.

Der Kassenwart des Festes geht für die Aufteilung des Gewinns folgendermaßen vor:

  • Er berechnet den Anteil des jeweiligen Essenskonsums von A, B und C am gemeinsamen Essenskonsum der drei. Diesen Anteil bezeichnet er als Verlustquote VQi.
  • Er berechnet eine sogenannte Gewinnquote GQi = (1-VQi)/2; 2 ist die Anzahl der Teilnehmer minus 1. Es gilt Folgendes: Konsumieren alle gleich viel, sind alle Gewinnquoten 33 %. Konsumiert genau einer nichts, ist seine Gewinnquote der Maximalwert von 50 %. Konsumiert lediglich einer, ist seine Gewinnquote null. In jedem Fall ist die Summe der Gewinnquoten 100 %.
  • Der Gewinn wird entsprechend der Gewinnquote aufgeteilt.

Meine Fragen: Ist dieses Vorgehen üblich? Wie heißt es? Welche anderen Methoden sind üblich, den Eigenkonsum bei der Aufteilung des Gewinns zu berücksichtigen? Vielen Dank für Antworten! --BlackEyedLion (Diskussion) 00:19, 1. Mär. 2015 (CET)

Scheint mir sehr kompliziert. Unsere Lösung in solchen Fällen war die, daß A, B und C ihr Essen genau wie die normalen Kunden bezahlen. Dann wird der Gewinn durch drei geteilt.--80.129.152.150 00:38, 1. Mär. 2015 (CET)
Das halte ich für unsolidarisch, weil ein starker Esser dann trotz Gesamtgewinns unter Umständen draufzahlen müsste. Tatsächlich soll sichergestellt sein, dass in jedem Fall jeder einen Anteil am Gewinn erhält. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:51, 1. Mär. 2015 (CET)
Verstehe ich nicht. Ein "starker Esser" unter den Organisatoren kauft wie die Besucher sein Essen - wenn er jetzt viel isst kauft er auch viel und erhöht sogar den zu verteilenden Gewinn. Selbst wenn er seine Portion Pommes nicht reguär bezahlt hat, könnte man den den geldwerten Vorteil bei der Gewinnabrechnung berücksichtigen. Nur weil einer etwas gegessen hat, seine Gewinnquote auf 0 zu drücken wäre, abhängig vom Gesamtgewinn (5€, 1000€?) entweder nahezu bedeutungslos oder (denk dir ein gemeines Wort aus).--an-d (Diskussion) 08:23, 1. Mär. 2015 (CET)
Also soll jedem der drei Veranstalter aus dem Gewinn vorab ein Essen finanziert werden? Dann muss man auch das Verhältnis Essenspreis zu Gewinn berücksichtigen. Ist der Gewinn pro Essen sehr hoch, spielt der Einkaufspreis eines Essens gar keine Rolle. Bei 100 Portionen zu je 1 Euro, die für 100 Euro verkauft werden, erhält man (bei drei Portionen für die Veranstalter) 97x100-100 = 9600 Euro Gewinn. Futtert der starke Esser drei zusätzliche Portionen, ist der Gewinn nur 9300 Euro, aber es wäre ungerecht, den Stark-Esser von der Gewinnverteilung auszuschließen. Ist der Gewinn umgekehrt sehr niedrig, vertilgt der Stark-Esser vielleicht gerade den Gewinn der beiden anderen, was ebenfalls ungerecht wäre. --Optimum (Diskussion) 11:01, 1. Mär. 2015 (CET)

Wenn sich das ganze lohnen soll, dann muß doch für jeden der drei ein erheblicher Gewinn entstehen, der durch die Kosten des selbst gegessenen zwar geschmälert aber auf keinen Fall in's Negative kommen kann. Falls doch, würde ich die Aktion abblasen.--80.129.173.148 13:45, 1. Mär. 2015 (CET)

"Ein Fest" könnte aber auch eine private Aktion sein, oder eine halbprivate bei einer Veranstaltung im Sportverein usw., bei der man auf den Gewinn nicht existentiell angewiesen ist, bei der man aber trotzdem im Plus bleiben will. --Optimum (Diskussion) 15:23, 1. Mär. 2015 (CET)
Wenn die Ausrichter A, B und C vorfinanziert haben, entsteht aus den von ihnen selbst gegessenen (und zuvor selbst bezahlten) Portionen kein Gewinn. Es kann dennoch durch drei geteilt werden und der Gewinn wird nur geschmälert, wenn nichts übrig bleibt und diese Portionen hätten Gewinn erzielen können; wenn eh nicht alles Gegessen wird, hat der essende Ausrichter nur übriggebliebene ohnehin nicht-gewinnbringende Portionen verspeist. In jedem Fall waren die mehr als die anderen Ausrichter gegessenen Portionen zu zwei Drittel durch letztere fremdfinanziert und des Vielessers Anteil am Vorkauf schmälernd. Wenn die ausrichtenden Esser sich nicht auf einen Eß-Modus einigen können, müssen ausrichtende Esser bzw essende Ausrichter pro Portion die volle Gewinnspanne - also den Mehrwert, den die konsumierten Portionen für den zu teilenden Gewinn-Pott haben - in den Pott zahlen von der sie dann nur ein Drittel später zurückbekommen. Der Pott kann dann wieder unabhängig von wem und wieviel gegessen durch drei geteilt werden. Richtig? --217.84.110.166 16:32, 1. Mär. 2015 (CET)
Was die Zusatzfrage eröffnet: was passiert eigentlich mit dem vorfinanziertern aber nicht aufgegessenen Essen? Im Normalfall dürfte es dabei eh um mehr Geld gehen, als um die ein oder zwei Portionen, die A, B oder C direkt vor Ort essen. -- southpark 16:42, 1. Mär. 2015 (CET)
Wird auch - logo - durch drei geteilt lol. Unter den Ausrichtern, versteht sich. --217.84.110.166 16:51, 1. Mär. 2015 (CET)
Interessant finde ich, ob nicht vielmehr - wenn nichts übrig bleibt - dem durch die ein-zwei-drei selbst gegessenen Portionen geschmälerten Gesamteinsatz an Portionen zB 97 statt 100, der Vielesser nicht doch den Gewinn pro anteiliger Vorzahlung für die anderen Teilhaber erhöht hat, da deren Gewinn aus mehr nicht-selbst-gegessenen Portion (einschließlich denen des Vielessers) besteht, während der Vielesser für seine 1-2-3 aus 100(!) Portionen sein volles Drittel selbst zahlen mußte? .. Eine Bank oder Unternehmen könnte so durch Einbehaltung einiger Aktien im Selbstbezitz die Gesamtmenge einer Ausschüttung (künstlich?) vielleicht schmälern? Mit welchen Folgen für die Verrechnung? Das muß - mein' ich - strikt getrennt werden. O.-o ;o]) --217.84.110.166 17:03, 1. Mär. 2015 (CET) Der Vielesser bekommt den Mehrwert der selbst gegessenen Portionen (bzw ein Drittel davon) nur zurück, während für die nicht mitessenden Ausrichter zwei Drittel (bzw jeweils ein Drittel) des Mehrwertes aus diesen Portionen Gewinn sind, also 1-2-3 100-stel der Gewinnspanne pro Alle Portionen mehr Gewinn. Der Vielesser hat sich anteilig um 1-2-3- Hundertstel des Mehrwertes selbst geschmälert, indem er selbstgegessene Portionen mit vorfinanziert hat, aber diese Hunderstel als Gewinn aus dem Mehrwert selbst aufgegessen hat. O.-o --217.84.110.166 17:24, 1. Mär. 2015 (CET) Aber nur, wenn nichts übrig bleibt, sonst läßt sich der Unterschied nur in Krümeln oder Gurkenscheibchen bemessen. Im richtigen Leben sind es dann Butterberg oder Brotmassen, die - weil verderblich - auf dem Müll landen. Oder in Reis und Getreidesilos unweit der Hungernden verderben. --217.84.110.166 17:28, 1. Mär. 2015 (CET)
Halten wir fest: Die ursprünglich beschriebene Methode ist grober Unfug. Gerade wenn es um Gewinne im Bereich von hunderten Euro oder mehr geht, sollte ein gegessenes Brötchen nicht den Anteil von 1/3 auf 0 senken (wenn die anderen beiden kein Brötchen essen).
"Jeder bezahlt sein Essen selbst" ist wohl die sinnvollste Methode – wenn A sein Brötchen nicht gegessen hätte, wäre durch einen anderen Kunden das gleiche Geld eingenommen worden, damit beeinflusst der Verzehr von A nicht die Einnahmen von B und C. Oder das Essen für alle drei kostenlos lassen, wenn ohnehin etwas übrig blieb. --mfb (Diskussion) 18:41, 1. Mär. 2015 (CET)
Wenn essende Ausrichter vom eigenen Geld eingekauft haben, hätten sie dann ja das doppelte bezahlt und kriegen vom vollen (Selbst-konsumier-)Preis nur ein Drittel zurück, also unter'm Strich das 1 2/3-fache bezahlt. Sie müssen nur den Fehlbetrag zum Verkaufspreis zahlen. --217.84.110.166 19:24, 1. Mär. 2015 (CET)

Hallo! Also ich kenne das leider nicht für 3 Personen, sondern für größere Feste. Es geht da nicht um eine "Erlösschmälerung", sondern nur, daß niemand auf Kosten anderer ist. Also kann jeder ein Kontigent an Gutscheinen für den Einkaufspreis erwerben. Dadurch bleibt das Ergebnis viel weniger beeinflusst, wenn man die Familiengröße mal unbeachtet lässt. Aber das Risiko durch verdorbene oder überzählige Ware ist viel höher als der Anteil für 2 oder 3 Kinder mehr. Also Gewinn wird durch X geteilt, während die Kosten um Y gesenkt werden.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:46, 1. Mär. 2015 (CET)

quetsch - Wieso denn "erwerben" .. als Ausrichter das bereits anteilig selbst gekaufte Essen doppelt bezahlen? --217.84.110.166 19:38, 1. Mär. 2015 (CET)
Warum gebt ihr nicht ganz einfach Gutscheine aus? Jeder Helfer bekommt die gleiche Anzahl Gutscheine, für die er sich während der Veranstaltung verpflegen kann. Dann hat man dieses Abrechungsproblem nicht. Vor allem ist das vorgeschlagene Rechenmodell äußerst unfair. Hier ist es sogar sinnvoll, wenn der Verein seinen Thekenkräften zum vollen Verkaufspreis bezahlt und dadurch mehr einnimmt, als dieses Essen kostet. So ist die Abrechnung eine Strafe für den Verein, der seinen Thekenkräften aus falscher Sparsamkeit keien Gutscheine ausgibt. --Rôtkæppchen₆₈ 18:58, 1. Mär. 2015 (CET)
Ausrichter un Thekenkräfte müssen zum selben Preis essen können, wie ohne Party und Gewinnabsicht, also zum Einkaufs bzw Vorzugspreis, aber nur für den Fall, daß ohnehin 'was übrig bleibt, sonst dürfen sie dadurch nicht den sonst von Gästen erzielten Gewinn selber gegessen haben, sondern müssen diese Gewinnspanne in den Pott zahlen, damit den Diät haltenden Ausrichtern nicht vom Vielfraß der Gewinn weggegessen wurde. --217.84.110.166 19:34, 1. Mär. 2015 (CET)
Man muß auch erfolglose Bestellungen von Gästen nachdem alle Potionen ausverkauft sind exakt dokumentieren, um unterscheiden zu können, welche und wieviele der von Ausrichtern mehr als von den anderen Ausrichtern gegessene Portionen auch tatsächlich noch gewinnbringend verkauft und nicht ohnehin übriggeblieben wären. Geschieht dies nicht gewissenhaft, ist das Problem nicht lösbar. --217.84.110.166 19:52, 1. Mär. 2015 (CET)
Mathematisch & kaufmännisch korrekt wäre, jedes von Veranstaltern selbstgegessene Essen zum Einkaufspreis von den ursprünglich gemeinsam getragenen Einkaufskosten diesem Esser anteilig als ein weniger gekauftes Essen von seinem Teil der Einlage abzuziehen, da sie der zum Verkauf gedachten Gesamtzahl Portionen - und dem daraus zu erwirtschaftenden Gewinn - nachträglich wieder entzogen wurden. --217.84.110.166 20:22, 1. Mär. 2015 (CET) Beiapiel: A, B, und C kaufen 33 Essen. C futtert drei, A nichts oder nur einen kleinen Salat, der auf nichts abgerundet wird, B 2 Portionen. Der Rest wird ausverkauft. A erhält vom Gewinn 11 28-stel, B 9 28-stel, C 8 28-stel des Gewinnpottes. Bleiben 6 Essen übrig, erhält A 9 22-stel, B 7 22-stel, C 6 22-stel. Also Anteile an der verkauften Gesamtzahl, und zwar abzüglich der dem Verkauf entzogenen Portionen. Praktischerweise kann mit den übriggebliebenen Portionen ebenso verfahren werden. ;o]) --217.84.110.166 20:47, 1. Mär. 2015 (CET)
Was ist das? Buchhaltung für Lehrer oder Sozis? Rotkäppchen hat recht! Die Gutscheine müssen einen Wert in der sonst benutzen Währung erhalten. Soll verhindert werden, dass die Einkäufer zuviel konsumieren, werden weiniger Gutscheine ausgegeben oder erst später weitere. Diese sollten mit Namen auf den Besitzer ausgestellt werden, um Missbrauch vorzubeugen. Belastet werden die Anteilskonten mit dem eingekauften Betrag als Gutschrift, die Gutscheine werden in Abzug gebracht. Achtung: Macht die Sache Gewinn, kann Steuer fällig werden! Das bilden die Einnahme- und Ausgabekosten auf ihren Steuerkonten mit ab, wenn richtig Buch geführt wird. Aus deren Summen und Salden lässt sich die Gewinn- und Verlustrechnung machen. --Hans Haase (有问题吗) 17:15, 3. Mär. 2015 (CET)
Dann hätte man bei der Abrechnung zwei Arten von Gutscheinen: die von Selbstessern genutzten, die in Abzug gebracht werden, und die nicht genutzten, die dem Einkauf als nicht selbst gegessene Einlage wieder aufgerechnet werden müßten. - Es ist doch vergleichbar mit zB einem Möbelstück im Schaufenster des eigenen Ladens: Nehme ich es wieder heraus, weil ich es zuhause brauchen oder verschenken möchte, ist das meine Sache und es darf nur nicht mehr dessen Einkauf und Aufwand in den Büchern auftreten. Habe ich aber Teilhaber und das Möbel als Verkaufsgegenstand und Geschäftseinlage eingebracht, muß es davon rückwirkend wieder abgezogen werden, da es dem Verkauf und Erwirtschaftung eines Mehrwerts entzogen wurde und als Einlage nun fehlt. --217.84.84.234 14:51, 4. Mär. 2015 (CET)

Zierrat an einem Straßenbahndepot von 1906[Bearbeiten]

An den Ecken eines Bonner Straßenbahndepots von 1906 habe ich auf dem Dach eine Verzierung fotografiert, die ich gerne genauer erklärt hätte. Ist dieses vasenähnliche Gebilde typisch für jene Zeit? Welche Bedeutung hat es? Besten Dank & Gruß --Sir James (Diskussion) 09:15, 1. Mär. 2015 (CET)

Es ist kein Giebelschmuck (das wäre "oben"). Finde heraus, wie diese Absätze genannnt werden - dann XYZ-Schmuck oder XYZ-Dekoration. Man sucht weiter... :-) FIFTY SHADES … nil nisi bene 09:44, 1. Mär. 2015 (CET)
WP: "Unterhalb des Dachgeschosses befindet sich ein steinernes Gesims, auf dem eine aus Backsteinen gemauerte Brüstung sitzt, an deren beiden Ende steinerne => Schmuckurnen <= stehen."
Mal 3 € auf Dachurne und 4 € auf Dachvase (visuelle Hilfestellung). FIFTY SHADES … nil nisi bene 09:53, 1. Mär. 2015 (CET)
Könnte ein barockisierendes Stilelement sein, als Eckpfeilerabschluss. Das Teil ist aus Sandstein und zeigt vier Kartuschen. --Schlesinger schreib! 10:01, 1. Mär. 2015 (CET)
Man könnte auch bei diesen Benutzerinnen und Usern anklopfen... FIFTY SHADES … nil nisi bene 10:11, 1. Mär. 2015 (CET)
Ok. Ich habe auch hier mal nachgefragt... Gruß --Sir James (Diskussion) 10:20, 1. Mär. 2015 (CET) Danke für die Hinweise. Eine "Urne" wurde genannt...
Evtl. Laterne_(Architektur)? -- Janka (Diskussion) 14:22, 1. Mär. 2015 (CET)
Ne, Laternen haben immer Öffnungen/Fenster und dienen der Beleuchtung (von Kuppeln). Ich plädiere für »Vase« oder »Urne«. Irgendeine Bedeutung haben solche Verzierungen nicht, sie gehören zum Repertoire barocken Architekturschmucks. Rainer Z ... 15:07, 1. Mär. 2015 (CET)
Da das Gebäude zum Jugendstil gehört, wird man diesen Ziergegenstand wohl auch dahin einordnen dürfen. --Hermetiker (Diskussion) 15:36, 1. Mär. 2015 (CET)

Hallo, das ist ein ganz typisches Stilelement für den Neobarock/Neoklassizismus. Ich kenn einige Häuser der Zeit nach 1800 mit diesen Bekrönungsvasen (siehe z. B. 100px Dieses Bild ganz oben). Im Barock selbst waren sind die Schmuckvasen meist etwas anders dekoriert gewesen (siehe z. B. hier). Name wäre meines Wissens nach Schmuckvase. -- Grüße aus Memmingen (Diskussion) 15:42, 1. Mär. 2015 (CET)

Hallo, dies ist ein Jugenstilgebäude! --Hermetiker (Diskussion) 15:49, 1. Mär. 2015 (CET)
Wenn man das Gebäude ansieht ist das natürlich ein Industriegebäude des Jugendstils. -- Grüße aus Memmingen (Diskussion) 16:18, 1. Mär. 2015 (CET)

Das ist eine architektonische Spielerei, die eigentlich einen Akroter darstellt, aber im Jugendstil geht das alles nicht mehr so genau mit den griechischen Säulenordnungen. --Hachinger62 (Diskussion) 16:26, 1. Mär. 2015 (CET)

Neue Vasen für die Jugenstilfassade... FIFTY SHADES … nil nisi bene 17:29, 1. Mär. 2015 (CET)
Auch hier "Stuckvase" und "Vase". FIFTY SHADES … nil nisi bene 17:32, 1. Mär. 2015 (CET)
Also, Jugendstil ist das nicht. Irgend eine Art nördlicher Neorenaissancebarock mit Jugendstil-Anklängen. Rainer Z ... 17:32, 2. Mär. 2015 (CET)
Das sieht die Seite der Kultusminister Konferenz aber anders als Du: Das Depot mit allen Gebäuden und Einfassungsmauern ist als fast vollständig erhaltenes Ensemble ein wichtiges Beispiel industrieller Architektur aus der Zeit des Jugendstils und steht unter Denkmalschutz. Siehe hier. --Hermetiker (Diskussion) 18:43, 2. Mär. 2015 (CET)
Aus der Zeit des Jugendstils bedeutet nicht im Jugenstil. Ich erkenne da ein ausgesprochen hybrides Stilgemisch. Die Giebelfassaden mit den Vasen erinnern an den Barock, die Fenstereinrahmungen an die Renaissance, die pilasterartigen Gebäudeecken haben ein leicht jugendstiliges oder eher Arto-déco-haftes Ziegelornament. Solche eklektischen Mischungen waren damals ja nichts ungewöhnliches. »Richtiger« Jugendstil sieht jedenfalls anders aus. Rainer Z ... 12:50, 3. Mär. 2015 (CET)
erledigt Erledigt Werte Kollegenschar; besten Dank für die Beiträge! Gruß --Sir James (Diskussion) 18:56, 3. Mär. 2015 (CET)

Nachtrag: Siehe frühere Diskussionen im Archiv. Ein wie bereits gesagt insbesondere im Barock weit verbreitetes, frz. Pot à feu (deutsch: Feuertopf) genanntes architektonisches Element das später in stark stilisierter Form als Dachurne überlebte. Es ist zweifelsohne ein Zierrat, steht aber entgegen dem Vorstehenden nicht nur zum Spass dort. Das oben links eingefügte Bild zeigt sehr gut, dass es der Abdeckung des gemauerten Bauteils dient und das Eindringen von Wasser in die Fugen verhindert. --CEP (Diskussion) 15:42, 5. Mär. 2015 (CET)

Prima; herzlichen Dank! Gruß --Sir James (Diskussion) 13:05, 6. Mär. 2015 (CET)

2. März 2015[Bearbeiten]

Solartankstellen reine Prestigeobjekte oder funktionsfähig?[Bearbeiten]

Angelehnt an eine Diskussion weiter oben. Bei Berichten über Messen zu erneuerbaren Energien werden oft speziell die Solartankstellen erwähnt. Wenn ich mir die Dinger mit teilweise gerade mal 1,5 bis 4 Quadratmeter Solarfläche ansehe beschleicht mich jedesmal das Gefühl das so eine Tankstelle mit Glück ein bis zwei Autos am Tag aufladen kann (Wenn überhaupt) und ansonsten nur zur Zierde da steht. Gibt es irgendwo (in Deutschland) tatsächlich funktionsfähige kommerzielle Solartankstellen? Und wieviele Autos können denn da im Durchschnitt pro Tag "volltanken" --92.228.42.254 11:56, 2. Mär. 2015 (CET)

Die Leistung eines typischen Solarmoduls liegt bei 150W/m² bei voller Sonneneinstrahlung. Den Rest kannst du dir leicht ausrechnen. -- Janka (Diskussion) 12:32, 2. Mär. 2015 (CET)
Siehe Wirkungsgrad von Solarzellen. Diese Größe hätte auf einem Autodach platz und reicht nicht für den Betrieb des Fahrzeuges, obwohl das durchschnittliche Fahrzeug nur 30 Minuten bis 2 Stunden/Tag betrieben wird, sehrwohl aber für die Steuerung einer SB-Zapfsäule selbst. Sollte sie für E-Bikes sein, stimmt meine Antwort sehr wahrscheinlich nicht. Wenn Elektromobilität ernsthaft gewünscht würde, hätten wir sie längst. Im Moment werden Verschwörungstheorien und Falschinformationen über Gefahren von Batterien und Wasserstoff verbreitet, die es damals um den Sicherheitsgurt gab und gegen den Tucker Torpedo gerichtet waren. Hinzukommt das gezielte Verzögern von realen Problemen zur Erlangung der Serienreife, von denen die asiatischen Hersteller profitieren. Darunter fallen auch Probleme innerhalb der Gewährleistung von Getrieben, die in Deutschland als chinesischer Nachbau bezeichnet wurden, Lieferprobleme japanischer Getriebe nach Fukushima, die in deutschen Autos eingesetzt werden, chinesische Elektromobilität von Kleinfahrzeugen und Taxis mit LFP-Batterien, sowie Serienreife japanischer Hybridantriebe. Näheres ergooglen sich interessierte bitte selbst. Der Trolleybus ist in Osteuropa und USA verbreiteter als gedacht. Unterdessen findet in Teilen eine Verschiebung der Margen von den Fahrzeugherstellern auf die Zulieferer statt. --Hans Haase (有问题吗) 12:41, 2. Mär. 2015 (CET)
(BK)Ein Tesla S braucht 11 oder 22 kW Ladeleistung und hat 60 oder 85 kWh Batteriekapazität. Das wären 73 oder 147 Quadratmeter Kollektorfläche. Die Ladezeit beträgt knapp vier bis fünfeinhalb Stunden, optimistisch gerechnet. Das Schnellladegerät des Tesla hat 135 kW und würde also 900 Quadratmeter Kollektorfläche brauchen. Es wird aber so oder so ein Netzanschluss gebraucht, denn bei schlechtem Wetter wollen die Elektroautos ja auch geladen werden und wenn bei schönem Wetter gerade kein Auto an der Tanke steht, muss ja irgendetwas Sinnvolles mit der produzierten Energie geschehen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:44, 2. Mär. 2015 (CET)
Das entspricht bei guten Wetter und derzeitiger Ware unteren Preises 66 bzw. 133 m². Bei bestem Wetter: kalt, sonnig und Sonne senkrecht über den Panelen, sowie wenig Atmosphäre nähert sich die Ausgangsleistung den Laborwerten. --Hans Haase (有问题吗) 13:10, 2. Mär. 2015 (CET)

Solartankstellen können erzeugten Strom direkt an Verbraucher abgeben, ihn ins Stromnetz einspeisen oder sie speisen überschüssigen Strom in Solarbatterien, aus denen der Strom bei Bedarf wieder entnommen werden kann. Es ist nicht so, dass Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge völlig autark sind. Es macht aber Sinn, Stromtankstellen mit Dächern aus photovoltaischen Zellen zu versehen, um den Stromanteil aus erneuerbaren Energien zu erhöhen. Dezentrale Energiegewinnung ist hier das Stichwort. Auch Tesla Motors strebt laut Elon Musk an, künftig alle Supercharger-Ladestationen mit Solarzellen und ggf. stationären Stromspeichern auszustatten. Übrigens kann man ein Tesla Model S auch an einer Schuko-Dose mit 3,6 kW aufladen, wenn es sein muss. Elektroautos werden in der Regel Zuhause aufgeladen, und zwar nachts. Da spielt es meist keine Rolle, ob man mit 3,6 kW, 11 oder 22 kW lädt. Die Verbrenner-Hersteller setzen lieber immer noch auf Komplexität, damit man die dummen Kunden weiter auspressen kann. Deswegen verkauft man lieber weiter Verbrenner und neuerdings Hybride. Da kann ich nur lachen. Total Cost of Ownership. --Turnstange ¯\_(ツ)_/¯ 08:59, 3. Mär. 2015 (CET)

Eine Fahrbahn ist 3,50 breit, Autobahnen sind breiter. Die 133 m² würden – die Fahrbahn überdeckt, den Sicherheitsabstand unterschreiten. Näheres zeigt auch der Artikel Erneuerbare Energien. --Hans Haase (有问题吗) 17:00, 3. Mär. 2015 (CET)

Lohnt es sich, einen 18 Jahre alten Kühlschrank durch ein A+ Gerät zu ersetzen?[Bearbeiten]

Hallo,

ich habe einen kleinen Kühlschrank in meiner Single Wohnung. Ich würde günstig (30 EUR) an einen gebrauchten A+ Kühlschrank rankommen, allerdings ist A+ heute ja auch nicht mehr besonders. Leider hat mein jetziger Kühlschrank gar kein Energielabel, zumindest kann ich keine Angaben dazu finden. Lohnt es sich, diesen durch einen A+ Kühlschrank zu ersetzen oder sind die A+ Geräte nicht viel sparsamer als die Geräte ohne Label? --93.229.190.69 13:45, 2. Mär. 2015 (CET)

