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Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] 15. Januar 2012

[Bearbeiten] Gaststätte

Guten Abend, ich war gestern Abend in einem Restaurant lecker essen. Ein Hinweisschild auf dem Tisch belehrt die Gäste, daß das Mitessen eines Gastes der nichts bestellt hat, kostenpflichtig ist. Es war nur eine kleine "Mitessergebühr" (glaube so 2,00 €) und der Hinweis das ein weiteres Besteck dann gerne gereicht wird. Das Essen war sehr lecker aber ist das rechtens?? Fragt -- 94.134.199.22 22:15, 15. Jan. 2012 (CET)

Einen Vertrag abzuschließen bedeutet sich zu vertragen und wenn du dich mit dem Gastwirt verträgst, dann ist das o. k. Ansonsten schickst du deinen potentiellen Mitesser hinaus und fragst nach dem Essen den Wirt nach einer Tüte: "Für den Hund". --Gwexter 22:29, 15. Jan. 2012 (CET)
Siehe auch Korkengeld. "Mittessergebühr" wirkt aber ziemlich kleinkariert. --Optimum 22:30, 15. Jan. 2012 (CET)
(2BK) IANAL, aber wenn man es dir rechtzeitig und eindeutig mitteilt, so wie hier, ist vieles rechtens; du musst den Vertrag ja nicht annehmen. Ich sehe da eine Analogie zum Stoppelgeld/Gabelgeld: Du bezahlst halt fürs Extrabesteck, für den Sitzplatz im Warmen, die Klobenutzung etc. Grüße 85.180.195.175 22:32, 15. Jan. 2012 (CET)
Na ja, für Sitzplatz und Klobenutzung ja nicht, denn wenn ich die Regelung richtig verstehe, gilt sie nur für den, der tatsächlich was isst. Wenn ich jemanden mitbringe, der nur mit dabei sitzt und ab und an aufs Klo geht, müsste der wohl nix bezahlen. Und das Besteck drängt einem ja der Wirt auf, das wurde vom Gast ja nicht bestellt; der "Mitesser" käme sicher problemlos mit dem Besteck des Gastes aus, von dessen Mahlzeit er probiert. --88.73.49.79 22:52, 15. Jan. 2012 (CET) Und der Vergleich zum Korkengeld hinkt natürlich auch etwas - anders als bei mitgebrachten Getränken hat der Wirt hier keinen Verdienstausfall, da die Mahlzeit ja bezahlt wird (wenn auch nicht von dem, der sie mitkonsumiert). --88.73.49.79 22:55, 15. Jan. 2012 (CET)
Ich persönlich würde ja beschließen, dass entweder die Gäste da so komisch sind, dass Portionsteilen ein echtes Problem für den Wirt darstellt. Oder ich würde schlussfolgern dass der Wirt sehr komisch ist, dass er grundlos seltsame Regeln aufstellt. Beides eigentlich keine Empfehlung für ein Lokal. -- southpark 22:54, 15. Jan. 2012 (CET)
So eine Gebühr würde ich persönlich nicht bezahlen - weder als "Mitesser", der gerade keinen Hunger hat, aber bei seiner Begleitung mal probieren will, noch als "Hauptesser", der seiner Begleitung etwas von seinem Essen abgibt: Was ich bestelle und bezahle, gehört mir - ob ich das selbst esse, meinem Hund gebe oder meine Begleitung damit beglücke, geht den Wirt nichts an. Mag im Rahmen der Vertragsfreiheit vielleicht noch durchgehen, aber akzeptieren würde ich es trotzdem nicht.
Natürlich hat der Wirt einen Verdienstausfall, wenn ein Gast einen Sitzplatz besetzt, aber nichts konsumiert. Nur: Den hat er auch dann, wenn der Gast nicht mit-isst, sondern überhaupt nichts verzehrt (und für diesen Fall soll die Mitessergebühr ja nicht anfallen). Konsequenterweise müsste der Gastwirt also von jedem, der nichts bestellt, eine Gebühr verlangen. Das wäre nichts anderes als eine Form von Kontrahierungszwang (wer keinen Vertrag schließt = etwas bestellt, muss eine Strafe = Mitessergebühr zahlen). Man kann ja auch draussen bleiben, klar - aber da würde ich nicht mehr hingehen wollen. --Snevern (Mentorenprogramm) 23:12, 15. Jan. 2012 (CET)
IANAL. In vielen Gaststätten gibt es per AGB einen Verzehrzwang. Wenn die AGB ordnungsgemäß aushängen und der potentielle Gast diese durch konkludentes Handeln –indem er sich beispielsweise an einen Tisch der Gaststätte setzt– anerkennt, steht einer einem Mitesserentgelt IMHO nichts entgegen. --Ltvrfl 23:37, 15. Jan. 2012 (CET)
Keine Frage, der Wirt hat es ungeschickt und ungastlich, um nicht zu sagen: unhöflich angestellt; wenn ihm deswegen die Kunden ausbleiben, sein Problem. Wenn er XXXL-Schnitzel vermarkten will, ohne dass sich immer fünf hungrige, aber arme Teenager eine Portion teilen, kann er ja alternativ auch ein All-You-can-Eat-Angebot mit Kopfpauschale machen. Seine Entscheidung, sein Risiko. Grüße 85.180.195.175 (23:51, 15. Jan. 2012 (CET), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

So, dann mal wieder eine Contrameinung aus der Gastronomie, natürlich ist der Gast König, nur leider verhalten sich viele nicht wie solche, sondern wie Schweine. Mag es bei McDonalds auch üblich sein, sich Pommes vom Nachbartablett zu nehmen, so schadet es dem Niveau, wenn in "guten" Restaurants Essenshappen quer über den Tisch gehen. Dazu kommt der Dreck, denn viele Gäste stellen sich dabei nicht sehr geschickt an, und es muß anschließend die Tischdecke gewechselt werden. Die 2 Euro sind da eigentlich eher Symbol, denn sie tragen sicher keine Kosten, aber es macht Gäste überhaupt er auf das Problem aufmerksam. Dazu kommt das Mißverständnis bei manchem Gast, daß der Wirt auf ihn angewiesen ist. Mag das bei schlechtem Umsatz egal sein, so ist jeder Platz in den Stoßzeiten bares Geld wert. Gäste, die nichts oder nur ein Wasser verzehren wollen, sind in einem Restaurant fehl am Platz, wo andere Gäste essen wollen. Auch zeichnen sich gerade derartige Herschaften gern durch übermäßige Lautstärke, Handybenutzung und andere Unarten auf, die Gäste, die Essen wollen nicht machen, getreu "Was Du nicht willst das man Dir tu". Also einfach bei sowas nicht aufregen, oder sich so verhalten, wie es ein Miteinander von Gast und Wirt naturgemäß erwarten lässt.Oliver S.Y. 00:04, 16. Jan. 2012 (CET)

Keine Antwort auf die Frage, aber mit Verlaub, Oliver: Vielleicht schaden "über den Tisch gereichte Essenshappen" dem Niveau eines "guten" Restaurants. Ein "gutes" Restaurant würde aber niemals ein solches "Mitesser"-Schild auf den Tisch stellen, weil es im selben Augenblick kein "gutes" Restaurant mehr wäre. - Um mir das "Miteinander von Gast und Wirt" besser vorstellen zu können, würde ich von IP 94.134. gern wissen, was das für eine Sorte Gaststätte/Restaurant (Bahnhofsgaststätte, Imbissbude, Studentenkneipe, Sterneküche, Landgasthof....) war, und wo ungefähr (Stadt oder Region)? - Ich konnts beim Lesen der Frage kaum glauben, dass es sowas gibt. Bzw. dass es ein Restaurant geben soll, das so sehr unter den vielen Mitessern leidet, dass es sich für den Wirt trotzdem rechnet, mit dem Schild eine ganze Menge Normalesser zu vergrätzen (Snevern ist nicht der einzige, der dort gleich wieder gehen würde). - Vielleicht noch am ehesten bei einer Touristenfütterung, wo sowieso niemand zweimal hingeht und der Reisebus in 30 Minuten weiterfährt? --Joyborg 00:31, 16. Jan. 2012 (CET)
@Ltvrf: Wo hast du schon mal in AGB einer Gaststätte einen Verzehrzwang gesehen? Wo hast du überhaupt schon mal in einer Gaststätte AGB aushängen sehen? Würde mich jetzt echt mal interessieren.
Das oben beschriebene Schild auf dem Tisch mit dem Mitesser-Hinweis fällt natürlich unter AGB. Aber an der Wand sehe ich regelmäßig nur den Auszug aus dem JÖSchG - und sonst gar nichts. Vielleicht gehe ich ja in die falschen Restaurants... --Snevern (Mentorenprogramm) 00:24, 16. Jan. 2012 (CET)
Dazu kommt der Dreck, denn viele Gäste stellen sich dabei nicht sehr geschickt an, und es muß anschließend die Tischdecke gewechselt werden. Mir fehlen die Worte. Das Auswechseln der Tischdecke, egal ob Flecken drauf sind oder nicht, ist Standard in jedem Restaurant oberhalb der Imbissklasse. Im Imbiss gibt's stattdessen Tabletts und wischbare Tische. -- Janka 01:07, 16. Jan. 2012 (CET)
Das Reinigen der Decken kostet jedoch Geld, wenn es von Gästen eingesaut wird, die nichts Verzehren, ist das wahrscheinlich schon ein Mißverhältnis. Üblich ist das tägliche Auswechseln, ansonsten halt nach Bedarf, nur ein "normaler" Gast saut die Decke nicht so ein, daß sie sofort nach ihm getauscht werden muss. Interessant ist hier immer das vollste Verständnis für nörgelnde Kunden, als ob man auf der Arbeit nicht auch ähnliche Kandidaten hat, deren Fehlverhalten einen auf die Palme, und zu diversen Regelungen bringt. In einem Lokal würde der Wirt wahrscheinlich derartige Gäste auch hinausbegleiten, ala "hier ist keine Wärmestube".Oliver S.Y. 01:35, 16. Jan. 2012 (CET)

Ich verstehe Olivers Position allerdings als Gast würde ich es halten wie Snevern. Ich vermute auf ein XXL-Lokalität, wobei ich es da absolut verstehe. WEnn ich mit meiner Familie dahinginge (4 Personen) würde eines dieser fußballfeldgroßen Schnitzel samt dem Pommes Everest völlig ausreichen uns vollständig zu ernähren. Da dann noch 6 Euro extra zu bezahlen wäre für mich eine Kleinigkeit. In einem gewöhnlichen Restaurant stieße mich solch eine Regelung allerdings ab. Den Ärger des Wirtes über besetzte Plätze ist auch nachzuvollziehen. Ergo : Was für ein Restaurant war das eigentlich? --Ironhoof 06:58, 16. Jan. 2012 (CET)

Danke für eure intessanten Antworten! Das Lokal ist mitten in Berlin und heißt Schnitzelkönig. Und ja, es gibt dort Schnitzelportionen in drei Größen, wobei das XXL (die größte Portion) kaum alleine zu schaffen ist. Ich hatte schon bei der mittleren arge Probleme. Ich fand halt nur den Hinweis etwas deplaziert und auch die Rechtmäßigkeit zweifelhaft. Es grüßt --82.144.58.168 08:36, 16. Jan. 2012 (CET)
Der Wirt reicht ja für die 2 Euro Messer, Gabel und ein Teller, wenn er das umsonst macht, könnte ein böser Kollege auf das Wettbewerbsrecht pochen und ihn anzeigen. Mein Italiener macht das bei der XXL-Pizza aber nicht und bringt gleich einen zweiten Teller, offensichtlich hat er das im Preis berücksichtigt.--Einweiker 08:55, 16. Jan. 2012 (CET)
In der Schnitzelei in Berlin kann man für den zweiten Esser einen "Räuberteller" bestellen, ist dort durchaus üblich und wird auch anstandslos gebracht, die Portionen sind reichlich und der Kundenandrang selbst in der Woche groß. --Marcela Miniauge2.gif 09:24, 16. Jan. 2012 (CET)

"so schadet es dem Niveau, wenn in "guten" Restaurants Essenshappen quer über den Tisch gehen" Kürzlich wurde mir von einem nicht ganz billigen Restaurant erzählt, wo tatsächlich ein Ehepaar aufgefordert wurde, nicht mehr wiederzukommen, weil sie gegenseitig ihre Essen probiert hatten. Alle, die diese Geschichte hörten, mussten laut lachen, jeder sagte, dass er da selbstverständlich nun auch niemals wieder hingehen würde (nicht nur theoretisch, durchaus auch Menschen, die da schon mal waren). Ein Trinkgeld fällt bei so etwas natürlich dann auch flach. Man kann nur hoffen, dass die Besitzer dann ganz einsam auf hohem Niveau pleite gehen. --AndreasPraefcke 11:44, 16. Jan. 2012 (CET)

Das ist allerdings eine unausrottbare Urban Legend, vgl. [1],[2] --iogos Disk 12:41, 16. Jan. 2012 (CET)
Herzlichen Dank für die Info, das wusste ich nicht. Es passt wohl einfach zu gut bei der Unfreundlichkeit und Blasiertheit, die man zur Zeit mal wieder in deutschen Restaurants erlebt (in meiner Heimatstadt besonders schlimm, ich boykottiere inzwischen die Hälfte der Etablissements wegen der schieren Unverschämtheit der Bedienungen und Geschäftsführer). --AndreasPraefcke 17:37, 16. Jan. 2012 (CET)
Wobei der Artikel auch deutlich macht, warum es das Schild normalerweise nicht gibt, und es normalerweise kein Problem ist, Teller und Essen quer über den Tisch zu tauschen. Da steht Denn damit zeigen sie sich als interessierte Esser, und wer solche Gäste vergraulen würde, der hätte wirklich nicht mehr alle Zwetschgen am Baum. Ich würde mal unterstellen, dass Leute, die sich in Gruppen das XXL-Schnitzel teilen, eher interessierte Sparer als interessierte Esser sind. Und die liegen dem Wirt vielleicht einfach weniger am Herzen. -- southpark 14:13, 16. Jan. 2012 (CET)
Nur eine Beobachtung: Vor einem beliebten chinesischen Restaurant in einer rheinischen Stadt sah ich kürzlich auf dem Kundenstopper "Täglich Buffet (...) X €" (sehr günstig) ein neues Zusatzschild, lautend: "Gästen, die kein Getränk (ich ergänze mal: "und auch sonst nichts") bestellen, berechnen wir das Bufett." Empfand ich als unhöflich, aber es wird seine (Mitesser-)Gründe haben. Vielleicht kann ich demnächst ein Foto davon machen, falls der Besitzer nicht bis dahin in den Bankrott gesegelt ist. --Bremond 19:08, 16. Jan. 2012 (CET)
Die Frage war doch "ist das rechtens?". Die Lösung liegt in der [Vertragsfreiheit]]: Kein Mensch wird gezwungen, in dem Restaurant mit dem Schild zu essen und mit dem Wirt einen Bewirtungsvertrag abzuschließen. Und umgekehrt: Der Wirt kann den Vertragsschluß mit jedem (potentiellen) Gast ablehnen. Wenn der Wirt den Vertag also nur zu den genannten Bedingungen und sonst nicht schließen will, kann der Gast darauf eingehen oder es bleiben lassen. Lösung also: Ja, es ist rechtens. --Anshien 22:53, 16. Jan. 2012 (CET)
Nein, sehe ich definitiv anders. Ich gehe was essen, meine Frau begleitet mich, hat aber keine Lust, was zu essen. Das ist kein Problem: Für die schlichte Begleitung verlangt der Wirt ja nichts. Ich bestelle was und esse es zur Hälfte auf, den Rest isst meine Frau, die inzwischen Appetit bekommen hat. Sie hat mit dem Wirt keinen Vertrag über die Lieferung von Speisen und Getränken geschlossen, sie ist lediglich Gast in seinen Räumlichkeiten. Er übt also das Hausrecht aus und könnte sie theoretisch an die Luft setzen. Aber für eine Leistung, die sie von mir bezieht, kann er keine Gegenleistung verlangen, selbst wenn es nur zwei Euro sind. Die Vertragsfreiheit kommt hier an keiner Stelle ins Spiel, denn die beiden haben keinen Vertrag geschlossen (das bloße Betreten des Lokals führt ebensowenig zum Vertragsschluss wie die Begleitung einer vertragsschließenden Partei). Wenn der Wirt von meiner Frau Geld verlangt, weil ich ihr etwas von dem von mir bezahlten Essen überlasse, bleibt ihm nur, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen. Sein Mitessergeld kriegt er deswegen aber noch lange nicht, und zwar weder von mir noch von meiner Frau.
Aus der Tatsache, dass sich meine Frau in Kenntnis des Tischkärtchens von meinem Teller bedient, einen Vertragsschluss mit dem Wirt konstruieren zu wollen, ist in meinen Augen absurd. --Snevern (Mentorenprogramm) 23:27, 16. Jan. 2012 (CET)
Isst deine Frau mit den Händen vom Boden oder nutzt sie das Inventar, insbesondere Besteck, Tisch, Teller, des Restaurants dazu? Wenn dir der Gastronom ein Besteck zum damit essen gibt, dann gibt er dir das zum damit essen, nicht zur Nutzung durch Dritte. Fakt ist, dass du Eigentum des Gastronoms für Dinge zweckentfremdest, die so von ihm nicht gewünscht werden. Man kann es affig finden, dass er damit ein Problem hat. Juristisch betrachtet ist das aber nicht zu beanstanden. sebmol ? ! 00:39, 17. Jan. 2012 (CET)
Wie auch immer. In ein Lokal, das Geld für einen zweiten Teller und Besteck oder für ein Glas Leitungswasser verlangt, gehe ich exakt einmal. Und lasse mir das Wechselgeld auf den Pfennig herausgeben. Solche Wünsche sind nicht so häufig, dass sie ernsthaft aufs Geschäftsergebnis Einfluss haben. Ein derartiges Gebaren ist aber das Gegenteil von Gastfreundschaft. Rainer Z ... 01:14, 17. Jan. 2012 (CET)
sebmol, kein Gastwirt, der entweder was von seinem Geschäft versteht oder auch nur halbwegs vernünftig beraten ist, wird sich je vor Gericht auf diese Weise lächerlich machen. Ich kann vor meinem Auge geradezu den Richter sehen, wie er angesichts einer derartigen Argumentation ungläubig von einem zum anderen guckt und dann die versteckte Kamera sucht.
Käme ich je in die Verlegenheit, mich mit einer Forderung nach so einer Mitessergebühr konfrontiert zu sehen, käme ich zweifellos auf meine Kosten: Glaub mir, mir macht das auch nach vielen Jahren immer noch Spaß. Am Schluss hätte der zwar seine Gebühr nicht, aber ich wäre reicher als vorher, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Es ist schon mehrfach zum Ausdruck gebracht worden, dass die wenigsten von uns (mich eingeschlossen) je wieder einen Fuss in so einen Laden setzen würden. In meinem Falle käme ohne Zweifel hinzu, dass ich meine Erfahrungen auch bereitwillig weitergeben würde (schon wieder so eine Angewohnheit von mir... Berufskrankheit, vielleicht). Ich mache ja schließlich auch Werbung für Restaurants, in die ich gerne gehe, warum also nicht auch umgekehrt.
Mag doch jeder Wirt seine Gäste verschrecken oder abzocken, wie er es mag und für richtig hält - solange die Gäste das mitmachen, ist alles gut. Und wenn sie es auch noch für rechtlich einwandfrei halten - umso besser. Guten Appetit. --Snevern (Mentorenprogramm) 11:33, 17. Jan. 2012 (CET)
@Snevern: Du siehst das Problem aus der falschen Ecke. Die offene Gaststätte ist die Einladung des Wirts, einzutreten, die Speisekarte anzusehen und ein Angebot abzugeben. Wenn der gast dann sagt, er hätte gerne ein Schnitzel, dann kann der Wirt das Angebot, ein Schnitzel zu verkaufen ablehnen oder das Angebot annehmen und den Teller auf den Tisch liefern. Der Gast, der ein Schnitzel in Kenntnis der "Mitessergebühr" bestellt, gibt damit ein Angebot mit dem Inhalt "ein Schnitzel zum Preis X zuzüglich eventueller Mitessergebühr" ab. Der Wirt akzeptiert das Angebot und liefert das Schnitzel etc. Der Gast hat dann den Schnitzelpreis plus ggfls. die Mitessergebühr zu zahlen. Ob der Wirt damit Gäste verschreckt, ist ja keine Rechtsfrage.--Genealogist 18:17, 17. Jan. 2012 (CET)
Sogar ein zusätzliches Besteck und ein Teller kosten den Gastwirt doch nahezu null und gehören in jedem normalen Restaurant zum Service, z.B. für Kinder, für die nach fünf Minuten der Hund am Nebentisch viel interessanter ist, als das tollste Drei-Gänge-Menü. Und wenn ein Besucher vom Teller des anderen probiert, können im besten Fall anschließend zwei Leute über das leckere Essen berichten und werden sich gegebenenfalls nächstes Mal zwei Teller davon bestellen. Jeder logisch denkende Gastwirt wird sich also niemals freiwillig bei seinen Kunden dadurch in schlechtes Licht setzen, dass er ihnen für piffelige zwei Euro einen leeren Teller verkauft. Es kann sich also nur um eine Verzweiflungstat handeln, weil das Restaurant häufig von Kunden heimgesucht wird, die sich ein (vielleicht sowieso schon knapp kalkuliertes) All-you-can-eat-Menü bestellen und dann zu dritt von einem Teller essen oder dergl. Dann hat er eben die Möglichkeit, solche Leute abzuschrecken und seinen "normalen" Gästen das zusätzliche Besteck trotzdem kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das ist aber wie gesagt keine besonders befriedigende Idee, denn wenn nun alle Gäste auf die Idee kommen, zu zweit ins Restaurant zu gehen und ein Gericht plus Zwei-Euro-Extrateller zu bestellen, ist sein Restaurant ja faktisch nur halb voll, auch wenn alle Plätze besetzt sind. --Optimum 00:19, 18. Jan. 2012 (CET)
O nein, Genealogist, ich glaube nicht, dass ich das aus der falschen Ecke sehe: Ich sehe es aus verschiedenen Blickwinkeln und kann den Wirt gut verstehen - ich nehme mal an, dass Optimums Vermutung zutrifft, warum ein Wirt zu diesem Mittel greift.
Gefragt war hier aber nach der rechtlichen Seite, und dazu habe ich aus meiner Sicht Stellung genommen. Selbst wenn man - wie du das jetzt tust - davon ausginge, dass nicht der "Mitesser", sondern der zahlende Gast eine "Mitessergebühr" zu zahlen hat, wenn er von seinem Essen einem anderen etwas abgibt, ändert sich an der Beurteilung im Ergebnis nichts. Die Vertragsfreiheit hat ihre Grenzen; ein Vertrag kann nicht beliebig modifiziert werden. Wenn ich einem Gast eine Mahlzeit verkaufe, kann ich ihm nicht auferlegen, sie auf jeden Fall vollständig selbst aufzuessen oder eine Strafgebühr zu zahlen. Jedenfalls nicht kann ich so etwas in Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbaren (und das Tischkärtchen ist nichts anderes).
Ich kann nur noch mal wiederholen: Jedem Wirt steht es frei, seine Gäste zu vergraulen oder sie zu erziehen, wie es ihm beliebt. Ich lasse mich nicht erziehen - vergraulen dafür umso leichter. Solange seine Gäste das mitmachen, ist alles gut, und wenn sie es auch noch für rechtlich einwandfrei halten, umso besser für beide Seiten. Ich tue es nicht und würde mich schon aus Spaß an der Sache darum streiten - wenn es je dazu käme. --Snevern (Mentorenprogramm) 22:43, 18. Jan. 2012 (CET)
Aah, Snevern, jetzt haben wir den Punkt: Während ich (jedenfalls im Gaststättenfall) von einer weiten Vertragsfreiheit ausgehe, gibst Du der Einschränkung derselben durch die AGB-Regelungen den Vorzug. Mein Ansatz wäre, daß der Gaststättengast deshalb, weil er auf Dutzende von anderen Lokalitäten ausweichen kann regelmäßig nur gering schutzbedürftig ist; sprich: AGB-Kontrolle greift im Mitesserfall nicht. Aber an der Ecke können wir uns natürlich stundenlang die Argumente um die Ohren hauen, ..... Ich schließe deshalb (für mich) die Diskussion. --Genealogist 16:58, 19. Jan. 2012 (CET)
Peace, brother. Hier haut sich ja keiner. AGB-Kontrolle hat nichts damit zu tun, ob es für den Gast Ausweichmöglichkeiten gibt: Da verwechselst du was mit Kontrahierungszwang bei (Quasi-)Monopolstellung.
Aber natürlich bin ich dennoch damit einverstanden, das an dieser Stelle zu beenden (wie immer biete ich aber bei Interesse an einer Fortsetzung des Disputs meine Diskussionsseite an). --Snevern (Mentorenprogramm) 20:00, 19. Jan. 2012 (CET)
Interessante Frage: Wem gehört das Essen und ab wann? Kommt der Kauf im Moment der Bestellung, wenn es serviert wird oder erst nach der Bezahlung zustande? Meine (Laien-) Vermutung: Nach der Bestellung hat sich der Gast zwar zur Zahlung verpflichtet, erwirbt aber noch kein Eigentum daran, denn ggf. ist das bestellte Essen ja "aus". In dem Moment, in dem das Essen auf den Tisch gestellt wird, gehört es dem Gast. Er schuldet zwar die Bezahlung, aber das Essen ist schon sein Eigentum. Eine Rückgabe ist ja auch nach einem gewissen Zeitablauf nicht mehr möglich. Er kann es essen, es für spätere Verwendung in die Hosentasche abfüllen oder seiner Begleitung geben. Die "Mitessergebühr" kann also nur ein Geschäft zwischen dem Wirt und einer dritten Person sein. Denn diese verzehrt in den Räumlichkeiten des Wirtes eine Mahlzeit, die nicht von ihm geliefert wurde, sondern aus einer anderen Quelle stammt (vom neuen Besitzer), und damit ähnelt diese Gebühr dem Korkengeld. --Optimum 22:06, 19. Jan. 2012 (CET)
Deine Laienmeinung kommt der juristischen Betrachtung schon sehr nahe. Um die Sache nicht unnötig komplizierter zu machen, nehmen wir mal an, beim Verzehr einer Mahlzeit in einer Gaststätte handele es sich einfach nur um einen Kaufvertrag. Nach dem in unserem Zivilrecht geltenden Abstraktionsprinzip finden mindestens drei Rechtsgeschäfte statt: das Verpflichtungsgeschäft, aus dem dem Gast ein Anspruch auf Lieferung einer Mahlzeit und dem Wirt ein Anspruch auf Zahlung erwächst, sowie zwei Verfügungsgeschäfte, nämlich die Übereignung des jeweils Geschuldeten an den anderen Vertragspartner. Der Kaufvertrag (Verpflichtungsgeschäft) kommt zu Stande, wenn der Gast seine Bestellung aufgibt (= Vertragsangebot) und der Wirt die auch annimmt (= Vertragsannahme). Ab jetzt schuldet der Wirt dem Gast das bestellte Essen. Wenn er es bringt und dem Gast hinstellt, dann übereignet er es ihm (Verfügungsgeschäft): Ab diesem Moment gehört es rechtlich nicht mehr dem Wirt, selbst wenn es jetzt in der Regel noch nicht bezahlt ist (Essen im Restaurant pflegt nicht unter Eigentumsvorbehalt - bis zur vollständigen Bezahlung - übereignet zu werden).
Der neue Eigentümer des Essens (der zahlende Gast) kann nun mit seinem Essen weitgehend so verfahren, wie es ihm beliebt - einschließlich selbst verspeisen, dem Hund mitbringen oder den eigenen Begleiter damit füttern. Eine Modifizierung des Kaufvertrags im Wege der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen (= Tischkärtchen) dahingehend, dass der Gast sich beim Kauf verpflichtet, das Essen ausschließlich selbst zu verzehren oder es jedenfalls nicht an einen anwesenden Dritten weiterzugeben, halte ich für unwirksam - zumal die Weitergabe nach dem Wortlaut der AGB zulässig wäre, wenn der Dritte selbst eine Mahlzeit bestellt hat und die beiden Gäste ihre Mahlzeiten untereinander ganz oder teilweise tauschen.
Dem Verfügungsrecht des Gastes über sein neu erworbenes Eigentum (= Mahlzeit) steht das Hausrecht des Wirts gegenüber, der den Aufenthalt in seinem Geschäftslokal von Bedingungen abhängig machen darf. In einem Restaurant könnte diese Bedingung durchaus darin bestehen, dass der Besucher sich in einen zahlenden Gast verwandelt - sprich: selbst etwas bestellt. Tut er es nicht, kann der Wirt sein Hausrecht ausüben und den Besucher auffordern, zu gehen. Einen Zahlungsanspruch hat er aber nicht - egal, ob der Besucher etwas selbst Mitgebrachtes verspeist oder vom zahlenden Gast etwas abbekommt. Nun könnte der Wirt es auf die Spitze treiben und sagen: Du darfst bleiben, wenn du mir eine Entschädigung in Höhe von 2 Euro bezahlst. Das gibt dem Wirt einen Anspruch auf Zahlung in Höhe von 2 Euro in dem Moment, in dem sich der Besucher darauf einlässt (wiederum ein Verpflichtungsgeschäft). Jetzt kann der Wirt 2 Euro fordern (und nötigenfalls vor Gericht einklagen), der Besucher hat dafür das Recht, in den Räumlichkeiten des Gastwirts zu bleiben und etwas zu essen, das er dort nicht gekauft hat (sondern zum Beispiel von seinem Begleiter geschenkt bekommen hat).
Ob das Ganze damit wirklich klarer geworden ist, wage ich zu bezweifeln. Manche Vorgänge des täglichen Lebens lassen sich nunmal nur sehr schwer in die unflexiblen Kategorien unseres Rechtssystems pressen. Der Wirt will, dass seine Besucher etwas bestellen, denn davon lebt er. Er ist so nett, keinen dazu zu zwingen, aber er will dann wenigstens vermeiden, dass zwei sich eine Mahlzeit teilen. Das ist verständlich, und wer will, kann sich daran halten: also selbst was bestellen oder eben zwei Euro zahlen. Wer das nicht will, kann das Lokal verlassen und nie wiederkommen - oder sich um zwei Euro streiten.
Manche Dinge erfordern einfache, praktische Lösungen, und keine juristischen. --Snevern (Mentorenprogramm) 23:42, 19. Jan. 2012 (CET)
Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist aber doch, dass so ein Entgelt allgemein als Zumutung empfunden wird (auch von mir). Wegen dieser zwei Euro könnten also mehrere Gäste das Lokal verlassen und nie mehr wiederkommen. Dabei ist die "Gebühr" vollständig rechtens, wie Du ja auch einräumst, und auch nicht irgendwie moralisch verwerflich, denn der Wirt stellt diese Räumlichkeiten zur Verfügung, um hier Geschäfte abzuschließen und damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Begleitperson, die Essen vom Gast Nr.1 erhält, ist in der gleichen Situation wie jemand, der von der Straße herein kommt, sich an einen Tisch setzt und ein mitgebrachtes Butterbrot verzehrt. Durch das Geschäft zwischen dem Wirt und Gast Nr.1 erhält sie keine bevorzugtere Position.
Trotzdem ist so eine "Besteckgebühr" hochgradig ungeschickt und dumm. Weil Essen keine Energieaufnahme wie das Betanken eines Autos ist, sondern zusätzlich zum juristischen Aspekt noch eine psychologische und eine soziale Komponente hat. Das gibt auch der Gastwirt indirekt zu, denn Restaurants sind keine leeren Fabrikhallen mit OP-Beleuchtung, in denen leckeres Essen serviert wird, sondern der Wirt tut i.d.R. alles, um es dem Gast auch sonst so angenehm wie möglich zu machen. Durch die Möblierung, Dekoration und ggf. durch leise Musik, und all das gab es lange bevor der Begriff "Ambiente" erfunden wurde. Ich kann es mir aber nicht gemütlich machen, wenn meine Begleitung -vermeintlich!- übervorteilt wird, weil sie für einen leeren Teller Geld bezahlen soll. Hätte der Wirt seinen Bierpreis um 10 Cent erhöht, hätte er wahrscheinlich viel mehr als die zwei Euro eingenommen, denn die wenigsten bringen einen nicht-zahlenden Gast mit, und die wenigsten besuchen ein Restaurant, weil dort das Bier 10 Cent billiger ist als anderswo. --Optimum 14:35, 21. Jan. 2012 (CET)
Habe ich mich wirklich so missverständlich ausgedrückt? Ich halte die Gebühr nicht für "vollständig rechtens", sondern für hochgradig fragwürdig: Ich persönlich würde sie weder zahlen noch meiner Begleitung empfehlen, sie zu zahlen - ich würde es eher auf einen Rechtsstreit ankommen lassen und das Lokal von Stund an meiden. --Snevern (Mentorenprogramm) 23:18, 21. Jan. 2012 (CET)
Danke an Snevern für die eingehende juristische Analyse. Laienfrage dazu: Könnte man das Schild nicht als Vertragsangebot an potentiell mitessende Besucher verstehen, also im Sinne von: "Aufgrund meines Hausrechts untersage ich es, hier zu sitzen und bei anderen mitzuessen, bin aber bereit, es gegen Zahlung von € 2,- zu gestatten", und das Hinsetzen und Mitessen als Annahme des Angebots durch konkludente Handlung? --Jossi 18:47, 22. Jan. 2012 (CET)
Doch, das könnte man. Und genau so ist es wohl auch gemeint, wobei es dem Wirt offenbar gar nicht darauf ankommt, ob der zahlende Gast seinem Begleiter etwas abgibt; es kommt ihm vielmehr darauf an, dass derjenige, der etwas isst, auf jeden Fall bei ihm (dem Wirt) etwas bestellt. Denn nach dem Wortlaut des Hinweisschildes dürfen ja Gäste, die beide etwas bestellt haben, untereinander Essen austauschen, so viel sie wollen. Es wäre auch kein echter Konsumzwang, weil ein nicht-essender Begleiter ja sitzen bleiben darf, ohne etwas zu bestellen und ohne eine Strafgebühr zu zahlen (da steht übrigens auch nicht, dass er sein mitgebrachtes Leberwurstbrot nicht verspeisen darf...).
Ja, man könnte das so verstehen. Und wer weiß - wenn so ein Fall je vor Gericht käme, würde die Sache im vereinfachten Verfahren abgehandelt, in dem der Richter hinsichtlich Verfahren und Beweisaufnahme weit gehende Freiheiten hat. Da können dann schon mal ganz kuriose Entscheidungen fallen. Und berufungsfähig wären sie natürlich auch nicht. Beim Zivilgericht wird jedenfalls kein Kläger wegen Geringfügigkeit abgewiesen.
"Vor Gericht und auf hoher See...." --Snevern (Mentorenprogramm) 21:05, 22. Jan. 2012 (CET)

So ein Wirt hätte mich glaube ich nur noch einmal gegesehen, nämlich um ihm mitzuteilen dass ich seine Gschäftlhuberei als unverschämt ansehe und künftig meine XXl-Schnitzel wo anders teile. Auch wenn das sich nicht juristisch klar beurteilen lässt - der mit den "Füßen" abstimmende Kunde schmerzt noch jeden Wirt, so er nicht auf einer Goldader sitzt. - Andreas König 21:20, 23. Jan. 2012 (CET)

Die Person, die am meisten an dieser Sache verdient, ist am Ende vielleicht der kreative Rechtsanwalt? Hier noch ein paar Ideen für unterhaltsame Klagen :) --Optimum 20:55, 25. Jan. 2012 (CET)
Der einzig kreative Anwalt, der hier was verdienen könnte, wäre derjenige, der dem Wirt die AGB entwirft und auf all diese kreativen Ideen kommt. Beim Rechtsstreit um die verlangten, aber nicht gezahlten 2 Euro kassiert der Anwalt zwar ein Vielfaches des Streitwerts, aber verdienen kann er an sowas nichts. --Snevern (Mentorenprogramm) 22:52, 25. Jan. 2012 (CET)

Eventuell ist der Wirt auch nur etwas oldschool. Zu Großvaters Zeiten war ähnliches nämlich üblich. Man konnte zum Beispiel in einen Biergarten gehen Essen mitbringen und nur das Bier bestellen. Wenn man Essen mitgebracht hat, musste man ein paar Pfennig als Ausgleich zahlen. --85.181.213.193 17:36, 27. Jan. 2012 (CET)

Das ist in Biergärten heute noch üblich und zahlen muss man auch nichts. Siehe Biergarten. --FA2010 17:45, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 20. Januar 2012

[Bearbeiten] Braunschweiger Wappen

Also mit dieser Wappendarstellung links stimmt was nicht. Meines Wissens ist das Wappenschild rot und die Leoparden gold, und nicht andersherum. Meines Wissens nach ist das vom alten englischen Wappen abgeleitet ("gemindert").--Holbein66 17:25, 18. Jan. 2012 (CET)

(Frage kopiert von Diskussion:Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, da antwortet keiner.--Holbein66 08:50, 20. Jan. 2012 (CET))

Meines Erachtens sollte das linke Bild gelöscht werden, weil es falsch ist. Gibt es da Gegenargumente?--Holbein66 08:50, 20. Jan. 2012 (CET)

Ich schlage vor, zuerst mal den Uploader anzusprechen. Gibt es da Gegenargumente? Und dann gäbe es noch dieses Portal. Mich musste man kürzlich auch erst auf dessen Existenz hinweisen. Dort scheint es aber auch nicht gerade sehr lebendig zuzugehen... Gruß --Sir James 09:27, 20. Jan. 2012 (CET)

Das Bildchen halte auch ich für falsch, siehe z. B. hier (mehr Info zu Welfenwappen als man sich jemals merken könnte). Außerdem zeigt dieses Minithumbnail natürlich nicht ein "Wappen", wie die Beschreibung glauben machen will, sondern höchstens einen Ausschnitt von einem Wappen. Es wird wohl eher als Flaggenersatz in Schlachten-Artikeln verwendet. --FA2010 09:37, 20. Jan. 2012 (CET)

Das "riecht" auch eher nach dem Wappen der Wolfstein. --Vexillum 09:40, 20. Jan. 2012 (CET)
angeblich "Wappen Braunschweig-Wolfenbüttel" (Hinweis: Jetzt nach Änderung richtig goldene Löwen in Rot, vorer waren das rote Löwen in Gold --AndreasPraefcke 13:40, 26. Jan. 2012 (CET))

Und was ist mit File:Wappen Brunswick-Wolfenbüttel.svg? --FA2010 09:42, 20. Jan. 2012 (CET)

