Wikipedia:Auskunft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Abkürzung: WP:AU, WP:AUS
Autorenportal > Auskunft
Agil, dynamisch, engagiert – unser Antwortteam ist stets auf der Höhe der Zeit.
Willkommen

Du konntest eine Information in Wikipedia trotz Benutzung der Suchfunktion der Wikipedia, einer Suchmaschine und des Archivs dieser Seite (Suchfeld unten) nicht finden? Auf dieser Seite beantworten Wikipedianer allgemeine Wissensfragen.
Für viele Anliegen gibt es spezielle Seiten:

Wie stelle ich meine Frage am besten?
  • Die Kurzanleitung erklärt, wie du eine Frage stellst
  • Die Fragen werden ausschließlich auf dieser Seite beantwortet, nicht per E-Mail usw. Daher bitte keine persönlichen Kontaktdaten (Anschrift, Telefon, Mail) hinterlassen.
  • Unterschreibe deinen Beitrag bitte mit --~~~~ oder durch Anklicken von Insert-signature.png.
  • Wenn deine Frage ausreichend beantwortet wurde oder du eine Lösung gefunden hast, lass es uns wissen.
  • Für alle entsprechenden Fragen gelten die Hinweise zu Gesundheitsthemen, Rechtsthemen und Rechtsauskunft sowie zum Pilzesammeln.
Fragen beantworten:
  • Du weißt die Antwort oder kennst wenigstens Hinweise darauf? Dann antworte so kurz wie möglich, so lang wie nötig, mit Links auf Wikipedia-Artikel oder andere Quellen, die zum Verständnis beitragen.
  • Wenn die Antwort noch nicht in der Wikipedia steht und relevant ist, vervollständige die Artikel zum Thema und verlinke hier auf die entsprechenden Passagen. Sollte eine Ergänzung nicht ohne Weiteres möglich sein (z. B. weil entsprechende Belege fehlen oder es sich bei dem Geäußerten hauptsächlich um persönliche Ansichten der Autoren handelt), setze bitte eine entsprechenden Hinweis auf die Diskussionsseite der betreffenden Artikel. Die Auskunft soll nämlich auch helfen, die Artikel der Wikipedia zu verbessern.

Abschnitte, die älter als 60 Stunden oder seit einem Tag mit dem Baustein {{Erledigt|1=~~~~}} gekennzeichnet sind, werden automatisch archiviert. Möglicherweise findest du auch im Archiv die Antwort auf deine Frage. (Gesamtarchivdiese Wocheletzte Woche). Eine Sammlung von häufig gestellten Fragen findest du auf der FAQ-Unterseite.


Inhaltsverzeichnis

12. Dezember 2014[Bearbeiten]

Schrödingers Katze und Butter[Bearbeiten]

Hallo, was passiert wenn man Schrödinger's Katze ein Butterbrot mit der beschmierten Seite nach oben anbindet und dann in die Luft wirft?--85.183.146.216 23:48, 12. Dez. 2014 (CET)

Das ist doch klar: Jede in die Luft geworfene Katze mit aufgebundenem Butterbrot dreht das Butterbrot in der Luft so, dass es nach unten zeigt. Somit kann die Katze mit allen vier Pfoten und mit dem Butterbrot zugleich den Boden bemühen. Da es außerdem Schrödingers Katze ist kommt sie … nein, kommt sie nicht. Da die Katze bei diesem Versuch beobachtet wird, kommt sie nicht halbtot unten an, sondern lebendig, wenn sie lebendig hochgeworfen wurde und nicht im Flug verendet ist und tot, wenn sie bereits tot hochgeworfen wird. Im zweiten Fall kommt die Katze aber nicht notwendigerweise mit den Füßen und dem aufgebundenen Brot gleichzeitig am Boden an, da ihr die Lebenskraft fehlt, im Fluge das aufgebundene Butterbrot drehen zu können. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 12. Dez. 2014 (CET)
Was die Messung angeht, so solltest Du sie etwas verzögern. Fehlt etwas von der Butter, so hat die gelandete Katze diese mit der Zuge aufgenommen, woraus Du schließen kannst, dass sie überlebt hat. --Hans Haase (有问题吗) 00:26, 13. Dez. 2014 (CET)
Nach Murphys Gesetz landet das Butterbrot auf der Butterseite und die Katze nicht auf den Beinen. Sofern das Szenario des Gedankenexperiments erhalten bleibt vergiftet das freigesetzte Giftgas allerdings auch das Butterbrot. Weil (nicht nur, was die Landung der Katze angeht) nach Murphys Gesetz schiefgeht, was schiefgehen kann, bleibt die Katze - entegegen Schrödingers Vorstellung - auf jeden Fall am Leben, frißt jedoch dummerweise dann das vergiftete Butterbrot... --87.149.178.202 01:19, 13. Dez. 2014 (CET)
Eine Katze landet also nicht auf den Beinen? Dann hat Murphys Gesetz noch nie Katzen gesehen... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 01:21, 13. Dez. 2014 (CET)
Die Katze hält das Brot vor sich und landet damit auf der beschmierten Seite,um noch schön weit schlittern zu können. -Pölkky 01:28, 13. Dez. 2014 (CET)
Du kannst Katzen auch mit ungiftigen Gasen töten, z.B. Stickstoff, Argon, Kohlenstoffdioxid, Lachgas etc. Diese Gase können dem Butterbrot nichts anhaben, werden sie doch teilweise in der Lebensmittelindustrie zum Aufschäumen oder als Schutzatmosphäre verwendet. --Rôtkæppchen₆₈ 01:32, 13. Dez. 2014 (CET)
<kwätsch>Schrödingers Intention ist nicht, die Katze aufzuschäumen. --87.149.186.208 17:53, 13. Dez. 2014 (CET)
Wer Katzen tötet bummst auch kleine Jungs. Und wieso ist das hier bei Auskunft und nicht im Cafe? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 01:39, 13. Dez. 2014 (CET)
Die Katze soll natürlich überleben, also je nach Zustand--85.183.146.216 01:42, 13. Dez. 2014 (CET)
Laut Ian Stewart: Professor Stewarts mathematische Schätze. Rowohlt, 2012. ISBN 978-3-498-06415-0. kommt es (zumindest bei normalen Katzen) zu einer Gravitationsanomalie, die dazu führt, dass die Katze knapp über dem Boden zum Schweben kommt und sich dabei wild um sich dreht. (Und jetzt fürchte ich, dass ich nachher Ärger bekomme, wenn ich dieses Buch als Einzelnachweis verwende.) --Schnark 09:04, 13. Dez. 2014 (CET)
Die Katze verhindert, dass das Brot mit der Butter nach unten auftrifft. Praktisch wird sie erst räumen und, wenn die Luft rein ist, sich der Butter annehmen. --Hans Haase (有问题吗) 11:47, 13. Dez. 2014 (CET)
Es ist doch ganz einfach: Wenn die Katze am Leben bleibt, schleckt sie die Butter vom Brot. Wenn sie stirbt, salbt sie sich in den Todeskrämpfen noch schnell mit der Butter. In beiden Fällen gibt es keine Butterseite mehr. Daher sind der Zustand der Katze und der des Brotes nicht gleichzeitig messbar. Usr2 (Diskussion) 16:43, 13. Dez. 2014 (CET)
Ist es typisch für diese Generation, dass sie nur über Dinge redet, statt sie experimentell zu ergründen?
Google Video-Suche => buttered cat paradox <=
Katzen sind gefährlich, denn sie vermitteln Wissen! Warum - sollte man fragen - kommen in der Bibel keine Katzen (aber tonnenweise Schafe und Lämmer) vor? Das ist doch kein Zufall! GEEZER… nil nisi bene 17:12, 13. Dez. 2014 (CET)
Jein doch. Ein einziges Mal. Und nur in den Apokryphen. [1]
Logo, weil Katzen sich nicht gängeln lassen wie schafe, lämmer und hominiden. Siehe Mythbusters "herding cats" --RobTorgel 17:24, 13. Dez. 2014 (CET)
Zunächst mal muß geklärt werden, ob Du das machen willst, bevor die Box verschlossen wird oder nachdem sie wieder geöffnet wurde. Innerhalb der geschlossenen Box geht es nämlich nicht, weil dort kein Beobachter anwesend sein darf. Du kannst demnach die beiden Ansätze (Schrödingers Katze und fallendes Butterbrot) nur bedingt verknüpfen, denn vor dem Schließen der Box ist es eine ganz normale Katze, die auf den Pfoten landen wird. Nach dem Öffnen ist es entweder eine etwas eingerostete Katze, die möglicherweise mangelhaft koordiniert ist oder eine tote Katze, die gar nicht koordiniert sein wird und fallen wird wie ein nasser Sack (frisch tot) oder ein Brett (schon länger tot). Schrödinger ist also bei der Frage verzichtbar: Du brauchst nur ein Butterbrot, das Du dann an alles mögliche binden kannst. Eine Möglichkeit wäre, das auf den eigenen Rücken zu binden und vom Dach zu springen. Berichte uns bitte, ob Du auf der Butterseite gelandet bist und ob es für einen Darwin Award ausgereicht hat - ggf. auch durch einen Berichterstatter übermitteln lassen. --88.68.30.188 19:57, 14. Dez. 2014 (CET)
Wenn Katzen normalerweise auf den Pfoten landen, werden sie wohl nach Murphys Gesetz es dann gerade nicht tun. Das Butterbrot wird in dem Versuch also garnicht benötigt. Auf der anderen Seite könnte es sich dann durch das Butterbrot wieder umkehren und die Katze landet doch auf den Pfoten. Mmhhh... --FirestormMD ♫♪♫♪ 14:30, 16. Dez. 2014 (CET)
Übrigens, was da physikalisch mit der immer auf den Pfoten landenden Katze vorgeht, wurde erst 1969 geklärt: en:Falling cat problem--Alexmagnus Fragen? 20:32, 18. Dez. 2014 (CET)
HAHA Danke für die Antworten :) --85.181.219.69 22:00, 19. Dez. 2014 (CET)
Letzter Kommentar (nach 7 Tage langem Überdenken) zu Grenzwerten: Wenn man von einer Grosskatze (Bengaltiger) mit beispielsweise einem Butter-Cracker auf dem Rücken ausgeht und dann die Katze entsprechend kleiner macht und das Butterbrot gegen ∞ gehen lässt, sollte man durch einen Inversionspunkt kommen, bei dem die Katze mit Brot irgendwie seitlich landet ... oder ? GEEZER… nil nisi bene 09:57, 21. Dez. 2014 (CET)
Das klingt logisch. Interessant wäre auch, den Bereich um den Inversionspunkt herum zu betrachten, ob da bereits eine Schiefe zu beobachten ist und wie diese ggf. ausgeglichen werden kann, bzw. ob diese nur einseitig ausgeglichen werden kann, da sich das Butterbrot - anders als die Katze - vorausichtlich passiv verhalten wird.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umstand, daß das zunehmend überdimensionierte Butterbrot die Bewegungsfreiheit der Katze aller Wahrscheinlichkeit nach zunehmend einschränken wird, bis es die Katze schlußendlich, lange vor Erreichen unendlicher Größe, erschlägt, was einen Abbruch des Experimentes aufgrund wesentlich veränderter Parameter erzwingen würde; und dann wären wir - über Umwege und ohne Box - doch wieder bei Schrödinger, denn bei diesem experimentellen Ansatz wäre die Katze letztlich bereits ab Beginn des Experimentes so gut wie tot. --94.219.2.104 00:16, 23. Dez. 2014 (CET)
War die Katze nicht schon so gut wie tot, sobald Schrödinger das Experiment ersann? (Möglicherweise beim Genuß eines Butterbrotes. Es ist ja denkbar, daß in dem ursprünglichen Experiment kein Butterbrot mehr vorkommt, weil er es aufgegessen hatte...) --87.151.167.226 03:13, 23. Dez. 2014 (CET)
Nicht verwechseln: In Schrödingers Originalversion mit der Box ist gänzlich irrelevant, welche Form der Hinrichtung der Katze wähend ihres Aufanthaltes in der Box droht. Entscheidens ist allein, daß niemand dabei zusehen darf und daß der Zeitpunkt der drohenden Hinrichtung unbestimmt ist. Sobald jemand reinguckt, ist das Experiment automatisch beendet, weil man den Zwischenzustand (Quantenweltdilemma) erschreckt, so daß er zu einer Seite umfällt. Gelingt es der Katze, lebend gesehen zu werden, hat sie das Spiel gewonnen. Wäre von vornherein klar, daß die Katze stirbt, wäre das Experiment in dieser Form wertlos.
Bei Grey Geezers experimentellem Ansatz hingegen werden die Parameter kontinuierlich gen Unendlich gewandelt, die Katze immer wieder geworfen, bis es irgendwann *platsch* macht. Keine Überlebenschance für Kitty. Dafür erhält Grey Geezer eine schöne Kurve aus seinen Daten und möglicherweise ein sensationelles Photo einer Katze mit Butterbrot am Inversionspunkt. Kleiner Tip: Serienbildaufnahmefunktion einschalten.--94.219.1.145 15:36, 23. Dez. 2014 (CET)
Dieses Gedankenexperiment ist furchtbar - man kann nicht aufhören.
Mittlerweile bin ich bei einer (schwanzlosen) Manx-Katze mit Buttercroissant, dessen eines Ende sich in einem schwanzartigen Fortsatz manifestiert. Über die Feiertage werde ich ein Forschungsprojekt schreiben.... GEEZER… nil nisi bene 09:04, 24. Dez. 2014 (CET)
Buttercroissant erscheint mir ungeeignet, da es keine Butterseite hat, sondern die Butter sich innerhalb des Croissants zwischen den Teigschichten verteilt, was die Flugeigenschaften des Teigstücks nachhaltig verändert. Überlegenswert wäre eventuell, ganz ohne Brot nur an einer Seite der Katze Butter aufzutragen und zu beobachten, wie sich der Fall der Katze in Abhängigkeit der gewählten Seite und der Schichtdicke der Butter verändert. Natürlich mußte man sicherstellen, daß die Katze die Butter nicht abschlecken kann, aber dieser Umstand sollte sich leicht kontrollieren lassen. Die Hafteigenschaften der Butter könnten eher problematisch werden, was eine Kontrolle der Umgebungstemperatur erforderlich machen dürfte. da sollte man in Sondierungsversuchen ein Temperaturoptimum bestimmen. Außerdem könnte die Fellänge eine Rolle spielen, was die Verwendung von Nacktkatzen überlegenswert macht. Aber der Schwanz muß dranbleiben, den den braucht die Katze, um sich umzudrehen und auf den Pfoten landen zu können. Ohne Schwanz und ohne Butterseite fehlen die wesentlichen Parameter für dieses Kombiexperiment, dann könnte man auch Koalabären und Knödel hernehmen. --94.219.24.111 20:49, 24. Dez. 2014 (CET)

14. Dezember 2014[Bearbeiten]

Gründe des Überzeugen-Wollens[Bearbeiten]

Kann man noch Gründe angeben, warum es sinnvoll sein könnte, andere Menschen von seinen Ideen und Wertvorstellungen überzeugen zu wollen, wenn Letztbegründung unmöglich ist und liberaler Indifferentismus Grundlage jeder Diskussion zu sein scheint? --84.135.1.131 00:33, 14. Dez. 2014 (CET)

Definiere in diesem Zusammenhang „sinnvoll“. Der mögliche Grund „Weil du der Meinung bist, dass es für dich/den Diskussionspartner/Dritte besser wäre, wenn er deine Ideen für richtig hielte statt seiner“ ergibt nur dann Sinn, wenn man an die Richtigkeit dieser Meinung glaubt. Aus Sicht eines neutralen Dritten, der sich (mangels Letztbegründung) kein Urteil über die Richtigkeit deiner Ideen anmaßt, müsste ein möglicher Grund universeller sein, z. B.: „Für die Weiterentwicklung der Menschheit insgesamt ist es sinnvoller, wenn jeder versucht, andere von der Richtigkeit seiner Meinung zu überzeugen, weil dann die Wahrscheinlichkeit, dass sich richtige (nützliche, förderliche) Meinungen durchsetzen, höher ist, als wenn im Sinne eines allgemeinen Indifferentismus jeder seine Meinung für sich behält.“ Ein möglicher Gegengrund wäre: „„Für das friedliche Zusammenleben der Menschheit ist es förderlicher, wenn jeder seine Meinung für sich behält, als wenn er versucht, andere von der Richtigkeit seiner Meinung zu überzeugen, weil dann die Wahrscheinlichkeit von Konflikten geringer ist.“ --Jossi (Diskussion) 00:49, 14. Dez. 2014 (CET)
  • knurr* Überall Zirkel. Verfluchter Dilthey. --84.135.1.131 01:05, 14. Dez. 2014 (CET)
Dilthey.
     Diltheys Abkehr von Hegel und Kant besteht darin, dass es nicht
     mehr die logischen Denkgesetze sind, welche über unsere Auffassung von
     Wirklichkeit herrschen und so „bildet nicht die in der Luft schwebende
     Evidenz des Denkens die Grundlage der Wissenschaft, sondern Wirklichkeit,
     volle, uns nächste und allerwichtigste Wirklichkeit.“ Und es entsteht
     die Aussicht „von diesem unmittelbaren Wissen über die Wirklichkeit
     aus die Leistungen des Denkens [sc. Logik] verständlich zu machen.“[11]
Dilthey sucht gerade einen praktikablen Ausweg aus diesen Zirkel-Blasen. Fußend auf dem Gewordensein unserer Denkschemata und Erkenntnisfähigkeit. Der (unserer) Realität, die sich historisch daraus ergibt. - Immerhin ein Anfang. Außerdem gab's damals noch kein Display :-o --217.84.69.100 14:18, 14. Dez. 2014 (CET)
Wobei es ja ein offener Diskussionsprozess sein sollte: ihr solltet gemeinsam nach Überzeugung streben und Du offen für die Wertvorstellungen anderer Menschen sein, damit ihr am Ende beide reicher aus dem Gespräch herausgeht :-) -- southpark 12:24, 14. Dez. 2014 (CET)
Ja. --Eike (Diskussion) 12:27, 14. Dez. 2014 (CET)
Da ist er wieder, der Indifferentismus. Was nützt es mir, offen zu sein, wo ich meine Lebensphilosphie schon gefunden habe? --84.135.1.131 12:36, 14. Dez. 2014 (CET)
Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Bess'res findet.
Passiert glaub ich nicht selten, dass Menschen, die dachten, sie hätten ihre Lebensphilosophie komplett, sie noch mal völlig über den Haufen werfen und z. B. religiös werden oder zu meditieren anfangen, auch wenn sie sowas vorher nie getan hätten...
--Eike (Diskussion) 12:40, 14. Dez. 2014 (CET)
Ne, im Ernst: Steht deine Philosophie so fest, dass sie sich keinen Millimeter mehr bewegen kann? Dann läuft deine Frage auf "Was nützt es mir, offen zu sein, wenn ich nicht offen bin?" hinaus. Ist deine Philosophie noch beweglich? Dann kann sie sich durch "überzeugen Wollen" bewegen - es muss ja nicht radikal sein! Und selbst, wenn du dich nicht bewegst, sei es nun aus Unbeweglichkeit oder weil dein Gegenüber für dich einfach nicht überzeugend ist, kannst du vielleicht immer noch neue Sichten auf alte Dinge kennenlernen. "Überzeugen Wollen" heißt ja nicht - sollte es jedenfalls nicht -, dass die Kommunikation gescheitert ist, wenn das Überzeugen nicht gelingt. (Das macht es für mich so unangenehm, mit zum Beispiel Zeugen Jehovas zu sprechen. Die scheinen das so zu sehen.) --Eike (Diskussion) 12:57, 14. Dez. 2014 (CET)
Kooperation und Kommunikation sind - soviel ich weiß: nachgewiesen - fruchtbarer für ein System und seine Akteure ('Agenten'), als reiner Egoismus und Ellenbogen-Mentalität. - Auch eine 'fertige' Philosophie kann weiter wachsen an den Geschehnissen, die da kommen werden und muß sich ggf der Kritik stellen zB gar nicht falsifizierbar zu sein, zB beliebig zu sein, zB von vielleicht falschen Voraussetzungen auszugehen, zB unter sich ändernden Bedingungen nicht belastbar zu sein, zB außerhalb ihres Elfenbeinturmes hinfällig zu sein. - Man kann sich unter einen Baum setzen und da sitzen bleiben und sich von Vogelkot ernähren, bis man erleuchtet ist .. oder ein Segel setzen. O.-o --217.84.69.100 14:36, 14. Dez. 2014 (CET)
Letztbegründung ist, daß man existiert. Daß die Welt existiert. Dann ist es 'gut', wenn man so lebt, daß man weiterhin existiert. Gesellschaft, Kultur, Philosophie, Werte unterliegen diesem "Prinzip: Bestand Haben" genauso und bauen komplex darauf auf. - Vielleicht gelingt es, einen potentiellen Attentäter von seinem Irrweg abzuhalten oder gegen die Dummheit - eigene und anderer und aller - anzugehen oder einen Politiker oder richtigen Machthaber als Luftnummer zu entlarven. - "Nullbock. Alles eh sinnlos." taucht nur als Phase. - Es hängt aber davon ab, welche Ideen und Werte. --217.84.69.100 13:40, 14. Dez. 2014 (CET) Warum existiert überhaupt etwas? --217.84.69.100 13:42, 14. Dez. 2014 (CET)
(a) Wieviele Menschen interessieren sich real für weltanschaulichen Krempel (Letztbegründung) als Lebensplan/motto/wasauchimmer?
Kaum einer bis wenige.
(b) Wieviele Menschen interessiert es, ein Leben nach ganz eigenen Vorstellungen/Wünschen zu leben?
Viele bis alle.
Je mehr Menschen du in deinem Umfeld beeinflussen und auf "deine Seite" ziehen (überzeugen) kannst, desto einfacher/wahrscheinlicher wird (b).
Was hinterher kommt, weiss keiner.
Disclaimer in eigener Sache:
Obige Aussage ist nur ein Angebot von vielen. Es kann kostenlos konsumiert oder sogleich entsorgt werden. GEEZER… nil nisi bene 14:41, 14. Dez. 2014 (CET)
Fragesteller suggeriert, Letztbegründung sei unmöglich; jegliche Vorausannahme sei unbeweisbar. Am Ende kommt dabei 'raus, daß eh' alles keinen verläßlichen, verbindlichen Sinn hat. Beliebigkeit ist dann 'erlaubt'. Da treffen Philosophie, pubertäres Weltsinnen, Sinn des Lebens, Gesellschaftsordnung, Indifferenz vs. Teilnahme, ideale Staatsform, Bestimmung der Menschheit und konkrete Herausforderungen des Alltags hart aufeinander. - Da halte ich dagegen, daß es sinnvoll ist, davon auszugehen, daß menschliches Denken sinnvoll ist .. nicht, weil wir es dafür halten oder es ganz willkürlich sinnvoll 'finden', sondern, weil unser Denken in Millionen von Jahren gewachsen ist. Das folgt alles einem Plan, der sich ständig ändern kann. Es bleibt, was Bestand haben kann, sonst stirbt es aus oder vergeht. Dingliches, wie Lebendiges, wie auch Geistiges, und sogar die Zusammenhänge und Regeln, nach denen dieses Prinzip selbst funktioniert. Genauso, wie es möglich ist, sich und andere in die Luft zu jagen oder im lonely-wolf-Kampfmodus durch friedliches Land zu staksen, .. genauso ist es sinnvoll und nötig dagegen - gegen solche destruktive Mentalität (die auch nicht diskutiert und nichts und niemand zu überzeugen nötig findet) - anzugehen und die Welt, die Wirklichkeit zu entdecken (statt sie für 'jedem-sein-eigenes-Trugbild' zu halten und sie zu leugnen). --217.84.69.100 16:13, 14. Dez. 2014 (CET)

@Fragesteller: Im Falle der Indifferenz: Sokratische_Methode. Wenn man dagegen schon mit seiner Meinung in den Dialog geht mit den Anspruch, das Gegenüber doch endlich zu überzeugen: Eristische_Dialektik. ;-) Bezüglich Letztbegründung: Der Anspruch, eine Behauptung letztbegründen zu müssen, ist auch als eine Art philosophische Übertreibung zu werten. In echten Dialogen nimmt fast niemand so eine Art der Begründung in Anspruch. Zumeist ist man sich über einige Grundannahmen sowieso einig und diskutiert nur noch in dieser Basis.