Das schwer zu sagen. Aber das Problem ist bei kleinen, dass diese Mühe haben über A++ zu kommen, und vile auch heute noch nur A+ sind. Einfach weil bei ihnen das Verhältiss Motorleistung/Kühlraum schlechter ist, sie kurzum viel mehr Leistung pro Liter Inhalt brauchen als ein Grosser. Aber bei 18 Jahren und Erstzpreis von 30 €, muss das Teil gar nicht viel besser sein, dass es sich finaziell lohnt. Ist natürlich auch Frage nach dem Zustand des alten, es hält bekanntlich nichts ewig.--Bobo11 (Diskussion) 14:05, 2. Mär. 2015 (CET)
Wann genau sich ein Wechsel monetär lohnt, können wir dir ohne genaue Verbrauchsangaben vor allem auch für das alte Gerät nicht sagen.
Nur so viel: Die Kategorie A+ wurde für Kühlschränke 2003 eingeführt. Vorher gab es als Beste "nur" die Kategorie A. Diese basierte auf dem, was im Jahr 1994 nach den damaligen technischen Möglichkeiten das Beste war. Dein 18 Jahre altes Gerät stammt aus 1997 und somit ungefähr aus der Zeit, als Kategorie A das Bestmögliche war. Ich würde also davon ausgehen, dass dieses Gerät bestenfalls in Kategorie A fällt oder aber schlechter ist. Wenn das neue Gerät die Kennzeichnung A+ hat, die es 1997 noch gar nicht gab, dann ist es höchstwahrscheinlich effizienter als das alte Gerät. --88.130.79.114 14:10, 2. Mär. 2015 (CET)
wenn man 10W spart sind das ≈22€ pro Jahr bei 0,25€/(kWh)... man könnte den jetzigen Kühlschrank mit sonem Verbrauchs-Messgerät messen und gucken, was der A+ bräuchte... ich schätze mal, dass man nich mehr als 10W einsparen kann... --Heimschützenzentrum (?) 14:11, 2. Mär. 2015 (CET)
(BK) Das zu beantworten ist mühsam und endet ohne genaue Angaben immer in mehr Spekulation als Gewissheit. Dabei ist es gerade bei einem Kühlschrank sehr einfach, diese Frage selbst sehr genau zu beantworten: Miss den Energieverbrauch Deines bisherigen Geräts (Messgeräte sind mittlerweile sehr verbreitet, kannst Du Dir also ausleihen oder günstig erwerben) und ermittle die Differenz zum Neugerät (da Energielabel vorhanden, gibt es für das Neugerät eine Herstellerangabe). Messzeitraum wegen der längeren Phasen, in denen der Kühlschrank gar keine Energie aufnimmt, nicht zu klein wählen, ruhig 24 Stunden oder mehr. Anhand der Differenz der Energieaufnahme pro Zeit und dem von Dir zu entrichtenden Stromarbeitspreises (in Euro pro kWh) kannst Du praktisch auf den Tag genau vorhersagen, wann sich die Anschaffung amortisiert hat. Je nach Zustand Deines bisherigen Geräts und Deinem Stromtarif kann das schon nach wenigen Wochen der Fall sein. Yellowcard (D.) 14:14, 2. Mär. 2015 (CET)
(BK) Ob es sich für die Umwelt lohnt, hängt auch immer vom Herstellungsschmutz ab. Für den Geldbeutel sollte es sich bei einem derart niedrigen Anschaffungspreis lohnen. A+ ist ja immer noch sehr gut, es gibt halt nur inzwischen noch besseres. --Eike (Diskussion) 14:16, 2. Mär. 2015 (CET)
Zusätzlich zu den genannten Dingen: Der A+-Kühlschrank ist neuer, hat also eher eine Chance noch länger durchzuhalten als das uralte Gerät. Effektiv spart das auch noch Geld. --mfb (Diskussion) 14:26, 2. Mär. 2015 (CET)
Ich habe das Ganze vor mehr als fünf Jahren einmal gemacht: Mit Messgerät eine Woche lang den Verbrauch ermittelt, Stromkosten auf ein Jahr hochgerechnet, Stromkosten für gleichwertiges, aber effizienteres Gerät lt. Herstellerangaben für ein Jahr berechnet und festgestellt, dass sich die Anschaffungskosten erst nach 10 Jahren amortisieren würden. Was den Umweltschutz anbelangt: Man müsste auch noch die Herstellung und Transport des neuen Kühlschranks sowie die Entsorgung des alten einkalkulieren. Wenn dein Gerät günstig zu erwerben ist und dein altes Gerät ein Stromfresser ist, amortisiert sich das schon früher, aber wie schon geschrieben: Messen und rechnen.--Schaffnerlos (Diskussion) 15:00, 2. Mär. 2015 (CET)
dito. Ich habe anhand der Messung damals auch so 10 Jahre rausbekommen. Den Energieverbrauch bei der Herstellung des Gerätes verschweigt man gern, wenn man A+(++) als Verkaufargument nutzen will, auch verschweigt man dass häufig die Energieeinsparung durch eine Verstärkung der Wandungen funktionell weitestgehend zu Lasten des Nutzers geht. Dass der neue KS länger durchhält ist eher ein frommer Wunsch, siehe geplante Obsoleszenz. - andy_king50 (Diskussion) 19:25, 2. Mär. 2015 (CET)
Grundsätzlich rechnet sich ein neues Gerät nicht, um eine Amortisation über die eingesparten Stromkosten zu erzielen. (insbesondere auch unter Berücksichtigung der Lebenszeit neuer Geräte > geplanter Verschleiß).--Wikiseidank (Diskussion) 20:57, 2. Mär. 2015 (CET)
a) Quelle? b) Frage lesen? --Eike (Diskussion) 21:15, 2. Mär. 2015 (CET)
Über den Daumen gepeilt braucht so ein A+-Kühlschrank 120 kWh im Jahr, ein A-Kühlschrank etwa 150 kWh. Bei 0,26 €/kWh sind das 7,80 Euro Ersparnis pro Jahr. Der A+-Kühlschrank sollte sich also nach knapp vier Jahren amortisiert haben. Your mileage may vary. --Rôtkæppchen₆₈ 23:24, 2. Mär. 2015 (CET)
Neue Elektro-Geräte haben eine verkürzte Lebensdauer oder ist das nur Statistik, da die Leute der Werbung glauben und funktionierende Geräte gegen (angeblich) sparsamere austauschen?--Wikiseidank (Diskussion) 08:01, 3. Mär. 2015 (CET)
Im Bereich der Unterhaltungs-, Kommunikations- und Informationselektronik sind oftmals Schaltnetzteile die Ursache für ein vorzeitiges Ableben der Geräte. Bei geringwertigen Geräten lohnt oft die Reparatur nicht, oft ist ein Ersatznetzteil teurer als ein Neugerät, z.B. bei kleineren Netzwerkswitches. Bei größeren Netzwerkswitches lohnt sich die Reparatur, allerdings ist dort oft die Arbeitszeit der größte Posten. Auf Arbeit muss ich vorher ausrechnen, ob Neukauf oder Reparatur günstiger ist. Bei privat genutzten Geräten besteht aber immer die Möglichkeit, das alte durch ein modernes Gerät zu ersetzen, weswegen Wirtschaftlichkeitserwägungen hier sekundär sind. Vielfach werden ja sogar 100 Prozent funktionsfähige Geräte ausgemustert und durch modernere Neugeräte ersetzt. Die Hersteller wissen das und passen die Lebensdauer der Geräte an. Beispielsweise werden Akkus fest verbaut, weil das in der Herstellung günstiger ist als ein vom Benutzer wechselbarer Akku. Ich habe meinen Mikrowellenherd schon einige Male repariert, habe da sogar mehr Geld reingesteckt, als ein Billiggerät kosten würde. trotzdem hänge ich an dem Gerät – es ist komfortabel und war nicht billig – und werde es wahrscheinlich auch in Zukunft eher reparieren als austauschen. Letztes Jahr habe ich die mittlerweile über 50 Jahre alte Nähmaschine meiner Mutter mal wieder reparieren müssen. Bei den heutigen Fernostnähmaschinen bezweifle ich, dass diese überhaupt ein derart hohes Alter erreichen können, ohne dass vorher Mechanik und Elektronik komplett am Ende sind. --Rôtkæppchen₆₈ 15:25, 3. Mär. 2015 (CET)
Deine Behauptung, dass sich die Neuanschaffung nicht lohne, find ich in dem Artikel nicht. Aber es ging ja eh ausdrücklich um eine "Alt-Anschaffung". --Eike (Diskussion) 19:03, 3. Mär. 2015 (CET)
Jedenfalls entspricht es auch meinen Erfahrungen, dass Geräte jeglicher Art eine tendenziell verkürzte Lebensdauer haben im Vergleich zu vor ca. 10-15 Jahren. Drucker haben z.B. heute die Tendenz, kurz nach dem Ende der Garantiezeit oder beim Erreichen der vorgesehenen Druckseiten den Geist aufzugeben. Teilweise geschieht dies per Software (es wird ausgerechnet, dass nach X Seiten der Resttintenschwamm voll sein könnte und dann schaltet einfach die Firmware alle Druckfunktionen ab, egal ob der Schwamm wirklich voll ist. Als Ersatzteil würde der Schwamm ein paar Cent in der Herstellung kosten, aber er ist üblicherweise nicht verfügbar, weil der Druckerhersteller lieber einen neuen Drucker verkauft), in vielen anderen Fällen ist es die Hardware, die eine "Sollbruchstelle" hat (nicht nur bei Druckern). Nur in wenigen Bereichen gibt es einen Gegentrend, z.B. bei höherwertigen Retail-Mainboards, die heute wegen "solid capacitors" oft länger halten als vor ca. 10-15 Jahren, aber nur weil bei manchen die Kondensatoren so schlecht waren, dass es damals Massenausfälle gab. mMn gilt allgemein das Folgende: Geplante Obsoleszenz ist zwar ein lang gehegter Traum der Industrie, kann aber erst heute zunehmen umgesetzt werden, weil man heute genug von Materialphysik versteht und außerdem viele Geräte eben eine Firmware haben und man daher ein gezieltes Versagen nach einer gewissen Gebrauchszeit erreichen kann, ohne die RMA-Rate (also das Versagen während der Garantiezeit) signifikant zu erhöhen. Auch frage ich mich, ob es z.B. ein Zufall ist, dass von den vielen neuen Displaytechnologien (unter Bildschirm#Darstellungstechniken werden nur einige genannt), die alle Vorteile gegenüber Plasma und LCD haben, sich mit OLED ausgerechnet eine durchgesetzt hat, bei der die Pixel "altern" und sich dadurch die Bildqualität verschlechtert (z.B. mit Laser-TVs könnte man Fernseher bauen, die mMn in allen Belangen besser sind: man hat eine bessere Farbdarstellung, sowohl bei den üblichen SDTV-Farben bzw. sRGB als auch bei "wide gamut", wo soviel ich weiß überhaupt der größte Gamut erzielt wird, sowie einen nicht übertreffbaren Schwarzwert sowie zumindest theoretisch eine hohe erzielbare maximale Helligkeit, die Reaktionszeit ist auch sehr kurz, trotzdem wurden nur Kleinserien produziert und zu enormen Preisen verkauft, eine Einführung in den Massenmarkt wurde bisher nicht versucht, obwohl es die Kleinserien schon seit min. 9 Jahren gibt und laqut en:Laser video display begann die Entwicklung spätestens 1966)). --MrBurns (Diskussion) 00:30, 4. Mär. 2015 (CET)

EGMR-Urteil zum Einsatz von versteckten Kameras[Bearbeiten]

Ich Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, ob der Artikel "Versteckte Kamera" der richtige Ort für eine Info zum EGMR-Urteil zum investigiven Einsatz von versteckten Kameras ist. [7][8][9][10] Wenn dort falsch - wo dann? --193.5.216.100 14:55, 2. Mär. 2015 (CET)

Da würde ich auch anderes erwarten. Vorschlag: Videoüberwachung --Eike (Diskussion) 15:15, 2. Mär. 2015 (CET)
Das passt nicht wirklich gut. Es handelt sich nicht um fest installierte Kameras. 193.5.216.100 15:48, 2. Mär. 2015 (CET)
Ah, ok. Im Urteil heißt es "caméra cachée", da würde "Versteckte Kamera" ja schon passen. Ich könnte mir noch Verdeckte Kamera vorstellen. Oder man spaltet Versteckte Kamera auf in sowas wie Versteckte Kamera (Unterhaltung) und Versteckte Kamera (Überwachung) (oder wie auch immer man letzteres nennen will). --Eike (Diskussion) 16:07, 2. Mär. 2015 (CET)
Ich möchte eigentlich nur eine wichtige Information ergänzen und nicht ganze Artikel neu schreiben. :( 193.5.216.100 16:53, 2. Mär. 2015 (CET)
Dann würd ich's echt eher unter Videoüberwachung hinterlassen als unter verstecke Kamera. Wo auch immer, hinterlass vielleicht noch einen entsprechenden Kommentar auf der Diskussionsseite. Danke für's Beitragen! --Eike (Diskussion) 16:55, 2. Mär. 2015 (CET)
Recht_am_eigenen_Bild ? ggf "siehe auch"s zu videoüberwachung und zurück & beide einer gleichen Kategorie zuordnen videoüberwachung ist d mager ausgestattet .. --217.84.90.136 19:50, 2. Mär. 2015 (CET)

Mir gefällt der englische Artikel über versteckte Kameras [11] besser, weil er nicht einseitig auf die Unterhaltung fokussiert. 193.5.216.100 18:08, 3. Mär. 2015 (CET)

"Die Versteckte Kamera" heißt dort "candid camera", und nicht "hidden camera". Die Sendung heißt bei uns einfach falsch .. müßte "Verborgene Kamera" heißen ;o]P --217.84.108.186 15:03, 5. Mär. 2015 (CET)

Filmsuche[Bearbeiten]

Ich bin im Moment auf der Suche nach mehreren Filmen:

  1. Ein Film, den ich spätestens 2000 gesehen habe. Ich kann mich nur an eine Szene erinern: Ein Schwarzer Kastenewagen mit Bewaffneten an Bord fährt über eine Balkenbrücke in einer Bucht einer Großstadt und ein Segmet der Brücke stürtzt dabei ein. Genaueres weis ich leider nicht mehr, als ich den Film gesehen habe war ich vlt. vier Jahre alt.
  2. Ein Film, der vom Stiel her an Mad Max erinert. Eine Gruppe der Bößen ist mit irgendwelchen beigen Wüstenfahrzeugen in breitgefächerter Formation unterwegs und die Gruppe der Guten findet in einer Felshöle so ein unter Steinen begrabenes Fahrzeug und will es ausgraben. War höchstwahrscheinlich irgend ein Endzeit-Film.
  3. Ein Film, in dem etwa folgender Satz vorkommt: "Der einzige Unterschied zwischen uns ist, das ich Löcher in den Ohren habe." Das war eine Szene zwischen zwei Mädchen und fand im Freien statt, leicht bewaldet.--93.194.211.248 15:18, 2. Mär. 2015 (CET)

Zu 2 - das könnte die Endszene von Doomsday – Tag der Rache gewesen sein. Da ist es aber kein unter Steinen begrabenes Fahrzeug, sondern ein Bentley, der in einem Container zur Notreserve in einem Bunker gehört.Oliver S.Y. (Diskussion) 15:26, 2. Mär. 2015 (CET) Clip

Zu 3 findet Google "Ein Zwilling kommt selten allein", allerdings aufgeteilt auf zwei Zitate: "Dann war es auch falsch, dir die Haare abzuschneiden, denn ich kann unmöglich mit Löchern in den Ohrläppchen in die Ferien fahren und ohne sie zurückkommen." und "Kennst du den wahren Unterschied zwischen uns beiden? Du hast keinen Stil, ich aber schon." - Mädchen und das grobe Thema würden wohl passen. --mfb (Diskussion) 16:18, 2. Mär. 2015 (CET)
Stimmt, auch die Szenerie (ein Feriencamp in einer Waldgegend) passt zu diesem Film. Meiner Erinnerung nach fällt kurz vorher auch noch der Satz "Ich hab Löcher in den Ohrläppchen", weswegen sie kurz darüber nachdenken, den geplanten Rollentausch abzublasen. Die Lösung ist: die eine sticht der anderen kurzerhand selbst Ohrlöcher.... --slg (Diskussion) 22:35, 2. Mär. 2015 (CET)
Doomsday fällt weg. Das waren eher Radpanzer als Bentleys. Auserdem ist der Film gute zwei Jahre zu jung.
Ein Zwilling kommt sellten allein passt für sich ganz gut, aber das Problem ist, das ich das Zitat im Freien im Kopf habe. In dem Film ist es im Inneren der Hütte. Auserdem ist das Zitat definitiv zusamenhängend. Aber mit einer Doppeltes-Lottchen-Verfilmung ist man evtl. schon auf dem richtigen weg.--93.194.196.110 10:02, 4. Mär. 2015 (CET)

3. März 2015[Bearbeiten]

Anleitungen für Straftaten strafbar?[Bearbeiten]

Seit es das Internet gibt gibt es zahlreiche Anleitungen für Straftaten. Vom Bombenbau über wie wie beklaue ich einen Getränke Automaten und so weiter. Dabei stellt sich mir die Frage. Ist die Veröffentlichung einer Anleitung für eine Straftat bereits eine Straftat? --92.228.46.205 09:51, 3. Mär. 2015 (CET)

Hier fehlen die schwarzen Balken über den Augen... Der in der Mitte - haut der mit der Beute ab?
Dann wären auch alle Kurse für Penetration-Tester und den guten alten Schlüsseldienst eine Straftat. --P.C. 09:54, 3. Mär. 2015 (CET)
Zusätzlich Columbo, CSI und wissenschaftliche Publikationen zur Modifizierung des Grippevirus-Genoms. "Aufrufen" dazu ist eher ... riskant. Gibt es nicht auch diese Vereinigung von Lockpickern? FIFTY SHADES … nil nisi bene 10:22, 3. Mär. 2015 (CET)
Überschrift bei Google oder Wikipedia einwerfen => Anleitung zu Straftaten. --Eike (Diskussion) 10:26, 3. Mär. 2015 (CET)
Die berühmte Bombenbauanleitung ist also definitiv strafbar. Wie sieht das aus mit z.B. ein Sachbuch über die sagen wir mal Methoden der Mafia in der genau beschrieben wird wie Geldwäsche funktioniert? --92.228.46.205 11:13, 3. Mär. 2015 (CET)
Der Unterschied ist hier, dass man auch nach dem Lesen eines solchen Buches nicht in der Lage sein wird, Geld zu waschen oder eine kriminelle Vereinigung zu gründen. Es ist also i.d.R. nicht strafbar. --Kuli (Diskussion) 11:58, 3. Mär. 2015 (CET)
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel. Stimmt schon der Leser kann nicht gleich ne Geldwäsche umsetzen nur weil er weiß wie es geht. Sagen wir man beschreibt in einem Sachbuch präzise wie man Online in eine Bank einbricht und von dort Geld stiehlt und wie man damit davon kommt ohne erwischt zu werden. Und zwar so einfach und genau erklärt das jeder Dumbo der seinen PC einschalten kann das nachmachen könnte. (Wir nehmen jetzt einfach mal an das dies so einfach ginge. Ich weiß natürlich das Dumbo in Wirklichkeit sich einige Jahre intensiv mit dem Thema beschäftigen müsste um auch nur den Versuch zu starten. ) --92.228.46.205 12:08, 3. Mär. 2015 (CET)
Es geht bei dem Anleitungsparagraphen nur um diese Straftaten: [12]. Ich hab nicht alles durchgeklickt, aber Banken Beklauen gehört vermutlich nicht dazu. --Eike (Diskussion) 12:11, 3. Mär. 2015 (CET)
Alles klar. Anleitungen zum Terroangriff mit Strahlenwaffen und solches Zeug sind verboten, bei "normalen" Verbrechen ist eine Anleitung erlaubt. Vielen Dank. Damit ist meine Frage beantwortet. --92.228.46.205 12:28, 3. Mär. 2015 (CET)
Nein, das ist nicht die Logik, die dahinter steht. Beim § 130a StGB ist das geschützte Rechtsgut der öffentliche Friede. Geldwäsche gehört nicht zu den strafbewehrten Handlungen, die den öffentlichen Frieden gefährden. Ich würde darin spontan einen Betrug, also ein Vemögensdelikt sehen. --2003:45:466F:7F33:5577:9A7A:47A3:69A 13:02, 3. Mär. 2015 (CET) Nachsatz: Es ist auch nicht *jede* Bombenbauanleitung strafbar, denn die muß auch "nach ihrem Inhalt bestimmt (sein), die Bereitschaft anderer zu fördern" eine der aufgeführten Straftaten zu begehen. Die Bombenbauanleitungen, die bei der Bundeswehr und den Geheimdiensten benutzt werden, erfüllen offenbar nicht diese Voraussetzung. (=> Celler Loch) --2003:45:466F:7F33:5577:9A7A:47A3:69A 13:17, 3. Mär. 2015 (CET)
Das lese ich anders - und finde bei genauem Hinsehen, dass das ein sehr seltsamer Paragraph ist. "(1) Wer eine Schrift (§ 11 Abs. 3 StGB), die geeignet ist, als Anleitung zu einer in § 126 Abs. 1 StGB genannten rechtswidrigen Tat zu dienen, und nach ihrem Inhalt bestimmt ist, die Bereitschaft anderer zu fördern oder zu wecken, eine solche Tat zu begehen, verbreitet, öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.". Aber "(2) Ebenso wird bestraft, wer 1.eine Schrift (§ 11 Abs. 3 StGB), die geeignet ist, als Anleitung zu einer in § 126 Abs. 1 StGB genannten rechtswidrigen Tat zu dienen, verbreitet, öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht". Das ist doch derselbe Wortlaut und dieselbe Strafe, nur unter Weglassung einer beabsichtigten Wirkung?!? --Eike (Diskussion) 13:30, 3. Mär. 2015 (CET)
In Abs. 1 sind die entsprechenden Schriften schon inhaltlich auf das verwerfliche Ziel ausgerichtet, in Abs. 2 bestimmt der Täter sie dazu, die Anleitung selbst ist es nicht, siehe letzten Halbsatz :...um die Bereitschaft anderer zu fördern oder zu wecken, eine solche Tat zu begehen. Damit wird das Veröffentlichen der o.g. Anleitungen strafbar, wenn ich diese zum genannten Zweck veröffentliche. Für akademische Zwecke hingegen sollte es statthaft sein. -- Ian Dury Hit me  14:03, 3. Mär. 2015 (CET)
Der letzte Absatz sieht so aus, als wär er mit dem Oder verbandelt, also würde nur zu (2) 2) gehören. Aber inhaltlich macht das natürlich Sinn. --Eike (Diskussion) 14:17, 3. Mär. 2015 (CET)
Ahh! So sieht's doch gleich viel logischer aus als so! Ich änder das gleich mal. --Eike (Diskussion) 14:21, 3. Mär. 2015 (CET)
(BK) Dass das ein sehr seltsamer Paragraph ist, verwundert mich nicht, denn die §§ 88a und 130a StGB waren ja Gegenstand eines erheblichen politischen Streites durch die Initiative von 1974 für ein Gesetz zum Schutz des Gemeinschaftsfriedens (faktisch dann 14. Strafrechtsänderungsgesetz, ausführlicher siehe hier und s.a. Zensur in der Bundesrepublik Deutschland). Vielleicht wird die Intention durch ein Szenario deutlich: Eine Anleitung für Sprengungen, die sich an Pioniere der Bundeswehr richtet und eigentlich nicht öffentlich zugänglich ist, wird raubgedruckt und unter falschen Titel- und Verlagsangaben (sagen wir mal: Joschka Fischer: „Ich war auch mal jung“, Trikont Verlag) im Untergrund verbreitet. Die Publikation selbst wäre nach § 130a (1) nicht strafbewehrt. Deshalb hat man mal irgendwann den § 130a (2) drangeklebt. Und noch etwas später hat man dann den § 130a (3) drangeklebt. --2003:45:466F:7F33:5577:9A7A:47A3:69A 14:06, 3. Mär. 2015 (CET)
Öhm - sollte hier unter "Tatbestand" nicht 130a stehen statt 131? --Eike (Diskussion) 12:13, 3. Mär. 2015 (CET) Erledigt.