Saures Aufstossen: Wieso eigentlich "Leopard"? Kann bitte jemand mit entsprechendem Wissen in den Artikel Leopard (Wappentier) hineinsehen? Quaste und Mähne deutet auf Löwen hin und der Artikel hat keine einzige Referenz (ich setze ein Bapperl rein). Gruss GEEZERnil nisi bene 09:49, 20. Jan. 2012 (CET)
Berechtigter Einwand. --Vexillum 09:53, 20. Jan. 2012 (CET)
Auffallend ist, dass die Wappenfiguren in der kritisierten Abbildung hersehen (beim Wolfenbütteler Wappen tun sie dies nicht). Ähnlich wie beim Wappen der Grafen von Dietz-Weilnau. Interessant wäre es zu wissen, woher diese Abbildung im Original stammt. Es scheint ja eine sehr kleine Abbildung eines Banners (? - Faltenwurf) zu sein. Stammt das aus einem Computerspiel, einer Homepage etc.? --Vexillum 09:53, 20. Jan. 2012 (CET)
Datei geändert. Da der Uploader nicht reagierte, habe ich die Farben jetzt eigenmächtig ausgewechselt. --AndreasPraefcke 13:40, 26. Jan. 2012 (CET)

Da man im Mittelalter von diesesen Raubkatzen nur vom Hörensagen wusste, geht es da bis heute munter durcheinander. Unser Artikel hilft auch nicht weiter, sondern widerspricht sich bisweilen selbst. --FA2010 10:10, 20. Jan. 2012 (CET)

Hallo Geezer, das mit Löwe (Wappentier) und Leopard (Wappentier) geht schon klar, das sind uralte heraldische Definitionen, die mit den modernen zoologischen Realitäten nicht viel gemein haben. Blöd ist nur, dass der (eigentlich den Betracher anschauende) Leopard (Wappentier) oftmals (auch in alten Beispielen) nach vorn guckt wie ein "leopardisierter Löwe". Das ist eine unglückliche Inkonsistenz, aber hier nicht das Thema. Hier geht es um die Tingierung, die bei zumindest zwei WP-Bildern invertiert ist. Soweit ich die hier vorliegende Materialsammlung anschaue, sind alle alten ("echten") Bilder mit rotem Schild und goldenen Leoparden. Alles andere ist vielleicht nur eine späte Verwechslung. --Holbein66 11:18, 20. Jan. 2012 (CET)
Ganz sicher? Im Leopard (Wappentier) wird der Löwe erklärt und im Löwe (Wappentier) der Leopard. Die en:WP sagt: The difference between leopards and lions passant guardant is scant, if any, and the two terms are generally interchangeable. Und bei und das Ganze ohne Beleg. Ich nenne das fishy. ;-) Ich würde den Leopard mit dem Löwen zusammenführen und einen Unterabschnitt machen. (!) Es gibt kein absolutes Unterscheidungskriterium (!) GEEZERnil nisi bene 15:15, 20. Jan. 2012 (CET)
Leider sind sich meine beiden Heraldik-"Bibeln" in der Beziehung nicht einig. Während Walter Leonhard (hat hier keinen Artikel, wird aber viel in der WP zitiert) dem Leoparden einen winzigen Absatz im großen "Löwen"-Artikel zugesteht, ihn also nicht ernst nimmt, unterscheidet Ottfried Neubecker strikt zwischen Löwen und Leoparden und definiert genau den "leopardisierten Löwen" und den "gelöwten Leoparden". Das Problem der Heraldik ist wohl, dass die nicht so genau weiß, ob sie deskriptiv oder normativ sein will. Damit kommt sie immer in die Bredouille.--Holbein66 21:14, 20. Jan. 2012 (CET)

Ich glaube, dass wir "eigene" Wappen für die Fürstentümer innerhalb des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg nicht sinnvoll angeben können. Wirklich benutzt wurden von den einzelnen Herzogen sowieso immer hochkomplexe vielfeldrige Wappen mit einer Menge Anspruchswappen drin. Sinnvollerweise kann man, wenn man denn unbedingt ein Wappen in so eine Klicki-Bunti-Schlachtenbox einbauen will, eigentlich nur die zwei Braunschweiger Löwen (in Rot zwei goldene Löwen) verwenden, höchstens noch das für das Gesamtherzogtum stehende Wappen Datei:Coat of Arms of Brunswick-Lüneburg.svg, das geteilt die Braunschweigischen und den Lüneburger Löwen zeigt. Für die Infoboxen der Artikel zu den Teilfürstentümern gilt wohl eigentlich das gleiche. --FA2010 11:36, 20. Jan. 2012 (CET)

Schon im Siebmacher nachgesehen? --HHill 12:03, 20. Jan. 2012 (CET)
Braunschweig-Wolfenbüttel ist unten in der Mitte

Diese Fassung des braunschweig-wolfenbüttelschen Wappens aus dem Siebmacher enthält das Wappen des Bistums Halberstadt (Mitte, von silber und rot gespalten), das war nur von fünfzehnhundertundeinpaarkaputte bis zum Dreißigjährigen Krieg gültig.--Holbein66 12:40, 20. Jan. 2012 (CET)

Zum farblichen "Umdrehen" von Wappen: Schaut Euch mal diese beiden Wappen des Fürstbischofs Julius aus Würzburg an. Das Familienwappen mit den drei Ringen im Schrägbalken ist im Ölgemälde auch farblich und geometrisch umgedreht. War das mal Mode?--Holbein66 12:53, 20. Jan. 2012 (CET)

Ich dachte immer, dass es zu jedem offiziellen Wappen auch eine verbale Beschreibung gibt, die die einzelnen Teile benennt und zueinander in Bezug setzt? Chiron McAnndra 19:00, 20. Jan. 2012 (CET)
Ja nennt man Blasonierung. --91.42.179.122 03:10, 21. Jan. 2012 (CET)
Nun, dann sehe ich eigentlich keinen Sinn darin, auf irgendwelchen Abbildungen rumzureiten, wenn doch die Blasonierung eindeutig beschreibt, wie das Wappen gestaltet sein muss. Dann ist es doch egal, wie irgendwelche Wappentiere ausschauen oder nicht ausschauen - wenn es Leoparden sein sollen, dann sollte das dort auch drin stehen - und wenn nicht, dann sollte man dort eben das korrekte Tierchen finden. Chiron McAnndra 06:27, 21. Jan. 2012 (CET)
Nein, so einfach wie Chiron sich die Welt hier imaginiert, ist sie natürlich nicht. Es geht hier um alte Wappen, da gibt es keine "offizielle Blasonierung". Wo sollte die auch stehen? Bei fast allen sehr alte Wappen gibt es Entwicklungen, Varianten, Besserungen, Aufnahme von Anspruchswapppen, Zeichnungen als Allianzwappen (mit Eheleuten), seitenverkehrte Darstellung aus "Courteoisie", usw. usf. Der Begriff "offizielles Wappen" ist eher untauglich, wenn man nicht gerade von den heute geltenden Gemeindewappen redet. --89.244.175.179 10:15, 21. Jan. 2012 (CET)

Das wäre echt noch eine Aufgabe für die Wikipedia. Zu all den Adelswappen, die hier schon gesammelt sind (besser, als in jedem Druckwerk), auch noch die Blasonierung einzustellen, am besten auf die Bildbeschreibungsseite. In diesem speziellen Fall ist es doch eigentlich klar: alle diese großen welfischen Wappen (mit 12 Feldern und mehr) zeigen diese goldenen Leoparden im roten Feld fast immer im Feld zwei. Das ist wohl "richtig". Die Frage ist, ob diese Farbumkehr nicht zumindest eine Zeitlang mal aus irgendwelchen Gründen möglich oder geboten war, wie das obenstehende Wappen von Julius Echter vermuten lässt. Der teuer bezahlte Maler eines Ölgemäldes, das einen Fürstbischof darstellt, konnte sich wohl weniger Fehler leisten als ein Wikipedia-svg-Zeichner. Die geometrisch spiegelverkehrte Darstellung eines Wappens war zum Beispiel bei Allianzwappen üblich, da wurde das Wappen des Ehemannes aus "Courtoisie" neben dem der Frau gespiegelt, also dem Wappen der Ehefrau zugewendet. Gab es mal so eine Regelung für Farbumkehr?--Holbein66 18:21, 21. Jan. 2012 (CET)

Nö. Aber es gab eben in der Zeit, als die Wappen enstanden und die Heraldik blühte, auch keine Wikipedia und kein Internet und keinen Buchdruck. Also wurde eben in der Heraldik hauptsächlich stille Post gespielt und so kamen eben auch Fehler, oder um es weniger krass zu sagen: Varianten, in die Überlieferung. Auch in der frühen Neuzeit gibt es dann in den Wappenbüchern viele Druckfehler und andere inhaltliche Fehler, die von fehlerhafter Überlieferung herkommen (vor allem bei den Farben: die rein abbildenden Bücher wie der Siebmacher waren ja schwarz/weiß und die Farben wurden durch Buchstabencodes oder Schraffuren dargestellt, das ging gerne mal schief), davon, dass es die wappenführenden Familien nicht so genau wussten oder sich auch gerne selbst mal etwas prestigeträchtiges anmaßten usw. usf. Und wenn irgendwer irgendwann mal einen Fürstbischof für irgendein provinzielles Pfarrhaus oder eine Amtsstube malte, dann heißt das noch lange nicht, dass der ein Profiheraldiker war. Ein aus Courtoisie gewendetes Wappen (und die gab es sogar zuhauf in Wappenbüchern, nur weil sie auf der linken Seite des Buchs abgebildet waren und nicht auf der rechten), das ist schnell missverstanden, und eine Farbangabe erst recht. Nur in Ländern wie England, wo bis heute das College of Arms das Wappenwesen regelt und alle gültigen Wappen auch einmal verliehen oder anerkannt wurden, kann man so eine Allwissenheitsphantasie wie eine komplette Datenbank sinnvoll angehen. Für Deutschland und seine komplizierte Geschichte geht das schlicht nicht. Freuen wir uns einfach an der Vielfalt der Überlieferung. --89.247.161.130 02:58, 22. Jan. 2012 (CET) PS: Es gab zwar keine "Regel zur Farbumkehr", aber natürlich haben sich Familien bei nötigen neuen Wappen gerne an alten orientiert, und das kann durchaus mit gleichen Wappentiere in anderen Farben, oder mit gleichen Farben aber anderen Figuren passiert sein. Allzeit gültige Regeln gibt es für so etwas in der dt. Heraldik dazu aber nicht, so wie etwa die Kennzeichen für die Söhne in der englischen Heraldik. Es gibt übrigens nicht einmal für die Courtoisie (also die Seitenverkehrung) eine eindeutige Vorgehensweise zur "Spiegelung".

Noch was: wenn von einem Gemälde ein Kupferstich angefertigt wird, ändert sich gerne mal die Richtung, wenn der Stecher etwas faul ist... und wenn von so einem Kupferstich wieder ein Gemälde abgemalt wird, ist das Wappen dann spiegelverkehrt gemalt... (Allianzwappen von Ehefrauen können wir bei katholischen Fürstbischöfen übrigens eher ausschließen...) --89.247.161.130 03:06, 22. Jan. 2012 (CET)

Es geht hier um alte Wappen, da gibt es keine "offizielle Blasonierung". - ich mache es mir hier keineswegs einfach und die Aussage ist so in jedem Fall falsch. Mag sein, dass man das vielleicht nicht zu allen Zeiten so genannt hat, aber das Recht, Wappen zu führen, folgte schon immer der Erlaubnis eines übergeordneten Fürsten - und die haben sich nicht hingesetzt und das Wappen aufgemalt, um es offiziell zu genehmigen, sondern es wurde verbal beschrieben, wie das Wappen aussehen darf. Mag sein, dass diese Formulierungen verloren gingen - aber das bedeutet nicht, dass es sie nicht gab. Mit Sicherheit wurde nie ein Wappen genehmigt mit der Vorgabe "Na, dann mal Dir mal irgendwas auf Dein Schild so wie Du das haben willst". Chiron McAnndra 05:39, 22. Jan. 2012 (CET)
Nein, da liegst Du falsch. Das war nur in Deutschland nur relativ kurz so. --89.247.161.130 07:00, 22. Jan. 2012 (CET) PS: Hier noch der Artikel dazu: Wappenrecht#Geschichte
Da steht nur, dass lediglich der Kaiser Probleme damit hatte, dass er nicht die Oberhoheit dazu bekam. Es wäre schön, wenn das Thema gerade im Punkt Geschichte (immerhin sind Wappen ja hauptsächlich von historischer Bedeutung) mehr bieten würde. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der maßgebliche Adel (oder in freien bzw. zumindest teilunabhängigen Städten auch der jeweilige Magistrat) zwar so ziemlich alle Lebensbereiche seiner Bürger kontrollierte - teilweise bis hin zur Kleiderordnung - dass er aber ausgerechnet das Wappenwedsen nicht kontrollieren konnte. Und auch, wenn Wappen frei angenommen wurden, so enthebt das dennoch die Thematik nicht von einer deskriptiven Niederlegung wie das angenommene Wappen auszusehen hat - denn erfolgt dies nicht, wozu sollte das dann gut sein? Ein Wappen macht doch nur dann Sinn, wenn bekannt ist, wem es gehört und was darauf zu sehen ist. Wenn man es also nicht beschreibt, dann ist es ebensoviel wert, als würde einer sagen "Ja, ein Wappen hab ich auch - wie das ausschaut? naja, ist halt ein Wappen.". Chiron McAnndra 03:35, 23. Jan. 2012 (CET)
Du kannst es Dir vielleicht nicht vorstellen, aber es ist wirklich so. Mal ein Beispiel: Zunftscheiben aus meiner Heimatstadt, frühe Neuzeit. Die Handwerker haben dafür ein Wappen gebraucht, und dann wurde halt eines erfunden: mal besser, mal weniger gut gelungen. Ich glaube nicht, dass die das irgendwann sonst nochmal großartig benutzt haben. Und den Kaiser haben diese Wappen schon gleich gar nicht interessiert. Aber darum geht es jetzt ja gar nicht: sowohl bei den Welfenwappen zu Anfang der Diskussion als auch bei dem später eingebrachten Echter-Wappen geht es um alte Adelsfamilien, die ihr Wappen aus grauer Vorzeit mitbrachten. Das Welfenwappen hier ist sogar das wohl älteste heraldische deutsche Denkmal überhaupt. Solchen Wappengeschichten kommt man mit irgendwelchen Verzeichnissen und Erlaubnissen aus viel späterer Zeit nicht bei. Die deutsche Heraldik ist eben einigermaßen chaotisch, das macht aber auch ihren Charme aus. --AndreasPraefcke 11:03, 23. Jan. 2012 (CET)
Zunftscheiben - Zum einen sind das keine neuen Wappen, sondern aus älteren Wappen zusammengesetzte Darstellungen, zum anderen hat sich da auch nicht irgendwer für sich oder seine Familie einfach was ausgedacht, sondern das wurde mit der entsprechenden Zunft vereinbart. Die Zünfte wiederum waren abhängig von anderen Institutionen - wäre das anders, dann wären nicht manche Berufe innerhalb einer Zunft organisiert, andere aber ohne Zugehörigkeit zu einer Zunft.
Zudem bezieht sich die ursprüngliche Frage nicht auf ein - relativ neues (und in Bezug auf Heraldik ist die frühe Neuzeit weder der Beginn, noch die Hochzeit, sondern der Anfang vom Ende der Gebrauchswappen) - Komplexwappen, sondern auf etwas, das deutlich älter ist (etwa ein halbes Jahrtausend älter) und ein relativ einfaches Einzelwappen darstellt. Um zu zeigen, dass diese beiden Fälle vergleichbar sind, müsste man schon einen Fall aus dieser Epoche anführen, in dem gleichermaßen das Wappen ohne Legitimierung durch einen Lehensherren eingeführt wurde. Chiron McAnndra 18:02, 23. Jan. 2012 (CET)
Wie die Wappen anno Tobak gestiftet oder verliehen wurden, interessiert doch auch gar nicht, denn es geht mir ja nur darum, Deine naive Vorstellung zu erschüttern, dass es da schon irgendwo ein "offizielles" Gesamtverzeichnis geben wird (oder auch nur eine einzige "offizielle" Blasonierung). Da, wo wir das für ein paar hundert Jahre lang für bestimmte Wappen (nämlich die des neu verliehenen Adels) haben, sind wir bereits in der frühen Neuzeit. Zeige mir doch andersherum mal eine einzige Genehmigung oder Verleihung eines Uradelswappens durch einen Lehnsherrn. Das Zeug ist alles so alt, dass man da nichts finden wird. Die ältesten Zeugnisse, die wir haben, sind ohnehin bildliche: Wappenrollen, Wappenbücher und Epitaphe (bei letzten fehlt dann auch meist die Farbe, so dass man sich da nicht sicher sein kann). --AndreasPraefcke 18:08, 23. Jan. 2012 (CET)
Ich hab doch gar nichts von einem Gesamtverzeichnis gesprochen. Dass es keine Wikipedia im Mittelalter gegeben hat, ist klar - und selbst traditionelle lexikalische Werke steckten noch in den Kinderschuhen. Aber aus ureigendstem Interesse wurden schon damals Adelsbücher geführt, anhand derer man Leute von Stand identifizieren konnte. Das hier ist relativ neuen Datums. Aber hier findet man etwas recht altes. Die Formulierung Zwölf für den Beschauer nach links blickende gestümmelte (des Schnabels und der Füße beraubte) Amseln, zu je dritt in den Feldern eines Kreuzes so angeordnet, dass sie untereinander zusammen einen Kreis bilden ist hier besonders interessant - denn wenn so etwas nicht verbal überliefert worden wäre, wüßte mit Sicherheit heute niemand mehr, dass es sich dabei um gestümmelte Amseln handeln soll. In Rieter von Kornburg ist beispielsweise auch von einer Wappenverleihung durch König Jakob von Zypern im Jahre 1384 die Rede. Von Kaiser Leopold I. ist ihr 1678 sogar ein eigenes Wappen verliehen worden, das den Ritter und den Baum auf dem Upstalsboom zeigt.([3]). Oder auch [4] - die Formulierung Allerdings besitzen wir dafür bis in die Spätgotik nur wenige und widersprüchliche Angaben in den Wappenbüchern. läßt eigentlich kleinen Zweifel daran zu, daß es solche Bücher gegeben hat - und wenn von "widersprüchlichen Angaben" die Rede ist, dann bezeichnet soetwas verbale Beschreibungen - wäre es Abbildungen gewesen, dann würde man sie auch "widersprüchliche Abbildungen" nennen. Das aber zeigt, dass in diesem Wappenbüchern eben nicht nur Abbildungen zu finden waren ()wie Du das oben nahelegen wolltest). Dass es solche Bücher schon sehr früh gab, wird bei annelore-poljasevic.suite101.de/wappen-heraldik-herold---ihre-entwicklung-a103259 (Link wird hier geblockt - k.a. weshalb) bestätigt: Als besondere Kenner der Wappen legten einige der Herolde Wappenbücher an, die für die spätmittelalterliche Überlieferung der Heraldik von großer Bedeutung sind.. hier findet sich:Um das Jahr 1659 findet man Hinweise auf dieses Wappen der fränkischen Mager. - nur ein Trottel würde das so formulieren, wenn diese "Hinweise" aus Abbildungen bestehen würden. Hier finden sich folgende Aussagen: Der Doppelkopfadler mit der Krone symbolisiert die Würde des "Reichsgrafen" das dem Geschlecht der Hörwarth 1687 vom Kaiser Leopold I verliehen wurde. und Vor der Erhebung in den Grafenstand wurde die Eule noch in den Wappen geführt, wie einst - nach der Erhebung in den Ritterstand - 1459 den Hörwarth´s von Kaiser Friedrich III bestätigt. Auch hier gab es eine königliche Verleihung. Auch die Fugger vom Reh bekamen ihr Wappen mit einer Verleihung durch Kaiser Friedrich. Das alles sind Links, die man innerhalb weniger Minuten finden kann - mich würde interessieren, ob Du ebenso schnell, ebenso viele Links auftreiben kannst, die Wappen zeigen, welche nachweislich nicht von einem Adligen, einer offiziellen Organisation oder einer ähnlich "vorgesetzten" Körperschaft verliehen wurden - und dann erläuterst Du das mit der naiven Vorstellung nochmal. Chiron McAnndra 07:25, 24. Jan. 2012 (CET)

Ganz einfach: die Jahreszahlen, die du nennst, sagen es doch schon. 1678, 1687, 1659. Das ist frühe Neuzeit, Spätzeit der Heraldik. Selbst die Jahreszahl 1459 ist 300 Jahre nachdem sich die Wappen der Uradelsgeschlechter entwickelten. Dass es Verleihungen gab, mag ja sein (wie diese 1384), aber das war kein vollständiges System, bzw. wir können ein solches System beim besten Willen nicht nachvollziehen. Irgenwelche einzelnen Angaben zu Blasonierungen in einzelnen Urkunden können auch nur einzelne "Datensätze" in unserer Kenntnis der Heraldik des Mittelalters ergeben, die große Masse der Wappen ist zunächst bildlich (bzw. durch Familientradition) überliefert. Und die Wappen änderten sich durch vielfältige Einflüsse: Verleihungen, Mehrungen nach Erbschaft, aber eben auch Annahme neuer Wappen durch Familienzweige, und vieles andere. Siehe z. B. [5] opder [6] Überhaupt hat Dr. Peters da viele lesenswerte Seiten, z. B. Quellen der Heraldik. Da gibt es natürlich auch Wappenbücher und Turnierbücher, aber eben nur als eine Quellengattung unter vielen. --10:23, 24. Jan. 2012 (CET)

Interessanterweise spricht eine Deiner eigenen Quellen von Der Nürnberger Jakob Welser hatte uneheliche Kinder, denen von Kaiser Karl V. im Jahre 1545 gestattet wurde, das angestammte Familienwappen mit einem Bastardfaden zu führen. - eine Verleihung. Dass es ein vollständiges System war, hatte ich nie behauptet - in dieser Zeitspanne war im Grunde überhaupt nichts ein vollständiges System - was weder Historiker, noch Rechtshistoriker davon abhält, in alles und jedes Systematiken hineinzuinterpretieren, um etwas greifbar zu machen, was per se gar nicht derart greifbar war. Es kommt nicht auf ein zugrundeliegendes System an, sondern darauf, wie das ganze im Lauf der Zeit tradiert wurde. Und wenn es auch keine Überlieferung für so manche grundlegende Waffenschöpfungen mit übergeordneter Billigung/Verleihung gibt, so bedeutet das nicht, dass all jene Fälle nicht auf offizieller Verleihung beruhen, sondern dass wir darüber nur keine Kenntnis haben. Andernfalls wäre das so, als würdest Du behaupten, die Tatsache, dass in der Geschichte eines Adligen XYZ nie irgendein Schuster oder Schuhe erwähnt würden, beweise, dass dieser sein Leben lang barfüssig gewesen sei. Was die Menschen der damaligen Zeit taten und wie sie es taten, war oftmals ein Balanceakt zwischen hochgestelzten, damals bereits tradierten und vorformulierten Verhaltensweisen und dem Recht des Stärkeren, der sich auch gegen die üblichen Normen durchsetzen konnte - wenn er es denn konnte. Klar hat sich sicher ein "kleiner" Landesfürst, wenn er in Wahrheit viel reale Macht hatte, eine Menge Dinge herausnehmen können - nicht etwa, weil er das Recht dazu hatte, sondern weil ihm niemand dreinzureden wagte. Aber auch das ändert nichts daran, dass Traditionalisten auch damals schon existiert haben - und das Markenzeichen von Traditionalisten besteht darin, dass sie selbst jene Fälle, die der Tradition widersprechen, so in ihren Kontext einbinden, dass sie - zumindest formal - dazu passen. Bradfer-Lawrence's Roll, entstanden 1446, enthält 769 Wappen, 460 Wappendarstellungen und 309 Blasonierungen. - daran kann man sehen, dass auch damals schon zwischen der einen under anderen Form der überlieferung unterschieden wurde. (im Übrigen sehr interessante Links). Chiron McAnndra 16:36, 24. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Lateinische Urkunde

Moin. Als ich neulich eine Rebellion der Staubmäuse, die sich hinter meinem Schreibtisch versteckt hatten, niederschlug, da entdeckte ich zufälligerweise ein altes, geheimnisvolles Dokument: eine Abschrift aus dem 18. Jh. einer Urkunde aus dem 13. Jh. Ich weiß, worum es ungefähr geht: der Herzog von Sachsen-Lauenburg (von Sachsen, Engern und Westfalen) verkauft den Kirchspielsleuten in Süderleda einen Weg von drei Ruten Breite nach Osterwanna, sowie einen Entwässerungskanal nach der Emmelke. Allerdings bin ich an bestimmten Einzelheiten des Textes interessiert, und mein Latein ist nahezu inexistent. Hier also der Text:

Albertus Dei gratia Dux Saxoniae Angariae et Westphaliae universis hanc paginam audituris in Salutis autore salutem. recognoscimus et per praesens scriptum publice praestamus parochiales de Suderleda omnem hereditatem in praedicta parochia sua sitam, quae ut in praesentiarum tam in agris suis quam in viis determinata est et certis limitibus circum scripta praesertim cum via trium virgarum ducens ad orientalem Wannae et cum legitimo aquaeductu suo, virgae longitudinem continente et per Ammelake se vergente cum quibus suis attinentis universis ad ea rationabiliter a nobis sua pecunia comparase et exped[?]ise, per totum ut tam ipsi quam legitimi etiam eorum heredes commodo, et quieta semper in vestra proprietate gaudere. Huius rei testes sunt [es folgt eine Liste der Zeugen] et alii quam plures, Actum Anno Domine existente MCCXXXIX. IIII. gdus octobr. ad hanc praedictam terram quam Hemmen vocatam quae anquetate est illis de Wanna aducendum duximus parochialibus memoratis.

Mich interessiert hier vor allem der "Aquaeduct". Lag dieser Graben direkt neben dem Weg, oder ist das nicht klar? Dieses "Ammelake", wohin der Graben sich ergießt, ist das eher ein Ort, oder ein Gewässer? In einer anderen Quellen von 1185 wird eine "Holländerhufe" erwähnt iuxta Amlake in Elingewerh ("bei Amlake in Ihlienworth). Um 1230 aber ein Anlache (anscheinend ein Ort in der Nähe, oder ein Ortsteil von Ihlienworth). Als Volksetymologe erkenne ich hier das altsächsische Wort laka, dass in etwa dem hochdeutschen Lache entspricht, also, laut Pfeifer: "Pfütze", "Sumpf", "stehendes Wasser in einem Flussbett". Dennoch könnte Amlake doch auch einen Ort "am Tümpel" bezeichnen? Heute ist der Vorfluter feminin (die Emmelke), aber noch im 18. Jh. ist eher die Bezeichnung "Emmelcke-Strohm", oder ähnliches, üblich, also vielleicht "ein Strom nach (einem Ort) Emmelke". Und, wie gesagt: es handelt sich hier um die Abschrift einer Abschrift. Falls sich hier Tippfehler finden, sind die vielleicht nicht alle von mir... Vielen Dank im Voraus. Geoz 19:17, 20. Jan. 2012 (CET)

"virgae longitudinem continente et per Ammelake se vergente" "der eine Rute breit ist und sich durch Ammelake wendet". Klingt eher nach Ort. "Per" gibt jedenfalls keinen Zielpunkt, sondern einen Weg an. Grüße Dumbox 19:56, 20. Jan. 2012 (CET)
Möglicherweise steht etwas darüber im Hadeler Wörterbuch. Das habe ich aber derzeit nicht zur Hand. Ich könnte aber nächste Woche mal einen Blick hineinwerfen.--IP-Los 21:49, 20. Jan. 2012 (CET)
Kennt übrigens jemand einen von diesen Lateinkennern, der vielleicht besonders hilfsbereit ist, und den ich mal fragen könnte? Geoz 15:23, 22. Jan. 2012 (CET)
Du solltest hier, bei Süderleda und bei Wanna auf Albrecht I. (Sachsen) verlinken. Das Herzogtum Sachsen-Lauenburg bestand 1239 noch nicht. --Pp.paul.4 16:20, 22. Jan. 2012 (CET)
Stimmt. Geoz 18:23, 22. Jan. 2012 (CET)
Das Hadeler Wörterbuch sagt leider nichts zur Wortherkunft: "Amlake a) "Amlake, Anlache = Teil von Wester-Ihlienworth." Kirche in A. wird 1207 erwähnt. b) "Emelke (Stromlauf)" (1185, veraltet)." Der Eintrag entspricht also Deinen Vermutungen (Ort und Stromlauf). Deine etymologische Herleitung könnte durchaus Sinn ergeben, allerdings ist "Lake" ein Femininum - das 'm' müßte wohl durch Ausspracheerleichterung u. dgl. erklärt werden.--IP-Los 19:24, 24. Jan. 2012 (CET)
Danke für den Hinweis. Deiner Meinung nach müsste der Ort dann also eher "an de Lake" → "anne Lake" → "Annelake" heißen? Obwohl sie zu den ältesten Dokumenten gehört, die die Herrschaft der Askanier in Hadelon belegen, wurde diese Urkunde übrigens, so weit ich weiß, noch nie in gedruckter Form veröffentlicht (deshalb fehlt die Namensform "Ammelake" auch im Hadler Wörterbuch!). Anscheinend hat sich alle Welt auf die Zusammenfassung eines renommierten Heimatkundlers verlassen, und der hielt "Ammelake" eindeutig für einem Strom, nicht für einen Ort. Deshalb bin ich ja auch an einer möglichst genauen Übersetzung interessiert: Der neue Weg ging Richtung Wanna. Aber der neue Graben? Ging der auch Richtung Wanna, oder Richtung Ihlienworth? Geoz 11:50, 25. Jan. 2012 (CET)
Zum Genus: Theoretisch ja, aber da könnte es ja verschiedene Gründe geben, warum dann <m> auftaucht. Die Schreibung des Namens kann sich mit der Zeit wandeln. Hierzu müßte man die Überlieferungsgeschichte nachverfolgen. Teut kennt "Amlake" (wohl eine normalisierte Form, d.h. er hat sich für eine Schreibung entschieden und nicht alle aufgeführt) als Ort und Stromlauf, was nicht ungewöhnlich ist, vgl. z. B. Fulda. "Amlake" war früher (daher seine Angabe "veraltet") die mundartliche (niederdeutsche) Bezeichnung für "Emelke".--IP-Los 19:36, 26. Jan. 2012 (CET)
Mal nebenbei: Die Vorsilbe am- bei Ortsnamen ist selten (fast würde ich behaupten wollen: nie) eine ehemals selbständige Präposition; das wird nur später bisweilen volksetymologisch so gedeutet. In der Regel steckt ein Name (Ammo oder ähnlich) dahinter, wie etwa auch in Amberg oder Amstetten. Grüße Dumbox 21:21, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Sütterlin - Was ist hier zu lesen?

Was ist hier zu lesen?

Hallo, nachdem Kollege Vux bei mir zum Artikel Latrine nachgefragt hat, ich aber genauso ratlos bin. Was kann man auf der Hinweistafel im rechten Bild lesen? "Zur ..."? Ist das Ganze einigermaßen stubenfrei oder nimmt man das besser nicht in die Bildbeschreibung auf? Viele Grüße! --Magiers 23:07, 20. Jan. 2012 (CET)

Das könnte „Zur Schiffstem“ heißen. Da das erste i keinen Punkt hat, könnte es auch „Zur Schiffstein“ heißen, wenn beide Is keinen Punkt haben. Oder stellen die Ausscheidungen des dargestellten Menschen den I-Punkt des zweiten i dar?--Rôtkæppchen68 00:14, 21. Jan. 2012 (CET)
Ja klar, „Zur Schiff…“ „Zur Schiffstarn“?--Polarlys 00:21, 21. Jan. 2012 (CET)
Nee, --Polarlys 00:26, 21. Jan. 2012 (CET)
„Zur Schiffstörn“? (wenn das „r“ blöd geschrieben wurde?)--Polarlys 00:32, 21. Jan. 2012 (CET)

Ein ö ist da nicht, würde ich sagen. "Zur Schiff..." ist eindeutig und passt auch zur Bundesarchiv-Bildbeschreibung ("Hinweisschild zur Latrine"), "schiffen" ist ja ein vulgärer Ausdruck für "urinieren". Ich würde sogar sagen, dass es bis "Zur Schiffst..." ziemlich klar scheint. Mein Vorschlag: "Zur Schiffstenn" - das würde nämlich auch Sinn ergeben. Während die obigen Vorschläge entweder grammatikalisch merkwürdig wirken (die Stein?) oder keine mir bekannte Bedeutung haben (was soll eine Stem, Tem, Starn oder Tarn sein?), könnte man eine "Tenn" als Tenne interpretieren, was durchaus gemeint sein könnte, denn nach Grimm (und auch aus meiner Kenntnis zumindest schweizerischen Sprachgebrauchs) kann mit einer Tenne auch "die Scheune selbst" gemeint sein, eine "Schiffstenn" wäre dann sowas wie eine "Piss-Scheune" oder ein "Piss-Schuppen". Gestumblindi 00:45, 21. Jan. 2012 (CET)

Nein, das kann es nicht sein. Ich lese wie Rotkaeppchen "Zur Schiffstein" - auch wenn das Genus nicht paßt und irgendwie merkwürdig ist. Das zweite s kann kein Fugen-s sein, wie es bei Schiffstörn und Schiffstenn(e) sein müßte, denn dort steht ſ. Ich sehe dort drei Bogen, nicht vier. a scheint dem t nicht zu folgen (o und u schließe ich auch aus), ein r kommt in dem Wort auch nicht vor (vgl. "Zur"). Der erste Bogen scheint von den letzten beiden etwas abgesetzt zu sein und stimmt mit dem nach den h überein.--IP-Los 01:00, 21. Jan. 2012 (CET)
Wenn die dargestellte Person weiblich ist, dann macht die Schiffstein durchaus Sinn. Für Schiffstenn lese ich eine Zacke zu wenig und ein r oder v kann es auch nicht sein. --Rôtkæppchen68 01:06, 21. Jan. 2012 (CET)
(BK) Gibt es vielleicht einen Dialekt, in dem das Wort „Stein” weiblich ist? (Zum Vergleich: In meinem Pfälzer Diakelekt heißt es auch öfters „der Butter” oder „der Schwert”.) Oder vielleicht „Stein” als Abkürzung für irgendwas? Ansonsten gäbe es (theoretisch) noch die Möglichkeit, daß die drei Haken nach „Schiffste…” eine beliebige Kombination aus c und i sind, woran ich aber nicht glauben will. Daß sich das Ganze aufs Geschäftemachen bezieht, müßte ja fast klar sein (man vergleiche das Bild auf dem Hinweisschild). --L47 01:08, 21. Jan. 2012 (CET)
Hmm, recht überzeugend. Man kann natürlich nicht ausschliessen, dass das Schild schlampig geschrieben wurde (Fugen-s fälschlich als langes ſ?) bzw. es wurde ja wohl auf jeden Fall schlampig geschrieben, denn die i-Punkte fehlen ja. Gestumblindi 01:12, 21. Jan. 2012 (CET)

Nicht eher "Zum Schiffsturm"...? --Nephiliskos 01:16, 21. Jan. 2012 (CET)

Negativ. Daß das letzte Zeichen im ersten Wort ein r ist, ist recht eindeutig und für ein u fehlt der charakteristische Haken über dem Buchstaben, der notwendig ist, um es vom n zu unterscheiden, also definitiv nicht mehr als Schlampigkeit durchgeht, IMHO. Und auch die Lang-s-Regeln dürften 1943 schätzungsweise noch hinreichend bekannt gewesen sein, Normalschrifterlaß hin oder her. --L47 01:19, 21. Jan. 2012 (CET)
(BK mit L47) Nein, wohl eher nicht. Gleich aus drei Gründen: a) steht am Ende des ersten Worts eindeutig ein r, das ist durchaus deutlich geschrieben, b) ist kein u zu erkennen (siehe für beides Deutsche Kurrentschrift) und c) wäre das lange s (ſ) falsch, wenn man von einem "Schiffs-Turm" schreiben möchte (wobei, wie oben gesagt, Fehler im Schild ja nicht auszuschliessen sind). Oder meintest du "Schiff-Sturm"? Aber auch dann... Gestumblindi 01:21, 21. Jan. 2012 (CET)
Ich dachte auch an "Zur Schiffstour", viell. wurde halt der "u"-Schnörkel vergessen... --Nephiliskos 01:22, 21. Jan. 2012 (CET)
Am Ende von "Schiffst..." ist aber kein r zu sehen (vergleiche besagtes r am Ende von "Zur"!) Gestumblindi 01:26, 21. Jan. 2012 (CET)
@Gestumblindi Die i-Punkte wurden früher teilweise nicht gesetzt, muß also keine Schlampigkeit sein.--IP-Los 01:29, 21. Jan. 2012 (CET)

Das gibt keine, würd ich glatt sagen. Das Schild ist lädiert, die Schrift unsauber ausgeführt und wenn ich die beiden Männeken anschaue, wissen die auch net so recht, was sie da lesen... Wir können hier jetzt fachsimpeln, bis die Sterne verglühen. Wir bräuchten nen echten Sütterlin-Experten. LG;--Nephiliskos 01:34, 21. Jan. 2012 (CET)