Indifferentismus = Scheiß-egal-Haltung = jedes weitere Wort ist Verschwendung. Just my 2 cent. --88.68.30.188 20:30, 14. Dez. 2014 (CET)

Dank allen Beiträgern. Mein blinder Fleck war: Einstellungsänderungen und das Problem der Letztbegründung hängen nur mittelbar zusammen. Überzeugung ist noch von anderen Faktoren abhängig als reinen Vernunftkriterien. Welche letzten Gründe wir uns also für unser Leben suchen, ist zwar nicht mit den Mitteln der Vernunft begründbar, aber mit zahlreichen anderen Faktoren. Biographie, Beziehung der Diskutanten zueinander, Stimmungen, Vorwissen, usw. Das heißt: Überzeugung ist auch ohne Letztbegründung sinnvoll und möglich, eben weil die eigene Überzeugung die für richtig und wahr gehaltene ist und Überzeugung nicht nur rational passiert. --84.135.7.27 00:25, 15. Dez. 2014 (CET)

Noch ein Aspekt: Ganz ohne Letztbegründung und Metaphysik lässt sich über vieles unter dem Aspekt diskutieren, wie und unter welchen Bedingungen man leben, zusammenleben will. Da viele Ideen und Wertvorstellung darauf Einfluss haben, sind sie durchaus nicht beliebig – auch auf pragmatischer Ebene. Da kann man selbst den hartgesottensten Indifferentisten packen. Rainer Z ... 12:38, 15. Dez. 2014 (CET)
Intuitive und pragmatische Moralvorstellungen sind allerdings leider nicht verlässlich. Allzusehr neigt man dazu, vieles aus seiner Umgebung unkritisch zu übernehmen. Beispielsweise war die Sklaverei bis zum Beginn der Aufklärung weit verbreitet, und viele akzeptierten sie intuitiv als natürlich, gut und richtig. Andere Beispiele: Milgram-Experiment oder das hier.--Belsazar (Diskussion) 07:56, 16. Dez. 2014 (CET)
Ein ganzer Wissenschaftszweig, die Soziopsychologie, beschäftigt sich mit genau diesen Dingen und hat etliche Studien zu fast jedem Aspekt gemacht. Aktuell IMHO besonders interessant jene, die das Entscheidungsverhalten von Devinsenhändlern untersuchen. Aufschlußreich auch der Film: Der Banker - Master of the Universe, in dem genau diese blinde Übernahme von Handlungsmustern und Wertvorstellungen aus dem Umfeld deutlich wird. --188.107.200.83 14:25, 18. Dez. 2014 (CET)
Worin unterscheidet sich denn blinde und nicht-blinde Übernahme von Handlungsmustern und Wertvorstellungen? --84.135.27.45 18:10, 18. Dez. 2014 (CET)
Wenn Du Dich intensiv mit der Frage auseinandersetzt, ob das Deinen eigenen Vorstellungen von Gut und Richtig entspricht, dann ist es eine „nicht-blinde Übernahme“, andernfalls eine blinde. --178.10.142.170 14:50, 20. Dez. 2014 (CET)
Wer zwingt dich zu liberalem Indifferentismus? --Chricho ¹ ² ³ 22:03, 21. Dez. 2014 (CET)
Natürlich zwingt mich niemand dazu, aber mein Empfinden ist, dass Viele es für autoritär oder böse halten, etwas für wahr zu halten und das auch zu sagen. Es ist schwierig geworden, über die eigenen Wahrheiten zu sprechen, wo doch jeder etwas anderes für wahr hält. Das ist die große Herausforderung: Wahrheiten "übersetzbar", für andere verstehbar machen. Naja, und dass das nicht nur mit der Vernunft geht, hatte ich oben schon gesagt. --2001:638:504:C327:7868:CE6E:9647:9F5D 15:04, 22. Dez. 2014 (CET)
Komm weg von "Wahrheiten", die Du "übersetzbar" machen willst und beschränke Dich auf "Ansichten", die Du "nachvollziehbar" oder bestenfalls "verständlich" machen willst. Die Vorteile sollten spontan einsichtig sein, denke ich. --94.219.2.104 00:23, 23. Dez. 2014 (CET)
Nein, ich sehe keine Vorteile. Wer Überzeugen will, braucht Wahrheiten. Sonst wird aus sachlicher Diskussion Kaffeeklatsch über Belanglosigkeiten. --84.135.28.228 01:42, 23. Dez. 2014 (CET)
Es gab und gibt immer wieder Menschen, die überzeugt waren/sind, im Besitz der "Wahrheit" zu sein. Ich kenne kein einziges Beispiel, in dem das gut geendet ist. --02:13, 23. Dez. 2014 (CET)
Nein, wer redet denn von "der Wahrheit"? Es gibt keinen archimedischen Punkt, das sollte doch oben bei meinen Ausführungen zu den Themen Letztbegründung und Dilthey schon deutlich geworden sein. Dennoch gibt es Dinge, die Menschen aus guten Gründen für wahr halten. Das ist mehr als "Ansichten austauschen". Das erfordert Diskussion, Ringen um Begründungen, Plausibilisieren. Überzeugung eben. --84.135.28.228 02:36, 23. Dez. 2014 (CET)
Okay, Du willst das offenbar wirklich näher ergründen. Dann lege ich Dir die Lektüre des mehr als lesenswerten"Wie wirklich ist die Wirklichkeit" von Paul Watzlawick ans Herz. Das wird Dir helfen, zu erkennen, woran Du in Deinen Bemühen um Aufklärung bislang zwangsläufig gescheitert bist. Diese Erkanntnis als Basis wird es Dir um einiges leichter machen, die dem zugrunde liegenden Zusammenhänge zu verstehen und sinnvolle Ableitungen zu finden. --94.219.1.145 15:11, 23. Dez. 2014 (CET)
Danke für den gutgemeinten Tipp, aber auch Watzlawick wird mich nicht zum radikalen Konstruktivisten machen. Ich darf dir im Gegenzug Berger und Luckmann: "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" ans Herz legen. --84.135.8.14 15:50, 23. Dez. 2014 (CET)
Wenn Du eh alles besser weiß, dann mach Dein Ding alleine. Berger und Luckmann sind sicherlich dem "radikalen Konstruktivisten" näher, als Watzlawick, helfen Dir - anders als dieser - allerdings wenig bei Deinem Verständnisproblem. Aber da wirst Du erst weiterkommen, wenn Du ernsthaft bereit bist, Deine Ansichten weiterzuentwickeln. "Gutgemeint" und "radikal" demaskierern dein Ansinnen. --94.219.24.111 20:55, 24. Dez. 2014 (CET)
Ich bitte um Entschuldigung. Ich wollte keine Schärfe in unseren Gedankenaustausch bringen. "Radikaler Konstruktivist" habe ich im Sinne eines terminus technicus verwendet. Ich schätze, es ist unstrittig, dass Watzlawick den Radikalen Konstruktivismus vertreten hat und half, ihn zu verbreiten. Berger und Luckmann waren Sozialkonstruktivisten. Aus dem, was ich bisher in diesem Abschnitt schrieb, sollte klar werden, warum ich die beiden gegenüber Watzlawick bevorzuge: Radikaler Konstruktivismus bereitet m.E. Sinnlosigkeit und Nihilismus den Weg. Sozialkonstruktivismus macht es möglich, verschiedene Begründungszusammenhänge gegenüberzustellen und kritisch zu hinterfragen. Da das allerdings mit den Mitteln der Vernunft ins Leere läuft, benötigt man andere Mittel, um zu überzeugen. Ich hoffe, der Gedankengang ist klar geworden. --84.135.27.81 23:37, 24. Dez. 2014 (CET)

17. Dezember 2014[Bearbeiten]

Futur III?[Bearbeiten]

Ich weiß, offiziell gibt es das nicht, aber wie nennt man, die in dem Zitat benutzte Zeitform im Beitrag von „DonChaos“ am 17. 12. um 15:39 Uhr? --87.123.151.94 15:52, 17. Dez. 2014 (CET)

Sieht nach normalem Futur I aus, nur im Passiv. --mfb (Diskussion) 15:54, 17. Dez. 2014 (CET)
Das ist ganz normales Futur I Passiv. Und nebenbei übles Amtsdeutsch: Man beauftragt jemanden, aber nicht eine Untersuchung. Die gibt man in Auftrag. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:49, 17. Dez. 2014 (CET)
Futur III und wie man es verwenden können wird, findest du im Postillon! --Benutzer:Duckundwech 17:18, 17. Dez. 2014 (CET)
"[...] beschreibt ein Ereignis, das auch in Zukunft weiterhin in der Zukunft liegen wird, egal wie weit diese Zukunft bereits vorangeschritten ist." mMn kann es so ein Ereignis nicht geben, weil so ein Ereignis nie eintreten würde... --MrBurns (Diskussion) 18:42, 17. Dez. 2014 (CET)
Kann es nicht geben, wird es aber. --89.246.188.90 18:46, 17. Dez. 2014 (CET)
Bei Ereignissen, die irgendwann in der Zukunft geplant sind, aber nie wirklich stattfinden, reicht das Futur I: "der BER wird auch nächstes Jahr nicht eröffnet werden" bzw. "der BER wird nie eröffnet werden." --MrBurns (Diskussion) 18:48, 17. Dez. 2014 (CET)
Da es im Deutschen kein Futur als Zeitform gibt und die Aussage allgemeingültig ist, reicht auch das Präsens: Der BER wird nie eröffnet. Auch in Zukunft nicht. --93.219.24.86 12:44, 20. Dez. 2014 (CET)
Wie darf ich die Behauptung verstehen, es gebe „im Deutschen kein Futur als Zeitform“? Meine alte Duden-Grammatik jedenfalls nennt im Kapitel „Die Zeit“ das 1. Futur und das 2. Futur. --Jossi (Diskussion) 17:34, 22. Dez. 2014 (CET)
Es gibt (grammatikalisch) jede Menge Zeitformen vom Plusquamperfekt Konjunktiv bis zum Futur 2 Passiv. In der Umgangssprache wird allgemein fast nur noch Präsens und Perfekt benutzt, außer von Grammatikfans und Sprachpedanten wie z.B. Zerolevel (Diskussion). 17:38, 23. Dez. 2014 (CET)
Ja, stimmt, Futur II ist ja auch geschriebenen förmlicheren (Im Vergleich zu SMS, e-Mails ohne "offiziellen Charakter, Forendiskussionen, Wikipediadiskussionen,...) Texten schon am Aussterben. Vor allem im Bereich Journalismus, wo das Futur m.E. generell selten verwendet wird. Es wird eher Präsens verwendet: "wird frühestens fertig", "soll fertig werden", Zukünftiges ist im Journalismus fast immer entweder im Konjunktiv oder zumindest ohne "selbst ausgedachte" Aussage wie z.B. "Laut Max Mustermann passiert am 1.2.2015 X", außer es handelt sich um etwas das schon "entgültig festgelegt" ist, wie z.B. "Die nächste Fußball-EM beginnt am 10. Juni 2016" oder "das neue Y-Gesetz tritt am 1.1.2015 in Kraft". Zumindest ist das mein Eindruck vom Journalistendeutsch. Einige Besonderheiten sind wohl durch die Neutralität (bzw. bei einigen Medien nur darauf, dass man den anschein der Neutralität erwecken will) begründet, aber nicht alle Besonderheiten des Journalistendeutsch lassen sich damit begründen. --MrBurns (Diskussion) 18:18, 23. Dez. 2014 (CET)
Das Präsens statt Futur bei Zeitangaben (und analog Perfekt statt Futur II) ist übliches und gutes Deutsch. Grammatische Formen sind kein Selbstzweck; im Gegenteil, es bereichert die Sprache, wenn man mit Präsens oder Futur eine Aussage nuancieren kann: "Das Gesetz tritt am 01. Januar 2015 in Kraft" ist neutral, "das Gesetz wird am 01. Januar 2015 in Kraft treten" ist, je nach Kontext, eine nachdrückliche Versicherung, eine feierliche Ankündigung, eine Drohung etc. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:31, 23. Dez. 2014 (CET)
Ich hoffe, das Gesetz werde in Kraft gesetzt worden sein, da es als "alternativlos" beschrieben worden ist.  ;-) --Zerolevel (Diskussion) PS: 19:31, 23. Dez. 2014 (CET)

18. Dezember 2014[Bearbeiten]

Problem bei lateinischem Satz[Bearbeiten]

Hallo, ich habe Probleme bei diesem lateinischen Satz:
Me custodem flammarum semper fuisse confirmo
Wegen dem fuisse würde ich mal sagen, dass das ein AcI ist. Das -o weist auf ein Prädikat in der 1. Person Singular hin. Das me ist ein Akkusativ, sehr wahrscheinlich der Subjektsakkusativ, aber den Rest bekomme ich irgendwie nicht zusammen. Auch der Satz
Hoc Vestalis officium esse notum est!
bereitet mir Schwierigkeiten. --87.123.191.88 18:09, 18. Dez. 2014 (CET)

Zum ersten Satz:
Würde das "Me" nicht zum AcI gehören, dann wäre es ja Teil des Hauptsatzes. Der würde also lauten "Me confirmo." Die Übersetzung wäre dann in etwa sowas wie "Ich bestärke (wen oder was?) mich, dass ...". Syntaktisch vll. prinzipiell noch denkbar, aber spätestens semantisch nicht sehr sinnvoll. Also gehen wir davon aus, dass der Akkusativ "Me" zum AcI gehört. Der AcI (und damit der entsprechende Nebensatz in der Übersetzung) reicht also von "me custodem flammarum semper fuisse". In diesem lateinischen Satz kommt "custodem" von custos, custodis der Wächter und ist ebenfalls Akkusativ. Damit gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder es gehört zu me, also "Me custodem" und ist dann Teil des Subjekts oder aber der Infinitiv im AcI erfordert selbst einen eigenen Akkusativ; in diesem Fall wäre "me" das Subjekt und "custodem" wäre als Akkusativ zu übersetzen. "flammarum" kommt von flamma, das Feuer und ist Genitiv Plural. Der Infinitiv, also das Verb des Nebensatzes ist "fuisse", also eine Form von esse. "Sein" braucht keinen Akkusativ (ich bin wen?). Also übersetzen wir custodem als Teil des Subjekts. Da der Infinitiv ein Infinitiv Perfekt (und nicht Präsens oder Futur) ist, ist der AcI vorzeitig (und nicht gleichzeitig oder nachzeitig).
Ich bestärke, dass ich immer Wächter der Feuer gewesen war.
Ich hoffe, der Gedankengang ist halbwegs klar geworden. --88.130.110.249 19:10, 18. Dez. 2014 (CET)
Wenn ein vorzeitiger AcI bei einem Hauptsatz im Präsens steht, wird er in der einfachen Vergangenheit übersetzt, nicht im Plusquamperfekt. Confirmare heißt hier nicht „bestärken“, sondern „behaupten“ oder „versichern“.
Ich versichere, dass ich immer Wächterin der Flammen war.
Der zweite Satz enthält einen gleichzeitigen AcI und heißt übersetzt
Es ist bekannt, dass dies die Pflicht einer Vestalin ist!
Bist du jetzt fertig mt deinen Hausaufgaben und kannst fernsehen? --Φ (Diskussion) 19:17, 18. Dez. 2014 (CET)
Du hast zwar Recht, lieber Phi, ich bin Schüler. Aber nein, ich bin noch nicht fertig, ich habe aber während ich den Text zu Ende übersetzt und mit den nachfolgenden Aufgaben weitergemacht (bin aber noch nicht fertig). Und nein, wenn ich fertig bin, werde ich nicht fernsehen, sondern an einer Baustelle in meinem BNR weiterarbeiten. Trotzdem danke für die Hilfe Phi und natürlich 88.130.110.249! --87.123.191.88 19:32, 18. Dez. 2014 (CET)
Na, dann ist es ja gut! --Φ (Diskussion) 19:33, 18. Dez. 2014 (CET)
Streng genommen ist "custodem" als Prädikatsnomen Teil des Prädikats, nicht des Subjekts. Trotzdem nett erklärt. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:40, 18. Dez. 2014 (CET)
Kann man es streng wörtlich übersetzt mit "als" denken:
    Mich (als) Wächter der Flammen immer gewesen zu sein, bestätige ich.
? --217.84.100.230 14:00, 20. Dez. 2014 (CET)
Das als einen deutschen Satz zu sein glaubst du aber nicht wirklich, oder? ;) Der aci als lateinische Möglichkeit einer untergeordneten Aussage funktioniert so im Deutschen nicht und muss also anders ausgedrückt werden (nämlich meist als Objektsatz). Es geht im Deutschen nur bei Verben der Wahrnehmung: "Ich sehe/höre/rieche dich kommen", aber nicht "ich weiß dich kommen". Grüße Dumbox (Diskussion) 14:09, 20. Dez. 2014 (CET)
lol, nee. Nur, wie man die lateinische Konstruktion nachvollziehen kann. Danke für den vergleichbaren Satzbau mit Verben der Wahrnehmung! ;o]) --217.84.117.245 22:47, 20. Dez. 2014 (CET)
Das folgende ist nicht das, was dir deine Grammatik als richtig verkaufen wird, aber wörtliche Übersetzung bei einem AcI ist doch prinzipiell möglich, zumindest wenn das Subjekt des Hauptsatzes und der Akkusativ dieselbe Person sind (so wie im ersten Beispiel).
Ich versichere immer Wächter der Flammen gewesen zu sein.
Dieser Gedanke hat mir zumindest früher geholfen: Wenn man zu schnell/nicht sorgfältig übersetzt (oder wenn man aus irgendwelchen Gründen nicht auf die Idee kommt, dass das ein AcI ist), dann kann man ja spontan mal übersehen, dass das ein AcI ist. Wenn man dann so wie ich oben den Infinitiv als Infinitiv übersetzt hat ("gewesen zu sein"), dann kommt man zwangsläufig an die Stelle, wo der Akkusativ einfach nicht mehr in den Satz passt. Und genau dann sollte man doch noch feststellen, dass das ein AcI ist. --88.130.69.208 04:26, 24. Dez. 2014 (CET)

20. Dezember 2014[Bearbeiten]

Türken als Stellvertreter für Migranten[Bearbeiten]

Zuerst die Frage: gibt es einen objektiven Grund, warum, wenn es um Migranten geht, seitens der Medien und der Politik immer Türken (seltener: Muslime) als Beispiele genommen werden? Und jetzt etwas, was eigentlich nicht in die Auskunft gehört, was mich aber zur Frage motivierte... Wenn ich mich umschaue, sehe ich Vertreter von Dutzenden von Nationen. Ich habe nämlich eine Vermutung, dass diese Türkenlastigkeit der Migrantenthemen in den Medien einer der Gründe für den Erfolg der PEGIDA ist. Man weiß, dass 20% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat - und in den Medien kommen bei "Migrationshintergrund" immer nur Türken zur Sprache (egal ob es um die doppelte Staatsangehörigkeit, den unternehmerischen Erfolg, das bayerische Deutschsprechgebot, oder die Diskriminierung bei der Jobsuche geht), so dass unterbewusst der "Eindruck" entsteht, 20% der Bevölkerung seien Türken.... Wäre sogar mal interessant, hierzulande Menschen zu befragen, wie viele Prozent der Migranten Türken sind, ihrer Meinung nach...--Alexmagnus Fragen? 01:00, 20. Dez. 2014 (CET)

Sie sind zumindest nach diversen Grafiken die mit Abstand größte Gruppe. --mfb (Diskussion) 02:36, 20. Dez. 2014 (CET)
Mit den Italienern, der zweitgrößten Gruppe, gibt es eine mehrtausendjährige gemeinsame kulturelle Basis. Mit der drittgrößten Gruppe, den Polen, gibt es Familienbande, da kann man auch Schlesien- und Pommerndeutschpolen dazuzählen, die viertgrößte Gruppe der "Russen" sind mehrheitlich wohl eher Russlanddeutsche. Die restlichen Gruppen sind *zusammengenommen* gerade mal halb so viele wie die Türken.
Dazu kommt noch, dass die hier lebenden Türken eben durch sehr konservative Wertvorstellungen und vor allem die andere Religion auch mittelfristig nicht mit der Mehrheitsbevölkerung vermischen werden. -- Janka (Diskussion) 03:00, 20. Dez. 2014 (CET)
Ohne der Pegida anzugehören einfach mal die Feststellung, daß es denen vor allem um die geht, die anders aussehen und anders sprechen. Und mögen da westdeutsche Politiker meist an türkisch-kurdische Einwanderer denken, gehts eigentlich um Schwarzhaarige und Braunäugige, welche nicht zu "uns" passen. Dieses Klischee ist eben ein solches, und nur mit der Darstellung begründbar, welche viel zu lange der türkisch-nationalistischen Politik folgte, nachdem jeder ein "Türke" ist, der Türkissch spricht, sowie Vertreter der zyprischen und griechischstaatlichen Minderheiten. Das Problem ist ja eben eher, daß auch Araber, Kurden, Aramäer, Palästinenser und selbst frankophone Algerier (Tunesier) klischeehaft zu Türken, als Gleichsetzung für "Osmanen" gebraucht werden. Und auch die muslimisch-türkophile Grundeinstellung muslimischer Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien erleichtern diese Stigmatesierung mit einer vermeintlich geringerwertigern oder angesehenen Gruppe. Übrigens hassen die Betroffenen auch "Polen", "Russen samt Russlanddeutschen" und "Kanaken" allgemein, die meisten Kontinentaltürken passen da nur famos ins Klischee, und werden so pauschaliert.Oliver S.Y. (Diskussion) 03:05, 20. Dez. 2014 (CET) PS: In Berlin werden übrigens die meisten "italienischen Restaurants" von Libanesen bzw. Palästinensern und entsprechend deklarierten "Staatenlosen" betrieben, wer will es da nicht verstehen, daß Italiener unters gleiche Stigma fallen.Oliver S.Y. (Diskussion) 03:05, 20. Dez. 2014 (CET)
Was die Pegida-Komiker antreibt, ist sowieso kaum nachvollziehbar, gibbet doch in Dresden, Sachsen allgemein, kaum faktische Ausländer und eingebürgerte Ausländer. Es ging aber nicht um Pegida, sondern um die Berichterstattung. -- Janka (Diskussion) 03:14, 20. Dez. 2014 (CET)
Wahrscheinlich haben sie gerade deshalb Angst, denn sie kennen diese Anderen nicht persönlich. --Franz (Fg68at) 10:35, 20. Dez. 2014 (CET)
Gerade ältere/weniger gebildete - fällt mir vor allem bei meinen Eltern immer wieder auf - kennen den Begriff "Moslems" nicht (bzw. kennen ihn natürlich mittlerweile schon, verwenden ihn aber nicht oder kaum) und sprechen stattdessen von den "Türken". Eigentlich logisch: Über Jahrhunderte hinweg waren die Türken diejenigen Moslems, mit denen die Europäer am meisten in Kontakt kamen.--Antemister (Diskussion) 10:44, 20. Dez. 2014 (CET)
Der große Anteil der Türken unter den Einwanderern ist der handfeste Grund. Dazu kommt entscheidend hinzu, dass Türken als »fremder« wahrgenommen werden, weil sie eine andere Religion haben, eine ganz andere Sprache, andere Gewürze usw. Im Hintergrund steht dabei die historische Feindschaft zwischen Osmanen und Europäern, älter noch die zwischen Christen und Muslimen (begleitet von einer ebenso alten Schwärmerei für den Orient). Das lädt die Sache weit mehr auf als tatsächlich vorhandene Probleme es rechtfertigen würden. Und schließlich hat der islamistische Terror alte Ängste und Feindschaften wiederbelebt. Da wird dann auch mal ein türkischstämmiger Gemüsehändler in dritter Generation in Haftung genommen oder eine deutsche Journalistin mit türkischem Namen aufgefordert, sich entschiedener vom IS zu distanzieren. Rainer Z ... 11:24, 20. Dez. 2014 (CET)
Im übrigen, um diese Feststellung die implizit jeder hat auch mal ausdrücklich zu schreiben. Von allen hier im Land lebenden Ausländern fällt praktisch nur die Teilgruppe der Moslems (OK, die Roma auch, aber bei denen ist es wieder etwas anders) in einem Maße negativ auf, um das Thema gesellschaftlich relevant zu machen.--Antemister (Diskussion) 11:41, 20. Dez. 2014 (CET)
Naja, 1992 waren eher die Vietnamesen die Gearschten in Rostock, obwohl die, meines Wissens 1. weniger muslimisch geprägt sind und 2. eher nicht zu der Gruppe gehört, die besonders negativ aufgefallen sind und auffallen. --112.198.77.220 11:53, 20. Dez. 2014 (CET)
Nein, Antemister, diese Feststellung (die sich bei näherer Betrachtung ziemlich sicher als Vorurteil entlarven würde - die Statistik will ich sehen...) hat definitiv nicht "implizit jeder". Wenn du sowas erzählst, dann sprich für dich, nicht für andere oder gar jeden. --Eike (Diskussion) 12:47, 20. Dez. 2014 (CET)

Zwischenfrage: Was ist denn mit Japanern? Oder gibt es für sie sogar bei den Rechten einen Bonus? --112.198.77.220 11:51, 20. Dez. 2014 (CET)

Die nicken höflich, wenn man sie beleidigt, weil sie kein Wort verstanden haben. Versucht man einen Japaner zu verprügeln, klappt das nicht, weil die alle ^__^; im Sportverein Aikido machen und der Hooligan am Japaner vorbei in den Matsch fällt. -- Janka (Diskussion) 14:25, 20. Dez. 2014 (CET)
Auch sichtbar, dass "HoGeSa" vor allem deshalb völlig im Sande verlaufen ist, weil deren erklärte Gegner gar nicht aufgelaufen ist. Und so Hooligans, die sich mit Polizisten prügeln, dass hatten wir schon, dafür brauchen wir "HoGeSa" nicht. -- Janka (Diskussion) 14:30, 20. Dez. 2014 (CET)
Ist ja interessant, dass du gerne Japaner beleidigst und verprügelst. Behalte doch bitte deine Vorurteile für dich. --2.246.16.88 23:59, 20. Dez. 2014 (CET)
Welche? Dass Hooligans Japaner verprügeln? Das stelle ich mir wie schon geschrieben sehr lustig vor. -- Janka (Diskussion) 16:09, 21. Dez. 2014 (CET)

Dass die Türken die zahlreichste Gruppe unter den Migranten ist, weiß ich schon. Aber - von der absoluten, geschweige denn so überwältigenden wie ihre Medienpräsenz in den Migrantenthemen, Mehrheit, sind sie weit entfernt. Und das unabhängig vom Thema - egal ob es um etwas geht, wobei der Migrant als etwas Positives wahrgenommen werden soll oder als etwas Negatives. Daher ist das mit den Klischees (andere Kultur, historische Feindschaft u.ä.) mir nicht ganz klar. Warum stärken die Medien das Klischee eines Migranten als Türken? Die hier genannten Italiener, Polen und "Russen" sind vielleicht äußerlich unauffälliger, haben es aber mit gleichen Themen zu tun. Übrigens, mich hat erstaunt, dass es so viele Italiener in Deutschland gibt - ich hätte eher Vietnamesen in der Top-4 erwartet. So viel zum Thema Klischee... --Alexmagnus Fragen? 12:09, 20. Dez. 2014 (CET)

Zudem kommt, dass die Politik tätig wird, wenn es brennt. Zum brennen bringen es die, die sich nicht anpassen wollen und es besser meinen und die friedlichen untergraben. Die Politik sollte für die friedlichen dasein, stattdessen setzt sie sich mit den Kravallmachern an einen Tisch und das zum Schaden der friedlichen. Es mag ein Aspekt sein, dass friedliche Leute Steuereinnahmen verursachen, aber keine Waffen handeln. --Hans Haase (有问题吗) 12:56, 20. Dez. 2014 (CET)
»Warum stärken die Medien das Klischee eines Migranten als Türken?« Italiener und Polen haben nicht mit den gleichen Problemen zu tun. Schon weil sie EU-Bürger sind und aus dem Schengen-Raum kommen. Wenn sie religiös sind, können sie in bestehende Kirchen gehen. Die Frauen pflegen generell kein Kopftuch zu tragen. Da fällt so manches weg bzw. ist in den letzten Jahrzehnten weggefallen. Und was Religionsdinge angeht: Italiener und Polen sind in den letzten Jahrzehnten eher säkularer geworden, unter türkischen Einwanderern gibt es gegenteilige Tendenzen. In meinen ersten dreißig Lebensjahren sah ich Kopftücher nur bei alten anatolischen Mütterchen, Häkelmützchen bei ihren Männern. In türkischen Läden standen stolz Regale mit Yeni Rakı und Villa-Doluca-Wein, gerne mit einem Atatürk-Bild darüber. Dass junge Frauen Kopftuch tragen ist mir erst in den 90ern aufgefallen, Schnaps, Wein und Atatürk sind aus den Imbissen verschwunden, dafür steht immer öfter »halal« außen dran. Ganz klar sind mir die Gründe für diesen Umschwung bei einem Teil der türkischen Einwanderer(kinder) nicht. Fatalerweise taugt er Fremdenfeinden als Indiz für eine »Islamisierung Europas«. Rainer Z ... 15:33, 20. Dez. 2014 (CET)
Wobei ich hier auch schon in echten italienischen Pizzerien Hinweise auf halal gelesen haben. Zusammen mit vegetarisch, glutenfrei and what else.. was aber andernorts tatsächlich schon länger üblich ist, dass man nicht davon ausgeht, dass alle gleich sind und alle dieselben Bedürfnisse haben. -- southpark 16:07, 20. Dez. 2014 (CET)