Staatsanwälte und Strafrichter wissen schon lange, dass sich Kleinkriminelle bei Aktenzeichen XY mit Ideen versorgen. Jedenfalls bis zu ihrer ersten Untersuchungshaft. Ab da haben sie dann bessere Informationsquellen. Die Sendung ist dennoch nicht verboten. --Snevern 13:07, 3. Mär. 2015 (CET)

Kleinkriminelle such(t)en weniger nach Anleitungen zu Mord und Totschlag, worüber in XY meist berichtet wurde. Du meinst wahrscheinlich Vorsicht Falle!? -- Ian Dury Hit me  13:43, 3. Mär. 2015 (CET)
Nein, ich meine durchaus Aktenzeichen XY. Häufig sind die Todesfälle, die dort geschildert werden, schiefgegangene Einbrüche oder Überfälle und keine von langer Hand geplanten Morde. Der gemeine Kleinkriminelle glaubt natürlich, es selbst besser zu machen - zum einen wird er keinen umbringen, zum anderen wird er sich nicht erwischen lassen.
Was natürlich nicht bedeutet, dass Vorsicht Falle nicht ebenfalls für Anregungen genutzt würde! --Snevern 14:23, 3. Mär. 2015 (CET)
  • Man muss hier bisschen diverenzieren können. Denn vieles kann für eine Strafftat verwenden werden, muss aber nicht. Lockpicking oder wir im deutschen sagen „Schlösser knaken“, ist hierfür ein gutes Beispiel. Es gibt auch legale Anwendungbereiche für diese "Kunst". Also kann die reine Anleitung zum Lockpicking als solche schon vom Prinzip her nicht immer illegal sein, wenn die Anwenung unter gewissen Umständen legal ist. Beim Anleitung zu Bau einer Atombombe wird es schon schwerer, dafür eine legale Anwendung begründen zu können. Es stellt sich also zuerst mal die Frage; kann die Anleitung nur für eine Straftat verwenden werden? Wenn die Antwort darauf Nein lautet, wird eine Verurteilung wegen Anleitung zu Straftaten schon prizipiell mal schwieriger, als wenn sie Ja lautet. Denn dann muss der Staatsanwalt beweisen können, dass man sie nur zum Zweck der Anleitung einer Straftat veröffentlicht hat. Denn die Absicht, wird sehr starken Einfluss auf eine Verurteilung und das Strafmass haben. Dazu kommt noch, es fällt nicht jede Stafftat unter diese Regel, sondern nur das was man umgangssprachlich als schweren Straftaten bezeichent. Kurzum wirklich nur das, was im § 126 steht (Raub, Erpressung, Mord usw.). Was eben beim Lockpicking wiedeum dazu führt, dass die anleitung zum Schlösser knaken keine strafbare Anstiftung sein kann, weil weder Einbruch noch Diebstahl (ohne Gewaltanwendung/Drohung gegenüber Personen versteht sich) im §126 aufgeführt ist. Somit ist die Anleitung wie man sich zu einem normalen Gebäude Zutritt verschafft, keine Anleitung zu einer Straftat für die man gemäss § 130a verurteilt werden kann. --Bobo11 (Diskussion) 14:02, 3. Mär. 2015 (CET)-

Geldwäsche ist ein Verbrechen gegen den Staat, das man nicht ohne (größere) Organisation durchführen kann. Das ist nichts für Gelegenheitskriminelle, die das Internet für Ideen bzw. Anleitungen brauchen.--80.129.140.3 14:39, 3. Mär. 2015 (CET)

Der Bau von Kernwaffen kann legal sein - wenn es im Rahmen staatlicher Kernwaffenprogramme geschieht (also nicht in D/A/CH). Aber dann wird man keine Youtube-Videos als Anleitung nehmen. --mfb (Diskussion) 14:57, 3. Mär. 2015 (CET)
@Mfb:, ich entäusche die ja ungern, aber CH kannst du streichen. Die Schweiz hatte tasächlich mal ein Atomwaffenprogramm (gut das kam nicht aus dem Anfangsstadium, und wurde als die Kosten klarer wurden, beerdigt). --Bobo11 (Diskussion) 15:46, 3. Mär. 2015 (CET)
Interessant, aber betrifft nur die Vergangenheit. --mfb (Diskussion) 15:51, 3. Mär. 2015 (CET)
Klar sogesehen hast du Recht, die Schweiz ist ja auch am Atomwaffensperrvertrag beigetretten. Aber was Atomwissenschaft betreifft (sei es jetzt militärisch oder zivil) wird die Rolle der Schweiz gern mal unterschätzt. Wie auch gern vergessen wird, dass es in der Schweiz im Reaktor Lucens schon mal eine Super-Gau mit einer partiellen Kernschmelze gab. --Bobo11 (Diskussion) 15:59, 3. Mär. 2015 (CET)
Die Anleitungen sind doch egal. Man sollte sich eher Gedanken machen, wie man an die "Zutaten" und die Gerätschaften kommt. --2.245.214.52 01:46, 5. Mär. 2015 (CET)
Eine brauchbare Anleitung liefert dir diese Informationen gleich dazu. Ursprünglich ging's ja auch nicht um nukleare Bausätze, sondern allgemein um die Anleitung zu einer Straftat. Bei manchen Straftaten braucht man überhaupt keine Geräte, sondern nur das nötige know how. --Snevern 12:43, 5. Mär. 2015 (CET)

(UNDENT) Ich finde es faszinierend, daß nach dem genannten §126 StGB (Androhung von Straftaten), Abs. 2 (Vortäuschung zum Zwecke der Volksverhetzung) in Verbindung mit den in Abs. 1 explizit genannten §7, Abs. 1, Satz 3 und 6 (evtl. auch §8, Abs. 1, Satz 4) VStGB und §232 StGB so manche quasipornographische Hetzschrift z. B. in BILD und EMMA in Verbindung mit der für das Genre üblichen geradezu psychotisch-phantastischen Häufigkeitssuggerierung mittels gefälschter bzw. mutwillig völlig fehlinterpretierter Hellfeldstatistiken und in ebenso genretypischer Erich-von-Däniken-Manier der Verwendung des Begriffs Dunkelziffer (Kriterium systematischer bzw. ausgedehnter Angriff auf eine Zivilbevölkerung bzw. nichtinternationaler bewaffneter bzw. gewalttätiger Konflikt bzgl. der beiden angeführten VStGB-Paragraphen, das allerdings für den weiters angeführten §232 StGB keine notwendige Bedingung ist) strafbar zu sein scheint, und zwar mit einem Strafmaß von bis zu drei Jahren. --87.180.223.9 00:10, 6. Mär. 2015 (CET)

Was ist „einblatten“?[Bearbeiten]

Der Begriff stammt wohl aus dem Zimmerhandwerk, hat aber ziemlich wenige Kugeltreffer. Weiß jemand, um was es sich da handelt? Es gibt in einigen Foren den Vorschlag, daß das englisch Verb adze mit drechseln zu übersetzen sei, aber das überzeugt mich nicht; dict.leo.org übersetzt mit einblatten. Originalwortlaut: They were constructed as "four rounded braced wandoo piles supported from horizontal 450mm timber sills, adzed to 400mm, fixed to concrete footings." --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 12:04, 3. Mär. 2015 (CET)

en:Adze = Dechsel (Werkzeug), also eher dechseln als drechseln. In dem Zusammenhang wohl eingepasst oder zurechtgeschnitten. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 12:11, 3. Mär. 2015 (CET)
Schau mal hier: Holzverbindung#Stoß, Gehrung und Überblattung. Mit einem Dechsel lässt sich die Aussparung für eine Überblattung herstellen. --Jossi (Diskussion) 14:12, 3. Mär. 2015 (CET)
"..., auf 40 Zentimeter (Stärke) gebeilt, ..." Das Beschlagen von Holz mit Äxten und vor allem Beilen, wozu der Dechsel zählt, nennt sich beilen / bebeilen / gebeilt / abgebeilt / behauen. Holz her! --Dansker 18:23, 3. Mär. 2015 (CET) PS.: Adzing a keel (ab 6:42) Wieso lässt sich die Zeit nicht mehr voreinstellen? Oder wie geht das?

Größte Briefmarkensammlung[Bearbeiten]

Wer schaut mich dann an?

Weiß zufällig jemand, wer die größte Briefmarkensammlung hat? Ich meine nicht die wertvollste oder schönste, sondern die größte, gemessen an der Menge der Marken und an der Anzahl der verschiedenen Marken. Ich weiß, dass erfahrene Sammler durchwegs Motiv- oder Themensammlungen haben, trotzdem gibt es aber auch Sammler, die eine riesige Alle-Welt-Sammlung haben. Kennt jemand Mengen von Sammlern? --GT1976 (Diskussion) 13:18, 3. Mär. 2015 (CET)

Google => größte Briefmarkensammlung der Welt => Die größten Briefmarkensammlungen der Welt --2003:45:466F:7F33:5577:9A7A:47A3:69A 13:24, 3. Mär. 2015 (CET)
Vergiss, mein Freund, die Frauen nicht...
The person who has the biggest stamp collection in the world is her majesty, queen Elizabeth the 3rd. <DezentesWinkenAusDemHandgelenk> FIFTY SHADES … nil nisi bene 13:42, 3. Mär. 2015 (CET) "Spät abends sitzt sie dann mit Lupe und Album vor den TV?" "NEIN!" - Ich glaube, dass es umgekehrt ist, sie kuckt einem an, wenn man die Marken neben dem Fernsehen betrachtet... :-) --GT1976 (Diskussion) 14:14, 3. Mär. 2015 (CET)
Gibt es einen bestimmten Grund, warum du der zweiten Elizabeth eine zusätzliche Inkarnation spendiert hast? --Jossi (Diskussion) 14:15, 3. Mär. 2015 (CET)
Ab und zu habe ich das Gefühl, ich sollte die Auskunft mal durchschütteln und sehen, ob man merkt (Google => "every stamp in the world)" is "queen Elizabeth the 3rd" <=) dass auch im Web gelegentlich Unsinn steht. Jossi ist durch - ihr anderen: SCHÄMT EUCH ! FIFTY SHADES … nil nisi bene 15:16, 3. Mär. 2015 (CET)
Die Größe wird hier mit Wert gleichgestellt oder verwechselt. Ich selbst habe 100 Alben, obwohl ich nur rund zehn Jahre sehr aktiv gesammelt habe und ich kenne einige, die mehrere hundert Alben haben. Verfolgt man ebay-Auktionen, sieht man, dass große Sammlungen mit über 100 kg täglich zu finden sind. Ich nehme auch nicht an, dass die Frau Queen aktuelle Neuheiten bezieht oder Marken in großen Mengen vom Papier befreit, sondern, dass hier eher alte und wertvolle Marken in begrenzter Menge vorhanden sind. Ich gehe aber davon aus, dass es Personen gibt, die ein Wohnzimmer voll Marken haben, also vielleicht 10.000.000 Stk. oder 1000 kg. Die Händler möchte ich dabei noch gar nicht berücksichtigen.... Nur habe ich keine Infos oder Belege gefunden. --GT1976 (Diskussion) 14:01, 3. Mär. 2015 (CET)
Och, GT1976, mit minimalem Googleaufwand kannst du die Sammlungspolitik der Royal Philatelic Collection oder des Archivs für Philatelie selbst erforschen. --Aalfons (Diskussion) 14:17, 3. Mär. 2015 (CET)
Mir geht es nicht um die Sammlungspolitik der Königlichen Sammlung, sondern um oben gestellte Frage. --GT1976 (Diskussion) 15:11, 3. Mär. 2015 (CET)
Das Ding wird seit 150 Jahren vergrössert, benötigt ein Palast und sechs Herren als Kuratoren. Was machen die wohl den lieben langen Tag? ;-)
Ich nehme an, dass sie nicht zigtausende Doubletten verwalten, also die Zeit nützen können, jungen Mädchen die Briefmarkensammlung zeigen zu können... :-)
Wenn es dir um Kiloware geht, könnte es der US Postal Service sein, wenn gerade mal ein Sondermarkensatz auf den Markt kommt. Oder: Was kleben Chinesen auf ihre Post? FIFTY SHADES … nil nisi bene 15:24, 3. Mär. 2015 (CET) "Bliefmalken?" "NEIN!"
Postanstalten oder Druckereien haben sicher einen großen Lagerbestand. Sie zählen aber meiner Meinung nicht zu den Sammlern, sondern zu den Emittenten. Unter Sammlern verstehe ich Leute, die Verstreutes wieder einsammeln, also verausgabte Briefmarken wieder sammeln. --GT1976 (Diskussion) 15:35, 3. Mär. 2015 (CET)
Das Smithonian Institute soll auch eine ganz ordentliche Sammlung haben - aber wie ich Her Majesty the Queen wegen ihres absoluten understatements kenne, setze ich weiterhin auf sie. Wenn das Smithonian genau so viel wie die Royal Collection haben sollte, wird Ihre Majestät nur lächeln, die Handtasche aufmachen und weitere 200 Alben herausholen (alles Kolonialmarken, postfrisch)... FIFTY SHADES … nil nisi bene 16:22, 3. Mär. 2015 (CET)
Die Queen und das Smithonian Institute könnten sich die größte Sammlung leisten, sie werden es aber nicht tun. Sammler, Museen und andere Organisationen legen wert auf Qualität und nicht auf Menge. Auch wenn die Queen viele ältere Kolonialmarken kaufen oder organisieren kann, wird sie nicht an die Mengen mancher Universalsammler kommen, die wegen der Entspannung sammeln und nicht wegen dem Wert. --GT1976 (Diskussion) 16:55, 3. Mär. 2015 (CET)
Ist natürlich auch einn Frage wie man Grösse deviniert. Die reine Anzahl oder die Anzahl von verschiedener Marken. Die beiden Sammlungen werden ihr Fokus eher auf den zweiten Punkt legen. Also "nur" eine pervekte Marke pro Serie, und nicht 100 gleiche Marken. Es wird in diesen beiden halb-staatlichen Sammlungen ganz klar die die Qualität im Vordergrund stehen, und nicht die reine Masse. --Bobo11 (Diskussion) 17:04, 3. Mär. 2015 (CET)

Im Netz gefunden, ich finde die Frage nach dem größten Briefmarken-Messie unergiebig, --Aalfons (Diskussion) 17:14, 3. Mär. 2015 (CET):

1.000.000 bezeichnen sich als Gelegenheitssammler

200.000 sammeln intensiv
40.000 würden in einen Verein gehen
8.000 haben eine ernstzunehmende Sammlung
1.600 haben eine echte Ausstellungs-Sammlung
320 besitzen eine Sammlung nationaler Bedeutung
64 haben international bedeutsame Sammlungen
13 halten sich für elitär
3 geniessen und schweigen (Boker, Queen, Reichspostmuseum etc)
Selbst Guinness schweigt sich aus (soll heissen: Wenn selbst Guinness die Frage nicht beantwortet, ist es wohl eindeutig nicht zu lösen). Aber damit das Einloggen nicht umsonst war: Magnus Andersson hat die grösste Briefmarkensammlung mit Papst-Motiven... FIFTY SHADES … nil nisi bene 17:52, 3. Mär. 2015 (CET)
Ich selbst bezeichne mich als Gelegenheitssammler, sammelte nur rund zehn Jahre intensiv, bin in keinem Verein, werde auch in keinen gehen, habe keine bedeutsame Sammlung, halte mich nicht für elitär und schweigte bis vor Kurzem. Ich habe 5.221.120 Briefmarken und davon 29.800 verschiedene. Nur denke ich, dass ich dabei bei weitem keinen Rekord habe, daher stellte ich die Frage. Bei Guiness und im gesamten Internet gibt es keine Auskunft. --GT1976 (Diskussion) 20:45, 3. Mär. 2015 (CET)
British Library hat 8.000.000, wurde mir mitgeteilt... --GT1976 (Diskussion) 06:50, 5. Mär. 2015 (CET)

Bezug Sri Lanka und französische Nachnamen[Bearbeiten]

Hallo, vorhin war eine Bürgerin am Telefon, die nannte mir mit voller Überzeugung ihre zwei Nachnamen, beides französische Vornamen. Sie erklärte, das läge daran, dass ihr Vater aus Sri Lanka käme und dies ja mal eine französische Kolonie war und deswegen diese Tradition und Herkunft des Namens besteht. Ich kann mir keinen Reim drauf machen. Allerhöchstens wäre vielleicht denkbar, dass es in Pondichery eine starke Sri-Lankische Minderheit gab, und durch den Einfluss der Franzosen dort, auch zum Teil französische Nachnamen in Ceylon angesagt waren. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 14:29, 3. Mär. 2015 (CET)

Vielleicht auch nur eine Familienlegende oder -überlieferung á la stille Post. --Vexillum (Diskussion) 14:49, 3. Mär. 2015 (CET)
Die Überlegung mit Pondichery ist gar nicht so schlecht. Es gab im jetztigen indischen Bundesstaat Tamil Nadu mehrere französische Kolonien bzw. Handelsniederlassungen. Möglicherweise sind die Namen im Zuge innertamilischer Migration in das nordöstliche Sri Lanka gekommen, zumal wenn deine Bekannte Tamilin und nicht Singhalesin ist. --Aalfons (Diskussion) 14:58, 3. Mär. 2015 (CET)
GoogleBooks => Mission française ceylan <= FIFTY SHADES … nil nisi bene 15:54, 3. Mär. 2015 (CET)
Das scheint mir alles nicht sehr plausibel: Sri Lanka war natürlich nie eine französische Kolonie, und Verbindungen zwischen Pondicherry und Sri Lanka gibt es auch nicht. An irgendeiner Stelle muss es da ein Missverständnis gegeben haben. Ist es denn sicher, dass es sich wirklich um französische Namen handelt? Tamilische Christen haben oft englische Namen wie George oder Francis. --BishkekRocks (Diskussion) 15:42, 4. Mär. 2015 (CET)
Aber natürlich gibt es eine Verbindung zwischen Pondy, Tamil Nadu und Sri Lanka: die dort, nämlich auch in den dortigen französischen Kolonien lebenden Tamilen, bei denen sich Namen phne weiteres durch Binnenwanderung verbreitet haben können. Von den srilankischen Tamilen sind wegen des Krieges viele nach Europa geflohen; vermutlich stammt die Anruferin aus dieser Gruppe. --Aalfons (Diskussion) 17:46, 4. Mär. 2015 (CET)
Ja, aber dass eine nennenswerte Migration zwischen Pondicherry und Sri Lanka stattgefunden hat, bezweifle ich eben. Die Karte oben ist übrigens grob irreführend: Sie zeigt in dunkelblau die Gebiete, die die Franzosen innerhalb eines kurzen Zeitraums (1741 bis 1754) während der ersten beiden Karnatischen Kriege militärisch kontrolliert hat und in hellblau einen äußerst schwammig definierten „Einflussbereich“. Frankreich hat aber abseits seiner Stützpunkte an der Küste nie eine Territorialverwaltung in Indien aufgebaut (die Briten haben damit auch erst im 19. Jahrhundert begonnen, und da waren die Franzosen schon weg vom Fenster). --BishkekRocks (Diskussion) 11:40, 5. Mär. 2015 (CET)
Habe hier keine besseren Karten gefunden. Deine Einwände wegen Zeit und Raum sind natürlich richtig. Die Karten sollten aber vor allem das Pondicherry-Argument veranschaulichen. Dass französische Namen über die Tamilen-Connection nach Sri Lanka kamen, ist wie schon geschrieben nur eine Vermutung, die aber imho doch eine größere Plausibilität hat als deine Aussage, es gebe keine Verbindung. Leider ist das Telefonbuch von Jaffna nicht online, damit ließe sich das Aufkommen französischer Namen prima klären, vom, äh, Schriftproblem mal abgesehen:-) --Aalfons (Diskussion) 20:30, 5. Mär. 2015 (CET)

rentner mit schwerbehinderung-diabetes[Bearbeiten]

--179.60.83.198 15:18, 3. Mär. 2015 (CET) hallo ! ich bin rentner mit schwerbehinderung-diabetes und vieles mehr! ich habe mich auf dieses chile-abenteuer der liebe wegen eingelassen war auch alles ok: bis zu diesem krankenbild ;drei chilenische ärzte meinen eine hautallergie-- das alles zu meiner schwerbehinderung ist mir zuviel!?? da ich noch keine rente erhalten habe;(steht aus seit dez;14 bzw. ist wegen falcher daten zurück-überwiesen worden aus diesen gründen gibt es für mich hier keine bleibe mehr!!?? gezeichnet: reiner simon

Ich würde mich als erstes an die Deutsche Botschaft wenden. Rainer Z ... 16:17, 3. Mär. 2015 (CET)
Argentinische IP. --Aalfons (Diskussion) 17:17, 3. Mär. 2015 (CET)
Also als ich's nachgeschaut hab, stand da noch Chile. Wie bei Rainer offenbar auch. Außerdem schreibt er auch von Chile... Wie dem auch sei; auch in Argentinien sollte es eine deutsche Botschaft geben. --88.130.103.73 19:28, 3. Mär. 2015 (CET)
3x Argentinien, gerade noch mal extra geprüft. Aber der Tipp mit der Botschaft ist ja universell bzw. wenigstens global gültig. --Aalfons (Diskussion) 19:46, 3. Mär. 2015 (CET)

500 Checkos[Bearbeiten]

Gescheckter Gecko

25 Schüler von Mathelehrer K. haben bereits 500 Checkos erreicht. Unter diesen sollen die besten drei prämiert werden. Wie viele verschiedene Kombinationen für den ersten, zweiten und dritten Platz sind möglich?

--217.82.78.174 15:32, 3. Mär. 2015 (CET)

Wer seine Aufgaben nicht selbst macht, kriegt weder Checkung noch Checkos! --Eike (Diskussion) 15:39, 3. Mär. 2015 (CET)
Nicht beantwortbar. Haben alle die exakt gleiche Anzahl Geckos? Sollen sie nach Zufall verplatzt werden? FIFTY SHADES … nil nisi bene 15:43, 3. Mär. 2015 (CET)
Wenn die fragende Ip einer der 25 Schüler ist, wahrscheinlich eine weniger. --MannMaus 15:48, 3. Mär. 2015 (CET)
Schon beantwortbar, wenn ich auch die Formeln nicht mehr weiß: es bginnt mit 500-0-0, dann 499-1-0, 498-2-0, 498-1-1, bis 20-20-20. --195.200.70.47 16:02, 3. Mär. 2015 (CET)
Ich würde das knallhart in einer kleinen Programmierübung per brute force selber ausrechnen. --Rôtkæppchen₆₈ 15:59, 3. Mär. 2015 (CET)
Jetzt hätte ich doch beinahe gefragt, was das ist. Dann hättest du mich bestimmt auf den Wikipedia-Artikel Brute-Force-Methode aufmerksam gemacht, oder? --MannMaus 16:04, 3. Mär. 2015 (CET)
Also ich denke, dass die Quersumme der Lösung 12 ist und das Querprodukt 24. Hilft das? --84.58.246.235 16:06, 3. Mär. 2015 (CET)
...und sie ist durch 25, durch 50, durch 100, durch 200 sowie durch 300 ganzzahlig teilbar, nicht aber durch 400! Spätestens jetzt dürfte es ein Kinderspiel sein. --Blutgretchen (Diskussion) 16:36, 3. Mär. 2015 (CET)
Und wenn man einfach Herrn K. fragt? Der ist doch Mathe-Lehrer von denen - oder heisst der mit Vornamen Franz? FIFTY SHADES … nil nisi bene 16:20, 3. Mär. 2015 (CET)
Es gibt nur eine sinnvolle Kombination: Auf Platz 1 ist der beste, auf Platz 2 der zweitbeste und auf Platz 3 der drittbeste Schüler. -- Geaster (Diskussion) 16:29, 3. Mär. 2015 (CET)
@MannMaus: Ich würde sogar behaupten 1656 weniger, zumindest wenn noch Hoffnung für die Klasse besteht. --mfb (Diskussion) 17:27, 3. Mär. 2015 (CET)
Stimmt, wenn man die Frage so versteht, wie ich sie verstanden habe. Aber hier geht es um etwas, was ich dann doch nicht so einfach berechnen kann. Also bin ich auch nicht viel besser. --MannMaus 18:08, 3. Mär. 2015 (CET)

darf ich eine Fahrkarte ab Berlin Hbf ab Berlin Ostbahnhof nutzen?[Bearbeiten]

--46.115.158.95 16:18, 3. Mär. 2015 (CET)

Nur wenn das Ticket ab Berlin Ostbahnhof gültig ist. Das wäre der Fall wenn gleiche Zone, oder du erst nachträglich zusteigen würdeste. Also der Zug zuvor in Berlin Hbf abgefahren ist. --Bobo11 (Diskussion) 16:21, 3. Mär. 2015 (CET)
Wenn der Zug den Ostbahnhof nach dem Hauptbahnhof anfährt natürlich ja. Wenn er umgekehrt fährt, weiß ich es nicht, bin da aber in Fernzügen noch nie kontrolliert worden. (In Regionalzügen reicht ein BVG-Ticket.) --Eike (Diskussion) 16:25, 3. Mär. 2015 (CET)
Hab's: Tarifliche Gleichstellung [13] Heißt das, dass man auch zum anderen Bahnhof fahren kann? --Eike (Diskussion) 16:32, 3. Mär. 2015 (CET)
(BK) Eben, das ist hier die Frage. Beinhaltet der Fahrschein die Zone Berlin, oder ist es ein klassisches A nach B Ticket. Wenn da nur »Berlin« drauf steht, gilt es für alle DB Bahnhöfe »Berlin XY« (Achtung, aber nur in den DB Zügen gültig (RB, RE, IC+), nicht im reinen BVG Binnenverkeher). --Bobo11 (Diskussion) 16:37, 3. Mär. 2015 (CET)
@Eike sauer: Ja, wenn du ein Fahrschein Hamburg –Berlin hast, heist dies das du keinen zusätzlichen Fahrschein für die Anschluss-Zug brauchst, wenn du vom Berlin Hbf nach Berlin Zoolg. Garten wilst. Und natürlich auch umgekehrt. Es muss eben nur ein DB Angebot sein für die Reststrecke. Das ist eigentlich international so üblich. Wenn auf dem Fahrschein nur der Stadtname aufgedruckt ist (und nicht der Bahnhofname), es aber mehrer Haltestellen gibt, gilt der Fahrschein von und nach allen. Allerdings immer mit der Einschränkung, nur in Zügen des gleichen Unternehmens (bzw. Tarivverbundes).--Bobo11 (Diskussion) 16:47, 3. Mär. 2015 (CET)
Ob das international wirklich üblich ist weiß ich nicht, aber in Österreich ist das z.B. neu, voir der letzten Tarifänderung hats durchaus preislich einen Unterschied gemacht, ob man z.B. auf der Westbahn ein Ticket nur bis Wien Hütteldorf ode bis Wien Westbahnhof gekauft hat. Man konnte auch ein Ticket kaufen, das nur bis Stadtrand gilt, damit konnte man als Zeitkartenbesitzer der Wiener Linien im Cent-Bereich sparen bzw. je nach Strecke auch mal z.B. 2€. Das wurde qaber kürzlich alles abgeschafft, jetzt gilt ein ÖBB-Ticket nur mehr für Wien und dort für alle Bahnhöfe (aber nur bei den ÖBB, nicht bei den Wiener Linien). In Italien gabs zumindest letztes Jahr auch noch keine Gleichstellung: Ein Ticket nach Venezia Santa Lucia war auch etwas teurer als nach Venezia Mestre. --MrBurns (Diskussion) 10:01, 4. Mär. 2015 (CET)

Lovis-Corinth-Bildband[Bearbeiten]

Angeregt vom heutigen AdT: Welches ist der empfehlenswerteste Bildband, wenn man einen möglichst umfangreichen Eindruck von Corinths Schaffen bekommen will? Und falls der empfehlenswerteste sehr teuer ist, gleich die Zusatzfrage: welchen Bildband könnte man einem nicht exorbitant Wohlhabenden empfehlen? Herzlichen Dank! --93.219.11.214 16:49, 3. Mär. 2015 (CET)

Wenn's dich wirklich interessiert: Kauf dir die Corinth-Biografie von M. Zimmermann in der Reihe "Beck's Wissen" für neun Euro und ergoogle dir am Bildschirm die dazu passenden Bilder. Wenn du dann süchtig wirst, kannst du dir einen teuren Ausstellungskatalog aus der Literaturliste des Artikels zulegen. Aber versuch's mal mit einem kleinen Start. --Aalfons (Diskussion) 17:24, 3. Mär. 2015 (CET)

Grippewelle[Bearbeiten]

Eine vllt. häufige Frage medizinisch Ahnungsloser: Deutschland wird z. Z. von einer heftigen Grippewelle geplagt. Aber was ist damit gemeint: Influenza oder eine bestimmte Form grippaler Infekte?--Antemister (Diskussion) 16:59, 3. Mär. 2015 (CET)