Also ich habe ja schon hundertseitige Dokumente in deutscher Kurrentschrift ganz erfolgreich transkribiert und mir scheinen hier wirklich einzig die letzten Buchstaben etwas unsicher zu sein; an "Zur Schiffst..." dürfte es keinen Zweifel geben. Und von der detaillierten Argumentation von IP-Los bin ich nun überzeugt, ich denke also, dass wir guten Gewissens unter das Bild schreiben können, dass da "Zur Schiffstein" steht - was immer so eine weibliche "Schiffstein" sein soll. Gestumblindi 01:40, 21. Jan. 2012 (CET)
"Schiffsstirn"...??? Was auch immer das ist... viell. die vordere Nase des Schiffs? LG;--Nephiliskos 01:43, 21. Jan. 2012 (CET)
Wenn wir nun mal abgehen von der Vorstellung, es sei ein Wegweiser zum Lokum, sondern stattdessen annehmen es sei ein humorig illustrierter Wegweiser zu irgendwas? (Es gibt keine Originalbildbeschreibung.) Dann könnte es dortlang, nach links, zur Schiffstam Abt., einer Marineinfanterieeinheit, gehen. (Analogie Donner-balken/Schiff-stam). Und das amüsiert die Gebirgsjäger? --Dansker 01:52, 21. Jan. 2012 (CET)
Du meinst "Zur Schiffstamm[-Abt.]"? Aber "Schiffstamm" schreibt sich doch eigentlich mit zwei m, das Wort scheint dafür etwas zu kurz... damit wären wir wieder bei der "Schlampigkeitsvermutung"... Gestumblindi 02:02, 21. Jan. 2012 (CET)
Jeps. Schiffstam, mit einem M kommt/kam häufig vor. Bei den blauen Jungs hiess das MAFi - Marine Abkürzungs Fimmel. --Dansker 02:09, 21. Jan. 2012 (CET)
Was es nicht alles gibt beim Militär! Hätte ich nicht gedacht, von so einer "Abkürzung" profitiert man doch kaum... "Schiffstm" oder "Schiffsta" könnte ich ja noch verstehen, aber "Schiffstam"? Tsts... für das Schild dann in der Tat nicht ganz undenkbar, scheint mir. Das Bundesarchiv hätte das Schild dann aber falsch interpretiert und es würde auch gar nicht mehr in den Artikel Latrine (Gedicht) gehören, wenn deine Interpretation, Dansker, korrekt sein sollte (und tatsächlich würde sie ja das Grammatikproblem lösen). Es wäre ja ein Hinweisschild zur "Schiffstam[m-Abt.]", das bloss humoristisch mit der von dir erwähnten Analogie bzw. Schiff/schiffen spielt... Gestumblindi 02:14, 21. Jan. 2012 (CET)
Es liegt keine Originalbeschreibung seitens des Bundesarchives vor, das ist eine "Beabeitungsbeschreibung", sieh mal genau in den Bildkasten. --Dansker 02:19, 21. Jan. 2012 (CET)
Ich weiss schon; diese "archivischen Titel" kommen aber schon vom Bundesarchiv, wurden aber bloss später von Bearbeitern mangels eines historischen Originaltitels (und historischer Originalbeschreibung) ergänzt, wenn ich das recht verstehe. Und der Bearbeiter vom Bundesarchiv hat offenbar geglaubt, dass es sich um ein "Hinweisschild zur Latrine" handle. (Bei den Bundesarchiv-Bildern, bei denen eine "Originalbeschreibung" vorliegt, kommt diese ja gerade nicht vom Bundesarchiv, sondern von den Stellen, von denen sie die Bilder übernommen haben). Gestumblindi 02:37, 21. Jan. 2012 (CET)
Ja genau. Meine Ausformulierung hat sich da die "Schlampigkeitsvermutung" zu eigen gemacht. --Dansker 02:57, 21. Jan. 2012 (CET)
(BK) So schlampig kann aber keiner schreiben, dass das a unten offen bleibt. Das ist ein e. „Schiffstem“ war meine allererste Vermutung. Was würde das im Marineabkürzungsfimmel, nein das sind ja Gebirgsjäger, also Gebirgsmarineabkürzungsfimmel denn heißen? --Rôtkæppchen68 02:20, 21. Jan. 2012 (CET)
Langweilige Vermutung meinerseits (Soldatenhumor ist nur bedingt amüsant): "Zur Schiffstein" und das "Lustige" ist, dass die Worte [Du] schiffst ein zusammengezogen wurden. Der Artikel rührt dann vom Synonym "Latrine" her. Catfisheye 02:47, 21. Jan. 2012 (CET)
Die Latrine als "die Schiffst-Ein"? Ist das für besagten Soldatenhumor nicht fast etwas exotisch und gesucht? Gestumblindi 02:59, 21. Jan. 2012 (CET)
Hab auch was gesucht. Und gefunden. --Dansker 03:08, 21. Jan. 2012 (CET)
Vielleicht wuerde uns ein Farbbild mehr Aufklarung verschaffen? Rechts unterhalb der Personen und oberhalb der unteren Schriftzeile ist etwas, das ein blasses "und" in Druckschrift darstellen koennte. Vielleicht war es einfach ein Wegweiser mit Toilettenbild und Pfeil, dem dann noch mehr hinzugefuegt wurde. Meine Vermutung ist, dass das Bild der sich entleerenden Personen quasi das Wort "Toilette" oder "Latrine" ersetzen soll. Und dann hat man dieser Toilette entweder den Namen "Schiffstein" gegeben, oder es soll heissen "Zur Latrine/Toilette UND Schiffstein (=Urinal)". -- Arcimboldo 06:46, 21. Jan. 2012 (CET)
Warum findet man im ganzen Web weder "Zur Schiffstein" noch "Zum Schiffstein" noch eine Verbindung von => Schiffstein Latrine <= ? Sind Gebirgsjäger (in Norwegen, Lappland, Finnland) so original / originell ? "Schifferei" passt nicht wegen "st", nicht wahr? GEEZERnil nisi bene 10:32, 21. Jan. 2012 (CET)
Logisch wäre aber auch, das es mehrere Latrinen im Gelände gab und hier der Weg zum Standort "Schiffstein (what else)" in der Lagekarte angegeben wird und die humorige Assoziation zum Pinkeln gar nicht besteht und das "Zur" zum Latrinensymbol gehört.--Einweiker 12:26, 21. Jan. 2012 (CET)

Hier steht was von vorderster Teil des Bugs Leider bringt Googel auch falsche Lesunbg von -Stern als Stem für Heckklappe, das würde ja prima Passen. Hier wird nämlich nicht geschifft sondern "abgeprotzt" mit heruntergelassener Heckklappe. --G-Michel-Hürth 13:18, 21. Jan. 2012 (CET)

Aber eher unwahrscheinlich, dass deutsche Landser engliche Bezeichnungen auf ihre Schilder schreiben. --Optimum 13:32, 21. Jan. 2012 (CET)
Geht mal davon aus, dass das kein Landser in humoriger Absicht geschrieben hat, sondern das ganz offiziell vom Quartiermeister geschrieben wurde. Das hat sich kein Landser getraut, denn das hätte für ihn lebensgefährlich sein können. Wie überall gab es Stinker unter den Offizieren, die keinen Humor verstanden, die die Ordnung hoch hielten oder Wehrkraftzersetzung sahen.--Einweiker 13:56, 21. Jan. 2012 (CET)
Dagegen spricht aber das Schild selbst. Schau es Dir mal genau an, denn dort ist ein Soldat abgebildet, der die Hosen runterläßt.--IP-Los 14:23, 21. Jan. 2012 (CET)
Dieser "Humor" war sogar von oberster Stelle befohlen, siehe Seite 6 (recht treffend, die Seitenzahl) und zur Vertiefung: Tigerfibel. --Dansker 14:33, 21. Jan. 2012 (CET)
"Zur Schiffstelle". Wenn man das Bild vergrößert, sieht man, dass die Schleifen der beiden l durch die "Gestankblase" übermalt sind. --Aalfons 15:26, 21. Jan. 2012 (CET)
Für mich steht hier auch ziemlich sicher "Zur Schiffstelle".--Schorle 15:47, 21. Jan. 2012 (CET)
Genauer transkribiert: Zur [Scheiß-] UND Schiffstelle. Einziges Problem sehe ich im letzten e, weil nur ein Abstrich da steht. Es könnte aber ineinandergeschoben sein, den zweiten Abstrich hätte man vielleicht an der Oberkante des Buchstabens erkennen können, wenn er nicht verdeckt wäre. --Aalfons 16:09, 21. Jan. 2012 (CET)
Aalfons - einfach genial! --Jossi 17:01, 21. Jan. 2012 (CET)
Danke, sehr interessant, was hier alles gerätselt wurde. Die letzte Version von Aalfons klingt ziemlich plausibel, auch wenn ich das aus den Buchstaben so nie herausgelesen hätte. Viele Grüße! --Magiers 19:41, 21. Jan. 2012 (CET)
Das mit dem "und" ist sicher korrekt, aber die Abstriche (i, m, n, u, (e)) sind doch einfach keine "l"? --= 17:03, 22. Jan. 2012 (CET)

Womit wir mal wieder ein Beispiel dafür haben, dass das Bundesarchiv mit seiner albernen Bildspende von viel zu kleinen Scans der Forschung keinen Gefallen tat. --89.247.161.130 03:11, 22. Jan. 2012 (CET)

Schiffstelle wird es kaum heißen, da in Sütterlinschrift das kleine l rund an den folgenden Buchstaben angeschlossen wird und nicht spitz; damit sind es weder zwei l noch ein e. Lese daher Zur (Latrine als Bild) (und) Schiffstein. Denke mal, dass zuerst nur redendes Bild und Pfeil da waren, da sich das Wort Zur nach der Abbildung ausrichtet. --Pp.paul.4 18:01, 22. Jan. 2012 (CET)2
<quetsch>Gegen diese Reihenfolge spricht die Aufteilung der Fläche; da war wohl von vornherein das Wort vorgesehen. Spitze l-Anschlüsse kommen übrigens durchaus vor, siehe hier oder hier. Es kann aber gut sein, dass das Ende von "Schiffstelle" nicht übermalt, sondern die Oberlängen vom Schilder- und Bildermaler wegen der bereits vorhandenen "Wolke"ausgespart wurden, so dass diese ungelenke Schreibung des Wortendes entstand. --Aalfons 22:06, 22. Jan. 2012 (CET)
Halte die obige Deutung "Zur Latrine und (zum) (Keramik-)Urinal" für wahrscheinlich. Oder: Das "zur" ist falsch und müßte eigentlich "zum" heißen, wobei der fragliche "Stein" für "Toilette" steht. --Bremond 21:50, 22. Jan. 2012 (CET)
Ich les' da auch "Schiffstem" oder alternativ "Schiffstein" wenn der i-Punkt vergessen wurde. "Schiffstelle" halte ich für unwahrscheinlich, es passt erstens von der Unterseite der Buchstaben nicht ganz, wie schon angemerkt, und es wäre außerdem unlogisch wenn eine hellgraue "Gestankblase" schwarze Schrift überdecken würde. Ein absichtliches Weglassen der Oberlänge hätte wohl auch damals das Verständnis ziemlich erschwert und das halte ich also auch für unwahrscheinlich. Wenn man dieser Webseite glauben mag heißt "Stem" "Bug" und Schiffsbug würde nun am meisten Sinn machen. Habe aber keine anderen Quellen dafür gefunden.Edit: sehe gerade die Webseite wurde schon genannt -- Jonathan Haas 23:33, 22. Jan. 2012 (CET)
Noch etwas pro Schiffstelle, nämlich zum Wortvorkommen: Ein Beleg für Pissstelle und Pissstein hier. Aber das Zur passt nur zu -stelle, und die ist hier mit 1966 belegt, während das -stein frühneuhochdeutsch ist. Beim 1899 hier erwähnten Pissstein handelt es sich wohl nur um eine einfache Übertragung des Autors ins Neuhochdeutsche; die Anmerkung 400, über US-Proxy lesbar, führt verschiedene frühneuzeitliche Bezeichnungen auf, darunter pistein. Im DWDS ist weder Piss- noch Schiffstelle oder -stein belegt. Also: Bei GBS gibt es keinen Beleg für eine moderne Verwendung von Pissstein für Latrine, wohl aber Pissstelle, etwa auch 1919 hier oder gegenwärtig hier.
Selbst wenn man aber die Stelle von 1899 als gültigen Beleg für eine moderne Verwendung von Pissstein akzeptiert, darf Pissstelle als ein verbreiteteres Wort und unangefochten modern gelten. Dass das Zur ein Fehler wäre und der i-Punkt "vergessen" wurde, sind recht schwache Erklärungen, und für die Verwendung von -stem gibt es auch keine einleuchtende Begründung. Der Hinweis von Jonathan, dass das Weglassen von Buchstabenteilen das Verständnis erschwert haben könnte, ist zwar richtig, aber in Verbindung mit dem Bild ist Schiff- eine so starke Wortmarke, dass die spontane Ergänzung des Wortes durch den Betrachter dessen Heiterkeit eher noch verstärkt haben mag. (Richtig schlüssig ist der fehlende Abstrich des e dadurch aber noch nicht erklärt.) --Aalfons 00:23, 23. Jan. 2012 (CET)
Es gibt bei allen Deutungen Probleme: Der i-Punkt muß ja nicht vergessen worden sein, sondern der Schreiber setzt ihn einfach nicht (siehe "Schiff" - das ist auch nicht weiter ungewöhnlich, denn einige Schreiber setzen den Punkt nicht oder nicht immer konsequent). -stelle paßt zum Genus am besten, aber die l sind nicht wirklich sichtbar (ich kann jedenfalls keine verblaßten Strichen erkennen), d. h. entweder sind sie verdeckt, wogegen m. E. aber das recht schwache und ebenfalls überdeckte "UND" spräche (oder sehe ich die schwachen Linien einfach nicht?)oder sehr eng geschrieben. In der Tat wirkt der zweite Teil des Kompositums etwas zusammengerückt ("schludrig"). Allerdings läßt sich hiergegen sagen, daß die Längen nicht stimmen, die l weisen dieselbe Höhe wie das vorige Zeichen (wohl e) und das nachfolgende Zeichen auf. Wie gesagt: einen Hinweis, das hier etwas so stark übermalt worden ist, daß man es nicht mehr erkennen kann, sehe ich nicht (denn das "UND" ist ja noch lesbar), ist aber nicht völlig ausgeschlossen. Dann fehlen allerdings die kompletten Bogen der l, bei f hat er sie ja deutlich geschrieben.
Blieben zwei Deutungsmöglichkeiten: die von Alfons, also "-stelle", wobei man dann davon ausgehen muß, daß der Schreiber am Wortende immer unsauberer schrieb (nur so ließe sich lle erklären, denn das e hinter st ist doch deutlicher gerschrieben).
Es handelt sich um die Schreibung "-stein", wobei wir hier entweder ein Genusproblem haben, was merkwürdig wäre, oder wir müßten Catfisheyes "gelangweilte" ;-) Vermutung ansetzen, daß es sich um eine scherzhafte Bezeichnung (à la "Kriegrichsruh") handelt: "Schiffst-ein", was sowohl vom Genus als auch von der Schreibung (langes s) vertretbar wäre. Quellen dafür gibt es aber (bislang) nirgends.--IP-Los
Die These von der Übermalung hatte ich schon zugunsten der Aussparung zurückgenommen. Bin nun aber auch mit meinen skatologischen Kenntnissen am Ende. --Aalfons 21:12, 24. Jan. 2012 (CET)
Ich lese da "Schiffsturm". M.E. wurden dieses Wort wie auch das schemenhaft erkennbare "und", sowie eventuell die Duftblase nachträglich hinzugefügt, während ursprünglich nur das "Zur", das Bild und der Pfeil aufgetragen waren. Man sollte sich nicht darauf versteifen, daß das Schild in einem Guss entstand. Da waren offensichtlich mehrere "Künstler" am Werk. --DJ 22:42, 25. Jan. 2012 (CET)
Vergleiche mal das u und das r um Wort „Zur“ in der oberen Zeile mit der vor Dir als ur angesehenen Glyphe: Selbst wenn das verschiedene Schreiber geschrieben haben sollten, ist es doch sehr abwegig, dass ein „ur“ exakt wie ein „e“ aussieht. Ganz abgesehen davon ist das ein langes s (ſ). Schiff-ſturm wäre männlich, das Zur würde nicht passen und Schiffs-turm würde mit Schluss-s geschrieben. --Rôtkæppchen68 02:15, 26. Jan. 2012 (CET)
Eine Falschschreibung wäre zudem ausgeschlossen, da man die s-Regeln kannte und hier dann jeder "Schiff-Sturm" und nicht "Schiffs-Turm" gelesen hätte. Auch scheint es sich um einen Schreiber zu handeln, man beachte die Linienführung von "u" in "Zur" und dem "i" sowie den (bislang nicht eindeutig entzifferten) Zeichen am Wortende des zweiten Wortes.--IP-Los 19:26, 26. Jan. 2012 (CET)

Belassen wir es doch beim Schiff-Stein: Das ist in einer zugeschneiten Landschaft eine höhere und schneefreie und als Felsvorsprung ausgebildete Stelle, wo man prima große Bögen schiffen kann. möglicher Weise dann auch noch mit einer bequemeren Sitzgelegenheit ausgestattet. --G-Michel-Hürth 09:42, 27. Jan. 2012 (CET)

Sorry, dann das wir aber ohne mich, und erst recht nicht, wenn es um eine Textergänzung auf Commons geht. Wenn die Deutung "Schiffstelle" auch Mängel aufweist, ist sie mir nach wie vor die plausibelste. --Aalfons 14:22, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 21. Januar 2012

[Bearbeiten] Wer besitzt die deutschen Autobahnen

Ich habe irgendwann mal eine Doku gesehen in der erklärt wurde das Teile der deutschen Autobahnen an Firmen verkauft wurden. Gibt es eine Übersicht welcher Teil der deutschen Autobahnen noch Staat, Bund oder Ländern gehören und welche privaten Firmen gehören? --85.181.211.97 18:38, 21. Jan. 2012 (CET)

Bisher immer noch der deutsche Staat. Steinbrück wollte das mal machen. Das was Du gehört hast war, dass man Teile der Autobahnen (z.B. an der A8) an Privatfirmen zum Sanieren übertragen hat, die dafür die LKW-Maut für diese Strecken bekommen. Diese Verträge sind stinkgeheim, niemand ausser den Beteiligten weiss Bescheid, wieviel Geld wie lange damit verdient wird.--Einweiker 19:36, 21. Jan. 2012 (CET)
Ja das meinte ich. Allerdings kann ich nicht glauben das die Verträge geheim sein sollen. Man kann ja kaum Sanierungsaufträge ohne Ausschreibung und Veröffentlichung vergeben. --85.181.211.97 19:43, 21. Jan. 2012 (CET)
Na ja, ganz geheim nicht, siehe hier. --109.193.100.116 20:35, 21. Jan. 2012 (CET)
Der Deal ist, dass die Privatfirmen die Sanierungen und Ausbauten für die nächsten 30 Jahre in eigener Regie und Bezahlung machen. Die brauchen dann nicht ausschreiben. Und wie fix das dann plötzlich ging. Selbst Abgeordnete bekommen in die Verträge nur unter Abgabe eines Schweigegelübnisses nach vielem Bürokratismus Einsicht, sonst hätten die Firmen nicht mitgemacht. Leider ist das so. Die betroffenen Autobahnen (Abschnitte) sind natürlich bekannt, nur die Einzelheiten in den Verträgen sind geheim. Niemand soll wissen, wer da wieviel verdient.--Einweiker 20:40, 21. Jan. 2012 (CET)
siehe weiters hier: [7]&[8].--gp 20:56, 21. Jan. 2012 (CET)
Dann stimmt das ja doch. Eigentümer ist noch der Staat aber für bestimmte Strecken ist der Besitz in die Hände von Privatfirmen gewandert. --85.181.211.97 21:09, 21. Jan. 2012 (CET)
siehe auch Cross-Border-Leasing, wurde aber bis jetzt noch nicht für autobahnen verwendet..oder?--gp 09:27, 22. Jan. 2012 (CET)
PPP - Ein Albtraum und ein Kürzel, das man sich merken sollte. Während Frankreich verzweifelt zurückrudert und Grossbritannien gerade entscheidet, dass sie das lieber lassen, haben diverse deutsche Kommunen, etwa Braunschweig, ihren Selbstmord schon unterschrieben. Das Ergebnis sind stets höhere Kosten und schlechtere Leistungen für die Bürger, satte Bestechungsgelder für die Politiker, sowie ein nicht mehr zu stemmenden Erbe für die nächste Generation. Ich hoffe ich erlebe noch, wie aus Braunschweig, ganz wörtlich, eine Geisterstadt wird, weil es sich niemand mehr leisten kann, dort zu wohnen. Anschauliche Beispiele liefern die neuesten Terry Pratchett Romane (besonders "Going Postal") oder die Filme Water Makes Money und Wasser unterm Hammer (auf youtube zu finden). Für die Autobahnen bedeutet das, dass die Unternehmen minderwertig bauen, die Maut einsacken, ihre Bilanzen fälschen, nur minimale Gewinne ausweisen und entsprechen nur minimal instandhalten werden. Und nach 30 Jahren muss der Staat dann üblicherweise eine Ruine zu absurden Kosten zurückkaufen. --92.202.34.226 23:52, 23. Jan. 2012 (CET)
Es lebe der Kapitalismus... ;) -- Chaddy · DDÜP 04:20, 25. Jan. 2012 (CET)
Nee, es lebe die Planwirtschaft und die Korruption. --PM3 07:42, 25. Jan. 2012 (CET)

siehe Autobahnplus und Privatautobahn Elvis untot 15:22, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 22. Januar 2012

[Bearbeiten] Malware bei Links aus Artikeln

Malware?

Bei Serienfans.tv hab ich eben Malware-Alarm bekommen - sollte man in solchen Fällen entsprechende Links aus Artikeln entfernen? Chiron McAnndra 02:26, 22. Jan. 2012 (CET)

Ja entfernen wenn es kein Fehlalarm ist. Die Frage passt eher zu Wikipedia:Fragen_zur_Wikipedia. --Gustav Broennimann 02:55, 22. Jan. 2012 (CET)
Die Seite riecht nun sehr wenig nach Malware. Aber das kann auch täuschen, die Seite könnte neuerdings gekapert worden sein. Wenn ein Link schon längere Zeit besteht, dann spricht die Wahrscheinlichkeit eher für einen Fehlalarm. (Nach meinen Erfahrungen die häufigste Art von Alarmen. Leider kann man sie nicht einfach ignorieren.) --Pyrometer 09:37, 22. Jan. 2012 (CET)
Die Wahrscheinlichkeit spricht jedenfalls nicht für bösartige Seiten. Wenn ich Malware auf meiner Website verbreiten will, setze ich eine Porno-Website oder was Hübsches mit Raubkopien auf. Dass sich jemand die Mühe macht, Content zu erstellen, der so wertvoll ist, dass wir es für angebracht halten, darauf zu verlinken, dürfte selten sein. Allerdings kann man eben mitunter auch Malware nachträglich (und evt. nur sehr kurzzeitig) in fremde Webseiten einschleusen, sei es per Einbruch in diese oder etwa per manipulierten Werbebannern. Was da dann von unserer Seite zu tun ist, ist natürlich schwer zu sagen. --YMS 20:04, 24. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] AIDS: Fehler bei der Interpretation der Statistik?

Hallo,

ich bin heute zufällig auf diese Statistik gestoßen: Female adults with HIV (% of population ages 15+ with HIV) aus den World Development Indicators (von der Weltbank, also vertrauenwürdige Quelle)

Das Wert um die 60% für die Entwicklungsländer gelten ist nicht unbedingt überraschend, aber wie muss man eine Zahl von 18% (für 2009) für Deutschland interpretieren. Das müsste ja heißen, dass jede fünfte Frau in Deutschland HIV positiv ist. Oder mache ich da einen (Interpretations-)Fehler? --Benzen C6H6 23:03, 22. Jan. 2012 (CET)

Wenn ich Female rate is as a percentage of the total population with HIV richtig verstehe, ist das der Anteil von Frauen im Verhältnis zu allen Infizierten. Also 18% der HIV-Infizierten in Deutschland sind Frauen. Gruß, --Wiebelfrotzer 23:08, 22. Jan. 2012 (CET)
(nach BK): Nein, sondern 18% aller HIV-Infizierten in Deutschland sind Frauen, demnach sind 82% Männer. Bei sexueller Ansteckung gibt es einen hohen Männeranteil, der hohe Frauenanteil in Entwicklungsländern spricht für eine Übertragung durch verunreinigte Nadeln, allerdings begünstigt die hohe Prävalenz klassischer Geschlechtskrankheiten in Entwicklungsländern auch die Anfälligkeit von Frauen für die HIV-Ansteckung durch sexuelle Übertragung. Gruß, Aspiriniks 23:11, 22. Jan. 2012 (CET)

Alles klar! Danke für die Hilfe. Gruß, --Benzen C6H6 23:15, 22. Jan. 2012 (CET)

Hoher Frauenanteil an den HIV-Infizierten ist nicht unbedingt spezifisch für "Entwicklungsländer": Südafrika 62%, Qatar 50%. Warum Frauen in diesen und anderen Ländern stärker als Männer einer Infektion durch verunreinigte (Injektions-) Nadeln (oder auch verunreinigte Blutkonserven) ausgesetzt sein sollen, ist nicht nachvollziehbar. HIV/AIDS in Afrika#Ursachen weiß davon nichts. Vielmehr heißt es dort: Prostitution sowie sexuelle und körperliche Gewalt gegen Frauen sind mögliche Gründe, weshalb im Gegensatz zu Europa und Nordamerika mehr Frauen als Männer infiziert sind (57 % der HIV-infizierten Erwachsenen sind Frauen), erklären dieses Phänomen jedoch nicht vollständig. --Vsop 07:36, 23. Jan. 2012 (CET)
Tatsächlich gibt es einen viel einfacheren Grund: Frauen haben beim Geschlechtsverkehr ein doppelt so hohes Ansteckungsrisiko wie Männer (siehe z.B. Tabelle in en:AIDS#Prevention: 1‰ vs. 0,5‰). Die Frage ist also eher umgekehrt, warum in D/Europa mehr Männer als Frauen infiziert sind... --Roentgenium111 23:14, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 23. Januar 2012

[Bearbeiten] Liste oder Kategorie unidentifizierter archäologischer Funde?

Wir haben ja eine Kategorie:Nichtentziffertes_Schriftsystem. Gibt es sowas auch für archäologische Funde, wo man nicht konkret weiß, was sie darstellen? --Dubaut 00:13, 23. Jan. 2012 (CET) --Dubaut 00:13, 23. Jan. 2012 (CET)

Whooooooooo are you? Who, who!? Who, who?!
Ich sehe bei dieser Frage ein logisches Problem.
Archäologen arbeiten kumulativ: Was sie finden, "ordnen sie in bekannte Systeme ein". Können sie das nicht, erstellen sie Theorien, die von anderen untermauert oder zerpflückt werden. Rüttelt sich die Theorie kompakt, ist die Sache geklärt. Aber ist sie das wirklich? Es gibt immer ein SPEKTRUM von Wissen (abhängig davon, ob man schon "die richtige Frage" gestellt hat) und es gibt IMMER noch offene Fragen.
Du bringst das Beispiel mit den unverstandenen Sprachen. Dem könnte man bei sehr vielen Dingen entgegenhalten "Wie hiess Madame hier WIRKLICH?" "Was bedeuten die Ringe um ihre Brüste?" "Warum hat sie kein Gesicht?" "Wie hiess der Künstler, der sie gemacht hat?" "Unter welchen Namen war Stonehenge bekannt - und wie weit?" "Wer und warum hat man die Erdställe gegraben und wie häufig wurden sie benutzt? "Warum die Schlupfe??"
Demnach würde praktisch jeder archäologische Fund in die Kategorie "wo man nicht konkret weiß, was sie darstellen" gehören - also macht man die Liste garnicht erst. GEEZERnil nisi bene 09:30, 23. Jan. 2012 (CET)
Dank für deine Ausführungen :-) Mir ist dein Einwand durchaus klar, ich habe mich wohl nicht wirklich korrekt Ausgedrückt. Ich meinte viel mehr Dinge, die man gefunden hat, wo es mehr als eine - mehr oder weniger gleich bedeutende - Theorien gibt oder wo man - unisono - keine Idee hat, was es sein könnte. Zum Beispiel dieses Zahnradding, dass man irgend wann (ich glaube) im Meer gefunden hat. --Dubaut 23:11, 23. Jan. 2012 (CET)
Den Mechanismus von Antikythera? NB, die "Ringe" um ihre Brüste sind MMN ihre Unterarme. --Neitram 02:03, 24. Jan. 2012 (CET)
Cool - danke für die Arm-Info - was gelernt! Und auch das Zahnradding ist "aufgeklärt". Scheint in der Natur der Sache (und unserer exorbitanten Neugier) zu liegen, dass den "extrem unbekannten Dingen" die MEISTE Aufmerksamkeit (= Forschungsstunden) zugebilligt werden: Man kann sich einen Namen machen. Und selbst wenn alle Wahrscheinlichkeiten ausgeschöpft sind, wird immer noch über Area 51, Telepathie und Atlantis nachgedacht. Sie können's nicht lassen... die neugierigen Affen... GEEZERnil nisi bene 08:18, 24. Jan. 2012 (CET)
Selbst bei ZDF-History (Die großen Rätsel der Archäologie) am letzten Sonntag abend haben sie die Themen "aufgerätselt" und Info unterschlagen, die vorhanden ist (z.B. Stonehenge). GEEZERnil nisi bene 08:23, 24. Jan. 2012 (CET)
MMN gibt es aber schon jede Menge archäologischer Funde, deren genauer Zweck unbekannt oder unter den Fachleuten umstritten ist. Ein Beispiel sind die amerikanischen en:cupstones. Eine Liste oder Kategorie für solche Funde habe ich aber nicht gefunden. Bekanntlich werden Objekte, auf die man sich gar keinen Reim machen kann, mitunter als "Kultgegenstand" bezeichnet (z.B. "Taschengötter" wie nebenstehende Dame), aber diese Kategorie kratzt das Thema höchstens an. Man hat mir auch gesagt, dass es gerade in der Archäologie keine Deutung gibt, der nicht andere Archäologen sofort vehement widersprechen. Insofern ist in dem Gebiet sogar gerade sehr viel umstritten. --Neitram 13:52, 24. Jan. 2012 (CET)

Ich bin auch immer erstaunt, wie Archäologen, aber offensichtlch auch Paläontologen, um Einzelfunde herum immer ein ganzes Denkgebäude aufbauen, das beim nächsten Einzelfund wieder massiv modifiziert werden muss. Aber die Methode gibt es: Gegenstände, die man nicht einordnen kann, haben was mit Religion zu tun. Das Thema "Religion" erklärt alles. --Rabe! 14:28, 24. Jan. 2012 (CET)

Mir ist das zu hämisch. Wenn es nicht mutige Leute mit mutigen Theorien gäbe, käme manche Erkenntnis garnicht erst zustande. Ein solcher Prozess ist für die Historische Linguistik im Artikel Lachsargument dargestellt, wo im Verlauf von 100 Jahren 30 teil außerordentlich scharfsinnige Leute manche Unfugstheorie entwickelt und dann wieder verworfen haben, aber am Ende kam aufgrund dieser Debatten die Lösung heraus, wo die Urheimat der Indogermanen liegt. In der Archäologie sind die "Bibliotheken" der alten Khmer (Angkor) ein putziges Beispiel: Niemand hat die Bedeutung dieser Innengebäude bisher schlüssig erklärt, und die Wissenschaft (oder ein Teil davon jedenfalls) hat sich einfach auf "Bibliotheken" (mit Anführungsstrichen auch in der Fachliteratur!) verständigt. Wer – alter Archäologenspruch? - keinen Mut zum Träumen hat, hat auch keine Kraft zu graben --Aalfons 15:36, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] vom PDF zum Bild (für Experten)

Mir wurden zwei Bilder als PDF-Dateien zugesandt, jeweils etwas größer als 1 MB, vermutlich direkt vom Scanner erstellt. Nun möchte ich die Bilder bearbeiten, weiß aber nicht, wie ich sie optimal in eine PNG-Datei umwandle. Irgendein PDF-Schutz ist nicht eingestellt, soweit ich das beurteilen kann. Direkt C&P geht zwar bei manchen PDF-Dateien, bei diesen aber aus irgendeinem Grund nicht. Ich habe eine PDF-Seite mit dem Schnappschuss-Werkzeug kopiert, dabei aber festgestellt, daß eine Kopie bei 100% Größe seltsamerweise deutlich schlechter ist als das Original. Nun könnte ich den Schnappschuss zwar beliebig vergrößern, werde aber dabei natürlich kaum den optimalen Punkt zwischen möglichst gutem Bild und möglichst kleiner Datei treffen.
Die diversen gegugelten Hinweise lösen das Problem entweder garnicht (Screenshot, Datei in Zwischenablage kopieren usw.) oder überlassen mir weiterhin das Problem. So kann ich das Bild mit dem PDF-XChange Viever zwar in diversen Größen exportieren, weiß aber immer noch nicht, welche Größe optimal ist.
Ich vermute oder hoffe zumindest, daß irgendwo in der PDF-Datei Meta-Daten existieren, die mir weiterhelfen könnten.
Was tun? Hybscher 19:29, 23. Jan. 2012 (CET)

In einem tauglichen Bildbearbeitungsprogramm einfach öffnen/rastern --> und dann speichern unter? Photoshop kann es, Gimp mit Sicherheit auch. --Löschbold 19:39, 23. Jan. 2012 (CET)
Grade ausprobiert mit AdobeReader9: Werkzeuge-->Auswählen und Zoomen-->Auswahlwerkzeug, Bild anklicken; RechteMaustaste --> Bild kopieren; Gimp öffnen --> neue Datei --> Einstellungen belassen --> Einfügen = pixelgenaue Kopie. --Löschbold 19:43, 23. Jan. 2012 (CET)
Damit bekommst du einen Screenshot. Je nach Bildschirmauflösung und Zoomfaktor des PDFs also unterschiedliche Qualitäten. --89.204.153.116 21:29, 23. Jan. 2012 (CET)
Damit bekommst du keinen Screenshot, sondern kopierst das eingebettete Bild. Aber schön, dass Du Ahnung hast. --Löschbold 10:10, 24. Jan. 2012 (CET)
Der einzige Unterschied ist die fehlende Übernahme der Farbprofile (sofern die Zielsofware welche versteht). --Löschbold 10:14, 24. Jan. 2012 (CET)
Habs doch ausprobiert und erhalte verschiedene Ergebnisse, je nachdem, welchen Zoomfaktor ich im Reader eingestellt haben, wenn ich das Bild kopiere. Kannst du das erklären? --82.113.106.131 22:07, 24. Jan. 2012 (CET)

Ich verwende den kostenlosen Acrobat Reader X und für die Bearbeitung Paint.NET - und für ganz einfache Sachen Microsoft Paint. Der Reader hat eine Funktion "Datei in Zwischenablage kopieren", die aber ein sehr schlechtes Ergebnis erzeugt. Der von dir genannte Weg "Anklicken + Kopieren" funktioniert nicht mit dieser PDF-Datei. Hybscher 19:51, 23. Jan. 2012 (CET)

Je nachdem, was Du mit den Bildern vor hast, schick sie einfach mal rum ... --Löschbold 19:54, 23. Jan. 2012 (CET)

Ergänzung: Erkennbare Kompressionsartefakte und Dateigröße im Verhältnis zur Bildgröße lassen mich vermuten, daß das Bild irgendwie als 'JPG im PDF' gespeichert ist.
Okay, ich versuche es mal. Da mußt du mir vorher aber eine Wiki-Mail schreiben, sonst geht das nicht Hybscher 19:57, 23. Jan. 2012 (CET)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Löschbold 21:16, 23. Jan. 2012 (CET)

Vielen Dank für die Hilfe beim Einzelproblem, aber ich möchte auch allgemein etwas dazulernen und lasse den Abschnitt deshalb noch offen. Die allgemeine Frage ist ja noch nicht beantwortet, wie ich das optimale Verhältnis von Genauigkeit und Dateigröße erreiche. Hybscher 23:18, 23. Jan. 2012 (CET)

In dem man, wie oben bereits beschrieben, das Auswahlverkzeug im AdobeReader nimmt und das Bild rauskopiert ... andere Lösung gibt es an Acrobat vorbei afaik nicht. Ich nahm hier Acrobat. --Löschbold 23:44, 23. Jan. 2012 (CET)

Benutzt Du Linux? Dann ist das Kommandozeilentool en:pdfimages das was Du suchst. Damit bekommst Du das Orignalbild aus dem PDF und kannst es dann beliebig weiterbearbeiten. Plaintext 08:13, 24. Jan. 2012 (CET)

Abschnitt gelesen? Nein. Wenn er Paint.NET und/oder Paint und PDF-XChange Viever nutzt, wird er kaum Linux im Einsatz haben ... --Löschbold 10:08, 24. Jan. 2012 (CET)
Es soll Leute geben, die benutzen mehrere Betriebssysteme. Und selbst wenn nicht, könnten die Umstände, die die Aufgabe zu machen scheint, hier das Booten von einer Linux-DVD durchaus lohnen. --Eike 10:25, 24. Jan. 2012 (CET)
Es soll Leute geben, die versuchen Problemlösungen zu finden, welche mit dem Fragenden zur Verfügung stehenden Mitteln und Fähigkeiten machbar sind. --Löschbold 11:12, 24. Jan. 2012 (CET)
Diese Mittel und Fähigkeiten kenne ich nicht. Du? Und selbst wenn man die noch nicht hat: Hier hat mal jemand einem Computer-Anfänger eine Schritt-für-Schritt-Anleitung vorgelegt, um ein Problem auf der Kommandozeile zu lösen. Fand ich mutig - aber hat funktioniert. Dein "Erst lesen, dann denken, dann senfen ..." war jedenfalls... überflüssig. Man musss nicht andere Leute so angehen, die andere Mittel vorschlagen. Plaintexts Tipp war durchaus sinnvoll. --Eike 11:16, 24. Jan. 2012 (CET)
Für die meisten Linux Tools gibt es, wie allgmein bekannt sein sollte, auch einen Windows Port: Hier das poppler-utils Paket für Windows inkl. pdfimages.exe und hier das Xpdf Paket für Windows (32Bit und 64Bit), ebenfalls inkl. pdfimages.exe. Plaintext 18:53, 24. Jan. 2012 (CET) Es macht immer wieder Spaß mit Leuten zu diskutieren, die "richtig Ahnung" haben...

Mit dem Windows Snipping Tool kannst du die Bilder ausschneiden und als png abspeichern.--Johnny Controletti 10:14, 24. Jan. 2012 (CET)

Vollversionen von Adobe können PDF lesen und daraus andere Formate speichern, dabei ist es egal ob Photoshop, Illustrator, Indesign, Acrobat oder was auch immer. Warum willst du daraus PNG machen? In Adobe Acrobat läßt sich die Dateigröße sehr genau beeinflussen, egal, aus was sie besteht. PNG ist jedenfalls keine Verbesserung zu PDF, weder in Kompatibilität noch in Größe. Wenn PNG kleiner sind, sind sie meistens 8Bit und ihnen fehlen somit Infos. Einzig bei Transparenzverläufen ist PNG allen anderen Formaten vorzuziehen, ansonsten eigentlich überflüssig. --Marcela Miniauge2.gif 10:18, 24. Jan. 2012 (CET)
Dafür ("Snipping Tool") musst du das Ganze aber in Original-Größe anzeigen, sonst verlierst du Information. Und die Original-Größe passt unter Umständen nicht auf den Bildschirm. --Eike 10:25, 24. Jan. 2012 (CET)
Das mit der originalgröße war eben sein Problem: die Information war ihm nicht (zuverlässig) zugängig, womit die pixelgenaue Darstellung am Monitor scheitert. --Löschbold 11:12, 24. Jan. 2012 (CET)
Ok. Ich wollt drauf hinweisen, dass (selbst mit korrekter Größenangabe) ein Screenshot-Tool (mit vertretbarem Aufwand) nicht alle Probleme löst. --Eike 11:20, 24. Jan. 2012 (CET)
Er wollte beide Teilscans einer Karte wieder zusammensetzen, das geht in PDf nicht (ohne weiteres). Er hat keine "Vollversionen". Er hat nur den Reader. Dort sind die Möglichkeiten seehr eingeschränkt. Und nein, Du kannst im Photoshop (beispielweise) die PDF nicht öffnen, ohne sie neu zu rastern. die beiden PDFs, welche die Frage hier auslösten sind ein Spezialfall, da hier die in den Metadaten stehende Bildgröße nicht mit dem real Eingebetteten übereinstimmt und sich somit der Reader "weigert" das Bild mit dem Auswahlwerkzeug zu fassen und zu kopieren. --Löschbold 10:27, 24. Jan. 2012 (CET)
Bleibt noch die Holzhammermethode: Bild in 300% anzeigen lassen, viele Screenshots machen, diese mit Panoramasoftware zusammenrechnen. --Marcela Miniauge2.gif 11:17, 24. Jan. 2012 (CET)
Vielleicht etwas schneller: IrfanView installieren, PDF-Datei laden, als beliebiges Bild-Format speichern, vorher evtl. noch beschneiden, Farben aufhybschen etc. IrfanView ist für Privatanwender kostenlos.

