Wikipedia:Kurier/Edit

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Inhaltsverzeichnis

Termine

27.05. Stammtisch Freiburg
28.05. Monsters of Law, Thema Bildrechte in Berlin
28.05. Offenes Editieren in Berlin
28.05. Stammtisch Bremen
30.05. Stammtisch Ruhrgebiet
30.05. Stammtisch Dresden – Nummer 100

03.06. Women edit in Berlin
03.06. Offenes Editieren in Hannover
03.06. Stammtisch Karlsruhe
03.06. Stammtisch Saarland
04.06. Wikipedia-Sprechstunde Hamburg
05.06. Tiroler-Stammtisch in Innsbruck
05.06. Stammtisch Straubing
06.06. Mitgliederversammlung Wikimedia Österreich in Imst/Tirol
06.06. Stammtisch Nordhessen zum Hessentag in Hofgeismar
06.06. Stammtisch Zürich in Basel (Unibibliothek)
06.06. Stammtisch Braunschweig
06.06. Stammtisch München
06.06.
07.06.
Jungwikipedianer-Treffen in Köln
09.06. Stammtisch Halle (Saale)
09.06. Netzwerktreffen für Frauen Stuttgart
10.06. Stammtisch Hannover
12.06. Offenes Editieren in Stuttgart
12.06. Stammtisch Frankfurt

Neue Projekte und Portale

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Linke Spalte[Bearbeiten]

Konflikte sind kein Vandalismus[Bearbeiten]

Es ist eine Binsenweisheit: Das offene Prinzip der Wikipedia lockt nicht nur idealistische Wissensspender an, sondern auch Zeitgenossen, die auf Zerstörung aus sind – sei es aus bösem Willen, politischer Agenda oder einfach, weil die Schulstunde gerade langweilig ist. Dutzende solcher Edits werden jeden Tag auf der Vandalismusmeldung (VM) eingetragen und führen fast immer binnen Minuten zu Sperrungen der entsprechenden Benutzer oder Artikel. Doch eine Handvoll Meldungen passt nicht ins Bild: Altgediente Benutzer bezichtigen sich gegenseitig des Editwars, des persönlichen Angriffs oder beschweren sich einfach über das Verhalten des anderen. Klassische Konflikte eben, bei denen sich die Kombattanten Beistand von den Admins erhoffen. Oft genug können die auch mäßigend in den Konflikt eingreifen – aber was haben solche Reibereien auf der Meldeseite für Vandalen verloren? Tatsächlich beschränkte sich die VM bei ihrer Anlage 2004 auf reine Vandalismusmeldungen, wurde dann aber 2007 um Wikiquette-Verstöße erweitert (aufgrund von „faktisch eingebürgerten Verfahrensweisen“, wie es im Editkommentar heißt) und in den Jahren darauf um immer weitere Verstöße – jeweils ohne große formale Meinungsbildung, wie das damals eben üblich war. 2010 wurde versucht, die beiden Bereiche wieder zu trennen, indem die Seite WP:Konfliktmeldung ins Leben gerufen wurde. Doch das Konzept erwies sich als zu unausgereift, die Konflikte wurden dort eher am Laufen gehalten denn gelöst und so wurde die Seite schon nach wenigen Wochen wieder gelöscht (hier die archivierte Version).

Vor Kurzen hat Morten Haan nach einer – durchaus kontrovers verlaufenden – Umfrage einen neuen Anlauf für WP:Konfliktmeldung (KM) gestartet. Geplant ist ein Testlauf bis spätestens Mitte September, während dessen Konflikte sowohl auf WP:KM als auch auf WP:VM gemeldet werden können, sowie ein Meinungsbild, in dem über die Etablierung der neuen Seite entschieden wird. Bei formaler Akzeptanz endet die Testphase nach Abschluss der Auswertung. Anders als auf der Vorgängerseite sollen Konflikte hier nicht einfach nur gemeldet werden, sondern es gibt klare Regeln für die Bearbeitung durch Administratoren, die sich an die Regeln auf der VM anlehnen. Warum dann überhaupt eine neue Seite?

  • Konflikte sind kein Vandalismus und Konfliktparteien sind keine Vandalen. Allein durch die andere Bezeichnung wird schon ein Stück weit verbal abgerüstet.
  • Vandalismusbekämpfung und Konfliktlösung benötigen unterschiedliche Kompetenzen und ziehen unterschiedliche Benutzergruppen an. Für beide Gruppen ist es störend, die Edits aus dem anderen Bereich mit beobachten zu müssen.
  • Auf der VM ist eine automatisierte Archivierung sehr sinnvoll, bei Konflikten kann das jedoch schnell als Abwürgen empfunden werden.

Es wäre schön, wenn möglichst viele VM-Benutzer während der Testphase die KM nutzen würden, damit wir Erfahrungen mit diesem neuen Instrument sammeln können. Gleiches gilt natürlich auch für Admins und Benutzer, die zur Konfliktlösung beitragen wollen. dar, 23.05.

Die Bändigung des WiPo-Konflikts(?)[Bearbeiten]

Der WiPo-Konflikt um den Neoliberalismus war (laut Taz) einer der „schärfsten und längsten Kämpfe in der Wikipedia“. Der Artikel Neoliberalismus war zwischen 2005 und 2012 etliche Male gesperrt. „Legendär“ sind die Vollsperren von März 2009 bis November 2010 (20 Monate lang!) und von Oktober 2011 bis Januar 2013 (15 Monate lang). Noch häufiger zur Bearbeitung gesperrt war der Artikel Soziale Marktwirtschaft, auch hier gab es einige lange Sperren, so z. B. von Mai 2009 bis Januar 2010 (8 Monate) und von November 2010 bis Mai 2011 (6 Monate). War der Manchesterliberalismus eine „sozialpolitische Bewegung“, die nur von „Demagogen“ wie Ferdinand Lassalle, Benjamin Disraeli oder Otto von Bismarck mit Raubtierkapitalismus gleichgesetzt wurde? War Manchesterliberalismus etwas völlig anderes als Manchesterkapitalismus? Auch dieses Thema war – neben vielen anderen – heftig umstritten. Letztlich war vieles in erster Linie ein weltanschaulicher Konflikt um die Gewichtung von positiver und negativer Freiheit. Ein Konflikt auch, in dem die intellektuelle Redlichkeit leider nicht immer die Oberhand behalten hat. Die Diskussionsseiten und der Wikipedia:Vermittlungsausschuss/Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft beweisen, dass das Übel keineswegs in einem Mangel an Kommunikation lag. Für den Ausdruck der Diskussionen rund um den Konflikt müsste man ganze Wälder abholzen. Man kann nur erahnen, wie viel Lebenszeit unzählige Benutzer in diese Konflikte investiert haben. Jahrelang auch war der WiPo-Konflikt ein fester Bestandteil der täglichen Vandalismusmeldungen.

Trotzdem scheint es heute selbstverständlich, dass die WiPo-Artikel zur Bearbeitung freigeschaltet sind. In der Vandalismusmeldung geht es heute eher um Kreuze und Sterne, der WiPo-Konflikt ist fast vergessen. Was hat sich geändert? Zum einen sind die heutigen Artikeltexte wesentlich besser belegt als noch vor ein paar Jahren. Der Konflikt hatte in gewisser Weise eine reinigende Funktion. Etliches von dem, was – beide Seiten – in den vielen Konfliktjahren kritisierten, war tatsächlich verbesserungsbedürftig. Einiges wurde tatsächlich verbessert – auf eine unglaublich zeitraubende Art und Weise – und begleitet von einer ständigen Kakophonie aus Edit-Wars und PAs.

Die eigentlichen Helden dieser Geschichte sind die Schiedsrichter des Jahres 2012: -jkb-, Alupus, Hans Koberger, ca$e, Hosse, Krd, Erzbischof, Perrak und Codc, die mit der Entscheidung zum WiPo-Konflikt eine funktionierende Lösung gefunden haben. Weiterhin hervorzuheben ist die Leistung des „Moderators der Herzen“ Magister und all der Admins, welche die Entscheidung zum WiPo-Konflikt beherzt umgesetzt haben. Seitdem sind 3 Jahre vergangen, der WiPo-Konflikt hat sich stark versachlicht (der Autor dieser Zeilen klopft gerade auf Holz). Ich bin seitdem immer wieder auf Diskussionen gestoßen, in denen die Entscheidung zum WiPo-Konflikt als wegweisend und erstrebenswert auch für andere Konflikte bezeichnet wurde. In diesem Sinne: Cui honorem, honorem. Pass3456, 21.5.