"Von einer Influenza-Epidemie oder Grippewelle spricht man, wenn 10–20 % der Bevölkerung infiziert sind und die Ausbrüche lokal begrenzt bleiben" Ich vermute aber, dass alles, was ein Arzt "in dieser Art" unter die Finger bekommt, als "Grippewelle" eingeordnet wird. Also: Influenza-Epidemie+
Duden sagt: Grippeerkrankungen - und das sind Erkrankungen, die durch jegliche Art von Grippeviren hervorgerufen werden. FIFTY SHADES … nil nisi bene 17:06, 3. Mär. 2015 (CET)
siehe hier --an-d (Diskussion) 17:17, 3. Mär. 2015 (CET)
Grippewelle hat nichts mit Medizin zu tun, sondern mit Medienlogik: Wenn die Nachrichten seit über einem Jahr eigentlich nur 4-5 Dauerbrenner (Ukraine, IS, Syrien, Ebola und Atom-Iran) kennen, dann ist jede abweichende Nachricht eine Neuigkeit (TM). Und da kommt es nicht so sehr auf Wahrheit oder Duden-Definitionen an, sondern ob es noch einen Hund hinterm Ofen vorlockt. Das Ziel wurde erreicht. Jetzt kümmern wir uns wieder um königliche Schwangerschaften oder Madonna-Capes. Yotwen (Diskussion) 06:48, 4. Mär. 2015 (CET)
Hmmmm.... Da stelln wir uns mal ganz dumm - und fragen uns: Wo - in welchem thematischen Bereich - erblickte der Begriff "Grippewelle" das Licht der medialen Welt? FIFTY SHADES … nil nisi bene 09:19, 4. Mär. 2015 (CET) "Gibt es eigentlich auch Grippewellenreiter?" "NEIN!"
Habs für die Nachwelt (komisches Wort...) eingebaut. FIFTY SHADES … nil nisi bene 10:09, 4. Mär. 2015 (CET)
Da Grey Geezer nur den Link auf Google Books liefert, ohne das Kind beim Namen zu nennen: Der Ausdruck "Grippewelle" wurde im Rahmen der Spanischen Grippe geprägt (Ngrams). --::Slomox:: >< 10:21, 4. Mär. 2015 (CET)
Muss ich denn alles ausschreiben? ;-) Ja, quasi der Beginn von La Ola Española ... FIFTY SHADES … nil nisi bene 10:35, 4. Mär. 2015 (CET)
Auch der Spanier verwendet in diesem Zusammenhang ola, z.B. ola de influenza. FIFTY SHADES … nil nisi bene 11:09, 4. Mär. 2015 (CET) "Des Meeres und der Grippe Wellen...?" "NEIN!"
1889/90 scheint es zu einer (der dt. Wikipedia nicht bekannten) Influenza-Pandemie gekommen zu sein (en:1889–90 flu pandemic), mit der das Wort Influenza-Epidemie gewaltig aufkommt; 1920 wird das Wort von Grippeepidemie abgelöst, erst ganz rezent von Grippewelle. --84.58.246.235 12:16, 4. Mär. 2015 (CET)
1889/90 ist durchaus bekannt, siehe Russische Grippe, dort aber nur mit einem Satz abgehandelt. --Gerbil (Diskussion) 12:56, 4. Mär. 2015 (CET)
Auch das Auftreten dieser beiden Begriffe bei Influenza dokumentiert. Schöner Hinweis! THX FIFTY SHADES … nil nisi bene 13:09, 4. Mär. 2015 (CET)
In der Schweiz ist die Grippewelle anders definiert. 200 Arztpraxen nehmen am SENTINELLA-System teil, und melden wöchentlich die Anzahl von Grippe-Verdachtsfälle (womit eben auch grippale Infekte und viele Erkältungen eingeschlossen sind). So wie ich es verstehe beginnt die Grippewelle, wenn in einer Woche mehr als 50% der SENTINELLA-Ärzte Grippe-Verdachtsfälle melden. Wie man auf http://www.bag.admin.ch/k_m_meldesystem/00736/00816/ sieht, ist das ganze auch schön am Abklingen. :) --Keimzelle talk 15:40, 4. Mär. 2015 (CET)
Man kann dem Volk auch direkt ins Hirn schauen mit Google Flu Trends, um das Ansteigen der Welle zu beobachten; das Verb für flu googlen ist floogln. FIFTY SHADES … nil nisi bene 15:47, 4. Mär. 2015 (CET)

Zusätzliches Seitenfenster bei älteren Fahrzeugen[Bearbeiten]

Bis in die frühen 80iger hatten viele Autos wie etwa dieser BMW 2002 auf der Fahrer/Beifahrerseite ein zweiteiliges Seitenfenster. Da war das eigentliche Seitenfenster und davor ein kleineres Fenster, meist in Form eines spitzwinkligen Dreiecks, das man bei vielen Fahrzeugen ein Stück aufklappen konnte. Wie lautet die (möglichst) exakte Bezeichnung für dieses Fenster? --DJ 17:08, 3. Mär. 2015 (CET)

Ausstellfenster. --Rôtkæppchen₆₈ 17:10, 3. Mär. 2015 (CET)
+1 deskriptiv FIFTY SHADES … nil nisi bene 17:14, 3. Mär. 2015 (CET)
(BK) Kam mir auch erst in den Sinn, aber war das Fenster nicht derart, dass man es um eine Mittelachse drehen konnte, d.h. der vordere Teil (spitze Ecke) wurde nach innen, der hintere nach außen geklappt? Ausstellfenster scheinen dagegen komplett nach außen zu klappen. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 17:16, 3. Mär. 2015 (CET)
@Magnus. Ja, in der Regel war es so, daß diese Fenster zum Öffnen mittels einer Drehschraube um die eigene Achse gedreht wurden. Diese Fenster dienten nach meiner Erinnerung zur raschen Durchlüftung mittels Fahrtwind. Im Englischen bezeichnet man sie als "vent window". Leo übersetzt dies in der Tat mit "Ausstellfenster" was es aber auch m.E. nicht gut trifft. Ein Ausstellfenster wäre z.B. das hintere Seitenfenster im 2002er, welches man ein kleines Stück (etwa 3-5 cm) nach außen aufklappen konnte. --DJ 17:33, 3. Mär. 2015 (CET)
Das kleine dreieckige Fenster beim VW-Käfer heißt Drehfenster. --Optimum (Diskussion) 17:26, 3. Mär. 2015 (CET)
Danke, ich denke das trifft es. --DJ 17:33, 3. Mär. 2015 (CET)
Man vergleiche
  • Google => "BMW 2002" "ausstellfenster" <= => => "9620 Hits"
und
  • Google => "BMW 2002" "drehfenster" <= => => "451 Hits"
FIFTY SHADES … nil nisi bene 20:07, 3. Mär. 2015 (CET)
Ausstellfenster sind oftmals hinten, z.B. hier. --Optimum (Diskussion) 20:51, 3. Mär. 2015 (CET)
Yep, und hier sieht man auch gut die Drehschraube für das vordere Dreh- bzw. Dreiecksfenster. --DJ 22:11, 3. Mär. 2015 (CET)
Wir haben Dreiecksfenster gesagt. Das ist vermutlich nicht der Fachbegriff, wird aber auf Oldtimerseiten auch öfter mal benutzt. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:19, 3. Mär. 2015 (CET)
Ich kenne die Ausstellfenster sowohl vorne, wie beim VW Käfer, als auch hinten, wie beim Opel Kadett C Caravan. Mit beiden Autos wurde ich in den 1970er-Jahren ausgiebig durch die Gegend gefahren. --Rôtkæppchen₆₈ 21:09, 3. Mär. 2015 (CET)
Ein möglicherweise auch bei vorderen Drehfenster entstehender Effekt bei der Belüftung ist im Artikel Setra zu finden. Der Rest dürfte auf anderen Strömungslehren basieren. --Hans Haase (有问题吗) 11:10, 4. Mär. 2015 (CET)
Rauchern diente der Sog nach draußen - damit das ganze Fensterchen - als Freiluftaschenbecher. --217.84.84.234 15:08, 4. Mär. 2015 (CET)

Verhandlungstaktik und das Schiedsgericht[Bearbeiten]

Der umstrittenste Punkt bei TTIP (und CETA) lautet bekanntlich: Investor-state dispute settlement (ISDS), Investitionsschiedsverfahren.

Die ursprüngliche sozialdemokratische Position scheint hier zu sein: Kein ISDS. Dafür sprechen viele Gründe, es erscheint nicht nötig (höchstens einigen Unternehmen wünschenswert) (Beide Wirtschaftsräume haben weit entwickelte Rechtssysteme). Auch die sozialdemokratischen Werte müssten bei Betrachtung aller Gefahren, die bei einer Umsetzung des ISDS genannt werden, auch zu einer Ablehnung führen.

Dennoch ist die SPD-Spitze (vor allem Gabriel) dafür und riskiert, dass sie sich von weiten Teile der SPD-Basis und Bevölkerung (weiter) entfernt. Das lässt mich fragen:

  • Steckt dahinterein verhandlungstaktisches Kalkül?
  • Könnte es irgend einen Grund geben, ISDS öffentlich nicht auszuschließen, um daraus verhandlungstaktischen Vorteil zu ziehen?
  • Gibt es Untersuchungen dafür, die sich mit dieser Frage beschäftigen (und in TTIP eingearbeitet werden könnten)?
  • Gibt es reputable Quellen, die Anzeichen analyiseren, dass die Polit-Eliten so handeln (könnten)?

Natürlich ist auch die Antwort denkbar: Die SPD (in ihrer Parteispitze) vertritt weder sozialdemokratische Werte, sondern handelt nach Lobbyempfehlung der Großkonzerne. Die Antwortmöglichkeit würde ich aber gerne ausblenden, um die anderen Antwortmöglichkeiten genauer zu betrachten. --Meyenn (Diskussion) 17:27, 3. Mär. 2015 (CET)

Es mag unwahrscheinlich klingen, aber ich würde nicht ausschließen, dass Gabriel sich in diesem Fall nicht an der populistischen Anti-TTIP-Kampagne orientiert, sondern tatsächlich um eine sachgerechte Regelung bemüht ist: Die zahlreichen Schiedsregelungen haben sich ja über viele Jahre hinweg grundsätzlich bewährt und sind offenkundig auch im deutschen Interesse. Das ist den von Dir verlinkten Artikeln zwar kaum zu entnehmen, weil vor allem der TTIP-Artikel eine extreme (und für Wikipedia ziemlich peinliche) Negativ-Ausrichtung hat, aber als Wirtschaftsminister macht er seine Politik vermutlich nicht auf Basis dieses Wikipedia-Artikels, sondern nutzt objektivere Quellen. --Rudolph Buch (Diskussion) 18:45, 3. Mär. 2015 (CET)
Du meinst also, die Taktik sei, dass Deutschland sich in einem internationalen Vertrag zu etwas verpflichtet, das es aufgrund seiner Verfassungsordnung gar nicht leisten darf? Das wär ja ein toller Trick! (Die Frage ist nun natürlich aber wieder, ob das ein genialer Schachzug der deutschen Verhandlungsführung ist, oder ob Gabriel schon jetzt plant, die Verfassung passend zu ändern. Wie von der Chefin abgeguckt alternativlos, vermutlich.) -- Janka (Diskussion) 20:31, 3. Mär. 2015 (CET)
Nachdem die 129 bisherigen Investitionsschutzabkommen, die Deutschland abgeschlossen hat, offenbar mit der Verfassungsordnung vereinbar waren, scheint das kein sonderlich problematisches Thema zu sein. Aber wollen wir das jetzt hier weiter auf der Auskunftsseite diskutieren - oder uns einfach darauf einigen, dass die Frage notdürftig kaschiert nur ein bisschen Polit-Propaganda machen sollte und eigentlich auf die Cafe-Seite gehört? Du findest zwar sicher noch ein paar Stammtischparolen, und ich bestimmt auch, aber dafür ist die Auskunft eigentlich zu schade. --Rudolph Buch (Diskussion) 22:09, 3. Mär. 2015 (CET)
Weil ich eben nicht die Stammtischparolen hier diskutieren möchte, schrieb ich oben die letzten beiden Sätze. Ich schlage vor, du liest Beiträge, bevor du sie kommentierst und ebenfalls WP:AGF. --Meyenn (Diskussion) 07:41, 4. Mär. 2015 (CET)

Nur eine von vielen möglichen Antworten - Leute wie der Fragesteller haben noch nie kapiert, was "sozialdemokratische" Werte sind, sondern haben sich immer auf die populären Minderheitspositionen der paar Sozialisten (oder linken Sozialdemokraten) bezogen, wenn sie von ihrer SPD sprachen. Der SPD geht es vor allem um eines - den Wohlstand und der Sicherheit der ausgebildeten Arbeitnehmer in der deutschen Industrie. So war das 1913 genauso wie 2013. Alle anderen Fragen wie Umweltschutz, Internationale Koexistenz und Konfliktbewältigung oder Fragen Grundsätze der Verfassung werden nach tagespolitischem Kalkül beantwortet. Die Befürwortung des TTIP ist im Interesse der Bevölkerungsgruppe, für die sich die SPD im Kern verantwortlich fühlt. Denn die aktuellen Wirtschaftserfolge im europa- und weltweiten Vergleich bestätigen doch, daß es nicht wirklich um Chlorhühnchen oder diese Schiedsgerichte geht, sondern um möglichst ungestörte Geschäfte zwischen USA und Europa, unter der Bedrohung, daß die Weltmacht China sich gegen diese beiden stellt. Da ist stumpfer Antiamerikanismus nicht wirklich ein "sozialdemokratisches Grundbedürfnis".Oliver S.Y. (Diskussion) 22:19, 3. Mär. 2015 (CET)

[http://www.spd.de/spd_organisationen/Grundwertekommission/themen/ Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit”, die Grundforderungen der Französischen

Revolution, sind die Grundlage der europäischen Demokratie. Seit das Ziel der gleichen Freiheit in der Moderne zum Inbegriff der Gerechtigkeit wurde, waren und sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität die Grundwerte des freiheitlichen, demokratischen Sozialismus. Sie bleiben unser Kriterium für die Beurteilung der politischen Wirklichkeit, Maßstab für eine bessere Ordnung der Gesellschaft, Orientierung für das Handeln der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.] --Meyenn (Diskussion) 07:41, 4. Mär. 2015 (CET)

1914 war's die Angst vor dem imperialistischen Russen, der die SPD zur Zustimmung für die Kriegskredite brachte. Wo sind wir heute? -- Janka (Diskussion) 22:50, 3. Mär. 2015 (CET)
War das jetzt wieder mal Sarkasmus, den ich nicht erkenne? Russlands Machtstreben auf dem Balkan und in Mittelasien war wohl eher ein Problem, als eine direkte Bedrohung und Angstgefühl. Das hier ist simple Mathematik, wenn A und B gemeinsam so stark sind wie C, warum sollte einer von den Beiden sich als kleiner Partner allzu fest an C binden? China versucht massiv, auf diversen Gebieten autark zu werden, und selbst zur Wirtschaftsmacht. Das blieb vieleicht vielen bislang verborgen, Spitzenpolitikern nicht. Einheitliche Standards sind vor allem gegen die gerichtet, welche sie nicht haben, und bei sowas sollten wir wirklich Angst haben, das eher China gemeinsam mit Indien Standards entwickeln, zu denen wir kaum Zugang haben. Oliver S.Y. (Diskussion) 23:11, 3. Mär. 2015 (CET)
Es geht mir um deine These, die SPD habe 1913 die Interessen der Industriearbeiter vertreten. Vielleicht, 1914 aber schon nicht mehr. Es sei denn man ist so zynisch, die Kriegsproduktion als ABM zu sehen. Wenn es 1914 ein Interesse der Industriearbeiter (und des Proletariats an sich) gab, dann ja wohl das, dass deren einziges Familienkapital, nämlich die arbeitsfähigen Söhne (heute auch Töchter), nicht in einem sinnlosen Krieg verheizt werden. Um die SPD-Oberen dazu zu bringen, die wichtigsten Interessen ihrer Anhänger derart zu verraten brauchte man ihnen nur die Furcht vorm Russen als Floh ins Ohr zu setzen. Hohlkörper halt. -- Janka (Diskussion) 00:27, 4. Mär. 2015 (CET)


(Nach BK)Ganz ehrlich, aber was ist für eine Frage, in einem Forum für allgemeine Wissensfragen nach internen Überlegeungen aus der SPD-Spitze zu fragen? Ansonsten Zustimmung zu Rudolph: Die inszenierte Kampagne gegen TTIP, bei dir Millionen, in glühender Verherung politischer Macht, ein paar Lobbyisten unterstützen, ist schon beachtlich (und nicht unerwähnt sollte bleiben, dass in den USA ähnliches passiert). Im Grunde wollen doch beider Seiten mit dieser Kampagne ihrer Verhandlungsposition stärken. Zum Sinn der Schiedsgerichte: Wer hat die besseren Karten bei einer Klage vor einem deutschen Gericht - deutsche Unternehmen (die Erfahrungen mit der Rechtslage haben, ihre Produkte und Dienstleistungen schon immer danach auslegen (mussten)), oder eine ausländisches Unternehmen, dass all das nicht kann? In den westlichen Rechtssystemen ist es ein der zentralen Prinzipien, dass Gerichte bzw. Schiedsstellen allgemein neutral und unbeteiligt sein müssen. Warum sollte dass hier anders sein?--Antemister (Diskussion) 22:26, 3. Mär. 2015 (CET)
Weshalb diese Frage hier? Es geht um den Artikel Transatlantisches Freihandelsabkommen und die (wissenschaftliche) Einschätzung des Handelns der Entscheidungsträger. Ich frage hier danach, ob jemand Quellen kennt, die erklären, weshalb so gehandelt wird, wie gehandelt wird.
Inszenierte Kampagne gegen TTIP, bei dir Millionen, in glühender Verherung politischer Macht, ein paar Lobbyisten unterstützen, ist schon beachtlich steht für sich selbst. Siehe oben. Bitte keine Polittrollerei bei einer ernsthaften Frage zur Verhandlungstaktik. --Meyenn (Diskussion) 07:41, 4. Mär. 2015 (CET)
Öhm, genau darum geht es aber in einem Investitionsschutzabkommen nicht. Der ausländische Investor muss natürlich weiterhin das Recht des Staates einhalten, in dem er investiert und muss auch weiterhin Gerichtsverfahren nach dessen Recht ausfechten. Worum es in so einem Abkommen geht, ist, dass nicht nachträglich der Investitionsstaat die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Nachteil eines ausländischen Investors ändern darf. Damit wäre z.B. der Atomausstieg nicht möglich, ohne ausländische Investoren besonders zu entschädigen. Vattenfall klagt ja gerade.
Fragt man sich natürlich, warum es eine Ungleichbehandlung ausländischer Investoren geben sollte, nur weil es ausländische Investoren sind. -- Janka (Diskussion) 22:39, 3. Mär. 2015 (CET)
Ja, genau darum geht: Dann entscheidet also ein deutsches Gericht über ein (neues) Gesetz der dt. Bundesregierung bzw. müsste dieses neue Gesetz also kippen - und gleichzeitig ein deutschen Gesetzen entsprechend Urteil fällen. Selbst wenn man eine "unabhängige" Justiz annimmt - befangen dürfte sie allemal dann sein.--Antemister (Diskussion) 23:13, 3. Mär. 2015 (CET)
Gerichte entscheiden gar nicht über Gesetze (außer das Verfassungsgericht). Ein deutsches Gericht kann nur im Rahmen der deutschen Rechtsordnung entscheiden. Das ist ja wohl auch korrekt so. Und im Rahmen dieser Rechtsordnung wird ein Inländer eben genauso behandelt wie ein Ausländer, und umgekehrt. Würde man im Verhältnis zwischen EU und USA etwas anderes annehmen, so sollte man von einer Zusammenarbeit wohl besser ganz absehen.
Was davon aber nicht betroffen ist, ist die Erschaffung neuer Gesetze, denn den Parlamenten steht es eben frei, im Rahmen der Verfassung jedes beliebige Gesetz zu verabschieden. Auch eines, das auch ausländische Investoren betrifft. Und da greift dann der Investorenschutz.
Im übrigen geht auch der Verweis auf "Antiamerikanismus" völlig fehl, denn es sind ja auch deutsche Unternehmen, die über den Hebel einer US-Tochter noch stärkeren Einfluss auf die deutsche (und EU-)Politik nehmen wollen. -- Janka (Diskussion) 00:53, 4. Mär. 2015 (CET)
  • Liebe Mitleser: Es geht um eine einfache Frage und nicht die SPD-Vergangenheit im ersten Weltkrieg oder die Frage, welche Kampagnen es in der Öffentlichkeit gibt.
  • Frage: Ist das Bekenntnis zu ISDS Verhandlungstaktik oder könnte es sein? Gibt es Wissen/Quellen darüber? --Meyenn (Diskussion) 07:41, 4. Mär. 2015 (CET)
Ganz ehrlich, nochmal, was erwartest du für eine Antwort hier? Wer, in Gottes Namen, würde denn auf die Idee kommen, seine Verhandlungsstrategie zu veröffentlichen, so lange die Verhandlungen noch laufen? Zumal es ja ohnehin eher fraglich ist, ob es da eine einheitliche Linie in der SPD-Spitze gibt, die hier ja nicht direkt beteiligt ist. @Janka, die Neigung, solche Sabotageakte gegen inländische Unternehmen zu begehen, ist deutlich geringer als gegen ausländische.--Antemister (Diskussion) 23:17, 5. Mär. 2015 (CET)

Samstagsarbeit in thüringischen Verkaufsstellen[Bearbeiten]

Im thüringischen Ladenöffnungsgesetz steht: „Arbeitnehmer in Verkaufsstellen dürfen mindestens an zwei Samstagen in jedem Monat nicht beschäftigt werden.“ Nun fallen im Oktober 2015, der insgesamt fünf Samstage hat, beide Feiertage auf einen Samstag. Damit stellt sich die Frage, an wie vielen der drei werktäglichen Samstage dieses Monats ein einzelner Arbeitnehmer in Verkaufsstellen beschäftigt werden darf; dabei dürfen wir annehmen, dass an den beiden Feiertagen die Öffnung nicht ausnahmsweise erlaubt ist. --213.240.82.64 17:33, 3. Mär. 2015 (CET)

Wenn nichts weiter dazusteht, vermutlich an dreien. Das ist aber jetzt rein instinktiv gemutmaßt. -- j.budissin+/- 17:40, 3. Mär. 2015 (CET)
Würde ich auch so sehen. Du hast 2 frei Samstage, auch wenn das zugleich Feiertage sind.--Bobo11 (Diskussion) 17:43, 3. Mär. 2015 (CET)

Und wie sieht es mit dem Ersatzruhetag für (hier: 17 Jahre alte) Jugendliche, die an einem auf einem Samstag fallenden Feiertag (hier: in Gaststätten) beschäftigt werden, aus? --213.240.82.64 18:55, 3. Mär. 2015 (CET)

Landwirtschaft vor 60 Jahren[Bearbeiten]

Wie war die Landwirtschaft vor 60 Jahren?

Suchmaschine --> "Landwirtschaft vor 60 Jahren". --> Viele, viele Ergebnisse mit Antworten. Es ehrt uns hier, daß Du vorher die Auskunft fragst lol. --217.84.84.234 15:15, 4. Mär. 2015 (CET) Auch naheliegende Stichworte angucken und nach zB Jahreszahlen grob um 1964 Ausschau halten, °fahnden° und sich zB an Wörtern, wie "Geschichte", "traditionell", "früher", "historisch" orientieren zB Bauernhof (unergiebig), Landwirtschaft (unergiebig, liefert immerhin [sinngem.]: "1950 versorgt ein Hof im Schnitt 10 Einwohner, später 143.", führt aber weiter zu ..: ) --> Geschichte_der_Landwirtschaft#Neuere_Geschichte_der_Landwirtschaft und dem Einstieg ins Thema (Dünger, Züchtung, Maschinen, diverse Revolutionen). Siehe ferner: Kategorie:Agrargeschichte. --217.84.84.234 15:36, 4. Mär. 2015 (CET)
Welch eine Freude. Das ist aber eine sehr präzise Fragestellung: „Wie war die Landwirtschaft vor 60 Jahren?“ Also 1955 (wie IP 217.84.84.234 auf "um 1964" und "sinngem." 1950 kommt bleibt rätselhaft, interessiert aber auch nicht weiter). Tja, wie war sie damals, die Landwirtschaft (was immer das ist)? Schöner? Gemütlicher? Gesünder (DDT!)? Weniger pofitabel? Subventioniert? Bunter? Kleinteiliger? Europasubventioniert? Nicht subventioniert? Selbstbewußter (=>Bauernlegen)? Professioneller? Freundlicher? Ökologisch interessierter (DDT!)? Milchviehorientiert? 60 Jahre jünger? Noch ohne Ferien auf dem Bauernhof? Irgendwie cool? Irgendwie krass? Keine Ahnung?
Merke: Schlechte Fragen bergen die Gefahr in sich, zu schlechten Antworten zu führen. --2003:45:4622:630E:90E9:CB64:5A9D:CF55 17:08, 4. Mär. 2015 (CET)
Es gab noch kein Display. --217.84.66.212 19:55, 4. Mär. 2015 (CET)
SWR Mediathek: 100 Jahre Landwirtschaft im Südwesten. Bezieht sich zwar auf Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Stichwort Realteilung, die es im Norden nicht gab), dennoch aufschlußreich. --Vexillum (Diskussion) 20:04, 4. Mär. 2015 (CET)

Hier vermute ich einen Versuch, euch ein Referat/eine Art GFS der 5. oder 6. Klasse machen zu lassen. Und hier ist auch schon der Versuch strafbar...--ObersterGenosse (Diskussion) 22:53, 4. Mär. 2015 (CET)


Mit dem ..

Vorlage:Hausaufgabenauskunft Die Wikipedia-Auskunft dient nicht dazu, Schülern ihre Hausaufgaben abzunehmen. Sie ist aber gerne behilflich, indem sie z. B. ein Stichwort oder Links, Hinweise oder einen Wink zur eigenen Erarbeitung einer Hausaufgabe gibt.

Also bitte in eigenen Worten eine Frage zur Hausaufgabe stellen (wo es hakt) und nicht einfach copypasten! Stichworte vorher erst selber im Web suchen. Und – sofern vorhanden – bitte jeglichen eigenen Lösungsansatz mitliefern!