Vielen Dank schon mal für die bisherigen Hinweise.
Im vorliegenden Fall geht es um ein Bild mit vielen geraden Linien, das natürlich nicht besser wird, wenn man es in in einem verlustbehafteten Format abspeichert oder daran herumrechnet.
Wenn die "Bildgröße nicht mit dem real Eingebetteten übereinstimmt", wie kriege ich denn sowas heraus und korrigiere es nötigenfalls? Hybscher 16:14, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Benzintanks an Militärfahrzeugen

Wehrmachts Benzinkanister

Kann jemand erklären wie man auf die Idee kommte Benzinkanister gerade an den vorderen Partien eines Militärfahrzeugs anzubringen. Meistens ist gerade der Frontvbereich von Militärfahrzeugen vom Beschuss her am stärksten beansprucht. Beispielbild hier: [9] Danke, Thorsten (nicht signierter Beitrag von 80.187.106.200 (Diskussion) 20:44, 23. Jan. 2012 (CET))

aber immerhin weit weg zu den aufgesessenen Personen im offenen hinteren Teil. Da der Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251 Ottomotoren hatte, wäre das wohl noch riskanter. Im Kampf hätte man wohl keine vollen Kanister dran gehabt, eher vielleicht schon leere in der Hoffnung, Waffen auf Hohlladungsprinzip teilweise unwirksam zu machen, wie durch die üblicheren Kettenglieder.- Andreas König 21:09, 23. Jan. 2012 (CET)

Ich tippe auf eine Reserve an Kühl- bzw. Trinkwasser. Hybscher 23:19, 23. Jan. 2012 (CET)

Also im 2. WK sahen die deutschen Wasserkanister, fast gleich aus wie die Benzinkanister. Technisch waren sie so gut wie gleich (Herstellung auf den gleichen Maschienen), nur farblich bzw. beschriftungsmässig unterscheiden sie sich. Die Benzinkanister hatten die Inhalt und Warnung eingestanzt (Siehe Bild), gleiches gilt auch für Wasserkanister. Aus grösser Endfernung und in S/W ist eh fast unmöglich den Unterschied zu erkennbar. Und vorn am Fahrzeug werden die Wasserkanister am wenigsten Warm (Kühlung durch Fahrtwind). Von daher werden das vorne mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit Wasserkanister gewesen sein.--Bobo11 07:40, 24. Jan. 2012 (CET)

Und das ist auch so wie du es beschreibst. Maximal noch Schmierstoffe aber kein Treibstoff. Andreas schreibt oben zum Schutz vor Hohlladungsgeschossen. Zumindest bei diesem Fahrzeug fragwürdig, da es schon für den Beschuß aus PTRD anfällig war eine 45 mm PaK russischer Bauart wäre da immer tödlich gewesen. Welche fatalen Folgen zusätzlich angebrachte Tanks an gepanzerten Fahrzeugen haben musste auch die Rote Armee erfahren. Man versuchte die Reichweite der Panzer zu steigern vor allem der neuen schweren Typen IS-2 und ISU-122/152. Also wurden Tonnenförmige Zusatztanks angebracht. Bei Beschuß, sei es aus der Luft oder vom Boden waren das regelrechte Fackeln. Einfache Gewehrschützen ausgerüstet mit Brandmunition waren in der Lage Panzer auszuschalten. Es wurden also recht rasch Abwurfvorrichtungen entwickelt, so dass die Tanks nur bei Marschfahrt angebracht waren, im Gefecht aber abgeworfen wurden. Zweitens Stichwort Sd.KfZ 251 aber auch Merkava MkI -III der vorn angebrachte Motor, gleichgültig ob Otto - oder Dieselmotor bietet zusätzlichen Panzerschutz im Frontbereich. Auch die Tanks befinden sich dort. Warum? Weil der gesamte Motor in einem abgeschlossenen Raum ist. Brennende Treibstoffe sollten nicht sofort in den Kampfraum dringen. (Beim Merkava tun sie das auch nicht) Die Anfälligkeit des 251 gegen sogar kleinkalibrige Panzerabwehrwaffen führte diese Bauweise aber ad absurdum. Zum anderen ist die Bauweise des Fahrzeuges eher dem Umstand geschuldet das die Halbkettenfahrzeuge eher LkWs zum Vorbild hatten denn Panzer wie die heutigen Schützenpanzer. --Ironhoof 07:47, 24. Jan. 2012 (CET)

Diese Reservekanister, ob Wasser Öl oder Kraftstoff waren nur beim Transport/ Verlegung angebaut. Im eigentlichen Panzerkampf wurden die Dinge entfernt. Nachgetankt im Feld wurde das durch das sog. Rücksetzen, d.h. der Panzer fuhr rückwärts zur (nahen) Versorgungsstelle und bekam da seine "Flüssigkeiten" inklusive Munition.--Einweiker 10:57, 24. Jan. 2012 (CET)

DAs heute noch so. --Ironhoof 11:21, 24. Jan. 2012 (CET)

Das PTRD war keine PaK, sondern eine Panzerbüchse im wahrsten Sinne des Wortes - also ein großkalibriges Gewehr. Die verwendete Munition war so schlecht nicht, die 14,5 x 114 mm ist nach STANAG 4569 die Referenz für das Schutz-Level 4. Der Grund, warum man an das Sd.KfZ 251 überhaupt Kanister dranhängte, war die Tatsache, dass Gefechtsfahrzeuge immer, zu allen Zeiten, und auch in allen Armeen, zu klein sind, um die benötigte Ausrüstung und die Vorräte der Besatzung unterzubringen. --91.178.171.78 20:23, 24. Jan. 2012 (CET)

Ähm das steht da aber auch so. Muss man aber nicht lesen wollen. --Ironhoof 23:18, 24. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Lage von Farsi

Sind die im Artikel angegebenen Koordinaten korrekt? Google Earth zeigt nur einen dunkelblauen Fleck (wohl eine Insel, nur nicht in hoher Auflösung fotografiert), dieser hat aber nie die angegebene Größe wie im Artikel beschrieben. --89.204.153.116 21:00, 23. Jan. 2012 (CET)

Die Koordinaten waren wohl nicht ganz korrekt. Ich hab sie gemäß openstreetmap.org berichtigt. --Rôtkæppchen68 21:27, 23. Jan. 2012 (CET)
Ja das habe ich auch gesehen (das ist der dunkle Fleck bei Google Earth). Aber die Größe der Insel stimmt weder bei Google noch bei OSM mit der im Artikel überein. Bei letzteren ist sie im Bereich von 0,25 bis 1 km². --89.204.153.116 21:38, 23. Jan. 2012 (CET)
Bei Bing Maps hat die Insel ca. 0,14 km². --Rôtkæppchen68 23:23, 23. Jan. 2012 (CET)
Hmm, auch die persische Wikipedia hat die "großen" Abmessungen drin: [10]. Und Datei: Earnest Will map.png zeigt auch eine relativ große Insel. Seltsam... auch, dass die wohl doch ziemlich kleine Insel einen Marinestützpunkt hatte. --82.113.99.39 22:32, 24. Jan. 2012 (CET)
Man könnte die Größenordnung evtl. grob hier rausmessen: File:PersianGulf vue satellite du golfe persique.jpg. --тнояsтеn 15:41, 26. Jan. 2012 (CET)
Oder hat jemand Zugriff auf eine Seekarte aus dem Gebiet? --тнояsтеn 09:43, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Büste Leopold Gmelins

Im Artikel Leopold Gmelin wird eine Büste von Leopold Gmelin erwähnt, die der Bildhauer Rudolf Daudert 1957 für das Gmelin-Institut schuf. Dieses Institut wurde 1997 aufgelöst. Es würde mich interessieren, wo sich diese Büste jetzt befindet. Sicher existiert sie noch. Per Google konnte ich bisher kein Bild der Büste finden. --Neitram 23:19, 23. Jan. 2012 (CET)

Man sollte hier (MPI) nachfragen, könnte aber auch hier kontaktieren oder auch mal da nachfragen. Vermute, dass sie nahe des ursprünglichen Standortes geblieben ist oder in die "Heimatstadt" transferiert wurde. GEEZERnil nisi bene 08:01, 24. Jan. 2012 (CET)
Setze 10 Euro hierauf - und habe mal nachgefragt ! GEEZERnil nisi bene 08:04, 24. Jan. 2012 (CET)
Danke, Geezer! Lasst mich wissen, wie die Antwort ausfiel. Vielleicht bekommen wir ja noch ein Foto der Büste für Wikipedia. --Neitram 11:30, 26. Jan. 2012 (CET)
Das wir dann, so die Büste nicht im öffentlichen Raum draußen ausgestellt ist, 70 Jahre nach Dauderts Tod auch hochladen könnten. --89.247.172.201 08:09, 27. Jan. 2012 (CET)
Stimmt. Es sei denn, Panoramafreiheit griffe.(?) --Neitram 19:23, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 24. Januar 2012

[Bearbeiten] Und Jimmy ging zum Regenbogen (2008)

Kenne das Buch nicht. Warum hat Simmel "Jimmy" (= James = Jakob) verwendet? Die erwähnte Gedichtzeile erwâhnt einen Teddy ... und der geht nicht sondern rennt. GEEZERnil nisi bene 09:21, 24. Jan. 2012 (CET)

In der englischen Übersetzung "The Caesar Code" scheint etwas darüber gesagt zu werden, laut Google-Buchsuche nach "And Jimmy went to the rainbow's foot", leider nur Schnipsel-Ansicht. WP hat zum Buch ein eigenes Lemma Und Jimmy ging zum Regenbogen. --Pp.paul.4 10:36, 24. Jan. 2012 (CET)
Auch der Film Und Jimmy ging zum Regenbogen (1971) hat einen Artikel. Ob sich wohl ein gutherziger Mensch findet, der die drei Artikel ein bißchen abgleicht und auf gleichen Level bringt? Ich kann's nicht, habe nie eine Zeile von JM Simmel gelesen - sorry. --Bremond 14:31, 24. Jan. 2012 (CET) sprachl. verb., --Bremond 14:47, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Reifendruck-Kontrollsysteme für Neuwagen Pflicht

Kürzlich habe ich die Nachricht gelesen das Reifendruck-Kontrollsysteme ab 2012 für Neuwagen Pflicht sind. Als einer der Gründe für die Maßnahme wird Verkehrssicherheit genannt. Klingt komisch. Gibt es eine Statistik wie viele Unfälle wegen zu niedrigen Reifendruck passieren? --85.180.184.52 09:38, 24. Jan. 2012 (CET)

"Etwas Statistik: Jedes zweite Auto ist mit falschem Luftdruck unterwegs, warnt der Reifenhersteller Nokian Tyres. 143 215 Reifenpannen verzeichnete die ADAC Pannenstatistik 2010. 1359 Unfälle mit Personenschaden wurden durch die Bereifung in 2010 verursacht, dokumentiert das Statistische Bundesamt. Rund 40% aller Verkehrsunfälle sind mit zu geringem Reifendruck im Reifen verbunden. Und Untersuchungen haben gezeigt, dass bei jedem vierten Fahrzeug der Druck nicht in Ordnung war." sagt das Web. GEEZERnil nisi bene 09:53, 24. Jan. 2012 (CET)
Soweit ich weiß, messen diese Systeme nicht den Reifendruck an sich, sondern die Geschindigkeitsdifferenz zwischen rechtem und linkem Rad bei Geradeausfahrt. Ein Gleichmäßiger Druckverlust beider Reifen wird nicht detektiert. Auch andere Ursachen für die Differenztgeschwindigkeit werden als Reifendruckwarnung gemeldet. Somit bieten auch diese Systeme keine 100%ige Sicherheit. Ansonsten steht ja auch in der StVO, dass man den Reifendruck regelmäßig prüfen muss, aber wer macht das schon. Schon geringe Druckabweichungen können das Haftungsverhalten und die Kurvenstabilität des Reifens negativ beinflussen. Daher ist es sehr wohl ein erheblicher Sicherheitsaspekt. -- 208.48.242.106 09:59, 24. Jan. 2012 (CET)
Kein Warnsystem ist 100 % sicher. ;-) GEEZERnil nisi bene 10:04, 24. Jan. 2012 (CET)
siche auch: Reifendruckkontrollsystem#Gesetzeslage -- 208.48.242.106 10:06, 24. Jan. 2012 (CET)
Als Historiker wäre ich schon etwas verwirrt. Da gab es zuerst ein elektronisches Stabilisierungsprogramm (ECS) das an jedem Rad Drehzahlsensoren braucht. Diese hat dann jemand in Dual Use genutzt um ein Druckverlustsystem als Nebensystem anzuhängen. Nun wird dieses Anhängsel zur Pflicht und das ECS darf wahlweise sein. Dabei wäre es sicher sinnvoller ein ECS zur Pflicht zu machen, da könnten weit mehr Unfälle verhindert werden. Wie oben schon geschrieben, wirkt diese Reifendruckwarnung nur in den seltenen Fällen eines schleichenden Druckverlustes an einem Reifen des Autos. Wer sich bei 160 einen Platten fährt, wird eh zu spät gewarnt. Als Politiker wundert mich das bei der Verschmelzung von Lobbyismus und Politik aber nicht.--Einweiker 10:40, 24. Jan. 2012 (CET)
QuetschReifendruckkontrollsystem zeigt, dass es auch vom ECS unabhängige Varianten gibt, vgl. Direkte Systeme. Wer kein ECS/ ESP/ etc an Bord hat, muss eben sowas verbauen. Von einer ECS-/ ESP-Pflicht halte ich rein garnichts, da es durchaus auch Leute gibt, die richtig gut Auto fahren können, und dann in grenzwertigen Situationen durch so ein System in Schwierigkeiten kommen, da sich das Fahrzeug nicht so verhält. wie man es physikalisch erwarten würde. ESP hilft nur den unerfahreneren Fahrern. Daher wäre eine Pflicht eines solchen Systems ein großer Fehler. -- 208.48.242.106 12:15, 24. Jan. 2012 (CET)
Haftung und Kurvenstabilität sind das eine. Wenn man halbwegs vernünftig fährt, ist das selbst bei sehr niedrigem Druck vernachlässigbar. Die größte Gefahr geht bei zu geringem Druck von der höheren Erwärmung des Reifens und dem Walken aus. Hierbei kann die Struktur des Reifens so stark geschädigt werden, dass er dann irgendwamm mal platzt. Und wenn er das schlimmstenfalls in einer Kurve auf der Landstraße oder Autobahn tut, dann ist ein unerfahrener Fahrer schnell an seiner Grenze, das Fahrzeug noch beherrschen zu können. --91.52.229.164 11:20, 24. Jan. 2012 (CET)
Mal drauf achten - bei anderen Autos - wie häufig man einen Reifen sieht, der augenscheinlich zu platt ist. Es gab eine Zeit, da hat man den Fahrer / die Fahrerin darauf aufmerksam gemacht, aber nach mehrmals unfreundlichen Kommentaren betrachtet man es jetzt als eine weitere Methode der ganz natürlichen Auslese ... Hehehe! GEEZERnil nisi bene 11:46, 24. Jan. 2012 (CET)
Völlig richtig, andere Fahrer darauf hinzuweisen, bringt im Regelfall gar nichts bis hin zu unfreundlichem Anmaulen. Insofern ist es gar nicht mal verkehrt, dass dieses System Pflicht werden soll. Die Leute, die mit platten Reifen unterwegs sind, gefährden ja nicht nur sich selbst. Ich habe mal einen jungen Mann an der Tankstelle gesehen, der mit seinem Wagen aus der Waschstraße kam und bei dem ein Reifen sichtbar zu wenig Luft hatte. Er parkte neben dem Sauger, wo auch das Luftdruckprüfgerät hängt, saugte seinen Wagen, wischte mit einem Leder die übriggebliebenen Tropfen vom Lack und den Felgen und fuhr mit dem platten Reifen davon. Man muß ja einen guten und sauberen Eindruck machen, wenn die Pressefotografen es dokumentieren, wie er von der Feuerwehr aus seinem Wagen geschnitten wird, nachdem er Bekanntschaft mit seinem Freund, dem Baum gemacht hat. :D --91.52.229.164 12:10, 24. Jan. 2012 (CET)
In welcher seltsamen Gegend wohnt Ihr denn? Bisher hat sich jeder bedankt den ich auf ein kaputtes Rücklicht o.ä. hingewiesen habe. Und als mir das mal passiert ist war ich ebenfalls dankbar. --81.200.198.20 12:29, 24. Jan. 2012 (CET)
Ich könnte mir vorstellen, dass das mit dem Rücklicht eher als Hilfe wahrgenommen wird ("Schauen Sie mal, da hat Ihnen jemand das Rücklicht kaputtgemacht! Das Schwein!"), das mit dem Reifendruck aber eher als Vorwurf ("Wie konnten Sie es nur so weit kommen lassen?!? Sie Schwein!"). --Eike 12:45, 24. Jan. 2012 (CET)
Mit kaputtem Rücklicht wird wohl eher eine defekte Glühbirne gemeint sein, welche ja niemand kaputt macht, sonder die einfach durch die ständige Nutzung irgendwann durchbrennt. Werder daran, noch am Reifendruckverlust trägt der Fahreughalter eine Schuld. Jedoch ist es seine Pflicht, dies regelmäßig zu überprüfen. Für einen solchen Hinweis wäre ich auch dankbar. Warum viele Leute da so angepisst sind, kann ich mir auch nicht erklären. -- 208.48.242.106 13:05, 24. Jan. 2012 (CET)
Muss daran liegen das manche Leute glauben, daß man bei der Ansprache von Fahrzeugführer das Wort "Schwein" verwenden muss. :) --81.200.198.20 13:10, 24. Jan. 2012 (CET)
(Hmpf, irgendwie ist meine Antwort hier nicht angekommen.) Das mit dem "Schwein" sollte verdeutlichen, was da im Hirn des Angesprochenen ankommt. Es ist keine Empfehlung, wie man sowas unfallfrei rüberbringt! Das mit dem Rücklicht hatte ich falsch verstanden. Trotzdem denke ich, dass das weniger als Vorwurf verstanden wird. Weil man es selbst kaum prüfen kann, im Gegensatz zum Reifendruck, und weil es weniger Interpretationsspielraum gibt als beim Reifendruck. Verstehen tu ich trotzdem nicht, warum manche auf freundliche Hinweise so angepisst reagieren - ist aber halt so. --Eike 13:19, 24. Jan. 2012 (CET)
<Quetsch> Eben. Rücklicht bedeutet "Deine Lampe ist durchgebrannt". Kann Fahrer nix für, hat Lampe Schuld. Luft bedeutet "Du bist nicht sorgfältig und handelst verantwortungslos". Kann Reifen nix für, hat Fahrer Schuld. --91.52.229.164 21:42, 24. Jan. 2012 (CET)
Rund 65 Prozent aller Autofahrer führen mit zu wenig Luftdruck in ihren Reifen, sagte der CDU-Abgeordnete Andreas Schwab. Dies sei gefährlich und erhöhe den Benzinverbrauch. Nach Einschätzung der EU-Kommission könnten die Vorschläge den Kraftstoffverbrauch um drei bis fünf Prozent senken und die Zahl der Verkehrstoten in Europa jährlich um 5000 reduzieren. "Im Hinblick auf die vielen Unfälle mit Lkw ist das ein wichtiger Schritt", erklärte Schwab. Quelle: Spiegel Online -- 208.48.242.106 15:17, 24. Jan. 2012 (CET)
behauptet der Herr Schwab, wobei dies bis auf Exremfälle erst mal nur mehr Spritverbrauch heisst, mal wieder ein typisches Beispiel von populistischer "Prävention" an völlig falscher Stelle. Wenn man Unfälle verhindern wollte, gäbe es sinnvollere Ansatzpunkte: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, Kleintransporter per Drosselung auf 130 reduzieren um Kurierdienst-Raser zum Einhalten der Gesetze zu zwingen, drakonische Strafen für die Person des Unternehmens wenn ein Fahrer der Spedition die Ruhezeiten nicht einhält + ausreichend LKW-Parkflächen, Verbot jeglicher Nebentätigkeit am Steuer (bei uns gab es mal einen tödlichen Unfall, weil ein LKW-Fahrer eine heruntergefallene Fischdose aufgehoben hat, andere wurden nach dem Unfall mit runtergelassener Hose rausgeschnitten ... es ließen sich sicher 1000 Möglichkeiten finden aber DAS ist nur populistische Geldbeschaffung für die Autohersteller, die das natürlich 1:10 auf den Kunden umschlagen. Andreas König 21:47, 24. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Deckengemälde in der Marienkirche, Wolfenbüttel

Gesucht ist der Künstler dieses Deckengemäldes in der Marienkirche in Wolfenbüttel. Kann jemand helfen? --Leyo 09:51, 24. Jan. 2012 (CET)

Womöglich Heinrich Dedeke, siehe hier. --Pp.paul.4 11:20, 24. Jan. 2012 (CET)
Danke, das könnte passen. Dann wäre das Werk alt genug bzw. der Urheber lange genug tot, um das Bild behalten zu können. Falls sich jemand sicher(er) ist, kann er/sie die Angaben gleich in Datei:Engel am Orgel.JPG eintragen. --Leyo 11:37, 24. Jan. 2012 (CET)
Hier noch weitere Bilder zu den Holztafelgemälden in Wolfenbüttel: [11] und [12]. Passt haargenau in diesen Zyklus. Barocke Freizügigkeit, die uralten Notenschlüssel, der Text auf dem Notenblatt. --Pp.paul.4 13:59, 24. Jan. 2012 (CET)
Ich werde ja den Eindruck nicht los, dass hier etwas nicht stimmt... Der Engel ist einfach zu barock, und die Noten sind jedenfalls NICHT Barock, sondern tun nur so, wenn mich nicht alles trügt. Aha: 1882 waren die Bilder bereits von dem Wolfenbütteler Maler Heinemann bearbeitet worden. Das kommt schon eher hin. --Concord 22:48, 24. Jan. 2012 (CET)
Hm, macht ihn das zum Mit-Urheber? Wenn ja, wann verstarb Heinemann? --Leyo 13:46, 25. Jan. 2012 (CET)
Ob Barock oder Neobarock ist aus der Ferne und ohne die geschichtlichen Hintergründe zu kennen nicht zu entscheiden. Siehe auch Flammarions Holzstich, bei dem die Frage ob Renaissance oder Neorenaissance eine Rolle spielt. Der Maler Heinrich Heinemann machte sich 1861 selbstständig und wohnte nach dem Adressbuch von 1896 in Wolfenbüttel, An der Hauptkirche 1 [13]. Das Unternehmen besteht noch heute [14] und auch die Wolfenbütteler Künstlerin Anja Heinemann führt noch in der Tradition ihrer Familie Wandmalereien aus [15]. Es sind also beliebig viele Recherche-Möglichkeiten vorhanden. --Pp.paul.4 15:04, 25. Jan. 2012 (CET)
Danke für deine Recherchen. Heinrich Heinemann dürfte demnach vor 1942 gestorben sein. Um selbst Recherchen zu machen, fehlen mir thematische und örtliche Kenntnisse. Ich habe den Uploader auf diese Anfrage aufmerksam gemacht. Vielleicht kann er etwas beitragen. --Leyo 15:33, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Klang aus einem swf-File aufnehmen

Weder in der Windowshilfe (xp home) noch über google finde ich eine brauchbare Lösung, wie ich den Sound eines swf-Files aufzeichnen kann (mp3, wav, eigentlich egal). Ich habe zwar einen decompilierer (sothink), und der zerlegt mir das auch in alles mögliche, zum Beispiel "Form", "Sprite", "Text" und "Schriftart", aber nicht in "Bild", "Sound", "Video". Kann ich mit Bordmitteln oder Freeware meine PC-Klangausgabe irgendwie aufzeichnen? Würde mir auch genügen. Es geht übrigens nicht um urheberrechtliche Fragen, sondern darum, die Audiodaten auch mobil weiterhören zu können (mp3-Player, Autoradio). Zuhause kann ich es nur am PC, weil's eben ein swf-File ist (und da reicht mir das auch aus). Jeder Tip ist willkommen! 79.203.222.61 11:32, 24. Jan. 2012 (CET)

Wenn sonst nichts hilft: Audacity und No23 können wohl alles aufnehmen, was man auf dem PC abspielt. Heißt es in Foren. --Eike 11:45, 24. Jan. 2012 (CET)
Google findet mit swf to mp3 converter free so einiges an Programmen die was taugen könnten. Anders als beim obigen Beispiel werden mit den Konvertern die Swf-Dateien benötigt. Rekorder wie No23 haben den Vorteil dass du auch streaming Zeugs aufnehmen kannst. Wer gute Erfahrung gemacht hat, bitte hier den Namen nennen. -- Netpilots -Φ- 12:44, 24. Jan. 2012 (CET)
VLC kann das problemlos. Menü Konvertieren/Speichern, SWF Datei auswählen, Konvertieren/Speichern, Zieldatei und Profil (Audio MP3) auswählen und los geht es. Plaintext 18:29, 24. Jan. 2012 (CET) PS, bei freien "xxx zu yyy" Konvertern wäre ich vorsichtig. Gefühlte 50% davon bringen einen Trojaner mit.

[Bearbeiten] Alte Haushaltsbücher

Ich besitze zwei große und dicke handgeschriebene Haushaltsbücher, eins von meiner Großmutter aus den Jahren um 1900, eins von meiner Mutter ab Dezember 1923 bis in den II. Weltkrieg. Über viele Jahre ist jeder Einkauf verzeichnet mit Artikel, Menge und Preis. Naturgemäß sind es überwiegend Lebensmittel, es sind aber auch alle anderen baren Ausgaben für den Haushalt sowie für gekaufte Kleidungsstücke verzeichnet.

Welches Museum oder Institut könnte sich dafür interessieren? Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 11:40, 24. Jan. 2012 (CET)

Vielleicht das heimatliche Stadtarchiv? --Vexillum 11:44, 24. Jan. 2012 (CET)
Gerne auch die Commons. Also bitte scannen und hochladen. :-) --AndreasPraefcke 11:54, 24. Jan. 2012 (CET)
@Vexillum: Das eine Buch ist in Bremen entstanden, das andere in Dresden.
@AndreasPraefcke: Das sind etwa 300 Seiten, größer als DIN-A-4.
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 12:47, 24. Jan. 2012 (CET)
Kommt auch darauf an, was für eine Aussage sich da herauslesen lässt. Beispielsweise: Wie hat sich der Lebensstandard der Bevölkerung im Verlauf der Weimarer Republik geändert? Dann wäre es interessant für ein Museum, welches genau diese Epoche beleuchtet. Ich würde einfach bei den örtlichen Heimatmuseen, Stadtgeschichlichen Museen und Stadtarchiven anfragen. Ansonsten Sammlungwn zur jeweiligen Epoche, wobei ich dir da so aus dem Hut raus keine nennen könnte. Oder das hier -- 208.48.242.106 13:41, 24. Jan. 2012 (CET)

Ich hab auch mal geguckt: mir scheint das Museum für Hamburgische Geschichte mit seiner Abt. für HH unter dem Kaiserreich sehr gut geeignet. Das ist vielleicht besser als ein Uni-Inst. für Wirtschaftgeschichte. Muss ich da auch für DD suchen ? Ich habe gute Erfahrungen mit solchen Museen gehabt. Meines GVs Soldbuch und so weiter hat das Militärhist. Museum Dresden z.B. Zahlen tun die meist nichts. Und bei Spendenbescheinigungentun sie sich schwer, da einen Wert festzustellen. --G-Michel-Hürth 14:01, 24. Jan. 2012 (CET) Vorbeigeguckt. Für Bremen ist es schon schwerer: Das Frauenmuseum ist ganz neu, da müsste man anfragen [16] Vielleicht So ein richtiges Museum für (u.a.) Alltagsgeschichte scheint es in HB nicht zu geben. --G-Michel-Hürth 14:12, 24. Jan. 2012 (CET)

Das Stadtmuseum Dresden hat in seinen Schau- und Studiensammlungen auch die Alltagsgeschichte, also los!--G-Michel-Hürth 14:21, 24. Jan. 2012 (CET)

Oder Haus der Geschichte, Bonn? --Bremond 14:26, 24. Jan. 2012 (CET)
Bremen hätte auch ein Hauswirtschaftsmuseum. --Vexillum 14:37, 24. Jan. 2012 (CET)
Eher ein Zigarrenmuseum --G-Michel-Hürth 16:37, 24. Jan. 2012 (CET)

Also, wenn Du sehr gerne einen Scan möchtest und das wirklich als nutzbringender Beitrag zu Commons empfunden wird, dann könnte ich da schon helfen, wenn wir die Logistik irgendwie lösen. --Rudolph Buch 14:33, 24. Jan. 2012 (CET)

Genau das ist die Frage: Wäre das tatsächlich ein "nutzbringender", allseits gewünschter Beitrag zu Commons? Wer kann sich dazu kompetent äußern? Wen sollte man befragen?
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 17:41, 24. Jan. 2012 (CET)
Vielleicht wäre das - so sich das Interesse in Grenzen hielte - zumindest für Wikisource interessant?--IP-Los 19:29, 24. Jan. 2012 (CET)
Interessant könnte dies auch sein für Volkskundemuseen oder entsprechende Lehrstühle. --109.192.165.180 21:12, 24. Jan. 2012 (CET)

Für Wikisource wohl in der Gesamtheit zu uninteressant, um Korrektoren in großen Massen anzuziehen (da müsste man schon von vornherein mit drei Leuten kommen, die das dann auch wirklich durchziehen, aber selbst dann: es ist ja eigentlich kein richtiger Text, den man wirklich lesen will; eine Tabelle irgendwo würde als Transkription auch ausreichen, wenn das mal einer machen will; außerdem dürften sich die Einträge oft gleichförmig wiederholen, so dass das paläographische eventuell nicht so komplex ist wie man zunächst denkt). Aber das ist für mich ein klasssicher Fall für ein schönes PDF oder DJVu, das man wunderbar auf die Commons und/oder ins Internet Archive laden kann, schön verschlagworten, ein paar Seiten als Anreißer transkribieren und in die Beschreibung packen; und wen's interessiert, der findet es dann und kann es forschend oder sonstwie nutzen. Wenn es in irgendeinem Archiv in Papierform liegt, kann das natürlich auch passieren, aber eine (evtl. zusätliche) Online-Verfügbarkeit macht es doch sehr viel wahrscheinlicher. --AndreasPraefcke 21:42, 24. Jan. 2012 (CET)

Die städtischen Archive sind für solche Dokumente häufig auch aufgeschlossen.--Olaf2 11:36, 25. Jan. 2012 (CET)
@AndreasPraefke: Ein digitales Ergebnis wäre zwar ideal, wenn man an nachfolgende statistische Auswertungen denkt; das hätte ich selber liebend gerne als Excel-Datei. Schrift und Zahlen sind zwar gut lesbar, aber welche Scanner-Software erkennt denn eine individuelle Handschrift? Ich hatte zunächst nur daran gedacht, die Seiten "als Bild" einzuscannen.
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 12:50, 25. Jan. 2012 (CET)
Natürlich ist erst mal der Scan wichtig. Alles andere ist "Kür", das kann auch irgendwann mal ein anderer machen, oder auch gar keiner. Ich bin auf die Transkription nur eingegangen, weil oben Wikisource genannt wurde. Zur andere Frage: Keine Software kann ernsthaft alte Handschriften erkennen. Man könnte theoretisch eine OCR-Software antrainieren, aber bei verbundenen Handschriften ist das eher utopisch. --AndreasPraefcke 16:24, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Anerkannte Völkermorde

Es ist ja gerade in den Nachrichten, dass Frankreich die Leugnung anerkannter Völkermorde unter Strafe stellt. Haben wir eine Liste dieser von Frankreich "staatlich geprüften" Völkermorde? --Eike 13:36, 24. Jan. 2012 (CET)

Oder eine Liste aller Völkermorde mit vermerk, welche Länder sie anerkennen und welche sie leugnen. (Wie heißt dann der Verantwortliche? - staatlich geprüfter Völkermörder? -- 208.48.242.106 13:43, 24. Jan. 2012 (CET)
Ich hab jetzt vermutet, dass Frankreich mit dieser "Anerkennung" ein Sonderfall ist. --Eike 13:47, 24. Jan. 2012 (CET)
Na, gibts schon - aber wohl (noch) nicht komplett. GEEZERnil nisi bene 13:51, 24. Jan. 2012 (CET)
Nochmal nachgesehen. Das derzeit in den Medien befindliche franz. Gesetz bezieht sich "nur" auf die Armenier, nix Globales (nix "Liste anerkannter Völkermorde"). Der semantische Kracher ist, dass die Verstimmungen mit der Türkei aus dem Wort "génocide" entstammen. Die Türken "leugnen die historische Tatsache nicht", sie wollen nur, dass das Baby einen anderen Namen hat. GEEZERnil nisi bene 18:15, 24. Jan. 2012 (CET)
na ja die Türkei wäre ja schon positiv gegen das Gesetz eingestellt, würde man ihre (bzw. die der Osmanen) Verbrechen gegen die Armenier ausnehmen, denn es geht ihnen ja nicht um Menschenrechte, sondern ausschließlich darum, ihre blutbefleckte Weste reinzuwaschen. - Andreas König 21:53, 24. Jan. 2012 (CET)
Das wird zumindest bei uns anders berichtet! "Der von der französischen Nationalversammlung bereits im Dezember beschlossene Gesetzentwurf sieht für das Leugnen eines in Frankreich anerkannten Völkermordes eine Haftstrafe von einem Jahr und Geldstrafen von bis zu 45.000 Euro vor" [17], "womit auch das Bestreiten des Genozids an Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs unter Strafe gestellt wird." [18] In deinem Text steht auch: "Le texte a été adopté définitivement par le Parlement: la négation des génocides reconnus par la loi française est passible d'un an de prison et de 45 000 euros d'amende."? --Eike 22:02, 24. Jan. 2012 (CET)
Frankreich hat schon 2001 den Völkermord an den Armeniern offiziell als Völkermord anerkannt (loi n° 2001-70 du 29 janvier 2001), die Leugnung bislang aber nicht sanktioniert. Strafbar war bislang allein die Leugnung des Völkermords der Nazis an den Juden. Das neue Gesetz erweitert nunmehr die Strafbarkeit auf alle staatlich anerkannten Völkermorde, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit und schränkt die Meinungs- und Pressefreiheit insoweit entsprechend ein:
"Seront punis des peines prévues (...) ceux qui auront fait l’apologie, la négation ou la banalisation grossière publiques des crimes de génocide, crimes contre l’humanité et crimes de guerre (...)." bzw. "(...) crimes de génocide, crimes de guerre, crimes contre l’humanité ou des crimes ou délits de collaboration avec l’ennemi (...).".
Von Türken und Armeniern ist da also gar nicht die Rede. An sich wäre das somit aus türkischer Sicht nicht weiter bemerkenswert - wenn sich nicht aus den Gesetzesmaterialien ein klarer Bezug zum Völkermord an den Armeniern ergäbe: Der Gesetzesvorschlag lautete "Proposition de loi portant transposition du droit communautaire sur la lutte contre le racisme et réprimant la contestation de l’existence du génocide arménien" und erwähnt in den "Motiven" ausdrücklich den Völkermord an den Armeniern, der schon lange ebenso wie der an den Juden als Völkermord anerkannt ist, bislang aber straflos geleugnet werden durfte.
Die Vorgehensweise stellt damit in meinen Augen eine bewusste (und gewollte) Provokation der Türkei dar, die bis heute den Völkermord leugnet. Hätte man das nicht gewollt, wäre es ohne Weiteres möglich gewesen, einfach die entsprechenden Artikel im Pressegesetz genau so zu ändern, wie man es jetzt auch getan hat, aber ohne Erwähnung des Völkermords an den Armeniern in den Gesetzesmaterialien. Die strafrechtlichen Folgen wären identisch gewesen, der außenpolitische Schaden dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich null. Der eigentliche Affront bestand ja im Gesetz von 2001, und die offizielle Haltung Frankreichs hat sich seither nicht verändert. Und das stand auch überhaupt nicht zur Debatte. --Snevern (Mentorenprogramm) 23:14, 24. Jan. 2012 (CET)
Ok, das Verbot gilt also für alle, wurde aber mit den Armeniern begründet, ist auf diesen Fall ausdrücklich gezielt. Eine Liste dieser anerkannten Völkermorde scheint sich aber nicht zu finden... Danke auf jeden Fall! --Eike 12:04, 25. Jan. 2012 (CET)
In der Debatte vom 7. Dezember 2011 sagte Valérie Boyer, von der der Gesetzesentwurf stammt: "La loi française reconnaît deux génocides. S’agissant de la Shoah, la loi Gayssot prévoit la pénalisation du négationnisme. Pour ce qui est du génocide arménien, la loi adoptée ne comporte pas cette pénalisation. L’objectif est donc de compléter le dispositif. "
Die "Liste" besteht mithin aus genau zwei anerkannten Völkermorden, von denen einer bislang straflos geleugnet werden konnte, der andere nicht. --Snevern (Mentorenprogramm) 15:08, 25. Jan. 2012 (CET)
zu der Aussage "bewusste Provokation der Türkei": man darf nicht übersehen: In Europa war Frankreich das Hauptziel der armenischen Flüchtlinge, hier vor allem die Hafenstädte Marseille und Valence und natürlich auch die Metropole Paris. (aus: Armenier in Europa), vgl auch die in diesem Fall weit informativere englische WP mit dem Artikel "Armenians in France".--Niki.L 20:09, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] ESP bei ESP-Pflicht abschaltbar?