Endlich: eine Wikipedia-Seite für jede Person (naja, fast)[Bearbeiten]

Watson.ch, eine nach dem Vorbild von heftig.co angelegte marktschreierische Online-Zeitung titelte gestern (18. Mai) »So kriegst du in einer Minute deinen eigenen Wikipedia-Eintrag«. Wie bitte? Wer noch nicht angefixt war, bekam dann noch »Die grösste freie Enzyklopädie der Welt und über dich steht nichts drin? Das musst du schleunigst ändern und so einfach geht das.« zu lesen.
Die dann im watson-Artikel folgenden Screenshots haben eine frappierende Ähnlichkeit mit einem „echten“ Wikipedia-Artikel, samt Wikipedia-Ball, Infobox, Portrait des Autoren und blauem Link zur Diskussionsseite. Wie geht das? Über eine Verknüpfung mit dem eigenen Facebook-Profil generiert das von der Mode Media GmbH betriebene Portal mein-wahres-ich.de (laut eigenen Angaben 150.000 tägliche Besucher) eine Fake-Wikipedia-Seite. Unter der Adresse wiki.mein-wahres-ich.de/?id=…, wird aus den eigenen persönlichen Daten des größten sozialen Netzwerks eine individualisierte Seite befüllt, die dann wiederum geteilt werden kann (und soll).
Irgendjemand Nach einer Rückfrage auf WP:AA (danke an тнояsтеn für den sachdienlichen Hinweis) wurden die Macher inzwischen über die Markenrechte der Wikimedia Foundation informiert, denn seitdem sieht man auf den Seiten statt des Wikipedia-Balles eine Weltkugel mit einem „i“. Aus dem Call to Action-Button „Klick hier, um deine Wikipedia Seite zu generieren“ wurde „Klick hier, wenn du auch eine eigene Wiki-Seite haben willst!“.
Falls also in der Eingangskontrolle vermehrt Biographien irrelevanter Persönlichkeiten auftauchen – jetzt wisst Ihr, woher es kommt. Wer fände das nicht verlockend: »Ein paar Klicks genügen bereits und schon kannst du vor deinen Freunden mit deinem persönlichem Wikipedia-Artikel prahlen.«? mh, 19.5.

Warum Kritikabschnitte immer schadlos zu löschen sind[Bearbeiten]

Und im Übrigen bin ich der Ansicht, dass Kritikabschnitte immer schadlos zu entfernen sind

Was zeichnet besonders schlechte Wikipediartikel aus? Eine kurze unbelegte Inhaltsangabe (Filme, Bücher etc.) oder unbelegte Hinweise zu Wirken und Werk und ewig lange Kritikabschnitte.

Bei denen werden dann Fetzen aus Telepolis, Möchtegern und tatsächliche A-Blogger, Pressemitteilungen der Frauenbeauftragten vom Nachbarlandkreis, Gewinsel eines männerbewegten Gildenschaftlers, längstvergessene Stellungnahmen von Greenpeace und offene Briefe des SPD-Ortsvereins Kabul-West hochtrabend angeführt. Kritikabschnitte enthalten oft lange Zitate und längliche Einführungen zu Sprecher und Hintergrund desselben. Sie versuchen nebensächliches Webgedudel mit dem Zitat im zugehörigen Wikipediaartikels aufzuwerten und mit einer fachwissenschaftlichen Habilitation bei der Oxford University Press oder einer Monographie bei Velbrueck / Suhrkamp Wissenschaft gleichzustellen. Schwachfug! Die Form ist dabei wichtiger als der Inhalt, die lange Form ist die Botschaft. Das sollte genau anders sein: Gute Wikipediaartikel, auch grade zu Bösen und Bösem enthalten niemals solche Kritikabschnitte. Weder bei Charles Manson noch bei Josef Stalin.

Gute, auch lesenswerte und exzellente Artikel wie etwa Impfung enthalten nur dann einen so betitelten Abschnitt, wenn das Wort Kritik (vgl. Impfung#Impfkritik) auch außerhalb der WP verwendet wird. Sprich: WP:Kritikabschnitte widersprechen prinzipiell grundlegenden WP-Vorgaben. WP-Artikel sind mit Sekundärquellen zu schreiben, aber Sekundärquellen passend zum jeweiligen Thema und Abschnitt. Sprich: Ein Filmabschnitt oder Buchtext ist dabei Sekundärquelle etwa zu Figuren desselben, nicht aber zum Buch selbst. Serten 16.5.

Zum systematischem Umgang mit Kritikabschnitten[Bearbeiten]

Lindsay, trags mit Fassung

Eine grundlegende Anleitung siehe im Übrigen unser Schwesterprojekt und dessen Essay en:WP:Fart, welches eine spezielle Äußerung Lindsay Lohans nach Maßgabe des von Bischof George Berkeley geschriebenen A Treatise Concerning the Principles ov Human Knowledge (1710) untersucht. Wir bitten auch hier den Leser, so lange Urteilsenthaltung zu üben, bis er das Ganze wenigstens einmal so aufmerksam und mit jedem Maß an gründlicher Überlegung gelesen hat, das der Gegenstand zu erfordern scheint.

  • Frage 1: Wenn Lindsay Lohan im Walde einen Furz lässt, ist das für ihren Artikel relevant?
  • Antwort 1: Nein, Fürze sind nicht grundsätzlich relevant, es kommt drauf an von und für wen. [1]
  • Frage 2: Wenn Paris Hilton über ihren Furz tweetet, ist das relevant?
  • Antwort 2: Nein, auch nicht, wenn der Tweet von Justin Bieber sein sollte.

Es gilt allerdings das Zappa Fast alle:

  • Frage: Wenn ein Furz von Frank Zappa aufgenommen werden sollte, ist das relevant?
  • Antwort: Sicher, alles, was Frank Zappa auf Vinyl oder Plattencovern tut, ist relevant.

In dem Sinne bitte Kritikabschnitte immer und überall möglichst kleinstampfen. Serten 16.5. Ps.: Passendes Babel siehe Benutzer:Serten/Vorlage:Kritikabschnitt

Der neue fluffige Wiki-Shortie – oder nur ein kurzer Artikel ist auch ein guter Artikel[Bearbeiten]

Ja was haben wir uns totgeschrieben, Artikel um Artikel, länger und länger. Nur ein langer Artikel ist auch ein guter Artikel – so dachten wir jahrelang, JahrZEHNTElang. Aber wie die erstaunte Autorin dieser Zeilen heute erfahren durfte, ist das total out! Denn der neue Trend ist nicht mehr „lang, länger am längsten“, sondern „kurz, kürzer am kürzesten“! Weg mit dem bleischweren Wikibildungsartikel, her mit dem hippen Wiki-Shortie für die Weiterbildung zwischendurch. Denn in der Kürze liegt die Würze! Nun, mir soll es Recht sein, denn wie neidisch blickte die Autorin immer zu Monsterartikeln wie Schwarzfigurige Vasenmalerei oder sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche. Wer liest das? Wer braucht das? Keine Sau! 5 Sätze, das muss doch reichen! Endlich zurück zum Anfang! Es lebe der Stub! Der Trend zum Kurzartikel bringt natürlich viele Vorteile: Endlich können wir wieder mehr Autoren begeistern, für uns zu schreiben, denn 5 Sätze haut doch jeder schnell raus – das heißt, wir werden wieder hip! Der Ruf der Wikipedia als schwerfällig und langatmig wäre auch mit einem Knall weg, denn als lockeres luftigleichtes Nachschlagewerk sind wir total im Trend von veganen Wellness-Smoothies und fluffigem Zimt-Rosmarin-Schaumeis. Wikipedia-Artikel schnell nebenher schreiben, in der Mittagspause, zwischen Soja-Latte und Kreativ-Power-Nap! Endlich geht Wikipedia mit der Zeit! Beinahe hätte ich es verschlafen. Puh, Glück gehabt! Tja Leute, dann beißt mal in den sauren Apfel und kürzt mal fleißig alle Artikel zusammen. Denn so geht das ja wirklich nicht. In der Kürze liegt die Würze, meine Oma wusste es schon. Gut, dass ich immer schon mit guten Beispiel vorangegangen bin und max. 5 Sätze rausgeschmissen habe. Ich wusste es, ich bin Trendsetterin und einmal wird meine Zeit kommen! Ja! Endlich ist sie da! Hurra! J. 12.5.15

Der Schreibwettbewerb lebt![Bearbeiten]

நிலத்தினும் பெரிதே வானினும் உயர்ந்தன்று
நீரினும் ஆர் அளவின்றே சாரல்
கருங் கோல் குறிஞ்சிப் பூக்கொண்டு
பெருந் தேன் இழைக்கும் நாடனொடு நட்பே.

Das Gedicht Kurundogai 3, dessen Anfang sich frei ins Deutsche so übersetzen lässt:
Größer als die Erde, höher als der Himmel,
unermesslicher als das Meer ist die Liebe zu ihm

gehört zur Sangam-Literatur. Diesen Artikel aus der Tastatur von Benutzer:Jbuchholz hat die Jury zum Sieger des 22. Schreibwettbewerbs der deutschsprachigen Wikipedia erklärt. Auf den weiteren sechs Plätzen wurden Karl Martell von Benutzer:Armin P., Paraffinoxidation von Benutzer:Linksfuss, die Soziologie im Nationalsozialismus von Benutzer:Jürgen Oetting, Georg Tessin von Benutzer:Miraki, Ludwig Boltzmann von Benutzer:Feldkurat Katz und schließlich Blu (Streetart-Künstler) von Benutzer:Lienhard Schulz ausgezeichnet. Feldkurat Katz hat mit fünf Stimmen auch den diesjährigen Publikumspreis gewonnen, gefolgt von Blabbergraben, dem zweiten Beitrag von Lienhard Schulz, und Caliga von Benutzer:Cymothoa exigua. Herzlichen Glückwunsch!
Der kurz vor Ende der Wettbewerbsfrist verstorbene Benutzer:IKAl, der sich mit der Tasmanischen Blatteibe beteiligen wollte, erhielt von der Jury einen Sonderpreis für sein „Wikiwerk“. Inzwischen wurde auch die Reihung in den einzelnen Sektionen verkündet und der Schreibwettbewerb wäre nicht der Schreibwettbewerb, wenn es nicht Diskussionen um Ablauf und Zukunft geben würde. Der kurier dankt dennoch allen Mitwirkenden, der Jury für ihre Mühe und wünscht den Leserinnen und Lesern der neuen Artikel viel Vergnügen! mh, 11.5.