-Hinweis darf gefragt und auf die Sprünge geholfen werden. --217.84.108.186 15:07, 5. Mär. 2015 (CET)

„Kabul 1“[Bearbeiten]

Es gibt einen afghanischen Sender, der Logo und Nachrichtenstudio von einem deutschen Sender abgekupfert hat. Wie heißt er? --213.240.82.64 18:34, 3. Mär. 2015 (CET)

1tv.af --Rôtkæppchen₆₈ 18:41, 3. Mär. 2015 (CET)

DFB-Pokal-Livestream in Österreich[Bearbeiten]

Wo werden die beiden Achtelfinals, die von der ARD heute und morgen ausgestrahlt werden, auch im offiziellen Livestream empfangbar sein? Falls nicht in Österreich: Gibt es eine legale Möglichkeit, diese beiden Achtelfinals in Österreich live über das Internet zu sehen? --213.240.82.64 20:00, 3. Mär. 2015 (CET)

Die ÖRF Anstalten übertragen das Spiel in der Regel live via Stream gestern Dresden gegen Dortmund heute wird Offenbach gegen Gladbach gezeigt.--195.66.70.245 14:03, 4. Mär. 2015 (CET)

Tel Chamis[Bearbeiten]

Die Medien melden, dass Kurden und Assyrer die Stadt Tel Chamis nahe der Grenze zum Irak erobert haben, durch die unter anderem der Nachschub des IS aus Syrien nach Irak kam.[14] [15] Wo ist diese Stadt? Wie heisst sie eventuell noch? Warum haben wir noch keinen Artikel über dieses Örtchen? -- Korkwand (Diskussion) 21:30, 3. Mär. 2015 (CET)

Hier als Tel Hamis eingezeichnet. --Rôtkæppchen₆₈ 21:39, 3. Mär. 2015 (CET)
Hier bei OpenStreetMap. --Rôtkæppchen₆₈ 21:41, 3. Mär. 2015 (CET)
Die en-Wikipedia hat en:Tal Hamis. --Rôtkæppchen₆₈ 21:42, 3. Mär. 2015 (CET)
Wäre das also auch das Lemma auf deutsch? -- Korkwand (Diskussion) 21:47, 3. Mär. 2015 (CET)
Openstreetmap nennt es auf Deutsch Tall Hamis. -- Janka (Diskussion) 21:51, 3. Mär. 2015 (CET)
Jetzt könnte man einen Ortsartikel anlegen. Ansonsten sind Örtchen mit einer Ausdehnung von 1km² in entfernten Ländern ohne nennenswerte Sehenwürdigkeiten vermutlich einfach nicht interessant genug, um dafür einen Artikel zu schreiben. Wir brauchen mehr Bots! -- Janka (Diskussion) 21:51, 3. Mär. 2015 (CET)
Openstreetmap nennt Tall Hamis als deutsche Schreibweise, kennt aber auch noch Tall Ḩamīs, Tel Hamis, Tell Hamis, Tell Hamîs und Til Hemis. --Rôtkæppchen₆₈ 22:22, 3. Mär. 2015 (CET)
Danke. Hab einen Artikel angelegt. -- Korkwand (Diskussion) 05:20, 4. Mär. 2015 (CET)

Kindergeld für Grenzgänger[Bearbeiten]

Die Situation ist folgende: die Familie lebt in Frankreich in Grenznähe, ein Elternteil ist steuerpflichtig erwerbstätig im Saarland, das andere nicht erwerbstätig. Es wurde Kindergeld in Deutschland beantragt, alle vermeintlich relevanten Unterlagen dazu wurden eingereicht (Bescheinigung des Arbeitgebers, Bestätigung des Mairie...). Nach zwei Schreiben der Familienkasse, dass diese und jene Angabe noch fehlt, kommt Monate nach Antragstellung erstmals die Forderung, das Formular E 411 einzureichen. Da es sich um ein Formular für Wanderarbeiter handelt, was auf mich als Grenzgänger nicht zutrifft, rufe ich bei der Familienkasse an. Die erste Mitarbeiterin ist überfordert und legt nach ca. 1 Minute einfach auf, ohne Informationen preiszugeben. Die zweite meint, wir müssen einen Antrag für Familienleistungen in Frankreich stellen, das deutsche Amt übernimmt nur den Differenzbetrag. Das habe ich anders gelesen, also nochmal. Die dritte meint dann, eine formlose Erklärung, in Frankreich keine Leistungen zu beziehen, reiche aus. Ich habe jetzt mehrere Stunden das Internet befragt und EG-Verordnungen gelesen, ohne wirklich schlauer zu werden. Muss ich tatsächlich Familienleistungen in Frankreich beantragen (soweit ich sehe nein, muss aber nichts heißen)? Muss ich mit dem Formular E 411 für Wanderarbeiter französische Ämter belästigen, ohne Wanderarbeiter zu sein? Gibt es spezielle Formalia für Grenzgänger? Oder kennt jemand eine Stelle im Saarland, an der ich mich kurzfristig fachkundig beraten lassen kann? Meine Befürchtung ist, dass sich das noch weitere Monate hinzieht wiel Häppchenweise weitere Sachen angefordert werden oder der Antrag aus irgendeinem Grund abgelehnt wird, obwohl eigentlich ein Anspruch besteht. --91.49.164.33 22:52, 3. Mär. 2015 (CET)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Die Arbeitskammer des Saarlandes bietet sowohl eine Beratungsstelle für Grenzgänger als auch eine für die Familie kostenlose Broschüre für Grenzgänger an. Aber wie um Himmels willen kommt die Familie darauf, in Deutschland Kindergeld zu beantragen? Sie hat doch laut Kindergeld (Deutschland)#Anspruchsberechtigte keinen Anspruch. Der Anspruch besteht doch in Frankreich auf das dortige Kindergeld (bei zwei oder mehr Kindern). --91.50.25.168 23:14, 3. Mär. 2015 (CET)
Danke für den Hinwies zur Arbeitskammer. In Kindergeld (Deutschland)#Anspruchsberechtigte steht: "Wer im Ausland wohnt, kann nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 EStG Kindergeld erhalten, wenn er in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist. Für Grenzgänger gilt das Kindergeldrecht des Beschäftigungsstaates." Der letzte Satz ist genau der Punkt, Frankreich ist für uns offenbar gar nicht zuständig. Die Frage ist: wie bringe ich das der zuständigen Familienkasse Baden-Württemberg-West bei. Für die bin ich scheinbar ein Wanderarbeiter. Oder muss ich das denen nicht beibringen, weil ich im Sinne des Sozial- oder Steuer- oder EU-Rechts eben doch ein Wanderarbeiter bin? --91.49.164.33 00:15, 4. Mär. 2015 (CET)
In deinem Fall gilt nicht das EStG, sondern das Bundeskindergeldgesetz. -- Liliana 00:23, 4. Mär. 2015 (CET)

4. März 2015[Bearbeiten]

Warum ging Wittgenstein nicht nach Russland?[Bearbeiten]

Hallo. Zur Frage, warum Wittgenstein der Philosoph nicht nach Russland (Sowjetunion) ausgewandert ist, gibt es zwei Darstellungen: (1) Wittgenstein wollte nicht nach Russland, weil er festgestellt hat, dass es dort an persönlicher Freiheit mangelt. Er sagte wohl, dass man dort nur so reden könnte wie in seiner Zeit beim "K und K"-Militär. (2) Er sei nicht nach Russland ausgewandert, weil er dort zwar als akademischer Lehrer willkommen war, nicht aber als einfacher Handwerker oder Arbeiter. Er wollte sich aber von der akademischen Tätigkeit abwenden. Stimmt es, dass Wittgenstein sich ein zweites Mal von der Philosophie abwenden wollte? Wenn ja, welche Quellen gibt es hierfür? --178.6.51.108 00:11, 4. Mär. 2015 (CET)

Er ist auch nicht an den Südpol ausgewandert. Weil er keine Pinguinwürste mochte. --46.253.188.172 19:41, 4. Mär. 2015 (CET)
Wittgenstein entstammte sehr bürgerlichen Kreisen, war kein großer Sympathisant des Kommunismus, war in keiner Partei und mehr philosophisch als politisch interessiert. Er unternahm zwar 1936 eine Reise über Norwegen in die Sowjetunion (das war noch vor den stalin'schen Säuberungen), aber mehr aus Neugier. Nach dem Anschluss 1938 konnte er nicht nach Österreich zurückkehren, aber da er eh schon in England ein fixes Standbein hatte, war das natürlich die beste Alternative, dort zu bleiben. In der Sowjetunion hätte er als deutschsprachiger schwuler Jude mit Hang zum Christentum keinen leichten Stand gehabt und hätte wohl die Säuberungswellen nicht überlebt. Sogar von den kommunistischen Emigranten aus Deutschland und Österreich sind in der Sowjetunion 1937 bis 1941 bis zu zwei Drittel liquidiert worden. --El bes (Diskussion) 14:38, 5. Mär. 2015 (CET)

Wie nennt man Schrauben mit einem Stück am Schaft ohne Gewinde? Und wozu ist das gut?[Bearbeiten]

Stück am Schaft ohne Gewinde (die beiden Schrauben links)

Wie nennt man Schrauben mit einem Stück am Schaft ohne Gewinde? Beziehungsweise wie nennt man dieses Stück der Schraube? Und wozu dient das? Habe ich im Artikel überraschenderweise nicht gefunden. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 10:19, 4. Mär. 2015 (CET)

Zu was diese Schrauben gut sind: Bei manchen Anwendungen wird bei Schrauben nicht auf der gesamten Länge ein Gewinde benötigt, wenn man dann das Gewinde nur dort hat, wo mans braucht, sind die Schrauben etwas billiger. --MrBurns (Diskussion) 10:22, 4. Mär. 2015 (CET)
Das ungestörte Material am Schaft kann höhere Zugkräfte aufnehmen. Der Sitz der Schraube in der Bohrung ist viel besser. --Pölkky 10:31, 4. Mär. 2015 (CET)
Außerdem: Lange Schrauben können größere Hebelkräfte in senkrechter Richtung aufnehmen. Mit einem kurzen Gewinde kann eine lange Schraube schneller eingeschraubt werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:37, 4. Mär. 2015 (CET)
Teilgewindeschraube. --Buchling (Diskussion) 10:38, 4. Mär. 2015 (CET)
Ah, danke, von dort aus habe ich schon mal zumindest für Holzschrauben rausgefunden: "Dabei zieht sich das Gewinde in dem unteren Holzstück fest, während das obere Holzstück über den Schraubenkopf fest an das untere herangezogen wird."[1] Offenbar gibt es hier (in der Auskunft) viele verschiedene Theorien, wofür das gut ist. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 11:24, 4. Mär. 2015 (CET)
kein (unbeabsichtigter) Spalt zwischen den zu verbindenden Stücken, allerdings ungünstiger bei seitlich wirkenden Kräften (nicht "winkelstabil" trifft es vermutlich von der Terminologie nicht korrekt, aber die Idee ist dieselbe). --gdo 10:47, 4. Mär. 2015 (CET)
Winkelstabilität braucht man doch eh selten, oder? ich kenne kaum Konstruktionen, wo ein Teil mit weniger als 2 Schrauben angeschraubt wird, bei 2 oder mehr Schrauben hat man doch automatisch auch Winkelstabilität... --MrBurns (Diskussion) 11:27, 4. Mär. 2015 (CET)
Zwei dicke Bohlen könnte man mit einer Schraube mit "Komplettgewinde" eventuell gar nicht fest zusammenziehen. Ist der Schraubenkopf am Holz angekommen, lässt sie sich nicht mehr drehen. (Bei dünneren Leisten gibt das Holz in der oberen Leiste nach.) --Optimum (Diskussion) 12:24, 4. Mär. 2015 (CET)
Wenn man ohne vorzubohren eine Holzschraube mit Vollgewinde durch zwei Latten schraubt, so halten die zwei Latten nur an der Schraube, nicht aber durch Reibung aneinander fest. Die Schraube muss sämtliche übertragenen Kräfte aufnehmen, auch Scherkräfte etc. Bohrt man hingegen mit einer Holzschraube mit Schaft durch zwei Latten, so presst die Schraube die zwei Latten zusammen und der größte Teil der Kräfte wird per Haftreibung zwischen den beiden Latten übertragen. Die Schraube wird ausschließlich auf Zug belastet. Die Verbindung ist so deutlich fester und belastbarer. --Rôtkæppchen₆₈ 12:41, 4. Mär. 2015 (CET)
Ich kenne derartige Schrauben nicht nur von Holz- und Spanplattenkonstruktionen, z.B. schraub ich des öfteren einen DVD-Rekorder auf, da ist im Inneren eine Platine in so Plastikhalterungen reingeschraubt und bei diesen Schrauben gibt es auch einen gewindelosen Schaftteil, der in etwa so lang ist, dass beim PCB kein Gewinde ist. --MrBurns (Diskussion) 13:18, 4. Mär. 2015 (CET)

Zu den Ausführungen über Holzschrauben, Beispiele aus der Praxis: Man möchte gerne eine Bodendiele aus Fichtenholz auf einem Eichenbalken festschrauben. Die Schraube frisst sich dann erst durch die Diele, aber sobald sie am härteren Balken angelangt, wird die Schraubenspitze erst mal die Diele vom Balken wegdrücken, weil der bei normaler Druckkraft nicht sofort angebohrt wird, sondern erst nach zwei, drei Umdrehungen. Bei einer Vollgewindeschraube mit Senkkopf würde der dabei entstehende Abstand bestehen bleiben, weil sowohl Diele als auch Balken im Gewinde festhängen. Deswegen nimmt man da eine Teilgewindeschraube, damit die Diele irgendwann nicht mehr im Gewinde hängt, und vom im Balken steckenden Gewinde nach unten gezogen werden kann, bis sie satt anliegt.
Umgekehrt ist es, wenn man zum Beispiel bei einem Fachwerkhaus einen neuen hölzernen Fensterrahmen am schiefen und krummen Holzskelett der Mauer befestigen möchte, dann wird erst mittels Keilen und Schraubzwingen der Rahmen im Lot fixiert, was zu erheblichem Abstand zwischen Rahmen und Mauer führen kann. Damit man den Rahmen beim Schrauben nicht versehentlich an die Pfosten presst und das ganze wieder aus dem Lot gerät, nimmt man nun Vollgewindeschrauben mit Zylinderkopf, damit der Abstand exakt so bestehen bleibt. --King Rk (Diskussion) 14:16, 4. Mär. 2015 (CET)

Zu Maschinenschrauben mit gewindelosen Schaft siehe Dehnschraube und Schaftschraube. Manchmal wird das Gewinde aber nur deswegen nicht vollständig angebracht, um die Zugfestigkeit des nicht eingeschraubten Teils der Schraube zu erhöhen, bedingt durch die Kerbwirkung des Gewindes. --Rôtkæppchen₆₈ 01:40, 5. Mär. 2015 (CET)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.spax.com/de/technisches-lexikon/teilgewinde

Palast-Superlativ[Bearbeiten]

Gestern gelernt, dass es in Schottland ein Schloss mit 100+ Räumen gibt. War beeindruckt. Dann gleich darauf gelernt, dass W. Churchills Vater einen noch grösseren Palast hatte (160+). In Europa soll der Palacio Real (Madrid) der Palast mit den meisten Räumen sein - aber wieviele? Ist dieser Palast/Schloss/historisch-adlige Unterkunft auch von den Räumen her der weltweit grösste? FIFTY SHADES … nil nisi bene 11:01, 4. Mär. 2015 (CET)

Dieser Palast hat eine Grundfläche von 200.000 m², der Palacio Real (Madrid) dagegen "nur" 135.000 m². --Magnus (Diskussion) für Neulinge 11:08, 4. Mär. 2015 (CET)
Allerdings soll der in Spanien über 3400 Zimmer und damit gut doppelt soviele wie der des Sultans von Brunei haben. Da hat letzter wohl etwas großzügiger gebaut... --Magnus (Diskussion) für Neulinge 11:12, 4. Mär. 2015 (CET)
Wenn eine normale Raumpflegerin (Arbeitszeit 8Std/Tag, 21Tage/Monat) in jedem Raum 10min staubsaugen würde, bräuchte sie drei Monate, eine Woche und drei Tage. --Optimum (Diskussion) 12:37, 4. Mär. 2015 (CET)
Ich vermute, daß die Anzahl der Raumpflegerinnen der Größe des Anwesens angemessen ist. Mit rund 70 emsigen Staubsaugerinnen wäre man in einem Tag durch --DJ 13:32, 4. Mär. 2015 (CET)
Nur um die eintausend, aber dafür nagelneu. --Kpisimon (Diskussion) 13:10, 4. Mär. 2015 (CET)
Der Palast des Volkes hat 5.100 Räume und 365.000 m². --Pölkky 17:46, 4. Mär. 2015 (CET)
Verbotene_Stadt. 8.886 Räume, Grundfläche 720.000 m². --Kharon 22:14, 4. Mär. 2015 (CET)

Italienische Sicht der Antike 18. Jahrhundert & Winkelmann[Bearbeiten]

Wie war die Italien-/Antikenwahrnehmung im 18. Jahrhundert und welche Bedeutung hat Winckelmann als Vorläufer der Klassik?--N'Djamena (Diskussion) 13:39, 4. Mär. 2015 (CET)

Komm' jez', der Lehrer hat sich (hoffentlich) 'was dabei gedacht, als er euch das fragte. FIFTY SHADES … nil nisi bene 13:55, 4. Mär. 2015 (CET)
Ja, jetzt seh' ich es auch .. man darf auch die Aussagen und zentralen Begriffe in der Einleitung nicht einfach überlesen. Das scheint Teil der Aufgabe zu sein, die Informationen, Zusammenhänge, damalige Strömungen selbst finden zu können (zu lernen). --217.84.84.234 15:52, 4. Mär. 2015 (CET)
Paar Stichwörter: »Stille Einfalt, edle Größe«, »Weiße Antike«. Winckelmanns Bedeutung? Sehr wichtig. Warum, musste selbst rausfinden. Rainer Z ... 16:55, 4. Mär. 2015 (CET)
Und noch eine Lektüre-Empfehlung: Egon Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit, zweites Kapitel »Die Erfindung der Antike« Rainer Z ... 17:06, 4. Mär. 2015 (CET)

Auch hier der ..

Vorlage:Hausaufgabenauskunft Die Wikipedia-Auskunft dient nicht dazu, Schülern ihre Hausaufgaben abzunehmen. Sie ist aber gerne behilflich, indem sie z. B. ein Stichwort oder Links, Hinweise oder einen Wink zur eigenen Erarbeitung einer Hausaufgabe gibt.

Also bitte in eigenen Worten eine Frage zur Hausaufgabe stellen (wo es hakt) und nicht einfach copypasten! Stichworte vorher erst selber im Web suchen. Und – sofern vorhanden – bitte jeglichen eigenen Lösungsansatz mitliefern!

-Hinweis. --217.84.108.186 15:15, 5. Mär. 2015 (CET)

Schärfebereich bei FX-Objektiven an DX-Kamera[Bearbeiten]

Farbige Markierungen für den Schärfebereich bei unterschiedlichen Blenden an einem Nikon-Objektiv

Wenn ein (altes) Objektiv an einer Kamera mit Sensor im DX-Format verwendet wird, stellen sich mir zwei Fragen: 1.) ist der Fokuspunkt in Metern gem. Einprägung auf dem Objektiv dann noch korrekt oder ist dieser auch "umzurechnen" und (praktisch bedeutsamer) 2.) ist der Schärfebereich (s. Bild) in Metern bei der gewählten Blende noch "korrekt" oder müsste auch der umgerechnet werden (und falls ja: wie?) --gdo 14:14, 4. Mär. 2015 (CET)

Die "Film-" Ebene muss bekantlich im gleichen Abstand sein, weil sonst dere ganze Aufbau nicht stimmt. Denn die ganzen Lichtbrechungen usw. sind ja auf einen bestimten Punkt gerechnet und nur da ist die Chromatische Aberration am kleistens. von daher JA, die Disdanzangaben solten übertragbar sein. Bei einem Crop-System sollte sich nur der Bild- bzw. Blickwinkel, und nicht der Abstand zwischen Objektivbefstigungsebene und Filmebene ändern. Aber das gilt nur dann wenn es auch vorgesehen war, dass man die "alten" analogen oder Vollformat Objektive an die Cropcammera anschliessen kann (das ist eigentlich die Regel). --Bobo11 (Diskussion) 15:00, 4. Mär. 2015 (CET)
quetsch - zu Deutsch: Wenn der Brennpunkt, Brennweite der Objektive gleich ist - da auch das alte scharfe Bilder liefert -, stimmen auch die Zahlen genausogut, wie beim Originalobjektiv? Oder werden die Bilder mit dem alten auch scharf, weil man mit falschen Zahlenangaben durch den Sucher richtig scharf stellt? --217.84.84.234 16:13, 4. Mär. 2015 (CET)
"alt" war im Sinne von einfach älterer Bauart gemeint, also ein typisches steinaltes FX-taugliches Objektiv. Und zwar für sich genommen - nicht im Vergleich zu neuen Objektiven. Praktischer Hintergrund ist, dass ich ein ganz ordentliches altes 70-210/4 Nikkor habe, bei dem ich aber keinen Autofokus nutzen kann und bewegte Objekte fotographieren möchte. Da spielt die Frage, bei welcher Blende eine genügend große (subjektive) Schärfe in welchem Distanzbereich erreicht werden kann, schon eine gewisse Rolle. Und ja, ein neues 70-200/2,8 mit Autofokus würde mein Problem auch lösen - ist mir schon klar. --gdo 16:22, 4. Mär. 2015 (CET)
Vielleicht hilft auch der Artikel Formatfaktor, aber ich denke das war bereits die Grundlage der Frage. Falls nicht: Am Fokuspunkt und Schärfebereich ändert sich nichts, Du hast nur einen kleineren Ausschnitt auf deinem Sensor, alles mal 1,5 --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 15:06, 4. Mär. 2015 (CET)
Die Entfernungsangaben sind selbst bei Originalsystemen nur ungefähre Näherungsangaben. Die haben noch nie gestimmt. --Pölkky 15:16, 4. Mär. 2015 (CET)
tja, wenn ich hier: Formatfaktor#Zusammenfassung unter Schärftiefe das jetzt richtig interpretiere, dann würde bei einem (Nikon-typischen) Formatfaktor von ca. 1,5 der Schärfebereich (in Metern) kleiner sein, als auf dem Objektiv angegeben (durch 1,5), soweit auch die angeführte Quelle [16] - denn mit den Markierungen am (alte)n Objektiv spielt der tatsächliche Bildausschnitt keine Rolle. Die Distanz zum "optimalen" Fokus bleibt aber gleich. @Pölkky: ging mir auch eher um die Theorie und um einen groben Anhaltspunkt zu haben. z.B. bei sowas: [17] --gdo 15:30, 4. Mär. 2015 (CET)
Klar die Anagben sind nur Anhaltspunkte (Gerade bei Zooms). Aber der Naheinstellpunkt stimmt meist recht genau. Und damit kannst du die Angaben an einem Objektiv auch kontrolieren, ob die jetzt beim dem Kamerageäuse auch stimmt. Aber die grundsätzliche Charakteristik des Objektiv änderst sich nicht, egal ob man jetzt ein FX- oder DX- Gehäuse ran macht. Es ist "nur" der Blick- bzw. Bild-Winkel der sich ändern sollte. Aber gerade der Einfallswinkel des Lichts hat natürlich Einfluss auf die Wirkung der Blende, Schäfentiefe usw. . Denn auch das beste Objektiv kann (Bezogen auf eine fixe Bildebene) nur auf exakt eine Entfernung scharf stellen, nur ist dieser Punkt eben ein echter geometrischer Punkt, und damit viel kleiner als die maximale Auflössung der Kamera. Womit man automatisch einen ausgedehnteren Bereich kriegt, welcher eben so abgebildet werden kann, dass wir ihn als scharf empfinden und bezeichen. Und je schmaler der Winkel des einfallenden Lichtes ist, desto weniger schnell geht es bis der Kegel (vor und hinter diesem errechenbaren Punkt) aus diesem Bereich ist, wo die Auflössung des Kamerachip (früher Film) das "Problem" ist und nicht die Unschärfe. Es gibt einfach Punkte wo auch der beste Kamerabauer vor der Physik und Geometrischen Gegebenheiten seine Waffen stecken muss. --Bobo11 (Diskussion) 16:02, 4. Mär. 2015 (CET)
Giraldillo, an der Entfernungseinstellung und am Schärfebereich ändert sich gar nichts. Lediglich das Bild ist »kleiner«, entsprechend der Chip-Größe. Das entspricht schlicht einem Ausschnitt beim Kleinbildformat. Rainer Z ... 16:51, 4. Mär. 2015 (CET)
nach weiterer Recherche: das sehen manche Autoren offensichtlich anders: [18] [19] (oder es ist einfach eine Definitionssache?) --17:04, 4. Mär. 2015 (CET)
  • Probiers es hier aus http://www.dofmaster.com/dofjs.html , Nimm eine KB-Format Kamera zB: Canon 1Ds und ein Crop-Kamera z.B Pentax K3 und sieh den Unterschied in der Schärfentiefe. --Jörgens.Mi Diskussion 22:36, 4. Mär. 2015 (CET)
  • Siehe Artikel Zerstreuungskreis. Dieser ändert sich nicht wenn ein Objektiv bei identischen Einstellungen (Brennweite, Blende, Scharfeinstellpunkt) einmal auf einer Cropkamera und ein anderes Mal auf einer Vollformatkamera montiert wird, allerdings ändert sich mit der Größe des Chips der für den subjektiven Schärfeeindruck gerade noch tolerierbare Durchmesser des Zerstreuungskreises und damit auch die Schärfentiefe. Das ist aber eine relative Sache und gilt, wenn Du die beiden entstandenen Bilder im gleichen Format betrachtest (z. B. als Vollbild auf dem Monitor). Wenn Du aber in das Vollformatbild soweit reinzoomst, dass der auf dem Bildschirm abgedeckte Sehwinkel eines Objekts identisch mit dem Cropbild ist, dann sollte die Schärfentiefe gleich sein. Man erlebt das ja eigentlich täglich, wenn man sich Artikelbilder anschaut: Ein aus nächster Nähe (z. B. in voller Auflösung) betrachtetes subjektiv unscharfes Bild kann aus großer Entfernung (oder z. B. als Thumb betrachtet) außerordentlich scharf wirken. --Blutgretchen (Diskussion) 23:00, 4. Mär. 2015 (CET)
danke für die Hinweise, ist damit von der Theorie her geklärt. Praktisch gesehen gibt's leider den DOFMaster noch nicht für Android, aber zwei ähnliche Apps, mit denen man recht komfortabel und mobil ausrechnen kann, welche akzeptable Schärfentiefe man bei durchschnittlicher Größe/Betrachtungabstand erwarten kann. Das reicht mir persönlich zumindest, um kurzfristig zu prüfen, ob ich mit meinem verfügbaren Material in einer geplanten Situation voraussichtlich brauchbare Ergebnisse kriegen werde oder nicht. --gdo 07:05, 5. Mär. 2015 (CET)
Um's einfach zu sagen, kann man doch auch ganz einfach formulieren: Weil der Bildausschnitt beim Cropformat kleiner ist, stimmen zwar die Entfernungszahlen beim Fokusring, nur ändert sich die Größe des (subjektiven) Schärfentiefebereichs (also, wie weit der Schärfebereich sich vor und hinter dem auf dem Fokusring angegebenen Punkt ausdehnt), oder? (nicht signierter Beitrag von 87.180.223.9 (Diskussion) 18:48, 5. Mär. 2015 (CET))
Bezgl. Entfernungszahlen: korrekt. Was die Schärfentiefe angeht: Wie oben schon geschrieben kommt es hier darauf an, was Du vergleichst. Wenn Du jeweils die Bilder so betrachtest, dass der Sehwinkel gleich ist, dann ist das Cropbild einfach ein Ausschnitt aus dem Vollformatbild und die subjektive Schärfentiefe ist identisch. Wenn beide Bilder im gleichen Format betrachtet werden sollen, dann muss das Cropbild dafür vergrößert werden. Dies führt dazu, dass der Crop eine geringere subjektive Schärfentiefe hat. --Blutgretchen (Diskussion) 19:00, 5. Mär. 2015 (CET)
die Ausgangsfrage war ja, ob die auf dem Objektiv angebrachten Markierungen für den Schärfebereich noch "stimmen". Und insofern: nein, sie stimmen dann nicht mehr. --gdo 19:15, 5. Mär. 2015 (CET)
Wenn man so will, stimmen sie genausogut, wie sie immer gestimmt haben. Heute ist die subjektive Schärfentiefe eines ausbelichteten Fotos eben (neben den Objektivparametern Brennweite, Blende, Scharfeinstellpunkt) von der Chipgröße und der Entfernung des Betrachters vom Bild (ergo auch vom Sehwinkel) abhängig, früher war sie auch nicht identisch, sondern von dem Filmformat (Kleinbild, Mittelformat, APS, Pocket etc.), von der Körnung des Filmmaterials und auch von der Entfernung des Betrachters vom Bild bzw. davon abhängig, wie stark vergrößert es ausbelichtet wurde. Außerdem spielt heute wie früher auch noch eine Rolle, wie gut das Auflösungsvermögen derjenigen Person ist, die die Bilder betrachtet - also noch ein von Mensch zu Mensch variierender Faktor, der durch die Festlegung des maximal tolerierbaren Zerstreuungskreisdurchmessers berücksichtigt wird (bei Menschen mit einem höheren Auflösungsvermögen müsste dieser verkleinert weden, da sie dort schon subjektiv Unschärfe wahrnehmen, wo Normalsichtige noch den Eindruck von Schärfe haben). Wahrscheinlich gibt es irgendwo eine Norm, die exakt vorschreibt, unter welchen Bedingungen die Schärfentiefe ermittelt werden muss...wenn man sich daran hält, stimmen die Markierungen..wenn nicht - dann nicht. --Blutgretchen (Diskussion) 20:06, 5. Mär. 2015 (CET)
Die subjektive Schärfewirkung ist hier aber von weitaus geringerer Bedeutung, vor allem deshalb, weil der Schärfemittelpunkt unabhängig vom Cropfaktor identisch bleibt: Beim selben Objektiv mit derselben Fokuseinstellung von z. B. 2 Metern bleibt der Schärfepunkt immer bei 2 Metern weg von der Film- bzw. Chipebene, egal ob bei 35mm oder 1,3-Zoll-Chip, nur die Größe des Schärfentiefenbereichs vor und hinter dem Punkt in 2 Metern Entfernung ändert sich, so daß man, je kleiner das Format, umso weniger exakt fokussieren muß. Mich stört aber etwas deine Verwendung des Begriffs Sehwinkel einfach platt als Betrachtungsabstand, Blutgretchen. Primär kenne ich den Sehwinkel nämlich als das Produkt aus Brennweite plus Betrachtungsabstand, so daß der Sehwinkel bspw. auch Auswirkungen auf die dreidimensionale perspektivische Verzerrung, d. h. Größenverhältnisse von Objekten und wie stark die Linien stürzen, hat. Wenn man aber vor einem zweidimensionalen Bild steht und vor- oder zurückgeht, ändert sich rein garnichts an den Größenverhältnissen oder am Stürzungsgrad der Linien auf dem Bild. --87.180.223.9 23:19, 5. Mär. 2015 (CET)
Ich hatte das zu stark gekürzt (das ergo bezog sich auf das "ändert sich", nicht auf den Betrachtungsabstand). Ich wollte sagen: mit der Änderung des Betrachtungsabstand ändert sich auch der Sehwinkel (eines Objektes auf dem betrachteten Bild). Ich spreche von einem fertigen ausbelichteten Bild! Und was Du im ersten Teil sagst, stimmt prinzipiell. Der Scharfeinstellpunkt ändert sich nicht (der ist als Objektivparameter fix). Das habe ich auch nie gesagt, sondern ihn als Objektivparameter als fix angenommen, sonst machen die restlichen Betrachtungen auch keinen Sinn. --Blutgretchen (Diskussion) 00:02, 6. Mär. 2015 (CET)
nur die Größe des Schärfentiefenbereichs vor und hinter dem Punkt in 2 Metern Entfernung ändert sich, so daß man, je kleiner das Format, umso weniger exakt fokussieren muß. -> das hatte ich jetzt genau anders herum verstanden. Beispiel, berechnet mit [20]: Bei einer Kamera mit FX-Sensor (Vollformat), z.B. Nikon D800, mit 100/4.0 bei 10 Meter Fokusdistanz ergibt sich ein rechnerischer Schärfebereich (unter gewissen Annahmen, die im folgenden konstant bleiben) von 8,94 - 11,3 Meter (und das sollten die Markierungen auf einem alten Objektiv auch anzeigen - Ableseungenauigkeiten mal außen vor). Bei einem DX-Sensor (z.B. Nikon D90) würde derselbe Aufbau (100/4.0 bei 10 Meter Fokus) einen rechnerischen Schärfebereich von 9,27 - 10,9 Meter geben. Daraus folgt: Die Markierungen auf dem (alten) Objektiv markieren auf einem DX-Body einen zu großen Schärfebereich und mit einem DX-Gehäuse muss man bei gleicher Brennweite und Blende tendeziell "genauer" fokussieren. (Allerdings kriegt man bei gleicher Brennweite (und Blende) einen anderen Bildausschnitt - vergleich man dieselben Bildausschnitte, dann würde einem FX-Sensor mit 100/4 entsprechen ein DX-Sensor mit 66,6/4 - und dabei wäre dann der Schärfebereich beim DX-Gehäuse 8,48 - 12,2 Meter, also (deutlich) größer als beim FX. Nur darf sich der DX-Fotograph dabei eben nicht auf die Markierungen für die 66,6mm Brennweite eines alten Objektives verlassen, denn die stimmen dann wiederum nicht, sondern überschätzen den Schärfebereich.). --gdo 07:17, 6. Mär. 2015 (CET)