Da wir es weiter oben bereits angerissen haben: Seit November muss jedes neue Fahrzeugmodell serienmäßig ESP haben, ab 2014 jeder Neuwagen, so hat es die EU verordnet (über Sinn und Unsinn will ich hier nicht dabattieren, aber wenn einen das Auto dank ESP mal fast in den Graben geschossen hat, wo es ohne ESP in aller Seelenruhe rumgedriftet wäre, hat man sein eigenes Bild von diesem „Sicherheits“-System). Wie ist diese EU-Verordnung auszulegen, darf das ESP der Neuwagan dann noch abschaltbar sein? Aus der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 werde ich nicht Schlau. Und wenn ja, bekommt man dann vielleicht bei Unfällen mit ausgeschaltetem ESP automatisch mindestens eine Teilschuld (wie bei Alkohol), obwohl man garnichts dafür konnte? -- 208.48.242.106 14:42, 24. Jan. 2012 (CET)

Soweit ich das verstehe, handelt es sich hier um Vorschriften für bestimmte Fahrzeugklassen, nämlich Lkw und Busse. Ganz am Ende steht eine Tabelle aus der das ersichtlich ist. -- Frila 16:24, 24. Jan. 2012 (CET)
Aber für PKW soll es doch auch Pflicht sein. Steht das in einer anderen Verordnung? -- 208.48.242.106 16:44, 24. Jan. 2012 (CET)
In dieser Verordnung steht (abgesehen von der Gültigkeit für große und/oder gefährliche Kisten) drin, dass neue Fahrzeuge mit den benannten Systemen ausgestattet sein müssen und dass die Systeme selbst oder das Fahrzeug mit dem System eine Bauartzulassung benötigt und diese (vom Hersteller) nachzuweisen ist. In der entsprechenden Verordnung für PKW wird ähnliches stehen. Also ist zu schauen, was in den Regelungen zu Bauartzulassungen für ESP-Systeme steht. Wenn dort nicht drin steht, dass diese nicht ausschaltbar sein dürfen (was ich glaube, da es Fahrzeuge mit temporär abschaltbarem ESP gibt), dann darfst Du (mit nach Bauart zulässig) deaktiviertem ESP rumfahren. Wenn Du allerdings in einen Unfall verwickelt wirst, dann liegt es an Dir nachzuweisen, dass der Unfall für Dich auch mit ESP nicht vermeidbar gewesen wäre (gibt da ein paar Beispiele zum ABS) um aus der Teilschuld herauszukommen. Allerdings ist es in letzter Zeit regelmäßig Mode dem "Opfer" so der so bis zu 20% Teilschuld reinzudrücken - allgemeines Betriebsrisiko halt. --Löschbold 01:19, 25. Jan. 2012 (CET)
Danke für die Auskunft, hat mir weitergeholfen :) -- 208.48.242.106 09:11, 25. Jan. 2012 (CET)
Es ist damit zu rechnen, dass auch weiterhin ESP-Systeme grundsätzlich manuell abschaltbar sein werden; das ist auch sinnvoll oder geradezu notwendig, weil es Situationen geben kann, in denen das ESP stört (verschneite Steigung).
Im übrigen hat Löschbold Recht: Es ist zu unterscheiden zwischen der den Hersteller treffenden Pflicht, ein Fahrzeug mit etwas auszustatten, und der den Fahrer treffenden Pflicht, etwas auch zu nutzen. Das wird sich aus dem Wortlaut der Regelung ergeben; bislang ist nur von einer Einbaupflicht die Rede.
Es ist übrigens keineswegs eine Modeerscheinung, dem "Opfer" eine Teilschuld reinzudrücken. Die Betriebsgefahr resultiert aus der Gefährdungshaftung, die verschuldensunabhängig ist: Auch wer keine Schuld an einem Unfall trägt, muss deswegen trotzdem dafür haften (= zahlen). Diese Haftung entfällt, wenn das Verschulden des Unfallgegners die Betriebsgefahr überwiegt, oder wenn der sogenannte Unabwendbarkeitsnachweis geführt werden kann (= auch ein idealer Fahrer hätte den Unfall nicht vermeiden können). Dieser Nachweis ist aber in bestimmten Konstellationen (zum Beispiel gegenüber Fußgängern) nicht möglich. Eine Erscheinung der "letzten Zeit" ist das nicht. --Snevern (Mentorenprogramm) 09:49, 25. Jan. 2012 (CET)
Aha, gut zu wissen! Vielen Dank euch, für die Informationen! :) -- 208.48.242.106 15:24, 25. Jan. 2012 (CET)
Da wollte ich die letzten drei Worte etwas polemisch werden, schon kommen die Juristen :-) --Löschbold 03:43, 26. Jan. 2012 (CET)
Na, das mit der Polemik üben wir aber noch mal - dafür war dein Beitrag noch viel zu sachlich! ;o) Snevern (Mentorenprogramm) 08:16, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Werden Differenzen in der Rotationsperiode der Erde bei sehr großen Zeitangaben berücksichtigt? Wenn ja, wie?

Ich bin über die Behauptung gestolpert, daß die Rotationsperiode der Erdrotation früher erheblich geringer war als die heute gemessenen ca. 23 h, 56 min. Sie soll zum Beginn des Proterozoikums (also vor ca. 2.500 mya) um die 22 Stunden betragen haben. Nun wollte ich herausfinden, inwiefern weit in die Vergangenheit gerichtete Zeitangaben diesen Unterschied berücksichtigen oder nicht. 2 Stunden Unterschied pro Tag führen ja bei hohen Werten, wenn es um Millionen oder Milliarden von Jahren geht, je nach Blickwinkel schon zu deutlichen Unterschieden. Werden diese Unterschiede vernachlässigt oder wie geht man damit um? Gibt es dazu einen Fachbegriff? Weder in Ephemeridenzeit bzw. heute Dynamische Zeit noch in Siderischer Tag (das schien mir bis jetzt der alternative Ansatz) finde ich etwas Erhellendes. Bevor ich auf diesem Gebiet, in dem ich mich nicht besonders gut auskenne, nun endlos weiterforsche, frage ich lieber mal. Vielleicht läßt sich die Frage ja kurz und knackig beantworten. (Vielleicht sogar - zum Weiterlesen - mit einem Beleg, wo diese Problematik im Web behandelt wird.) Dank im Voraus. --84.191.143.57 15:15, 24. Jan. 2012 (CET)

Denkfehler? Auch wenn - wie hier zu lesen - vor 400 Mio Jahren ein Jahr aus 400 Tagen bestand, dauerte ein Jahr doch trotzdem ein Jahr. Unfug wäre dagegen eine Aussage wie "der 15. September 400.000.000 v.Chr. war ein Dienstag". --Joyborg 15:53, 24. Jan. 2012 (CET)
Das wäre schon deswegen Unfug, weil der 15. September 400.000.000 v. Chr. ein Donnerstag war. SCNR. --Snevern (Mentorenprogramm) 22:24, 24. Jan. 2012 (CET)
*hust*Samstag*hust* --62.226.178.246 23:02, 24. Jan. 2012 (CET)
Habe ich mich echt um zwei Tage verrechnet? So ein Mist! Aber Dienstag war jedenfalls Unfug!! --Snevern (Mentorenprogramm) 23:32, 24. Jan. 2012 (CET)
Rechnet man den gregorianischen Kalender rückwärts, kommt tatsächlich Samstag raus. Bei solchen Daten aber sollte man mit dem julianischen rückwärts rechnen, und dann kommt Montag raus. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 17:14, 25. Jan. 2012 (CET)
(BK) Die Tageslaenge spielt doch dabei keine Rolle, da man ja in Jahren zaehlt, also in Umlaeufen der Erde um die Sonne. Ob solch ein Jahr nun 365.25 oder 400 Tage umfasst, ist dabei egal. Das Jahr, das da zugrunde liegt, entspricht auch der heutigen Laenge des Jahres. Aber auch da ist die genaue damalige Dauer des Umlaufs nicht relevant, da man solche Zeitangaben eh nicht mit der Genauigkeit des Bruchteils eines Jahrs machen kann. Die Angabe "2500 Millionen Jahre" beinhaltet eben keine Angabe darueber, an welchem Punkt ihrer Bahn die Erde damals war... --Wrongfilter ... 15:54, 24. Jan. 2012 (CET)
Dank für die Antworten. Denkfehler? Ich weiß es nicht. Es geht mir um die tatsächlich vergangene Zeit. Ich rechne: Bei einer Rotationsperiode von 22 h fehlen pro Tag (wenn Siderischer Tag der Maßstab ist): 2 Stunden. Berechne ich ein Jahr mit 365 Tagen, fehlen also 730 Stunden pro Jahr. Die 730 Stunden entsprächen, durch 24 geteilt, 30,41 Tagen. Grob gerechnet fehlt mir pro Jahr also ein Monat. Bei einem Zeitraum von 2.400 Millionen Jahren habe ich also eine Differenz von 200 Millionen Jahren. Das stimmt natürlich nicht, weil sich die Erdrotation ja in dieser Zeit beschleunigt hat. Es ging mir erstmal um die ungefähre Dimension der Differenz. Wir legen unseren heutigen Maßstab der Bezeichnung von Zeit an. Dieser stimmt aber mit der tatsächlich vergangenen Zeit nicht überein. Unsere Vorstellung von der vergangenen Zeit wird so getäuscht. Ich kann hier erstmal keinen Denkfehler erkennen. (Widersprich gerne, wenn du das anders siehst.) Vielleicht ist das ja bei solchen Betrachtungen zwar bekannt, wird aber als irrelevant oder vernachlässigbar angesehen? Aber wo finde ich diese Einschätzung in der Fachliteratur? --84.191.143.57 16:29, 24. Jan. 2012 (CET) @Wrongfilter: Es ist doch Teil meiner Frage, ob man sich bei diesen Angaben am Siderischen Tag oder aber stattdessen an der Atomzeit oder was auch immer orientiert. Du setzt, wenn ich das richtig verstehe, den Siderischen Tag oder den mittleren Sonnentag voraus. Ist das tatsächlich so? --84.191.143.57 16:35, 24. Jan. 2012 (CET)
Denkfehler würde ich nicht sagen, ich fand deine Ausgangsfrage beim Lesen erstmal berechtigt. Ist ja durchaus eine komplizierte Materie. Aber die Antworten sind logisch: Wenn wir sagen "Fossil X lebte vor 400 Millionen Jahren" dann legen wir dafür die heutige Jahreslänge zugrunde. Denn das Alter wissen wir ja anhand von Isotopenzerfallsraten, die völlig unabhängig von Tages- und Jahreszeit ist. Wie oft die Erde sich in diesen 400 Millionen Jahren tatsächlich um sich selbst oder um die Sonne gedreht hat, können wir nicht direkt bestimmen. Und ist aus wissenschaftlicher sicht ja für das Fossil auch nicht wichtig. --::Slomox:: >< 16:46, 24. Jan. 2012 (CET)
Die Frage der IP ist damit ja vollständig beantwortet, aber trotzdem die Anschlussfrage meinerseits: ist die tropische Jahreslänge denn über erdgeschichtliche Zeiträume konstant oder gibt es da auch merkliche Schwankungen? --::Slomox:: >< 16:34, 24. Jan. 2012 (CET)
Wie kommst du darauf, daß die Frage vollständig beantwortet ist? Etwas irritiert --84.191.143.57 16:38, 24. Jan. 2012 (CET)
Vielleicht, um Mißverständnisse zu vermeiden: Eine Zeiteinteilung durch die Beobachtung von Sternen und Planeten ist nicht identisch mit der tatsächlich vergehenden Zeit, die wir über den Zerfall von Atomen messen. --84.191.143.57 16:45, 24. Jan. 2012 (CET)
Es ist dem Jahr (Umdrehung Erde um die Sonne) egal, wie oft sich in der Zeit die Erde um sich selbst dreht.
Wie kommst du darauf, dass bei einer Umdrehung Erde um die Sonne früher weniger Atome zerfallen konnten?
--Eike 16:41, 24. Jan. 2012 (CET)
Yepp, verstanden. Dank für eure Mühe. --84.191.143.57 16:55, 24. Jan. 2012 (CET)
Die Jahreslänge nimmt säkular etwas zu, da sich durch den Gezeitenmechanismus im Sonne-Erde-System die Umlaufbahn der Erde um die Sonne vergrößern muss. Man findet diesen Effekt selten quantifiziert. Vgl. dazu auch Astronomische_Einheit#Ver.C3.A4nderlichkeit_der_AE. --Pp.paul.4 18:51, 24. Jan. 2012 (CET)
Quantitatives findet sich auch in Tropisches_Jahr#Ver.C3.A4nderlichkeit_des_tropischen_Jahres. --Wrongfilter ... 18:59, 24. Jan. 2012 (CET)
Die Veränderung des tropischen Jahres hätte einen Einfluss auf archäologische Zeitbestimmung dann, wenn man Dendrochronologie einsetzt, und in dem Bereich dürfte das keine Rolle spielen. Aber die richtig großen Zeiträume werden, wie schon oben gesagt wurde, mittels Isotopenzerfallsraten gemessen.--Hagman 22:18, 24. Jan. 2012 (CET)
Yepp. Ich habe auch überlegt, wie das bei der Untersuchung von Eisbohrkernen ist. Nochmals Dank an alle, ihr wart angenehm geduldig mit mir. --84.191.143.57 03:01, 25. Jan. 2012 (CET)
Denkfehler? Die Jahresringe an Bäumen und die Schichten in Eisbohrkernen spiegeln die Abfolge der Jahreszeit wieder, egal wie schnell sich die Erde um sich selbst oder um die Sonne dreht. - Anders bei den Isotopenzerfallsraten. Falls sich die Erdbahn aus irgend welchen Gründen vergrößert hat, wären die heutigen Jahre länger als die Jahre kurz nach Entstehung der Erde. Die auf unser heutiges Jahr geeichte Isotopenmethode würde (Extrembeispiel) "ein Jahr" anzeigen, obwohl die Erde in dieser Zeit zweimal die Sonne umrundet hat. Wenn wir über solche Zeiträume sprechen ("Die Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt"), meinen wir aber immer unser heutiges Jahr. Die andere Zahl (Jahre als kontinuierlich veränderliche Umlaufzeit) hätte für uns überhaupt keinen Informationsgehalt. --Optimum 19:15, 25. Jan. 2012 (CET)

Der Fachbegriff dazu lautet Delta-T (englische WP); die deutschsprachige WP hat (noch) keinen eigenen Artikel dazu, aber zumindest eine knappe Beschreibung hier: Erdrotation#Langfristige_Änderungen. Kurz gesagt: wenn Historiker in die Vergangenheit zählen, dann zählen sie in Tagen und kümmern sich nicht darum, dass diese Tage früher etwas kürzer waren. Es kommt ja darauf an, ein bestimmtes Kalenderdatum zu treffen („Cäsar wurde am 15. März 44 v. Chr. ermordet“), und die Kalender benutzen eben diese leicht veränderlichen Tage als Zähleinheit.
Wenn Astronomen in die Vergangenheit oder Zukunft zählen und sich nicht gerade als Historiker betätigen, benutzen sie eine strikt konstante Zeiteinheit, in der Regel die Atomsekunde. Die Zählung in veränderlichen Tagen und die Zählung in unveränderlichen Atomsekunden driften langsam auseinander. Zur Zeit Galileis um 1600 n. Chr. betrug der Unterschied knapp zwei Minuten, zur Zeit des Ptolemäus (um 150 n. Chr.) etwa zweieinhalb Stunden, und zur Zeit der späten Babylonier um 700 v. Chr. etwa fünf oder sechs Stunden.
Wenn in einer babylonischen Quelle also z.B. von einer mittags beobachteten Sonnenfinsternis berichtet wird, dann beträgt der kalendarische Abstand dieses Zeitpunkts von heute Mittag zwar genau N Kalendertage, der wahre zeitliche Abstand aber nicht N×24 Stunden, sondern 5 oder 6 Stunden weniger. Die Astronomen müssen diesen Unterschied beim Nachrechnen der Finsternis in Rechnung stellen, da ihren Bewegungsgleichungen für die Himmelskörper die konstant verfließende physikalische Zeit zugrunde liegt.
Geht man in prähistorische Zeiten zurück, gibt es keine Kalenderzählungen mehr, an denen man sich entlanghangeln kann. Die physikalischen Datierungsmethoden werden wohl alle mit den unveränderlichen physikalischen Zeitskalen hantieren. Tschau, -- Sch 02:18, 27. Jan. 2012 (CET)

Ganz herzlichen Dank für diesen ausgesprochen hilfreichen Hinweis auf den Fachbegriff. Damit und mit dem Artikel der englischsprachigen Kollegen kann ich jetzt prima alleine weiterlaufen, auch wenn ich unterwegs bisweilen dabei auf eher lustige bis obskure Phänomene stoße wie: "Denn jetzt gibt es DELTA t, den Verein für zeitversetzt und langschlafende Menschen." (Aber auch das scheinbar Abbseitige kann ja produktiv gewendet werden, denn den eigentlich auf der Hand liegenden Zusammenhang mit der Chronobiologie hatte ich bisher garnicht im Blick.) Und jetzt finde ich immerhin z.B. auch so Sachen wie bei der NASA diesen kleinen Artikel von Fred Espenak. --84.191.143.168 09:54, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Sonnensturm ...

Hat uns der gestrige Sonnensturm heute schon erreicht oder kommt das noch? --81.200.198.20 16:00, 24. Jan. 2012 (CET)

Nach Sonnenwind und Sonnensystem etwa 2 Tage, wie ich gerade überschlagen habe.--G-Michel-Hürth 16:36, 24. Jan. 2012 (CET)
Ja. Allerdings berichten die Medien gerade höchst unterschiedlich. Einige melden das er uns um 15 Uhr erreicht hat andere das er uns ca. um 24:00 erreicht. --81.200.198.20 16:46, 24. Jan. 2012 (CET)
Laut NASA-Meldung von gestern erreicht der Sturm die Magnetosphäre der Erde heute, am 24. Januar, um 9 Uhr ET, allerding mit einer Unsicherheit von plus/minus sieben Stunden. Laut spaceweather.com begann es tatsächlich gegen 10 Uhr ET = 15 Uhr UT. Wir sind also mittendrin. --TETRIS L 17:52, 24. Jan. 2012 (CET)
siehe auch: Koronaler_Massenauswurf#Weblinks.--84.112.40.18 18:09, 24. Jan. 2012 (CET)
... und hier die Wetteraussichten für Dienstag, den 24. Januar: WSA-Enlil Solar Wind Prediction--Berlinpirat 18:44, 24. Jan. 2012 (CET)
SPON von gestern (Zitat): Einer Sonneneruption folge ein Dreifach-Schlag, erklärt der Nasa-Physiker Antti Pulkkinen. Erst komme die elektromagnetische Strahlung, dann Strahlung in Form von Protonen und schließlich das Plasma, das beim Ausbruch ins All geschleudert wird. Die zweite Strahlungswelle hat die Erde etwa eine Stunde nach der Sonneneruption erreicht; bis Mittwoch wird sie weiter auf den Planeten treffen. Das ausgeworfene Plasma bewegt sich langsamer, es soll am Dienstagnachmittag oder -abend auf die Erdatmosphäre treffen. (hoffentlich noch nicht zu lang, von wegen URV) --PeterFrankfurt 03:23, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Berechnung möglicher Kombinationen

Liebe Freunde von Wikipedia,

ich suche den Artikel, der mir erklärt, wie ich mögliche Kombinationen berechnen kann.

Beispiel:

1. - A -> 1 Kombination

2. - AB -> 2 Kombinationen

3. - ABC -> 6 mögliche Kombinationen

4. - ABCD -> 24? Kombinationen

Ich suche eine mathematische Formel um die Zahl der möglichen unterschiedlichen kombinationen zu ermitteln und ich suche den zugehörigen Artikel. --Testfliegelosbringner 16:43, 24. Jan. 2012 (CET)

Steht im Mathebuch, aber auch hier: Fakultät (Mathematik). Kirschschorle 16:46, 24. Jan. 2012 (CET)

Kombinatorik, Permutation -- 208.48.242.106 16:49, 24. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Außengrenzen von Bereichen bei Google Maps-Vorschau, aber nicht bei geöffneten Google Maps

Hi, wenn ich bei Google eine Postleitzahl (oder auch eine Stadt) eingebe, dann erscheint recht weit oben eine Karte von Google Maps mit den Außengrenzen des gesuchten Ortes. Klicke ich dann allerdings auf die Karte, werden die Außengrenzen allerdings nicht mehr angezeigt. Kennt jemand eine Möglichkeit, dass man diese Grenzen auch sieht, wenn man eben den Google Maps geöffnet hat? Grüße --Pilettes 18:15, 24. Jan. 2012 (CET)

Das sollte eigentlich funktionieren. Bei mir tut es das zumindest. Ich hatte diese Funktion auch lange vermisst und irgendwann vor ein paar Wochen muss Google das dann geändert haben. Funktioniert allerdings nur in der Kartenansicht, nicht in der Satellitenbildansicht. --::Slomox:: >< 18:27, 24. Jan. 2012 (CET)
Hm ja stimmt, so ganz leicht erkennt man was wenn man auf der Kartenansicht nicht zu nahe ranzoomt. Aber in der Satellitenansicht sieht man nichts. Danke. --Pilettes 07:04, 25. Jan. 2012 (CET)
Tolle Funktion, ich bin begeistert :-) Man muss nur aufpassen, dass PLZ-Gebiet und Verwaltungsgrenzen oft nicht identisch sind. --тнояsтеn 09:50, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Yahoo!-Problem

Ich kann seit ein paar Minuten meine Mails nicht mehr einsehen... Alle anderen Yahoo!-Funktionen laufen top. Nur wenn ich neue Mails einsehen möchte, kommt "Fehlermeldung: Fehler 14"... Weiß einer, was da los ist? LG;--Nephiliskos 18:29, 24. Jan. 2012 (CET)

Scheint wohl öfters zu passieren... Was Yahoo dazu sagt: Vorübergehender Fehler 14--Berlinpirat 18:39, 24. Jan. 2012 (CET)
Öfters...? LG;--Nephiliskos 19:31, 24. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Wie viel verdient ein One-Hit-Wonder? Und was kostet ein Lied den Radiosender?

Es gibt ja viele Songs, deren Künstler nur einmal einen Erfolg zu verzeichnen hatten, die aber dennoch ständig im Radio laufen oder als Partyklassiker gelten. Kann man eigentlich - vorausgesetzt, der/die Sänger/in ist auch Komponist und Texter, von einem Nummer-1-Hit in Deutschland leben? "Blueprint" von den Rainbirds kennt noch heute jeder, aber spült das Lied noch Geld in die Kasse?

Und was kostet es eigentlich einen Radiosender, wenn ein Titel dort gespielt wird und wieviel leitet die GEMA davon weiter? Und bekommen die Küstler dann Pauschalen oder erhalten z. B. ABBA 30.000 kleine Miniüberweisungen im Jahr?

Holstenbär 19:28, 24. Jan. 2012 (CET)

GEMA: Tarife im Überblick sollte dir weiterhelfen. Gruß --stfn 19:55, 24. Jan. 2012 (CET)

Eigentlich sollten ja die Künstler für die Werbung bezahlen. --Eingangskontrolle 20:40, 24. Jan. 2012 (CET)

@Eingangskontrolle: Naja, es leben ja beide Seiten davon. Der Sender erhöht oder behält die Einschaltquote und der Sänger profitiert von mehr verkauften Alben. Die GEMA führt dann auch noch Gewinne an den Musiker ab (hier bin ich mir aber nicht ganz sicher, bitte um Aufklärung ohne den ganzen Artikel lesen zu müssen). --77.4.52.93 21:05, 24. Jan. 2012 (CET)
Gema und SUISA verteilen nach einem festgelegten Schlüssel, behalten aber einen grossen Teil für ihren Aufwand. --Netpilots -Φ- 10:54, 25. Jan. 2012 (CET)
Und der liegt lt. unserem GEMA-Artikel bei etwa 15% der Einnahmen. --AndreasPraefcke 09:45, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] recodieren mit Super

Kann man Super dazu überreden, beim Umkodieren auch tatsächlich die selbe Qualität zu produzieren, bzw. welches Setting übersehe ich? Konkret VCD in Xvid/Avi (es ist mir aber auch schon nicht gelungen ogg in passables mp3 zu verwandeln, egal wie hoch ich die Bitrate setze) Die FAQ war wenig hilfreich. Alternativ die hier wöchentlich aufschlagende Frage nach einem ähnlichen besseren Tool. ;) --92.202.93.114 20:00, 24. Jan. 2012 (CET)

Ohne Qualitätsverlust? Nein. Vielleicht reicht es dir aber das Zeug zu demuxen und wieder in einem anderen Container zusammenzuführen.--62.153.2.4 23:01, 24. Jan. 2012 (CET)
Auch das Ausgangsmaterial, VCD, ist komprimiert, und zwar recht kräftig. Das sollte sich ohne Qualitätsverlust, den ein Auge erfassen kann, rekodieren lassen. Auch wenn man Ogg mit 256 kbit als MP3 kodiert, darf kein Unterschied hörbar sein, sonst ist was schiefgelaufen. Mit der Bedienung von "Super" kenne ich mich allerdings nicht aus. --Eike 10:45, 26. Jan. 2012 (CET)
Das ist relativ. Aus drei Metern Entfernung kann mein Auge bei entsprechend kleinen Bildschirmen wohl auch keinen Qualitätsunterschied mehr ausmachen. Er ist aber selbst bei übertriebenen Kodierungseinstellungen vorhanden. Es fehlen halt Details. Ob die nun wichtig sind, ist eine andere Frage.--62.153.6.190 14:17, 26. Jan. 2012 (CET)
Nein. Ordentlich kodiert/komprimiert bei guter (hoher) Bitrate ist aus jeder Entfernung, in der man sinnvoll ein Bild oder einen Film wahrnehmen kann, nicht unterscheidbar. Selbiges ist auch bei einem Hörtest der c't zu MP3 rausgekommen: Menschen, die teilweise beruflich gut hören können müssen, konnten sie von einer CD nicht unterscheiden. Dass es binär nicht dasselbe ist, heißt eben nicht, dass ein Mensch den Unterschied tatsächlich wahrnehmen kann. Man würde da von der Technik eine Perfektion verlangen, von der der menschliche Körper sehr, sehr weit entfernt ist. Wenn du's mir nicht glaubst, mach einen Doppelblind-Versuch CD kontra 256-kbit-MP3. --Eike 14:48, 26. Jan. 2012 (CET)
Ich kann nicht einmal 128-kbit-MP3s von einer CD unterscheiden ... Aber ich kann aus etwa einem Meter Entfernung zum Bildschirm einen Unterschied zwischen einem Ausgangsvideo und einer erneut kodierten Version sehen. Das ist wie gesagt oft kein himmelweiter Unterschied, aber aus kurzer Distanz dennoch deutlich wahrnehmbar. Du kannst es ja gleichfalls einmal in einer schlaflosen Nacht ausprobieren. ;)--62.153.6.190 16:41, 26. Jan. 2012 (CET)
Da gilt aber doch genau dasselbe: Die richtige Bitrate macht's! DVDs und "Blu-rays" sind ja auch komprimiert... --Eike 16:43, 26. Jan. 2012 (CET)
Ja? Gibt es da keine Grenze des Möglichen? Zugegeben, ich habe mich immer auf den Codec verlassen und die Bitrate berechnen lassen. Aber selbst das Äquivalent zu "lossless" war eben nie pixelgenau.--62.153.6.190 17:26, 26. Jan. 2012 (CET)
Ich glaube, man kann eine exakte Reproduktion nicht garantieren, weil die DCT zwar reversibel ist, bei der Speicherung der einzelnen Faktoren aber Rundungsfehler auftreten können. Aber das sind theoretische Überlegungen. Man sollte Video so kodieren können, dass du keinen Unterschied siehst, selbst wenn du die Nase an den Monitor presst. Wie gesagt, Blu-ray ist auch komprimiert, und sieht ja auch "ganz ok" aus. --Eike 18:46, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Duzen#Situations- und gruppenbezogenes Duzen im Berufsleben

Ich möchte den Abschnitt ausbauen, bin aber kein Soziologe und kein Student dieser Disziplin. Daher erstmal hier eine allgemeine Anfrage: In welchen Gruppenbezügen ist das Duzen in beruflicher Hinsicht in Deutschland aktuell Gewohnheit? Ich hätte da (Schulwesen und Religion ausgenommen):

  • intern (Kollegium)
    • auf gleichen Hierarchieebenen (mit einigen Ausnahmen je nach Situation und je nach Qualität der sozialen Bindung; natürlich auch Widerspruch möglich)
    • ...
  • extern
    • Dienstleistungsempfänger → Dienstleistungserbringer
      • Heilberufe, außer zu Ärzten und zu Ordensschwestern (sofern keine Freundschaft besteht, hier auch nur situationsbezogen)
      • Prostituierte und Freier
    • Dienstleistungserbringer → Dienstleistungsempfänger
      • ?

Was gibt es noch für Konstellationen? --Maliardo-1 20:08, 24. Jan. 2012 (CET)

zu bedenken ist auch, dass dies regional sehr, sehr unterschiedlich ist. --El bes 20:16, 24. Jan. 2012 (CET)
Und dann noch je Branche und je Firma. Verallgemeinern kann man das eigentlich nicht. Genaugenommen ist es (jetzt mal außer auf dem Bau) grundsätzlich üblich sich erstmal zu siezen. Im Übrigen ist der Verlinkte Absatz ein ziemlicher Schmarrn. "Kommunikation per Computer". Regulär gedutzt wird ausschließlich auf allem was aussieht wie eine Webseite, ansonsten gelten die Üblichen regeln. Und "Computerfreak" ist auch heute noch eine Beleidigung. --85.180.184.52 20:29, 24. Jan. 2012 (CET)
Ich würde vorschlagen, das den Fachleuten zu überlassen. Und es ggf., wenn die keine Erkenntnisse haben, lieber wegzulassen als zu schreiben, was man sich so gedacht und in der Auskunft zusammengetragen hat. --Eike 21:08, 24. Jan. 2012 (CET)

Wer hat diesen Quatsch mit dem Siezen eigentlich erfunden? Also meine Erfahrung ist, dass Leute mit weniger Bildung in einer höheren Position da mehr Wert drauf legen,als welche die eher Respekt verdient hätten.--Vögler2012 22:31, 24. Jan. 2012 (CET)

Nach meiner langjährigen Erfahrung in mehreren Firmen unterstütze ich die Aussage von drei Beiträgen höher, dass es vor allem auf die Traditionen innerhalb der jeweiligen Firma (oder Abteilung) ankommt und weniger auf die Branche. Da gibt es schon seltsame Varianten. Es gab beispielsweise eine Firma, eine deutsche Tochter eines US-Konzerns, wo man zwar siezte, sich aber mit dem Vornamen anreden sollte. Das führte dann zum doppelten Umfang beim Auswendiglernen von Kollegennamen, da man die Nachnamen natürlich auch brauchte, spätestens beim alphabetisch sortierten Telefonverzeichnis. --PeterFrankfurt 03:18, 25. Jan. 2012 (CET)
Im Supermarkt zwischen den Verkäufern: "Fr. Maier, weißt du ob die Hängematten heruntergesetzt sind!?" Also einmal mit Frau oder Herr ansprechen, aber dann trotzdem duzen. Hab ich mal vor längerer Zeit irgndwo gelesen, dass dies in Supermärkten aus welchen Gründen (die standen auch da) üblich/die Regel sei. --Pilettes 07:09, 25. Jan. 2012 (CET)
-> Hamburger Sie -> Münchner Du. --Tröte 07:40, 25. Jan. 2012 (CET)
Wenn du so etwas in Artikel einarbeiten willst, dann musst du, auch wenn du kein Soziologe bist, eben soziologische Studien lesen, ansonsten ist das kein etabliertes und nachprüfbares Wissen. Uwe G. ¿⇔? RM 07:30, 25. Jan. 2012 (CET)
In Heilberufen duzt der Dienstleistungsempfänger den Dienstleistungserbringer in der Regel nicht, es sei denn, der Dienstleistungsempfänger wäre entweder grob unhöflich, blöd oder im besten Fall privat mit dem Dienstleistungserbringer bekannt. --Tröte 07:38, 25. Jan. 2012 (CET)
Ich bin da eher sehr skeptisch, wenn ein Autor ankündigt, einen Artikel ausbauen zu wollen, obwohl er sich in der Materie überhaupt nicht auskennt. Darüber hinaus macht es mich noch skeptischer, wenn nicht nach entsprechenden Hinweisen auf wissenschaftliche Literatur gefragt wird (die ja gewöhnlich das inhaltliche Fundament eines mit Sorgfalt und Verantwortung geschriebenen Artikels zu bilden hat) sondern eine Art Stammtischrunde eröffnet wird, wie wir denn die Welt so sehen. Das kann zwar auch manchmal hilfreich und inspirierend sein, aber das gehört wohl ins Cafe. Ich werde mich also über diese formulierte ablehnende kritische Skepsis hinaus nicht weiter beteiligen und lieber nachdenken über den tieferen Sinn des geflügelten Wortes Schuster, bleib bei deinem Leisten! . --84.191.143.93 13:02, 25. Jan. 2012 (CET)
Schönes Beispiel... Schuster werden sprichwörtlich geduzt! scnr -- Ian Dury Hit me  14:06, 25. Jan. 2012 (CET)
hihi - Göttinnen und Götter werden übrigens auch geduzt... --84.191.143.93 14:52, 25. Jan. 2012 (CET)
Nicht Immer! "Herr Gott nochmal. jetzt reichts mir!" (-: --AM 22:26, 25. Jan. 2012 (CET)
Ne ne ne, Einspruch Euer Ehren! Zitat: "HErr GOtt, dich loben wir (...)" usw. usf. --84.191.143.93 23:33, 25. Jan. 2012 (CET)
Und manche Hunde siezt man. Unsere Nachbarn sagen zu ihrem "Herr Kules". --Optimum 23:49, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Krimiserien mit Beratern

Hi. Ich suche Krimiserien, bei denen die einzelnen Fälle durch externe Berater gelöst werden, die angeheuert werden, weil sie spezielle Fähigkeiten haben. Spontan fallen mir das ein: Monk, Castle, Sherlock und The Mentalist. Nach diesem Prinzip gibt es aber sicher noch mehr. Was fallen euch noch so für welche ein? --APPER\☺☹ 22:19, 24. Jan. 2012 (CET)

Psych und Der Sentinel – Im Auge des Jägers--Ticketautomat 22:43, 24. Jan. 2012 (CET)
Mir würde noch MillenniuM – Fürchte deinen Nächsten wie Dich selbst einfallen sowie Bones – Die Knochenjägerin. Gruß --Schniggendiller Diskussion 23:19, 24. Jan. 2012 (CET)
White Collar (Fernsehserie) wobei angeheuert da nicht so eng gesehen werden darf --Rubblesby 08:49, 25. Jan. 2012 (CET)
Lie_to_Me hätte ich zu bieten. --Hosse Talk 13:19, 25. Jan. 2012 (CET)
Castle. --Sr. F 15:33, 25. Jan. 2012 (CET)
Für alle Fälle Fitz-- Leif Czerny 11:39, 26. Jan. 2012 (CET)
Tatort-Münster. --Hachinger62 12:13, 26. Jan. 2012 (CET)

Numbers – Die Logik des Verbrechens. --B(e)n(i)m 12:57, 26. Jan. 2012 (CET)

Vielen Dank :) --APPER\☺☹ 18:27, 26. Jan. 2012 (CET)

Miss Marple --Ironhoof 20:27, 26. Jan. 2012 (CET)

Horst Schimanski war in der eigenständigen Serie doch auch als Berater dabei. Ob rauchen, saufen und sich prügeln jetzt so spezielle Fähigkeiten sind, sei mal dahingestellt, aber bei ihm irgendwie ja doch.--Ticketautomat 20:38, 26. Jan. 2012 (CET)
Wie war das nochmal mit Der Elefant – Mord verjährt nie? Oder Kommissar Klefisch, und wenn man "externe Berater", "angeheuert" und "spezielle Fähigkeiten" alles nicht so eng sieht, dann fällt mir noch Adelheid und ihre Mörder ein. --MannMaus 14:23, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Unnötige Produktvielfalt

aufgrund fehlender Einigungen/Absprachen/Eigensinn. Ich frage mal an:

In welchen Produktgruppen herrscht die größte Vielfalt in Sachen Diversität? Ich sag mal:

Was gibt es sonst noch so?

--77.4.52.93 22:42, 24. Jan. 2012 (CET)

Bücher, CDs, Ersatzteile, Trollanfragen… --79.224.254.95 23:05, 24. Jan. 2012 (CET)
Äpfel, Käse, Wurstwaren, Joghurt, T-Shirts, Hosen, Strümpfe, Regenschirme... Gute Nacht -- TZorn 23:48, 24. Jan. 2012 (CET)
Es kommt noch hinzu, dass es für jede Art von Kasette auch noch eine mit SS gibt...
Aber mal im Ernst: Wikipedia-Artikel. Das werden immer mehr, dabei brauchte man nur einen namens "Wikipedia" mit entsprechend vielen Unterabschnitten. Aber in Ungarn sollen sie gerade dran arbeiten, an dieser Vereinfachung. Kirschschorle 00:21, 25. Jan. 2012 (CET)
Womit bitte? --Rôtkæppchen68 00:57, 25. Jan. 2012 (CET)
Mit Doppel-S, wie gesagt. Kirschschorle 02:18, 25. Jan. 2012 (CET)
Akkus. --Neitram 01:14, 25. Jan. 2012 (CET)

Mir ist echt schleierhaft, wieso dieser Troll hier von einigen noch gefüttert wird. --91.52.229.164 01:42, 25. Jan. 2012 (CET)

Weil wegen Spiel, Spaß und Spannung für die ganze Familie und so... :) -- Chaddy · DDÜP 02:39, 25. Jan. 2012 (CET)
Schade. Ich dachte, mit "Akkus" könnte ich den Thread in ein sinnvolles Fahrwasser zurückführen. Hineininterpretiert in die Frage würde ich hinzufügen: zum Nachteil und Ärgernis der Kunden. Manchmal sind die Antworten trolliger als der Troll. --Neitram 11:36, 26. Jan. 2012 (CET)

Deutlich zu viele Wikipedia:Löschanträge --Netpilots -Φ- 10:46, 25. Jan. 2012 (CET)

Fenster. -- Ian Dury Hit me  11:32, 25. Jan. 2012 (CET)
Die Frage ist nicht uninteressant - aber viel zu allgemein gestellt. Es gibt Studien, wann und wie sich Produktdiversität innerhalb einer Firma lohnt (und wann nicht). Aber man kann nicht Zahnbürsten oder Toilettenpapier (basically "one size fits all") mit Büchern oder Musik (sehr unterschiedliches Klientel) vergleichen. Ich würde hohe Produktvielfalt dort erwarten, wo (a) die Verbreitung des Produktes eine GROSSE Zahl von Kunden erreicht oder (b) die eigentliche Lebensdauer des Produktes sehr kurz ist; ideal wäre beides. GEEZERnil nisi bene 11:55, 25. Jan. 2012 (CET)
Berühmt/berüchtugt sind auch die Staubsaugerbeutel und Autoteile(z.B. Scheibenwischer).--Saehrimnir 12:31, 25. Jan. 2012 (CET)

Telefontarife. Eindeutig. Glaubt die Branche wirklich, dass normal Sterbliche Zeit und vor allem Lust haben, sich individuell monatlich, wöchentlich oder stündlich die passenden "Flats" auszusuchen? Ich sehe mich schon am Jüngsten Tag vor unserem HERRgott, ihm Rede und Antwort stehend über die Zeit, die er mir schenkte, und ich kann nur davon faseln, dass ich am dritten Wochenende im Januar des 2012. Lebensjahres seines sympathischen Spösslings, Stunden damit zugebracht habe, mich über undurchsichtige Angebote von Telekommunikationsunternehmen zu ärgern. Das ist doch Absicht, oder? Durch schwachsinnige Tarifkonstrukte einen sinnvollen Preisvergleich zu verunmöglichen, ist doch Strategie. --Krächz 12:43, 25. Jan. 2012 (CET)

Erster Gedanke Lebewesen: Etwa 1,8 Millionen verschiedene rezente Arten von Lebewesen seien angeblich bekannt. Zweiter Gedanke Viren: jedes einzelne Lebewesen könnte Wirt für unzählige auf ihn angepasste Viren sein. (Das könnte auch als Antwort am Jüngesten Tag vor dem HERRgott dienen). --84.134.23.88 13:22, 25. Jan. 2012 (CET)
Stimmt. Angenommen, es gäbe nur eine Mücke, dann könnte man die klatschen und gut is. --Optimum 18:51, 25. Jan. 2012 (CET)
Amtsverordnungen und -Bestimmungen - die sind mit Sicherheit Spitzenreiter, dicht gefolgt von Kosmetik- und Modeartikeln. Chiron McAnndra 02:24, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Rocksong gesucht!!!