Diesen Artikel über die Lebenserfahrungen einer Deutschtürkin in Deutschland fand ich sehr lesenswert. Passt auch ein Stück weit zu den von Rainer Z. beschriebenen Beobachtungen. --slg (Diskussion) 17:39, 20. Dez. 2014 (CET)

@Antemister: Dein Statement, dass nur die Moslems negativ auffallen, geht an der Sache vorbei. Dann wären sie "selbt schuld" usw. Es hat Agressionen gegen orientalisch aussehende Menschen gegeben, Vorbehalte sowieso, es hat aber auch schon schlimmste Aggressionen gegen Asiaten (z.B. aus Vietnam) gegeben: Moslems?. Es hat schlimmste Angriffe auf Afrikaner gegeben (aus Angola usw.) - Moslems? Da passt doch Einiges nicht zusammen. Das kann man nicht einmal als "Ausländerfeindlichkeit" oder "Fremdenhass" bezeichnen, wie es seriöse Zeitungen gerne tun oder Politiker, auch solche, die von mir ansonsten hoch geschätzt werden. "Ausländerfeindlichleit" und "Fremdenhass" sind Unworte, schlimme Euphemismen. Mir ist noch niemals bekannt geworden, dass Niederländer, Isländer oder weiße US-Amerikaner Ziele ausländerfeindlicher Agressionen waren. Umgekehrt, ein in Deutschland geborener Migrantensohn in der 2. oder 3. Generation oder ein Schwarzer, beide lange mit deutschem Pass und sehr guten Deutschkenntnissen, muss sich trotzdem in bestimmten Stadtbezirken vor bestimmten Leuten in acht nehmen. Wer einen verkloppt, fragt nämlich nicht vorher nach dem Personalausweis! Da hilft auch die beste Integration nicht. Und wenn jemand nur auf Grund seines Namens bei Bewerbungen abgelehnt wird, dem hilft seine eigene Integrationsleistung auch nichts. Bestimmte Leute wollen auch nicht - trotz evtl. gegenteiliger Aussage -, dass die Integration gelingt. Es geht auch nicht ums Kopftuch. Ein Kopftuch tragen oft auch alte russlanddeutsche Frauen, da sagt keiner was, völlig egal, aber nicht egal bei jungen Türkinnen, die haben nämlich die falsche Religion, nämlich eine nichtchristliche. <Zynismus-Modus wieder aus>. Was vornehm als Ausländerfeindlichkeit bezeichnet wird ist nichts anderes als plumper Rassismus. Und genau das ist auch der Hintergrund bei den pseudobürgerlich getarnten Protesten á la Pegida. Die eigentlich Rechtsradikalen sagen es nur deutlicher. --Dioskorides (Diskussion) 19:19, 20. Dez. 2014 (CET)

+1 --Chricho ¹ ² ³ 14:51, 21. Dez. 2014 (CET)

Ein Grund könnte sein, daß Erdogan der einzige mir bekannte Staatschef ist, der seine Auswanderer so intensiv in sein Kalkül einbezieht. @Dioskorides: Das Positionspapier von Pefinda haben Sie gelesen? Anhaltspunkte für Rassismus gefunden?--80.129.189.193 13:26, 21. Dez. 2014 (CET) @Eike sauer:: Letztlich ist das die Erfahrung die ich meinem Umfeld seit jetzt fat einem Jahrzehnt mache. Moslems, das ist was zum Nase rümpfen, wird mehr oder weniger deutlich von fast jedem so geäußert den ich kenne. Ich denke nicht, dass ich in einer anderen Welt lebe. @Janka:, 112.198, Japaner können seit 1905 (spätestens) als "Weiße ehrenhalber" gelten. @Dioskorides:, du solltest nicht zwischen der Denkweise im gesellschaftlichen Mainstream mit den Einstellungen krimineller Nazis .verwechseln. Weiße können nicht Opfer solche Typen werden, denn sie werden ja gar nicht als Fremde erkannt. Spätestens seit 9/11 hat sich doch in der westlichen Welt die Haltung herausgebildet, das Moslems erstmal Barbaren sind, die in die westliche Gesellschaft erst integriert werden müssen (früher hätte man "zivilisiert" gesagt). Interessant ist, dass sich diese Haltung so wohl bei den Islamfreunden als auch den Islamgegnern so findet, nur deren Reaktion auf diese Haltung ist unterschiedlich. Letztlich tirfft das aber (nur) die Moslems, die sich integrieren wollen, aber dennoch nicht akzeptiert werden von der Gesellschaft.--Antemister (Diskussion) 14:37, 21. Dez. 2014 (CET)

Bitte sag mir, dass dir der extreme Unterschied zwischen "fällt praktisch nur die Teilgruppe der Moslems [...] negativ auf" und "das ist was zum Nase rümpfen, wird mehr oder weniger deutlich von fast jedem so geäußert den ich kenne" klar ist. Möchtest du ersteres nun zurücknehmen, belegen oder einfach mal als unbelegte Herabwürdigung im Raum stehen lassen? --Eike (Diskussion) 15:52, 21. Dez. 2014 (CET)
Die beiden Aussagen haben eig. nichts miteinander zu tun, zumindest war das nicht angedacht. Wobei erstere Aussage ohnehin mehr darum geht dass die "Moslems" vor allem auch durch die Presse heutzutage auch so inszeniert werden wie von mir beschrieben.--Antemister (Diskussion) 19:58, 21. Dez. 2014 (CET)
Es ist mir eigentlich egal, was Hooligans, Pegida-Demonstranten oder sonstwer über Japaner oder andere Ausländer denken. Das ist nämlich sowieso ein ganz kleiner Hirnfurz und es lohnt sich nicht, sich damit zu beschäftigen. Die Urspungsunterstellung war doch, dass die Medien, Politiker oder sonstwer sich immer die hier lebenden Türken herauspicken, wenn sie Ausländer, die Probleme machen könnten meinen. Und für dieses Herauspicken der Türken gibt es eben nachvollziehbare Gründe, vor allem die große Anzahl und das Auffallen im Alltag durch lustige Kopfbedeckungen, komische Gerüche im Treppenhaus und große Familienfeiern im Hochhaus mit viel zu vielen quirligen Kindern, auch nach 22 Uhr. Völlig harmlos, reicht aber, um den deutschen Michel aber bereits hochgradig zu erregen. Ist ja ein Ausländer, der kennt die hiesigen Regeln nicht.
Das trifft auf den in Deutschland lebenden Japaner nicht zu. Der fällt nämlich praktisch gar nicht auf, weil es ihn außerhalb von Düsseldorf-Oberkassel praktisch nicht gibt, dort gibbet keine Hochhäuser und selbst wenn, wäre der Durchschnittsjapaner genauso regelversessen wie der Durchschnittsdeutsche. (Geh mal als Deutscher nach Japan, du wirst dir wie ein Italiener/Grieche/Türke vorkommen...)
Es gibt in Oberkassel auch nur wenig Hooligans. Muss es einen Zusammenhang geben. -- Janka (Diskussion) 16:01, 21. Dez. 2014 (CET)


Zur ursprünglichen Frage, unabhängig von Pegida: Prototypentheorie. --Chricho ¹ ² ³ 14:51, 21. Dez. 2014 (CET)

Im deutschen Land sind die Türken die allerstärkste Immigrantengruppe, deshalb wohl diese Generalisierung. In Österreich halten sich Leute aus Ex-Jugoslawien und der Türkei ziemlich die Waage, weshalb sie auch zwangsweise Deutsch lernen müssen, um überhaupt untereinander reden zu können. Serben und Kroaten sind auch meist nicht so anfällig für großtürkische Propaganda, da ihre Völker in der Vergangenheit eher nicht so positive Erfahrungen mit den Osmanen/Türken gemacht haben, Stichwort: Knabenlese, Janitscharen, Akinci, ... --22:07, 24. Dez. 2014 (CET)

Beispielsuche: menschliche Adjektive für Dinge[Bearbeiten]

Für meinen Abschnitt schwule XXX, lesbische XXX, homosexuelle XXX suche ich weitere Beispiele

  • Eine Kirche kann keinen Glauben haben, trotzdem gibt es katholische, evangelische, episkopale, etc. Kirchen
  • Eine Zeitschrift, eine Bar haben kein Geschlecht und keine sexuelle Orientierung, trotzdem gibt es schwule / lesbische / homosexuelle Zeitschriften, Lokale, Bars, Saunen, etc. Hier ist es sogar im Duden und anderen Wörterbüchern vermerkt (und nur hier erfahre ich immer wieder starke Gegenwehr): homosexuell 2) für Homosexuelle und deren Interessen bestimmt schwul 1.c.) für (männliche) Homosexuelle bestimmt, geschaffen
  • Im politischen Leben haben Parteien oft Farbkennzeichnungen, die dann in der Presse im Land (wie die Bedeutung bekannt ist) verwendet werden: In Österreich prominente Beispiele sind das Rote Wien / sozialistische Wien, der rote Gemeindebau / sozialistischen Gemeindebau, der schwarze Bezirk, etc.

Gibt es so etwas auch in anderen Bereichen, wo primär für Menschen gedachte Adjektive auch für Dinge benutzt werden, weil sie a) für sie bestimmt sind b) von ihnen gemacht / von ihnen beeinflusst wurden? --Franz (Fg68at) 10:56, 20. Dez. 2014 (CET)

Leider ja: freundliches Wetter, asoziale Marktwirtschaft, intelligente Bombe, konspirative Wohnung - meinst du so etwas ? Hier diskutiert . Man käme weiter, wenn man wüsste, wie diese Verwendung genannt wird... GEEZER… nil nisi bene 11:12, 20. Dez. 2014 (CET)
Warum »leider«? Gelegentlich kommt es zu Unfällen, aber meistens funktionieren solche Konstruktionen prima, auch wenn sie nicht ganz der klassischen Logik gehorchen, Sprache hat ihre eigene. Rainer Z ... 11:29, 20. Dez. 2014 (CET)
Ich weiss nicht, ob es der Disk. hier weiterhilft, aber solche anthropologisch assoziierten Adjektive können auch zu grundsätzlich falschen Sichtweisen führen (selbst wenn sie nicht auf Dinge verwendet werden: liebevolle Delphinmutter [gibt es hasserfüllte Delphinmütter? Oder liebevolle [[Rabenvögel|Raben]mütter?). Es gibt genausowenig katholische Kinder wie muslimische oder atheistische Kinder: Sie werden erst dazu gemacht. Es gibt auch keinen menschenverachtenden Philosophien oder einen stereotypen schwulen Lebensstil - das sind u.M.n. schnelle Vereinfachungen (Stereotypisierungen), um differenziertes Denken zu vermeiden. Aber nur nebenbei... GEEZER… nil nisi bene 11:58, 20. Dez. 2014 (CET)
Zumindest bei deinen Beispielen: Personifikation. Trifft auf die evangelische Kirche aber nicht zu denke ich, denn hier bezieht sich "evangelisch" etc. klar auf die Religionsgemeinschaft. --mfb (Diskussion) 11:30, 20. Dez. 2014 (CET)
Bei der katholischen Kirche ebenso: katholische Christen sind ja keine allumfassenden Christen, sondern sie gehören der allumfassenden ("katholischen") Kirche an.
In Wahrheit handelt es sich bei allen Deinen Beispielen, Franz, um Ausdrücke für Abstraktionsstufen, für die das Deutsche oft keine eigenen Adjektive hat, manchmal aber schon: so unterscheidet man verschiedene Astraktionsstufen bei einem realen und einem reellen Schwiegersohn, bei einem fremdsprachigen Text und einer fremdsprachlichen Philologie, bei dem idealen, dem ideellen und dem idealischen Gedanken, bei einem weiblichen und einem weibischen Charakter, beim grammatischen Satz und der grammatikalischen Regel, beim Dichter und beim Dichterling. Der Lateiner unterscheidet Afer, den Afrikaner, vom Africus, der zu den Afrikanern gehört, und dem Africanus, der bloß mit den Afrikanern zu tun hat.
Alle diese Wörter sind Beispiele dafür, wie in der Sprache verschieden enge Beziehungskreise um einen Gegenstand ikonisch ausgedrückt werden. Oft ist es aber auch anders, und man muß sich für alle Abstraktionsstufen mit einem einzigen undifferenzierten Wort begnügen. Zu diesen Wörtern gehören Deine Beispiele.
Was für die eine Sorte Wörter gilt, muß aber nicht unbedingt auf alle zutreffen. Ob eine Wendung akzeptabel ist oder nicht, entscheidet man in der Sprachwissenschaft daran, ob sie von Muttersprachlern für grammatisch (vulgo "richtiges Deutsch") gehalten werden oder nicht, und wenn sie grammatisch sind, ob sie Anstoß erregen oder nicht. Dazu muß man Erhebungen machen oder, wenn man das nicht will oder kann, sich ein festgesetztes Textkorpus vornehmen und anhand festgesetzter Kriterien entscheiden, ob die Wendung darin vorkommt, nicht vorkommt, vergleichsweise üblich oder unüblich ist. Dann kann man eine Aussage machen, die man unter bestimmten Umständen aus dem Korpus auf eine Gattung, eine Sprachstufe, einen Dialekt usw. extrapolieren kann. Das ist eine schöne und spannende Aufgabe, bei der ich Dir viel Spaß wünsche; die Beispiele, die Du auf Deiner Unterseite zusammengetragen hast, sind allerdings aus sprachwissenschaftlicher bzw. korpuslinguistischer Sicht nicht aussagekräftig. Meine eigene Einschätzung als Muttersprachler: homosexuelle Zeitschrift habe ich noch nie gehört und finde ich ungrammatisch. --93.219.24.86 12:19, 20. Dez. 2014 (CET)
Zumindest bei schwul und homosexuell kann man stattdessen auch Komposita mit -en bilden: Schwulensauna, Homosexuellenzeitschrift etc. Bei lesbisch ist die korrekte Substantivierung ungebräuchlich geworden bzw nur noch für die Einwohnerinnen der falsch ausgesprochenen Insel üblich. Da heißt es dann Lesbendisco statt korrekt Lesbierinnendisco. Der Katholikentag geht auch noch, aber Evangelischentag wäre doch sehr grenzwertig. --Rôtkæppchen₆₈ 12:39, 20. Dez. 2014 (CET)
Ich dachte, das heißt Protestantentag? :-P --93.219.24.86 13:07, 20. Dez. 2014 (CET)
amtlich Kirchentag. --Rôtkæppchen₆₈ 13:14, 20. Dez. 2014 (CET)

Adjektive wie homosexuell, humanitär, sozial usw. bezeichnen über die personenbezogene Grundbedeutung hinaus auch einen Bezug auf das abgeleitete Substantiv. Eine homosexuelle Party ist also eine Party mit Bezug auf und besucht von Homosexuellen, eine humanitäre Katastrophe ist eine Katastrophe für die Menschlichkeit und natürlich keine menschenfreundliche Katastrophe, die soziale Frage ist die Frage, wie das soziale Leben weniger ungerecht gestaltet werden könnte. Alles ganz normal. --Φ (Diskussion) 13:35, 20. Dez. 2014 (CET)

Da bin ich nicht sicher: es gibt in Deutschen gerade bei Gruppenbezeichnungen bzw. Zugehörigkeitsangaben eine gewisse Bevorzugung des Substantivs. Man würde zum Beispiel nicht sagen: *Mr. Smith ist amerikanisch, wohl aber: Mr. Smith ist Amerikaner. Im Englischen und in den romanischen Sprachen ist das ganz anders, da bevorzugt man auch in solchen Fällen das Adjektiv, sei es in prädikativer (Mr. Lupin is French.) oder in attributiver Stellung (la planification familiale 'die Familienplanung').
Ich würde tatsächlich mit der Wendung *homosexuelle Party nichts anfangen können; unter einer Homosexuellenparty könnte ich mir wohl etwas vorstellen, nämlich eine Party, auf der sich Homosexuelle treffen. Ich bin allerdings auch nicht homosexuell und kenne die Szene nicht. Vielleicht ist das ja Jargon? --93.219.24.86 13:51, 20. Dez. 2014 (CET)
Ich würd's Metonymie nennen. Dass das Phänomen alt und häufig ist, sieht man an Wörtern wie "gesund" (gesunder Mensch/gesundes Essen), oder etwas neuer "krank" (eine kranke Idee) oder "verrückt". Grüße Dumbox (Diskussion) 13:56, 20. Dez. 2014 (CET)
Du hast gewiß recht -- aber geht's dem OP nicht darum, zu beweisen, daß Wendungen wie homosexuelle Party konventionalisiert sind? Soweit ich ihn verstanden habe, möchte er solche Figuren in der Wikipedia einsetzen und sucht dazu Argumente. M.E. spielt da eher eine Rolle, ob es sich bei der genannten Metonymie um eine so sehr in den üblichen Sprachgebrauch eingegangene Katachrese handelt, daß sie sich mit dem Enzyklopädiestil verträgt. Da hätte ich meine Zweifel, denn mir erscheint so was eher als okkasionelle Figur. --93.219.24.86 16:07, 20. Dez. 2014 (CET)
Wenn der OP solches im Sinn hatte, stimme ich dir ganz zu. Immerhin geht er ja offenbar korrekt ans Werk und sucht nach Häufigkeiten. Je nachdem, ob sich diese in signifikantem Maße finden lassen, kann man vielleicht von Katachrese sprechen -- oder eben nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:24, 20. Dez. 2014 (CET)

@IP: Meine eigene Einschätzung als Muttersprachler: homosexuelle Zeitschrift habe ich noch nie gehört und finde ich ungrammatisch. Einfall: Das könnte auch damit zusammenhängen, dass du wenig mit dem Thema befasst bist. Menschen die sich mehr mit einem Thema beschäftigen, verkürzen / vereinfachen eher. Ja, dazu passt auch das während meiner Schreiberei von dir kommende Ich bin allerdings auch nicht homosexuell und kenne die Szene nicht.

Dazu fällt mir noch ein: Eine homosexuelle Zeitschrift enthält Schreiberei über Homosexualität, über homosexuelles Leben, primär für Homosexuelle und andere gleichgeschlechtlich empfindende Menschen. Ist eine Zeitschrift für Homosexuelle nur für rein Homosexuelle? Sollte sie dann nicht besser Zeitschrift für Homosexuelle, Bisexuelle und Bi-Neugierige heißen, weil diese sie ja auch lesen? Und dürfen auf einer Homosexuellenparty keine Bisexuellen rein, die gleichgeschlechtlich empfindende Mensch kennenlernen wollen? Und homosexuelles Verhalten will nie jemand in Verhalten von Homosexuellen umwandeln. Gut es ist auch kein Ding, sondern eine Handlung. --Franz (Fg68at) 18:45, 20. Dez. 2014 (CET)

Wenn Stahlhelme aus Stahl sind – woraus macht man dann Hundefutter? --93.219.24.86 22:46, 20. Dez. 2014 (CET)
Ähhh, da steh ich jetzt auf der Leitung ... ??? --Franz (Fg68at) 00:16, 21. Dez. 2014 (CET)
Ja, offensichtlich. Wortbildungen und der Zusammenhang zwischen Form und Bedeutung sind kontextabhängig. — Daniel FR (Séparée) 23:43, 21. Dez. 2014 (CET)
Ich kenn den Satz nicht mit Hundefutter, sondern mit Babyöl. --P.C. 09:11, 23. Dez. 2014 (CET)

21. Dezember 2014[Bearbeiten]

Ergebnisverkündung[Bearbeiten]

Deutschland hat ja mal wieder ein neues "Supertalent" und die Art der Ergebnisverkündung scheint sich ja oft zu ändern. Früher hat der Moderator viel gequasselt und ließ die Kandidaten lange zappeln, heute geht es ziemlich schnell und auch nicht mehr einzelnd, sondern in Gruppen. Von 12 Kandidaten sollten erst die besten 3 verkündet werden und das in Vierergruppen. Unsinnig war, dass in der ersten Vierergruppe schon 2 zu den besten 3 gehören. Bei der zweiten Vierergruppe war dann eigentlich klar, dass diese ganz enttäuscht werden würde, denn wenn da der letzte Top-3-Kandidat dabei gewesen wäre, hätte die dritte Vierergruppe gar nichts mehr zu melden. Lernt man da als Moderator, der das öfters macht, nicht vorher, wie man clever Ergebnisse verkündet? Da gibt es doch bestimmt Strategien, welche Kandidaten wie zusammensteckt. Gibt es vielleicht Artikel, die so etwas direkt ansprechen? --2.246.16.88 01:02, 21. Dez. 2014 (CET)

"Moderator" ist keine geschützte Berufsbezeichnung - das kann jeder Hansel machen. Zum Rest: siehe Einschaltquote. Bei den Zuschauergruppen, die manche Sender so anpeilen, scheint man die am besten mit viel Müll und Schwachsinn zu halten. --88.130.75.116 04:14, 21. Dez. 2014 (CET)
Es dürfte nicht nur am Moderator liegen, sondern wie die Show vorher konzipiert wird.
Literatur findet sich in GoogleBooks mit => Spannung casting shows <= also "wie wird der Spannungsbogen (da unten auch Lit. zu TV) aufgebaut". Dass die da auch mal rumprobieren und etwas Neues erfinden wollen, ist nur normal. Wenns klappt, hat man die Urheberrechte dafür, wenn nicht, hat man 'was gelernt. Wichtig ist aber nicht nur die Spannung - sondern auch die Entspannung hinterher... GEEZER… nil nisi bene 10:34, 21. Dez. 2014 (CET)
Das ultimative Showkonzept hatte schon vor Jahren Jean-Jacques Gelee: Ja, das ist ein völlig neuer Ansatz. Da gibt's keine Fragen, keine Kandidaten, kein Haha und Hihi, da haut's einfach eine halbe Stunde lang eine Million in kleinen Scheinen von der Decke und was'de mit'm Arsch auffängst darfste behalten. Zwei Prozent gehen an den Arbeitskreis "Niveau am Bildschirm". -- Janka (Diskussion) 13:57, 21. Dez. 2014 (CET)
Es ist eine Schande - EINE SCHANDE!!! - dass jemand bei (a) einem solchen Namen und (b) bei solchen Aussagen (Gelee royal!) noch keinen eigenen Artikel hat. Eine Schande! GEEZER… nil nisi bene 17:24, 21. Dez. 2014 (CET)
Hier eher Gelee rektal. *scnr* --Rôtkæppchen₆₈ 18:25, 21. Dez. 2014 (CET)
Stenkelfeld -- Janka (Diskussion) 01:44, 22. Dez. 2014 (CET)
Oh! Virtuell. Schade... GEEZER… nil nisi bene 18:33, 22. Dez. 2014 (CET)

LMTP in der Praxis?[Bearbeiten]

Gibt es eigentlich ein Beispiel für unter Windows funktionierende LMTP-Clients, die auch z. B. von Mitarbeitern eines Unternehmens für die internen Kommunikation eingesetzt werden? Oder ist dieses Protokoll inzwischen mehr oder weniger veraltet? Das Protokoll scheint für interne Kommunikation einige Vorteile zu besitzen, andererseits relativieren sich diese auch wieder.

War Nikolaus von Myra ein Lykier oder war Patara bei seiner Geburt Teil des Römischen Reiches?[Bearbeiten]

Meine Recherche begann mit der Behauptung in TV-Sendung, dass Nikolaus, dessen Namenstag am 6. Dezember gefeiert wird, ein Türke war. Das hatte ich nicht so in Erinnerung und sah unter Wikipedia nach. Aber ich finde keine konkrete Antwort bzw unterschiedliche Angaben. Nach dem Artikel "Lykischer Bund" gehörte Patara, von wo Nikolaus von Myra ja wohl stammte, zum Lykischen Bund. Der wurde vom Römischen Reich anerkannt. Demnach müsste Nikolaus ein Lykier gewesen sein. Die Türken kamen viel später und die Türkei entstand noch später. Laut Artikel "Türkei" bestand der Lykische Bund wiederum nur 400 bis 300 vor Christus. Dann wäre Nikolaus Bürger des römischen Reiches gewesen.