Noch ein paar statistische Nachträge: Mit Enzian44 führt jetzt ein Schiedsrichter allein und unangefochten die Spitze der Statistik der Teilnahmen bei Schreibwettbewerbsjuries an. Mit seiner sechsten Teilnahme ließ er den Schreibwettbewerbsinventor Achim Raschka hinter sich. Doch auch Voyager, der den Wettbewerb als Autor selbst schon gewinnen konnte, zog nach Juryteilnahmen mit Achim gleich. Beide waren hier fünf mal dabei. Wenn man so will, ist Voyager überhaupt „Mr. Schreibwettbewerb“. Auch als Autor liegt er ganz vorn dabei. Mit drei Podiumsplatzierungen liegt er in dieser Rechnung ebenfalls auf dem zweiten Rang, auch, wenn man die Platzierungen in Punkte umrechnet (Sieg = drei, Zweiter = zwei und Drittplatzierter = ein Punkt(e)). Doch gab es in der Punktewertung einen Wechsel an der Spitze. Armin P. brachte das Kunststück fertig, nach Rang drei mit Friedrich III. (HRR) im 18., Rang drei mit Philipp von Schwaben im 19., Rang zwei mit Percy Ernst Schramm im 20., erneut Rang zwei mit Ludwig der Deutsche im 21. nun mit Karl Martell im 22. Schreibwettbewerb erneut Zweiter zu werden. Damit war er dreimal hintereinander Zweiter und fünf mal in Folge auf dem Podium des Wettbewerbs. Mit diesen fünf Platzierungen führt er auch weit vor allen anderen Teilnehmern, fünf andere Autoren konnten sich dreimal auf den „Medaillenrängen“ platzieren. Und Übrigen hilft nur noch eine Zwangsverpflichtung von Armin für die nächste Jury oder wir lassen ihn endlich gewinnen, damit auch für die anderen Autoren noch etwas über bleibt ;). MC, 12.5.

Wikipedia in der Zentralbibliothek Hamburg[Bearbeiten]

Wikipedia-Sprechstunde in der Bücherhallen Zentralbibliothek in Hamburg.jpg

An jedem ersten Donnerstag im Monat findet die Wikipedia-Sprechstunde in der Zentralbibliothek der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen am Hühnerposten statt. In wunderbarem Ambiente mit traumhafter Ausstattung werden Neuwikipedianer an die Wikipedia herangeführt. Die Veranstaltung ist komplett von den Teilnehmern getrieben, es wird abgefragt, was die Teilnehmer zu wissen wünschen und dann gehts los, keine Vorbereitung möglich, aber zu Allem und Jedem eine kompetente Antwort (wo steht das, wie geht das, wie macht man, welche Lizenz usw.). Das kann nicht jeder, Hut ab vor den Referenten.
Zum Dank für die tolle Betreuung und für das Obdach, das uns die Zentralbibliothek gewährt, haben wir eine Spezial-Sprechstunde nur für Bibliotheksmitarbeiter angeboten. Was als kleines Dankeschön gedacht war, hat sich nun zu einer landesweiten Ausschreibung für alle Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Landes Hamburg entwickelt. Besonders Schüler, die die Bibliotheken besuchen, stellen den Bibliothekaren haufenweise Fragen zur Arbeit mit Wikipedia, da kam unser Fortbildungsangebot gerade recht. Die Veranstaltungen (wir kriegen nur 16-20 in unseren Schulungsraum) werden im September/Oktober stattfinden. Wir werden berichten. P.

Die NWBib zu Gast im Lokal K[Bearbeiten]

Am 19. April haben wir vom lobid-Team im Lokal K in Köln-Ehrenfeld, dem Kölner Treffpunkt der Wikipedia-Community, die Beta-Version des neuen Webauftritts der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) vorgestellt.

Das Treffen fand in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre statt und war lehrreich und anregend für alle Teilnehmer/innen. Es waren drei verschiedene Gruppen von „Stakeholdern“ der NWBib vertreten: Wikipedianer/innen (Raymond, Atamari, Hannibal21, Nicola, Elya) als (potentielle) Nutzer, Ute Pflughaupt als Vertreterin der Katalogisierer/innen, die die NWBib erstellen und pflegen, sowie Fabian, Jan und ich als Vertreter der technischen Entwicklerseite. Zu Beginn habe ich eine kleine Präsentation gegeben, um die Diskussion ins Rollen zu bringen. Im auf den Vortrag folgenden Austausch haben wir vom lobid-Team auf jeden Fall eine Menge Dinge gelernt und viele Anregungen bekommen. Bei den Wikipedianer/innen aus Köln und Umgebung handelt es sich um Personen, die viel auf der Suche sind nach Literatur über Regionen, Orte, Personen oder die Natur in NRW. So waren wir überrascht, als wir erfuhren, dass fast alle anwesenden Wikipedianer/innen die NWBib bisher nicht kannten und somit auch nicht benutzt hatten. Das Interesse an der NWBib war groß, insbesondere weil etwa zwei Drittel der verzeichneten ca. 360.000 NWBib-Einträge Zeitschriftenartikel beschreiben, die meist nirgendwo anders verzeichnet sind. Allein dies war schon ein großer Erfolg des Treffens, dass wir dieses Rechercheangebot einem breiten Kreis potentieller Endnutzer/innen bekannt machen konnten. Wir haben aber auch eine Menge Anregungen zur weiteren Entwicklung der NWBib erhalten.

Die Abdeckung der NWBib durch Crowdsourcing erweitern[Bearbeiten]

Lokal K in Köln

Die Wikipedianer/innen haben mehrmals betont, wie schade sie es finden, dass in der NWBib erst ab dem Berichtsjahr 1983 Ressourcen zu finden sind. Sie haben konstruktive Vorschläge gemacht, wie die Lücke durch Crowdsourcing gefüllt werden könnte, indem etwa Heimatvereine, die ausgewertete Zeitschriften herausgeben oder Wissenschaftler/innen und Wikipedianer/innen, die Literaturlisten zu NWBib-relevanten Themen erstellt haben, ihre Daten zur Verfügung stellen. Wenn diese Daten auch aus Gründen unterschiedlicher Qualität und Abdeckung nicht mit den bibliothekarisch erfassten Katalogdaten zusammengeführt werden können, so könnte man sie in einem eigenen Index anbieten, der sich bei einer NWBib-Suche zuschalten lässt. Auch eine einfache Erfassungsfunktion zum Ergänzen neuer Titel wurde gewünscht. Initial könnte ein zusätzlicher Index mit den Volltexten der NWBib-Vorläufer – der Westfälischen Bibliographien und der Rheinland-Bibliographien – gefüttert werden.

Der Großteil der NWBib-Titel ist inhaltlich mit Ortsschlagwörtern – bis auf die Ebene von Ortsteilen – erschlossen. Auf der Basis erster automatisierter Verlinkungen zu Wikidata auf Basis dieser Ortsschlagwörter haben wir bereits Geokoordinaten aus Wikidata übernommen. Damit lässt sich eine Suche nach Titeln über Dinge innerhalb eines bestimmten Kartenausschnitts bauen. Derzeit bieten wir eine Kartensuche auf der NWBib-Startseite an, die die Geokoordinaten eines Landkreises in die Suche gibt und als Ergebnis erscheint eine Liste von Ressourcen, die Dinge oder Personen in diesem Ausschnitt zum Thema haben (siehe z.B. Literatur über Dinge und Orte innerhalb der Kölner Stadtgrenzen).

Der Wikipedianer Atamari hat sich von uns gewünscht, dass auch die Ergebnisse einer Suchanfrage entsprechend auf einer Karte angezeigt würden. So könnte man leicht einen Überblick dazu bekommen, welche Regionen mit bestimmten Suchtermen verknüpft sind, dass z. B. die Suche „Wildpferde“ Titel zurückgibt, die über Dinge im Kreis Coesfeld berichten. Diese Anregung gefällt uns sehr gut, und wir melden uns, sobald wir sie umgesetzt haben. Zunächst müssen wir allerdings die Verlinkung zu Wikidata verbessern.