Sturmfeuerzeug[Bearbeiten]

Im Gegensatz zum normalen Gasfeuerzeug muß man es vollständig entleeren, bevor man es wieder befüllt, sonst tut sich nichts, auch wenn die Gasfüllung deutlich sichtbar ist. Welches physikalische Prinzip steckt dahinter?--79.234.118.60 16:30, 4. Mär. 2015 (CET)

FF: nach update keine URL-Anzeigen mehr im Adressfeld[Bearbeiten]

Weiß jetzt nicht, ob ich das richtig formuliert habe. Nach dem letzten FF-Update erscheint bei mir, wenn ich einen meiner TABs aufrufe oder einen Link aus Suchmaschinen anklicke, nicht mehr automatisch die zugehörige URL im Schreibfeld ganz oben links. Unangenehm, weil ich jetzt die URL einer aufgerufenen Seite nur umständlich extra ermitteln muss, früher konnte ich diese einfach per copy aus dem Adressfeld (dort wo man die http: einträgt) entnehmen. Versteht einer, was ich meine? --Emeritus (Diskussion) 17:44, 4. Mär. 2015 (CET) (schnief, keiner versteht mich, warum dann ich?)

Von wo hast du die Aktualisierung geladen? --Pölkky 17:49, 4. Mär. 2015 (CET)
Details bitte. Wie äußert sich das Problem, bleibt die Adresszeile dann ganz leer oder steht doch irgendwas (nur nicht das Gewünschte) drin? Nur bei Tabs und Links aus Suchmaschinen? Wie öffnest du diese Tabs, öffnest du die Suchmaschinenlinks im selben Fenster, in einem neuen Fenster, in einem neuen Tab ...? Welche FF-Version meinst du (Nummer, Betriebssystem? Hast du irgendwelche FF-Erweiterungen, die das beeinflussen könnten? -- Rosenzweig δ 18:11, 4. Mär. 2015 (CET)
Oben irgendwo bei dem was noch zu sehen ist: Rechtsklick, dann „anpassen“ auswählen und die URL-Zeile wiederherstellen oder aus der Auswahl nach oben ziehen. --Hans Haase (有问题吗) 00:31, 5. Mär. 2015 (CET)

Vergleich poln. Fussballliga[Bearbeiten]

Hallo, mit welcher dt. Liga ist die polnische 1. Liga (Polen) bzw. 2. Liga (Polen) vom Spielniveau her vergleichbar? Danke und Grüsse --178.8.123.135 21:27, 4. Mär. 2015 (CET)

Dafür gibts (leider) keinen Maßstab. Die Unterschiede innerhalb der Ligen dürften genauso groß sein wie zu anderen Ligen. Selbst die Stärke der Bundesliga wird international nur durch die Analyse von nicht einmal der Hälfte der Mannschaften geprägt. Elso ob 3. Fußballiga D oder Regionalliga kann niemand seriös beantworten. Oliver S.Y. (Diskussion) 21:54, 4. Mär. 2015 (CET)
  • Schwer, aber ich versuch's mal so: Wenn man den Durchschnittlichen Marktwert der Spieler einer Mannschaft als eine Möglichkeit zur Bewertung des Spielniveaus akzeptiert, dann könnte man auch den durchschnittlichen Wert aller Spieler einer Liga zur Bewertung des durchschnittlichen Spielniveaus dieser Liga heranziehen. transfermarkt.de (ich habe keine Ahnung, wie man dort die Marktwerte der Spieler berechnet...das soll aber hier nicht diskutiert werden) gibt aktuell einen Durchschnittswert von 4,73 Millionen Euro für die 1. Bundesliga, 0,586 Millionen für die 2. Bundesliga und 0,219 Millionen für die 3. Liga. Die Zahlen für die deutschen Regionalligen liegen bei unter 0,100 Millionen. Die Zahlen für Polen: 0,328 Millionen für die Extraklasa (das ist die höchste Liga dort) und 0,126 Millionen für die 1 Liga (zweithöchste polnische Liga). Der Durchschnitt der Extraklasa liegt demnach etwa im Bereich des schlechtesten deutschen Zweitligavereine bzw. der besten deutschen Drittligavereine. Der Durchschnitt der zweiten polnischen Liga (1 Liga) im Bereich der schlechtesten deutschen Drittligavereine bzw. der besten deutschen Regionalligavereine. Der Durchschnittswert des "wertvollsten" polnischen Kaders (Legia Warschau, 670.000 Euro) entspricht etwa dem von Eintracht Braunschweig (675.000 Euro). --Blutgretchen (Diskussion) 00:32, 5. Mär. 2015 (CET)
Nur weil in Deutschland schlechte und mittelprächtige Spieler besser bezahlt werden, ist die Liga nicht besser. Ich hab immer ein wenig was gegen solche "von oben herab" Vergleiche. Darum vieleicht mal etwas anders herum. Es gibt die UEFA-Rangliste für Klubwettbewerbe [21]. D mit 77.000 etwa so stark wie England, aber deutlich hinter Spanien. PL hat 21.500 und entspricht damit etwa Dänemark und Kroatien, und ist weit besser als Schweden, Schottland und Norwegen. Vieleicht mal die Werte für diese 5 Ligen ermitteln, dann ergibt sich vieleicht das Bild was ich vermute, daß Osteuropäische Ligen wesentlich besser wirtschaften, als es im Westen möglich ist. Das hat aber auch mit dem Potential aus Einnahmen von TV, Merchandising und Zuschauern zu tun. Die "besten deutschen Regionalvereine" sind Absteiger und Zweitmannschaften der Großen. Nicht wirklich fair. Ein Vergleich zwischen Paderborn/Augsburg/Hoffenheim mit Warschau/Bialystok/Posen dürfte nicht so deutlich ausfallen, wie die Marktwerte der Ligen es vorgaukeln.Oliver S.Y. (Diskussion) 00:48, 5. Mär. 2015 (CET)
Diese Marktwerte haben nicht direkt mit der Bezahlung der Spieler zu tun (auch wenn die Tendenzen natürlich praktisch parallel verlaufen), sondern dürften durchaus zum Vergleich von Ligen verschiedener Länder geeignet sein, da die Talentscouts der Topligen der wichtigsten Fußballländer inzwischen auch in den zweiten und drittklassigen Ligen solcher Länder wie Polen, Schweden oder Griechenland unterwegs sind. Daher ist es kaum noch möglich, dass ein Spieler, der dort Anzeichen zeigt, sich auch auf international hohem Niveau etablieren zu können, lange in solchen Ländern bleibt...der wird oft noch im Jugendalter schnell nach England, Spanien, Deutschland, Italien oder Frankreich geholt. Was die übertriebenen Marktwerte von sagen wir mal 50 Spielern betrifft, die Janka unten auch anspricht, gebe ich ihm aber recht - die verzerren das Bild und heben die Durchschnittswerte relativ stark an. Ihr Marktwert lässt sich nicht allein durch das Spielniveau erklären, sondern ist durch den Star-Rummel und das Marketing, das mit ihnen möglich ist, aufgebläht. Keine Ahnung, wieviele Millionen Real-Madrid-Trikots mit "Ronaldo" auf dem Rücken in den letzten Jahren verkauft werden (im Vergleich zu einem Arbeloa, der auch schon so lange dort spielt). Ich habe ja oben bereits eingangs gesagt, dass die Sache nicht so einfach ist...aber bei den Mannschaften in der zweiten und dritten Reihe könnte es schon gut passen. Der Vergleich Legia Warschau und Eintracht Braunschweig ist IMHO jedenfalls realistisch. --Blutgretchen (Diskussion) 01:23, 5. Mär. 2015 (CET)
Ich denke nicht, dass man so zu einem brauchbaren Vergleich der Spielstärke kommt, da Transfersummen im besten Fall wieder komplett eingelöst werden, wenn der Spieler verkauft wird. Die einzige Ausnahme sind übermäßig hohe Transfersummen, die nur für die besten europäischen Spieler gezahlt werden (Champions-League-Teilnehmer), die aber auch nur dafür sorgen, dass eben diese Spieler immer weiter in den Vereinen der Champions League verbleiben. Über die nationalen Ligen sagt das praktisch gar nichts aus. -- Janka (Diskussion) 00:54, 5. Mär. 2015 (CET)

Ich denke wir werden diese Frage niemals wirklich beantworten können, denn um das zu tun wäre ein regelmäßiger sportlicher Vergleich zwischen den Mannschaften verschiedener Euopäischer Länder in den unterschiedlichen Spielklassen notwendig.Ich wäre aber schon dazu geneigt der blanken Ökonomie eine Gewisse Bedeutung zuzuschreiben, jedenfalls eine größere als qualitativen Betrachtungen. Von den sechs teuersten Bundesliga Vereinen befinden sich z.B. 5 auf den ersten sechs Plätzen der Bundesliga. Von den vier teuersten WM Kadern waren 3 im Halbfinale.

Wenngleich also nicht in jeden einzelnen Spiel so scheint sich im Statistischen Mittel die Ökonomie durchzusetzen. Natürlich gibt es hier auch immer Anomalien und Ausnahmen. --93.230.78.213 09:35, 5. Mär. 2015 (CET)

Es gibt durchaus einige Ligen, wo die Spieler eher überbewertet sind, z.B. die skandinavischen Ligen, die einfach traditionell von englischen Scouts abgegrast werden, und andere, die eher weniger beachtet werden und wo daher die Spieler eher unterbewertet sind. Auch sind die tatsächlichen Transfererlöse nicht verfügbar, nur Schätzungen von Journalisten, die Marktwerte sind noch realitätsferner, da sie nur von den transfermarkt.de-Benutzern geschätzt werden (soviel ich weiß ist das die einzige Quelle für die Marktwerte im europäischen Fußball). Auch müssen gute Spieler nicht gut zusammenspielen, z.B. kommt es gerade in schwächeren Ligen oft vor, dass bei Transfers die neuen Spieler nicht richtig auf die bestehende Mannschaft abgestimmt werden oder dass der Trainer ein taktisches System wählt, das nicht gut zum vorhandenen Spielermaterial passt. Es kann sein, dass sich das diese Effekte im Mittel eher ausgleichen, aber dass der Marktwert eine gute Grundlage ist um die Qualität einzelner Ligen oder gar einzelner Mannschaften zu vergleichen glaub ich eher nicht. Bei den Top-Ligen ist sicher die Fünfjahreswertung ein besserer Vergleich, bei unteren Ligen ist es schwierig, einen brauchbaren Vergleich zu finden. Die Ergebnisse von Testspielen sagt ja auch eher wenig aus, da ist es ja auch nicht gerade selten, dass z.B. ein Regionalligist gegen einen Bundesligisten gewinnt, weil das Testspiel einfach für den Regionalligisten einen hohen Stellenwert hat, für den Bundesligisten aber nur Training ist. Auch der Versuch, den Unterschied der Spielstärke an Cupspielen zu zwischen Mannschaften aus den jeweiligen Ligen zu bewerten dürfte in vielen Ländern daran scheitern, dass für die Topmannschaften der Cup oft einen geringen Stellenwert hat. Einen brauchbaren Vergleich könnte man wohl nur von einem Scout bekommen, der sich intensiv mit den zu vergleichenden Ligen befasst, aber der wird seine Erkenntnisse nicht außerhalb seines Vereins bekanntgeben... --MrBurns (Diskussion) 13:07, 6. Mär. 2015 (CET)

Verlinken von anderen Sprachversionen[Bearbeiten]

Ich habe keine bessere Stelle als diese Seite gefunden, wo ich mein Anliegen unterbringen kann. Ich bin für die Verlinkung auf die Seite [[22]] gestoßen. Und dann bei mir nur noch Grübeln angesagt. -- Raubsaurier (Diskussion) 21:51, 4. Mär. 2015 (CET)

Um welchen Artikel geht es? --Hans Haase (有问题吗) 00:29, 5. Mär. 2015 (CET)
Aleph oder irgendeine damit verbundene Seite wohl. Raubsaurier: Was wolltest du machen, wo lag das Problem? Und wieso nicht bei Fragen zur Wikipedia? --mfb (Diskussion) 01:06, 5. Mär. 2015 (CET)
Der Herr Raubsaurier wollte vielleicht die deutsche (und 25 weitere) Sprachversionen von „aleph“ mit der englischen (und 19 weiteren) Sprachversionen von „aleph“ zusammenführen, die nämlich zurzeit ungeschickterweise zwei verschiedene Wikidata-Codes haben. Es wäre vermutlich sinnvoll und verdienstvoll, wenn jemand das täte (Schulterklopf und Dank im voraus). --84.58.246.235 08:35, 5. Mär. 2015 (CET)
Das hat 2014 schon jemand versucht, aber Andreasmperu hat es revertiert. Zwar mag "erster Buchstabe vieler Alphabete semitischer Sprachen" nicht genau das gleiche sein wie "erster Buchstabe im hebräischen Alphabet", aber die einzelnen Artikel behandeln teilweise beides. Statt blind zu mergen sollte man wohl lieber einzeln von der zweiten Bedeutung zur ersten übertragen. --mfb (Diskussion) 11:37, 5. Mär. 2015 (CET)

Wie beschrifte ich das Einlegeblatt einer Karte?[Bearbeiten]

Unrühmlich, das fragen zu müssen, aber ich habe bis vor wenige Wochen in meinem Leben insgesamt kaum Karten und Briefe geschrieben – aber ich bin dabei mir diese Kulturtechniken anzueignen. (Ja, ich bin in den Neunziger Jahren geboren. :) )

Ich habe ein paar Osterkarten gekauft (zumBeispiel). Da ist ein Einlegeblatt gefaltet drin, auf der ersten der so entstehenden vier Seiten steht ein gedruckter Text. Jetzt frage ich mich: Schreibe ich nun den Gruß auf die "Seite 3" oder auch schon auf die "Seite 2"? Ist es üblich, auch "Seite 4" zu benutzen? Oder schreibe ich direkt auf die Karte und ignoriere das Einlegeblatt? Herzlichen Dank. --178.10.116.221 22:48, 4. Mär. 2015 (CET)

Lass die Seite 2 leer und nimm die 3. Wenn du viel zu sagen hast, darfs auch noch die 4 sein. Rundrum einen Fingerbreit Rand lassen und im Idealfall mit Füller schreiben. Rainer Z ... 23:33, 4. Mär. 2015 (CET)
Wenn das Einlegeblatt gefaltet ist, ist ein Bild oben auf. Auf der im Stapel darunterliegenden Seite – von der selben Seite aus gesehen, schreibst Du. Beispiel: gefaltetes Blatt, außen sind Seiten 1 und 4, innen die Seiten 2 und 3. 1 ist das Bild, auf 3 schreibst Du. 2 bleibt leer. Handelt es sich um Glück- oder Genesungswünschen mit vielen Unterzeichnern, stehen die Seiten 2 und 3 zur Verfügung. Der Text ist dabei sehr kurz und herzlich. --Hans Haase (有问题吗) 00:26, 5. Mär. 2015 (CET)


Die Seite 2 einer Grußkarte ist für weitere künstlerische Gestaltung da, manchmal findet sich dort ein Gedicht oder ein Sinnspruch. Man kann auch selbst eins reinschreiben. Der eigentliche Grußtext gehört auf Seite 3. Das Einlegeblatt gibt es normalerweise nur bei Karten mit Prägung, weil man auf der Innenseite einer geprägten Seite ja nicht schreiben kann. Die Außenseiten dieses Einlegeblattes sind dann "nichtexistent", genau wie auch die Innenseiten der geprägten Karte. -- Janka (Diskussion) 01:02, 5. Mär. 2015 (CET)

Ich komme mit der Seitenzählung nicht klar: wenn ich eine Klappkarte habe, sind es doch schon vier Seiten. Lege ich jetzt noch ein (gefaltetes) Blatt hinein, zähle ich sechs (bzw. acht) Seiten. --Benutzer:Duckundwech 08:37, 5. Mär. 2015 (CET)

Ist eigentlich ganz einfach: Wir haben hier eine Prachtklappkarte mit vier Seiten – Vorderseite, linke und rechte Innenseite, Rückseite – 1, 2, 3, 4. Wird hier gar nicht beschrieben. Dann gibt es noch ein ebenfalls vierseitiges Faltblatt zum Einlegen und Beschreiben. Dessen Seite 1 ist hier ebenfalls schon bedruckt. Seite 2 (innen links) bleibt leer, Seite 3 (innen rechts) wird beschrieben. Gerät der Text zu lang für eine Seite, würde ich Seite 3 und 4 (Rückseite) nehmen, Hans plädiert dafür, dann die Seiten 2 und 3 zu nehmen, also linke und rechte Innenseite.
Mit der Einschränkung auf die Unterschriftensammlung. Diese verläuft wie ein großes Bild über die Mitte (den Falz) hinweg, sonst Seite 3. Hättest Du in dem gefalteten Blatt ein Einlegeblatt halber größe des gefalteten, so hätte dies die Seiten 3 und 4, während der Umschlag die Seiten 1,2,5,6 hat. Auch hier bevorzugst Du Seite 3. --Hans Haase (有问题吗) 20:35, 5. Mär. 2015 (CET)

5. März 2015[Bearbeiten]

Signale wie das Wow!-Signal?[Bearbeiten]

Gibt es noch weitere Signale wie das "Wow!-Signal", die in der Astronomie bekannt sind, oder ist das Phänomen wirklich so einmalig, wie die mediale Berichterstattung suggeriert? --178.6.48.94 00:45, 5. Mär. 2015 (CET)

Nichts in der Stärke und so schmalbandig. --mfb (Diskussion) 01:02, 5. Mär. 2015 (CET)
Google => similar like the Wow! signal <= => => beispielsweise hier. FIFTY SHADES … nil nisi bene 07:30, 5. Mär. 2015 (CET)

Adressen-Hijacking[Bearbeiten]

Heute habe ich ein Problem mit Firefox, nämlich eine Art Internet-Hijacking, bei dem nicht mehr die Seite geladen wird, die ich eingebe, sondern eine andere dubiose Seite; dabei kann ich auch nicht mit dem Rückwärts-Knopf auf die richtige Adresse zurückspringen; es ist ganz so als hätte der Browser eine andere Adresse "bekommen" als ich eingetippt habe.

Eingetippt: http://www.reddit.com/#wiki_the_compleat_best_of_tfts (Anmerkung: da fehlt wohl ein Stück)

Angezeigt: h##p://navigationshilfe1.t-online.de/dnserror?url=http://www.reddit.com/#wiki_the_compleat_best_of_tfts (Adresse vorsichtshalber unschädlich gemacht)

Wie werde ich diesen Schädling los? MBAM meldet nichts.

-Browser wechseln?

-Browser neu installieren?

-Betriebssystem neu installieren?

Welche Methode hilft, und was sollte ich beachten, um nicht nur den Browser / das Betriebssystem, sondern auch das Hijacking zuverlässig wieder loszuwerden?