--47.68.193.235 13:39, 21. Dez. 2014 (CET)

Patara gehörte seit 43 n.Chr. zur römischen Provinz Lycia et Pamphylia, siehe den letzten Absatz unter Lykischer Bund. --Mps、かみまみたDisk. 13:50, 21. Dez. 2014 (CET)
Cicero war Italiener, Vercingetorix Franzose, Arminius Deutscher. Ovid, gebürtiger Italiener, verbrachte die zweite Hälfte seines Lebens zwangsweise in Rumänien. Alles Käse, offensichtlich. Es gab diese "Nationen" nicht. Lykien war, wie die ganze Gegend, gräzisiert und römisch beherrscht, was will man da noch mehr sagen. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:10, 21. Dez. 2014 (CET)
Wenn in der Weihnachtszeit erklärt wird, Nikolaus sei Türke oder Maria und Joseph seien Flüchtlinge gewesen, ist die Intention eine andere, als historische Exaktheit. Rainer Z ... 14:29, 21. Dez. 2014 (CET)
Jetzt hab ich's verstanden. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 14:31, 21. Dez. 2014 (CET)
Dabei war Jesus bei seiner Geburt noch gar kein Flüchtling, sondern ein Bürokratieopfer der Römischen Steuerbehörden:)--91.32.86.245 13:19, 22. Dez. 2014 (CET).
Der heilige Nikolaus war ein Grieche, zu seinen Lebzeiten war Lykien komplett hellinisert. Die Freunde vom Jesus aus Nazareth waren übrigens auch ziemlich hellinisiert, zu mindest haben sie die Geschichten über ihn (Evangelien) auf Griechisch geschrieben und nicht auf Aramäisch und schon gar nicht auf Hebräisch. Er selber hat ja gar nichts aufgeschrieben, war wohl ein Analphabet. Latein war im römischen Osten eher eine wenig verbreitete Drittsprache, neben der lokalen Muttersprache, dem Griechischen als Verkehrssprache und dann halt vielleicht noch Latein, wenn's um militärische Dinge ging. Die römische Verwaltung war hingegen komplett griechisch dort. --El bes (Diskussion) 21:59, 24. Dez. 2014 (CET)

"Kurs auf Uma"[Bearbeiten]

Bei der Abenteuerserie "Der Seewolf" gibt es eine Folge mit dem Titel "Kurs auf Uma". Welches Uma ist hier gemeint? Wikipedia hilft nicht weiter.217.251.199.59 16:55, 21. Dez. 2014 (CET)

--217.251.199.59 16:55, 21. Dez. 2014 (CET)

Es gibt ein Dorf Uma, oder Ooma auf der Insel Banaba. Dipp-diii-di-diddi, banabaná, dipp-diii-di-diiii... Geoz (Diskussion) 17:19, 21. Dez. 2014 (CET)
Könnte auch deutsche Fantasia sein: Im London'schen Original finde ich weder ein Uma noch Ooma... GEEZER… nil nisi bene 17:21, 21. Dez. 2014 (CET)
Im Film handelt es sich um eine Insel namens Uma im tropischen Meer, wo das Schiff Wasser aufnehmen soll. Kann natürlich auch eine fiktive Insel sein. --Snevern 17:29, 21. Dez. 2014 (CET)
Laut Der Seewolf (1971)#Unterschiede zur Romanvorlage wurden außer dem originalen Seewolf noch andere Werke von Jack London verwurstet. Möglicherweise entstammt die Insel einem der anderen Werke. --Rôtkæppchen₆₈ 18:02, 21. Dez. 2014 (CET)

Danke für die Antworten! 217.251.199.59 18:12, 21. Dez. 2014 (CET)

Im Roman, Anfang des 5. Kapitels heißt es, sie setzten Segel (Zitat sinngemäß) "Gerüchten zufolge mit Kurs auf eine einsame Insel, um Wasser aufzunehmen." Der Name der Insel wird - zumindest soweit ich es beim Überfliegen gesehen habe - nicht genannt, wurde also offenbar tatsächlich für den Film "erdichtet". Gruß, --95.89.48.5 22:33, 21. Dez. 2014 (CET)
Danke. Gruß und frohes Fest79.224.197.173 13:36, 22. Dez. 2014 (CET)
Auf s:en:The Sea-Wolf/Chapter XI (erster Satz des Kapitels) ist nachzulesen: “The Ghost has attained the southernmost point of the arc she is describing across the Pacific, and is already beginning to edge away to the west and north toward some lone island, it is rumored, where she will fill her water-casks before proceeding to the season's hunt along the coast of Japan.” Somit ist der Name der Insel eine Hinzufügung des Drehbuchautors Walter Ulbrich. Dass die Fahrt der Ghost durch tropische Gewässer geführt hat, ist aber nicht unwahrscheinlich. --Rôtkæppchen₆₈ 02:39, 23. Dez. 2014 (CET)

Regelmäßige „Verpreußisierung“ von österreichischen Fakten[Bearbeiten]

Warum schreiben Sie immer „... studierte Jura ...“, wenn der/die Betreffende in Wien Jus studiert hat. In Wien studierte und studiert man bis heute Jus und nicht Jura. Hier ist Jus ein Überbegriff und nicht ein (notwendiger ???) Plural. Nur die Geologen studieren auch Jura (nämlich Trias, Jura und Kreide als Erdzeitalter). --194.96.100.130 16:58, 21. Dez. 2014 (CET)

Wer ist mit "Sie" gemeint? Hier bitte nur allgemeine Wissensfragen. Diese Anfrage scheint mir mehr in WP:Fragen zur Wikipedia zu passen. --Blutgretchen (Diskussion) 17:09, 21. Dez. 2014 (CET)
Da werden sich die Münchner aber umschauen, wenn du sie zu Preußen erklärst... Es dürfte schlicht so sein, dass mehr Deutsche als Österreicher an der Wikipedia mitarbeiten und die dann den ihnen bekannten Begriff verwenden. Das wäre aber denke ich ein Punkt, den du - ja, du! - ändern könntest. --Eike (Diskussion) 17:13, 21. Dez. 2014 (CET)
Die wenigsten Münchner Studenten sind Münchner - und selbst sehr, sehr viele Münchner sind keine Münchner mehr, die meisten dürften inzwischen Preußen sein. -- WikiMax - 14:04, 22. Dez. 2014 (CET)
In Wien studiert man - wie anderswo auch - weder Jus noch Jura, sondern Rechtswissenschaften. Behauptet jedenfalls die Universität Wien. --Snevern 17:17, 21. Dez. 2014 (CET)
Ich finde, der Jänner reicht. Gruß vom --Giftmischer (Diskussion) 17:18, 21. Dez. 2014 (CET)
... wobei "Rechtswissenschaften" ja schon wieder so ein Plural ist. --Zerolevel (Diskussion) 18:20, 21. Dez. 2014 (CET)
Sind ja auch mehrere Gebiete darin enthalten. Und ob die Uni Wien das richtig schreibt oder nicht spielt hier keine Rolle. --mfb (Diskussion) 18:25, 21. Dez. 2014 (CET)
Mir ging es nicht um Plural oder Singular, sondern um das deutsche Wort bzw. das Fremdwort. Es wird durchaus auch "Rechtswissenschaft" studiert, zum Beispiel an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg. --Snevern 19:13, 21. Dez. 2014 (CET)
Ein Schweizer denkt bei "Jus" eher an (Orangen-)Saft, wegen des französischen Einflusses... --89.217.6.77 19:17, 21. Dez. 2014 (CET)
Ich auch. Und ich bin kein Schweizer. — Daniel FR (Séparée) 19:27, 21. Dez. 2014 (CET)
Nicht unbedingt. Auch in der Schweiz wird Rechtwissenschaft Jus und nicht Jura genannt. Bei Jura hingegen denkt man schnell an den Kanton Jura. --= (Diskussion) 19:46, 21. Dez. 2014 (CET)

Du kannst gern eine Wikipedia in Österreichisch starten. - andy_king50 (Diskussion) 19:20, 21. Dez. 2014 (CET)

Das ist doch Unsinn. — Daniel FR (Séparée) 19:27, 21. Dez. 2014 (CET)
Deutsch ist eine plurizentrische Sprache und deswegen haben Austriazismen in österreichbezogenen Artikeln selbstverständlich ihren Platz. Für die Schweiz lässt sich die Rechtschreibung per <!--schweizbezogen--> umschalten. Die Umschaltung der unterschiedlichen Terminologie muss der Autor im Kopf machen. --Rôtkæppchen₆₈ 19:34, 21. Dez. 2014 (CET)

Angesichts dessen, dass solche kleinen, aber feinen Unterschiede in deutschsprachigen Regionen bereits bei einer Reise von Schleswig-Holstein nach Mecklenburg-Vorpommern auftreten, denke ich, dass es unmöglich ist da jede kleine Regionalität zu beachten. Wir Deutschen sind dafür viel zu vielfältig. Aber es ist interessant zu wissen, dass "Jura" in Österreich, zumindest in Wien, unter "Jus" bekannt ist. Ich hätte da jetzt auch eher an irgendeinen Saft gedacht.--HausGeistDiskussion 19:52, 21. Dez. 2014 (CET)

Ich kannte bis gerade eben nur den Jus (Lebensmittel) als Bratenfond. Geoz (Diskussion) 20:33, 21. Dez. 2014 (CET)
Ich hab in der Schule Latein gelernt und kein Französisch und kenne Jus daher nur als eingedeutschte Schreibweise von ius, iuris, das Recht. --Rôtkæppchen₆₈ 21:54, 21. Dez. 2014 (CET)
Ein formgleiches Wort bedeutet auch Suppe, Soße. --93.219.49.188 08:19, 22. Dez. 2014 (CET)
Hinweise auf die unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes Jus helfen bei der Beantwortung der Frage nicht weiter. Die einschlägige Regelung steht in Wikipedia:Österreichbezogen. Zum Vergleich: Wikipedia:Schweizbezogen. Dort wird empfohlen, gemeindeutsche Ausdrücke zu bevorzugen. Wenn Artikel mit Bezug zur Schweiz in schweizerischem Deutsch geschrieben werden dürfen und sollen (z.B. ss statt ß), scheint es mir folgerichtig zu sein, in Österreich beispielsweise auf das deutsche und in Österreich unbekannte Jura zu verzichten. Beispielsweise wird auch darauf Wert gelegt, in historischen Artikeln keine Anachronismen zu verwenden; auch das dürfte dafür sprechen, regional richtige Begriffe zu verwenden. Im Übrigen dürfte vielen Lesern der Begriff Jura genauso fremd sein wie Jus. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:01, 21. Dez. 2014 (CET)
Das hier nennt sich übrigens die deutschsprachige Wikipedia, nicht die deutsche Wikipedia. Teutonismus ist woanders, bitte weitergehen. Es geht übrigens auch andersrum: die Schweizer Abteilung der deutschsprachigen Wikipedia hat mal versucht Paul Klee zum Schweizer zu machen: kläglich gescheitert... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:53, 21. Dez. 2014 (CET)

Werte IP, mal als Preuße eine Erwiderung. Es ist eine österreichische Standarddummheit, alles was aus dem Norden kommt für Preußisch zu halten. Mal davon abgesehen, das wir vor 67 Jahren aufgelöst wurden, wird Deutschland, und wurde auch Preußen eher durch die Mitteldeutschen Regionen wie das Rheinland, Hessen und Sachsen-Thüringen geprägt, welche sowohl die oberdeutschen Regionen Baden-Württembergs und Bayerns, als auch den niederdeutschen Gürtel nördlich der Benrather Linie immer mehr beeinflussen. Nur mal als Beispiel, das "preußische" Begriffe wie Weißkäse und Sonnabend immer mehr gegen Begriffe wie Quark und Samstag verdrängt werden. Was mich an Jus wie Jänner stört ist die sprachliche Inkompetenz vieler Österreicher, welche ihre eigene Sprache nicht mehr beherschen, und sich stattdessen an wenigen Beispielbegriffen über die Ungerechtigkeit der Welt empören. Fängt schon bei solch simplen Sachen an wie Jänner, um den gekämpft wird, aber wer kämpft für den Feber? [2] Also bitte keinen Mischmaschartikel. Schreibt einen sauberen Artikel in reinem Österreichisch, und der wird sicher in keiner Löschdiskussion gelöscht. Ansonsten passt Euch bitte der anonymen 90% Mehrheit an, von denen auch die meisten sprachliche Kompromisse bei der Erstellung von Artikeln machen tun. :) Oliver S.Y. (Diskussion) 07:37, 22. Dez. 2014 (CET)

Sei beruhigt: Die österreichische Standarddummheit wird jederzeit von der norddeutschen Standardpräpotenz übertroffen. --RobTorgel 07:54, 22. Dez. 2014 (CET)
Könnte man das nicht irgendwie durch Vorlagen lösen? Man schreibt {{Jus}} oder {{Jura}} in den Text und je nach Ländereinstellung bekommt der Leser dann Jus oder Jura zu lesen. Auch die Sache mit Obers/Rahm/Sahne ließe sich so erschlagen. --Rôtkæppchen₆₈ 08:14, 22. Dez. 2014 (CET)
Darum sind wir ja auch so beliebt, nur das wir [3] schon gegründet haben, um unsere Sprache in dieser Wikiform zu erhalten und weiterzugeben. Aber wenn selber das Boarische Wiki von Jura oder Jus unter dem Lemma Rechtswissnschoft schreibt [4], ist das mit der "Verpreußerung" des Südens nicht so weit her. Ansonsten hättetst halt 1866 gewinnen müssen. @Rotkäppchen, mit dem Rahmproblem haben wir doch eine ganz gute Lösung gefunden, eben auch weil dort das norddeutsche "Gefühl" der Zurücksetzung gar nicht so weit her war. Und die öst. Zurücksetzung liegt meist auch eher an der persönlichen Erfahrung, als am öst. Wortschatz, der da sehr flexibel alles mögliche Mit meint.Oliver S.Y. (Diskussion) 08:19, 22. Dez. 2014 (CET)
Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem überhaupt nicht. Warum muß denn, wenn jemand in Wien studiert hat, dann auch im Artikel unbedingt Jus stehen? Gibt es da eine Vorschrift? Sonst müßten wir ja ständig überlegen, ob der Artikel einen Bezug zu Österreich, Deutschland oder zur Schweiz hat. Was machen wir dann, wenn alles drei zutrifft? Sollen wir jetzt in Artikeln, wo kein österreichischer Bezug erkennbar ist, einfach das "weiters" durch "des Weiteren" (nach neuer Rechtschreibung ja groß) oder "weiterhin" ersetzen? Immerhin geht es in der Gerichtsorganisation in Deutschland m. E. weniger um Österreich. Haben wir es hier also mit einer Austrifizierung deutscher Artikel zu tun? Daß Georg Rothenburger, ein deutscher Handballspieler, am 7. Jänner 1984 in Erlabrunn geboren worden ist, scheint doch auch nicht zu stören. Wo liegt also der Punkt dieser Diskussion? Daß wir alles schön nach entsprechenden Standardsprachen (oder gar Regionalismen) aufteilen? Hier ist Deutschland, hier bitte nur: Januar, des Weiteren usw., dort ist Österreich, also nur Jänner, weiters usw. Ich glaube kaum, daß die IP oben Schwierigkeiten hat, Jura zu verstehen, zumindest ist ihr doch klar, daß damit Jus gemeint ist, genauso wie mir klar ist, was "weiters" heißt, wenn ich das lese. Schwierigere Begriffe können ja verlinkt werden. Wir sollten also a) die Unterschiede akzeptieren lernen und b) hier nicht eine mühevolle und in meinen Augen wenig gewinnbringende Sprachzuordnung beginnen.--IP-Los (Diskussion) 15:30, 22. Dez. 2014 (CET)

Alles nur Ablenkungsmanöver. Während empörte Österreicher sich in der Wikipedia am Numerus obskurer lateinischer Fremdwörter aufreiben, besetzen unsere Kartoffelpuffer unbemerkt den Wiener Weihnachtsmarkt. --sko (Diskussion) 16:48, 23. Dez. 2014 (CET)

Wie heißen die auf Österreichisch? Schwäbisch sind das jedenfalls Reibekuchen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:57, 23. Dez. 2014 (CET)
Die Österreicher bezeichnen Kartoffeln als „Erdäpfel“, wegen der frappierenden geschmacklichen, optischen und botanischen Ähnlichkeit zu Äpfeln. Man kann daher „Erdäpfelpuffer“ sagen. Welche Ausdrücke sonst noch im Umlauf sein mögen, weiß ich nicht. --sko (Diskussion) 17:06, 23. Dez. 2014 (CET)
Unser Artikel schlägt neben Erdäpfelpuffer auch noch Erdäpfelkrapferl vor. Geoz (Diskussion) 17:17, 23. Dez. 2014 (CET)

Neben schweizbezogenen gibt es auch österreichbezogene Artikel, in denen österreichisches Deutsch genutzt wird. Dazu gehören neben bem berühmten Jänner auch einige andere Begriffe, in meinen Augen (aber ich bin leider nicht Muttersprachlerin) auch das Jus-Studium. Wie man mit Deutschen umgeht, die in Österreich maturieren und Jus studieren, weiß ich nicht. --Ailura (Diskussion) 17:09, 23. Dez. 2014 (CET)

Bei der Gelegenheit: Kann mal jemand "schweizbezogen" und "österreichbezogen" klären? Bei geographischen Themen ist das klar. Aber wenn ein Sachverhalt in beiden oder allen deutschsprachigen Ländern vorkommt? Wie ist es z.B. mit dem deutschsprachigen Künstler Udo Jürgens, der Österreich-Schweizer war? --84.135.154.217 17:47, 23. Dez. 2014 (CET)

Dann gibt es erbitterte Debatten auf der Diskussionsseite des Artikels ,-) Rainer Z ... 12:08, 24. Dez. 2014 (CET)
Es gibt sogar Österreicher, die bezeichnen die Tartuffeln als Grundbirn, wegen der frappierendenden geschmacklichen, optischen und botanischen Ähnlichkeit mit Birnen. Andere wiederum nennen selbige Bramburi, wegen der frappierenden Tschechisierung ihres Regionaldialekts. Aardappels hingegen kennen sogar die Niederländer([nl.Aardappel]), die eigentlich von den Österreichern geographisch und sprachlich eher frappierend weit weg sind. --El bes (Diskussion) 21:50, 24. Dez. 2014 (CET)
Niederländisch und Österreichisch sind aber nur zwei ost-westliche Seiten desselben Dialektkontinuums. In Nord–Süd-Richtung finden sich dafür verschiedene Varianten der Tartuffoli/de:Kartoffel/da:Kartoffel/bg:Картоф/ce:Картол/is:Kartafla/kk:Картоп/etc pp. --Rôtkæppchen₆₈ 22:09, 24. Dez. 2014 (CET)

Kann bitte jemand den deutschen Grundwiderspruch auflösen, den Hausgeist hier als persönliche Wunschvorstellung eingestellt hat: Wir Deutschen sind dafür viel zu vielfältig. und wenn es keiner ist, diesen Ausspruch bitte als auf das erste, große Transparent bei der nächsten Pediga-Mitlauferei in die Höhe halten.--Hubertl (Diskussion) 22:13, 24. Dez. 2014 (CET)

Du kannst dir zu dem "Deutsch" auch noch "sprachig" hinterdenken, wie auch immer du es gerne siehst und sehen möchtest. Aber an dem Satz ansich, in der Bedeutung, möchtest du doch wohl nicht zweifeln, oder? Wo hier doch mittlerweile sogar diskutiert wurde, was es auch innerhalb Österreichs für Unterschiede in der Sprache gibt. Frohe Weihnachten!--HausGeistDiskussion 11:56, 25. Dez. 2014 (CET)

Kinderbücher für Kleinkinder[Bearbeiten]

Hallo, ich suche für eine Bekannte Kinderbücher, die sie ihrem dreijährigen Sohn vorlesen kann. Im Moment hat sie eins von Findus und Pettersson, dass er sehr gerne hat. Welche Bücher könnt ich dem kleinen zu Weihnachten schenken, wer hat ideen

Grüße Hannes

Eventuell der Buchhandel? Aber schon clever, jetzt schon an Weihnachten zu denken. --AndreasPraefcke (Diskussion) 19:18, 21. Dez. 2014 (CET)
Stimmt - zwölf Monate sind schneller rum, als man denkt. --Snevern 20:27, 21. Dez. 2014 (CET)
Google => Kinderbücher 3 Jahre <= Da hat er bis zur Rente dran zu lesen... GEEZER… nil nisi bene 19:32, 21. Dez. 2014 (CET)
Der dlf bespricht regelmäßig Kinderbücher (dort suchen nach: "Bücher für junge Leser"). Ich hatte darüber schon öfters interessante Anregungen. --212.184.133.21 19:33, 21. Dez. 2014 (CET)
Wenn sie Findus mag, dann wird sie auch andere Bücher von Illustrator Sven Nordqvist mögen. Bei uns kam "Mama Muh lernt geht schwimmen" (Oetinger Verlag) gut an. --Joyborg 20:54, 21. Dez. 2014 (CET)
Eines unserer Lieblingsvorlesebücher (und ja, der Papa muss auch mögen, was er vorliest) ist "Für Hund und Katz ist auch noch Platz". --an-d (Diskussion) 21:31, 21. Dez. 2014 (CET)
Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Kinder lieben Kacke, weshalb der Erfolg des Buchs nicht verwundert. Youtube hat’s auch. Und in ein paar Jahren dann Wo bitte geht's zu Gott? fragte das kleine Ferkel, unbedingt. -- Ian Dury Hit me  14:35, 22. Dez. 2014 (CET)
Nimm: Alle Geschichten vom kleinen Bären. Das ist sehr einfühlsam geschrieben, wunderschön illustriert und kann immer wieder gelesen werden. Sollte in allen größeren Buchhandlungen mit Kinderabteilung verfügbar sein. --94.219.2.104 00:41, 23. Dez. 2014 (CET)

Nehmen Krawalle zu ?[Bearbeiten]

Wenn man der Presse glauben darf, so gibt es immer mehr Krawalle in Deutschland. Holligans, Rechtsradikale, Linksradikale, Islamisten, Punker oder Hiphopper - irgendwer randaliert immer. In der Regel regt sich eine Gruppe über ein Thema auf - seien es Koranschändungen am anderen Ende der Welt oder zu freizügige Bandenwerbung im Fußballstadion - und andere Gruppen "antworten" mit einer Gegendemonstration, bis es zu einer Straßenschlacht entartet. Nimmt die Gewalt tatsächlich zu (im Vergleich zu 90er und 200er) oder nimmt lediglich das Interesse der Presse an Straßenschlachten zu ? Bei PEGIDA z.B. habe ich den Eindruck, dass da etwas in der Presse breitgetreten wird, da PEGIDA mit ihrem einzigen Thema (Islam, sonst nichts) und ihrer exklusiven Ideologie (zu rechts für Konservative - zu jüdisch für Neonazis) wohl kaum so viele sein können wie es die Presse schreibt. Ärger gabs zwar schon immer (Hausbesetzer,68er,...) aber man hat den Eindruck, als ob es im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit zunimmt. Auch verlaufen die Fronten nicht mehr Halbstarke gegen Establishment sondern Extremisten gegen andere Extremisten. Haben vieleicht neue Kommunikationsformen (Handy,Internet) oder Merkels Politik der Inhaltsleere was damit zu tun ? -- 62.227.204.70 23:22, 21. Dez. 2014 (CET)

Gleich zum ersten Satz: Wo schreibt denn die (seriöse) Presse, dass es es immer mehr Krawalle in Deutschland gibt?
Man könnte hier die Zahlen zu "Straftaten gegen den Staat, die öffentliche Ordnung" nehmen. (Eigentlich hatte ich die wohl recht Demo-typische Straftat Landfriedensbruch gesucht, aber so konkret hab ich's nicht gefunden.) Die schwanken, aber sind nicht doll gestiegen.
--Eike (Diskussion) 23:40, 21. Dez. 2014 (CET)
Gaaaanz leichter Anstieg (Grafik ziemlich weit unten, aber den "Anstieg" kann man wohl nur mit statistischen Lupen erkennen) und ... Krawalle kommen in Wellen (Krawallewellen?). Als Schlüsselsatz erscheint mir "Gewalt hat einen hohen Nachrichtenwert." Wenn sich Jost-Ingo im Fernsehen sehen will, muss er halt Steine schmeissen oder irgendwas anzünden... GEEZER… nil nisi bene 09:13, 22. Dez. 2014 (CET)
Die Polizeiliche Kriminalstatistik PKS nennt für Landfriedensbruch (125 und 125a zusammen) folgende Fallzahlen:
  • 2007: 1632
  • 2008: 2158
  • 2009: 2589 (was war denn da los???)
  • 2010: 1815
  • 2011: 1804
  • 2012: 2118
Schwankt also tatsächlich ziemlich heftig. --Rudolph Buch (Diskussion) 10:54, 22. Dez. 2014 (CET)
Die Schwankungen wundern mich nicht, Fälle, wo über 100 Personen auf einmal bzw. bei einer Demo wegen Landfriedensbruch angezeigt werden, sind keine Seltenheit. Meistens wird jeder angezeigt, der sich in der Nähe befindet und der Polizei nicht entkommt (oder nachträglich z.B. durch Videoaufnahmen identifiziert werden kann), wer wirklich bewusst und aktiv an den Krawallen teilgenommen hat wird später im Ermittlungs- und Strafverfahren geklärt. --MrBurns (Diskussion) 23:07, 22. Dez. 2014 (CET)
Du solltest lernen, dass „immer mehr“ und „immer öfter“ einfach nur Füllwörter sind, lohnt nicht, deswegen Nachforschungen anzustellen. --Chricho ¹ ² ³ 10:59, 22. Dez. 2014 (CET)
Auch Begriffe wie „ Krawalle“, „randaliert“ und „ zu einer Straßenschlacht entartet“ und „Ärger“ bleiben unpräzise und in einem breiten Rahmen interpretierbar. Die Innenbehörden führen eine „Jahresstatistik Demonstrationsgeschehen“. Wie die 1989 eingebrachte Große Anfrage der Abgeordneten Häfner, Frau Dr. Vollmer, Dr. Lippelt (Hannover), Frau Oesterle-Schwerin und der Fraktion DIE GRÜNEN: Zunahme gewalttätiger Demonstrationen? In: Deutscher Bundestag, 11. Wahlperiode, Drucksache 11/4212 vom 15.03.89 und die Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Häfner, Frau Dr. Vollmer, Dr. Lippelt (Hannover), Frau Oesterle-Schwerin und der Fraktion DIE GRÜNEN - Drucksache 11l4212 - Zunahme gewalttätiger Demonstrationen? In: Deutscher Bundestag, 11. Wahlperiode, Drucksache 11/5247 vom 27.09.89 ausweisen, bleibt auch bei den Politikern die Definition einer „unfriedlich verlaufenen Demonstration“ ein Stück weit Ansichtssache. Schließlich wird auch mit der Kriminalstatistik Politik gemacht. Bei CILIP als dem natürlichen Gegenpart zu den Statistiken der Innenbehörden finde ich bisher keine brauchbare Übersicht. Die imho realitätsfernen Beschreibungen und vorgreifenden „Erkenntnisse“ des Fragestellers führen bei mir auch zu wenig Neugier, die Thematik zu vertiefen. Ich werde den Eindruck nicht los, daß der Fragesteller nicht etwas fragen sondern etwas sagen will. --87.151.167.226 11:33, 22. Dez. 2014 (CET) Nachtrag @Rudolph Buch: Zumindest im November 2009 beginnen die Proteste gegen Stuttgart21. Ich bin aber nicht sicher, ob das als Erklärung ausreicht. --87.151.167.226 11:36, 22. Dez. 2014 (CET)

Man sollte hierbei auch beachten, dass die Polizeistatistik gerade bei Demonstrationen auch ein Ergebnis der jeweiligen Polizeitaktik ist: Wenn ein paar Steine und Farbbeutel fliegen und die Polizei sich entscheidet zu "deeskalieren", dann wird das als friedliche Demo gebucht; wenn die Polizeiführung auf "wehret den Anfängen" setzt und mit Einkesselung, Wasserwerfern und Greifkommandos auf die "Störer" losgeht, dann hat man ein paar Dutzend Verhaftungen, blutige Nasen, Anzeigen wegen widerstands und eine gewalttätige Demo in der Statistik. Das ist eine Interaktion und kein objektives Kriterium. --Zerolevel (Diskussion) 11:44, 22. Dez. 2014 (CET)

Es wäre zu prüfen, ob das nicht ein genau gegenteiliger Effekt ist. Früher waren Kneipenschlägereien und ähnliche "Keilereien" vielleicht noch "normaler" und deshalb tauchten sie in keiner offiziellen Statistik auf. Heute dagegen sind diese Verhaltensweise schon mehr verpönt und die Polizei geht deshalb auch stärker dagegen vor. Vielleicht ist es auch einfach nur neu, dass sich die Leute mit Vorankündigung zu so etwas sammeln. Dass Demonstrationen allgemein mehr zugenommen haben, wäre durchaus vorstellbar, in dem Maße, indem sie mehr mediale Beachtung finden. Das ist jetzt ausdrücklich nur ein Gedenkanstoß und möglicherweise falsch.

