Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

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Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Karte der Schlacht im Leyte Golf

Die See- und Luftschlacht im Golf von Leyte (mitunter als Schlacht vom Golf von Leyte oder von Leyte bezeichnet) fand zwischen dem 23. und 26. Oktober 1944 während des Pazifik­kriegs im Zweiten Weltkrieg in den Gewässern der Philippinen zwischen 173 alliierten und 63 japanischen Kriegs­schiffen statt, wobei Transporter und kleinere Schiffe als Zerstörer nicht eingerechnet sind. Die Schlacht markierte den letzten ernsthaften Versuch Japans, den alliierten Vormarsch im Pazifik noch aufzuhalten. Die Kaiserlich Japanische Marine versuchte, durch einen massiven Angriff auf die alliierte Flotte die seit dem 17. Oktober eingeleitete Landungs­operation alliierter Truppen auf den Philippinen abzuwehren. Unter dem Ober­begriff der „Schlacht im Golf von Leyte“ werden vier einzeln durchgeführte, aber strategisch miteinander zusammen­hängende Gefechte zusammengefasst, von denen allerdings keines tatsächlich im Golf stattfand, wo die alliierten Transport­schiffe ihre Truppen ausluden.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Samstag

Die wesentlichen bei Morbus Fabry betroffenen Organe.

Morbus Fabry ist eine seltene angeborene monogenetische Stoffwechsel­störung aus der Gruppe der lysosomalen Speicher­krankheiten. Bei den betroffenen Patienten ist durch eine Mutation auf dem X-Chromosom die Aktivität des Enzyms α-Galactosidase A so stark reduziert, dass im Lysosom ihrer Zellen vor allem das Stoffwechsel­produkt Globo­triaosyl­ceramid (auch Gb3 oder auch GL-3 genannt, ein Glycosphin­golipid) nicht mehr ausreichend abgebaut werden kann. Gb3 sammelt sich vor allem in den Zellen der Innen­auskleidung der Blutgefäße, den Endothel­zellen, an. Im Verlauf der Erkrankung werden diese Ansammlungen patho­logisch, das heißt, sie lösen die Fabry-Krankheit aus. Je nach Krankheits­verlauf kann dies unter Umständen Jahrzehnte dauern. Der Morbus Fabry ist eine Multisystem­erkrankung, die eine Vielzahl von Organen des Körpers betreffen kann. Abhängig von den betroffenen Organen können sehr unterschied­liche Symptome auftreten. Die Lebens­qualität der an Morbus Fabry erkrankten Personen ist ausgesprochen schlecht und mit der von AIDS-Patienten vergleichbar. Mit der Enzym­ersatz­therapie ist die Krankheit seit dem Jahr 2001 kausal behandelbar. Die Patienten erhalten dabei ihr Leben lang gentechnisch produzierte α-Galactosidase A als Infusion. Unbehandelt erreichen männliche Patienten im Durchschnitt ein Alter von etwa 50, Patientinnen von etwa 70 Jahren.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Sonntag

Bessarabiendeutsches Bauernpaar mit Kleinkind

Die Bessarabien­deutschen sind eine deutsche Volks­gruppe, die zwischen 1814 und 1940 in Bessarabien (heute unter Moldawien und Ukraine aufgeteilt) lebte. Heute sind sie bis auf wenige Einzel­personen dort nicht mehr vertreten. Sie wanderten mit etwa 9000 Personen zwischen 1814 und 1842 aus Baden, Württemberg, dem Elsass, Bayern sowie aus einst preußischen Gebieten im heutigen Polen nach Bessarabien ein. Das Gebiet am Schwarzen Meer war damals als Neurussland Teil des Russischen Kaiser­reichs, später wurde es zum Gouvernement Bessarabien. In ihrer 125-jährigen Geschichte waren die Bessarabien­deutschen eine nahezu rein bäuerliche Bevölkerung. Sie stellten mit drei Prozent Bevölkerungs­anteil eine Minderheit dar. Im Sommer 1940 wurde Bessarabien als Folge des Hitler-Stalin-Pakts von 1939 von der Sowjet­union militärisch besetzt. Einer Umsiedlung ins Deutsche Reich Ende 1940 unter dem Motto „Heim ins Reich“ schloss sich die Volks­gruppe nahezu geschlossen mit rund 93.000 Personen an.  – Zum Artikel …

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