Literaturlisten erstellen und teilen[Bearbeiten]

Viel Interesse gab es auch daran, Listen von NWBib-Titeln erstellen zu können und diese teilen und exportieren zu können. Es gibt bereits eine Merklistenfunktion im neuen Webauftritt, allerdings kann eine solche Liste weder über eine Browser-Session hinaus gespeichert noch in irgendeinem Format (BibTeX, csv, Zitationsstile etc.) exportiert werden. Entsprechende Funktionen sind bereits in Planung, die Rückmeldungen der Wikipedianer/innen haben uns deutlich gemacht, dass wir das lieber früher als später umsetzen sollten.

Verlinkungen der Wikipedia zur NWBib[Bearbeiten]

Zum Abschluss unseres Vortrags hatten wir die Wikipedianer/innen um eine Einschätzung gebeten, ob und wie NWBib-Suchergebnisse in der Wikipedia verlinkt werden könnten – ähnlich wie jetzt bereits viele Wikipedia-Artikel auf die Deutsche Nationalbibliographie verlinken. Unsere Anfrage stieß teilweise auf Skepsis, weil vermutet wurde, uns würde es dabei um reine Suchmaschinenoptimierung für die NWBib gehen. Letztlich ist unser Ziel, dass Menschen, für die die NWBib und die damit verbundene Arbeit nützlich sein kann, auch auf die NWBib-Seiten gelangen – ob über Google oder Wikipedia. Wir werden weiter evaluieren, wie eine Verlinkung aus der Wikipedia umgesetzt werden kann, und zu diesem Zweck zunächst BEACON-Dateien auf Basis der GND-Verschlagwortung erstellen. Perspektivisch werden wir die Verlinkung zu Wikidata verbessern und eine Wikidata-Property ergänzen, mit der eine Wikidata-Ressource zu Literatur über sie in der NWBib verlinkt werden kann.

Vielen Dank an alle, die beim gestrigen Treffen dabei waren! Wir kommen gerne wieder in das Lokal K. Adrian Pohl (veröffentlicht unter CC BY 3.0-Lizenz, eingestellt von N. 05.05.)

Wiki-Dialog zum Konzept „Technische Wünsche“ und letzte Stationen von „Tech on Tour“[Bearbeiten]

Dieses Mal unterwegs in Berlin und nach Stuttgart

Am Montag, den 4. Mai startet der Wiki-Dialog zum Konzept „Technische Wünsche“. Der Dialog ist die Wiki-Alternative zu „Tech on Tour“: Wie bei den Treffen vor Ort geht es auch hier um Ideen und Anregungen rund um die Organisation von technischer Unterstützung der Communitys und den Umgang mit technischen Wünschen. Wie sieht eine gute Zusammenarbeit aus, was ist der Bedarf von Autoren, Fotografinnen oder freiwilligen Entwicklern, wie können Wünsche strukturiert und transparent aufgenommen und abgearbeitet werden, was für Schnittstellen sind wichtig? Diese und andere Fragen können ab dem 4. Mai zwei Wochen lang gemeinsam im Wiki-Dialog diskutiert werden.

Wer noch die Gelegenheit nutzen möchte, vor Ort und im „echten Leben“ ins Gespräch zu kommen: Die beiden letzten Veranstaltungen von „Tech on Tour“ finden am Dienstag, den 5. Mai um 19 Uhr in Berlin und am Freitag, den 8. Mai um 17 Uhr in Stuttgart statt. Als Einstieg in die Veranstaltung wird jeweils die Arbeit der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland und der Stand der Dinge bei der „Technische-Wünsche-Liste“ kurz vorgestellt. Im Zentrum steht jedoch die gemeinsame Diskussion. Zu den Veranstaltungen in Berlin und Stuttgart und zum Wiki-Dialog sind Autoren, Fotografinnen, freiwillige Entwickler und alle anderen Aktiven aus den verschiedenen Projekten herzlich eingeladen. Ergebnisse von den bisherigen Veranstaltungen finden sich auf der zentralen Seite des Projekts: WP:Technische Wünsche. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – Danke für Interesse, Organisation, gemeinsames Referieren, Teilnahme und Austausch. bm (wmde), 30.4.

Your Schiedsgericht Needs You![Bearbeiten]

Jungadmins beim Warten auf die Knöppe-Vergabe

Wie in jedem Jahr seit 2007 finden auch in diesem Mai Wahlen zum Schiedsgericht statt. Turnusgemäß werden fünf der zehn Plätze im höchsten Gremium zur Lösung von Konflikten unseres Projektes frei und sind mittels der anstehenden Wahl nachzubesetzen. Die Arbeit im Schiedsgericht ist verantwortungsvoll, mitunter zeitaufwändig und wird hin und wieder mit kritischen Stimmen bedacht, andererseits erwartet einen eine kollegiale Atmosphäre, das Privileg Konfliktlösungen selbst mitzuerarbeiten und ein neuer Blick auf manche Vorgänge in der Wikipedia.

Wie derzeit zu beobachten ist, bemüht sich die halbe Wikipedia-Community um Administratorenrechte. Wer jetzt noch nicht als Admin kandidiert, ist dringend aufgerufen, dies auch in den nächsten Wochen zu unterlassen und sich stattdessen dem Schiedsgericht zur Verfügung zu stellen. Vom 1. bis zum 7. Mai läuft die Suche nach Kandidaten, die sich auf der aktuellen Wahlseite eintragen mögen, anschließend wird vom 8. bis zum 21. Mai gewählt. Die Latte an die Kandidaten ist zwar hoch gelegt, doch noch zu toppen, wenn alle ihren Teil dazu beitragen. Seid also mutig, denn wir freuen uns schon jetzt auf viele tolle Kandidaten und eine hohe Wahlbeteiligung! f.d.SG m77, 30.4.

Die „Angst“ der Admins vorm Arbeiten[Bearbeiten]

Ja, da ist sie scheinbar vorhanden, die Angst der Adminschaft … oder auch Konkurrenzdruck? Gesucht werden aktuell neue Admins, da sich die Arbeit häuft. Sei es im Rückstand bei den Löschkandidaten oder anderswo … Doch liegt das an zu wenig Personal? Oder doch eher – wie der Autor dieser Zeilen vermutet – an der Angst bestehender Admins, doch irgendeinem Nutzer, egal ob Artikelautor, Adminkollegen oder Metadiskutierer, auf den Schlips zu treten mit seiner Entscheidung und sich innerhalb kürzester Zeit eine Wiederwahlstimme einzufangen. Bei den Löschdiskussionen fällt dies in letzter Zeit immer wieder auf, dass der Ermessensspielraum der Admins immer kleiner wird. Da bleiben dann Löschdiskussionen (wohlgemerkt mit überwiegenden Behalten-Argumenten) fast zwei Monate offen stehen, weil genau klar ist, was passiert. Kommt ein Admin und entscheidet, dass die Artikel bleiben, dauert es keinen Tag, da sind die Artikel in der Löschprüfung … verbunden mit einer Wiederwahlstimme … Genau das Gleiche ist es, wenn gelöscht wird. Ist es das, was Wikipedia ist? Und da spielt es noch nicht mal eine Rolle, ob man als Admin exklusionistisch oder inklusionistisch arbeitet. Denn als „Widersacher“ auf Metaebene hat man ebenso beide Arten der Diskutanten. Der Autor dieser Zeilen vermutet zwar die Mehrzahl auf exklusionistischer Seite, aber gezählt hat er bisher nicht. Und trotz alledem drängen nach dem untenstehenden Beitrag wieder viele aktive Autoren ins Adminamt … Viele mit Elan und Arbeitseifer. Was bleibt davon aber nach der ersten strittigen Entscheidung und den damit verbundenen Reaktionen und Ereignissen übrig? Ein deprimierter Neuadmin und vor allem ein teilweise gar von Adminkollegen bloßgestellter Benutzer, der ja doch eigentlich nur helfen wollte bei der Menge an Arbeit, die es in diesem Projekt doch gibt. Wir sollten dieses Problem echt einfach mal überdenken. WJ, 28.04.

Neue Administratoren – Wo bleiben sie?[Bearbeiten]

10 Jahre nach der ersten AdminCon: gemütliches Zusammentreffen aller übriggebliebenen Admins am selben Ort
Ja gerne, aber warum so großer Raum? Wird leeer aussehen …

So ist der Lauf der Dinge, alteingesessene Benutzer treten kürzer und gehen, neue kommen nach. Langjährige Admins hören auf, neue rücken nach. Doch irgendwie geht diese Rechnung nicht mehr auf. Stellten sich bis zum jetzigen Zeitpunkt 2012 noch 15 Benutzer einer Wahl (davon 6 einer Wiederwahl), waren es 2013 14 (2 WW) und 2014 immerhin noch 12 (5 WW). Dieses Jahr gab es bisher 6 Kandidaturen, davon 4 Wiederwahlen. Woran liegt das? Sind es die gesunkenen Erfolgsaussichten? So waren von den oben erwähnten 15 Kandidaturen im Jahr 2012 immerhin 11 erfolgreich, 2013 und 2014 waren es nur noch jeweils 8. Von den 6 bisherigen Kandidaturen diesen Jahres waren dagegen nur 3 erfolgreich, darunter keine einzige Neuwahl. Sind wir inzwischen so streng mit uns selbst? Haben wir so hohe Anforderungen an Administratoren, dass wir den Job keinem mehr zutrauen? Wirkt der Job als Admin so unattraktiv oder die zu bewältigende Wahlhürde so hoch, dass sich dem keiner mehr stellen mag? Die Arbeit wird nicht weniger, Administratoren werden gebraucht. Darum ein Appell an die Willigen: Kandidiert, stellt euch zur Wahl, das Projekt braucht euch! Ein Appell auch an die Wähler: Seid nicht nachtragend, beurteilt Kandidaten nach dem, wie sie voraussichtlich als Admin wären, nicht nach irgendwelchen Fehlern, die möglicherweise Jahre zurückliegen. Lasst mehr WP:AGF walten. Dann gibt es auch bald wieder genug Leute, die den einen oder anderen Stau abarbeiten. ED, 18.4.