Mit freundlichen Grüßen --217.255.130.20 09:43, 5. Mär. 2015 (CET)

Sieht eigentlich nicht nach einem Schädling, sondern nach der unnützen Navigationshilfe der Telekom aus, die durch deren DNS-Server kommt. Entweder hattest du dich bei der Adresse vertippt oder der DNS-Server konnte sie zu dem Zeitpunkt nicht auflösen. Man kann die Navigationshilfe bei der Telekom ausschalten oder einen alternativen DNS-Server (z.B. Google, IP 8.8.8.8) nutzen. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 09:55, 5. Mär. 2015 (CET)
Vertippt? Ich? NIE!
Äh, Scherz beiseite, aber diese URL habe ich vorgestern angeklickt (und auch erfolgreich geladen). Danke für die prompte Antwort; ich hatte eigentlich diesen Abschnitt hier angeklickt um noch zu ergänzen, daß ich meine hosts entrümpelt habe (alles raus außer localhost & der o.g. Navigatioshilfe). Da sperre ich normalerweise eine Menge "Ungeziefer" aus, inkl. mgid, myvideo & facebook. Wenn ich zu viel ausgesperrt hatte habe ich auch schon einmal Probleme bekommen, daran lag es also heute nicht. reddit kam auch dann nicht, wenn die hosts leer war außer navi und localhost.
p.s. den Google-DNS-Server kann man sich ja gut merken ;-) Die navi lasse ich weiterhin ausgesperrt; selbst wenn die seriös ist, verschwende ich kein Bit meiner Bandbreite daran. 217.255.134.238 10:11, 5. Mär. 2015 (CET)
p.p.s der 1. Link war verstümmelt, wohl beim Umleiten zur Navigationshilfe, aber auch über qoo.gl/qj87mS (eigentlich mit g geschrieben aber dann wirds nicht gepostet) wird man umgeleitet, selbst wenn man aus http: https: macht. Mist.
Ich vermute, da sind zwei Umleitungen: eine von goo.gl und eine zur Navigationshilfe, und ich kann den mittleren Schritt nicht sehen, weil der irgendwie aus der Rückwärts-Liste gelöscht wird. Kann jemand mit funktionierendem Provider die URL posten? 217.255.134.238 10:23, 5. Mär. 2015 (CET)
Deaktiviere die Navigationshilfe wie auf https://telekomhilft.telekom.de/t5/Frage-stellen/Ich-m%C3%B6chte-die-T-Online-Navigationshilfe-nicht-mehr-Wie-kann-ich/qaq-p/139788 beschrieben und starte den Rechner neu. Dann müsste sich http://www.reddit.com aufrufen lassen. -- bgfx - Diskussion 10:32, 5. Mär. 2015 (CET)
Vielen Dank.
Außerdem ist inzwischen scheinbar im T-online-HQ jemand aufgewacht und hat den DNSchluckauf behoben :-) oder es war irgendwas im Router, was nur alle Stunde aktualisiert wird. (was komischerweise nur reddit betrifft)
erledigt Erledigt
217.255.129.82 11:10, 5. Mär. 2015 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Eike (Diskussion) 11:15, 5. Mär. 2015 (CET)

Billige Karte kaufen, auf teurem Platz sitzen[Bearbeiten]

Wir hatten gestern die Diskussion ob es irgendwie rechtlich relevant ist (z. B. Erschleichung von Leistungen, wenn man z. B. im Kino oder Theater eine Karte einer günstigen Preiskategorie kauft, mit dem Vorsatz im Hinterkopf, sich trotzdem auf einen teureren Platz zu setzen. Damit schadet man im Grunde ja dem Veranstalter. Wir sind auf keine Lösung gekommen, vielleicht weiß ja von euch jemand was zur Beantwortung dieser hypothetischen Frage. Danke. -- Jogo30 (Diskussion) 13:11, 5. Mär. 2015 (CET)

Generell ist es nicht erlaubt - und soweit man findet, darf das Kinopersonal die "Rücksetzung" verlangen oder bei Nichtbefolgen des Kinos verweisen.
Praktisch scheint eher die Kein-Richter-Kein-Henker-Philosophie befolgt zu werden. FIFTY SHADES … nil nisi bene 13:23, 5. Mär. 2015 (CET)
Und theoretisch, wenn man wert auf Richter und Henker legen würde? -- Jogo30 (Diskussion) 13:25, 5. Mär. 2015 (CET)
Nochmal zur Ausgangslage: Gibt es das noch, dass "nicht-platznummerierte" Karten für "frei zugängliche Kostenbereiche" ausgegeben werden?
Ich habe die letzten 10 Jahre Revue passieren lassen und da war es immer entweder "ein Preis egal wo man sitzt" oder "Platznummerierung mit zusätzlicher Kontrolle (= Wo dürfen wir Sie setzen?) im Saal. FIFTY SHADES … nil nisi bene 13:47, 5. Mär. 2015 (CET)
In Kinos gibt es manchmal verschiedene Bereiche, die unterschiedlich kosten, mit Platzkarten, aber ohne Kontrolle. --Eike (Diskussion) 13:53, 5. Mär. 2015 (CET)
Ich kenne das aus Theater und Oper so, dass sich viele nach der Pause auf bessere Plätze setzen, wenn die frei geblieben waren. Wenn auch schon vor Beginn abzusehen ist, dass die Vorstellung halb leer bleibt, kann es auch da schon vorkommen. Ich habe da nie Probleme mitbekommen. Was nicht in Ordnung ist, ist sich auf einen teuren Platz zu setzen, wenn es berechtigte Anwärter darauf gibt – dürfte klar sein. Rainer Z ... 13:31, 5. Mär. 2015 (CET)
(BK)Ich hab so etwas mal bei einer Sportveranstaltung erlebt: Die Ordner des Veranstalters waren überfordert, die rechtmäßigen Karteninhaber sauer und der Veranstalter hätte das nur mittels Polizei regeln können, was er aber nicht tat. --84.143.218.49 13:34, 5. Mär. 2015 (CET)
Die Aufgabe der Polizei ist die Verhinderung und Verfolgung von Straftaten und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, nicht die Durchsetzung der AGB eines Veranstalters... --MrBurns (Diskussion) 13:22, 6. Mär. 2015 (CET) PS: sogar wenn das Falschsitzen eine Straftat wäre (darüber wird weiter unten ja gerade diskutiert), würde die Polizei auf Grund der Verhältnismäßigkeit wohl nicht eingreifen, weil das Eingreifen bei einem Fußballmatch leicht zu Gewalt führen kann und der gewaltfreie Ablauf der Veranstaltung eindeutig ein wichtigeres Interesse ist als dass jeder auf seinem Platz sitzt. --MrBurns (Diskussion) 13:35, 6. Mär. 2015 (CET)
Bei Konzerten im Gasteig in München ist es gang und gäbe, daß sich einige Besucher nach der Pause auf freie, bessere Plätze (welche entsprechend mehr gekostet hätten) setzen. Ich habe noch nie beobachtet, daß dies beanstandet wurde und hielte dies auch für unangebracht. Zumindest bei ausverkauften Konzerten würde ich nämlich immer davon ausgehen, daß diese Besucher durchaus bereit gewesen wären die Karte für den besseren Platz zu bezahlen, aber eben keine Gelegenheit mehr hatten, da sie zu spät dran,- und die guten Plätze bereits ausverkauft waren. --DJ 18:04, 5. Mär. 2015 (CET)

Erschleichen von Leistungen ist der korrekte Link. Beispiel: Wenn Du bei einer Veranstaltung über den Zaun kletterst, ohne vorher Eintritt entrichtet zu haben. Wenn man bloß ein Ticket für eine niedrigere Kategorie besitzt, sich aber in der Loge niederlässt, kann das ebenfalls zu rechtlichen Konsequenzen führen. Aus meiner Sicht ist das beim Schwarzfahren (auch absichtlich günstigere aber ungültige Tickets gekauft) ähnlich. Wenn man das öfter macht und regelmäßig erwischt wird, kann das als Betrug gewertet werden. Natürlich muss in beiden Fällen der Vorsatz nachgewiesen werden. Das ist nicht immer einfach. --Turnstange ¯\_(ツ)_/¯ 14:03, 5. Mär. 2015 (CET)

Erschleichen von Leistungen ist die eine (strafrechtliche) Seite. Zudem hat der Veranstalter Anspruch auf volle Erstattung des Preises, der tatsächlich zu zahlen gewesen wäre, und kann die Differenz verlangen bzw. zivilrechtlich einklagen - unabhängig von oder zusätzlich zur strafrechtlichen Verfolgung. -2.245.252.97 16:07, 5. Mär. 2015 (CET)
Mal wieder ein Aspekt, unter dem man einen grossen Teil der Bevoelkerung als Straftaeter klassifizieren darf. Gehoeren wir nicht eigentlich alle ins Gefaengnis? -- 83.167.60.90 09:04, 6. Mär. 2015 (CET)
Zum "Erschleichen einer Leistung": (1) Wer die Leistung eines Automaten oder eines öffentlichen Zwecken dienenden Telekommunikationsnetzes, die Beförderung durch ein Verkehrsmittel oder den Zutritt zu einer Veranstaltung oder einer Einrichtung in der Absicht erschleicht, das Entgelt nicht zu entrichten, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist. Davon, dass es auch strafbar ist, wenn man das Entgelt für eine niedrigere Kategorie entrichtet hat, steht dort nichts. Zivilrechtlich könnte der Veranstalter einen Besucher, der sowas macht, sicher verklagen, aber einen strafrechtlichen Tatbestand sehe ich nicht. --MrBurns (Diskussion) 13:22, 6. Mär. 2015 (CET) PS: außerdem müsste bei einer Sraftat die Absicht nachgewiesen werden, was wohl nicht immer möglich wäre, nehmen wir z:B. an, Max Mustermann geht zur Kinokasse und sagt sowas wie "ich hätte gerne 2 Karten für die besten noch freien Plätze" und der Verkäufer gibt ihm dann 2 Karten für die 9. Reihe. Nach Werbung + Trailern merkt Mustermann, dass in der Reihe 10 noch immer 2 Plätze frei bleiben (es kommt ja manchmal vor, dass jemand eine Karte hat, aber nicht kommt). Daraufhin setzt sich Mustermann mit seiner Begleitung in Reihe 10. Er weiß jedoch nicht, dass Reihe 10 eine teurere Platzkategorie als Reihe 9 ist (im Kino ist weiter hinten meist teurer). In dem Fall hat sich Mustermann keinesfalls strafbar gemacht. Gilt natürlich auch, wenn er den platz aus irgendeinem anderen Grund wechselt, ohne das von Anfang an wegen einem Preisunterschied geplant hat (also z.B. weil vor ihm ein Sitzriese sitzt oder weil in der Nöhe jemand zu laut mit dem Popcorn raschelt oder tratscht oder weil er die Leinwandgröße vom Saal nicht wusste oder falsch in Erinnerung hatte was auch immer). --MrBurns (Diskussion) 13:49, 6. Mär. 2015 (CET)
Offensichtlich mal wieder ein Aspekt, bei dem einige ihr Verhalten auf "einen grossen Teil der Bevoelkerung" projizieren. Da lohnt es nie, nach einer Quelle zu fragen. --Eike (Diskussion) 13:53, 6. Mär. 2015 (CET)

Passagierlisten der Berliner Luftbrücke[Bearbeiten]

Gab es so etwas? Wo könnte man am ehesten darauf stoßen? Vermutlich in britischen/amerikanischen Archiven, oder? --2003:7A:472E:2AEC:4D4B:C606:DAC0:E460 15:18, 5. Mär. 2015 (CET)

Beitrag zu Jena[Bearbeiten]

Der Beitrag zu Jena ist sehr interessant. Leider konnte ich meine Frage, nämlich wie die Hindenburgstraße heute heißt nicht beantwortet bekommen. Dort lebte vor vielen Jahren 1920 und 21 unsere Oma bzw. Mutter und erzählte vom etwas dünnhäutigen Komponisten Reger in der unmittelbaren Nachbarschaft. Auch über ihn fand ich nichts., Schade.

--87.142.115.108 15:52, 5. Mär. 2015 (CET)

Max Reger lebte 1915 in Jena. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 16:09, 5. Mär. 2015 (CET)
Er zog im März 1915 in die Villa in der Beethovenstraße 2 (die von der Hindenburgstraße, heute: Am Steiger, abzwigg), und starb im Mai 1916. --Aalfons (Diskussion) 16:51, 5. Mär. 2015 (CET)

Filmen eines Falschspielers[Bearbeiten]

In Österreich gibt es öffentliche, privat veranstaltete Kartenspielturniere (zum Beispiel im Preisschnapsen). Angenommen, ein Falschspieler, der sich viele Preisgelder erschwindelt hat, wird dabei heimlich gefilmt - von den Veranstaltern mittels einer eigens vorbereiteten Überwachung, oder von einer "Petze" unter den Mitspielern etwa mit Smartphone - und in Folge mit öffentlicher Anprangerung ausgeschlossen (ohne Veröffentlichung des Videos). Wie ist das Handeln der Betroffenen juristisch zu beurteilen? --Anonyme Frage (Diskussion) 16:02, 5. Mär. 2015 (CET)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Das wäre sicher ein verbotenes Beweismittel, denn ganz bestimmt gibt es auch in OsterreichÖsterreich Österreich eine gesetzliche Regelung und einen Richtervorbehalt bezüglich eines Lauschangriffs. --Rôtkæppchen₆₈ 17:01, 5. Mär. 2015 (CET)
In jedem Fall, auch wenn der Falschspieler auf üble Nachrede, Geschäftsschädigung o.ä. klagt? Was könnte dann vor Gericht passieren? --Anonyme Frage (Diskussion) 17:08, 5. Mär. 2015 (CET)
Mit einer offenen Videoüberwachung, auf die am Eingang zu den Räumlichkeiten und in den AGB unmissverständlich hingewiesen wird, muss man sich derlei Fragen gar nicht stellen. Das schreckt ab und falls wirklich mal einer betrügt hat es Polizei und Staatsanwaltschaft leichter. --Rôtkæppchen₆₈ 17:54, 5. Mär. 2015 (CET)
Ich hätte jetzt spontan nicht gedacht, daß Anonyme Frage irgendwelche Gerichte oder Polizei hinzuziehen will, sondern ursprünglich eher die Frage stellen wollte, ob sich die Veranstalter schon allein durch das (versteckte) Aufstellen bzw. Benutzen einer Kamera strafbar machen würden, solange das Material nicht veröffentlicht wird, sondern nur der internen Regelüberwachung gilt. Und es wäre mir auch für Österreich neu, daß man gegen ein so begründetes Hausverbot mit einer Klage wegen übler Nachrede ankäme. --87.180.223.9 18:36, 5. Mär. 2015 (CET)
Wenn man mit Gebühr anmelden muss, ist wären am Eingang ausgeschilderte AGB übrigens unwirksam, außer wenn man schon im Rahmen der Anmeldung die AGB einsehen kann (wobei ich mir nicht sicher bin, ob es nicht in manchen Fällen, z.B. bei telefonischer Bestellung ausreichend ist, dass man auf die Existenz der AB hingewiesen wird). --MrBurns (Diskussion) 13:27, 6. Mär. 2015 (CET)

Technische Hilfe bei der Beobachtungsliste[Bearbeiten]

Vielleicht müsste ich in ein anderes Forum bzw. könnte sich ein Administrator das mal ansehen. Zu Hause bin ich mit einer anderen Anmeldung voll drin (seit 2003/4) und sehe auf der Beobachtungsliste alle Änderungen. Für meinen Arbeitsplatz, hab ich für inhaltliche Themen mir diesen Benutzer noch zusätzlich angelegt, jedoch, sehe ich auf meiner Beobachtungsliste niemals Änderungen, selbst eigene nicht. Was ist da kaputt oder falsch eingestellt? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 16:15, 5. Mär. 2015 (CET)
Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia.

Hast du denn auch sicher versucht, im Konto Benutzer:Le Duc de Deux-Ponts Artikel auf die Beobachtungsliste zu setzen? --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 16:18, 5. Mär. 2015 (CET)
Wenn ich in einem Artikel etwas rumfummele oder ihn sogar eröffne, kommt er doch normalerweise immer automatisch auf meine Beobachtungsliste. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 16:20, 5. Mär. 2015 (CET)
so beobachtet man manuell
Nicht unbedingt, siehe Einstellungen -> Beobachtungsliste -> Häkchen bei " Selbst geänderte Seiten und Dateien automatisch beobachten" und "selbst erstellte Seiten und hochgeladene Dateien automatisch beobachten "? Setze doch mal zum Test die WP:AU manuell auf deine Beobachtungsliste und schau, ob du sie dann siehst und berichte dann hier. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 16:25, 5. Mär. 2015 (CET)

Okäy, ich setz das Häkchen jetzt mal bei dieser Abspeicherung, aber zu Hause setz ich das doch nicht jedes Mal. Oder bleibt es einmal gesetzt stehen? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 16:31, 5. Mär. 2015 (CET)

Wie von Zulu gesagt, die Standardeinstellung gibt's hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Einstellungen#mw-prefsection-watchlist --Eike (Diskussion) 16:37, 5. Mär. 2015 (CET)
Lieber Le Duc de Deux-Ponts, hats denn jetzt geklappt, dass du einen Artikel auf deiner Beobachtungsliste hast? --17:00, 5. Mär. 2015 (CET)
Nun, zumindest die WP:AUS wird jetzt immer als geändert gemeldet. ;) Weitere Artikel muss ich noch bearbeiten, dann werde ich es sehen. Aber Danke der Nachfrage! Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 08:52, 6. Mär. 2015 (CET)

Untersturmführer der LSSAH gesucht[Bearbeiten]

Gibt es eine Datenbank oder sonstige Möglichkeit (Archive etc.), Informationen über einen namentlich (inkl. Geburtsdatum und –ort) bekannten Offizier der LSSAH zu finden (hat den Krieg überlebt)? Er war zudem „Schüler“ der SS-Junkerschule Braunschweig. Danke & Gruß, Brunswyk (Diskussion) 16:57, 5. Mär. 2015 (CET)

Siehe Leibstandarte_SS_Adolf_Hitler#Archivbest.C3.A4nde, eventuell. --Tbhgeo (Diskussion) 13:18, 6. Mär. 2015 (CET)

Indogermanistik: Osttheorien[Bearbeiten]

Ich bin auf der Suche nach frühen Vertretern der Osttheorien, die bereits vor dem Ersten Weltkrieg und, wenn möglich, schon im 19. Jahrhundert die Ansicht vertraten, daß die Indogermanen eben nicht aus Mittel- oder Nordeuropa, sondern aus dem Osten kamen. Unter Indogermanen, Indogermanische Sprachen und Indogermanische Ursprache finde ich dazu garnichts, in den Artikeln Urheimat und Proto-Indoeuropäer werden überhaupt nur Gimbutas, Renfrew, Gamkrelidse-Iwanow und Ryan-Pitman genannt, allesamt natürlich nach 1945. Über die Liste an Wissenschaftlern, die sich mit dem Lachsargument auseinandergesetzt haben, bin ich wenigstens schonmal auf Otto Schrader und Victor Hehn gestoßen.

Wenn da jemand bescheidweiß, wäre es auch schön, wenn der Streit zwischen den Ost- und Europatheorien zur indogermanischen Urheimat seit dem 19. Jahrhundert in den Artikeln auch mal etwas genauer und systematischer beleuchet würde. Denn erstens geht es mir auf den Sack, daß Gimbutas heute immer bloß deshalb als Entdeckerin der Indogermanen und einer östlichen Urheimat hingestellt wird, weil sie quasi nur einfach den damaligen Forschungsstand (den sie daher kannte, daß sie um die Stunde Null für ein paar Monate in Deutschland studiert hatte und dort mit der Indogermanistik in Berührung gekommen war) in die angelsächsischen Länder exportiert hat, wo jegliche Indogermanistik jenseits einer bloßen Etymologie bis dahin völlig unbekannt war. Und zweitens steht die Indogermanistik gerade in Deutschland aufgrund der in der völkischen Ideologie und im Nationalsozialismus prominent figurierenden Europatheorien seit 1945 bis heute mit einem äußerst schlechten Ruf dar, weil die Indogermanistik jenseits bloßer Sprachwissenschaft an sich mit diesen völkisch-rassistischen Herrenmenschenphantasien assoziiert wird, was bis heute der Hauptquell für Aussagen wie: "Scherben können nicht reden!" und: "Gimbutas ist doch längst widerlegt, also auch jegliche historische Existenz der Indogermanen!" ist. --87.180.223.9 17:20, 5. Mär. 2015 (CET)

Möglicherweise hilft ein Blick in "Die Urheimat der Indogermanen", herausgegeben anno 1969 von Anton Scherer weiter. Hier heißt es, Scherer fasse darin die Ansichten einer Reihe von Autoren aus den Jahren 1892 bis 1963 zusammen, die die Ansicht vertreten hatten, dass aufgrund von Sprachanalysen der indoeuropäischen Sprachen die Urheimat in einem Gebiet in Südrussland nördlich des Schwarzen Meeres zu suchen sei. Der angegebene Zeitraum liegt zum großen Teil vor Gimbutas, sodass sich dort auch genügend ihrer "Vorläufer" zu finden sein sollten. --Proofreader (Diskussion) 18:51, 5. Mär. 2015 (CET)
@87...: Du hast ja schon zum Lachsargument gefunden. An wem willst du dich denn abarbeiten? Die Bücher von Otto Schrader sind ganz gut lesbar, da müsstest du mal schauen, welche Zeitgenossen er wohlwollend zitiert. Das Problem und das Faszinierende an dem Streit um die indoeuropäische Urheimat ist ja, dass da mit einem beeindruckenden Scharfsinn argumentiert wurde, weil so wenig Empirisches zur Verfügung stand. Das Buchenargument hat übrigens in der Debatte eigentlich eine größere Rolle gespielt als das Lachsargument, vielleicht findet sich da unter den Kontrahenten der eine oder andere interessante Name; da kenne ich mich aber nicht so aus. @Proofreader: Eine 50 Jahre alte Literaturschau zur Urheimat kann heute nicht mehr wirklich überzeugen. Empfehlenswert ist vermutlich eher ein Blick ins RGA Bd. 35 Sp. 314–322 s.v. Urheimat, der Band ist 2007 erschienen. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob das in Mallory/Adams, Encyclopedia of Indo-European culture, London 1997, bzw. Mallory, The Oxford Introduction to Proto-Indo-European and the Proto-Indo-European world, Oxford 2006, ventiliert wird, aber das Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall. --Aalfons (Diskussion) 20:01, 5. Mär. 2015 (CET)
@Aalfons: Nur zur Sicherheit, es geht mir nicht um die Frage, was historisch um rund 3.000-2.000 v. Chr. passiert ist, denn daß die Indogermanen aus dem Osten kamen, dürfte mittlerweile ziemlich zweifelsfrei feststehen (hier eine recht frische Genetikstudie dazu in Nature von Februar 2015: [23]). Vielmehr geht's mir um die wissenschaftshistorische Frage, wie ab ca. 1850 und bis zu Gimbutas der Streit zwischen Ost- und Europatheorien zur Urheimat abgelaufen ist, mit besonderem Fokus auf den frühen Osttheorien, damit das auch mal in den entsprechenden Artikeln hier besser abgehandelt werden kann. Schwerpunkt ist für mich dabei ja der Beleg, daß es nicht Gimbutas war, die die Osttheorien oder gar die Indogermanen als tatsächliche historische Sprecher erfunden bzw. entdeckt hat, weil ja bis heute jeder Beweis gegen Gimbutas immer als Beweis gegen die Existenz der frühen Indogermanen überhaupt hergenommen wird. Und außer der reinen historischen Existenz der frühen Indogermanen geht's mir in zweiter Hinsicht um frühe Belege für die Osttheorien und daß diese eben schon früh in Konkurrenz zu den Europatheorien standen, da ja viele Leute heutzutage die Indogermanistik mit den haltlosen nordisch-arischen Herrenmenschenideologien der Europatheorien gleichsetzen.
Vo daher bin ich mir nicht sicher, ob eine neuere Studie wie Mallory und Mallory/Adams, die sich wahrscheinlich ausschließlich mit neueren archäologischen, genetischen und sprachwissenschaftlichen Nachweisen beschäftigt, bei dieser eigentlich wissenschaftshistorischen Fragestellung weiterhelfen kann. --87.180.223.9 21:18, 5. Mär. 2015 (CET)
Habe deine Fragestellubg schon verstanden. Gerade mal ins RGA geschaut, da ist die U-Debatte wiss geschichtlich ausführlich dargestellt, auch mit aktueller wiss.gesch. Lit. des Artikel-Autors. Bin leider in Eile, gruss--Aalfons (Diskussion) 21:44, 5. Mär. 2015 (CET)
Öhmmm...ich bin jetzt deinem Link zum RGA nachgegangen, und die allerbilligste Variante für Privatkunden zum einfach Nur-mal-kurz-Reinkucken per Ausleihe sind 300 EUR (was ich mir als armer Aufstocker auch schon nicht leisten kann), die teuerste Kaufoption...über 30.000 EUR! 0.o Hinzukommt, daß die RGA laut ihres eigenen WP-Artikels (und passend zu ihrem Titel) grundsätzlich lediglich die Germanen (und eben nicht die Indogermanen) und die Zeit von der Völkerwanderung in der Spätantike bis ins Frühmittelalter behandelt, was sich anhand der Onlineversion der Erstausgabe von 1918/19 bestätigt, wo der Begriff Urheimat allein die der Germanen (und eben nicht der Indogermanen) betrifft, also, wo die zwischen ca. 500 v. Chr-500 n. Chr. ansässig waren. --87.180.223.9 00:34, 6. Mär. 2015 (CET)
Die RGA-Lektüre ist dann vielleicht was für deinen nächsten Besuch in einer Bibliothek in Chemnitz. Jedenfalls: Deine wolkigen "Osttheorien" werden in dem Artikel von der asiatischen Hypothese und den Namen F. Bopp, R. Rask, J. Grimm, A. Schleciher, A. Kuhn, K. M. L. Heyse, A. Pictet, A. Fick, G. Ascoli, M. Müller, S. Feist, H. Güntert, E. Wahle, H. v. Wolzogen, F. Kern, A. Nehring und V. Hehn vertreten, die südost- und osteuropäische These von L. Geiger, Schrader und Gimbutas. Proofreader hatte insofern recht, als Scherer auch im RGA-Artikel als eine zentrale Quelle gilt. Lohnend scheinen mir besonders I. Wiwjorra, "Es oriente lux", "Ex septentrione lux". Über den Widerstreit zweier Identitätsmythen. In: A. Laube (Hg.), Prähistorie und Nationalsozialismus, 2002, S.73-106, und ders., Germanenmythos. Konstruktion einer Weltanschauung in der Altertumsforschung des ^19.Jh., 2006. Bei den Germanenthemen sind auch die Indogermanen abgehandelt. Wiwjorra ist auch der Autor des RGA-Artikels. Die beiden letztgenannten Bände dürften am Leihverkehr teilnehmen und auch in Chemnitz einzusehen sein. --Aalfons (Diskussion) 09:24, 6. Mär. 2015 (CET)
Frei im Netz erhältlich ist Alexander Häusler: Nomaden, Indogermanen, Invasion. Zur Entstehung eines Mythos. Halle 2002 (Orientwissenschaftliche Hefte 5; Mitteilungen des SFB „Differenz und Integration“ 3). PDF, vielleicht ist das ja schon hilfreich. Nach ihm baut Gimbutas auf die Heidelberger Ernst Wahle und Hermann Güntert.--Meloe (Diskussion) 13:54, 6. Mär. 2015 (CET)

Fernsehkommissare[Bearbeiten]

Die Kommissare in den deutschen Fernsehkrimis (merkwürdigerweise fast alles Hauptkommissare - egal wie alt oder jung) zeigen da immer so eine Art Ausweisdoublette nach amerikanischem Muster vor - also in der einen Hälfte des Klappetuis befindet sich der Ausweis und in der anderen Hälfte, da wo die Amis ihre Marke haben, befindet sich der blecherne Mützenstern der Polizeiuniform. Da ja heute alles möglich ist - ist das tatsächlich so, oder eher ein running gag der Requisite? (Manchmal befindet sich auch die Polizeimarke an Stelle des Mützensterns - das aber eher selten.) --Centenier (Diskussion) 17:20, 5. Mär. 2015 (CET)

Sowas? Ist auch im realen Leben verbreitet, wird aber meines Wissens nicht dienstlich gestellt sondern muss/kann privat beschafft werden (das kann aber in jedem Bundesland anders sein). Und das mit den vielen PHK ist nicht so unrealistisch, in NRW sind rund die Hälfte der Dienstposten A11/A12 zugeordnet und in der Kriminalpolizei dürfte der Anteil noch deutlich höher sein. --Rudolph Buch (Diskussion) 17:46, 5. Mär. 2015 (CET)
Die Fernsehausweise sind anhand mindestens zweier Merkmale deutlich als nicht echt zu erkennen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:07, 5. Mär. 2015 (CET)

Alsdann ist die Sache mit dem Umhängemäppchen möglich (hab ich glaub ich auch schon mal in echt auf BR3 gesehen), aber das mit dem Polizeistern im Dienstausweisaufklappmäppchen ist ein Fernsehausweis - neudeutsch fake? -- Centenier (Diskussion) 18:15, 5. Mär. 2015 (CET)