22. Dezember 2014[Bearbeiten]

Überweisungsschein[Bearbeiten]

Weiß jemand zufällig, wo es so einen Überweisungsschein gibt, um Geld zu überweisen? Ich muss nämlich eine Rechnung bezahlen, es lag aber kein Überweisungsschein dabei und jetzt bin ich ein bisschen hilflos weil ich nicht weiß was ich tun soll. Irgendwann hatte ich so etwas mal bei Google gefunden, aber fragt mich jetzt nicht, wie... -- Liliana 02:42, 22. Dez. 2014 (CET)

Na, entweder lässt du dir von deiner Bank Überweisungsformulare geben oder du machst's online. --Xocolatl (Diskussion) 02:52, 22. Dez. 2014 (CET)
Oder, wenn Du ohnehin in die geöffnete Bank gehst, dann führt der Bankmitarbeiter normalerweise gleich nach Deinen Angaben die Überweisung für Dich aus. Aber wenn Du dort unbekannt bist, musst Du Dich natürlich als Girokontoinhaberin ausweisen. --Grip99in memoriam Udo 03:10, 22. Dez. 2014 (CET)
theoretisch kann man die Bank auch einfach formlos anweisen, den Betrag zu überweisen (z. B.: „Liebe BankmitarbeiterInnen! Hiermit wird angeordnet, xxx€ von meinem bei Ihnen geführten Konto BLA auf das Konto des BLUB (BLZ X, Konto Y) zu überweisen. Vielen Dank. Mit demokratischem Gruß Laa-Laa“)... es kann aber sein, dass dann extra Gebühren anfallen... --Heimschützenzentrum (?) 07:37, 22. Dez. 2014 (CET)
Manche Zweigstellen haben auch Überweisungsterminals, wo man seine Überweisungen auch ohne Onlinebanking direkt eingeben kann. Papierne Überweisungsträger sind meistens sehr teuer in der Verarbeitung. --Rôtkæppchen₆₈ 07:59, 22. Dez. 2014 (CET)
Ääh, wird sowas heute nicht mehr in der Schule vermittelt? Ich (acht Jahre Volksschule vor gefühlten einhundert) kann mich an so was noch erinnern. Aber auch, dass der Lehrer die Bank in seinem Garten empfahl. --Gwexter (Diskussion) 12:09, 22. Dez. 2014 (CET)
Ich weiß ja nicht auf welchen Schulen Du warst, aber (subjektiv) je höher das Bildungsziel (das Ziel der nominellen Bildung, des Abschlusses), desto abstrakter das Wissen. Mit acht Jahren Volksschule dürfte man deutlich mehr praktisches Wissen des Alltags vermittelt bekommen, wie mit 4 Jahren Volksschule und danach Gymnasium. -- WikiMax - 14:27, 22. Dez. 2014 (CET)
Ich (= 60 + x) könnte mir durchaus vorstellen, dass es im online-banking-age schon Personen gibt, die nicht wissen, dass eine Bank auch öffentlich für das Publikum zugänglich ist und dort der Kontakt mit ausgewachsenen, überdies sachkundigen Exemplaren der Spezies Homo sapiens sapiens möglich ist. --84.135.139.87 18:55, 22. Dez. 2014 (CET)

:::::Dann muss ich extrem lebenstüchtig sein ...? thx--Gwexter (Diskussion) 15:09, 22. Dez. 2014 (CET)

Ich kenne einige Banken, bei denen die Formulare auch einfach ausliegen und man sie in einen Kasten wirft. Ganz ohne Menschenkontakt. Allerdings nur zu den normalen Öffnungszeiten (sonst würde wohl zu viel Quatsch damit gemacht). --StYxXx 19:26, 22. Dez. 2014 (CET)

Solche Banken kannte ich auch mal - aber die haben schon vor vielen Jahren damit aufgehört. Wer jetzt noch ein Blanko-Überweisungsformular haben will, muss es sich am Schalter geben lassen (wenn es überhaupt noch zu haben ist). --Snevern 21:29, 22. Dez. 2014 (CET)
Ich frag mal morgen ganz nett am Schalter nach, da ich das ganze bis zum Jahresende bezahlt haben muss, ist jetzt sozusagen die "Deadline". Da die bei uns aber ziemlich altmodisch arbeiten würde es mich wundern wenn die solche Scheinchen nicht mehr hätten. -- Liliana 22:14, 22. Dez. 2014 (CET)
Du meinst den Überweisungsträger. Nimm aber bitte die SEPA-Version davon. Auf ihm sind Kontonummern und Bankleitzahlen durch IBAN ersetzt. Bekommst Du bei Deiner Bank und die helfen Dir beim Ausfüllen. Nimm die Rechnung mit und prüfe vorher, ob deren IBAN unten angegeben ist. Deine IBAN ist auf Deinen Kontoauszügen und auf neueren EC-Karten abgedruckt. Innerhalb der letzten 10 Zahlen Deiner IBAN findest Du Deine Kontonummer wieder. --Hans Haase (有问题吗) 00:27, 23. Dez. 2014 (CET)

Moin, ich war gerade bei der Bank. Und Tatsache, da stand ein Tisch mit einem Stapel Blanko-Überweisungsscheinen drauf. Ich musste mir nur einen nehmen, den ausfüllen und dann in den Überweisungskasten reinschmeißen. Das war wirklich leichter als gedacht. -- Liliana 10:04, 23. Dez. 2014 (CET)

Resorption Suppositorium[Bearbeiten]

Wie lange dauert es, bis ein Rektalsuppositorium, z.B. mit Paracetamol, resorbiert ist? --84.143.196.78 06:41, 22. Dez. 2014 (CET)

Es gibt wohl leichte Variationen, aber als Faustregel scheint 20 Min. Minimum zu sein (vorher natürlich die Verpackung entfernen...). GEEZER… nil nisi bene 08:11, 22. Dez. 2014 (CET)
Nope, das Suppositorium wird nicht resorbiert, es schmilzt lediglich und setzt den Wirkstoff frei, der dann resorbiert wird. Dazu passen die ~ 20 min ganz gut. Es kann bei kleinen Zäpfchen auch schneller gehen. Sicherheitshaber sollte eine halbe Stunde gewartet werden, bevor man den Darm das nächste mal entleert. Wenn sich das Baby/Kind nicht daran hält, wäre es hilfreich, den Stuhl auf Reste des Suppositoriums zu untersuchen, die dann vorzugsweise wieder rektal eingeführt werden sollten. Wenn nichts zu finden ist, abwarten und beobachten - keinesfalls gleich ein zweites Zäpfchen geben! Paracetamol ist sehr gut verträglich, außer es wird überdosiert. --94.219.2.104 00:50, 23. Dez. 2014 (CET)

Danke.--84.143.196.78 03:16, 23. Dez. 2014 (CET)

Gerngeschehen:) --94.219.1.145 15:56, 23. Dez. 2014 (CET)
Wird das geschmolzene Hartfett im Mastdarm überhaupt resorbiert? TF: Fettmoleküle (Tristearin hat 891,48 g·mol−1) sind ja im Gegensatz zu Paracetamolmolekülen (151,16 g·mol−1) ziemlich groß und peroral zugeführtes Fett wird normalerweise von den Verdauungsenzymen in einzelne Fettsäuren zerlegt, bevor es im Dünndarm resorbiert wird. Das Zäpfchen bekommt von den Verdauungsenzymen nichts mit, müsste also sehr weit nach oben „reisen“, um komplett verdaut zu werden. Dass das Paracetamol im Rektum resorbiert wird, sollte klar sein, denn sonst würde das Zäpfchen nicht wirken. --Rôtkæppchen₆₈ 14:06, 23. Dez. 2014 (CET)
Wie bereits geschrieben wird das Hartfett nicht resorbiert, sondern schmilzt lediglich. Beim nächsten Stuhlgang geht es unverändert ab. Das mach diese Dareichungsform zusätzlich attraktiv: Man umgeht nicht nur den Pfortaderkreislauf, man kommt auch ohne die Aufnahme von Hilfsstoffen aus:)
Das alles funktioniert aber nur dann so wunderbar, wenn man das Suppi möglichst weit aboral, nahe dem Schließmuskel positioniert und es nicht möglichst weit reinschiebt, wie eine gewisse rotbemütze Person, die mir überdies seit Halloween noch Zuckerstangen schuldet! *grmbl* --94.219.1.145 15:56, 23. Dez. 2014 (CET)

Die Republik Srpska[Bearbeiten]

Begrüßungsschild zur Republika Srpska bei Gradiška

Moin! Da in der Artikeldiskussion keine Antwort kam, versuche ich es nochmal hier:

Meiner Meinung nach ist „Serbische Republik“ die korrekte Übersetzung. Aus irgendeinem Grund scheint das aber irgendwie nicht so gesehen zu werden, siehe auch das eigenartige Begrüßungsschild „Welcome to the Republic of Srpska“ – wieso formuliert man das so stakselig und nicht einfach „the Serbian Republic“ bzw. eben auf Deutsch „Serbische Republik“? Analog zu dem englisch beschrifteten Begrüßungsschild hieße es auf Deutsch ja „Republik (von) Srpska“. Beste Grüße und Dank für Aufklärung —[ˈjøːˌmaˑ] 08:11, 22. Dez. 2014 (CET)

Република Србија (Republik Serbien) und Република Српска (Republika Srpska) sind zweierlei Staaten. Die Übersetzungen wurden so gewählt, dass die Verwechslungsgefahr minimiert wird. --Rôtkæppchen₆₈ 08:19, 22. Dez. 2014 (CET)
Ersteres ist klar, zweiteres ist mir viel zu platt. ;) Gibt’s dazu Belege? —[ˈjøːˌmaˑ] 08:37, 22. Dez. 2014 (CET)
auch wenn das nicht die Antwort auf die Frage ist: vielleicht beruhigt es dich, dass das kein Einzelfall ist. Staaten wie zB Cote d'Ivoire oder Cabo Verde legen auch Wert darauf, dass man den Staatsnamen offiziell nicht übersetzt oder eindeutscht (daher offiziell nicht: Elfenbeinküste, Kap Verde). --Niki.L (Diskussion) 09:18, 22. Dez. 2014 (CET) ("nicht" in den Satz nachträglich eingefügt)
Nee. Es geht mir darum, dass das ein kolossaler grammatischer Unsinn ist, den offenbar die Einwohner selbst (denen klar ist, dass «српски» ein Adjektiv ist) ebenfalls bewusst betreiben (siehe Willkommensschild). Was die da schreiben, bedeutet „Willkommen in der Republik von serbische“ (sic!) Wenn sogar die Muttersprachler selbst das so konstruieren, dann muss da mehr hinterstecken als nur eine Verwechslungsvermeidung. Man stelle sich mal vor, von einem unserer Nachbarländer spaltete sich ein germanophoner Teil ab und nennte sich „Das Land deutsch“. Brrr. —[ˈjøːˌmaˑ] 09:24, 22. Dez. 2014 (CET)
"Republik Srpska" hat sich im Ausland so durchgesetzt, damit es auch Muttersprachler in fremdsprachigen Texten verwenden.--Antemister (Diskussion) 10:26, 22. Dez. 2014 (CET)
Hast Du eine Quelle (Zeitungsartikel o.ä.), wo das besprochen wird? —[ˈjøːˌmaˑ] 11:50, 22. Dez. 2014 (CET)
Ist denn "Republika Srpska" wirklich schon im Serbischen grammatikalisch falsch? Oder stört dich nur das anglisierte und grammatikalisch fragwürdige "Republic of Srpska"? --Niki.L (Diskussion) 11:38, 22. Dez. 2014 (CET)
Letzteres. «Република Српска» (Latiniza «Republika Srpska») heißt auf Serbisch einfach „Serbische Republik“; das Attribut kann nachgestellt werden. «Srpska» heißt also „(die) serbische“. Die wörtliche Übersetzung im Englischen wäre also "Serbian Republic", die im Deutschen wäre „Serbische Republik“. Eine passende Analogie wäre, wenn das deutsche Wort „Gelbe Mülltonne“ ins Englische übersetzt würde als "Trashcan Gelbe". ;) Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 11:50, 22. Dez. 2014 (CET)
Exonyme/Lehn-/Fremdwörter werden nicht nach logischen Kriterien gebildet. Für den Muttersprachler kann das völlig schwachsinnig sein. Was würdest du dir z. B. unter "Liebe Hof" vorstellen?--Antemister (Diskussion) 12:16, 22. Dez. 2014 (CET)
Im Grunde ist mir das klar. Die „Klassiker“ verballhornter Ortsnamen sind allerdings historisch gewachsen. Die serbische Entität des Staates Bosnien und Herzegowina aber ist künstlich und bar jedes historischen Bezugs in den 90ern entstanden und bekam einen Namen verpasst, der ja auch auf internationalem Parkett ausgehandelt werden musste. Daher mutmaße ich, dass das erste Auftauchen des Namens ebenso wie das seiner Übersetzungen eigentlich ausgezeichnet nachforschbar sein müsste. Nur fehlt mir Zugang zu entsprechenden Schriften… —[ˈjøːˌmaˑ] 12:36, 22. Dez. 2014 (CET)
"Serbische Republik" und "Republik Serbien" bzw. "Serbian Republic" und "Republic Serbia" wären eindeutig und könnten nicht verwechselt werden. Das ganze Problem kreist doch um das "of" auf dem Straßenschild, das war der Grund für die nach wie vor offene Eingangsfrage. Ist das überhaupt ein "offizielles" Schild, wird da eine "offizielle" bestimmte Bezeichnung, d.h. eine "offizielle" englische Übersetzung verwendet oder ist das Schild vielleicht in der Kommune selbst gefertigt, Fehler auf Straßenschildern kommen auch in Deutschland vor. --84.135.139.87 18:50, 22. Dez. 2014 (CET)
Nee, da hast Du Dich verlesen. Hinter dem "of" kommt kein «Srbija» („Serbien“) sondern ein «Srpska» („serbische“) – das "of" ist da total egal für das geschilderte Problem. —[ˈjøːˌmaˑ] 19:38, 22. Dez. 2014 (CET)
Ich habe mich durchaus nicht verlesen. Denke Dir doch das "of" weg. Dann wäre alles in Ordnung: offizieller Name auf englisch. --84.135.139.87 20:35, 22. Dez. 2014 (CET)
Kann Dir nicht folgen. Mit oder ohne "of" ist das sprachlicher Unfug mit "Republic Srpska". —[ˈjøːˌmaˑ] 22:19, 22. Dez. 2014 (CET)
Ok, mit dem "of" wird es natürlich noch blöder – aber das war nicht mein ursprünglicher Punkt. —[ˈjøːˌmaˑ] 07:57, 23. Dez. 2014 (CET)

Dass da ein Fehler passiert ist, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Immerhin entstand dieser Teilstaat in Zusammenarbeit mit diversen Internationalen Organisationen, die unter anderem auf solche Übersetzungen spezialisiert sind. Bist du dir sicher, dass deine Übersetung stimmt? Es könnte doch eventuell in Richtung von "Das Serbische" verstanden werden, also "Republik des Serbischen" oder "Republik der Serbischen". Ich kann kein Serbokroatisch, aber könnte das nicht sein? --King Rk (Diskussion)

Ich bin mir sicher mit der Übersetzung, ja. Der Genitiv („der/des Serb[isch]en“) hieße nicht «српска». —[ˈjøːˌmaˑ] 22:19, 22. Dez. 2014 (CET)

Interessant... Habe mal geschaut, wie das anderssprachige Wikipedias handhaben. Aserbaidschanisch, Baskisch, Französisch, Ungarisch: "Bosnische Serbische Republik". Slawische Sprachen übersetzen alle in ihre Sprache, allerdings stellen alle (auch Russisch, wo diese Wortordnung zwar korrekt, aber extrem selten und eher poetisch ist) "Republik" nach vorne. Griechisch übersetzte mit "Serbische" am Anfang, ebenso Finnisch, Estnisch, Lettisch, Litauisch und Esperanto. Vietnamesisch geht einen ähnlichen "Mittelweg" wie auf dem Bild oben: "Republika" wird übersetzt, "Srpska" wird so gelassen. Fast alle anderen Sprachen lassen den Namen komplett wie im Original. --Alexmagnus Fragen? 23:44, 22. Dez. 2014 (CET)

Tatsächlich spannend – danke Dir! Den Leipziger Wortschatz kann man ja leider nicht nach zweiteiligen Ausdrücken durchsuchen… Google findet
  • "Republika Srpska" 2.110.000 mal (Seiten nicht nur auf Deutsch)
  • "Serbische Republik" 17.300 mal
  • "Bosnische Serbische Republik" 5 mal (entfällt also)
Die Spanier machen’s übrigens auch wie oben auf dem Schild und wie die Vietnamesen: República übersetzt, Srpska serbisch belassen.
Ich erwäge, das Auswärtige Amt nach einer Empfehlung für den deutschen Sprachgebrauch zu fragen. —[ˈjøːˌmaˑ] 07:57, 23. Dez. 2014 (CET)
Das AA verwendet den Begriff Republika Srpska [5], das CIA World Factbook ebenso [6]. --Rôtkæppchen₆₈ 08:14, 23. Dez. 2014 (CET)
Ach, an die Staaten-Übersicht hatte ich jetzt gar nicht gedacht! Ich war auf der Suche nach amtlichen Vorgaben à la Verzeichnis der Staatennamen für den amtlichen Gebrauch in der Bundesrepublik Deutschland! Jut, dann soll es wohl so sein. Allemal besser als „Republik Srpska“ oder solch ein Humbug. ;) Mal sehen, ob sich über die Jahre noch eine (wirklich) deutsche Namensversion etabliert.
Die Variante auf dem Begrüßungsschild (halb englisch, halb serbisch) scheint jedenfalls nirgends offiziell zu sein, selbst ohne das "of" wäre sie es nicht.
Für mich ist der Fall damit ausreichend beleuchtet – vielen Dank Euch allen, und schöne freie Tage wünsche ich aus gegebenem Anlass auch allen muslimischen Bosniaken und orthodoxen Serben. —[ˈjøːˌmaˑ] 09:26, 23. Dez. 2014 (CET)
Moment! Ich hab noch was: In Bosnian, Croatian, Serbian, Republika Srpska means "Serb Republic". The second word is a nominalized adjective derived by adding the suffix -ska to srb-, the root of the noun Srbin, meaning Serb. The -ps- sequence rather than -bs- is a result of voicing assimilation. Adjectives derived in this way from ethnonyms are often used in Bosnian, Croatian and Serbian as names of countries: e.g., Škot – Škotska (Scot – Scotland), Hrvat – Hrvatska (Croat – Croatia). Although the name Republika Srpska is sometimes glossed as Serb Republic[6] or Bosnian Serb Republic,[7] and the government of Republika Srpska uses the semi-Anglicized term Republic of Srpska in English translations of official documents, western news sources such as the BBC,[8] the New York Times,[9] and The Guardian[10] generally refer to the entity as the Republika Srpska. Von: https://en.wikipedia.org/wiki/Republika_Srpska Das ist ungefähr das was ich meinte ... Leider sind grad die hier entscheidenden Teile nicht belegt. --King Rk (Diskussion) 11:47, 23. Dez. 2014 (CET)
Vorsicht, nicht missdeuten! ;) Dass srpski die adjektivierte Form on *srb ist, ist klar. Auch ist klar, das -ska in manchen slawischen Sprachen die Kurzform-Bezeichnung des Staates selbst darstellt (Hrvatska, Polska). Bei manchen Staaten funktioniert das jedoch nicht; so wird im Slowakischen und Tschechischen bei Hauptwörtern ein -sko daraus (Slovensko, Česko), und die Kurzform für Serbien lautet einfach «Srbija» – nicht *Srpska oder *Srpsko, wie man vermuten könnte. «Republika Srpska» kann also mitnichten übersetzt werden als „Republik Serbien“ – «srpska» ist und bleibt dort attributiv. —[ˈjøːˌmaˑ] 12:47, 23. Dez. 2014 (CET)

Exokernel[Bearbeiten]

Gibt es Betriebssysteme, die bereits mit einem Exokernel arbeiten? --188.101.78.141 15:14, 22. Dez. 2014 (CET)

Zum Weiterlesen:
> "Posit: An exokernel cannot exist (or is meaningless) outside a PerfectSystem. "
Insofern scheint die Frage "Gibt es bereits ein System in Betrieb?" mit einem klaren Nein! beantwortbar zu sein. Nichtsdestotrotz ist wird das Thema in der theoretischen Informatik bearbeitet. Vielleicht möchte aber jemand in der Zeit zwischen den Jahren den WP-Artikel überarbeiten? Stattdessen könnte der- oder diejenige aber auch ein bootfähiges OS vorlegen und anschliessend reich und berühmt werden;-) --grixlkraxl (Diskussion) 17:04, 22. Dez. 2014 (CET)
Mechanismen wie die von Exokerneln existieren in allen gängigen Betriebssystemen. Die CPU ist eine typische Komponente, die ein Prozess allein besitzt, bis der Scheduler sie ihm wieder entzieht. Speicherbereiche werden heutzutage direkt per DMA an Benutzerprozesse durchgereicht, auch I/O-Ports können Benutzerprozesse nach Anmeldung oft exklusiv nutzen.
Die Bezeichnung "Exokernel" ist daher mehr ein Schlagwort als ein wirklich existierendes OS-Konzept. -- Janka (Diskussion) 18:04, 22. Dez. 2014 (CET)

§ 21 Versammlungsgesetz und Gegendemonstrationen[Bearbeiten]

Was ist diesbezüglich laut deutscher Rechtsprechung eine "grobe Störung"? Reicht es schon aus, wenn die Gegendemonstranten sich den Demonstranten in den weg stellen? Reicht es schon, wenn man z.B. bei einer Gegendemo gegen eine rechtsextreme Demo lautstark "Nazis raus!" ruf? --MrBurns (Diskussion) 16:30, 22. Dez. 2014 (CET)

Letzteres sicher nicht, das ergibt sich aber eigentlich schon aus dem Wortlaut des Gesetzestextes. Schwierig und umstritten waren in letzter Zeit (z. B. in Dresden angesichts von Nazi-Aufmärschen) Sitzblockaden von Gegendemonstranten. Soviel ich weiß ist die Frage ihrer Einstufung als "grobe Störung" noch nicht höchstrichterlich entschieden.--Mangomix 🍸 17:05, 22. Dez. 2014 (CET)
OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18.09.2012, Az. 5 A 1701/11 (hier Rn 80): "Eine tatbestandliche grobe Störung liegt jedoch erst in der Bildung einer unüberwindlichen Blockade von nicht unerheblicher Dauer, die nicht ohne Weiteres umgangen werden kann." (IMHO eine erstaunliche Interpretation). --Rudolph Buch (Diskussion) 17:26, 22. Dez. 2014 (CET)
Das trifft doch ziemlich genau das, was im Gesetz steht: es kommt eben (wie so oft) auf die Umstände an, nicht jede Störung führt zu einer Strafbarkeit, sondern eben nur „grobe“, die mit dem Ziel verbunden sind, die Versammlung insgesamt zu verhindern / zu sprengen / zu vereiteln. Man sollte aber nicht der Täuschung unterliegen, dass es im Umkehrschluss erlaubt oder gar legitim wäre, Demonstrationen, die einem nicht genehm sind, zu stören: „Bei öffentlichen Versammlungen … hat jedermann Störungen zu unterlassen, die bezwecken, die ordnungsgemäße Durchführung zu verhindern“ (§ 2 Absatz II VersG). --Mangomix 🍸 17:54, 22. Dez. 2014 (CET)

Adamsapfelschmerz (Ferndiagnose)[Bearbeiten]

Seit Freitag tut mir (ü40) der Adamsapfel weh (leichte Schmerzen beim Schlucken und beim Kopfstrecken sowie beim Anfassen). Äußerlich ist nichts zu sehen, die Farbe ist auch gleich, tastbar ist auch nichts außergewöhnliches. Vorerkrankungen hatte ich im Hals nicht. Die Größe des Adamsapfels ist wie immer. Erkältung oder Fieber oder ein Einengungsgefühl habe ich auch nicht. Lymphknoten sind normal.

Für welche Erkrankung spricht dieses Symptom typischerweise?
Kann ich mit einer ärztl. Untersuchung bis Anfang Januar warten?