Update: Binnen zehn Tagen nach diesem Aufruf haben sich 15 Benutzer für den Adminposten zur Wahl gestellt und damit nicht nur einen neuen Rekord für die meisten gleichzeitigen Adminwahlen aufgestellt, sondern auch die hier genannten Vorjahresmarken deutlich übertroffen. YMS, 29.4.

Kultur der Spendenverwendung im vierdimensionalen Raum[Bearbeiten]

Die aktuell als Banner geschaltete Wikimedia-Einladung zur Beteiligung an der Spendenverwendungsdiskussion („Wie Wikimedia-Spenden ausgegeben werden sollen“) gibt in Verbindung mit der morgigen WMDE-Mitgliederversammlung Anlass zu ein paar grundsätzlichen Überlegungen. Dabei greife ich Gedanken auf, die sich im Laufe des jüngsten Workshops zur Entwicklung des WMDE-Förderwesens unter dem Titel „Kultur der Spendenverwendung im vierdimensionalen Raum“ bei mir eingestellt haben.

Die gemeinten vier Dimensionen beziehen sich jeweils auf unterscheidbare Personengruppen, die im Rahmen des projektbezogenen Spendenwesens wechselseitig eine wichtige Rolle spielen oder spielen sollten, nämlich 1. die wikipedia-affinen Spender, 2. die Spendenverwalter bei Wikimedia, 3. die spendenverbrauchenden Projektinitiatoren und -beteiligten sowie (last, not least) 4. die Spendenbereitschaft generierenden, ehrenamtlichen Wikipedia-Autoren. Allen vier Gruppierungen mit ihren jeweils unterschiedlichen Funktionen und Interessen im Rahmen des Ganzen ist bei der Spendenverwendung Rechnung zu tragen. Bei näherer Betrachtung mag das manchem wie die Quadratur des Kreises anmuten; mir scheint es auf die nötige Ermittlung gemeinsamer Schnittmengen hinauszulaufen.

Sich im hiesigen Rahmen auf eine Kultur der Spendenverwendung einzulassen bedeutet zuallererst, die jeweiligen Interessenlagen zu reflektieren und zu einem möglichst gerechten Ausgleich zusammenzuführen. Funktionieren kann das nur, wenn bei den über die Spendenverwendung letztlich Entscheidungsbefugten ein Bewusstsein der unterschiedlichen Motivlagen vorhanden ist und angemessen berücksichtigt wird. Was also ließe sich jeweils idealtypisch als Gruppeninteresse zugrunde legen? Dazu gebe ich behelfsweise meine Sicht:

  1. die wikipedia-affinen Spender möchten Weiterentwicklung und Zukunft dieser Online-Enzyklopädie unterstützen und sichern;
  2. die Spendenverwalter bei Wikimedia wollen ihren WMDE-Vereinszwecken gemäß vielerlei freie Inhalte wirksam fördern;
  3. die spendenverbrauchenden Projektinitiatoren und -beteiligten finden, dass ihr freiwilliges Engagement mehr als alles andere zu fördern und bei der Spendenverwendung nicht bloß unter „ferner liefen“ zu berücksichtigen sei;
  4. die Spendenbereitschaft generierenden, ehrenamtlichen Wikipedia-Autoren beäugen die Spendenverwendung besonders kritisch und möchten dem Projekt vor allem seinen gemeinnützigen Charakter und seine relative finanzielle Unabhängigkeit und Werbefreiheit erhalten; sie teilen mit den Spendern das Interesse, Weiterentwicklung und Zukunft dieser Online-Enzyklopädie zu unterstützen und zu sichern.

Was das für die Banner-Leitfrage (also wie Wikimedia-Spenden ausgegeben werden sollen) im Einzelnen bedeutet, bleibt unter Wikipedianern und Wikimedianern sorgsam zu bestimmen. An die außenstehenden Spender müssten dabei beide Seiten von sich aus denken. Schön wär’s, wenn das wikipedia-bezogene Spendenwesen eines Tages für ein Spenden-Gütesiegel in Frage käme. Barnos, 17. 4.

SUL-Finalisierung hat begonnen[Bearbeiten]

Pünktlich am 15. April hat die Vereinheitlichung globaler Benutzerkonten, bekannt als Single-User-Login-Finalisierung, begonnen. Der für die Kommunikation verantwortliche Mitarbeiter der Wikimedia Foundation, Keegan, hat einen Blogbeitrag zu den Hintergründen in englischer Sprache dazu verfasst und auf den Start des Prozesses auf der Wikimedia-Mailingliste hingewiesen. Nach dem Löschen leerer globaler Konten und dem Zusammenführen von Benutzerkonten mit derselben bestätigten E-Mail-Adresse wurden zunächst in den Testwikis eindeutige globale Konten für alle Personen angelegt. Die Namen auf diesen Prozess hingewiesener Personen (Liste für die deutschsprachige Wikipedia unter Spezial:Umzubenennende Benutzer), die sich nicht auf Special:GlobalRenameRequest um einen neuen Namen bemüht haben, wurden gemäß dem angekündigten Schema um eine Tilde und das Projektkürzel ergänzt (bspw. DerHexer~dewiki). Aufgetretene kleinere Fehler wurden behoben, sodass der Prozess in den folgenden Tagen auf allen Projekten durchgeführt werden kann. Ungefähr eine Woche wird dies vermutlich dauern, da über 2,8 Millionen lokale Konten betroffen sind. Aufgrund der Einmaligkeit der Aktion ist dies aber nur ein Schätzwert. Möglicherweise auseinandergerissene Benutzerkonten werden mit einem Benutzer­konten­zusammen­führungs­werkzeug (account merge tool) wieder vereint werden können, an dessen Fertigstellung derzeit gearbeitet wird (siehe phabricator:T961). Es ist momentan noch möglich und wird auch nach dem Abschluss der Umbenennungen möglich sein, auf Spezial:Globale Umbenennungsanfrage einen alternativen Namen zu beantragen. Diese Möglichkeit wurde global bisher über 11.000-mal wahrgenommen. Bei Fragen und Problemen helfen auch weiterhin DerHexer und Hoo man.DH, 16.4.

Update: Das Skript hat jetzt die deutschsprachige Wikipedia erreicht und löst gerade die dortigen Konflikte auf. Danach steht nur noch die englischsprachige Wikipedia an, bevor dann alle Benutzerkonten eindeutige globale sind. … Der Prozess auf dewiki ist nun abgeschlossen.DH, 21.4.

Bomfordzionös! Die WikiCon 2015 ist unterwegs …[Bearbeiten]

WikiCon-Logo Dresden 2015.svg

Der Entschluss stand schon lange fest und war einer unserer guten Vorsätze für das Jahr 2015. Nun endlich nimmt der Dampfer Fahrt auf: Die WikiCon 2015 wird vom 18. bis 20. September in der Stadt an der Elbe stattfinden, die schon Caspar David Friedrich und Gret Palucca inspirierte, während Helmut Schön und Manfred von Ardenne zu sportlichen und wissenschaftlichen Höhenflügen ansetzten. Kommt mit an Bord!

Wir freuen uns darauf, die hiesigen „Äggsbärdenin der sächsischen Landeshauptstadt Dresden willkommen zu heißen! Noch ist nicht alles „in Sack und Tüten“, doch sind wir guter Dinge und so laufen die Planungen für Programm und Inhalt an. Seid ihr dabei? Wir freuen uns auf eure Programmvorschläge. Euer WikiCon-2015-Team.A., 15.4.

