Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

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Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Zerstörte Landschaft nach den Schlachten um Flandern.

Am 1. August 1914 erfolgte nach einem Ultimatum die Kriegs­erklärung des Deutschen Reichs an Russ­land, die zu einer Kette von weiteren Kriegs­erklärungen führte, die in den Ersten Welt­krieg mündeten. Der als Ur­katastrophe des 20. Jahr­hunderts bezeichnete Krieg forderte bis zu seinem Ende am 11. November 1918 rund 17 Millionen militärische und zivile Tote. Als Ursache des Krieges gilt die Kollision nationaler Interessen durch das Streben nach Dominanz auf dem Kontinent. Im Lauf des Krieges kam es zum Einsatz zahl­reicher neuer Kampf­mittel wie Flugzeugen, U-Booten, Gift­gas und Panzern, die das Bild des „Industrialisierten Krieges“ prägten. Der Kriegs­verlauf war von Stellungs­kämpfen gezeichnet, in denen sich die Konflikt­parteien jahre­lang unter hohem Ressourcen­aufwand bekämpften, ohne eine Veränderung der Lage herbeizuführen. Während des Krieges wurden die Völker­morde an den Armeniern und anderen christlichen Minder­heiten im Osmanischen Reich sowie Kriegs­verbrechen während der Besetzung Belgiens begangen. Alle beteiligten Parteien wurden durch den Krieg in eine Phase wirtschaftlichen Nieder­gangs gestürzt, in den Ländern der Mittel­mächte kam es zu Hungers­nöten. Die Versorgungs­situation nach dem Krieg begünstigte die Ausbreitung der Spanischen Grippe. Der Erste Welt­krieg führte zum Untergang der deutschen, russischen, osmanischen und österreichisch-ungarischen Monarchien. Die ungeordnete politische und wirtschaftliche Situation nach dem Ersten Weltkrieg gilt als ursächlich für den Aufstieg faschistischer und totalitärer Ideologien in der ersten Hälfte des 20. Jahr­hunderts.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Samstag

Luftbild des Fernsehturms St. Chrischona

Der Fernsehturm St. Chrischona, auch: Sendeanlage St. Chrischona, ist ein 250 Meter hoher Fernsehturm der Betreibergesellschaft Swisscom in der Gemeinde Bettingen nordöstlich von Basel. Abgesehen von begrenzten Führungen für Besuchergruppen ist der Sendeturm für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der topographisch günstige Standort auf dem Basler Hausberg St. Chrischona macht den Turm zum wichtigsten Baustein in der Sendeversorgung der Nordwestschweiz. Bereits seit Mitte der 1950er Jahre wird der Standort für Sendeanlagen genutzt. Der weithin sichtbare Turm mit einer markanten Dreibeinkonstruktion und polygonalem Schaft wurde von 1980 bis 1983 errichtet und ist das höchste freistehende Gebäude der Schweiz und das zweithöchste Bauwerk nach der Staumauer Grande Dixence. Im Jahr der Inbetriebnahme 1984 galt er aufgrund vieler technischer Sonderlösungen als der modernste Fernsehturm Europas. Neben dem regulären Sendebetrieb für Funk und Fernsehen dient er auch als Wasserturm und verfügt über Messinstrumente, beispielsweise für die Wettervorhersage.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Sonntag

Lojban-Logo

Die Plansprache Lojban [ˈloʒban] (Sprachcode nach ISO 639-2: jbo) wurde 1987 von der Logical Language Group entwickelt. Sie basiert auf der ebenfalls künstlichen Sprache Loglan. Bei der Entwicklung wurde besonderer Wert darauf gelegt, eine benutzbare, möglichst umfassende und frei verfügbare Sprache zu schaffen. Der Wortschatz der Grundwörter ist aus Wortstämmen der sechs weltweit meistgesprochenen Sprachen nach einem bestimmten Algorithmus gebildet. Diese Ursprungssprachen sind Arabisch, Chinesisch, Englisch, Hindi, Russisch, Spanisch. Ein spezifisches Merkmal von Lojban ist, dass die bedeutungstragenden Wörter nicht in Verben, Substantive usw. unterschieden werden. Die Grammatik ist streng nach Gesichtspunkten der Prädikatenlogik aufgebaut. Der Satzbau ist durch viele Strukturwörter flexibel. Im Gegensatz zum Deutschen müssen in Lojban Numerus (Anzahl) und Tempus (Zeit) nicht ausdrücklich angegeben werden, während Genus (grammatisches Geschlecht) nicht existiert. Für den Fall, dass der Sprecher Wert auf diese Informationen legt, kann er sie mit Strukturwörtern detailliert äußern.  – Zum Artikel …

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