--178.201.189.32 22:52, 24. Jan. 2012 (CET)

der Song läuft im Film,Manhunt-Eine Stadt jagd einen Mörder,als Richard Ramirez das Radio anmacht.Es handelt sich um einen Rocksong aus den 80er Jahren,aber ich kenne weder den Titel noch Interpreten.Es hört sich ähnlich wie Nighthunter oder so an,kann ich aber nicht mit Bestimmtheit sagen.Sollte jemand diesen Film haben,bitte mitten im Film danach suchen. Freue mich über jede Antwort und bedanke mich im Voraus für eure Hilfe.

Brigitte

Hallo B., du bist ja ganz schön unterwegs mit dieser Frage ... Die beste Chance hat systematisches Vorgehen:
  • (a) Jemanden suchen, der die DVD hat.
  • (b) Die Stelle immer wieder anhören und Wörter erkennen (nur 2 reichen nicht - je grösser die Zahl der Wörter, desto besser die Chance eines Web-Hits (suchen mit "Lyrics")
  • Akustischer Vergleich der gefunden Titel mit dem auf der DVD.
Dann kann man auch wieder ruhig schlafen. GEEZERnil nisi bene 12:02, 25. Jan. 2012 (CET)
Da Manhunt – eine Stadt jagt einen Mörder rot ist: Hat das irgendwas mit M – Eine Stadt sucht einen Mörder zu tun?--Hagman 19:22, 25. Jan. 2012 (CET)
Hagman, dann würde es aber nicht wie ein Rocksong aus den 80er klingeln - 1931 auf die Bühne gebracht :-) -jkb- 19:27, 25. Jan. 2012 (CET)
Es geht um diesen Film: http://www.imdb.de/title/tt0097825/ --тнояsтеn 22:08, 25. Jan. 2012 (CET)
(BK) Der Film ist ein Fernsehfilm von 1989, im Original Manhunt: Search for the Night Stalker, der IMDB-Eintrag ist hier. Ich frage mal bei den englischsprachigen Kollegen nach: en:Wikipedia:Reference_desk/Entertainment#Song_from_a_TV_movie. --Wrongfilter ... 22:18, 25. Jan. 2012 (CET)
Ganz so abwegig ist die Verbindung zwischen einem Rocksong der 80-er und Filmmusik der 30-er Jahre nicht. "In der Halle des Bergkönigs" aus der Peer-Gynt-Suite wurde ja immer wieder gerne und häufig zitiert, auch von Heavy Metal Bands (und es scheint ja mal eine schweizer Heavy-Metal-Cover-Band namens Nighthunter gegeben zu haben, die Bands wie Rainbow oder Apocalyptica (mit ihrem Album Cult) gecovert haben könnten). Ugha-ugha 22:50, 25. Jan. 2012 (CET)
Es gab schon ein paar Antworten auf en. Es kam der Vorschlag "Night Prowler" von AC/DC, dazu ein Hinweis auf einen imdb-Review, der von einem rip-off von Night Prowler spricht, also nicht AC/DC selbst, sondern jemand anders. Ausserdem kam der Vorschlag "Nighthunter" von der belgischen Combo Lion's Pride (Video). --Wrongfilter ... 08:33, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 25. Januar 2012

[Bearbeiten] Ist der Architekt eines Bauwerks dessen Urheber?

Siehe Überschrift. --PM3 00:05, 25. Jan. 2012 (CET)

Der Bauplan ist eine Leistung des Architekten, unabhängig davon, ob das Gebäude später gebaut wird oder nicht. Der Plan unterliegt dem Urheberrecht.--Giftzwerg 88 00:14, 25. Jan. 2012 (CET)
Aber kann man auch bei dem Bauwerk selbst von Urheberschaft sprechen? Und wenn ja, in bezug auf wen? Schließlich ist es "das Ergebnis menschlicher schöpferischer Tätigkeit, siehe Kunstwerk, Bauwerk" (Werk). --PM3 00:19, 25. Jan. 2012 (CET)
Der Herr Brecht hat Deinen Gedanken über das siebentorige Theben schon zum Ausdruck gebracht. Kirschschorle 00:24, 25. Jan. 2012 (CET)
Einfache Frage, komplizierte Antwort: Google architekt urheberrecht, erster Treffer. Oder Architektenrecht (Deutschland). --Sitacuisses 01:02, 25. Jan. 2012 (CET)
Danke, peinlich dass ich nicht selbst auf den Google-Treffer gekommen bin. --PM3 01:39, 25. Jan. 2012 (CET)

Einfach Frage, einfache Antwort: Nein. Sondern der/die Entwurfsverfasser (Jene welche, die das Gebäude entworfen haben, das sind sogar in den seltensten Fällen (zumindest bei größeren Objekten) die dann später drüberstehenden Architekten -- viele Dipl.-Ing. sind auch nicht Mitglied der Kammern und damit keine Architekten, aber trotzdem Urheber). Der Architekt ist nur als Entwurfsverfasser (hier geht es um den Status als Entwurfsverfasser in haftungsrechtlicher Hinsicht und ist nicht mir dem Entwurfsverfasser nach Urheberrecht zu verwechseln) bei der Vorlage beim Bauamt notwendig (wobei das teilweise auch Bauings machen können). --Löschbold 01:57, 25. Jan. 2012 (CET)

ok, danke --PM3 04:06, 25. Jan. 2012 (CET)
Wobei Architekten schon meistens die sind, die schöpferisch-kreativ sind. Also Künstler, also Urheber. Architekt = nix Technik, nix Mathe, nix Rechnen und schon gar nix Statik. Nur bunte Bildchen malen. Nur hören sie das nicht gerne. Und das gilt nur in Deutschland, in allen anderen Ländern der Welt sieht es anders aus. --Marcela Miniauge2.gif 09:42, 25. Jan. 2012 (CET)
Dass Dein Verhältnis zu Architekten leicht gestört ist, wussten wir schon. Unterlasse es bitte dieses Bild Deiner verzerrten Wirklichkeit anderen kund zu tun. --Löschbold 09:56, 25. Jan. 2012 (CET)
...nix Mathe, nix Rechnen und schon gar nix Statik. ...aber wo er Recht hat, hat er Recht, jedem Naturwissenschafter wären die Haare zu Berge gestanden, wie bei uns allein in den Vorlesungen zu dem bisschen Baustatik, das da gemacht wurde die Mathematik vergewaltigt wurde. Architekten haben definitiv mit Mathe & was noch so dranhängt nix am Hut ... bunte Bildchen & lustige Bastelarbeiten äh Modelle sind eher deren Kragenweite. --Btr 15:08, 25. Jan. 2012 (CET)

Im UrhG §2 gelten als Werke u. a. "Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst und Entwürfe solcher Werke". Und der Urheber ist "der Schöpfer des Werkes". Wer soll das sonst sein als der Architekt? (Außer natürlich wenn "der Architekt" eben mit anderen, seien sie Architekten oder Ingenieure oder sonstwer, so eng zusammenarbeitet, dass ihre Beiträge entsprechende Schöpfungshöhe haben, dann sind das alles eben Miturheber, wie bei jedem Text und jedem Gemälde auch.) --FA2010 10:20, 25. Jan. 2012 (CET)

Und genau diese Miturheberschaft ist die Regel, da ein Entwurfsprozess eines (größeren) Gebäudes aufgrund seiner Komplexität nie eine einsame Veranstaltung ist. Bei großen Büros steht der Büroinhaber drauf, die Entwurfsleistung wird in aller Regel aber von einer Entwurfsabteilung geleistet. Der große Architekt mit seiner Riege an Zeichenknechten, welche stumpf die geistigen Ergüsse umsetzen, ist ob der heutigen Komplexität am Bauwerk so gut wie ausgestorben. --Löschbold 10:37, 25. Jan. 2012 (CET)

Unerhebliche Frage für die Kategorisierung (!). Wir kategorisieren nach Kategorie:Werk nach Autor. Wenn ein Werk (gilt auch Bauwerk) einem oder mehreren Autoren (gilt auch für Architekten) eindeutig (sprich von der Fachliteratur) zugeordnet wird, kann ein Bauwerk in eine bzw. mehrere entsprechende Unterkategorien von Kategorie:Bauwerk nach Architekt eingeordnet werden und über diese dann auch der Kategorie:Werk nach Autor zugeordnet werden. Eine kleine Restunschärfe haben wir nahezu bei jeder Kategorisierung. Im Blick auf die Kategorie:Werk nach Autor und Kategorie:Bauwerk nach Architekt ist diese nicht problematischer als andernorts. - SDB 14:16, 27. Jan. 2012 (CET)

Genau genommen geht um die Zuordnung von Bauwerken zu Architekturbüros, die den Name des Firmeninhabers tragen. Und da greift genau die Feststellung Löschbolds, dass die kreative Person, die das Bauwerk entwirft, eben nicht der Architekt sein muss dessen Name auf den Briefkopf steht. --PM3 15:04, 27. Jan. 2012 (CET)
Vielleicht irritiert Dich die genaue Begriffsdefinition (genauso wie mich auch): Unter Urheber steht: "Ein Urheber ist jemand, der etwas verursacht oder veranlasst hat..." Das ist bei einem Bauwerk eigentlich der Bauherr. Und der zweite Satz lautet: "In einer zweiten Bedeutung ist es jemand, der etwas geschaffen hat..." Das sind dann eigentlich die Handwerker. Aber der Begriff wird eben so benutzt, was die Analogie zur Musik deutlich macht: Man kann ein Musikstück komponieren, ohne dass jemals eine Note erklungen ist. Und weder der Interpret noch derjenige, der die CD presst, sind die Urheber. --Optimum 18:09, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Cranio-Sacral-Therapie

Möchte gern wissen wo es eine Ausbildung für Cranio-Sacral-Therapie gibt und ob man dazu bestimmte vorausetzungen haben muss?

--178.190.79.103 12:05, 25. Jan. 2012 (CET)

Also, erstens haben wir hier einen Artikel: Cranio-Sacral-Therapie. Zweitens: Voraussetzungen scheint es nicht zu geben (sagt jedenfalls dieser Mann). einen Hinweis möchte ich allerdings geben. Meine Frau ist Krankengymnastin und ich habe mich mit Ihr oft über diese Therapie unterhalten. Egal wie man zu der Wirkungsweise, bzw. Wirksamkeit dieser Therapieform steht, sollte keiner, der nicht eine medizinische Ausbildung erhalten hat, an einem anderen Menschen irgendeine erlernte Therapie anwenden. Vor allem, wenn diese Therapie am Kopf, oder der Wirbelsäule ansetzt wie hier. --Hosse Talk 13:14, 25. Jan. 2012 (CET) PS: Jetzt weiss ich auch wieder, warum ich diese ganzen Flyer, die ich bekomme, wegwerfe.

[Bearbeiten] Juckreiz durch Telefonhörer

Wir haben gerade neue Cisco IP Phones 7962 bekommen. Der Hörer verursacht gelegentlich einen starken Juckreiz am Ohr. (Und zwar so deutlich; anfangs dachte ich an einen Büroscherz mit Juckpulver) Auf die Gefahr hin das ich mir das einbilde habe ich Kollegen gefragt und einige empfinden das ähnlich. Das Gehäuse ist anscheinend aus Acrylnitril-Butadien-Styrol. Sind solche Phänomene bei Hautkontakt mit diesem Material bekannt? --81.200.198.20 13:36, 25. Jan. 2012 (CET)

Statische Aufladung könnte was damit zu tun haben oder auch Produktionsrückstände/Verschmutzungen. Hast Du mal den Hörer im Bereich der Ohrmuschel mit einem sanften Reinigungsmittel behandelt (Bildschirmtuch oä.)? Das könnte helfen. Gruß Thogru Sprich zu mir! 13:57, 25. Jan. 2012 (CET)
Wie häufig wird das Telefon denn benutzt? Ich hoffe, Du arbeitest nicht in einem Call-Center. --91.52.246.215 14:09, 25. Jan. 2012 (CET)
Hat vielleicht einer der Mitarbeiter einen Hautpilz an der Ohrmuschel und gibt diesen über den Hörer weiter? --Sr. F 15:31, 25. Jan. 2012 (CET)
Also neben mir steht ein formvollendetes Cisco IP Phone 7962 und nichts juckt. Ja, ich benutze es auch :-) --тнояsтеn 15:46, 25. Jan. 2012 (CET)
*scnr* Das Heilbronner Phantom leidet jetzt unter auraler Dermatomykose und ist in die QS- oder Versandabteilung von Cisco Systems gewechselt. --Rôtkæppchen68 01:23, 26. Jan. 2012 (CET)
Es könnte auch sein, dass die Hörer von den Reinigungskräften mit einem "scharfen" Mittel abgewischt werden, welches den Juckreiz auslöst. --тнояsтеn 08:49, 26. Jan. 2012 (CET)
Notiert euch Datum und Uhrzeit, wenn ihr den Juckreiz verspürt. Ist es z.B. immer an den gleichen Wochentagen und immer morgens, dann liegt die Theorie mit dem Reinigungsmittel nahe. Sind es unterschiedliche Zeiten/Tage, dann müsst ihr genauer nachforschen, wer das Telefon jeweils vor euch benutzt hat (Das muss ja kein Hautpilz sein, wie oben vermutet - vielleicht ist es z.B. auch nur ein Parfüm, was der Benutzer/die Benutzerin gern etwas zu intensiv aufsprüht und dann wieder abgibt...). Happy profiling. -- 88.67.144.22 20:23, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] MRSHS

Wofür steht „MRSHS“ in folgendem Zusammenhang: „DHL National Businesspaket (MRSHS)“? --Seth Cohen 16:04, 25. Jan. 2012 (CET)

Das wird bei Eilsendungen verwendet, die ab Lindau über den Bodensee transportiert werden und bedeutet "Mia Rudern Sicherli Heftig Schnell." Auf Deutsch übersetzt, da nicht jeder des Bayrischen mächtig ist: "Ihre Sendung wird schnellstens befördert." Das würde ich mir aber nochmal durch eine Anfrage bei DHL bestätigen lassen. --91.52.246.215 21:53, 25. Jan. 2012 (CET)
Sehr kreativ. :-) --Seth Cohen 16:49, 26. Jan. 2012 (CET)
Ruf an und frag: http://www.dhl.de/de/paket/kundenservice/kontakt.html. --тнояsтеn 22:20, 25. Jan. 2012 (CET)
Von der Wikipedia-Auskunft erwarte ich mir mehr als vom DHL-Kundenservice. ;-) --Seth Cohen 16:49, 26. Jan. 2012 (CET)
Vielleicht kannst du uns, bevor du die DHL-Mitarbeiter bemühst, ja erstmal sagen, wo du das gefunden hast bzw. wer dieses Kürzel verwendet? DHL tut das nämlich meines Wissens nicht. --Snevern (Mentorenprogramm) 22:37, 25. Jan. 2012 (CET)
Siehe unten. --Seth Cohen 16:49, 26. Jan. 2012 (CET)
Google den Begriff einfach mal. Da gibt es nur diesen einen Treffer. Also müsste der Verfasser dieses Blogeintrags weiterhelfen können. --Rôtkæppchen68 22:42, 25. Jan. 2012 (CET)
Ich tippe auf den Ebay-Verkäufer MRSHS, der dort Ware mit DHL versendet hat. --TZorn 22:57, 25. Jan. 2012 (CET)
Das ist mehr als unwahrscheinlich. --Seth Cohen 16:49, 26. Jan. 2012 (CET)
In dem Blog wird eine Mitteilung von DHL zitiert: "Der Versand erfolgt über DHL National Businesspaket (MRSHS). Der Artikel sollte in Kürze (innerhalb von 1-3 Tagen) bei Ihnen eintreffen." Ich habe mich auf den erschütternd und unglaublich unübersichtlichen Seiten von DHL mal umgesehen und auch die Suchfunktion bemüht und die vielen verstreuten AGBs (allerdings nicht alle) konsultiert. Aussichtslos. Die sind schlimmer als das Tarifangebot der Deutschen Bahn. Was für eine Klitsche.... Es würde mich auch wundern, wenn man da telefonisch weiterkäme. --84.191.143.93 23:00, 25. Jan. 2012 (CET) p.s. Das letzte S könnte für "Services" stehen.
„Der Versand erfolgt über DHL National Businesspaket (MRSHS).“
Genau in dem Zusammenhang und in der Formulierung ist mir „MRSHS“ untergekommen. Vielen Dank für deine Bemühungen. --Seth Cohen 16:49, 26. Jan. 2012 (CET)
Es lässt sich auch schwer finden was es nicht gibt (s. meine Vorsprecher). Da könnten die Seiten noch so übersichtlich sein. Wie man daraus dann eine derartige Kritik ableiten kann, erschließt sich mir nicht. --78.53.204.177 01:36, 26. Jan. 2012 (CET)
Der Begriff mrshs taucht laut Google überhaupt nicht auf irgendeiner DHL-Seite auf. Oder nutze ich einfach nur die falsche Suchmaschine? --Rôtkæppchen68 23:18, 25. Jan. 2012 (CET)
Wenn es einfach wäre, hätte ich nicht fragen brauchen. ;-) --Seth Cohen 16:49, 26. Jan. 2012 (CET)
Frag einfach den Blog-Autor. Der weiß es. --Eike 16:54, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Schnellgericht 1948 im besetzten "Deutschland"

Hallo allerseits,

in dieser Doku (Die Währungsreform 1948 1/2) wird ab 2:42 ein Schnellgericht (lt. Bericht durch die Polizei?!) während der Nachkriegszeit und vor Gründung der BRD) gezeigt, dabei hat einer des Richterkollegiums ein dunkles Barett auf (ohne Brille). Ist das ein französischer Militärangehöriger oder ein Zivilist? Ist das ein Richter oder ein Protokollant? Wieso trägt der Mann mit der Brille kein Barett? Könnte das ein alliiertes Militärgericht gewesen sein? Wo fand die Verhandlung statt? --Klare Kante 17:47, 25. Jan. 2012 (CET)

Nach militärischem Barett sieht das nicht aus. --Eingangskontrolle 19:13, 25. Jan. 2012 (CET)

Früher trugen die Richter eine Kopfbedeckung, die "Richterbarett" genannt wurde und in etwa so aussah.
Der gesprochene Text ist ja gruselig. Schwarzmärke entstanden natürlich nicht, weil die Händler ihre Ware nicht zu einem bestimmten Preis verkaufen wollten, sondern weil es bestimmte Waren gar nicht oder nur "gebraucht" gab. Die Autoren hatten wohl Angst, dass ein Bericht über den Schwarzmarkt zur Nachahmung anregt und haben noch ein Paar Fehlinformationen eingestreut.
Der Mann mit Brille dürfte ein Gerichtsschreiber sein, die beiden Uniformierten im Hintergrund Polizist und Vollzugsbeamter. Welche Nationalität der Richter hat, kann man ihm wohl nicht ansehen, aber 1948 waren schon viele Hoheitsrechte an deutsche Stellen zurückübertragen worden. Schwarzer Markt hatte ja auch wenig mit den Interessen der Alliierten zu tun. --Optimum 20:01, 25. Jan. 2012 (CET)

Material. Schnellgerichte waren 1947/48 wohl für mehrere Deliktgruppen zuständig. --Aalfons 23:40, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Eröffnung der Kaufhof-Filiale in Oberhausen (Ruhrgebiet) auf der Marktstraße

Ich habe jetzt gehört, dass die vorgenannte Kaufhof-Filiale im Herbst diesen Jahres geschlossen werden soll. Ich wohnte damals mit meinen Eltern in Oberhausen und kann mich noch daran erinnern, dass ich am Eröffnungstag als kleines Kind mit meiner Mutter das Kaufhaus besucht habe. Aber ich weiß nicht mehr an welchem Datum das gewesen war. Vielleicht kann mir da ja jemand helfen. Schon mal vielen Dank im Voraus. 91.51.47.116 19:21, 25. Jan. 2012 (CET)

1928 sagt DerWesten. --тнояsтеn 22:23, 25. Jan. 2012 (CET)
Ja, dabei handelte es sich jedoch um die alte Filiale im Bert-Brecht-Haus. Gruß,--Tilla 2501 01:04, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Wie machen die das?

[19] Scrolle ich, bewegt sich nur der Text-Teil, gleichzeitig wird links die "Aktiv"-Markierung des Menüs aktualisiert. Wie macht man sowas? --109.193.165.180 20:12, 25. Jan. 2012 (CET)

Ich weiss nicht, ob´s da drin steht, aber mit den meisten Browsern kann man den Seitenquelltext einsehen, z.B. bei FF unter Extras - Web-Entwickler - --Optimum 20:33, 25. Jan. 2012 (CET)
(BK) :Sieht so aus, als ob dieses Script in Verbindung mit jQuery dafür verantwortlich ist. --elya 20:35, 25. Jan. 2012 (CET)
Eher dieses hier - Schick ist es auf jeden Fall. --Joyborg 23:39, 25. Jan. 2012 (CET)
öhm, ja. Das hatte ich auch vor Augen – falsch verlinkt. --elya 07:55, 26. Jan. 2012 (CET)
Man kann beliebige Blöcke mit der CSS-Eigenschaft "position: fixed;" vom Scrollen ausnehmen. Zur Frage "wie macht man sowas" bitte nach SELFHTML sowie nach CSS tricks usw. suchen. -- Janka 22:19, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] orthochron

Was bedeutet dieses Wort? 89.244.162.19 22:40, 25. Jan. 2012 (CET)

recht-zeitig —[ˈjøːˌmaˑ] 22:42, 25. Jan. 2012 (CET)
Ja, danke, habs mittlerweile selbst gefunden. Rechtzeitig mag die korrekte Übersetzung sein, gemeint ist jedoch, dass keine Zeitumkehr erlaubt ist. 89.244.162.19 23:01, 25. Jan. 2012 (CET)
Scheint jedenfalls fast ausschließlich im Kontext zu Lorentz-Gruppen Anwendung zu finden. —[ˈjøːˌmaˑ] 23:12, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Xenohori

Existiert auf der nordgriechischen Insel Samothraki die neue Ortschaft Xenohori?

--95.168.128.241 22:51, 25. Jan. 2012 (CET)

In der virtuellen Welt ja, in der realen Welt nein. ξενοχώρι heißt "Dorf der Fremden". --Pp.paul.4 23:43, 25. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Datum?

Im Artikel Nikita Sergejewitsch Chruschtschow findet sich: Chruschtschow wurde am 7. September 1953 offiziell zum neuen Ersten Sekretär des ZK gewählt - weiter unten im Link "Tabellarischer Lebenslauf von Nikita S. Chruschtschow" finde ich dagegen 13. September: Wahl zum 1. Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU was ist denn nun korrekt und wo kann man das gesichert nachprüfen? Chiron McAnndra 23:51, 25. Jan. 2012 (CET)

Mit dem 13. September steht das Haus der Geschichte wiedermal recht alleine da. Die Konkurrenz bei der bpb [20] und eine Sendung im dlf [21] bestätigen den 7. September. Nun weiß man allerdings nicht, ob die bei de.wp abgeschrieben haben. Ich finde also in der Voransicht einer gedruckten Quelle von 1963: "Damals wurde vom 3. bis 7. September 1953 eine außerordentliche Plenartagung des Zentralkomitees einberufen, auf der Chruschtschow seinen ersten selbständigen Bericht vor dem ZK „Über Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der [...]" (Politische Studien, Band 14, Hochschule für Politische Wissenschaften, München (Hg.), Olzog Verlag München, 01.01.1963, S. 5; [22] und [23]). Und in Alexander Alexandrowitsch Nikonow; Eberhard Schulze: Drei Jahrhunderte Agrarwissenschaft in Russland: Von 1700 bis zur Gegenwart, Studies on the Agricultural and Food Sector in Central and Eastern Europe, Institute of Agricultural Development in Central and Eastern Europe (IAMO), Volume 27, 2004, S. 106 finde ich die Literaturangabe: "CHRUSCHTSCHOW, N. S. (1954): Über Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Landwirtschaft der UdSSR, Vortrag vor dem Plenum des ZK der KPdSU am 3. September 1953, Verl. Politisdat, Moskau (russ.)." [24]. Aus den beiden Fundstellen läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit schließen, daß Chruschtschow am 7. September 1953 zum Abschluß der außerordentlichen Plenartagung des Zentralkomitees der KPdSU vom 3. bis 7. September 1953 zum Ersten Sekretär des ZK der KPdSU gewählt wurde. Wahrscheinlich könnte man noch einen seriöseren, deutlichen Beleg finden, aber dazu bin ich jetzt zu faul. Die hergestellte Wahrscheinlichkeit reicht mir bereits. --84.191.143.93 01:13, 26. Jan. 2012 (CET)
Ergänzung: Der 13. September findet sich z.B. bei Wolfgang Leonhard: Kreml ohne Stalin, Kiepenheuer & Witsch, 1962, S. 173 [25] Ganz so allein ist das HdG also nicht, wie ich oben polemisiere. Der 7. September stimmt aber offensichtlich doch. Erhellend für die Differenz in den Datumsangaben ist vielleicht: "Bekanntgabe der Wahl Nikita Chruschtschows zum 1. ZK-Sekretär der KPdSU 12 September 1953", gefunden in: Sabine Gerasch: Geschichte vom Band: die Sendereihe "ZeitZeichen" des Westdeutschen Rundfunks, Verlag Walter de Gruyter, 1997, S. 841 [26] --84.191.143.93 01:32, 26. Jan. 2012 (CET)
Also ich hab inzwischen einige weitere Links gefunden, die den 13. angeben - lässt sich so nicht nachvollziehen, ob die vielleicht alle bei der gleichen fehlerhaften Quelle abgeschrieben haben. Der Spiegel-Artikel scheint mit dem WP-Artikel ziemlich identisch zu sein (oder ist das ein Extrakt?). Wäre toll, wenn jemand ne Tageszeitung aus dieser Zeit hätte. Das wäre dann eindeutig. Chiron McAnndra 02:10, 26. Jan. 2012 (CET)
Hast du eigentlich gelesen, was ich dir geschrieben habe? Plenartagung vom 3. bis 7. September 1953, am 3. der (wie man im Nachhinein weiß) wichtige Vortrag, am 7. die Wahl zum Ersten Sekretär des ZK, am 12. die öffentliche Bekanntgabe, also steht es am 13. in den Zeitungen. Und was ist daran bitteschön auszusetzen? Ehrlich gesagt bereue ich gerade die 45 Minuten, die ich dir da oben geschenkt habe, deine Antwort kommt als total ignorant bei mir an. Ich werde bei Fragen von dir nicht mehr einsteigen. Stinkesauer --84.191.144.252 04:02, 26. Jan. 2012 (CET)
Nimm's nicht so schwer - da mussten wir alle mal durch. --Snevern (Mentorenprogramm) 08:04, 26. Jan. 2012 (CET)
Jep. Die Konsequenz könnte trotzdem die Richtige sein. --Eike 09:32, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 26. Januar 2012

[Bearbeiten] Arbeitsgangbreite von Flurförderzeugen

Sind hier Staplerexperten anwesend (Klaus?)? Zur hier angegebenen Arbeitsgangbreite Ast eine Frage: Welche Größe ist a (Abstand zur Arbeitsgangwand wird es wohl sein) und vor allem, wie groß ist a? Auch in der angegebenen VDI-Richtlinie 2198 finde ich diese Angabe nicht, dort steht lediglich die Formel zur Berechnung der Arbeitsgangbreite für Gabelhochhubwagen: A_{st}=W_a+R+a=W_a+\sqrt{(l_6-x)^2+\left(\frac{b_{12}}{2}\right)^2}+a. Wieder die Frage: welches a wird zur Berechnung von Ast angesetzt? --193.18.239.4 09:26, 26. Jan. 2012 (CET)

Die Werte aus den Fußnoten 3 und 4 vielleicht? --тнояsтеn 12:46, 26. Jan. 2012 (CET)
Diese Quelle behauptet: "...und a der Sicherheitsabstand (der nach VDI 3597 zweimal 100 mm, also 200 mm betragen soll)." Keine Ahnung ob das zutrift. --Taratonga 19:09, 26. Jan. 2012 (CET)
Bei der verlinkten Seite und der VDI 3597 geht es um Schubstapler... wobei [27] unabhängig vom Staplertyp diese 200 mm angibt. Könnte also stimmen. --тнояsтеn 09:59, 27. Jan. 2012 (CET)
Aha! Ich habs: VDI 3589 (Auswahlkriterien für die Beschaffung von Flurförderzeugen) definiert unter Punkt 2.2.2 „einen Sicherheitsabstand von beidseitig jeweils 100 mm“. --тнояsтеn 10:10, 27. Jan. 2012 (CET)
Vielen Dank, das hilft weiter. -193.18.239.4 10:50, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Gottvater-Statuen im Christentum

Über eine Porzellan-Engel-Frage in der Suchhilfe (... noch ungelöst...) bin ich in andere 3D-Abbildungen religiöser Figuren abgedriftet und habe dabei festgestellt, dass es zwar bildliche Darstellungen von Gott (= Gottvater, christlich) gibt, aber keine Statuen. Christus und Maria gibt es als Bild, in Stein, Holz, Porzellan, Metal, Kunststoff usw. aber einen gegenständlichen Gott (= Gottvater, christlich) sucht man (im Gegensatz zu anderen Religionen) vergeblich (keine Statue vom Heiligen Geist - Okay, das kann ich noch verstehen, aber warum nicht Der Alte Mann?). Stimmt das? Ist das ein teilweise jüdisches Erbe (Bitte nicht abbilden!) ? GEEZERnil nisi bene 09:48, 26. Jan. 2012 (CET)

Hier steht, dass mit "Bildnis" (siehe 10 Gebote) eigentlich nur Statuen gemeint waren. --Joyborg 10:05, 26. Jan. 2012 (CET)
Es gibt sie, aber warum auch immer, nur Selten. Bei Google helfen als Stichworte Trinität und Skulptur. Da hast Du sogar den Heiligen Geist dann mit dabei. --MatthiasBerlin 10:49, 26. Jan. 2012 (CET)
Tatsächlich !. Interessanter Hinweis! GEEZERnil nisi bene 10:59, 26. Jan. 2012 (CET)
Oh! Da hast Du aber gerade ein schlechtes Beispiel erwischt. Dein Bildchen zeigt die gnostische Trinität (Vorsicht, Häresie!) von Vater, Mutter, Kind (mit der Gottesmutter Maria in der Mitte). Besser ist dieses Beispiel. Andersrum könnte man sich aber auch die Frage stellen, warum Jesus Christus so häufig bildlich dargestellt wird. Ich vermute hier eine Reaktion auf die Irrlehre des Doketismus, die die Körperlichkeit Jesu mehr oder weniger leugnete. Da wurde es natürlich wichtig den Gläubigen ganz handfest zu zeigen: seht her! Jesus hatte einen Körper und ist als Mensch geboren, hat gelitten, wurde gekreuzigt, ist gestorben und wieder auferstanden. Gottvater darf man sich hinwiederum gerne als "Großen Geist im Himmel" vorstellen (den Heiligen Geist sowieso), ohne dass das theologisch sonderlich bedenklich wäre. Ugha-ugha 11:17, 26. Jan. 2012 (CET)
<dazwischenquetsch> Mir sieht diese Abbilung nicht nach "gnostischer Trinität" aus, sondern ganz orthodox nach Krönung Mariens, --Bremond 14:31, 26. Jan. 2012 (CET)
<auch quetsch>Aber das ist doch praktisch das selbe! Der Heilige Geist wurde ja von den Theologen extra in die christliche Trinität eingeführt, weil man da (anders als die Gnostiker) nichts weibliches mehr drin haben wollte. Dem einfachen Volk war die Verehrung des "ewig weiblichen" aber nicht auszutreiben, und so sah man sich genötigt das weibliche Prinzip durch die Hintertür wieder in den Kult einzuführen. Also verwandelte sich das junge, fromme Mädchen, das unter unklaren Umständen schwanger geworden war (die Magd des Herrn), nach und nach in die Mutter Gottes, den Meeresstern, die Himmelskönigin, eigentlich in eine Muttergottheit. Ugha-ugha 22:44, 26. Jan. 2012 (CET)
Noch weitere gefunden: Hier und hier (sogar WP!). Aber "mainstream" war es nicht ... GEEZERnil nisi bene 11:27, 26. Jan. 2012 (CET)
Gottvater mit dem Leichnam Christi, 15. Jh.