Danke und frohes Fest! --93.134.142.215 18:42, 22. Dez. 2014 (CET)

Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!
mir fällt bei sowas immer 116117 ein... oder man ruft den Hausarzt an, wenn es bis morgen warten kann... --Heimschützenzentrum (?) 18:55, 22. Dez. 2014 (CET)
Das kann durchaus eine beginnende Halsentzündung sein, also harmlos. Da jetzt allerlei Feiertage kommen, würde ich aber auch morgen mal den Arzt anrufen oder eher in einer Apotheke vorbeischauen. Ein paar Tage leichte Schmerzen sind ja noch nicht wirklich alarmierend. Rainer Z ... 20:00, 22. Dez. 2014 (CET)
+ 1, klingt nach Rachenentzündung. Salbei gurgeln kann helfen. Apotheke ist auch ein guter Hinweis. --94.219.2.104 00:57, 23. Dez. 2014 (CET)

Warum hält Apple an iTunes fest??[Bearbeiten]

Hallo,

Apple ist doch bekannt für innovativ einfach zu bedienende Produkte, warum kann man immer nur mit iTunes dann MP3 Lieder auf den iPod, iPad oder iPhone ziehen? Was ist für Apple der Vorteil??--84.59.28.148 19:42, 22. Dez. 2014 (CET)

Apple ist dafür bekannt, mit in Hinsicht auf Qualität, Design und Innovationen recht durchschnittlichen Angeboten sehr viel Geld zu verdienen. Apple verdient mit iTunes viel Geld. Grüße  TRN 3.svg • hugarheimur 20:08, 22. Dez. 2014 (CET)
Zu durchschnittlich oder nicht, sage ich mal nix, ist ein anderes Thema. Apple hat schon seit langem das Konzept des »Goldenen Käfigs«. Anfangs betraf das nur Hardware und Software, seit iTunes auch Inhalte. Für die Kunden hat das den Vorteil, dass alles nahtlos zusammen arbeitet, für Apple den der lukrativen Kundenbindung über große Teile der Verwertungskette hinweg. (Mir ist es allerdings offener lieber.) Rainer Z ... 20:23, 22. Dez. 2014 (CET)
iTunes ... wem es nicht gefällt, der kann ja auf den verwurmten Apfel verzichten. Es gibt günstigeres und besseres. --Alchemist-hp (Diskussion) 21:25, 22. Dez. 2014 (CET)
Apple ist bekannt für extreme Nutzungseinschränkungen. --Chricho ¹ ² ³ 20:29, 23. Dez. 2014 (CET)

Beliebtester Typ Motorroller?[Bearbeiten]

Welchen Mofa-Moped-Roller (25 km/h gedrosselt) kriegt man nach einem Jahr wieder am besten verkauft - in Top-Zustand, versteht sich -, weil er am beliebtesten und oder meistverkauft und oder 'edelsten' ist? --217.84.96.207 21:52, 22. Dez. 2014 (CET)

Eine Ausnahme ist in der Genemigung ist die Simson Schwalbe. Neben dem DDR-Kultststus ist sie das einige legal und serienmäßig frisierte Zwiebacksäge. Darum hält sie derzeit ihren Marktwert. Wo die Hubraumbeschränkung nicht im Gesetz steht, macht sich der Honda Innova, auch „Wave“ genannt als Spritsparwunder mit Motorsteuergerät breit. Seit Jahren erobert er in Südostasien Marktanteile. Ob es da eine Mofa-Version oder einen umbau gibt mußt Du ergooglen oder fragen. Angesichts der Marktposition mache ich Dir da wenig Hoffnung. Probieren kannst Du es ja und mit dem Mitbewerb vergleichen solltest Du es dennoch und wenn es nur als Referenz ist. --Hans Haase (有问题吗) 23:55, 22. Dez. 2014 (CET)
Schwalben halten ihren Marktwert nicht, sie steigern ihn. Mit der nötigen Infrastruktur (Werkstatt, Schraubergeschick, Lackierkabine etc.) im Hintergrund sind die eine lukrative Anlageform. 79.204.202.82 12:11, 23. Dez. 2014 (CET)
Man kriegt alles verkauft, die Frage ist, zu welchem Preis. Vergiss alle VR-Chinesen, die sind nach wenigen tausend Kilometern schon Schrott. ICH gucke mir bei Kauf von Mofas aber auch den Vorbesitzer an. Wiegt der mehr als 70kg, lass ich die Finger von dem Gerät, dafür ist es nämlich nicht gebaut. Der Motor ist bei Mofas das letzte, was kaputt geht. -- Janka (Diskussion) 02:07, 23. Dez. 2014 (CET)
Auch die Ersatzteilpreise sollten beim Kauf bereits berücksichtigt werden. Diese sind ein wesentlicher Posten der Betriebs- und Instandhaltungskosten. --Hans Haase (有问题吗) 13:24, 23. Dez. 2014 (CET)
Nicht nur die Preise, auch die Verfügbarkeit. Ein Kollege hat ein defektes, gebrauchtes, chinesisches Quad geschenkt bekommen. Er hat gedacht, das ist leicht repariert, aber Satz mit X. Hersteller, Typ, Anschrift des Importeurs, Ersatzteilnummer etc ließen sich alles recherchieren, nur käuflich zu erwerben war das Ersatzteil nicht. Er hat das Quad dann zum Schrott gebracht. Auf dem Schrottplatz war dann einer, der sich gewundert hat, warum einer ein äußerlich tadelloses Quad wegwirft. Der hat das Quad vor der Verschrottung gerettet und darf jetzt exakt dieselben Erfahrungen wie mein Kollege machen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:50, 23. Dez. 2014 (CET)

Wow, .. so viele Antworten! - - Meinte aber eher so handelsüblich und hierzulande, ganz praktisch und auch wirklich nur drosselbärtige. --217.84.125.147 14:57, 23. Dez. 2014 (CET)

Yamaha Aerox (nicht verwandt, verschwägert, am Gewinn beteiligt). Grüße Dumbox (Diskussion) 15:14, 23. Dez. 2014 (CET)
Danke! Der kommt in Frage. --217.84.94.28 20:14, 23. Dez. 2014 (CET)

ARM und x86 Unterschiede?[Bearbeiten]

Zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass ich die Auskunft mit meiner laienhaften Frage belästige. Kann mir jemand den Unterschied zwischen X86 und ARM erklären? Es gibt soweit ich weiß Unterschiede bei der Zuweisung von Speicherplatz und Prozessorleistung, ARM soll dabei mehrere Kernel unterstützen oder so ähnlich. Was ist die Besonderheit von ARM? --188.100.190.80 23:11, 22. Dez. 2014 (CET)

Hilft dir diese Flughöhe weiter? --Eike (Diskussion) 23:26, 22. Dez. 2014 (CET)
1. RISC/CISC... 2. beim ARM kann man wohl jede Anweisung in Abhängigkeit eines der Flags ausführen oder überspringen (also ganz ohne extra Sprunganweisung), was ich ziemlich cool find... --Heimschützenzentrum (?) 23:34, 22. Dez. 2014 (CET)
x86 unterstützt heute auch im Prinzip unbegrenzt viele Kerne. Wie viel nutzen man von mehreren Kernen tatsächlich hat, hängt davon ab, wie gut die Software darauf optimiert ist. Wenn man mehrere CPU-intensive Tasks gleichzeitig rennen hat, bringts jedenfalls etwas. --MrBurns (Diskussion) 23:37, 22. Dez. 2014 (CET)
ARM ist eine unglaublich flexible und skalierbare RISC-Prozessorarchitektur, während x86 eine eigentlich veraltete CISC-Architektur mit jahrzehntealten Altlasten ist, die zum Industriestandard wurde. --Rôtkæppchen₆₈ 23:37, 22. Dez. 2014 (CET)
Moderne x86-CPUs verwenden zwar einen CISC-Befehlssatz, arbeiten aber intern eher mit RISC. --MrBurns (Diskussion) 23:40, 22. Dez. 2014 (CET)
ist der nach außen angebotene Befehlssatz nich gerade charakteristisch für RISC? somit wäre x86 also ganz klar CISC (egal ob er innendrin RISC oder sonstwie Microcode oder blah ist)... da fällt mir noch n Zitat ein (stammt von HP?): „No Risc, No Fun!“ lol --Heimschützenzentrum (?) 23:43, 22. Dez. 2014 (CET)
Von HP gab es damals Autoaufkleber mit “No RISC – No Fun” als Bestandteil einer Werbekampagne für die PA-RISC-Architektur(?). Ich hab damals in der Nachbarschaft eines HP-Werks gewohnt, deswegen waren die Kleber relativ bekannt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:10, 23. Dez. 2014 (CET)
Für die Performance ist aber wohl eher wichtig, wie die CPU intern arbeitet (vorausgesetzt, sie wird optimal programmiert, schlecht optimierte Software dürfte es aber bei jeder Architektur geben. Dass man aus x86 sehr viel Performance rausholen kann zeigen jedenfalls Spiele und sehr spezialisierte Programme wie z.B. LINPACK). --MrBurns (Diskussion) 23:46, 22. Dez. 2014 (CET)
das ist ja gerade umstritten: die einen meinen, dass der Compiler bessere Möglichkeiten hat, trotz Von-Neumann-Flaschenhals den Ablauf zu beschleunigen... während die anderen meinen, dass der Prozessor es besser kann... --Heimschützenzentrum (?) 23:55, 22. Dez. 2014 (CET)
nach Eike und BKs: andere waren schneller
Naja, ich lehne erstmal die sog. "Entschuldigung" der IP ab;-) Bekanntlich steht "ARM ... für Advanced RISC Machines" im Artikel ARM-Architektur, den die IP offensichtlich vor der Fragestellung gelesen hat. Auch RISC wird dort richtigerweise als Reduced Instruction Set Computer erklärt. Dummerweise ist der Zusammenhang zwischen x86-Prozessor (von der IP ebenfalls verlinkt) und CISC in der de-WP nicht so einfach herstellbar. Die Ursache liegt womöglich im geringen(!-) Umfang des CISC-Artikels ...
Welche SPARC mit 16kB RAM wurde noch mal "on the fly" umprogrammiert, und hat dann nach dem Reboot die Mission erfolgreich beendet? Wann war das? Welche CPUs hatte damals (beim Start!) Intel im Rennen? --grixlkraxl (Diskussion) 23:55, 22. Dez. 2014 (CET)
Advanced RISC Machines ist ein Backronym. ARM stand ursprünglich für Acorn RISC Machine. --Rôtkæppchen₆₈ 00:10, 23. Dez. 2014 (CET)

Da der c't-Artikel weiter oben meint, dass Windows-PCs oft träge wirken, möchte ich noch folgendes anmerken: mMn ist der Hauptgrund, warum das Interface von Windows und Windows-Software oft sehr langsam zu arbeiten scheint, dass GDI/GDI+ sehr ineffizient ist. Bei neueren Windows-Versionen wurde das zwar teilweise verbessert (siehe Desktop Window Manager), dafür wurden aber neue Effekte hinzugefügt. Schau dir mal das Aero Glass Interface von z.B. Windows 7 an, das enthält eine Menge "Eye-Candy", während tablet-Interfaces eher einfach aufgebaut sind. Und oft gibts auch auch zeitraubende Animationen. Wenn man nur die Animationen abschaltet, reagiert das Windows-Interface schon viel schneller, also das hat nicht nur Performance-Gründe... --MrBurns (Diskussion) 23:59, 22. Dez. 2014 (CET)

Mein schwachbrüstiger Samsung N140 mit Intel-Atom-N270-Prozessor läuft mit Windows 7 Professional und ausgeschaltetem Eyecandy so brauchbar, dass man damit sogar ruckfrei SD-Filme anschauen kann. Mit eingeschaltetem Aero saugt der Desktop Window Manager allein 10 Prozent der CPU-Leistung. Deswegen muss das Windows 7 mit dem Windows-98-Look-and-Feel auskommen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:17, 23. Dez. 2014 (CET)
Bitte nicht fensterln, beim Artikel Alpha-Prozessor findet sich der Hinweis auf den Intel Itanium 2 bezüglich EV8. Zum GDI+Nachfolgern fällt mir nur ein:
> In a world without walls and fences
> Who needs windows and gates?
Ich würde den Spruch Scott McNealy etwa in den 90ern zuschreiben. Zu dieser Zeit hat das Windows-GDI rgb(0,0,0) immer noch zu cmyk(100, 100, 100, 0) gerechnet. Das dann auf der "eigentlich nur benötigten" Schwarzform genau nix(!) zu sehen war, war schon damals nicht verwunderlich. Wie schon von mehreren geschrieben: Die Frage geht in die Richtung CISC vs. RISC ... --grixlkraxl (Diskussion) 00:45, 23. Dez. 2014 (CET)


Der wesentliche Unterschied ist, dass ARM kein Prozessor, sondern ein ProzessorMODELL ist. Du kannst keine einzelnen ARM-Prozessoren kaufen, sondern bekommst die grundsätzlich immer als SoC, also meist mehrere CPUs mit allen Peripheriebausteinen in einem einzigen Chip, und das von verschiedensten Herstellern. Du kannst die bestimmte ARM-Kerne sogar als Verilog-Modell kaufen und zusammen mit deiner Restschaltung in einen ASIC hineinsynthetisieren. Dadurch, dass man nur ganz wenige kleine Chips benötigt, wird die ganze Platine klein und stromsparend. Die meisten ARM-Boards sind gerade mal so groß wie ein einzelner x86-Prozessor und brauchen nur geringe Kühlmaßnahmen - und das obwohl die Leistung des Mini-Boards selbst für viele Spiele ausreicht. -- Janka (Diskussion) 02:17, 23. Dez. 2014 (CET)
Spiele kann man auch mit dem Ur-8086 Spielen, nur ist die Grafik da etwas bescheidener als bei Crysis 3 oder Assassin’s Creed Unity (vergleiche en:DONKEY.BAS). Dass die Grafik nicht an die grafisch aufwendigsten PC-Spiele rankommt gilt auch für alle Handy- und Tabletspiele, auch wenn die Grafik meist schon "etwas" besser ist als bei DONKEY.BAS. SoC geht auch bei x86, einige "CPU" aus der Atom-Reihe sind SoCs und die können Performancemäßig mit nur 2 Cores durchaus mit Quadcore-ARM-SoCs mithalten (siehe z.B. Reviews von den wenigen Smarphones, die ein Atom-SOC haben). --MrBurns (Diskussion) 02:28, 23. Dez. 2014 (CET) PS: x86 ist auch nur eine Hardwarearchitektur, eine Haswell-CPU hat mit dm Ur-8086 nur mehr wenig gemeinsam abgesehen davon, dass sie noch immer (im Prinzip) Ur-8086-Code ausführen kann. --MrBurns (Diskussion) 02:35, 23. Dez. 2014 (CET)
Die AMD A- und E-Reihen sind alles x86-SoCs. --Rôtkæppchen₆₈ 03:19, 23. Dez. 2014 (CET)
Ich sprach von aktuellen Spielen mit Effekten, die jetzige Anwender zufriedenstellen. Und auch wenn es x86-SoCs gibt, so ist das auch nur eine Kopie der ARM-Idee, um im Embeddedbereich überhaupt noch einen Fuss in die Tür zu bekommen. Ich halte das aber für einen Rohrkrepierer, denn es gibt nur einen Grund, auch auf einem Embedded-Gerät x86 haben zu wollen: unveränderte MS-Windows-Programme ablaufen lassen zu wollen. Von dieser Idee hat sich nun selbst Microsoft verabschiedet. -- Janka (Diskussion) 11:10, 23. Dez. 2014 (CET)
"die jetzige Anwender zufriedenstellen" ist kein vergleichbares Kriterium, es war schon immer so, dass sich die Anwender auf mobilen Geräten mit schlechteren Grafiken zufrieden gegeben haben als auf nicht mobilen und umso mobiler das Gerät war, desto ausgeprägter war dieser Effekt (vergleiche z.B. Game Boy Advance mit einem Desktop oder Laptop von vor 13 Jahren). Fakt ist, dass die Grafik auf High-End-Tablets und -Smartphones nicht mal an aktuelle stationäre Konsolen rankommt, von aktuellen PCs ganz zu schweigen. --MrBurns (Diskussion) 11:42, 23. Dez. 2014 (CET)
Und? Die Vorstellungen, welche Grafikdarstellung für Spielspaß nötig ist, ist sowieso seit mindestens 15 Jahren völlig davongaloppiert. Wichtig ist, dass der Rechner sein Display bildschirmfüllend ruckelfrei füllen kann. Ob das Display nun 1280x800 oder 1920x1080 oder gar noch mehr Pixel hat ist zweitrangig. (es sei denn, die Spieleprogrammierer bestehen auf pixelgroßen Eventflächen, was kack ist.) Ebenso sieht man von mehr als 25fps *nichts*, weil das Gehirn so schnell gar nicht mitkommt. -- Janka (Diskussion) 22:40, 23. Dez. 2014 (CET)
Es geht nicht nur um Pixel, sondern auch Polygonenzahl, Texturqualität, (graphische und physikalische) Effekte, usw. Alles von dem hat einen Einfluss darauf, wie realistisch ein Spiel wirkt. Und je nach Genre auch nichtdarstellungsbezogene Elemente wie künstliche Intelligenz oder ganz einfach die Größe der Map. Nur Antialiasing kann man sich beim Smartphones meist ohne wirklich sichtbaren Qualitätsverlust sparen (bei Tablets nicht unbedingt), weil die Pixel so klein sind, dass das Aliasing (also gezackte Kanten) kaum mehr auffällt. --MrBurns (Diskussion) 22:55, 23. Dez. 2014 (CET)
Egal, wie viele Polygone nun so ein 3D-Männekieken aus dem Rechner hat, es sieht immer künstlich aus, weil die Beleuchtung grundsätzlich zu hell ist - damit man die vielen feinen Details gefälligst auch ständig sieht. Ich lege aber gar keinen Wert darauf, meinen Gegner als Pickelvisage zu erkennen, bevor ich ihn über den Haufen ballere. Echt nicht. -- Janka (Diskussion) 00:33, 24. Dez. 2014 (CET)
Bei den Standardeinstellungen dürfte das stimmen, aber ich bringt in <5 Min. indem ich die Einstellungen am Monitor + meist auch im Spiel ändere immer sowohl eine ordentliche Helligkeit und einen ordentlichen Kontrast fertig. --MrBurns (Diskussion) 00:41, 24. Dez. 2014 (CET)
Die AMD-x86-SoCs gibt es auch für den Desktopbereich. AMD bemühte sich seit der Übernahme von ATI darum, CPU und GPU auf einem Chip zu integrieren. Bei den A- und E-Serien kam dann North- und Southbridge dazu. Ein Sockel-AM1-Board enthält nur noch LAN, Super-I/O, Bios, Audiochip und viele Steckverbinder, der Rest ist alles im SoC enthalten. --Rôtkæppchen₆₈ 14:25, 23. Dez. 2014 (CET)
Ja, das sind Boards für Fat Clients. Niemand, der einen Desktop-PC begehrt, weil er spielen will, kauft so ein Ding. Gerade eben weil man da keine schnelle Grafikhardware reinstopfen kann. -- Janka (Diskussion) 22:40, 23. Dez. 2014 (CET)
Wer grafisch halbwegs anspruchsvolle Spiele spielen will, braucht noch immer eine dezidierte Grafikkarten, außer es stört ihn nicht, eine extrem niedrige Qualität, Auflösung und/oder Framerate in kauf zu nehmen (dann hat man aber von der tollen Grafik wenig). Manchmal laufen die Spiele mit so schwacher Hardware auch gar nicht, weil nicht genug Grafikspeicher vorhanden ist. Für FIFA reicht aber eine SoC-Grafik... --MrBurns (Diskussion) 22:58, 23. Dez. 2014 (CET)
Ich zocke überhaupt nicht, habe aber in meinen SoC-Schreibtischrrechner trotzdem eine relativ fette Graka reingesteckt, weil weder die SoC-Grafik, noch eine Billiggraka ausreichende Grafikleistung für meine Dual-Head-Konfiguration brachten. --Rôtkæppchen₆₈ 00:21, 24. Dez. 2014 (CET)

23. Dezember 2014[Bearbeiten]

Weihnachtsbotschaft 1943 an das deutsche Volk[Bearbeiten]

Im Flugblatt steht: "Grossbritannien, Russland, China, die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten vereinigen mehr als drei Viertel der Gesamtbevölkerung der Erde......" Auf der Karte ist China neutral. Wann hat China dem Deutschen Reich den Krieg erklärt und warum wird es später unter den Siegermächten nicht erwähnt? --91.62.143.43 01:09, 23. Dez. 2014 (CET)

Kriegführende Staaten im Zweiten Weltkrieg#Alliierte und Verbündete: 9.12.1941. --BlackEyedLion (Diskussion) 01:14, 23. Dez. 2014 (CET)
Was aber die zweite Frage nichte beantwortet. In der Botschaft wird China an recht prominenter Stelle unter den Alliierten erwähnt. Anderthalb Jahre später ist es bei der deutschen Kapitulation nicht mal dabei...--Alexmagnus Fragen? 01:22, 23. Dez. 2014 (CET)
Später war China in den Chinesischen Bürgerkrieg verstrickt, wo die Alliierten des Zweiten Weltkriegs gegenteilige Interessen hatten. --Rôtkæppchen₆₈ 01:42, 23. Dez. 2014 (CET)

"Auf der Karte ist China neutral" - ich empfehle eine neue Brille und/oder einen größeren Bildschirm. Neutral dargestellt sind nur Tibet sowie diverse de-facto unabhängige Gebiete Westchinas unter der Herrschaft diverser Warlords. --NCC1291 (Diskussion) 09:17, 23. Dez. 2014 (CET)

Ich muss sagen bzgl. China ist diese Karte ausgesprochen ungenau (wobei sie sonts eig. recht gut ist) Tibet war neutral, Sinkiang dürfte 1942 noch eher sowjetisches Einflussgebiet gewesen sein. Die innere Mongolei japanisch dominiert, im Nordosten des eigentlichen China herschten diverse japanische Marionettenregime, in der Mandschurei ebenfalls, im Süden dann die mit den Westmächten verbündeten Koumintang. Im Grunde ist es aber so dass hier nur Frontlinien dargestellt sind, keine politischen Grenzen. Inwieweit die Koumintang solche Gegenden wie Gansu oder Qinghai kontrollierten weiß ich nicht so recht. Jedenfalls muss man sich verdeutlichen: Westchina in heutigen Sinn war damals noch viel mehr als heute ein Randgebiet, welches letztlich vom lokalen Herrschern kontrolliert wurde.--Antemister (Diskussion) 18:17, 23. Dez. 2014 (CET)
Bezeichnet ist dabei das die chinesische Kriegserklärung nicht drinsteht in der Liste. Die Republik China hat Deutschland/Japan erst am 9. Dezember 1941 den Krieg erklärt, obwohl Japan schon seit 1941 gegen China Krieg führte.--Antemister (Diskussion) 18:27, 23. Dez. 2014 (CET)
Japan führte seit 1937 mit dem Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke Krieg mit China. --Mps、かみまみたDisk. 22:21, 23. Dez. 2014 (CET)
@Mps:. Das ist natürlich richtig und mal wieder einer meiner ulkigen Vertipper.--Antemister (Diskussion) 10:21, 24. Dez. 2014 (CET)

Hustenbonbon schlucken[Bearbeiten]

Wirken Hustenbonbons auch, wenn man sie schluckt, anstatt sie zu lutschen? Gelomyrtol wird ja auch geschluckt. --84.143.196.78 03:15, 23. Dez. 2014 (CET)

Nein. --87.163.89.179 04:33, 23. Dez. 2014 (CET)
Hustenbonbons enthalten allenfalls Spuren von Eukalyptusöl. Da müsstest du schon die ganze Packung schlucken, um eine ähnliche Wirkung wie eine einzelne Kapsel Gelomyrtol zu erreichen. -- Janka (Diskussion) 11:14, 23. Dez. 2014 (CET)
Laut Beipackzettel ist in Gelomyrtol Myrtol und kein Eukalyptusöl. Eukalyptusöl ist allerdings in den Kapsel vom ALDI enthalten (zu einem Bruchteil von Gelomyrtol).--Wikiseidank (Diskussion) 14:46, 23. Dez. 2014 (CET)
Ich habe hier einen Beipackzettel, wo die ätherische-Öle-Mischung von Gelomyrtol aus 66% Eukalyptus, 32% Süßorange, 1% Myrte und 1% Zitrone besteht. --Rôtkæppchen₆₈ 14:55, 23. Dez. 2014 (CET)
Das war "mein" Beipackzettel.--Wikiseidank (Diskussion) 20:37, 23. Dez. 2014 (CET)
Das ist dasselbe Präparat. In meinem Beipackzetell steht „Arzneilich wirksamer Bestandteil: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1).“ Die Angabe in der Infobox der von Dir zitierten Website ist da etwas verkürzend. Weiter unten steht sinnentstellend „"Gelomyrtol forte Magensaftresistente Kapseln" enthält als Wirkstoff Myrtol, ein Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1), pflanzliche Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Expektoranzien (auswurffördernde Mittel).“ Erst im Abschnitt 1.2 heißt es dann korrekt „magensaftresistente Weichkapseln enthaltend 120 oder 300 mg Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1)“ --Rôtkæppchen₆₈ 21:19, 23. Dez. 2014 (CET)
Hustenbonbons wirken überwiegend lokal hustereizlindernd, in dem der Speichel vor dem Abschucken angereichert wird und dann einen Wirkstoffilm im Rachen hinterläßt. Sind sie geschluckt, gibt es naturgemäß keinen lokalen Effekt mehr. Der sytemische Effekt von Husenbonbons ist vernachlässigbar gering. Dafür gibt es etliche andere Präparate, überwiegend Schleimlöser. --94.219.1.145 16:12, 23. Dez. 2014 (CET)
Die systemische Wirkung von ätherischen Ölen ist immer dieselbe: Das Zeug hat im Körper nichts zu suchen, kann aber nur schlecht über die Nieren ausgeschieden werden. Nebem dem Nierenweg werden ätherische Öle auch in relativ großer Menge über die Lunge entsorgt, was für eine tieferliegendere Beruhigung der Atemwege sorgt als das Lutschen von Hustenbonbons. Da Eukalyptusöl ein relativ potentes Gift ist und an sehr vielen Stellen im Körper Durcheinander bewirkt, sollte man sich tunlichst genau an den Beipackzettel dieses Arzneimittels halten. ES IST NICHT HARMLOS WIE HUSTENBONBONS. -- Janka (Diskussion) 21:15, 24. Dez. 2014 (CET)

Einbruch[Bearbeiten]

Man hat kürzlich versucht, bei mir einzubrechen, nun ist der Türrahmen sowie die Tür selbst auf Höhe des Schlosses beschädigt sowie das Schloss selbst. Da ich nun bei meiner Hausratsversicherung Schadenanzeige erstatte, wollte ich kurz nachfragen, in welcher Höhe in etwa die Tür- sowie -rahmenreparatur sowie die Schlossauswechslung samt Montage belaufen würden. Es geht mir nicht um absolute Genauigkeit, ebenso nicht um das maximale oder minimale Aufrüsten; ich möchte lediglich einen groben Überblick darüber gelangen, in welcher Preisklasse diese Leistungen zu verorten wären. Vielen Dank vorab, --2A02:8109:90C0:74:50C7:55CC:AF1D:51F3 10:36, 23. Dez. 2014 (CET)

Mein Beileid - und schlechtes Karma für die Verursacher bis in 7. Glied!
Hier ziemlich weit unten gibt es Abschätzungen. Kommt halt drauf an... Kostenvoranschlag und dann zur Versicherung... GEEZER… nil nisi bene 10:53, 23. Dez. 2014 (CET) P.S. Ahja - auch evtl. an Mehrfachverriegelung denken...
Das kann man so nicht beantworten, weil du mit keinem Wort erwähnst, um *was* für eine Tür und was für eine Zarge es sich handelt und wie stark die Beschädigung ist. Wohnungstür zum Hausflur oder Haustür? Holz, Kunststoff, Alu oder Stahl? Mit Glasfüllung oder ohne? Zarge: Holz, Kunststoff, Alu oder Stahl? Ist es eine alte Tür, ein Sondermaß, oder Konfektionsware? Wie sehr ist die Tür beschädigt? Verbogen? Ausgebrochen? Wie sehr ist die Zarge beschädigt? Verbogen? Ausgebrochen? -- Janka (Diskussion) 11:21, 23. Dez. 2014 (CET)
Handwerker fragen? Ist jetzt (Datum/Uhrzeit) zwar nicht mehr ganz ideal, aber üblich wäre es. -- WikiMax - 16:34, 23. Dez. 2014 (CET)

"Auftriebskraftwerk", Gaia-Energy, Rosch-Gruppe, etc.[Bearbeiten]

Meine Mutter hatte heute im Briefkasten einen Prospekt einer Firma namens: "Gaia-Energy" ( www.gaia-energy.org ), in dem ein sog: "Auftriebskraftwerk" für 12.000 EUR beworben wird, das einen angeblich: "völlig autark vom Stromnetz" machen soll, und auf der Rückseite findet sich das Zitat (Zeichensetzung behutsam korrigiert): "Jene, die an einer Idee zweifeln, sollten jene nicht behindern, die gerade dabei sind, die Idee umzusetzen!" Ganz groß steht mit Ausrufungszeichen auf der Seite mit: "Fakten zur Anlage": "Kein Perpetuum Mobile!" Weiter unten wird allerdings ausgeführt, daß man angeblich nur eine kleine Batterie einlegen müßte und schon würde das Gerät ständig mehr Energie produzieren, als man reinstecken müßte, mit einer: "dauerhaften Nettoleistung" von 5-6 Kilowatt und monatlicher Betriebskosten von 15 EUR.