70 Jahre Kriegsende, weiß WP das auch?[Bearbeiten]

Abseits sicher auch wichtiger Themen, die hier angesprochen werden, möchte ich anlässlich eines nicht ganz unbedeutenden Ereignisses, das medial momentan auch ganz gut beleuchtet wird, den Blick wieder auf eines unserer ureigensten Themen lenken, die Artikelarbeit. Als gebürtiger Sachse sind 1945 Weichen gestellt worden, deren Auswirkungen auch meine Biographie betrafen. Sucht man allerdings zu dieser Zeit etwas in Wikipedia, muss man sich, sofern man Lust hat, durch viele kleine, oft überschaubare Artikel klicken, die meist auch noch in diskussionswürdiger Qualität sind. Das ist enttäuschend angesichts der geistigen Ressourcen, die eigentlich in WP stecken. Ohne die Arbeit von Autoren anderer Themen schmälern zu wollen, aber wir wissen teilweise besser über diverse ausgestorbene Säugetierarten, Pharaonen, Vasenmaler (bitte keine Beißreflexe, das sind willkürliche Beispiele) und dergleichen mehr Bescheid als über unsere ureigenste Geschichte von vor 70 Jahren, was ein Wimpernschlag in der Geschichte ist. Schaut man sich die Seite der Geschichtsredaktion an, sieht man diverse Geburts- oder Todestage bekannter Persönlichkeiten oder Schlachtenjubiläen im Fokus. Schaut man sich Artikel an, die den WK II zum Inhalt haben, stößt man nicht selten auf Fanschrieb, der sich an Auszeichnungen und technischen Daten ergötzt, während vergessen wird, überhaupt erst mal historisch genau zu beschreiben, was eigentlich passiert ist. Erst wenn das letzte U-Boot, der letzte Ritterkreuzträger einen Artikel hat, werden wir vielleicht merken, dass im Frühjahr 1945 beträchtliche Gebiete des späteren DDR-Gebiets von westalliierten Truppen besetzt waren. Nun werden viele sagen, „das ist doch ein alter Hut“, dann frage ich zurück, „wo lese ich da gescheit in WP was dazu“? Ein anderes Beispiel, das die Krux verdeutlichen soll: Wo finde ich was zu dem Staatsgebilde, das in Sachsen zwischen 1919 und 1933 bestand? Wo kann ich mir das als Karte mal anschauen? Ich habe WP immer als Wissensvermittlung begriffen und diesen Anspruch haben wir ja auch. Ich sehe dabei immer den Schüler vor meinem geistigen Auge, der sich informieren will, ja die gibt es noch. Nur, kann er das? Dass es Lücken gibt, weiß ich. Und ich höre schon die Argumente, die jetzt kommen … Aber es gibt erschreckende Lücken und da vermisse ich einen Masterplan. Was will der Dichter uns damit sagen? Bevor wir an die mikroskopischen Details gehen, sollten wir die Basics nicht vergessen. Dass ich überspitze, weiß ich. Dass mir jetzt hunderte Gegenbeispiele genannt werden, erwarte ich. Dass sich einige auf den Schlips getreten fühlen, ist zu befürchten. Und trotzdem …--scif (Diskussion) 10:54, 15. Apr. 2015 (CEST)

Berichte der Wikimedia Foundation und von Wikimedia Deutschland, Technik 2014[Bearbeiten]

In den vergangenen Tagen haben sowohl Wikimedia Deutschland als auch die Wikimedia Foundation einen Rückblick über das vergangene Jahr veröffentlicht. Der deutsche Verein berichtet im Rahmen der Jahresberichtförderung an das FDC seinen langfristigen Einfluss auf die Gesellschaft (engl. impact), bisher leider nur auf Englisch. [Update: Jetzt auch auf Deutsch. Auch wenn die Übersetzung nach erster Durchsicht teilweise vom englischen Original abweicht. --swa] Die Stiftung schaut in einem State of the Wikimedia Foundation, der ursprünglich für die interne Dokumentation erstellt wurde, zunächst auf wesentliche Erfolge, stellt aber auch allgemeine und Überlegungen für das Jahr 2015 an. Mit über 30 und 50 Druckseiten erreichen diese Berichte jedoch so große Umfänge, dass für den Bericht der Wikimedia Foundation das englischsprachige Pendant des Kuriers, die Signpost, unter Bereitstellung einer Vorabversion eine Zusammenfassung erstellt hat. Da der eigentliche Technikansprechpartner nicht erreichbar war, wurde ich um eine Einschätzung gebeten, die ich hier gern ins Deutsche übersetze.

„Der Bericht stellt das erste strategische Statement des Teams für Softwareentwicklung und anwenderorientierte Veröffentlichung (Engineering and Product team) nach seiner im November 2012 verkündeten Umstrukturierung dar. Mit der Umstellung auf zwei getrennte Abteilungen möchte die Wikimedia Foundationdie Entwicklung von best practices“ sicherstellen, so die neue Geschäftsführerin Lila Tretikov. Der frühere Leiter beider Bereiche, Erik Möller, setzt seine Arbeit als Vizepräsident für Produkte und Strategien sowie Stellvertretender Geschäftsführer der Wikimedia Foundation fort, Damon Sicore übernahm im September 2014 den Softwareentwicklungsbereich. Basierend auf der Verteilung von Verantwortungen gibt das Dokument zwei Berichte, so wie auch diese Zusammenfassung.

Durchschnittliche Zeit zum Speichern einer Bearbeitung in Millisekunden Ende 2014

Mit Blick auf die gestiegene Benutzung mobiler Endgeräte in der Welt und so denn auch in den Wikimedia-Wikis (20 % aller Bearbeiter machten ihre erste Bearbeitung auf der mobilen Website, mindestens 40.000 arbeiten monatlich mobil) war eines der Hauptaugenmerke der Wikimedia Foundation im vergangenen Jahr die Entwicklung im mobilen Bereich. Neben dem Neuschreiben der mobilen Android- und iOS-Apps hat das Softwareentwicklungsteam ein neues Interface für ältere Browser mit begrenzter oder keiner JavaScript-Unterstützung erstellt und allgemein die MediaWiki-Struktur in Programmbibliotheken sowie in eine serviceorientierte Architektur umgewandelt; insbesondere wurde das Rendern von PDFs, besonders in nicht-lateinischen Schriften, verbessert. Seit Dezember 2014 führt die freilizenzierte virtuelle Maschine HHVM PHP-Programmcode aus, was die durchschnittliche Zeit zum Laden der Seite oder Speichern einer Bearbeitung stark verringerte (siehe Bild). Diese Veröffentlichung wurde durch eine Partnerschaft mit dem Entwickler von HHVM, der Firma Facebook, ermöglicht. Entgegen den Erwartungen führte die Implementierung von HHVM aber nicht zu einer erhöhten Anzahl an gespeicherter Bearbeitungen und auch nicht zu einer Verringerung des Zeitraumes, in dem dieselbe Anzahl an Bearbeitungen durchgeführt wird; die Wikimedia Foundation arbeitet daran, diese Ziele zu erreichen. Zwei weitere Entwicklungen unterstützen Leser und Autoren: Die lang erwartete und lang vorbereitete neue Suchfunktion, die auf dem Elasticsearch-Verfahren basiert und Ende 2014 aktiv geschaltet wurde, und ein Übersetzungswerkzeug für Artikelinhalte, das seit Anfang 2014 Autoren erlaubt, eine neue Sprachversion eines Artikels unter Beibehalt der Belege schnell zu erstellen.

Das Team für die Softwareentwicklercommunity hat verschiedene Hackathons und Technikgespräche organisiert und darüber hinaus in Öffentlichkeitsprogrammen wie dem FOSS-Öffentlichkeitsprogramm für Frauen und Google Summer of Code mitgewirkt. Es hat zudem die Umstellung vom Bugmeldesystem Bugzilla mit der Softwareentwicklungsplattform Phabricator koordiniert. Das gesamte Softwareentwicklungsteam wird zudem nun in der Ausübung seiner Tätigkeit von einer neuen Team-Practices-Gruppe unterstützt. Während die Foundation erfolgreich auf Sicherheitsbedrohungen von außerhalb wie dem Heartbleed-Bug oder der Poodle-Attacke auf operativer Seite reagiert hat, erachtet die Signpost die Security-Engineering-Abteilung als unterbesetzt. Es sucht jedoch derzeit einen Entwickler, um sicherheitsbezogene Probleme besser angehen zu können.

Das Produktteam konzentrierte sich im Rahmen der mobilen Herausforderungen auf die Veröffentlichung der vom Softwareentwicklungsteam neugeschriebenen Apps durch verschiedene neue Mitmachmöglichkeiten wie dem Bearbeiten in der App selbst, dem Offline-Lesen, einklappbaren Infoboxen, großen inhaltsbezogenen Bildern und kurzen Beschreibungen des Lemmas im Kopf des Artikels, die aus Wikidata-Einträgen generiert werden (was nach Informationen der Signpost bedauerlicherweise zu einem Anstieg an Vandalismus auf Wikidata geführt hat) sowie einem Abschnitt mit themenähnlichen Empfehlungen. Die Wikipedia-Apps für Apple und Android erreichen dabei sechs Millionen Nutzer und erhielten eine durchschnittliche Bewertung von 4 bis 4,5 von 5. Darüber hinaus wurde ein neues mobiles Webinterface veröffentlicht, das vor allem das Lesen und Bearbeiten von Wikipedia auf mittelgroßen Bildschirmen mit Unterstützung eines neuen mobilen VisualEditor ermöglicht. Die Signpost ergänzt hier, dass das Hochladen von Bildern nach Wikimedia Commons durch die mobile Website zu massivem Spam von urheberrechtsverletzenden oder missbräuchlichen Bildern geführt hat, deren Löschung viele Ressourcen verlangte. Die Desktopversion des VisualEditor wurde bereichert um Tabellenbearbeitungen und das Hinzufügen von Belegen und führte zu mittlerweile mehr als 5 Millionen Nutzungen in 160 Wikimedia-Wikis; das Programm wird in diesem Jahr in allen großen Projekten und Plattformen standardmäßig aktiviert. Das Analytik-Team hat schließlich zentrale Daten und Systeme für Messergebnisse zur Verfügung gestellt. Schließlich wurden weitere Programme entwickelt: Das Kommunikationswerkzeug Flow, das Bearbeitern unter anderem das Beobachten einzelner Diskussionsabschnitte ermöglicht, wurde in einigen Wiki-Projekten der französischen und katalanischen Wikipedia veröffentlicht und wird demnächst die in anderen Projekten genutzten LiquidThreads-Seiten ersetzen, zudem das neue Bearbeitungswerkzeug WikiGrok und den Media Viewer.