Na toll, und wie kann man dann echte Polizei erkennen, wenn keiner weiß, wie die Marken aussehen und man die echten auch noch überall kaufen kann? - Ich bin mal nach Mitternacht über einen Autohof geschlendert. Nach kurzer Zeit hielt ein Auto mit quietschenden Reifen, und zwei Männer stiegen aus, die sich mir als Zivilstreife vorstellten. Als Legitimation zeigte mir einer eine geöffnete Brieftasche mit einem Dokument, auf dem hauptsächlich eine schlechte Fotokopie des Stadtwappens zu sehen war. Erst, als der andere in ein großes, laut schnorchelndes und pfeifendes Funkgerät sprach, hab ich ihrer Identität einigen Glauben geschenkt, denn die Polizei benutzte damals noch analoge Funkgeräte, während normale Menschen mit Handys telefonierten. Aber ich weiß bis heute nicht, wie eine richtige Polizeimarke aussieht. --Optimum (Diskussion) 20:15, 5. Mär. 2015 (CET)
die Marke muss vor allem ein Hoheitszeichen tragen. Die „Marken“ der Fernsehkommissare weisen das Werbelogo der deutschen Kriminalpolizeien auf, aber keinen Landespolizeistern, wie man ihn bei einer echten Marke erwarten kann. --Rôtkæppchen₆₈ 21:17, 5. Mär. 2015 (CET)
Optimum, Zivilstreifen haben keine Dienstmarken, sondern nur Dienstausweise :-) Du kannst sie im Zweifel einfach darum bitten, kurz mal von Deinem Handy den Notruf anrufen zu dürfen. Das wird im Normalfall ohne weiteres akzeptiert und der Beamte in der Notrufannahme klärt dann für Dich ab, ob alles ok ist (und wenn sie Dir den Anruf nicht erlauben, das Handy aus der Hand schlagen und anfangen, auf Dich einzutreten, hast Du wenigstens Gewissheit, dass es keine Polizeibeamten sind. Oder zumindest sehr schlecht gelaunte Polizeibeamte...) --Rudolph Buch (Diskussion) 23:33, 5. Mär. 2015 (CET)

Eigentlich wollte ich nur wissen, ob der Blechstern neben bzw. zusammen mit dem Dienstausweis offiziell zur Identifizierung dienen darf oder nicht! -- Centenier (Diskussion) 10:17, 6. Mär. 2015 (CET)

Sorry, ich dachte, das wäre mit "kann privat beschafft werden" deutlich geworden: Der Polizeistern auf/in der Dienstausweishülle ist (jedenfalls in Bayern) einfach nur Verzierung. Er ist nicht zur Legitimation vorgesehen und ersetzt den Dienstausweis nicht. Aber wenn der Stern dem betroffenen Bürger genügt, genügt er ihm halt. --Rudolph Buch (Diskussion) 11:54, 6. Mär. 2015 (CET)

Damit gebe ich mich zufrieden -- Centenier (Diskussion) 12:19, 6. Mär. 2015 (CET)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Centenier (Diskussion) 12:19, 6. Mär. 2015 (CET)

Wasserhahn[Bearbeiten]

Warum läuft weniger (schwächerer Fluss) aus manchen Wasserhähnen, je mehr man auf die warme Seite dreht, also dass man mehr aufdrehen muss, um die gleiche "Flussstärke" wie vorher zu erhalten? --82.113.98.254 19:08, 5. Mär. 2015 (CET)

Warmwasser geht oft über längere Wege, z. B. über einen Durchlauferhitzer. Ein Anderer Grund kann sein, dass bei Warmwasser mehr gespart werden soll und so z. B. verkleidete Eckventile etwas zugedreht sind. --GT1976 (Diskussion) 19:31, 5. Mär. 2015 (CET)
Heizungsanlagen sind meistens nicht so ausgelegt, dass sie den gesamten Kaltwasserzufluss auch bei -10°C Außentemperatur erwärmen können. Um immer auf die voreingestellten z.B. 45°C zu kommen, wird dann bei niedrigen Außentemperaturen der Durchfluss heruntergeregelt. Bei Einhebelmischern steht dann der Hebel etwas weiter links, aber kaum jemand merkt das. --Optimum (Diskussion) 20:02, 5. Mär. 2015 (CET)
Du scheinst noch nie einen Brauchwasserbereiter einer Warmwasserheizungsanlage aus der Nähe gesehen zu haben oder die Vorschriften für die Brauchwassertemperatur zu kennen. --Rôtkæppchen₆₈ 21:24, 5. Mär. 2015 (CET)
Es kann auch eine Einstellung der Eckventile unter dem Waschbecken sein. --Hans Haase (有问题吗) 20:26, 5. Mär. 2015 (CET)
+1. Meistens geschieht das deswegen, um zu verhindern, dass man sich an 60 °C heißen Wasser verbrüht. Wegen der Legionellenhygiene muss das warme Brauchwasser mindestens 60 °C haben. --Rôtkæppchen₆₈ 21:24, 5. Mär. 2015 (CET)
Oder regelmäßig diese Temperatur im Boiler erreichen. --Hans Haase (有问题吗) 21:39, 5. Mär. 2015 (CET)
Und genau wegen diesem Trugschluss „regelmäßig diese Temperatur im Boiler erreichen“ gibt es regelmäsig Legionellen Epideimien in Heimen usw. . Denn wenn das Wasser in den Verteilleitungen nie über 60° C kommt, machen sich die Legionellen genau in diesen Verteilleitungen breit und nicht im Boiler. Unter 60° runterregeln sollte man erst in Stichleitung, die beim Gebrauch vollständigen Wasserdurchsatz haben, und währedn der Verwenung kein lauwarmes Wasser stehen bleibt. --Bobo11 (Diskussion) 04:29, 6. Mär. 2015 (CET)

Bei mir ist es genau umgekehrt; ich habe beim Warmwasser deutlich mehr Druck als beim Kaltwasser. Timm Thaler (Diskussion) 08:15, 6. Mär. 2015 (CET)

Ich kenn noch den Effekt aun Uralt-Hähnen, wo die WW-Dichtung (ich denke das ist der Schuldige für folgendes Phänomen) schon ein paar Jahrzehnte alt ist und man den WW-Hahn aufdreht, erstmal kommt kaltes Wasser ("Leitung spülen") und sobald das Wasser wämer (heiß) wird, geht der Durchfluss merklich zurück, bis nur noch ein kleiner Pissstrahl rauskommt. Vermutlich dehnt sich die Dichtung durch die Temperaturänderung so stark aus, dass der Leitungsquerschnitt deutlich verängt wird. -194.138.39.52 09:00, 6. Mär. 2015 (CET)

Reduktionsmittel[Bearbeiten]

habe ich gelesen, Reduktion (Chemie) und Koks auch. Weil ich es ganz einfach ausdrücken will: Ist es richtig, dass Koks als Reduktionsmittel eingesetzt wird, um dem Eisenerz Sauerstoff zu entziehen? (wodurch das Kokereigas seinen hohen Anteil Kohlendioxid erhält usw.) Es soll in dem Satz nicht die mit der Reduktion "eigentlich" gemeinte Elektronenabgabe angesprochen werden, weil zu kompliziert. --Aalfons (Diskussion) 19:34, 5. Mär. 2015 (CET)

Vereinfacht gesagt ist Oxidation die Verbindung mit Sauerstoff, Reduktion das Entreißen von Sauerstoff. Dem Eisenoxid wird Sauerstoff entrissen (Red-), dem Kohlenstoff wird Sauerstoff hinzugefügt -Ox-Reaktion). --Optimum (Diskussion) 19:57, 5. Mär. 2015 (CET)
Also dann: um dem Eisenoxid im Erz den Sauerstoff zu entziehen; das ginge von der Unterkomplexität her gerade noch. --Aalfons (Diskussion) 20:05, 5. Mär. 2015 (CET)
Hört sich für mich richtig an. --Optimum (Diskussion) 20:16, 5. Mär. 2015 (CET)
Danke! --Aalfons (Diskussion) 20:32, 5. Mär. 2015 (CET)
Man spricht bei dieser vereinfachten Darstellungsweise eines komplexen Vorgangs übrigens von didaktischer Reduktion (na sowas!) --Blutgretchen (Diskussion) 20:45, 5. Mär. 2015 (CET)
Eisenoxid regiert mit Kohlenstoff zu Kohlenstoffoxiden (Kohlendioxid und Kohlenmonoxid) und Eisen. Der Sauerstoff verbindet sich bei Hochofentemperaturen lieber mit dem Kohlenstoff als mit dem Eisen. --Rôtkæppchen₆₈ 21:30, 5. Mär. 2015 (CET)
Hmmm ... lieber ... hmmm. Und dann hauen sie zusammen ab. Das Eisen bleibt traurig zurück ... und verhärtet. FIFTY SHADES … nil nisi bene 07:32, 6. Mär. 2015 (CET)

Unisex-Toiletten in Deutschland verboten?[Bearbeiten]

Vor kurzen ein Gespräch im Zug mitgehört: Zwei Männer, bei einer öffentlichen Institution beschäftigt, unterhielten sich über eine Umbaumaßnahme an ihrem Arbeitsplatz. Dort sollte, um Platz zu sparen, nur eine Toilette eingebaut werden. Dass sei aber verboten gewesen, weswegen doch zwei Toiletten gebaut werden mussten, die jetzt viel zu klein sind. Das Thema ist sicher kompliziert (und wahrscheinlich Ländersache), aber vllt. hat einer ein paar Informationen dazu.--Antemister (Diskussion) 21:33, 5. Mär. 2015 (CET)

§ 6 ArbStättV: „(2) Der Arbeitgeber hat Toilettenräume bereitzustellen. Wenn es die Art der Tätigkeit oder gesundheitliche Gründe erfordern, sind Waschräume vorzusehen. Geeignete Umkleideräume sind zur Verfügung zu stellen, wenn die Beschäftigten bei ihrer Tätigkeit besondere Arbeitskleidung tragen müssen und es ihnen nicht zuzumuten ist, sich in einem anderen Raum umzukleiden. Umkleide-, Wasch- und Toilettenräume sind für Männer und Frauen getrennt einzurichten oder es ist eine getrennte Nutzung zu ermöglichen. Bei Arbeiten im Freien und auf Baustellen mit wenigen Beschäftigten sind Waschgelegenheiten und abschließbare Toiletten ausreichend.“ --BHC (Disk.) 21:40, 5. Mär. 2015 (CET)
Geht der o.g. Paragraph noch von freistehenden Toilettenschüsseln ohne Trennwände aus? --Hans Haase (有问题吗) 21:54, 5. Mär. 2015 (CET)
Aha, eigentliche Frage beantwortet, noch eine Erweiterung: Ich meine mich an Presseberichte erinnern zu können, dass manche Kneipen solche Toiletten einrichten, der Provokation/PR wegen. Gibt es dann dazu andere Regelungen, für Gaststätten z. B..?--Antemister (Diskussion) 21:59, 5. Mär. 2015 (CET)
Ich hab in Deutschland schon alles erlebt: Unisexwaschraum mit Wendeschild Damen/Herren an der Tür und Damenklo in der Schwulenkneipe. Das wurde dann aber doch als zusätzlicher Darkroom genutzt. --91.51.232.177 22:04, 5. Mär. 2015 (CET)
Könnte Ländersache sein. Ich (w) fand kürzlich die Schamhaare im Pissoir einer Unisex-Toilette unappetitlich. --80.187.110.144 22:08, 5. Mär. 2015 (CET)
Baurecht ist Ländersache. Die Größe von Toiletten wird (obwohl dies nie eine verbindliche Norm war) im Neufert definiert. --Pölkky 22:20, 5. Mär. 2015 (CET)
  • Ist kompliziert, da es duchaus auch auf die Lage der Toilette ankommt. Dazu eben auch auf die Anzahl der Beschäftigten usw.. Und eben auch, für wenn die Toilette gedacht ist (nur Angestellte oder auch Kunden?). Wenn ich zuerst durch die (Männer-) Umkleide muss, ist es irgenwie Logisch das Unisex nicht gut geht. Mit einer abschliebare Toillete, ist nicht nur eine abschliesbare WC-Kabine im Raum gemeint, sondern der ganze Raum als solcher (mit Waschbecken usw.) muss abschliebar sein. Dazu ist wie erwähnt Baurecht ist Ländersache (bzw. ind er Schweiz kantonal geregelt), du wirst also zig richtige Antworten krigen. --Bobo11 (Diskussion) 04:43, 6. Mär. 2015 (CET)
Zurück zur Ausgangsfrage: Zur Auslegung von Toilettenräumen in Arbeitsstätten ist auch die ASR A4.1 heranzuziehen. Unter Punkt 4 (6) wird ausgeführt: "Für weibliche und männliche Beschäftigte sind getrennte Sanitärräume einzurichten. In Betrieben mit bis zu neun Beschäftigten kann auf getrennt eingerichtete Toiletten-, Wasch- und Umkleideräume für weibliche und männliche Beschäftigte verzichtet werden, wenn eine zeitlich getrennte Nutzung sicher gestellt ist." --84.152.22.73 04:49, 6. Mär. 2015 (CET)
Gibt es auch Ausnahmen für Situationen, bei denen die Toiletten üblicherweise ohnehin nur von einem Geschlecht benutzt wird? Beispiel: Ee gibt sicher noch Bundeswehreinheiten ohne Frauen oder beim Stadion eienr Herrenfußballmannschaft (auch die Betreuer sind üblicherweise männlich, die Schiedsrichter nicht immer, aber die haben zumindest in höheren Ligen eigene Toiletten, für Amatuervereine mit nur [[ehrenamt]lichen dürfte die Arbeitsstättenverordnung wohl nicht gelten). --MrBurns (Diskussion) 13:56, 6. Mär. 2015 (CET)

Zitat über Bundeskanzler[Bearbeiten]

Bei Peter Lösche, Franz Walter: SPD. Klassenpartei, Volkspartei, Quotenpartei, 1992, S. 294 heißt es:

>>Schmidt sei doch ein "ganz uninteressanter Mann", äußerte seinerzeit der Lyriker Peter Rühmkorf und sprach dabei gewiß nicht nur für sich selbst. Dem Empfinden wohl der Mehrheit der SWI-Literaten gab Peter Härtung Ausdruck: „Willy Brandts Politik kam aus der Person. Wenn er vom Mitleid mit den Schwachen der Gesellschaft sprach, dann habe ich das ernst genommen. Das hat mich ungeheuer bewegt. Bei Helmut Schmidt ist das nicht so. Ich habe jetzt für mein Engagement keine Bezugsperson in der Partei."711<<, S. 294

mit der Fußnote: >>711Kölner Stadtanzeiger, 20.9. 1976.<<, S. 421

  • Zunächst zum zweiten Zitat. Den Namen eines Schriftstellers Peter "Härtung" findet man häufiger, aber meistens ist dabei anscheinend die Person Peter Härtling gemeint, z.B. Transkript aus der FAZ, 1978 [[24]]. Handelt es sich vielleicht um eine Alternativschreibweise, einen häufigen Tipfehler oder einen typischen Scan-Fehler?
  • Ist das erste, von Rühmkorf stammende Zitat auch in dieser Aussage des Kölner Stadtanzeiger nachgewiesen?
  • Wo und in welchem Zusammenhang ist es gefallen?
  • Was meinen Lösche und Walter damit, daß Rühmkorf auch "für sich selbst" gesprochen habe, als er damals Schmidt "einen ganz uninteressanten Mann" nannte?

Rosenkohl (Diskussion) 23:06, 5. Mär. 2015 (CET)

Härtung/Härtling => sehr vermutlich: ja. GoogleSuche => "Peter Härtung" "Peter Härtling" <= legt OCR-Problem nahe. FIFTY SHADES … nil nisi bene 08:18, 6. Mär. 2015 (CET)
Bei Lösche/Walter steht doch ganz eindeutig Peter Härtling. Eine "Alternativschreibweise" Härtung gibt es nicht. --Vsop (Diskussion) 08:50, 6. Mär. 2015 (CET)
Selbst wenn die Frankfurter Allgemeine es so verwendet? Hier muss man aber auch jeden Tag neu umdenken lernen ... FIFTY SHADES … nil nisi bene 09:30, 6. Mär. 2015 (CET)
Dieser Text ist ja echt der Hammer, nicht nur Härtling in der Überschrift und dann Härtung, ganz unten dann konsequent Hartling.... --195.200.70.48 10:22, 6. Mär. 2015 (CET)
Und wie bewegt war Rühmkorf von Schmidts Nachfolger? --Optimum (Diskussion) 10:23, 6. Mär. 2015 (CET)
Die Formulierung "und sprach dabei gewiß nicht nur für sich selbst" soll signalisieren, daß Rühmkorfs Sicht ein Stück weit verbreitet war. Sie kann und soll also nicht individualisiert werden sondern drückt eine gesllschaftliche Reaktion (in welchem Ausmaß auch immer) aus. Du gibst das Zitat in der Frage falsch wieder, wenn du schreibst: "daß Rühmkorf auch "für sich selbst" gesprochen habe". Das steht so nicht bei Lösche/Walter. Es ist "auch für sich selbst" etwas anderes als "nicht nur für sich selbst". --2003:45:4622:6308:A1B1:6A88:7BFE:6194 13:34, 6. Mär. 2015 (CET)

Vektorisiertes Foto[Bearbeiten]

Ich stolpere immer mal wieder über Fotos, die mit Photoshop und dort mit einem Formgitter vektorisiert wurden (Bsp.). Weiß jemand, wie die Technik heißt? Ich suche nämlich eine Anleitung und dafür benötige ich einen Suchbegriff.

--Crosby Newton (Diskussion) 23:29, 5. Mär. 2015 (CET)

http://www.saxoprint.de/blog/tutorial-polygon-portrait/ --Magnus (Diskussion) für Neulinge 23:34, 5. Mär. 2015 (CET)
Bei Calvin Hollywood: Schottland wird das sehr anschaulich demonstriert. --Pölkky 00:18, 6. Mär. 2015 (CET)
BearbeitenFormgitter Anleitungen: Video2Brain, AdobeTV --Pölkky 09:25, 6. Mär. 2015 (CET)

Neugliederungsgesetze bei NI-VORIS[Bearbeiten]

Auf der Startseite des Niedersächsischen Vorschrifteninformationssystems (NI-VORIS) heißt es gleich im ersten Absatz: „Damit haben Sie Zugriff auf alle geltenden niedersächsischen Gesetze [...].“ Trotzdem sind die Neugliederungsgesetze, die im Rahmen der Gebietsreform erlassen wurden (also z. B. das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Gifhorn), nicht online abrufbar. Woran liegt das? --Verwaltungsgliederung (Diskussion) 23:41, 5. Mär. 2015 (CET)

6. März 2015[Bearbeiten]

innerorts überholen erlaubt?[Bearbeiten]

Ich hätte eine Frage, die in einem Artikel beantwortet werden soll. Siehe Diskussion: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:%C3%9Cberholvorgang#innerorts_.C3.BCberholen_erlaubt.3F --Sassenburger (Diskussion) 02:39, 6. Mär. 2015 (CET)

Die StVO sagt nichts über ein generelles Überholverbot in Ortschaften, wäre mir auch neu. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 08:39, 6. Mär. 2015 (CET)
Es gibt sogar legales Überholen rechts, da innerorts die Fahrstreifen (wenn mehrere in gleiche Richtung existieren, also größere Ortschaften) beliebig ausgewählt werden dürfen. -194.138.39.52 09:15, 6. Mär. 2015 (CET)
Die "Diskussion" besteht bislang aus einem einzelnen Posting von dir. ;o)
Ja, innerorts ist Überholen erlaubt, sofern es nicht verboten ist (insbesondere durch ein entsprechendes Schild), und natürlich darf dabei die Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten werden - genausowenig wie außerorts. Woher die genau 10 km/h mehr stammen, weiß ich nicht, aber generell darf man nur überholen, wenn man mit "wesentlich höherer Geschwindigkeit" unterwegs ist als der Überholte (§ 5 II S. 2 StVO). Außerdem muss man übersehen können, dass während des ganzen Überholvorgangs jede Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist (§ 5 II S. 1 StVO).
Ein generelles Überholverbot innerorts gibt's in Deutschland nicht, weshalb dazu im Artikel auch nichts erwähnt werden muss. --Snevern 12:27, 6. Mär. 2015 (CET)

Maccaroni 'n' cheese Rezept[Bearbeiten]

Hallo, ich suche ein Maccaroni 'n' cheese Rezept, aber ein Orginal Amerikanisches. Vielleicht kann mir da jemand eines empfehlen. Was ich bis jetzt so gefunden habe sind irgendwie keine richtig Orginal Amerikanische Rezepte. --GroßerHund (Diskussion) 08:46, 6. Mär. 2015 (CET)

Hier, [25], ist nichts dabei? --Mikano (Diskussion) 08:49, 6. Mär. 2015 (CET)
Ah, allrecipes.com kannte ich davor nicht. Die guck ich mir mal an, merk nur gerade die Amis haben echt bescheuerte Maßeinheiten :D --GroßerHund (Diskussion) 08:59, 6. Mär. 2015 (CET)
Auf dieser Seite, [26] gibt es im Menüpunkt Umrechnen etwas Hilfestellung zu den US-Angaben. --Mikano (Diskussion) 09:07, 6. Mär. 2015 (CET)
Danke, hatte das hier schon gefunden. --GroßerHund (Diskussion) 09:08, 6. Mär. 2015 (CET)
Wichtig für den richtigen Geschmack ist auch die korrekte Benennung: Man sagt Mac 'n' Cheese - dann ist es so uramerikanisch (Kotau vor Edith), dass man so auch 2014 die präsidentiellen turkeys benannt hat (obwohl das Gericht aus England kam... aber das ist ja ein generelles amerikanisches Problem). FIFTY SHADES … nil nisi bene 09:13, 6. Mär. 2015 (CET)

Was entspricht denn ungefähr »Kraft Deluxe American Cheese (sandwich slices)«? Und entspricht »evaporated milk« unserer Kondensmilch? Rainer Z ... 12:09, 6. Mär. 2015 (CET)

Den Schmelzkäse des Herstellers Kraft gibt es auch in Deutschland. Heißt da Scheibletten oder so. Andere Schmelzkäse sind oft anderer Beschaffenheit, z.B. der Schmelzkäse von DDR oder Bundeswehr. --Rôtkæppchen₆₈ 12:45, 6. Mär. 2015 (CET)
Ja, evaporated milk heißt Kondens- oder Dosenmilch. Geoz (Diskussion) 13:00, 6. Mär. 2015 (CET)
Original - zum parallel Testen? FIFTY SHADES … nil nisi bene 13:08, 6. Mär. 2015 (CET)

Südlink und Seehofer[Bearbeiten]

In der Presse schreibt man darüber das CSU-Chef Horst Seehofer sich gegen die Trasse Südlink sperrt. Hat er auch persönliche Interessem daran? Ich habe das Gerücht gehört, das er persönlich von der Trasse betroffen wäre (Haus oder Wochenendhaus nahe der geplanten Trasse). Gibt es dazu seriöse Quellen? --sk (Diskussion) 11:14, 6. Mär. 2015 (CET)

Melodie kommt mir bekannt vor[Bearbeiten]

Hallo. Bei diesem - sagen wir mal - Schlager meine ich die Melodie der Strophe von anderswoher zu kennen. Ich komme aber nicht drauf bzw. kann mich auch täuschen. Erkennt die Melodie jemand? Der Song und seine Veröffentlichungen (Australien+USA) sind realtiv obskur und werden kaum aus dem europäischen Radioprogramm bekannt sein. --Krächz (Diskussion) 12:21, 6. Mär. 2015 (CET)

Zumindest der Refrain klingt wie gefühlt die Hälfte der 50er-/60er-Jahre-Oldies (zumindest wie die radiotauglichen davon). Ich musste spontan an Surfin' USA denken, hab allerdings auch noch einen im Kopf, der näher dran kommt, leider ohne Text. Gruß, --Apierta (Diskussion) 13:12, 6. Mär. 2015 (CET)
Das ist ein Lied von 1960, insofern ist es nicht verwunderlich, daß es so klingt. Ich kenne relativ viel Musik aus der Zeit, bin aber kein Experte. Mich erinnert das an nichts, auf keinen Fall an Surfin' USA.--80.129.152.232 13:19, 6. Mär. 2015 (CET)
Mich erinnert das etwas an "Der Mann im Mond" von Gus Backus --RobTorgel 13:20, 6. Mär. 2015 (CET)
@80.129...: Ich kann natürlich niemandem vorschreiben, woran er sich erinnert fühlen soll ;-) Der Refrain hat allerdings fast genau die gleiche Akkordfolge und am Ende sogar ziemlich genau die gleiche Tonfolge wie Surfin' USA. Nur Geschwindigkeit und Tonlage unterscheiden sich deutlich. Gruß, --Apierta (Diskussion) 13:25, 6. Mär. 2015 (CET)
Ich habe auch schon an Blueberry Hill gedacht, das einige ähnliche Kadenzen hat. Ist es das? --Krächz (Diskussion) 13:28, 6. Mär. 2015 (CET)
Naja, wie schon gesagt (auch von 80.129...): Es kommt aus den 60ern und klingt entsprechend 60er-typisch, insofern kann man sich wohl an vieles erinnert fühlen, eine klare Aussage "Es ist GENAU das" wirst Du also vermutlich nicht kriegen können. Für mich persönlich liegt Blueberry Hill allerdings doch ein Stückchen davon weg. Gruß, --Apierta (Diskussion) 13:32, 6. Mär. 2015 (CET)
Vielleicht noch ein bißchen The Lion Sleeps Tonight. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 13:47, 6. Mär. 2015 (CET)

Schriftart (Font) bearbeiten und durch Umlaute ergänzen[Bearbeiten]

Gibt's zufällig Experten hier, die sowas können? Mein Problem: in einem von mehreren Schriftschnitten einer Font-Familie (nur Großbuchstaben) fehlen Umlaute, ß und €-Symbol, in der nächstfetteren und nächstschlankeren Variante sind sie hingegen vorhanden. Nun benötige ich ausgerechnet die mittlere Variante und zumindest Umlaute müssten ergänzt werden. Mein laienhaftes Verständnis sagt mir, dass es ja eigentlich nicht so schwer sein könnte, in der Font AOU zu kopieren und mit kleinen Vierecken (ist eine serifenlose Linear-Antiqua) zu versehen, deren relative Position und Größe man praktischerweise aus den benachbarten Schriftschnitte ableiten kann, wo ÄÖÜ schon da sind, und das Ganze in den benötigten Formaten für Web und Print abzuspeichern. Leider fehlen mir wie auch dem befreundeten Mediengestalter meines Vertrauens Software und Know-How dafür. Kann jemand helfen? Ach ja, die fragliche Font wie auch die "benachbarten" Schriftschnitte sind natürlich frei (OFL-lizenziert) und liegen u.a. als .otf, .svg, .ttf, .wof, .eot vor. --Mangomix 🍸 13:38, 6. Mär. 2015 (CET)

Da brauchst du schon einen Font-Editor und gewisse Grundkenntnisse. Ob es einen freien, brauchbaren Editor gibt, kann ich dir nicht sagen. Rainer Z ... 14:05, 6. Mär. 2015 (CET)