Auf Wikipedia finde ich weder was zur Firma Gaia-Energy, noch zu der angeblichen: "Rosch Gruppe", der die Firma angehören soll. Unter: "Auftriebskraftwerk" finde ich keinen Artikel und werde nichtmal auf einen anderen weitergeleitet, und unter: "Auftrieb" finde ich letztlich nur Informationen dazu, daß es sich dabei offenbar um die Luftströmungen um Flügel herum handelt, wobei nirgendwo etwas dazu steht, daß man das Prinzip zur Stromgewinnung nutzen könne. Auf der Webseite steht, daß das Gerät auf dem sog.: "Bedini-System" beruhe; in der Wikipedia finde ich nur zwei katholische Priester mit dem Namen, und keinem von beiden werden wissenschaftliche Verdienste oder auch nur Ambitionen auf wissenschaftlichem Gebiet nachgesagt.

Laut Prospekt soll man Mitglied in einem Verein werden, regelmäßig Mitgliedsbeiträge bezahlen, dann die 12.000 EUR für das Gerät zahlen, um damit das Recht zu erwerben, um an: "Workshops und Seminaren" teilzunehmen, wo einem: "das Prinzip, Bau- und Funktionsweise" des Geräts vermittelt würden, und: "ca. 2-3 Monate" nach Absolvierung der Workshops soll mann die Einzelteile des Geräts bekommen, die man dann selber zusammenbauen soll. Auf der Webseite werden darüberhinaus: "alternative Lernmethoden" statt der regulären Schulpflicht beworben.

Meine Mutter ist drauf und dran, mir das Gerät wegen der: "phantastischen Stromkostenersparnis" kaufen zu wollen. Wie seriös ist das ganze einzuschätzen? --87.180.197.207 15:54, 23. Dez. 2014 (CET)

Der Mann heißt John Bedini, seine Weisheiten hat er in dem Büchlein "Bedini's free energy generator" veröffentlicht. Es wird schon einen Grund haben, dass der Mann weitestgehend unbekannt ist... --Magnus (Diskussion) 16:01, 23. Dez. 2014 (CET)
Es ist den Fotos der Website nach eine Variante des Float-Belt-Perpetuum-Mobile. → Abzocke. Finger weg. --Rôtkæppchen₆₈ 16:07, 23. Dez. 2014 (CET)
Siehe auch hier. --87.163.87.168 16:11, 23. Dez. 2014 (CET)
Wenn "du" Glück hast, nur reine Abzocke -- WikiMax - 16:18, 23. Dez. 2014 (CET)
Das ist eindeutig Bauernfängerei, Beschiss, vielleicht sogar Betrug. Vermutlich irgendwie »wissenschaftlich« bemäntelt, das kennt man ja schon lange von Abzockern aus der Esoterik-Szene. Rauswerfen mit Arschtritt, das Gesindel! Rainer Z ... 18:05, 23. Dez. 2014 (CET)
Okay, vielen Dank, besoders die Webseite von Süß hat mir sehr weitergeholfen. Wäre allerdings schön, wenn es über diese offenbar gemeingefährlichen und sektenartig organisierten Betrüger (die, bei 2.000 gläubigen Schafen, die pro Kopf für ihr Unglück 12.000 EUR plus regelmäßige Mitgliedsbeiträge zahlen durften, ohne dafür irgendeine technische oder auch nur vereinstechnische Gegenleistung (Stimmrecht, Informationsrechte, etc.) zu bekommen, offenbar nicht gerade zu den allerkleinsten Fischen zählen) irgendwas in der Wikipedia gäbe. Das Problem werden aber wohl erstmal die Relevanzhürde und die seriösen Quellen sein. Da müßte wohl jemand den Verein GAIA oder die Firma Rosch wegen Betruges anzeigen und dann wenigstens eine kleine Lokalpostille drüber berichten, die sich dann hier in einem eigenständigen Artikel über GAIA/Rosch zitieren ließe. Bis dahin kann man wohl nur ein paar kleinere Sachen im Artikel Perpetuum Mobile (etwa: "Belt-Float-Mobiles werden u. a. gegen Bezahlung von der Firma Rosch und dem Verein GAIA (Beleg: GAIA-Katalog, Webseite) angeboten, es fehlen jedoch jegliche handfesten Beweise auch nur für einen funktionierenden Prototyp und bisherige Kunden bzw. Vereinsmitglieder haben auch nach Zahlung kein funktionierendes Gerät erhalten, Patente und Gutachten werden ohne Nummer- oder Namensnennung behauptet, aber nicht nachgewiesen") und in einigen Esoartikeln drüber schreiben (z. B. über John Bedini, das: "Bedini-System", über: "Auftriebskraftwerke" usw.).
Ich könnte mir da prinzipiell sowas ähnliches wie den Artikel RedTube-Abmahnaffäre vorstellen; nicht unbedingt so detailliert, aber der Verdacht, der hier im Raum steht, ist ein ganz ähnlicher, nämlich gewerbs- und bandenmäßiger Betrug (§ 263 Abs. 5 und 7 StGB) und qua dessen Bildung einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB) zum Zwecke der betrugsmäßigen Bereicherung. Wenn man sich die recht lahmen Konsequenzen für die Täter in der Redtube-Affäre ansieht (bislang, knapp ein Jahr nach der Affäre: Einstufung der Abmahnungen als rechtswidrig durchs AG Potsdam, mit einer juristischen Konsequenz für die Täter von null, außer das der Geldfluß aus der Redtube-Sache verringert wurde (das AG Potsdam hat eigentlich nur bestätigt, daß die Opfer nicht zwangsläufig zur Zahlung verpflichtet sind), zwei Jahre Bewährung für Urmann für einen ganz anderen Fall als Redtube und damit Aberkennung der Anwaltslizenz), könnte man meinen, daß die Relevanz für so eine auch zahlenmäßig: "kleinere" Angelegenheit wie bei GAIA/Rosch nicht vorläge, die einen eigenen Artikel rechtfertigen würde.
Andersrum sollte man sich aber vor Augen halten, was auch in zahlenmäßig wie von der Anzahl der gebrochenen Gesetze her wesentlich kleineren Fällen als der Redtube-Affäre eigentlich üblich ist: Eine Regensburger Zeitung berichtete während der Affäre nämlich auch von einem ehemaligen Kompagnon Urmanns, der sich mit diesem verkracht hatte und dann in einem ähnlich: "kleinen Rahmen", wie er hier bei GAIA/Rosch zu vermuten ist, mit den Methoden weitergemacht hat, die er bei Urmann gelernt hatte. Da er aufgrund der Entzweiung mit Urmann nicht mehr unter dem für Urmann bis ca. Sommer 2014 üblichen Schutz (i. S. der Stafvereitelung im Amt) des von der Zeitung in diesem Zusammenhang wiederholt namentlich genannten Regensburger Staatsanwalts stand, hagelte es sofort 1-2 Tage nach der ersten Anzeige gegen den ehemaligen Spezi von Urmann und sämtliche Mitarbeiter Haftbefehle mit sofortiger U-Haft-Verhängung, Durchsuchung sämtlicher Büro- und Privaträume, Einfrierung aller Konten und schließlich mehrjährige Haftstrafen für alle Beteiligten. Im Falle Urmann und Konsorten, die mit ihren Redtube-Abmahnungen wesentlich höhere Beträge ergaunert und wesentlich mehr Gesetze gebrochen haben, wartet man bis heute auf nur entfernt vergleichbares. Mit Blick auf Urmanns ehem. Partner (der einen ähnlichen zusätzlichen Betrug mit fiktiven bzw. Gefälligkeitsgutachten garnicht begangen hatte, wie er im Falle Redtube und offenbar bei GAIA/Rosch vorliegt) kann man aber sehen, was man mit einer entsprechenden Anzeige, wie sie von Süß auf seiner Webseite gegen GAIA/Rosch empfohlen wird, eigentlich lostreten kann, was dann evtl. für einen eigenen Artikel verwendet werden kann, sobal wenigstens zitierfähige Lokalpresse darauf anspringt. --87.180.197.207 18:49, 23. Dez. 2014 (CET)
Es muss nicht unbedingt wissentlicher Betrug dahinter stecken, auch Edward Johnston Goodwin hatte 1897 wohl in gutem Glauben gehandelt, als er die Kreisbrechnung per Gesetz vereinfachen und vereinheitlichen wollte. --87.163.87.168 19:07, 23. Dez. 2014 (CET)
Goodwin handelte aber offensichtlich nicht mit betrügerischer Bereicherungsabsicht; er wollte das ja völlig gratis machen. Allein schon aus dem gigantischen Mißverhältnis zwischen den Summen, die hier den gutgläubigen Kunden mit unhaltbaren und leeren Versprechungen abgenötigt werden, und dem Wert der grob beschriebenen Materialien bzw. der Apparatur als Ganzem im Zusammenhang mit dem Mangel des theoretischen wie praktischen Nachweises des geschilderten Funktionsprinzips (das sogar allseits bekannten physikalischen Gesetzen widerspricht) läßt sich ganz einfach Betrug konstruieren; hinzukommt dann noch, daß offenbar nichtmal die versprochenen Materialien und Einzelteile geliefert werden. Und neben der Anzeige wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges in Tateinheit mit Bildung einer kriminellen Vereinigung dürfte wohl übrigens auch das Finanzamt gesteigertes Interesse am Geschäftsmodell von GAIA/Rosch haben. --87.180.197.207 19:46, 23. Dez. 2014 (CET)
Naja, von Unwissenheit würde ich nicht ausgehen. "Man" weiß schon, warum man unvollständige Impressums hat, Banken die Verbinndung einstellen uvwm. Irgendwo war mal was schon vor Monaten in der Zeit (oder FAZ, SPON ...), finde es aber nicht. -- WikiMax - 20:23, 23. Dez. 2014 (CET)
Okay, Goodwin wollte kein Geld haben. Aber der Abgeordnete Taylor I. Record (ein ehemaliger Lehrer wohlgemerkt), wollte den Gesetzentwurf so formulieren, dass zwar für Nutzer des Staates Indiana keine Gebühren entstehen sollten, aber für alle anderen schon. - Worauf ich hinaus will hatte damals der Mathematikprofessor Clarence Abiathar Waldo treffend geäußert, als er das Angebot, das Genie kennenzulernen, welches inhaltlich hinter dem Gesetzentwurf steckte, ablehnte, weil: „He already met as many crazy people as he cared to“. --87.163.87.168 20:27, 23. Dez. 2014 (CET)
Wenn's dir so wichtig ist, schreib einen ordentlich bequellten Artikel anstatt hier rumzusülzen. --87.148.85.44 21:19, 23. Dez. 2014 (CET)
C. A. Waldo hätte das womöglich mit „Thou doth protest too much methink …“ quittiert; hier und heute passt „Platz!“ und „Aus!“ ganz gut. --87.163.87.168 04:36, 24. Dez. 2014 (CET)
Klingt ja glatt so, als wenn du die Bande noch verteidigen und ungeschoren davonkommen lassen willst. --87.180.197.207 09:26, 24. Dez. 2014 (CET)
Papperlapapp  :-) --87.163.87.168 11:48, 24. Dez. 2014 (CET)
Siehe auch /Archiv/2012/Woche 29#Warum kann diese Maschine nicht funktionieren? --Rôtkæppchen₆₈ 22:14, 23. Dez. 2014 (CET)
Sehr aufschlußreich die dortige Idee im Archiv mit dem Kunstanus zum Betrieb eines Perpetuum Mobiles; schöne Eselsbrücke, wie sehr die ganze Konstruktion doch nur fürn Arsch ist. --87.180.197.207 00:13, 24. Dez. 2014 (CET)
Eigentlich ist die Vermarktung diese Maschine genial. Ein Verein aus Österreich bietet teure Schulungen über den Aufbau bewusster Maschine an, musst dafür Lizenzgebühren an den Maschinenbausatzhersteller abdrücken. Der Verein macht alles zum Selbstkostenpreis, hat also keinerlei steuerrechtliche Probleme. Der Maschinenbausatzhersteller aus der Schweiz mit Internetseite aus Antigua und Barbuda lizenziert die Aufbauanleitung an den Verein und hat damit seine primäre Einkommensquelle. Die Maschinen werden nur als Bausätze zum Selbstkostenpreis angeboten, niemals fertigmontiert. Ausgeliefert werden die Bausätze aus Deutschland. Funktioniert eine vom Kursteilnehmer montierte Maschine nicht wie erwartet, so wird das grundsätzlich auf Montage- oder Einstellungsfehler des Kursteilnehmer zurückgeführt, also auf Ursachen außerhalb des Einflusses des Bausatzherstellers. Der Monteur ist quasi sein eigener Gewährleistungsgeber. Klagt trotzdem mal ein Kunde, so enthält er das Geld für den Bausatz zurück und fertig. Die Schulung kann der Kunde schlecht zurückgeben, also bleibt sie als einzige verlässliche Einnahmequelle von Verein und Unternehmen. Zudem befindet sich der einzige funktionsfähige Prototyp an einer unauffindbaren Adresse in Serbien, da fährt also keiner mal so eben zur Prototypenbesichtigung hin. Auf der Website sind Fotos von den für die Abnahmemessungen verwendeten Messinstrumenten. Mit einer einphasigen Stromzange und einem Multimeter kann man keine Drehstrom-Leistungsmessung machen. Man kann damit aber die Messwerte so hintunen, dass man mit einer Kompressorenbank mit 1,8 kW Wirkleistungsaufnahme einen Generator mit 6,8 kVA Scheinleistungsabgabe betreiben kann, und das dauerhaft. Würde man die Wirkenergie an Kompressorenbank und Generator messen, beispielsweise mit zwei gewöhnlichen Drehstromzählern, so würde der Schmu schnell rauskommen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:48, 24. Dez. 2014 (CET)

Filme zum Thema Murphys Gesetz[Bearbeiten]

Suche Filme, in denen ein Hauptdarsteller eine Dauerpechsträhne hat (Bsp.: Trau niemals Deinem Chef). Diese Dauerpechsträhne sollte das Hauptmotiv im sein (oder wie sagt man das). --93.134.142.215 17:45, 23. Dez. 2014 (CET) Frohes Fest!

Der Hornochse und sein Zugpferd. Kein wirklich guter Film, aber die Szene mit der Glastür hat was. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:56, 23. Dez. 2014 (CET)
Mehr als normal: Theo gegen den Rest der Welt, Die Filzlaus und Clockwise (brilliant, aber nie richtig berühmt geworden...) ... GEEZER… nil nisi bene 18:34, 23. Dez. 2014 (CET)
Ich biete mal folgende Listen und Artikel an: Slapstick, en:Slapstick film#Slapstick films, Screwball-Komödie#Beispiele, Laurel und Hardy#Filmografie, Charlie Chaplin#Filmografie, Buster Keaton#Filmografie. --87.180.197.207 20:08, 23. Dez. 2014 (CET)
The Cooler – Alles auf Liebe. --Antiquary (Diskussion) 11:43, 25. Dez. 2014 (CET)
Accidents Happen dürfte auch in die Richtung gehen. Der kommt am 7.1. im TV auf Tele 5. --Ali1610 (Diskussion) 12:39, 25. Dez. 2014 (CET)

LED oder lieber nicht?[Bearbeiten]

Kann man sowas kaufen? Oder doch besser diese? Oder was ganz anderes, woanders? Fühle mich zunehmend überfordert beim Leuchtmittelkauf. --92.202.105.17 18:16, 23. Dez. 2014 (CET)

Generell gilt, wenn man LED-Lampen mit Glühlampen vergleicht:


Vorteile Glühlmapen:
- üblicherweise bessere Farbwiedergabe
- niedrigerer Anschaffungspreis
- darf im Hausmüll entsorgt werden


Vorteile LED:
- niedrigere Betriebskosten
- niedrigere Gesamtkosten
- wegen dem geringeren Energieverbrauch insgesamt wahrscheinlich umweltfreundlicher
- viel längere Haltbarkeit (oft ist es so, dass man langfristig bei LED-Lampen sogar schon für die Lampen selbst weniger ausgibt, weil eine LED-Lampe so lange hält wie X Glühlampen und der Glühlampenpreis*X > LED-Lampenpreis)
- hält auch viel mehr Schaltzyklen aus


Daher wenn man nicht einen kurzfristigen finanziellen Engpass hat, extrem viel Wert auf die Farbwiedergabe legt oder nie bei einer Sammelstelle vorbeikommt, ist die LED-Lampe wohl die bessere Wahl... --MrBurns (Diskussion) 18:35, 23. Dez. 2014 (CET)
Die LED haben Störstrahlung, leben länger und sind pro Stück teurer, Glühlampen haben keine, heizen besser und sind von der EU (LED-Lobby-bedingt) verboten. --92.107.198.114 20:03, 23. Dez. 2014 (CET)
Elektroheizung ist allerdings die teuerste Heizung, außerdem lebt der Fragesteller voraussichtlich nicht in einer Gegen, in der man das ganze Jahr heizen muss, also würde er mit einer Glühlampe ziemlich sicher ordentlich Energie und Geld verschwenden. Daher ist es jedenfalls besser, eine Lampe zu haben, die nur mit 2W heizt statt mit 25W (auch das sichtbare Licht wird im Endeffekt in Wärme umgewandelt, bei der Glühlampe kommt halt noch jede Menge nicht sichtbares Licht dazu), Und falls du mit "Störstrahlung" die EM-Strahlung im Niederfrequenz-, Radio- und Mikrowellenbereich meinst: die dürfte niedriger als bei jedem Handy und Computer sein und daher weder gesundheitsschädlich sein noch andere Geräte stören. --MrBurns (Diskussion) 20:19, 23. Dez. 2014 (CET)
Eien gute LED-Lampe hat keine zusätzliche „Störstrahlung“, denn im Gegensatz zu den Leuchtstopfrähren arbeiten die nicht mit hochfrequeten Wechselstriom. Sondern arbeiten mit Gleichstom eine guter Gleichreichter erzeugt nicht mehr Störstahlung als alle Geräte am Ortsnetz mit 50Hz. Kurzum wenn die IP schon die LED als problematisch ansiehst, sollte sie grundsätzlich auf alle Elektrogeräte verzichten. Denn auch eine Glüchlampe an 50 Hz erzeugt eine messbare „Störstahlung“. Ob sich eine LED Lampe gegen über eien Glühlampe gesamtheitlich rechnet, hängt auch von den ökologischen Fussabdruck ab. In dem Punkt der Herstellung waren die normalen Glühlampen Top, sie haten zwar eine kurze Lebesdauer, aber eben auch eine geringen Energie und Resurcen Bedarf bei der Herstellung (das ist auch der Grudn warum die so billig verkauft werden konnten). --Bobo11 (Diskussion) 21:18, 23. Dez. 2014 (CET)
Das stimmt so nicht. Gute Leuchtdiodentreiber sind Schaltnetzteile mit Konstantstromausgang. Alles andere wäre Energieverschwendung. Somit haben LED-Leuchten auch eine EM-Abstrahlung, allerdings ist die aus konstruktiven Gründen wesentlich geringer als bei Leuchtstofflampen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:30, 23. Dez. 2014 (CET)
Genau. Hier führt einer die Störungen vor. --92.107.198.114 22:33, 23. Dez. 2014 (CET)
@IP es hat alles eine EM-Strahlung was am 50 Hz Netz hängt. Und @Rotkäpchen ich hab oben nirgens behauptet eine LED habe keine Störstrahlung, sondern „eine guter Gleichreichter erzeugt nicht mehr Störstahlung als alle Geräte am Ortsnetz mit 50Hz“ (betonung auf Guter). Aber Konstruktivbedingt haben LED eine um ein vielfach kleinere EM-Ausstrallung als z.B. Leuchstoffröhren, weil sie eben "nur" mit 50 Hz laufen und kein Frequenzerhöhende Bauteile benötigen. Aber eben sobald man irgendwo Wechselstom hat (und das ist bei der normalen Stomversorgung, im Haus der Fall), wird man auch messbare EM Strahlung haben. Aller spätestens dann, wenn man die konstruktiven Schutzmassnahem weg macht. Auch geiz-ist-geil-Mentalität ist natürlich nicht immer gut, denn die führt unteraderem dazu, dass man eben nicht alles abschirmt was man eigentlich könnte. Eine Glühlapmpe hat antürlcih den Vorteil gegenüber anderen leuchtmittln, dass sie keine weiteren Bauteile ausser dem Glühfaden braucht, um Licht zu erzeugen. Und auch hier gilt nun mal, je mehr Bauteuile ein Elektrogerät hat, desto mehr Störquellen hat es. Die dann auch abgeschirmt usw. werden müssen. Bei den Leuchtsoflapmen mag ich eien gewisse sekpsiss ja noch verstehen, aber wenn du alles verteufeln wilst was einen Gleichrichter eingebaut hat ... . Wenn du auf all Geräte vezichten willst, die mehr EM-Strahlung erzeugen als eine Glühbirne, Auweiha. Dazu kann ich dir nur soviel sagen, viele Elektrogeräte hat dein Haushalt danach nicht mehr. Als erste mach mal den Computer aus (Richtig, in dem du ihn vom Netz nimmst). --Bobo11 (Diskussion) 22:55, 23. Dez. 2014 (CET)


Die verlinkte LED-Lampe hat nur 160lm, ist also etwas dunkler als eine 25W-Glühlampe (~220lm). -- Janka (Diskussion) 22:53, 23. Dez. 2014 (CET)
@Bobo11: LEDs brauchen niedrige Spannungen, zum Gleichrichter muss also auch ein Transformator. Und der arbeitet als Schaltnetzteil (bei höheren Frequenzen) einfach viel besser als bei 50 Hz. --mfb (Diskussion) 23:36, 23. Dez. 2014 (CET)
@Bobo11:Das allererste, was Energiesparlampen, elektronische Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen und LED-Treiber machen, ist die Netzwechselspannung gleichzurichten und zu glätten. Dann hast Du ca. 327 Volt Gleichspannung und nur damit läuft das Schaltnetzteil. Das Schaltnetzteil erzeugt dann eine viel höhere Frequenz, z.B. 40 kHz, weil dann die Eisenverluste beim Runtertransformieren wesentlich geringer sind und gegenüber einem 50-Hz-Trafo gewaltig am Eisenquerschnitt gespart werden kann. --Rôtkæppchen₆₈ 00:07, 24. Dez. 2014 (CET)

Ähm. Also vor Strahlung habe ich keine Angst. Mir ging es primär darum nichts zu kaufen, das schnell kaputt geht und unnötig Müll produziert. Ich habe gehört, dass noname LED-Lampen schnell kaputtgehen wegen Hitze, aber auch noname "Glühbirnen" nicht mehr die selbe Qualität hätten. Aber immerhin ist mir schon klar geworden, dass eine reguläre 25 Watt mir wohl schon zu hell für den Verwendungszweck ist. Gibt es Tipps, wie man eine solide verarbeitete LED-Lampe erkennt? --92.202.105.17 23:48, 23. Dez. 2014 (CET)

zuerst mal musst Du schauen, auch einen ausreichenden Lichtstrom (in Lumen angegeben) zu haben, die 3-4 Watt-Funzeln sind eher Effektbeleuchtung als dass sie einen Raum ausleuchten können (es sei denn man nimmt sehr viele). Dann unterscheiden sich auch in der Aufnahmeleistung gleiche LED im Output= Lichtstrom. Wichtig wäre auch eine längere Garantiezeit. Kollegen von mir haben ihr Haus umgestellt auf LED und schon einiges zurück ind en Laden bringen müssen. Elektronik ist da schon empfindlicher gegen Ausfall als ein Glühdraht. Denn musst Du auch schauen, eine für Deine Leuchte geeignete Abstrahlcharakteristik zu haben. Mittlerweile gibt es auch LED in E27-Glühbirnen-Form, wo die Glühfäden durch LED-Bänder ersetzt sind. Abstrahlung zumindest ähnlich wie bei der Glühlampe. - andy_king50 (Diskussion) 00:15, 24. Dez. 2014 (CET)
3W LED reichen bei einer guten Lichtausbeute schon, um mehr Lumen als eine 25W-Glühlampe zu erzeugen. Alleine reicht so eine Lampe dann nicht um einen ganzen Raum auszuleuchten, aber z.B. für eine Schreibtischlampe oder mehreren lampen pro Raum. Die IP sucht aber nach Reflektor/Spotlampen, mit so einer Lampe leuchtet man ohnehin selten allein einen ganzen Raum aus... --MrBurns (Diskussion) 00:32, 24. Dez. 2014 (CET)
(BK)LED-Leuchtmittel unterliegen der Badewannenkurve, Glühlampen nicht. Es gibt zwar Frühausfälle bei Glühlampen, die sind aber meistens auf so doofe Herstellungsfehler wie Restsauerstoff im Kolben oder schlechten Kitt zurückzuführen. Kalt gelötete Glühlampen hat man wenigstens noch selbst nachlöten können, obwohl das im gewerblichen Bereich ein absolutes No-Go war, weil der Arbeitszeitaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Wert der Glühlampe stand. --Rôtkæppchen₆₈ 00:36, 24. Dez. 2014 (CET)
Merkwürdig, unter Ausfallrate#Ermittlung_der_Ausfallrate werden "Glühbirnen" als Beispiel für eine Badewannenkurve verwendet. Hat da der Ersteller der Grafik Benutzer:Hubert_Kirrmann oder der Benutzer, der die Grafik in den Artikel (bzw. die Beschreibung, dass es sich um eine Badewannenkurve handelt) etwas falsch gemacht? --MrBurns (Diskussion) 00:46, 24. Dez. 2014 (CET)
Ich halte es aber wenn, dann für eine degenerierte Badewannenkurve. In meiner jahrzehntelangen Glühlampenanwendungspraxis hatte ich nur sehr wenige Frühausfälle, die aber allesamt auf schlampige Herstellung zurückzuführen waren. Meine LED-Leuchtmittelanwendungspraxis umfasst nur ein paar Jahre, hat aber deutlich mehr Frühausfälle als bei den Glühlampen erlebt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:52, 24. Dez. 2014 (CET)
Herstellungsprobleme sind doch allgemein der Grund für den Anfang der Badewannenkurve. Wie soll die Ausfallrate denn sonst entstehen? Wenn es durch die Garantie abgedeckt wird, ist es für den Anwender nur ein kleines Risiko. --mfb (Diskussion) 01:09, 24. Dez. 2014 (CET)
Für etwa 5,-- € bekommst Du eine hochwertige LED-Spotlampe mit E14-Sockel, auch ich verschiedenen Farben. Umrechnen und ein Paar Grundlagen findest Du hier, da und dort und ein praktisches Beispiel hier.--Hans Haase (有问题吗) 02:07, 24. Dez. 2014 (CET)
Bei deinem letzten Link ist ein weiterer Link: [7] Mir kommen die dortigen Empfehlungen in Lux sehr hoch vor, ich habe mir selber so ein Luxmeter angeschafft, ich hab im Wohnbereich sogar dort wos am hellsten beleuchtet wird jedenfalls <100 Lux (ich glaub es waren so 75, ich habe jetzt keine Zeit, meine Notizen dazu zu suchen, mach ich vielleicht später), in Randbereichen deutlich weniger (dort sind aber nur Ablageflächen), ich kann zwar die Beleuchtungstärke ca. verdoppeln (ich habe einen Luster wo man die oberen Lampen extra abschalten kann), aber das brauch ich nur sehr selten und nur wenn ich etwas suche. mMn reichen ca. 50-100 Lux zum wohnen und auch arbeiten (lesen, schreiben, etc.), ich habe manchmal das Gefühl, diese Empfehlungen sind entweder für Nachtblinde oder kommen von der Lampenindustrie. 100 Lux am Flur ist noch übertriebener, um zu sehen, wo man hingeht + irgendwelche Schilder + was ev. am Boden liegt reichen wohl 5 Lux leicht (ich nehme an mit Flur ist ein Hausflur oder Gang zwischen Büros gemeint, nicht ein Vorzimmer o.Ä.). --MrBurns (Diskussion) 12:18, 24. Dez. 2014 (CET) PS: natürlich muss so ein Flur auch hin und wieder gereinigt werden, aber dafür wären auch 50 Lux leicht ausreichend... --MrBurns (Diskussion) 12:19, 24. Dez. 2014 (CET) PPS: und die Beleuchtung bei mir ist im Vergleich zu Verwandten und Bekannten auch nicht unterdurchschnittlich. --MrBurns (Diskussion)
Noch ein Nachtrag: mir ist gerade aufgefallen, das der verlinkte Rechner die Lichtstärke am Rand des Lichtkegels berechnet, sieht man schon, wenn man z.B. einen Abtrahlwinkel von 179°, eine Lichtstärke von 10.000 Lumen (=extrem viel) und einen Abstand von einem m angibt: "Lichtstärke: 1.606 Candela, Lichtdurchmesser am Objekt (z.B. Boden): 229.18 m, Beleuchtungsstärke am Objekt: 0 lux". So eine Lichtstärke bei 10.000 lm bekommt man nur bei seiner sehr großen Distanz zu stande (man muss sich das so vorstellen: die Lampe ist zwar 1m vom Boden entfernt, aber es wird nicht direkt darunter berechnet, sondern eine Linie mit in dem Fall 179° gezogen und dort wo diese Linie den Boden trifft wird berechnet, was bei 179° schon sehr weit weg ist). Den Effekt hat man auch bei geringeren Winkeln, der große Winkel dient nur zur besseren Demonstration. --MrBurns (Diskussion) 12:39, 24. Dez. 2014 (CET)