Das Wort Gnadenstuhl fehlt noch in der Diskussion (ist aber auch eine Darstellung der Trinität). --AndreasPraefcke 12:58, 26. Jan. 2012 (CET)

Also bei der Abbildung rechts muss man sich doch ernsthaft fragen: „Hat Gottvater noch alle Zacken in der Krone?“ - Anscheinend nicht. Aber zurück zum Thema, ich erinnere mich auch, irgendwo im spanischen oder italienischen Raum schon diverse Darstellungen von ihm in Kirchen gesehen zu haben. -- 208.48.242.106 13:17, 26. Jan. 2012 (CET)

>>reinschieb nach BK<< Rein dogmatisch betrachtet ist die Figur eh völlig falsch. Als Gott seinen Sohn NACH der Kreuzigung wieder traf (ist hier wohl der Fall, beachtet man die Wundmale an Händen und den Lanzenstich in der Seite) war Jesus alles andere als tot, so sagt zumindest die Bibel in Sachen Auferstehung. Gruß Thogru Sprich zu mir! 14:34, 26. Jan. 2012 (CET)

Man befrage das Lexikon der christlichen Ikonographie nach den (schon genannten) Stichworten Trinität bzw. Dreifaltigkeit, Gnadenstuhl, Marienkrönung, Schöpfung, Weltgericht, Pestsäule usw. - es gibt zahlreiche Darstellungen, teils monumental (Hochaltäre Breisach oder Gößweinstein (zu Gwst. gibt es aber auf Commons kein Bild von dem, was ich meine)!). - Interessant finde ich aus neuerer Zeit die Kreuzigung als Dreifaltigkeitsdarstellung in der Jesuitenkirche in Koblenz. Unser Bild ist leider recht dunkel, aber in der Vergrößerung erkennt man die Gestaltung des "Kreuzes über dem Altar" als Trinität. --Bremond 14:31, 26. Jan. 2012 (CET)
Danke! Das Bild wird schärfer. Es GIBT diese Darstellungen - und in erstaunlichen Varianten - aber vermutlich durch die massive Kruzifix-Darstellung werden sie seltener wahrgenommen !? Die Frisur (bei "Gymnastik") hat beinahe etwas menschliches, oder? ;-) GEEZERnil nisi bene 14:44, 26. Jan. 2012 (CET)
Der "selektiven Wahrnehmung" möchte ich zustimmen. In der Basilika Gößweinstein - mit dem Patrozinium Dreifaltigkeit - muß man nach dem Kreuz fast suchen! Aber mind. zwei Altäre haben als beherrschende Person Gottvater. - Nebenbei: Die Darstellung von Gottvater als altem Mann mit weißem Bart ist von Buch Daniel 7,9 (und der Übernahme dieser Stelle in der Offenbarung des Johannes) beeinflußt und symbolisch. --Bremond 19:19, 26. Jan. 2012 (CET)

Mark Twain hat die "Wichtigkeit" der diversen christlichen Figuren im römischen Katholizismus mal in eine Reihenfolge gebracht: http://books.google.de/books?id=xr1eIooJe6cC&pg=PA306 Ich halte aber seinen Platz 2 für die "deity" immer noch für viel zu hoch gegriffen... --FA2010 15:21, 26. Jan. 2012 (CET)

In den orthodoxen Kirchen wird Gottvater nie bildlich dargestellt. Die halten sich streng an das dritte Gebot. Falls jemand doch ein orthodoxes Gegenbeispiel kennt, wäre ich sehr überrascht. --El bes 20:26, 26. Jan. 2012 (CET)
Gott on Top--MatthiasBerlin 22:16, 26. Jan. 2012 (CET)P.S. aber Du hast Recht: bei den Orthodoxen ist ER noch seltener und kleiner.--MatthiasBerlin 22:20, 26. Jan. 2012 (CET)
Also hat Geezer doch Recht: Es gibt keine Bildnisse Gottes, die zur Anbetung benutzt werden, und das wegen des alten Testaments "Du sollst Dir kein Bildnis machen...". Diesen Mangel hat das Christentum durch zwei Kunstgriffe wieder ausgeglichen: die Trinität (wenn man zu Jesus betet ist das ja gleichzeitg Gott selbst) und die Heiligenverehrung (mit einer Heiligenstatue kann man nichts verkehrt machen und wenn der Heilige nicht hilft, kann man immernoch mit dem Chef selbst sprechen).--Optimum 23:32, 26. Jan. 2012 (CET)
Wir haben auf Commons eine Kategorie dafür, übrigens. --Neitram 00:37, 27. Jan. 2012 (CET)
Auch wieder interessant! Viele "von der Hüfte aufwärts"-Darstellungen. Eigene Kategorie ... man hätte nur richtig hinschauen müssen... GEEZERnil nisi bene 10:57, 27. Jan. 2012 (CET)
Orthodox Gottvater nie dargestellt?? Und das beim hohen Stellenwert der Trinität??? Nicht als Skulptur (damit haben es Orthodoxe nicht so), aber zu den Heiligen Bildern = Ikonen hat Wikipedia "etwas" Material (ps: Dreifaltigkeitsikone hat ein rotes Bapperl):
Noch eine Anmerkung zum verlinkten (Danke!) "not frivolous" Mark Twain-Text: Klar ist 3. für "Deity" viiiiel zu hoch. MT meint im Übrigen nicht den "römischen Katholizismus", sondern den "Katholizismus in Rom". Nur in Rom sieht man Petrus häufig - in z.B. Neapel kann man ihn suchen gehen. Twain irrt freilich auch bei "no Christ's Churches" - was sonst ist Il Gesù? Aber wie er schreibt (den Satz muß man sich merken): "it is my judgement - be it good or bad"! --Bremond 17:13, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Google kontaktieren

Entschuldigung für diese triviale Frage, aber ich möchte Google mit einer Frage bezüglich ihrer neuen Terms of Service kontaktieren und finde auf Google's "Contact us"-Seite keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, außer der Postadresse in Mountain View, USA. --Neitram 10:58, 26. Jan. 2012 (CET)

Such dir eine aus: [28] --Joyborg 11:08, 26. Jan. 2012 (CET)
Ich wollte meine Frage eigentlich gerne schriftlich stellen. Eine E-Mail-Adresse oder ein Webformular für Fragen haben die nicht? --Neitram 12:00, 26. Jan. 2012 (CET)
Addressen und schriftlich, das schließt sich natürlich aus. zwinker  Aber ist schon erstaunlich, eine Kontaktseite ohne Kontaktmöglichkeit, sei es elektronisch oder wenigsten postalisch in Deutschland... --Eike 12:33, 26. Jan. 2012 (CET)
Postalisch in Deutschland hast du die Wahl zwischen Hamburg und München. Und es gibt eine deutsche Fax-Nummer. Dass die keine Mailadresse veröffentlichen, hat schon seinen Grund. Die würden schlichtweg in Zehntausenden Mails täglich ersaufen. --тнояsтеn 12:44, 26. Jan. 2012 (CET)
Google-Impressum. --MannMaus 12:50, 26. Jan. 2012 (CET)
Thgoiter, in § 5 Telemediengesetz heißt es: "Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten: (...) Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post (...)"
Und natürlich tun sie das auch, wie man aus MannMaus' Link sieht. Ob sie in emails ersaufen oder wie sie diese Gefahr abwenden, ist ihre Sache - wir anderen müssen das ja auch. --Snevern (Mentorenprogramm) 12:54, 26. Jan. 2012 (CET)
Gut, da ist eine Mailadresse. Aber das Impressum ist in meinen Augen nicht "leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar", denn es ist nicht auf allen Seiten verlinkt, wie es sich gehören würde. --тнояsтеn 13:00, 26. Jan. 2012 (CET)
Joaah, könnte man so sehen. Aber die Rechtsprechung hält auch zwei Klicks noch für "unmittelbar erreichbar". --Snevern (Mentorenprogramm) 13:18, 26. Jan. 2012 (CET)
Sofern man die richtigen zwei Klicks macht... steigt man Datenschutz ein, kann man durchaus sinnvoll erscheinende Links anklicken und kein Impressum weit und breit ;) --тнояsтеn 13:21, 26. Jan. 2012 (CET)
Da wird was durcheinander gebracht. Menschen die auf Google etwas suchen sind nicht die Kunden Googles. Für die Nutzer der kostenpflichtigen Angebote ist der Kundendienst und Kontaktinformation einfach erreichbar, ab einem gewissen Umsatz gibts sogar telefonische Beratung. --81.200.198.20 13:22, 26. Jan. 2012 (CET)

In den Googleforen bekommt man schnell und kompetent Hilfe. --Marcela Miniauge2.gif 13:26, 26. Jan. 2012 (CET)

Auch der Kunde ruft das Webangebot erstmal über dessen Webadresse (zum Beispiel "google.de") auf - und von dort aus ist das Impressum einschließlich email-Adresse innerhalb von zwei Klicks erreichbar, wie von der Rechtsprechung gefordert. Es würde nicht ausreichen, wenn Google jedem zahlenden Kunden bei Vertragsschluss eine Kontaktadresse nennen würde - die unmittelbare Erreichbarkeit muss für jeden Besucher gegeben sein, und zwar grundsätzlich von jeder beliebigen Seite des Angebots aus. Ich sehe nicht, wo da was durcheinander gebracht worden sein könnte. --Snevern (Mentorenprogramm) 13:38, 26. Jan. 2012 (CET)
Kommst du von hier zu einer Seite mit Angabe einer Mailadresse in 2 Klicks? --тнояsтеn 13:48, 26. Jan. 2012 (CET)
Ja - aber erstens kein vollständiges Impressum, und zweitens nicht leicht erkennbar. Es liegt mir ohnehin fern, google in Schutz zu nehmen; ich bin ein vehementer Google-Gegner. Ich wollte nur der Behauptung widersprechen, die Angabe einer email-Adresse sei nicht erforderlich, weil das Unternehmen sonst zu viele emails bekäme, und der weiteren Behauptung, der Normalbesucher der Seite müsse nicht mit zwei Klicks das Impressum erreichen können, weil er ja schließlich nicht Kunde des Unternehmens sei. Beides ist unzutreffend. Unabhängig davon bin ich der Meinung, dass ein ausreichendes Impressum von der Startseite aus in der geforderten Zahl von Klicks erreichbar ist (und auch ausreichend leicht erkennbar). Ansonsten hege auch ich erhebliche Zweifel, ob google wirklich die geforderten Mindeststandards einhält. --Snevern (Mentorenprogramm) 14:11, 26. Jan. 2012 (CET)
Verrätst du mir trotzdem den Weg? ;) --тнояsтеn 14:43, 26. Jan. 2012 (CET)
Google macht normalen Besuchern den Kontakt absichtlich möglichst schwer. Ob Sie dabei deutsche Mindeststandarts einhalten ... Es kratzt die Eiche nun mal nicht wenn sich eine Sau an Ihr reibt. Und in diesem Fall ist Google ein ganzer Wald Eichen und die internetunkompetenten deutsche Bürokraten ... Nicht alles was die sich ausdenken und bestimmen muss auch Sinn machen. Meist eher umgekehrt. --81.200.198.20 14:21, 26. Jan. 2012 (CET)
@Thgoiter: Online Motor, Impressum. Alles andere als leicht erkennbar, und nicht ohne Weiteres durchschaubar, für was das jetzt gültig sein soll.
@81.200.198.20: Die deutschen Vorschriften gelten selbstverständlich auch für ausländische Unternehmen, die sich an deutsche Kunden wenden. Unterlassungen sind nicht nur bußgeldbewehrt, sondern bergen vor allem das Risiko eines wettbewerbsrechtlichen Verfahrens. Könnte ein Wettbewerber hier Nachteile darlegen, könnte das weit teurer werden als ein Bußgeld von 50.000 Euro - vom Imageschaden ganz zu schweigen. Ich halte nichts von solchen Spielchen und habe sie nie betrieben - aber andere leben davon. --Snevern (Mentorenprogramm) 15:05, 26. Jan. 2012 (CET)
Da ist aber keine Mailadresse. Und ich bin auf einer anderen Domain, also ist es stenggenommen nicht das Impressum von google.de --тнояsтеn 15:09, 26. Jan. 2012 (CET)
Da bin ich ganz deiner Meinung. --Snevern (Mentorenprogramm) 15:27, 26. Jan. 2012 (CET)
Antwort auf meine E-Mail-Anfrage: "Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie sich an die Google Inc. wenden. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Vielzahl von Anfragen E-Mails, die unter dieser E-Mail-Adresse support-de@google.com eingehen, nicht gelesen und zur Kenntnis genommen werden koennen." Mit Hinweis, das es auf einzelnen Hilfeseiten in der Google-Hilfe Kontaktformulare gäbe. Leider fand ich bis jetzt kein solches Kontaktformular, und wenn sich eines wo versteckt, dann ist es sicher nicht das Formular für Fragen zu den Google-TOS. --Neitram 00:21, 27. Jan. 2012 (CET)
Solche Nichtantworten bekommst du immer. Mein Googleadverds account wurde gesperrt. Nachfrage: Wieso, warum? Antwort: Besuchen sie die Hilfeseite. Entsperrwunschformular: Bitte legen Sie dar, wann und warum sie gegen unsere Vorgaben verstoßen haben und wie sie das nie wieder machen wollen... Das Unternehmen ist in Sachen Kommunikation eine Pest. --Eingangskontrolle 09:44, 27. Jan. 2012 (CET)
Jetzt fallen mir drei mögliche Reaktionen ein: 1. telefonieren, 2. du überlegst, was du mit den allgemeinen Benutzerbedingungen benutzen möchtest, und suchst das entsprechende Kontaktformular, 3. du bemängelst in irgend einem Kontaktformular, dass es das richtige nicht gibt. --MannMaus 14:31, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Hinweisbanner Abschaltung analoges Satelitensignal

Warum sieht man auf allen TV-Sendern den Hinweisbanner „Achtung!, wenn Sie diesen Hinweis (immer noch) sehen sollten Sie schnellstens handeln, da Sie sonst ab April keinen Fensehempfang mehr haben“ auch wenn man garkeinen Satelitenempfang bezieht, sondern Kabelfernsehen hat? (Geht nicht nur mir so, alle die ich kenne, die Kabelfernsehen haben, sehen das). Für das Kabelfernsehen ändert sich doch durch die Abschaltung des analogen Satelitensignals überhaupt nichts. Warum wird einem dann darüber suggeriert, man hätte dringenden Handlungsbedarf? Satelitenfernsehen und Kabelfernsehen sind doch eigentlich getrennte Übertragungswege. Eine Einblendung des Banners im Satelitensignal sollte daher doch auch problemlos so realisiert werden können, dass sie im Kabelsignal nicht auftaucht, zumal sie ja im digitalen Satelitensignal auch nicht auftaucht. Warum wird es dann trotzdem auch beim Kabelfernsehen eingeblendet? -- 208.48.242.106 11:50, 26. Jan. 2012 (CET)

Die Kabelanbieter haben keinen direkten Kanal zu den Sendeanstalten, sondern empfangen an zahlreichen Übergabepunkten selbst das Satellitensignal und speisen es dann in ihr Kabelnetz ein. Hier geschieht das wohl noch analog. Plaintext 12:05, 26. Jan. 2012 (CET)
Achso, also muss der Kabelanbieter noch umstellen. -- 208.48.242.106 12:16, 26. Jan. 2012 (CET)
Ob und wann die Kabelbetreiber das analoge Signal abschalten ist ihnen selber überlassen. Prinzipiell können sie noch bis in alle Ewigkeit aus den digitalen Satellitenprogrammen ein analoges Signal generieren und parallel einspeisen. Die würden aber wohl vielfach auch gerne den Platz für die analogen Sender anderweitig nutzen.--Trockennasenaffe 12:23, 26. Jan. 2012 (CET)
Ich hatte das so verstanden, dass das Laufband nur beim analogen Signal eingespeist wird. Das hieße dann ja, dass der Kabelbetreiber sein Signal derzeit noch aus dem analogen Satelitensignal produziert. --Eike 13:05, 26. Jan. 2012 (CET)
Ja, so wird es wohl sein. Danke für die Auskunft. -- 208.48.242.106 13:48, 26. Jan. 2012 (CET)
da hat wohl einfach n techniker vergessen, n gerät abzuschalten und mitzunehmen... sollte man dem kabelnetzbetreiber vllt sagen, weil das ja auch strom kostet... --Heimschützenzentrum (?) 14:24, 26. Jan. 2012 (CET)
hm? Wie darf ich das verstehen? Die Technik für die D->A Wandlung wird noch nicht installiert sein, und von daher hat die alte A->A Technik noch ihre berechtigung, bis die Umstellung erfolgt ist. Parallel wird da noch nichts laufen. -- 208.48.242.106 14:30, 26. Jan. 2012 (CET)
An den Fragesteller 208.48.242.106: Hast Du analogen Kabelempfang oder digitalen mithilfe einer zusätzlichen Settopbox? Gruß Thogru Sprich zu mir! 14:35, 26. Jan. 2012 (CET)
Analog -- 208.48.242.106 14:43, 26. Jan. 2012 (CET)
Naja, damit ist die Frage beantwortet. Der Kabelbetreiber empfängt sein Signal auch vom Sat und speist es dann ins Kabelnetz. Das ist dann wohl auch nur das analoge Satsignal, was da Verwendung findet. Gruß Thogru Sprich zu mir! 14:55, 26. Jan. 2012 (CET)
...und der Betreiber muss das bald ändern, weil da nichts mehr kommt. Und sollte es jetzt schon ändern, um seine Kunden nicht zu verwirren. --Eike 16:30, 26. Jan. 2012 (CET)
Wie kommt das eigentlich, dass Kabelfernsehen, obwohl meinem Verständnis nach älter als Satellitenfernsehen, nur das Satellitensignal abgreift (und wie lokal passiert das dann?) Ich meine mich auch noch zu erinnern, dass früher Kumpels rüberkamen, um bei uns (Kabel) mitzusehen, weil wegen Unwetter ihre Schüssel nichts mehr lieferte. naheliegend ist natürlich, dass Thai gloabal network nicht per Kabel hierher wandert, aber warum gibt es nicht einen zentralen Einspeisepunkt in D je Betreiber? --SchallundRauch 17:08, 26. Jan. 2012 (CET)
Kabelkopfstationen haben große Satellitenschüsseln mit Unwetterreserve. Mittlerweile verteilen viele Kabelanbieter ihr Programmpaket per Satellit oder Glasfaserleitung an die einzelnen Kabelkopfstationen. Zusätzlich gibt es die über direktstrahlende Satelliten verbreiteten Programme, die natürlich nicht über Glasfaser zugeführt werden müssen, da Satellitenempfangsanlagen wesentlich günstiger sind. --Rôtkæppchen68 17:21, 26. Jan. 2012 (CET)
Hm. Der Artikel Kabelfernsehen könnte eine Erweiterung des Schmunzel-Abschnitts 'Empfangstechnik' gebrauchen - eine "private Kurzumfrage" ergab gerade, dass die meisten davon ausgehen, dass es ein bundesweites Kabelfernsehnetz gäbe, analog Internet, nicht etwa zahlreiche Einzelnetze (wieviele etwa?), wobei die Tendenz dahin geht? "Durch die Umrüstung auf zentrale Verteilung mit Glasfaserkabel und Fernwartung wurden mittlerweile viele alte Standorte von Kopfstellen aufgegeben". Und ab wann wurden Satelliten verwendet? Werden noch "normale Antennen" verwendet? --92.202.22.70 23:14, 26. Jan. 2012 (CET)
Das ist wohl bei jedem Anbieter und jeder Kopfstation anders. In meinem Empfangsgebiet gab es eine Übergangsphase, während der die alte analog-analoge (analoge Zuführung, analoge Weiterverbreitung) und die neue digital-analoge (digitale Zuführung, digitale und analoge Weiterverbreitung) Technik parallel liefen. Das Empfangsgebiet wurde allmählich von 47–468 MHz analog auf 109–806 MHz analog/digital umgestellt. Viele Kabelfernsehnetze haben historisch als Großgemeinschaftsantennenanlagen mit rein terrestrischem Empfang angefangen. Als sich später das Satellitenfernsehen durchgesetzt hat, wurden auch Satellitenprogramme eingespeist. Ab wann Glasfaserleitungen eingesetzt werden, kann ich leider nicht sagen, aber ich vermute, dass das mit der Einführung von digitalem Bezahlfernsehen zusammenhängt. --Rôtkæppchen68 23:28, 26. Jan. 2012 (CET)

Gibt es Kabelnetzbetreiber, die frequenzmodulierten Hörfunk oder analoges Satellitenfernsehen als Zuführung für DVB-C verwenden? --84.61.139.62 12:51, 27. Jan. 2012 (CET)

Ist zwar nicht frequenzmoduliert, aber Unitymedia hatte hr-chronos von der Mittelwelle 594 kHz gespeist. -- Liliana 21:10, 27. Jan. 2012 (CET)

Warum hat de.wikipedia.org noch keinen Artikel zu Analoges Satellitenfernsehen? --84.61.139.62 19:45, 27. Jan. 2012 (CET)

WP:Sei mutig! -- Liliana 21:10, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Asbest-Baum?

Gibt es ein (Laub-)Holz, dessen Rinde dafür bekannt ist, besonders schlecht zu brennen? Wir verbrennen im Ofen gerade gut durchgetrocknete Äste, wissen aber nicht was für ein Holz es ist. Läuft der Ofen, brennen sie schon, aber Anfeuern geht einfach nicht. Die Rinde ist längs gefurcht, wie Kirsche, hat aber mehr Furchen und tiefere, ist relativ bröselig. --Klavieracc 15:15, 26. Jan. 2012 (CET)

Getrocknete Rinden haben gute Dämmeigenschaften und einen im Vergleich zu Holz erhöhten Brandwiderstand. Durch ihren Gehalt an Gerbsäuren sind sie relativ resistent gegenüber Mikroorganismen. aus dem Artikel Rinde Wenn du etwas genauer beschreiben könntest wie das Holz aussieht oder wo es herkommt, könnte deine Frage leichter beantwortet werden. Elvis untot 15:30, 26. Jan. 2012 (CET)
Oder ein Foto machen und ab damit zu den Experten: WP:RBIO/B´. --тнояsтеn 15:44, 26. Jan. 2012 (CET)
Das hört sich ganz nach Espe an (da stehts sogar: Pappeln#Nutzung). Aber das kann nur, wenn überhaupt durch ein Bild bestätigt werden). --Hareinhardt 19:45, 26. Jan. 2012 (CET)
Finde es klingt nach Maulbeere, mit der habe ich das gleiche Problem auch immer. --MatthiasBerlin 22:10, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Privat Gebühren erheben?

Wenn jemand ein gebührenpflichtiges Mahnverfahren gegen eine Privatperson anderen einleitet - beispielsweise mit der Begründung "Zahlungsverzug" - und sich dann herausstellt, dass dies auf einem Fehler des Mahnenden basierte und die Gebühren unrechtmäßig verlangt wurden, darf dann der fälschlich Gemahnte seinerseits Gebühren verlangen? Schliesslich hatte er den Aufwand, dem Mahner dessen Fehler nachzuweisen. Und falls ja - gibt es für die Höhe solcher Gebühren Richtlinien? Chiron McAnndra 15:36, 26. Jan. 2012 (CET)

Rein rechtlich gesehen, darf und kann eine Privatperson keine Gebühr verlangen, weil es sich um eine öffentlich-rechtliche Abgabe handelt. In Deiner Sache kann der Geschädigte natürlich um Ersatz der ihm entstandenen Kosten bitten, ist aber im Falle der Nichtzahlung genauso auf eine gerichtliche Lösung angewiesen, wie es der vermeitliche Gläubiger gewesen wäre - so denn zu Recht eine Forderung bestanden hätte - und sei es ein einfaches Mahnverfahren. Gruß Thogru Sprich zu mir! 15:56, 26. Jan. 2012 (CET)
(nach BK) Erstmal musst du zwischen außergerichtlicher Mahnung oder Abmahnung und gerichtlichem Mahnverfahren (= Mahnbescheidsverfahren) unterscheiden. Letzteres ist ein gerichtliches Verfahren, in dem für etwa beteiligte Anwälte sowie für das Gericht Kosten anfallen. Ist so ein Verfahren zu Unrecht eingeleitet worden, muss der Unterliegende grundsätzlich die Verfahrenskosten und die dem Gegner entstandenen, notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung ersetzen. Das ist bei allen Zivilklageverfahren der Regelfall, und das Mahnbescheidsverfahren ist nur eine besondere Art und Weise, dieses Klageverfahren einzuleiten.
Ist es dagegen ein außergerichtliches "Verfahren", also eine Mahnung oder Abmahnung, kommt's drauf an: Grundsätzlich kann sich der Mahnende schadensersatzpflichtig machen; die Frage ist aber, worin der adäquat zuzurechnende Schaden besteht. Wenn mich ein Vertragspartner anmahnt und dafür zehn Euro Mahngebühren geltend macht, ich aber weiß, dass ich längst bezahlt habe, brauche ich die Mahnung nicht beachten - und insbesondere natürlich nicht die Mahngebühren zahlen. Ich kann jetzt nett sein und den anderen auf seinen Fehler aufmerksam machen, oder ich lasse ihn ins Messer laufen: Er verklagt mich, ich beweise vor Gericht, dass ich schon gezahlt habe, und er bleibt auf allen Kosten sitzen und muss mir meine erstatten.
Vielleicht kannst du etwas genauer beschreiben, von welchem Fall du sprichst, dann kann man auch genauer antworten. --Snevern (Mentorenprogramm) 16:02, 26. Jan. 2012 (CET)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

[Bearbeiten] Vitaminpreparate

Ich suche nach einem Multivitamin/mineralstoff Preparat als Nahrungsergänzungsmittel. (Nein ich will nicht wissen ob das sinnvoll ist und die Empfehlung - iss einen Apfel - habe ich schon von meiner Mutter gehört) Das Problem dabei. Es ist vollkommen unmöglich danach zu googlen. Man bekommt eine Flut von Angeboten und viele davon von fragwürdigen Firmen. Und jetzt die Frage. Gibt es eine unabhängige Untersuchung zu diesem Thema die solche Nahrungsergänzungsmittel bewertet? --85.180.187.193 20:13, 26. Jan. 2012 (CET)

Service: Test von Stiftung Warentest [29], Test von Ökotest: [30]
Hör auf Mama. --Snevern (Mentorenprogramm) 20:24, 26. Jan. 2012 (CET)
Lass die Finger davon! Vitamine sind schädlich, wenn sie ohne Apfel sind. Zumindest sind solche Präperate nicht zu empfehlen: siehe hier--Vögler2012 20:53, 26. Jan. 2012 (CET)
Jaaaa, und in drei Monaten liest man wieder das Gegenteil. Und dann auch auf SPON. Aussagen zu solchen Themen ändern sich ein oder mehrfach im Jahr. Kommt drauf an ob es gerade nix besseres zu berichten gibt oder nicht. Zu solchen Themen bleibt einen nichts anderes als sich eine Meinung zu bilden und Nachrichtenunabhängig dabei zu bleiben. Versuch dich mal z.B. schlau zu machen ob Olivenöl gesund ist. Da kannst du auch alle paar Monate vollkommen gegensätzliche Berichte lesen. --85.180.187.193 21:12, 26. Jan. 2012 (CET)
Heisst zwar Malus, ist aber Bonus: Kostengünstig, nachhaltig (Abfall kompostierbar), trainiert die Zähne, liefert Ballaststoffe, stimuliert Augen, Ohren, Nase, Zunge, taktile Systeme, kann als soziale Nettigkeit angeboten werden, kann man mit Kindern drüber reden, hat hohen Symbolwert (Sonne, Reife, Knackigkeit, ...); und das Letzte Argument: Die Nationalsozialisten haben nachweislich mit Vitaminpräparaten experimentiert, aber es gibt kein einziges Foto von Hitler, wie er einen Apfel isst... Das muss einem doch zu denken geben. GG
Mach' dir nichts vor: Zu Nahrungsergänzungsmitteln hörst du von neutraler Seite seit Jahrzehnten nichts anderes. Aber du willst es, also kriegst du es. In den Tests findest du heraus, welche du auf jeden Fall meiden solltest. --Snevern (Mentorenprogramm) 21:20, 26. Jan. 2012 (CET)
Sich eine eigene Meinung zu bilden, ist definitiv eine gute Idee. Aber hier hilft auch Nachdenken. Obst oder was auch immer besteht aus hunderten von Inhaltsstoffen, von denen wohl kaum vollständig erforscht sein dürfte, wie sie im Einzelnen und in Kombination wirken. Wenn man davon genau einen Stoff zu sich nimmt, warum sollte das besser sein, als das ursprüngliche Obst? Der Mensch benötigt bestimmte Vitamine, das ist erwiesen. Es ist aber ganz logisch, dass ein Vielfaches der benötigten Menge irgendwann wieder schädlich sein muss. --Optimum 22:28, 26. Jan. 2012 (CET)
Auch bekannt als Dosis sola venenum facit. -- 88.67.144.22 22:33, 26. Jan. 2012 (CET)

Du kannst irgendwas davon nehmen, sofern sich die Dosis im Rahmen bleibt wird es dir nicht übermäßig schaden.--Antemister 22:38, 26. Jan. 2012 (CET)

Der Mensch hat sich Laufe der Evolution an fehlende Nahrungsergänzungsmittel angepasst. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 22:52, 26. Jan. 2012 (CET)
Siehe auch Wikipedia:Auskunft/Archiv/2012/Woche 03#Ascorbinsäure versus Magnesiumaufnahme und -haushalt, besonders der vorletzte Satz. --Rôtkæppchen68 22:57, 26. Jan. 2012 (CET)
Wenn Du gerne etwas für Deine Gesundheit tun möchtest, wie wäre es mit Sodbrennen ? --Optimum 23:04, 26. Jan. 2012 (CET)
Das sollte eine Bestätigung von "...und in drei Monaten liest man wieder das Gegenteil" sein. --Optimum 23:38, 26. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] απολογος (erl.)

Wie umschreibt man (lateinisch) das griechische Wort απολογος ? Google u. GoogleBooks helfen nicht weiter. Wie geht man - ohne Griechisch zu können - in solchen Fällen systematisch vor? GEEZERnil nisi bene 20:39, 26. Jan. 2012 (CET)

Apologos... LG;--Nephiliskos 20:42, 26. Jan. 2012 (CET)
Siehe auch: Wikipedia:Namenskonventionen/Neugriechisch. Gruß, --Oltau  20:45, 26. Jan. 2012 (CET)
Bzw. Wikipedia:Namenskonventionen/Altgriechisch. :-) Als Übersicht hift auch der Artikel Griechisches Alphabet. --L47 21:37, 26. Jan. 2012 (CET)
Danke! Wird gleich eingebaut ;-) GEEZERnil nisi bene 22:46, 26. Jan. 2012 (CET)
Der Google Translator kann Umschrift (k.a. nach welchen Regeln und wie zuverlässig): [31]. Aktivieren und Deaktivieren der Umschrift über den "Ä"-Button. --тнояsтеn 10:18, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Ist das eine Fälschung?

Cent.png

Das hat Oma heute als Wechselgeld bekommen (das linke 1 Cent Stück).
Ich kannte bisher nur kupferfarbene 1 Cent Stücke (wie das rechte 1 Cent Stück). --Agatha Bauer 20:55, 26. Jan. 2012 (CET)

Na ja, wen man eine 1 Cent in in ein endsprechendes chemisches Bad legt, kann man dadurch durchaus eine Farbveränderung erreichen. Oder es hat jemand die Münze mit Silberputzmitel geputzt, da liegt eine Farbverändeung einer kupfer-beschichteten Münze durchaus drin. Denn ein ganz dünne Silberschicht auf Kupfer macht, das Kupfer heller. Es muss nicht zwingend eine Fälschung sein. --Bobo11 21:18, 26. Jan. 2012 (CET)
Außerdem fälscht wohl niemand 1-Cent-Stücke. --109.193.165.180 21:22, 26. Jan. 2012 (CET)
Schau mal, ob dir das hier weiterhilft: http://www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_falschgeld_muenzleitfaden.php --Snevern (Mentorenprogramm) 21:30, 26. Jan. 2012 (CET)
Mein missratener (aber über alles geliebter) Sohn hat vor langer Zeit mal eine größere Menge Münzen in Salzlauge eingelegt. Ich erkenne den Effekt wieder; hat, glaube ich, (Achtung, Geisteswissenschaftler spricht!) mit der Redoxreihe zu tun. Grüße Dumbox 21:41, 26. Jan. 2012 (CET)
Hier müsste das Kupfer des 1-Cent-Stücks mit einer Lösung eines edleren Metalls in Kontakt gekommen sein, das sich dann elektrochemisch abgeschieden hat. Oder jemand hat galvanisch nachgeholfen. Beim umgekehrten Fall, der Entzinkung, korrodiert der Zinkanteil des Messing weg und der rote Kupferanteil bleibt übrig. --Rôtkæppchen68 21:54, 26. Jan. 2012 (CET)
Ich argwöhne, dass hier eine gerissene Geldfälscherbande am Werk war. Beim 50-Euro-Schein sind natürlich alle hellwach und passen auf, aber wer prüft schon ein Ein-Cent-Stück auf Echtheit, wenn er es als Wechselgeld zurückbekommt? Gut, der Aufwand ist etwas höher - für 50 Euro müsste man 5000 Ein-Cent-Stücke unter die Leute bringen - aber das Risiko ist praktisch gleich null. Einziger Schwachpunkt ist das höhere Gewicht: die 5000 Ein-Cent-Stücke wiegen zusammen 11,5 kg. Wenn also beim nächsten Einkauf ein Typ mit auffällig schwerem Gang in der Schlange steht, schnell die Kasse wechseln! scnr --Optimum 22:45, 26. Jan. 2012 (CET)
Die einzige Erklärung die mir einfällt wäre, dass jemand das 1-Cent-Stück versehentlich in der Waschmaschine mitgewaschen hat, vielleicht auch was schärferes in einer Wäscherei. Fragt sich, ob dadurch eine Farbveränderung möglich sein kann? --El bes 00:33, 27. Jan. 2012 (CET)
Ja wachen liegt durchaus als Erklärung drin.
Zum Fälschen ich glaube kaum das sich das bei 1 Cent lohnt da wird das Material schon fast teuerer sein als der Tauschwert, von der Arbeit sprechen wir besser gar nicht. Ich kenne zwar den exakten Herstellungspreis der Centmünze nicht, aber Z.B. betrug am Schluss die Herstellungskosten des Einrappenstück 0.11 SFR also das 11 fache des Nennwertes. Und für Fälscher ist die Herstellung in der Regel nicht günstiger, sondern teurer. Und die Fälscher machen nur mit der Diverenz Nennwert-Herstellungskosten Gewinn. Das wird bei einer 1 Centmünze kaum ein sinnvolles Resultat geben. Bei einer Note wo de Herstellungspreis unter einem Euro liegt sieht die Sache natürlich anderes aus.--Bobo11 07:52, 27. Jan. 2012 (CET)
Ich habe als Hobby-Modellbauer eine kleine Galvanisieranlage (gibt es bei Conrad) und kann auch vergolden. Meine Kinder samt Freunde kommen öfters mit Kupfermünzen, die sie vergolden. Die sehen nach einiger Zeit aus, wie die auf dem Bild. Sollten da welche in die Öffentlichkeit gelangt sein? Ja ich weiss ist nicht erlaubt. --Einweiker 08:09, 27. Jan. 2012 (CET)
GoogleSuche => cent stück vergolden <= Das wird sogar in der Schule gemacht! @ Dumbox Redoxreihe Chapeau! Banker hingegen reden von der Rolexreihe... GEEZERnil nisi bene 08:54, 27. Jan. 2012 (CET)
Ja, nun fällt mir das auch wieder ein: Die machen das in der Chemiestunde, allerdings wird hier nicht galvanisch vergoldet, sondern in einer alkalischen Zinklösung Zink auf dem Kupfer der Münze ausgeschieden und durch Erhitzung zu Messing legiert. Scheint mir in diesem Fall oben auch so zu sein, weil "meine" Vergoldeten heller sind und auch blank(er) bleiben.--Einweiker 09:31, 27. Jan. 2012 (CET)
Die genaue Anleitung dazu gibts auch vielfach im Internet, z.B. hier - --Joyborg 12:40, 27. Jan. 2012 (CET)
Wenn wir jetzt schon fachübergreifend denken: Kann das in der Zwischenzeit auch Photoshop oder ein anderes Bildberarbeitungsprogramm?--Einweiker 09:39, 27. Jan. 2012 (CET)
Warum sollte das nicht erlaubt sein? --Eike 10:00, 27. Jan. 2012 (CET)
Das Foto hab ich selbst gestern Abend gemacht. Kein Photoshop!!! --Agatha Bauer 10:15, 27. Jan. 2012 (CET)

Vor allem bekommt man diese „vergoldeten“ 1-Cent-Stücke doch auch von allen Seiten zu Neujahr geschenkt. Ich finde es nicht sehr verwunderlich, dass die in Umlauf kommen, und könnte auch nicht ausschließen, dass ich daran auch schon beteiligt war :). Grüße, —Pill (Kontakt) 10:29, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Entwicklung des SpaceShipTwos

Warum gibt es seit Sommer 2011 plötzlich so wenige Testflüge des SS2 oder des Trägerflugzeugs? Ich glaube, die wollen was vertuschen! Was meint ihr?

--80.108.185.49 22:28, 26. Jan. 2012 (CET)

Gleiche Antwort wie auf der Diskussionsseite des Artikels: Siehe Kasten oben auf der Seite. Das ist nicht die richtige Seite und - abgesehen vom Cafe - nichtmal das richtige Projekt für Meinungsumfragen zu selbst erdachten "da ist was faul"-Theorien. --Wiebelfrotzer 00:00, 27. Jan. 2012 (CET)
Also eine Frage wird wohl gestellt werden dürfen! Den Leuten den Mund zu verbieten ist keine Art. Wenn keiner antwortet, hat sich die Sache sowieso erledigt. --Agatha Bauer 07:43, 27. Jan. 2012 (CET)
Nein Agatha, so eine Frage darf eben hier nicht gestellt werden, da es sich um keine Wissensfrage handelt. Da war die Ansage von Wiebelfrotzer durchaus korrekt und auch noch nett formuliert, wenn ich das bemerken darf. --Hosse Talk 09:46, 27. Jan. 2012 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Die Weltverschwörung darf nicht enttarnt werden. --Eike 10:08, 27. Jan. 2012 (CET)
Das ist im Flugzeugbau so normal. Der technische Nachweis ist erbracht. Die Erprobung scheint abgeschlossen zu sein und nun ist man in der Papierphase der Zulassung. Das ist die Zeit der Bürokraten. Bisher flog das Ding unter "Experimental", nunmehr muß ja auch der allgemeine Luftraum genutzt werden können. Das kostet Gutachten und Zeit. Wenn alles richtig gemacht wurde, gibt es auch kaum Nacherprobungen. Nach meiner Auffassung handelt es sich hier eindeutig um die Frage eines Laien, der etwas wissen will, also um eine Wissensfrage. --Einweiker 11:03, 27. Jan. 2012 (CET)
"Ich glaube, die wollen was vertuschen!" und "Was meint ihr?" sind schon jedes für sich hinreichende Zeichen für eine Nicht-Wissens-Frage. --Eike 11:32, 27. Jan. 2012 (CET)
Abgesehen vom Papierkram hat man auch eine ganze Menge Daten, die ausgewertet werden wollen. Beim Eurocopter X3 hat z.B. auch seit Mai kein Flug mehr stattgefunden, jetzt soll's im Februar weitergehen – völlig normal das Ganze. --El Grafo (COM) 12:03, 27. Jan. 2012 (CET)
Eigentlich wollte ich mit meiner Frage meinen: Wann wird denn nun wirklich das SpaceShipTwo endlich den ersten raketengetriebenen Flug durchführen? Immerhin heißt es ja, dass die Testflüge im September wieder aufgenommen worden seien, aber es gab nur einen Testflug und seit dem ist das SS2 wieder im Stillstand. Grüße, 80.108.185.49 12:52, 27. Jan. 2012 (CET)
Wie Du sicher gelesen hast, gab es bei dem Versuch im September einen plötzlichen Strömungsabriss. Das wird man auch erst untersuchen müssen. Sowas ist aber in der Regel kein Killfaktor für das Projekt. 4 Monate Unterbrechung möchte ich in solchen Zukunftsprogrammen ohne technischen und erprobten Vorbild noch als üblich ansehen, ohne da einen Abbruch oder unüberwindbare Schwierigkeiten zu wittern. Zugegeben, der Zeitplan für die ersten Kundenflüge Ende 2012 ist ehrgeizig und bietet Raum für Spekulationen. --Einweiker 14:15, 27. Jan. 2012 (CET)
Interessant. mfg, 80.108.185.49 15:52, 27. Jan. 2012 (CET)
Zum Glück arbeiten ja noch andere Teams an dem Thema: http://www.copenhagensuborbitals.com/ . --Optimum 17:45, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 27. Januar 2012

[Bearbeiten] Computer-Arbeitsflächen-Ergonomie

Hallo!