Eine Karikatur des Superschutzvorfalls von Don-kun

Aufgrund der frühen Veröffentlichung des Media Viewer mit zu vielen Fehlern hatte der Flickr-ähnliche Multimediabrowser negative Reaktionen von vielen Autoren hervorgerufen. Erfreulicherweise reflektiert die Wikimedia Foundation in einem Lessons-learned-Abschnitt Erfolge wie Misserfolge bei der Veröffentlichung und betont dabei selbstkritisch das Fehlen von Werkzeugen, um produktives Feedback von der Community einzuholen, und das Fehlen einer klaren Metrik für das Messen von Erfolg. Bedauerlicherweise erwähnt der Bericht nicht den Superschutzvorfall, der neben Berichten v. a. in deutschen Medien zu massiven Diskussionen zwischen Community und Wikimedia Foundation geführt hat inklusive eines Briefes an die Stiftung, der von über 1.000 Beitragenden unterschrieben wurde. Die Foundation gesteht dabei ein, dass diese „teuren und langsamen“ („expensive and slow“) Änderungen für Desktopbenutzerinnen und -benutzer zu einer Abwendung von diesem hin zur Entwicklung besonders im mobilen Bereich geführt haben. Das Dokument betont aber, dass beide Bereiche weitere Verbesserung verlangen.

Auf mobiler Seite beabsichtigt die Wikimedia Foundation neue Möglichkeiten zur Teilnahme an den Wikimedia-Projekten – werden wir da, wenn man bedenkt, dass MediaWiki nicht Bearbeitungen und Verfassende der Artikel über die Versionsgeschichte hinaus transparent macht, so etwas wie WikiHistory oder den Artikelmonitor sehen? Bedenken äußert die Wikimedia Foundation auf Desktopseite, dass externe Projekte wie WikiWand sie in ihrer Funktion als Betreiberin ersetzen könnte, wenn Designänderungen „mit Grenzfällen oder autorenbezogener Funktionalität kollidieren“ („clash with edge cases or with editor-focused functionality“):

“We risk being left behind when it comes to offering the best experience reading Wikipedia.”

„Wir riskieren zurückzubleiben, wenn es darauf ankommt, das beste Leseerlebnis für Wikipedia anzubieten.“

Wie genau dies aussehen wird, ist noch unklar. Das Team für Softwareentwicklung und anwenderorientierte Veröffentlichung (Engineering and Product team) plant jedoch, den Beitrag der Community in den Prioritäten für ihre Produkte zu stärken und Neuigkeiten- und Feedbackkanäle zu entwickeln. Dennoch könnte eine der Konsequenzen sein, dass künftig nicht mehr alle Admins Änderungen im MediaWiki-Namensraum durchführen können, sondern dies zugunsten eines Code-Review-Prozesses verändert wird, wie auf Phabricator vorgeschlagen.

Das Dokument äußert Bedenken über die geringe Verfügbarkeit von strukturierten Daten im Wikiversum und ein daher fehlendes gleichmäßiges Design. Weder die Unterstützung von Wikidata (bspw. mit WikiDataQuery), das maßgeblich von Wikimedia Deutschland entwickelt wird, noch die gemeinsamen Pläne zu einem strukturierten Wikimedia Commons werden dort erwähnt. Dies gilt auch für einen der invasivsten Eingriffe der Wikimedia Foundation, die gegenwärtige Single-User-Login-Finalisierung. Während einerseits die Eindeutigkeit aller Benutzerkonten Grundlage ist für lang erwartete Verbesserungen wie globale Beobachtungslisten, globale Benachrichtigungen und eine effiziente Flow-Implementierung, verlangt der Prozess andererseits Zwangsumbenennungen, um Namenskonflikte aufzulösen.“ DH, 3.4.


Rechte Spalte[Bearbeiten]

Bedanken[Bearbeiten]

BlueIEditShirt-plainBackground.jpeg

Die Foundation hat es so gefügt, daß man auf Meta über diese Seite Mitarbeitern ein Dankeschön in Form eines Wikim/pedia-Shirts zukommen lassen kann. Bislang wird von der deutschsprachigen Comunity noch recht wenig Gebrauch davon gemacht. Vielleicht fällt dem ein oder anderen ja Jemand ein, bei dem er sich bedanken möchte und kann diese Person dort nominieren. Und natürlich kann man auch die Nominierungen Anderer unterstützen. MC 24.05.2015

Wikipedia:Edit-a-thon/Wiener Jubiläen 2015[Bearbeiten]

Heuer werden in Wien 150 Jahre Wiener Ringstraße, 150 Jahre Wiener Straßenbahn, 650 Jahre Universität Wien, 200 Jahre Technische Universität Wien und 250 Jahre Veterinärmedizinische Universität Wien gefeiert! Aus diesem Anlass veranstaltet Wikimedia Österreich diesen Sonntag, 24. Mai 2015 einen Edit-A-Thon zu diesen Themenbereichen im Museumquartier! Wir freuen uns auf rege Teilnahme! AT 22.05.2015

Wenn Bausteine purzeln, purzeln auch die Rekorde[Bearbeiten]

Am Wochenende ging der Frühlingswettbewerb der Bausteinräumer zuende und die vorangegangen 15 Tage lieferten Überragendes. 3846 Artikel verschwanden aus den Bausteinkategorien und Wartungslisten. Besonders in der Kategorie:Defekte Weblinks, die von Bots schneller gefüllt wird als die User sie abarbeiten können, wurde vom Team Phönix (Boshomi, Bwuz und Arndtmc1) erneut ein beachtlicher Anteil wieder mit funktionierenden Links versehen. 230 Artikel hat das Trio im Schnitt pro Tag ausgebessert (insgesamt 3452) und damit mit neuem Artikel- und Punkterekord klar gewonnen. Aber auch mit mittleren Verbesserungen und den großen Überarbeitungen wurde diesmal Überdurchschnittliches geleistet bei der Steigerung der Qualität der Artikel. Im Schnitt haben die Teilnehmer diesmal noch mehr beigetragen, als in allen Wettbewerben zuvor, und so wieder ein großartiges Gesamtergebnis zustande gebracht. Es findet sich für jeden etwas zu tun und gemeinsam macht es noch mehr Spaß. Also vormerken und im Auge behalten: der nächste Wartungsbausteinwettbewerb findet im August statt. hvw

Monsters of Law, Thema Bildrechte[Bearbeiten]

Nächsten Donnerstag, 28. Mai, 18 Uhr, findet bei WMDE die nächste Veranstaltung der Reihe "Monsters of Law" zu rechtlichen Fragen rund um Freies Wissens statt. Ansgar Koreng, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Urheber- und Medienrecht, spricht zum Thema „Minenfeld Bildrechte: Was Sie zu Fotografie und Nachnutzung wissen müssen“. Danach steht er für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Vortrag wird zudem als Livestream gezeigt und ist danach als Video abrufbar.li (wmde), 20.5.

Kategorien in die Tiefe durchsuchen: Erste Testeinladung[Bearbeiten]

Seit einiger Zeit arbeitet das Team Software-Entwicklung von WMDE an der Möglichkeit, Kategorien bis in die Unterkategorien hinein zu durchsuchen – auch bekannt als die sogenannte „Catscan-Funktionalität“. In einer Testumgebung auf Tool Labs kann dies nun mit einem Mini-Set der deutschsprachigen Wikipedia ausprobiert werden. Mehr Informationen und eine Anleitung gibt es hier. Der Wunsch, Kategorien über die normale Suche nach verschiedenen Kriterien in die Tiefe durchsuchen zu können, gehört zu den Top 20 der technischen Wünsche. Interessierte sind herzlich eingeladen, diesen ersten Prototypen zu testen. Das Entwickler-Team freut sich über Feedback, um die Anwendung weiter verbessern zu können. bm (wmde), 20.5.

Wikimedia unterstützt Verschlüsselung[Bearbeiten]

Heise online berichtet heute über einen Brief von „IT-Unternehmen, Datenschützer[n], Sicherheitsforscher[n] und Politiker[n]“ an US-Präsident Barack Obama, der sich gegen die Pläne richtet, die Hersteller von digitalen Geräten zu verpflichten, Hintertüren bei der Verschlüsselung einzubauen. Auf diese Weise sollen die amerikanischen Behörden einen ständigen Zugriff auf die Benutzerdaten erhalten. Stephen LaPorte weist darauf hin, dass auch die Wikimedia Foundation zu den 140 Unterzeichnern des Aufrufs gehöre.