Ozongeruch[Bearbeiten]

Seit einiger Zeit fällt mir an meinem Akkuschrauber penetranter Ozongeruch auf. Der ist ein teueres, hochwertiges Gerät, nur wenige Jahre alt und hat freilich nie die Betriebstunden die er bei einem Handwerker hätte. Seit wenigen Tagen merke ich dass auch an meinem Notebooklüfter. Ist das denn ein Zeichen für eine Fehlfunktion?--Antemister (Diskussion) 18:52, 23. Dez. 2014 (CET)

VErmutlich kein Ozongeruch, sondern Geruch nach Kalilauge, aus einem ausgelaufenen Akku im Inneren. -- Janka (Diskussion) 22:54, 23. Dez. 2014 (CET)
Hallo, danke Janka für diese Information, das sind diese Wissensfetzen die man einmal lern und nie wieder vergisst. (ernst gemeint)--Lexikon-Duff (Diskussion) 22:57, 23. Dez. 2014 (CET)

Bad fürth[Bearbeiten]

Die stadt fürth in bay sollte mal in Bad fürth unbenannt werden warum isr das noch nicht geschehen? Bzw wo ist die idee hin?--89.204.138.80 19:25, 23. Dez. 2014 (CET)

Vermutlich baden gegangen. 79.217.156.153 19:28, 23. Dez. 2014 (CET)
Siehe hier, gefunden mit Eingabe von "bad fürth" bei GBS. --Rôtkæppchen₆₈ 00:47, 24. Dez. 2014 (CET)

Abnehmende Knochendichte beim Mensch und seinen Vorfahren (Evolution, Gene ect.)[Bearbeiten]

Hallo, ich las gerade diesen Artikel news.sciencemag.org~human-skeleton-has-become-lighter-over-time in dem behauptet wird das die Knochendichte der Menschen wegen zu wenig Sport abgenommen hätte (im Vergleich zu frühen Vorfahren wie Australopithecus africanus und unseren cousinen den Schimpansen (was Sinn macht)). Jetzt finde ich diese Behauptung ziemlich merkwürdig. Ich glaube die Forscher verwechseln Lamarckismus mit dem wissenschaftlich etablierten und richtigen Darwinismus formaly known as Evolution. Ich denke die Forscher müssten einen Mechanismus finden der dafür gesorgt hat das Individuen mit höherer Knochendichte aus dem Genpool eliminiert werden. Oder übersehe ich hier etwas? Bitte Aufklärung.--Lexikon-Duff (Diskussion) 22:37, 23. Dez. 2014 (CET)

So ganz falsch ist Lamarckismus auch nicht, nur wird der heute epigenetische Vererbung genannt. --178.24.207.160 22:46, 23. Dez. 2014 (CET)
In dem Originalartikel sind die Autoren - so weit ich das verstehe - relativ vorsichtig damit, einen kausalen Zusammenhang dieser Art herzustellen. Es wird zunächst einfach festgestellt, dass die Abnahme der Knochendichte und der Übergang zu einer weniger bewegungsintensiven Lebensweise etwa gleichzeitig stattgefunden hat. Ein Hinweis auf einen möglichen evolutionären Mechanismus findet sich in folgendem Satz: "It is plausible that, as sedentism became prevalent and food sources changed in the Holocence, selection pressure for robust skeletons diminished." Anders als zuvor wurden demnach Wimps wie wir einfach nicht mehr ausselektiert. Dann war es vielleicht auch von Vorteil, wenn ein geringerer Nahrungsanteil in Knochenmasse gesteckt werden musste und für andere Zwecke zur Verfügung stand. --Wrongfilter ... 23:08, 23. Dez. 2014 (CET)
Hallo, danke Wrongfilter für die Mühen. Naja wahrscheinlich generiert so eine Überschrift mehr klicks als eine wissenschaftlich richtige, die wahrscheinlich eher langweilig ist. --Lexikon-Duff (Diskussion) 23:31, 23. Dez. 2014 (CET)
Die Knochendichte ist kein rein genetischer Wert - sie hängt auch sehr davon ab, wie viel sich die einzelnen Menschen bewegen. Sieht man in extremer Form bei Astronauten innerhalb von Monaten. Eine solche Entwicklung ist also ganz ohne genetische Änderungen erklärbar, und entspricht auch dem Fazit des Artikels. --mfb (Diskussion) 23:34, 23. Dez. 2014 (CET)
Direkt vor dem oben zitierten Satz heisst es im Originalartikel: "Also, although mechanical loading can affect trabecular growth, direct developmental influences may not account entirely for the marked differences in trabecular density in recent modern humans and pre-Holocene hominins." Die Autoren scheinen schon recht sicher zu sein, dass der beobachtete Trend zumindest teilweise evolutionaer bedingt ist (Ich verstehe "developmental" als auf die Entwicklung des Individuums bezogen). --Wrongfilter ... 23:42, 23. Dez. 2014 (CET)
@Mfb : Hallo, in dem Artikel geht es nicht um die Änderung der Knochendichte eines Individuums zu Lebzeiten, sondern um die Änderung der Knochendichte über Generationen von Arten. Bei dem Astronautenbeispiel wäre es dann so das die Kinder der Astronauten auch eine niedrigere Knochendichte hätte, und das ist sicher falsch und entspricht nicht der Evolutionstheorie. --Lexikon-Duff (Diskussion) 23:47, 23. Dez. 2014 (CET)
Ich hatte mir nur die News durchgelesen, nicht die Originalartikel. --mfb (Diskussion) 23:56, 23. Dez. 2014 (CET)
Sicherlich Multifaktoreneffekt - wie meistens (und die wohl wichtigsten wurden oben erwähnt).
Natürlich hätten "schwerkraftbefreite" Astronautenkinder weniger massige Knochen als Erdenpendants. Und ebenso hätten sie drastisch weniger Muskelmasse. (Da wäre also ein minimaler genetischer Effekt und maximaler Umweltreaktions-Effekt sichtbar).
Was die lange (genetische) Sicht Schimpanse <=> (heutiger) Mensch betrifft, vermute ich noch zwei weitere Effekte: Altersverschiebung (der Mensch "ist länger jung" und Knochenwachstum/dichte hat Phasen) und (da der Hüftbereich immer wieder erwähnt wird) Gehirngrösse (Geburt) und "immer aufrechterer" Gang. Spannendes Thema! GEEZER… nil nisi bene 09:21, 24. Dez. 2014 (CET)
@GEEZER: Das würde nur passieren wenn eine sehr große Population von Astronauten im Weltall Kinder zeugen würde, wobei die Kinder mir höherer Knochendichte aus irgendeinem Grund aussterben würden. Ich meine das im evolutionären Sinne, klar verliert jeder der im All lebt an Kochendichte, das hat aber nichts mit Evolution zu tun wo eine "genetische" Auslese stattfindet. Die erweiterte Lebenspanne hängt IMO eher mit den modernen Errungenschaften der Medizin zusammen als das es einen Prozess gegeben hat der kurzlebige Menschen aussotiert hätte.--Lexikon-Duff (Diskussion) 13:37, 24. Dez. 2014 (CET)
Nein. Ich wies ausdrücklich auf die Vielfalt der Faktoren hin. Und bei den Astrokids wäre es dann in der ersten Generation nicht ein genetischer, sondern "Umwelteffekt", das gleiche, was bei Sportlern oder Personen passiert, die permanent schwere Arbeit leisten. GEEZER… nil nisi bene 15:11, 24. Dez. 2014 (CET)
Wenn die Knochenarchitektur, die Statik, in gleichem Maße optimiert wurde, wäre Abnahme alleine der Knochendichte nicht zu Lasten der Stabilität (zB Stress-Strain-Index) des Skeletts gegangen. --217.84.105.131 13:51, 24. Dez. 2014 (CET)
Ich schrieb "ich vermute" und diese Vermutung entspringt der Analogie bei 2-beinigen oder 4-beinigen Dinos... GEEZER… nil nisi bene 15:07, 24. Dez. 2014 (CET)
Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ich rede von Evolution und du meinst kurzweilige Umwelteffekte die mit Selektion und Mutation nix zu tun haben.--Lexikon-Duff (Diskussion) 16:19, 24. Dez. 2014 (CET)

Knochen »kosten« etwas. Es braucht die passenden Substanzen, von denen einige auch verstoffwechselt werden könnten. Starke Knochen sind daher nur evolutionär vorteilhaft, wenn sie benötigt werden. Andernfalls sind sie Ressourcenverschwendung und evolutionär ein Nachteil. Dazu kommen noch individuelle, durch die Lebensweise bedingte Effekte. Knochen wachsen da, wo sie belastet werden. Drum haben Bauern und Bauarbeiter andere Hände als Pianisten und Schriftsteller. Rainer Z ... 18:45, 24. Dez. 2014 (CET)

aut idem-Verschreibung bei Sildenafil-Präparaten nicht möglich?[Bearbeiten]

Mein Hausarzt sagte mir heute, er müsse mir ein konkretes Präparat von seiner Liste der zugelassenen verschreiben; es sei nicht möglich - wie ich das sonst kenne - dass im Endeffekt nur der Wirkstoff mit Dosis verschrieben wird und dann die Apotheke ggf. ein günstiges Generikum raussuchen kann. Stimmt das, gibt es also für PDE-5-Hemmer besondere Einschränkungen bezüglich aut-idem-Verschreibungen? --77.8.112.81 23:07, 23. Dez. 2014 (CET)

Der ist wohl von einem bestimmten Hersteller provisioniert. --92.107.198.114 23:38, 23. Dez. 2014 (CET)
Das hat eher mit dem Arzneimittel-Rabattvertrag zu tun. -- Ian Dury Hit me  00:34, 24. Dez. 2014 (CET)
Aber die werden doch ohnehin nicht von der Krankenkasse bezahlt, oder?--80.129.182.220 14:16, 24. Dez. 2014 (CET)

24. Dezember 2014[Bearbeiten]

Papstrede[Bearbeiten]

Weiß jemand, ob die Papstrede vom 22.Dezember an die Kurie ("spirituelles Alzheimer") im Internet auf deutsch erhältlich ist? Auf der Vatikan-Seite finde ich sie nur italienisch. --84.135.154.217 00:53, 24. Dez. 2014 (CET)

Er hat sie ja auch Italienisch (Latein?) gehalten und das ist eher das Original. Eine deutsche Übersetzung ist vielleicht schon in Arbeit, aber das wird doch von vielen (Deutschen) Interessengruppen gefiltert und modifiziert. Da ist es fast besser den Goggle Translater zu nehmen.--88.130.202.160 06:47, 24. Dez. 2014 (CET)
Da auf englisch bei Radio Vatikan. Gibts vermutlich auch auf de.--Advanceddeepspacepropeller (Diskussion) 07:30, 24. Dez. 2014 (CET)
hier eine "Arbeitsübersetzung" ..... --Advanceddeepspacepropeller (Diskussion) 07:35, 24. Dez. 2014 (CET)
Danke für den Hinweis ... allerdings: Punkt 8 (Stichwort "Schizophrene Existenz") findet sich doppelt in der "Arbeitsübersetzung", dafür fehlt Punkt 9. Mfg,GregorHelms (Diskussion) 07:49, 24. Dez. 2014 (CET)
Man lese die 15 Krankheiten - und stelle sich vor, er spräche von Wikipedia.... Punktlandung! Mit dieser Rede ist F1 (fast) in der realen Welt angekommen! Da darf man schon mal begeistert sein. GEEZER… nil nisi bene 08:41, 24. Dez. 2014 (CET)

Ich habe da eine Frage zu Punkt 14 der Krankheiten. Sprach der Papst wirklich von einen Krebs„geschwür“ oder konnte da der Übersetzer Geschwür und Geschwulst nicht auseinanderhalten? --Rôtkæppchen₆₈ 11:55, 24. Dez. 2014 (CET)

Auf Italienisch hat er einfach von "un cancro" gesprochen, der Übersetzer war offenbar medizinischer Laie (wie ich, hätte mir auch passieren können). Grüße Dumbox (Diskussion) 12:32, 24. Dez. 2014 (CET)
Es geht nicht um Medizin, sondern um eine Redensart. Bei der wird üblicherweise von »Krebsgeschwür«, nicht von »Krebsgeschwulst« gesprochen. Rainer Z ... 17:53, 24. Dez. 2014 (CET)
Einem Industriemanager kräuseln sich die Zehennägel, da sehen Standpauken anders aus. Mag sein dass die dieses sinnbildliche Wording brauchen um sich gegenseitig überhaupt zu verstehen. Trotzdem gut analysiert, nun ist allerdings der Boss im Papst gefordert um durchzusetzen und zu ändern. Manchmal reicht ja, wie die Chinesen sagen "einen zu töten, um die anderen zu warnen", das dürfte in dem Gremium nicht wirken. Ich bin auch überzeugt, dass hier einige ihr Verhalten für richtig und den Papst für falsch halten. Das wird weiter interessant, in einen viertel Jahr sollten die Medien mal dem Fortgang Aufmerksamkeit schenken.--88.130.202.160 20:25, 24. Dez. 2014 (CET)
Ich vermute, dass er hofft, dass die jetzt ein Mordkomplott gegen ihn planen. Wenn er das überleben sollte, kann er die ganze Bande zu den Mücken entsorgen. -- Janka (Diskussion) 21:21, 24. Dez. 2014 (CET)
Wer weiß, vielleicht betet er jeden Abend: „Lieber Gott, schenke mir doch bitte eine neue Kurie, die die Menschheit so akzeptiert, wie sie von Dir geschaffen wurde.“ --Rôtkæppchen₆₈ 23:23, 24. Dez. 2014 (CET)
Das hat wohl sein Vorgänger gemacht und dann beleidigt hingeschmissen. Der hat allerdings an dem Schlamassel schon seinen Anteil. Ich bin auch überzeugt, die suchen sich ihre Papste schon so aus, dass sich nichts ändert, ändern kann. Aber es ist schon ein Problem in der Fakultät, Management und Betriebswirtschaften werden da nicht gelernt und ausgesprochene Naturtalente als Führungspersönlichkeiten begeben sich (aus anderen Gründen) nicht auf dieses Gebiet. Der Hund liegt auch in der Organisation. Da fehlen Leitlinien, die eingehalten werden müssen.--89.247.155.62 09:48, 25. Dez. 2014 (CET)
Mir drängt sich der Vergleich mit Gorbatschow auf. Das Zentralkomitee der KPdSU wählte die Führung auch so aus, dass nichts passieren konnte. Gorbatschow verhielt sich dann aber so, wie es in der Partei kaum einer gedacht hatte. Er war aber nicht konsequent genug, seine Ideen auch personell umzusetzen. Ergebnis: KPdSU und SU verschwanden im Nichts. Hoffentlich ist Franziskus jetzt so konsequent wie es Gorbatschow nicht war, sonst droht seiner Kirche das Gleiche, zumindest der Fall in die Bedeutungslosigkeit. --84.135.138.206 11:42, 25. Dez. 2014 (CET)

Prostitution[Bearbeiten]

Im Artikel Prostitution wird ausschließlich das Sexgewerbe behandelt. Mir ist aufgefallen, daß der Begriff zunehmend auch in anderen Zusammenhängen verwendet wird. Wie erklärt sich diese Bedeutungsübertragung? --94.219.24.111 21:02, 24. Dez. 2014 (CET)

Der Begriff wird schon lange (immer) in anderen Zusammenhängen verwendet. Der Ursprung (und damit Verwendung für die Analogie) ist die käufliche körperliche "Liebe".--Wikiseidank (Diskussion) 21:43, 24. Dez. 2014 (CET)
Der Ursprung ist mir klar, aber wie erklärt sich die Verwendung in anderen Bereichen? In Bezug auf manche Arbeitnehmer bespw. findet das Anwendung, während Söldner anscheinend nicht dort einsortiert werden. Mir geht es um einen Überblick zu Bedeutungsumfang und Abgrenzung des Begriffes. --94.219.24.111 21:59, 24. Dez. 2014 (CET)
nach meinem Sprachgefühl immer dann, wenn die Tätigkeit keinen anderen Sinn zu haben scheint, als den Vorgesetzten zu amüsieren (vorzugsweise auch noch zum Spottpreis...)... --Heimschützenzentrum (?) 22:13, 24. Dez. 2014 (CET)
Imn der Werbewirtschaft auch gerne für diejenigen Promis, die für mehrere Unternehmen aus derselben Branche oder viele verschiedene Unternehmen Werbung machen, ohne dass die beworbenen Produkte und Dienstleistungen mit dem Promi oder seinen Leistungen etwas zu tun haben. --Rôtkæppchen₆₈ 23:21, 24. Dez. 2014 (CET)
Nach meinem Gefühl immer dann, wenn jemand seine "Seele verkauft", wie man das bei Huren unterstellt, obwohl sie m. E. nur eine körperliche Dienstleistung erbringen.--80.129.182.220 00:00, 25. Dez. 2014 (CET)
Ich kann nicht erkennen, daß der Begriff "zunehmend auch in anderen Zusammenhängen verwendet wird". Für diese Behauptung bedarf es schon etwas mehr als den Verweis auf die Herr-Knecht-Verhältnisse in der Arbeitswelt. Dort müßte wohl auch zu den "Schleimern", "Strebern" und "Karrieristen" unterschieden werden. Und aus meiner Sicht wird "sich prostituieren" abwertend im Sinne von für eine Vorteil "sich feilbieten" bzw. "sich anbieten" benutzt, also mit einem Bezug auf den Aufforderungscharakter, der dem Verhalten von Prostituieren oft innewohnt. Das ist dann aber bereits scharfe Polemik und nach meinem Eindruck entsprechend selten. --87.149.189.219 01:11, 25. Dez. 2014 (CET)

25. Dezember 2014[Bearbeiten]

Wäschespinne[Bearbeiten]

ist wohl der falsche Ausdruck. Wie nannte man die Dinger, die über einem Kohleherd (noch 1960) in der Küche zum Trocknen der Handtücher vorhanden waren? Ich finde nicht einmal ein Bild. Es war an die Wand geschraubt, halbkreisförmig, hatte ca. 10 Stäbe und man konnte die einzelnen Stäbe manuell ausziehen und arretieren. Normalerweise hingen sie einfach nach unten, bis sie gebraucht wurden. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:02, 25. Dez. 2014 (CET)

Sowas wie Wäscheschirme? --Pölkky 00:49, 25. Dez. 2014 (CET)
Meines Erachtens heißt das doch Wäschespinne, nur eben mit Wandhalterung. Beispiele: dies und das --87.149.189.219 00:59, 25. Dez. 2014 (CET)
Diese "Ofenrohrwäschestäbe" hingen in den 50ger Jahren bei uns im alten Haus in der Küche am Ofenrohr - und heute noch (nach ungefähr 8 Umzügen) bei mir im Wohnzimmer des neu gebauten Hauses am Ofenrohr des Schwedenofens - sehr praktisch, häufig in Gebrauch - StephanPsy (Diskussion) 10:18, 25. Dez. 2014 (CET)
Gewiß, bloß wie wird es bezeichnet? Ich habe mal "Wäschestäbe" durch Ngram geschickt und da kommt garnichts raus. Das ist also sozusagen die Familienbezeichnung, aber nicht der übliche Sprachgebrauch. "Wäscheschirm" kennt Ngram auch nicht. Ich bleibe mal weiterhin bei Wäschespinne. Bei allen Vorbehalten gegenüber dieser Methode bekomme ich über Ngram immerhin einen Treffer um 1970, da könnte aber auch schon die im Garten aufstellbare Wäschespinne gemeint sein. Weil es diese nützliche Erfindung aber zweifellos schon früher gab, bleibt der Name dafür bisher noch offen. Dabei sind auch mehrere Namen denkbar: Die von den Produzenten vergebenen Namen (in Anzeigen und Katalogen) und die im Alltagsgebrauch vergebenen Namen. Das Deutsche Technikmuseum Berlin könnte mehr wissen. --87.149.190.38 10:41, 25. Dez. 2014 (CET)

Englisch-Übersetzung[Bearbeiten]

"Anything good comes around again." Der Google-Übersetzer liefert nur Unsinn. Ist das umgangssprachlich? Was heißt das sinngemäß übersetzt?


--37.5.116.6 01:57, 25. Dez. 2014 (CET)

[8] -- Janka (Diskussion) 02:08, 25. Dez. 2014 (CET)
"Alles rächt sich früher oder später." Bedeutet es in einem ähnlichen Sprichtwort. Also würde ich sagen bei deiner Version: Alles gute wird belohnt.--85.181.218.138 04:32, 25. Dez. 2014 (CET)
so ähnlich wie what goes around comes around, [9].--Advanceddeepspacepropeller (Diskussion) 09:04, 25. Dez. 2014 (CET)
Was gut ist kommt wieder. --79.253.62.159 09:15, 25. Dez. 2014 (CET)

Bild von Fuch, ausgestopft oder nicht?[Bearbeiten]

Hallo, ich finde diese Bild von einem Fuchs sehr schön, jetzt würde ich gerne wissen ob das von einem lebendigen Fuchs ist oder von einem ausgestopften? (wobei ich es bei dem letzteren doch nicht schön finden würde, weil eben von einem toten Fuchs :( ). http://1.bp.blogspot.com/_U4SMYtFRYrA/TQANJrD0MxI/AAAAAAAAAWA/S7oA39ZgLso/s1600/FoxTongue.jpg --85.181.218.138 04:29, 25. Dez. 2014 (CET)

In Zeiten von Photoshop & Co ist das nicht mehr so gut festzustellen, aber ich würde sagen echt.--89.247.155.62 06:48, 25. Dez. 2014 (CET)
Vorallem wegen der Zunge würe ich sagen echt. Klar mit Photoshop usw. ist heute sehr viel möglich. aber hier seh ich keine Fehler der in echt so nicht vorkommt. Und ja Schnee schmiltz nicht gleich wenn er auf die Zunge kommt. Gleiches übrigens auf der Nase. Sowohl auf dr Zunge wie auf der Nase ist er angeschmolzen, dort wo die Flocken auf dem Fell sind nicht. Bei einem kalten -weil ausgestopft- Fuchs wäre das nicht der Fall. --Bobo11 (Diskussion) 09:32, 25. Dez. 2014 (CET)
Aber Licht und Tärfenschiefe passen nicht. Das Bokeh sieht elektronisch aus. --Pölkky 10:58, 25. Dez. 2014 (CET)
Ich kann da keine Fehler erkennen, aber es war ja ohnehin nicht die Frage, ob es ein originäres Foto oder eine Bearbeitung ist, sondern ob es ein lebender oder ein ausgestopfter Fuchs war. Es geht also nicht um die Technik der Herstellung des Bildes, sondern um das Motiv. Und da sehe ich keine Anhaltspunkte für ein totes Tier; meiner Meinung nach ist es also ein lebendes (oder ein täuschend echt ausgestopftes). Frohe Weihnachten. --Snevern 12:44, 25. Dez. 2014 (CET)
Mehr Füchse! :-) Uwe Dedering (Diskussion) 13:40, 25. Dez. 2014 (CET)

Die Hörspielära[Bearbeiten]

Es gab einmal eine Zeit, in der Fernseher noch nicht sehr verbreitet war und das Kino als visuelles Medium dominierte. Damals soll es eine Zeit gegeben haben, in der Hörspiele so viel Aufmerksamkeit bekamen, wie heute große Kinofilme. Gibt es eine Art Liste von Hörspielen aus der klassischen Hörspielära?

Eine solche Liste ist mir nicht bekannt. Auf welches Land und welche Zeit bezieht sich denn deine Frage? In Deutschland waren in den 1950er/60ern Hörspielreihen sehr populär, insbesondere Paul Temple und Dickie Dick Dickens. In den USA hatten "Radio Plays" zu dem Zeitpunkt schon lange ihren Zenit überschritten. --Magnus (Diskussion) 13:37, 25. Dez. 2014 (CET)