Mich interessieren Hintergründe und Theorien zur Gestaltung von Computer-Desktops. Groß geworden bin und die meisten PC-Erfahrungen gemacht habe ich (abgesehen von einigen auf dem Macintosh [vermutlich ein Macintosh Classic] meines Vaters getippten schulischen Hausaufgaben) mit Windows-Systemen, die meiste Zeit verwendet ein Win98 und ein Win-XP-System. Auch als ich mal Ubuntu ausprobiert hatte fand ich mich dort mit dem Gnome-Desktop unter Ubuntu 9.04 gut zurecht. Mit den neues OS der letzten Jahre, Windows Vista (das hat meine Frau auf ihrem Laptop) / Win7, oder einem 2007 bei jemand anderem ausprobierten Macbook oder aktuell "Unity" bei Ubuntu 11.10 gibt es aber Entwicklungen die mir gar nicht behagen. Wo sind Taskleiste und so etwas wie ein "Start"-Menü, warum wird man von seinem PC erstmal überall ausgesperrt (ja, ich weiß, Adminkonten = Virenschleudern...), welchen Nutzen haben Spielereien wie Apps-Leisten? Gibt es wissenschaftliche Studien, die den Zweck hinter dem Wandel einer 2 Jahrzehnte lang benutzen Gestaltungsweise belegen? Grüße, Grand-Duc 00:42, 27. Jan. 2012 (CET)

Wenn alles beim alten bleibt, kauft nie wieder jemand was Neues. Und wir brauchen ja WACHSTUM. Alles muß WACHSEN. Also muß ein Produkt immer möglichst deutlich verändert werden, um ein "will haben" oder ein "brauche ich" zu erzeugen. Allerdings nur soweit, dass das neue Produkt nicht völlig anders ist als das alte, das würde eher abschrecken. Je mehr unnötige Spielereien man zusätzlich einbaut, umso interessanter wird es, auch wenn die wenigsten diese Spielereien nutzen. Wenn man bedenkt, dass der Mensch eine nicht sehr weit entwickelte Spezies ist, dann ist die Sache eigentlich klar. --91.56.175.105 01:22, 27. Jan. 2012 (CET)
Vor 2 Jahrzehnten, also so um 1992 hatten noch viele den Commodore 64 und oder einen IBM PC AT mit MS-DOS zu Hause (nix GUI). In manchen Haushalten standen auch Amiga 500 und manche hatten den Schneider PC. Ein 386er oder 486er war zu der Zeit schon ganz ordentlich, so einen hatte auch von den meisten der Papa in der Firma, der war aber auch mit DOS und ohne graphischer Benutzeroberfläche im Betriebssystem. Das erste GUI am PC hat der Normalbürger erstmals mit Windows 95 gesehen. Das war wirklich von der Benutzeroberfläche ein Quantensprung. Natürlich haben alle gesagt, dass das nur von MacIntosh und Amiga abgekupfert ist, aber doch. Beim Amiga hat es zwar ein GUI gegeben, aber die meisten Leute hatten keine Festplatte und was bringt so ein GUI, wenn man auf keine Programm-Icons clicken kann, weil dann Diskettenwechsel angesagt ist. Für die meisten hat es also mit dem Windows 95 angefangen. Und nüchtern betrachtet muss man sagen, dass bezüglich Desktop-Ergonomie damals schon fast alles vorhanden war. Danach ist eigentlich nicht viel neues gekommen. --El bes 02:01, 27. Jan. 2012 (CET) P.S.: Zur Demonstration, damit man den integrierten Mediaplayer ausprobieren kann (Internet hatte praktisch noch niemand), war auf jeder Windows 95-Installations-CD folgender Clip drauf: Weezer - Buddy Holly. Geh leck, haben wir uns den oft angeschaut.
Unfortunately, this video is not available in Germany because it may contain music for which GEMA has not granted the respective music rights. Und neuerdings noch ein neckisches:
Sorry about that. Habt ihrs gut in Ö --92.202.22.70 02:13, 27. Jan. 2012 (CET)
Die nerven echt. Funktioniert der auch nicht? Oder der, oder der? Lustig finde ich auch folgendes Posting: "Microsoft, spearheading the surge in music video piracy on the windows 95 CD! lol" --El bes 02:34, 27. Jan. 2012 (CET)
Wenn es ergonomische Richtlinien für Computer Arbeitsplätze (Sitzpositionen, Griffbereiche etc gibt, gibt bei den Bildschirminhalten, einschliesslich die der Betriebssysteme offensichtlich keine Regeln. Hier macht jeder (Künstler) was, das er für ansehnlich hält und aus seiner Sicht schön aussieht. Ein Fachgebiet Ergonomie für Bildschirminhalte scheint es innerhalb der Informatik aber auch nicht zu geben, ist vermutlich auch nicht durch zusetzen.--Einweiker 08:32, 27. Jan. 2012 (CET)
Mein erstes Windows war 3.1. Das habe ich von 1992 bis 2000 auf dem 386er genutz. Auch da war schon alles da was man braucht. Im gegensatz zu den Moderneren Systemen ließ sich wirklich Alles in diesem System auch ohne Maus, also nur über Tastatur erreichen. Das geht jetzt nicht mehr. Fehlende Menüleisten finde ich extremst verwirrend, da nun zwar die 5 wichtigsten Icons die der DAU kennt über einen Klick erreichbar sind, alle Funktionen die der Experte nutzen will jedoch nur über längere Umwege erreichbar sind. Bestes Beispiel: MS-Office 2007/2010. Ergonomie liegt im Auge des Betrachters. Ich glaube, es hat sich einfach die Zielgruppe verschoben. Waren Anfangs der 90er noch „Experten“ die Zielgruppe von Computersystemen und Software sind es jetz wohl eher die DAU. Deswegen ist alles was der DAU braucht über ein knallebuntes riesiges Bildchen mit einen Klick erreichbar, alles was ihm zu weit geht und nur für die Ambitionierten Nutzer gedacht ist, wird in endlos verschachtelten Menüs vorm DAU versteckt. -- 208.48.242.106 10:12, 27. Jan. 2012 (CET)Ergänz:Wenn, dann wäre es ein Teilgebiet der Arbeitswissenschaft, nicht der Informatik. Du könntest in einem Institut für Arbeitswissenschaften fragen, z.B. hier, Fachbereich Ergonomische Produktgestaltung
Und vor Windows 3.1 gabs den Norton Commander, sowas wie ein "halbgrahpisches" GUI. War zwar nur eine Dateienverwaltung, aber immerhin. Ein Buch zur Theorie und Verbesserung von Benutzeroberflächen währe vielleicht das: [32] (habs nicht gelesen, nur im Inhaltsverzeichnis geschaut) --Hareinhardt 10:34, 27. Jan. 2012 (CET)
@ElBes: "Das erste GUI am PC hat der Normalbürger erstmals mit Windows 95 gesehen." - Naja, ich (Normalbürger) kannte das schon 10 Jahre vor Windows95, d.h. ~1985, von meinem Atari ST (mit Festplatte). Und das war wirklich kein besonders exotischer Rechner. Also die Leute, die behaupten, Microsoft habe die Desktop-Idee gnadenlos geklaut, haben einfach recht. --Joyborg 11:01, 27. Jan. 2012 (CET)
+1, der ST war klasse. Und ich erinnere mich noch gut an Windows 3.0 und vor allem 3.11, das andere config.sys-Einstellungen brauchte, als die meisten anderen Programme (zB Leisure Suit Larry oder The Secret of Monkey Island). Als ich endlich die optimale(n) Einstellung(en) gefunden hatte und das System nicht mehr abstürzte war ich so froh, dass ich Win 95-98 gar nicht erst installiert habe, sondern irgendwann den Quantensprung zu XP vollzog. -- Ian Dury Hit me  11:42, 27. Jan. 2012 (CET)
Den Quantensprung 3.1 --> XP hab ich auch vollzogen. Somit arbeite ich erst mit dem 2. Betriebssystem (abgesehen von diversen Servicepacks und Home bzw. Premium) jetzt, und das in 20 Jahren PC-Nutzung -- 208.48.242.106 13:08, 27. Jan. 2012 (CET)

Vielleicht wirst du hierraus schlau: Ergonomiecampus - Software oder Handbuch Software-Ergonomie -- 208.48.242.106 11:39, 27. Jan. 2012 (CET)

Meine Theorie: Softwarehersteller haben alle irgendwann mal eine schlechte Erfahrung gemacht: Sie haben die Geschwindigkeit erhöht, den Speicherverbrauch reduziert und alle Funktionen überarbeitet, aber nichts wesentliches an der Benutzeroberfläche geändert. Den Kunden ist dann nach kurzer Eingewöhnungsphase die bessere Performance gar nicht mehr aufgefallen und von da an wurde genörgelt ("Soo viel hab ich für´s Update bezahlt, dabei sieht alles genauso aus, wie vorher"). Bei Windows war das wohl die Änderung von 95 zu 98. Die Folge: von da an wurden als Allererstes alle Icons deutlich geändert, an andere Plätze verschoben und in unterschiedlichen Gruppen zusammengefasst. Erst danach hat man sich (vielleicht) mit der eigentlichen Software beschäftigt. Und hey, das können Studenten für Grafikdesign machen, während die verschiedenen Verflechtungen des eigentlichen Programms nur noch von hochbezahlten Softwareprogrammierern überblickt wird. --Optimum 12:53, 27. Jan. 2012 (CET)
Von 95 zu 98 hätte man wenigstens mal die endlosen Bugs beseitigen können, das wäre schon verbesserung genug gewesen. -- 208.48.242.106

Ein wichtiger Faktor für die Änderungen der GUI ist vorallem das stark veränderte Anwenderspektrum, also die Vierschiebung der Zielgruppe, bzw. der Einsatzbestimmung. Vom wissenschaftlichen Arbeitsgerät hin zum Multimediaspielzeug. Wer von euch hat schon das GUI von Windoof 8 gesehen und kann sich vorstellen, dass man damit noch richtig Arbeiten (also wirklich Arbeiten im Sinne von Arbeit) kann? Ich als Ingenieur kann es nicht. Aber für Multimedia-PCs oder Wohnzimmer-PCs ist es sicher genau das richtige. -- 208.48.242.106 13:33, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Eurasier

Wenn ein Spaziergänger alleine oder mit einem Hund uns entgegen kommt, läuft unser Eurasier, obwohl ich sie mehrmals rufe, ohne sich umzudrehen auf die entgegenkommenden los. was kann ich tun, das sie auch in so einer Situation auf mich hört?? --91.2.49.163 08:32, 27. Jan. 2012 (CET)

"Fuß" trainieren. GEEZERnil nisi bene 08:47, 27. Jan. 2012 (CET)
früher gab es solche leinen, die n „stoppknopf“ hatten... ne kurbel zur rückholung fehlte jedoch... hunde, die auf kommandos hören, sind schwierig... gibt angeblich auch welche die „schussecht“ sind... ich erschreck mich öfters... *kicher* --Heimschützenzentrum (?) 09:48, 27. Jan. 2012 (CET)
Frage: Wie reagierst Du dem Hund gegenüber, wenn Dein Hund nicht auf Dich hört? Ergreifst Du irgendwelche Disziplinarmaßnahmen? Lässt Du ihn irgendwie spüren, dass er etwas falsch gemacht hat? --TETRIS L 12:51, 27. Jan. 2012 (CET)
Das ist dein Defizit, nicht das des Hundes. Geh in die Hundeschule und lerne, wie Mann/Frau mit Hund umgeht, denn offensichtlich hat der Hund dich schon ganz gut im Griff (ganz ohne Schule). Yotwen 15:47, 27. Jan. 2012 (CET)
+1. Auch mit einem Eurasier lohnt sich die Hundeschule. Dort lernst du, wie dein Hund funktioniert und wie du mit ihm kommunizieren kannst. Dann hast du auch eine realistische Chance, dass er im Zweifelsfalle lieber zu dir gerannt kommt als zu einem fremden Hund. Fahr nicht Auto auf der Straße, wenn du keinen Führerschein hast. --Snevern (Mentorenprogramm) 22:14, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] plilllen-frage

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Hallo ich habe eine Pflegebedürftige Tante die Dement ist habe mal zwei Tage ihr die Metoprolol nicht gegeben macht das sehr viel aus? Weil sie gestern dann gesagt hat ihr ginge es nicht gut ihr ist Schwintlich --87.175.157.120 08:33, 27. Jan. 2012 (CET)

Metoprolol... geh zum arzt... --Heimschützenzentrum (?) 08:44, 27. Jan. 2012 (CET)
Schon mal über die strafrechtlichen Aspekte nachgedacht? --Eingangskontrolle 09:31, 27. Jan. 2012 (CET)
ich meinte ja nich „geh zum arzt“, weil er/sie selbst krank ist, sondern weil man das lieber dem arzt unter 4 augen beichten sollte... „pille vergessen“ ist n altbekanntes problem in der medizin mit super lösungen... --Heimschützenzentrum (?) 09:44, 27. Jan. 2012 (CET)
Du musst mit der Tante mal zum Arzt bzw. den Arzt zur Tante kommen lassen. Vielleicht muss er die Tante auf einen anderen Betablocker einstellen oder das Metoprolol einfach reduzieren, weil der Tantenblutdruck vielleicht zu niedrig ist und der Schwindel daher kommt. Eine andere Lösung für dieses Problem gibt es nicht. Einfach ersatzlos weglassen ist ungünstig. --Tröte 09:52, 27. Jan. 2012 (CET)
Die Frage wurde anscheinend missverstanden. Die IP hat Ihrer Tante zwei Tage keine Betablocker gegeben. Jetzt geht es der Tante nicht gut. Die Frage war nicht ob man die Betablocker weglassen kann weil es der Tante nicht gut geht. Also ruf einfach Ihren Hausarzt an, schildere den Vorfall und der sagt was zu tun ist. --81.200.198.20 10:45, 27. Jan. 2012 (CET)
Metoprolol ist ein Betablocker. Betablocker dürfen nicht unkontolliert weggelassen werden (steht auch im Beipackzettel), sondern müssen ausgeschlichen werden. Läßt man einen Betablocker weg, so kommt es zu einem Blutdruckanstieg und insbesondere zu einer Steigerung der Herzfrequenz (Tachykardie). Beides kann nicht nur Schwindel verursachen, sondern je nach Ausgangslage lebensgefährlich werden. Vorrangig also Puls messen (kann jeder) und besser auch den Blutdruck (falls Blutdruckgerät vorhanden). Danach den Hausarzt informieren. --79.248.146.236 11:26, 27. Jan. 2012 (CET)
Irgendwie hat das ein bisschen was von Erbschleicher-Frage... -- 188.105.125.194 12:49, 27. Jan. 2012 (CET)
Liesse mich schon nachdenken, wenn die Tante dement ist, und ICH die Medis vergesse. Möglicherweise hätte ich es auch geerbt. Yotwen 15:43, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Reich-Ranicki im Bundestag = Stream?

Kann man irgendwo nachträglich noch Reich-Ranickis Rede im Bundestag ansehen/anhören? --Constructor 10:10, 27. Jan. 2012 (CET)

wie jede sonderveranstaltung und parlamentssitzung wird die rede wahrscheinlich in kürze in der mediathek des bundestages verfügbar sein, siehe http://www.bundestag.de/Mediathek/parlamentstv/index.jsp. grüße, —Pill (Kontakt) 10:13, 27. Jan. 2012 (CET)
Vielen Dank! --Constructor 10:14, 27. Jan. 2012 (CET)
Bei tagesschau.de ist die Rede übrigens schon online. Beste Grüße -- kh80 ?! 11:05, 27. Jan. 2012 (CET)
Beim Bundestag inzwischen auch, mit Downloadmöglichkeit. Lade es herunter und werde es später ansehen. --Constructor 17:50, 27. Jan. 2012 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Constructor 10:14, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Netzwerkkabel teilen

Mein Router (Speedport W723V) im UG ist per Unterputz-Cat7-Kabel mit meinem Rechner im OG verbunden (DSL 16000-Verbindung). Frage: Kann ich den Anschluss im UG und OG ohne Weiteres mit so etwas aufteilen, um im OG noch einen Netzwerkdrucker dranzuhängen, oder braucht der PC die ganze Leitung, d.h. das ginge nur mit einem Switch? --79.216.63.137 12:30, 27. Jan. 2012 (CET)

Ja, du kannst die Leitung aufteilen, aber dann kann nur etweder der Computer oder der Drucker im Netz sein -> Mit anderen Worten: du Brauchst einen Switch.Oder nimm einen WLAN Print Server und spar die das Verkablen.--Arcudaki Blitzableiter 12:39, 27. Jan. 2012 (CET)
Ok, danke. Mein Drucker ist sogar WLAN-fähig, das WLAN reicht aber nicht bis ins OG. Ich müsste es dann verstärken. --79.216.63.137 12:42, 27. Jan. 2012 (CET)
Cat7 scheint aus 4 twisted pairs zu bestehen... theoretisch müsste man da auch 2 100Mbit/sec Ethernet Strippen draus crimpen können... --Heimschützenzentrum (?) 13:06, 27. Jan. 2012 (CET)
Heißt das, wenn ich mir die Kabel richtig bastle, könnte ich den Anschluss doch verdoppeln und gleichzeitig den PC und den Drucker über LAN online betreiben? --79.216.63.137 13:10, 27. Jan. 2012 (CET)


Nein, mehrere Geräte per Kabel im LAN erfordern zwingend einen Hub.
Alternative: Falls am Modem nur der Rechner hängt (keine Telefone), dann verlege das Modem ins OG. Auf das vorhandene CAT-7-Kabel im Keller einen TAE-Stecker setzen und oben das andere Ende in die Telefon-Buche des Modems stecken. So verlängerst Du Deine Telefonleitung ins OG. Im Speedport ist ein Hub, also kannst Du dann oben 4 Geräte im LAN betreiben. (Oder gar die TAE-Buchse im Keller ausbauen und die Leitung direkt über das Cat-7 nach oben verlängern.) Die beiden Adern der Telefonleitung gehören auf die mittleren Pins (4,5) des Cat 7-Kabels. Polarität kann ich Dir ggf. heraussuchen. --Pyrometer 13:30, 27. Jan. 2012 (CET)
ehm... kann man auch unten zwei strippen in den hub stecken? und deren enden oben entsprechend verwenden? --Heimschützenzentrum (?) 13:42, 27. Jan. 2012 (CET)
Genau das ist meine Frage. --79.216.63.137 13:54, 27. Jan. 2012 (CET)
also wenn man gut crimpen kann, sag ich „ja“... (aber vorsicht: ich darf nich mehr arbeiten...) --Heimschützenzentrum (?) 14:04, 27. Jan. 2012 (CET)
Was spricht denn gegen einen Switch? --Millbart talk 13:48, 27. Jan. 2012 (CET)
Eigentlich nur die zusätzlich notwendige Stromversorgung. Mich interessierte einfach, ob die vorhandenen Mittel reichen. --79.216.63.137 13:54, 27. Jan. 2012 (CET)
Ich würd mir ja vorstellen, dass man wirklich den Switch ans andere Ende der Kabel hängen könnte. Ansonsten: Power over Ethernet? --Eike 14:05, 27. Jan. 2012 (CET)
Der Speedport W723V hat den Switch bereits eingebaut wie ich es sehe. Die Installation mit dem Splitter sollte also klappen. Was der LAN-Kabel Splitter macht ist einzig die Adren so belegen dass 2 unabhängige Kabel verwendet werden können. Eine Netzwerkverbindung braucht 2x2 Adern, ein Kabel hat aber 4x2 Adern. --Netpilots -Φ- 14:30, 27. Jan. 2012 (CET)
Ja, so hab ich mirs vorgestellt. Aber Arcudaki Blitzableiter sagt oben, das gehe nicht (bzw. es sei dann jeweils nur ein Gerät im Netz)? --79.216.63.137 15:24, 27. Jan. 2012 (CET)
Wenn Dein Router den Switch gleich mitbringt, ist es kein Problem, vier Adern des Kabels für das eine und vier für das andere Gerät zu nutzen. Du brauchst nur auf beiden Seiten einen richtig verdrahteten Verteiler: auf der Router-Seite ein Kabel mit zwei Steckern einerseits und einem Stecker andererseits. Auf der Geräteseite ein Kabel mit zwei RJ-45-Buchsen einerseits und einem RJ-45-Stecker andererseits. --Rôtkæppchen68 15:33, 27. Jan. 2012 (CET)
OK, wenn das nicht zu Lasten der Geschwindigkeit geht und beide gleichzeitig im Netz sein können, will ich das gerne probieren. Den routerseitigen Verteiler ein Stecker auf zwei Stecker finde ich komischerweise nirgends, Stecker auf Doppelbuchse dagegen haufwenweise. Da kann man sich ja dann mit zwei weiteren Patchkabeln behelfen. Gruß, --79.216.63.137 15:44, 27. Jan. 2012 (CET)
8pol-Stecker
1 weiß-orange
2 orange
3 weiß-grün
4 blau
5 weiß-blau
6 grün
7 weiß-braun
8 braun
4pol-Stecker 1
1 weiß-orange
2 orange
3 weiß-grün
6 grün
4pol-Stecker 2
1 weiß-blau
2 blau
3 weiß-braun
6 braun
(nach BK) Du kannst auch ein normales Cat5e-Patchkabel in der Mitte durchschneiden und dann an die eine Hälfte zwei RJ-45-Stecker und die andere Seite eine LAN-Dose mit 2×RJ-45 anschließen. Es geht zulasten der Geschwindigkeit: Du erreichst mit dieser Sparverkabelung max. 100 Mb/s statt vorher 1000 Mb/s. Die meisten Internetanschlüsse sind aber langsamer (max. 50 Mb/s). Nur, wenn Dein Drucker Gigabit-Ethernet unterstützt und ausnutzen kann, hast Du Performanceeinbußen. --Rôtkæppchen68 15:49, 27. Jan. 2012 (CET)
Ich sehe grad, dass der Speedport W 723V [33][34] sowieso nur 100 Mb/s kann. Mit diesem Router hast Du also keine Geschwindigkeitseinbußen. --Rôtkæppchen68 16:09, 27. Jan. 2012 (CET)
Danke für die Infos. --79.216.63.137 17:02, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] WWW-Suche nach vorheriger Verwendung eines Bildes.

Ich weiß, dass es mindestens einen solchen Dienst gibt. Man läd ein Bild hoch, und erfährt, ob es bereits vorher schon mal im Web veröffentlicht wurde. Natürlich nur, wenn die zugehörige Suchmaschine das Bild schon mal "gesehen" hat.

Ich habe folgendes Problem: Ich habe die Bilder, mit denen ein Dieb (vermutlich) versucht hat, das Zeug, was er mir geklaut hat, im Netz zu verticken. --Pyrometer 14:19, 27. Jan. 2012 (CET)

TinEye gäb's da. Google kann sowas auch irgendwo.--Eike 14:21, 27. Jan. 2012 (CET)
Oder versuch die Bildersuche von Google unter http://images.google.com/ (auf die kleine, blaue Kamera klicken). --Pilettes 14:24, 27. Jan. 2012 (CET)
TinEye war der Dienst, dessen Namen ich vergessen hatte. Dass Google das auch kann, war mir völlig entgangen. Besten Dank! --Pyrometer 14:27, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 3Mo 13,1 Gesetz vom Aussatz an Menschen

Im alten Testament findet man eine lange und ausschweifende Erklärung darüber wie Aussatz erkannt wird. Klingt für mich als Nichtmediziner plausibel und stellenweise vermute ich alttestamentarischen Humor (3Mo 13,40 Und wenn bei jemandem sein Kopf kahl wird, ist er ein Glatzkopf: rein ist er.). Was ich mich beim Lesen gefragt habe. Sind diese Ratschläge tatsächlich medizinisch sinnvoll zur Früherkennung der beschriebenen Krankheiten? --81.200.198.20 15:18, 27. Jan. 2012 (CET)

In die Bibel ist sicherlich "medizinisches Wissen" der damaligen Zeit eingeflossen. Da das Wissen damals aber im Vergleich zu heute extrem gering war, würde ich eher zu zeitgenössischen Fachtexten raten.--Trockennasenaffe 15:47, 27. Jan. 2012 (CET)
Genau, von daher auch noch den hier:
Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
--92.226.245.113 16:48, 27. Jan. 2012 (CET)
Die Beschreibung von Krankheiten in historischen Texten stimmt nicht mit heutigen Krankheitsbildern überein und muss erst entschlüsselt werden. Das liegt unter anderem daran, dass die Kenntnisse über den menschlichen Körper fehlten und dass ganz andere Theorien vorherrschten (z.B. Säftelehre). Was ist z.B. Aussatz? Ist es Lepra? Lupus? Oder irgend etwas anderes? Sogar was der schwarze Tod genau war, ist nicht mit Sicherheit erwiesen, und das ist erst 650 Jahre her. Daher würde ich mich nicht auf eine 3000 Jahre alte Diagnose verlassen. --Optimum 17:33, 27. Jan. 2012 (CET)
Man beachte in diesem Zusammenhang, dass nach Leviticus 13,47ff und 14,13ff auch Kleidungsstücke und Häuser vom "Aussatz" befallen werden können und vom Priester zu "behandeln" sind. Ugha-ugha 21:54, 27. Jan. 2012 (CET)
Alle Veränderungen der Haut, die sich ausbreiteten, egal ob das Schuppenflechte oder Lepra war, wurden zunächst einmal vom Priester untersucht, der dann entschied, ob eine Quarantäne notwendig war. Dadurch wurde die Umgebung vor der Ansteckung geschützt. Wenn die Krankheit heilte, konnte man sich wieder untersuchen lassen und wurde wieder in die Gemeinschaft aufgenommen. Das lag zunächst wohl an der Hilflosigkeit, wie man mit einer unheilbaren ansteckenden Krankheit anders umgehen sollte. Dass man das auf Lederwaren etc. übertrug, lag an der Ähnlichkeit der Symptome: Salpeter im Stein oder Schimmel auf Leder sehen halt auch so aus wie Schuppenflechte auf Haut. Man kannte keine andere Methode, aber man hatte die Erfahrung, dass Kontakt mit diesen Veränderungen Menschen krank machen konnte. Auch wenn Schuppenflechte nicht ansteckend ist, es gibt genug ähnliche Krankheiten, die es sind. --Sr. F 23:01, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Wo wurde Goethe konfirmiert?

In dem exzellenten Artikel zur Frankfurter Katharinenkirche steht unter "Erwähnenswertes" (Katharinenkirche_(Frankfurt)#Erw.C3.A4hnenswertes), dass Goethes Eltern in dieser Kirche zwei Kirchenstühle "besaßen", dass Goethes Mutter mit dem Pastor verschwägert war etc. Nun ist es offensichtlich nicht geklärt, ob Goethe hier auch getauft wurde oder ob das Ereignis bei Goethes zu Hause (es heißt "privatim") stattfand, also um zwei Ecken herum im heutigen Großen Hirschgraben. In einer Printpublikation habe ich jedoch gelesen, dass Goethe in dieser Kirche konfirmiert wurde, habe aber die Quelle nicht zur Hand. Wenn das jemand mit Quelle bestätigen könnte, könnten wir dieser Kirche einen deutlicheren Goethe-Bezug verpassen, was bei der Prominenz des Herrn doch angebracht ist. Kann jemand helfen? Danke!--Maulaff 16:45, 27. Jan. 2012 (CET)

Das hier macht es eher unwahrscheinlich. Pfarrhäuser waren damals in (Ostern 1763, Frankfurt, durch den Pfarrer Johann Georg Schmidt)... im 7. Buch von Dichtung und Wahrheit soll Goethe über seine Konfirmation geschrieben haben.... Bin aber kein Fachmann... GEEZERnil nisi bene 17:00, 27. Jan. 2012 (CET)
Goethe selbst schreibt dort nur Folgendes: Ich ward zu meiner Zeit bei einem guten, alten, schwachen Geistlichen, der aber seit vielen Jahren der Beichtvater des Hauses gewesen, in den Religionsunterricht gegeben. Von einer bestimmten Kirche liest man dort nichts. --88.73.58.20 21:35, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Selbsthilfegruppen für Faulpelze - gibt es keine?

Als persönlich massiv Betroffener bin ich auf der Suche nach Selbsthilfe- und Therapiegruppen für Faulpelze, die es allein nicht schaffen aus der Faulheit auszubrechen. Aber das scheint es nach Google-Recherche nicht zu geben - nur, warum eigentlich? So selten ist dieses Problem doch nun auch wieder nicht und für die Volkswirtschaft vermutlich recht relevant. --77.116.218.84 17:25, 27. Jan. 2012 (CET)

Bevor jetzt jemand den dummen Witz macht - doch, sowas gibt's, siehe z. B. http://www.groops.de/prokrastination, [35], ... --Eike 17:27, 27. Jan. 2012 (CET)
(BK) Doch, mit einer google-Recherche ("Selbsthilfegruppe faulheit") landet man neben einigen Spaßeinträgen noch auf der ersten Ergebnisseite bei unserem Artikel Zwölf-Schritte-Programm, in dem die Anonymen Antriebslosen aufgeführt sind. Gruß, --Wiebelfrotzer 17:30, 27. Jan. 2012 (CET)
Arzt:"Warum haben Sie das Stärkungsmittel denn nicht eingenommen?" Patient:"Tut mir leid, Herr Doktor. Ich krieg die Flasche nicht auf." Einer musste ja ´nen dummen Witz ja machen. --Optimum 17:37, 27. Jan. 2012 (CET)
"Slothfuls Anonymous" gibt aber nur diesen Artikel und Klone aus - ist das am Ende eine Theoriefindung? --77.116.218.84 17:49, 27. Jan. 2012 (CET)
Eine solche Selbsthilfegruppe muss mE scheitern. Welches ihrer Mitglieder bringt die Energie auf, sich auf den Weg zum gemeinsamen Treffpunkt zu machen? Der verlinkte Eintrag spiegelt diese Problematik: 0 Anmeldungen - 0 Abmeldungen - 0 unentschieden (hier zumindest hätte ich einige Einträge erwartet!) Außerdem ist der reguläre Termin (letzter Sonntag im Monat!) in Anlehnung an das Seitenmotto ("was du heute kannst besorgen ...") auf den 5. Februar verschoben worden. mfg,Gregor Helms 18:15, 27. Jan. 2012 (CET)
Reverse Psychologie ?!? Auch mal mit der als unangenehm wahrgenommenen Situation beim kompetenten Hausarzt vorbeischauen und es ihm darlegen. Es gibt auch rein physiologische Faktoren (leichterer oder schwererer Natur), die eine Antriebslosigkeit bedingen können. Wenn man die ausschliessen kann, kommt der Kopf dran. GEEZERnil nisi bene 18:22, 27. Jan. 2012 (CET)
"Organisator dieser Gruppe seit mehr als 3 Jahren, letzter Besuch vor mehr als 3 Jahren " :D Super, da will ich auch Mitglied werden. Aber nicht heute. --Optimum 18:27, 27. Jan. 2012 (CET)
Nix für ungut aber wenn du Kontakt zu anderen Prokrastinatoren suchst bist du hier richtig. Eigentlich hätte man ja was sinnvolles zu tun, aber dann klickt man halt doch zum fünften mal am Tag in der Auskunft rum. Willkommen in der anonymen Prokrastinatoren Gruppe der Wikipedia! --85.181.213.193 18:39, 27. Jan. 2012 (CET)
Zum fuenften Mal? Pfff, Anfaenger... --Wrongfilter ... 19:09, 27. Jan. 2012 (CET)
War zu faul für die 0 hinter der 5 :) --85.181.213.193 19:14, 27. Jan. 2012 (CET)
*lol YMMD --Hareinhardt 19:31, 27. Jan. 2012 (CET)
…aber nicht, die Zahl 5 auszuschreiben. --Rôtkæppchen68 23:03, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Konsequenzen bei Verstoß gegen wp:Weiternutzung

Was hat ein Sachbuchautor bzw. Verlag juristisch maximal zu befürchten, wenn er Textteile direkt aus der deutschen Wikipedia kopiert und als eigenes, urheberrechtlich geschütztes Werk ausgibt (d.h. keinerlei Quellenangabe / Lizenzhinweis gem. wp:Weiternutzung)?
1. Welche Ansprüche hätten dann a) die Wikimedia Foundation bzw. Wikimedia Deutschland, b) der/die betroffene(n) Wikipedia-Autor(en) gegen den Autor bzw. den Verlag?
2. Kommt es dabei auf den Umfang des Plagiats an (nur einzelne Sätze ↔ kompletter Artikel)? --77.8.122.34 17:27, 27. Jan. 2012 (CET)

Eine Möglichkeit ist AFAIR, eine Honorarzahlung zu erzwingen. Hier werden bis drei Jahre Haft geboten. --Eike 17:30, 27. Jan. 2012 (CET)


[Bearbeiten] Insel, Insel

Ein rüstiger 49jähriger feiert demnächst seinen 50. Geburtstag. Ich gehöre zum Vorbereitungsausschuss dieses Festes, der gerade seine zweite Sitzung eröffnet hat. Da der von uns zu feiernde Jubilar seit Kindertagen durch und durch Inselfan ist, haben wir natürlich auch den Festabend unter das (Arbeits-)Thema "Insel" gestellt. Sowohl die Dekoration als auch die Beiträge des kommenden Festes haben sich diesem Thema zu beugen. An einem Quiz "Wer wird Insulionär?" wird ebenfalls gefeilt. In diesem Zusammenhang haben wir vom VA drei Fragen an die Wissenden unter den Wikipedianern. Wir fügen sie dieser Einleitung als Unterkapitel an und hoffen, dass damit Struktur in die Beantwortung kommt. Allen Antwortenden schon jetzt ein herzliches Dankeschön! Der Unterzeichner hat hier im Kreis die Wiki-Auskunft über alle Maßen gerühmt! Also: Lasst mich nicht im Stich!!! mfg,Gregor Helms 18:48, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Wie kommt das stumme "s" in das englische island?

Als sprachgeschichtliche Laien hören wir eine Verwandtschaft zum deutschen Ei-land, und hier wiederum zu eye (Auge, vgl. Lange-oog). Könnte das auf den ersten Blick völlig sinnlose "S" in island das Relikt eines Genitivs sein, also eye's land - so fragt gerade einer aus unserer Vorbereitungsrunde.

Dazu findet man was in en:island#Etymology. Es ist eine Analogiebildung zu frz. isle, geht damit letztlich zurueck auf lat. insula. Tatsaechlich ist island aber germanischen Ursprungs, mithin tatsaechlich verwandt mit "Eiland". --Wrongfilter ... 18:57, 27. Jan. 2012 (CET)
Noch ein schöner englischer Name mit "sl" ohne "s" ist Carlisle (sprich: Kar-lail...) - keine Ahnung, ob das was mit Insel zu tun hat. Kirschschorle 19:32, 27. Jan. 2012 (CET)
Es hat nicht, aber mit dem S hat natürlich wieder die Volksetymologie zugeschlagen. Tatsächlich ist es ein Caer-Luel, Caer=Befestigungsanlage, der zweite Teil zum römischen Lugovalium, und darin steckt das keltische *Lug (Licht?, Lichtgott?), dem wir auch z.B. Lyon und Leiden verdanken. Grüße Dumbox 20:34, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Wie heißt die einsamste Insel der Welt?

Mit einsam ist die Entfernung zum nächsten Festland bzw. zur benachbarten Insel gemeint.

Tristan da Cunha? Gruss --Nightflyer 18:55, 27. Jan. 2012 (CET)
Osterinsel? Tristan da Cunha ist eine Inselgruppe. --Wrongfilter ... 18:59, 27. Jan. 2012 (CET)
Die Bouvetinsel ist ein besserer Kandidat, siehe en:Extreme_points_of_Earth#Remoteness. --Wrongfilter ... 19:05, 27. Jan. 2012 (CET)
Wir haben uns für die Bouvetinseln entschieden und werden uns dabei auf die angegebene Quelle berufen! mfg,Gregor Helms 21:58, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Es gibt Inseln, die haben einen See und in diesem See liegt wieder eine Insel ...

... die einen See hat, in dem wiederum eine Insel liegt, die einen See hat, in dem .... usw. Auf einer Kinderzeichnung des Noch-nicht-Fünfzigers findet sich eine Insel ... ich sag mal der Einfachheit halber: "hoch 5". Gibt es eine reale Insel, die diese Phantasie toppt?

Solch eine Frage gab's schon mal, siehe hier. --Wrongfilter ... 19:06, 27. Jan. 2012 (CET)
Danke für die Antwort; leider habe ich jedoch dort keine Insel gefunden, die die besagte Phantasiezeichnung toppt. Grüße, Gregor Helms 21:56, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Quizfragenvorschlag

"Wo liegen eigentlich die Langerhans-Inseln?" --Duckundwech 19:36, 27. Jan. 2012 (CET)

Und damit zusammenhängend: Was ist Insulin? --Sr. F 22:56, 27. Jan. 2012 (CET)
Und noch eine ganz einfache (die der Inselexperte wohl kennt - jedenfalls andere Inselart als die vorgenannte...): Welche deutsche Landeshauptstadt wäre heute eine nur über Brücken erreichbare Insel, wenn man nicht im Laufe der Zeit ein paar umliegende Orte eingemeindet hätte?
Und gleich dort um die Ecke: Wo befand sich der Berliner Zoo, bevor er dorthin umgezogen ist, wo er heute liegt?
Ach, und die Insel hier kennt er vielleicht auch...
Kirschschorle 19:41, 27. Jan. 2012 (CET)
Tolle Ideen! Danke! Meine Festausschussmitglieder sind vom Wiki-Service begeistert. mfg, Gregor Helms 21:54, 27. Jan. 2012 (CET)
Tja - niemand ist eine Kirschschorle... Kirschschorle 22:00, 27. Jan. 2012 (CET)
... aber er trinkt sie eventuell, oder? ;-) mfg,Gregor Helms 22:08, 27. Jan. 2012 (CET)
Das wirst Du hier nicht erfahren... ...ich wollte nur vorschlagen, die Fragen oder sonst einen Aspekt der Gratulationscour mit derartigen Anspielungen einzuleiten... ...man kann natürlich auch (wenn der Mann Spaß versteht, was ich bei so einem Insel-Fan mal voraussetze) auf die Inselbegabung eines Menschen hinweisen, der sich nur für so isolierte Sachen wie Inseln interessiert... Du musst natürlich von Deiner Seite auch noch auf das Motiv "Insel" in den Religionen hinweisen... Kirschschorle 22:55, 27. Jan. 2012 (CET)
(gequetscht:) Meinst du: Baptisten auf Malta, Baptisten in Island ???? ;-) mfg,Gregor Helms 23:20, 27. Jan. 2012 (CET)

Wofür steht das B bei den ABC-Inseln? - Aruba und Curacao mögen viele noch kennen, Bonaire wenige.Oliver S.Y. 22:23, 27. Jan. 2012 (CET)

Die größte Insel, die ein eigener Staat ist? Madagaskar! (Australien ist keine Insel, sondern ein Kontinent) Und die kleinste? Nauru. --Asdert 22:51, 27. Jan. 2012 (CET)

Der größte Beinahe-Staat, der nicht ganz selbständig ist und eine Insel ist? Grönland...
Das folgenreichste Inselmissverständnis? Colombus, der Amerika entdeckt hatte und eine entsprechendes Fax nach Hause geschickt hat, dabei aber gar nicht wusste, dass es nur so eine Insel war und eigentlich weder Amerika (was der Mann alles nicht wusste!) noch Westindien war, sondern nur so eine Insel (fasse ich mal zusammen, die Historiker tun immer noch die Nina (ja, mit Tilde, aber die isoliere ich gerade nicht auf meiner Tastatur) und die Pinta dazu.
West-Berlin, Insel im roten Meer (et c.) und dazu die Insulaner und der Insulaner (letzteren gibt es noch).
Und die Darwin-Finken, die dem Darwin den großen Gefallen getan haben, auf jeder Insel ein bisschen anders auszusehen (et c.). Huck Finn war wohl auch mehrmals auf Inseln. Et c. Kirschschorle 23:02, 27. Jan. 2012 (CET)

Auch interessant und verdammt aktuell: Zubair-Archipel ("Das Archipel besteht aus zehn Inseln, unter anderem [...] einem noch namenlosen, etwa fünfhundert bis tausend Meter breiten Eiland, das sich seit spätestens dem 23. Dezember 2011 aus dem Meer erhebt.") --тнояsтеn 23:08, 27. Jan. 2012 (CET)

In welchem See liegen die meisten Inseln? Wo liegt eine Insel mehr als 100 m unter dem Meeresspiegel? Wie heisst die grösste unbewohnte Insel? ... Eigenes Baby: In welchem weltbekannten Buch kommt eine fliegende Insel vor? GEEZERnil nisi bene 23:47, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Primzahlentest mit Fakultät

Hallo, ich suche einen Primzahlentest, in dem die Fakultät vorkam. Ich weiß leider nicht mehr wie er Funktionierte, ist schon sehr lange her dass ich ihn gesehen hatte. Ich finde leider nichts mehr. So weit ich mich erinnern kann war es eine Aussage der Form "X ist genau dann Prim wenn ... X! ... . Google hilft leider auch nicht weiter. --94.220.129.138 18:52, 27. Jan. 2012 (CET)

Noch ein Nachtrag: Der Witz bei der Sache ist dass man mit einer dynamischen Implementierung eine Primzahlenliste berechnen kann, wobei die Ausgab tendenziell nicht langsammer wird. Wenn man natülich nur eine große Zahl testet ist die Sache natürlich immer noch nicht effizient. --94.220.129.138 18:59, 27. Jan. 2012 (CET)
Satz von Wilson: Für jede Primzahl gilt: Der Term (n-1)!+1 ist genau dann durch n teilbar, wenn n eine Primzahl ist. ([36]). --TheRunnerUp 19:18, 27. Jan. 2012 (CET)
Wunderbar, das habe ich gesucht! Danke.--94.220.129.138 19:29, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Mathe

Ich hab gefunden:

(25) = 3.268.760
(10)

Die beiden runden Klammern stellen eigentlich eine große runde Klammer dar. Kann mir jemand sagen, was das für eine große runde Klammer ist und wie ich 25 ... 10 ausrechne und zum Ergebnis gelange. --91.53.36.30 23:13, 27. Jan. 2012 (CET)

--91.53.36.30 23:13, 27. Jan. 2012 (CET)

Lies erst einmal Binomialkoeffizient. Wenn Du danach noch Fragen hast, kannst Du sie gerne hier stellen. --Rôtkæppchen68 23:24, 27. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] 28. Januar 2012

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