Dabei ist allerdings auffällig, dass die als gemeinnützig bekannte Stiftung – ebenso wie das Internet Archive – in der Unterschriftenliste nicht ganz zu Anfang unter den Nichtregierungsorganisationen aufgeführt wird, sondern zusammen mit Apple, Google und Facebook unter der Überschrift „Unternehmen und Handelsorganisationen“ auf Seite 4 firmiert. Dies sei darauf zurückzuführen, dass unter den NGOs in der Liste nur Organisationen genannt worden seien, die in erster Linie politische Arbeit leisten. Auf diese Einordnung habe man bei der Foundation jedoch keinen Einfluss gehabt und sie sei auch im Zeitpunkt der Unterzeichnung nicht bekannt gewesen, betont Yana Welinder auf Nachfrage. (A, 19./20.5.)

WikiDACH lebt – ein wenig zumindest[Bearbeiten]

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an das letzte Jahre und die fast doch nicht wieder beinah irgendwie vielleicht am Ende nicht stattgefundene Veranstaltung WikiDACH. Sie scheint zu leben. Zumindest gibt es seit einigen Tagen den Beginn einer Wikiseite und einen Antrag auf Unterstützung durch die WMF. Man darf gespannt bleiben.sp 17. Mai 2015

WikiProjekt Allgäu – Landstreicher geht in die 2. Runde![Bearbeiten]

Vom 10. bis 12. Juli 2015 findet im südlichen Landkreis Oberallgäu in der Umgebung von Oberstdorf und Sonthofen nun die zweite Auflage des aufstrebenden Projekts Landstreicher statt.

Wer zu Fuß gut unterwegs ist, Zeit und keine Angst vor Steigungen hat, sich für Naturthemen, besonders für Geotope interessiert, ist herzlichen eingeladen. Ziel des Projekts ist, nach und nach allen Geotopen einen Artikel mit ansprechender, enzyklopädischer Bebilderung zu spendieren und den bisher eher stiefmütterlich behandelten Geo-Themen mehr Beachtung zu schenken. Eine jährliche Fortsetzung ist für 2016 angedacht.

Die inhaltlichen Punkte und Fachkompetenzen wird Geolina163 mitgestalten, als lokaler Helfer und Organisator trete ich, Hilarmont ein. Unterstützt wird das Projekt freundlicherweise durch Wikimedia Deutschland.

Weitere Informationen können unter den entsprechenden Verlinkungen eingesehen werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. H&M, 16. Mai 2015

Nach der Wahl ist vor der Wahl[Bearbeiten]

Während die deutschsprachige Community noch das Für und Wider der Kandidaten zu der ab Montag, dem 17. Mai 2015, bevorstehenden Wahl ihrer Vertreter im Board of Trustees der Wikimedia Foundation erwägt, ist am gestrigen Freitag – also während der gerade laufenden Wikimedia Conference in Berlin – das Ergebnis der Wahl des neuen Funds Dissemination Committee bekanntgegeben worden, dem Gremium, das das Board bei der Verteilung der Mittel auf die größeren Wikimedia-Organisationen maßgeblich berät.

Von den 1173 abgegebenen Stimmen waren 1101 gültig. Gewählt sind: Lorenzo Losa, Michał Buczyński, Liam Wyatt, Michael Peel und Itzik Edri.

Bei den gleichzeitig durchgeführten Wahlen zum FDC-Ombudsman wurde Kirill Lokshin gewählt.

Die offizielle Ernennung der Gewählten wird sich wegen background checks etc noch eine Weile hinziehen, hieß es auf der Mailingliste Wikimedia-l. Der Kurier schließt sich den Gratulanten an und wünscht allen Beteiligten Kraft und Weisheit auf ihren Wegen. (A, 16.5.)

Der Wikipedia Signpost hat den Kandidaten für die Wahlen zum Board of Trustees Fragen gestellt. Allein, das Wort Superprotect sucht man auf der Seite vergebens. Entweder spielt es in der nordamerikanischen Diskussion tatsächlich derzeit keine Rolle mehr, oder es wird aus politischen Rücksichten unterdrückt. Immerhin zeigte sich bei der Umfrage, dass die meisten der Kandidaten dem Paid Editing, also dem Umstand, dass Firmen und Organisationen Artikel, die sie betreffen, selbst bearbeiten, höchst aufgeschlossen gegenüberstehen. (A, 16.5.)

Für ganz Spontane in NRW[Bearbeiten]

Für alle, die spontan noch nichts zu tun haben und in erreichbarer Nähe von Köln hausen: Das Lokal K ist heute den ganzen Tag geöffnet für Schreiblustige und Schaulustige. Wer also vorbeikommen mag: Kaffe läuft. AR, 14.5.

Probleme mit dem Review des Tages[Bearbeiten]

Wem ist schon aufgefallen, dass heute der Artikel Gletscherdynamik im Review des Tages steht, obwohl der selbe Artikel schon seit dem 3. Mai für Lesenswert kandidiert? Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass das Review des Tages (RdT) nicht mehr regelmäßig genug in einer der sieben Unterseiten (Montag bis Sonntag) eingetragen und aktualisiert wird. Dadurch werden nicht nur Artikel, die schon längst nicht mehr im Review sind, als RdT präsentiert, sondern es werden auch Artikel, die schon länger im Review stehen, nach einer Woche wieder als RdT präsentiert, obwohl eigentlich ein anderer Artikel dran wäre, der noch nicht RdT war. Überdies bleiben manchmal Wünsche für das RdT unbeantwortet bzw. unberücksichtigt. Das Problem mit der mangelnden Pflege des RdT gibt es schon seit längerem: Zum Beispiel wurde es schon am 6. Dezember auf der Diskussionsseite des Autorenportals angesprochen. Es scheint einfach nicht genügend Benutzer zu geben, die das RdT pflegen, beziehungsweise haben die bisher dafür zuständigen Benutzer keine Lust oder Zeit mehr dafür. Sollte daher vielleicht darüber nachgedacht werden, die Vorschläge, Wünsche und Pflege des RdT anders zu organisieren (vielleicht ja äquivalent zum Artikel des Tages?). SR, 13.5.

Board-Wahlzeit beginnt am 17.5.[Bearbeiten]

Vom 17. bis 31. Mai findet die Wahl der 3 Community-Vertreter in dem 10-köpfigen Board of Trustees (Kuratorium) der Wikimedia Foundation statt. Noch bis zum 16. Mai können den 21 Kandidaten Fragen gestellt werden. Interessant sind beispielsweise die Statements zum Thema Superprotect und MediaViewer. (Aspiriniks, 10.5.)

Adminwahlzeit zu Ende[Bearbeiten]

Die Adminwahlzeit, mit einem Kurierartikel eingeleitet, ist zu Ende: Von den 15 Kandidaturen waren 9 erfolgreich, die Achim Raschkas, Alraunensterns, Funkrufs, HOPflaumes, Jürgen Oettings, Kritzolinas, Nicolas, Queryzos und Siechfreds, 6 leider nicht, die Ali1610s, Altsprachenfreunds (meiner Wenigkeit), Barnos’, Björn Hagemanns, Hans Haases und Weißbiers. Allen Neugewählten einen herzlichen Glückwunsch und ein gutes Händchen, den Nichtgewählten weiterhin Freude bei der Wikipedia und vielleicht irgendwann noch einmal eine Gelegenheit, Administrator zu werden. (ASF)

Auf zu neuen Wegen[Bearbeiten]

Sue Gardner (2014)

Die Personal­entscheidungen bei den Wikimedia-Organisationen haben in der letzten Zeit zu einer gewissen Bewegung geführt. Vielfach ergaben sich dabei neue Perspektiven für die Beteiligten. Während der Weggang von Pavel Richter bei Wikimedia Deutschland und dessen Eintritt als neuer Geschäftsführer der Open Knowledge Foundation bisher nur auf der Diskussionsseite des Kuriers erwähnt worden war, gerät nun die ehemalige Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Sue Gardner, wieder in den Blick. Sie hatte bei ihrem Abschied erklärt, sich künftig „stärker für ein freies und offenes Internet einsetzen“ zu wollen, „entweder durch die Gründung einer Non-Profit-Organisation, Lobbyarbeit oder das Schreiben eines Buches“, lesen wir derzeit noch in dem Wikipedia-Artikel über sie. Und so findet der stets gut informierte Kurier heute in seinem Feedreader denn endlich einen Hinweis darauf, wohin ihr Weg sie seitdem geführt hat: Zum Tor-Projekt nämlich. Gardner berate den Anonymisierungsdienst schon seit mehreren Monaten und seit heute auch offiziell. Ihre Aufgabe bestehe darin, eine langfristige und nachhaltige Strategie für die Organisation zu entwickeln, finanziert über First Look Media, heißt es im offiziellen Blog des Netzwerks. Und, ja, dabei würden auch Wikis „wahrscheinlich“ eine Rolle spielen. Der Autor, selbst seit längerem Tor-Nutzer, wünscht Sue bei ihrer neuen Aufgabe natürlich guten Erfolg. (A, 8.5.)

Auskenner WP, C, WS, WD gesucht[Bearbeiten]

Am 27. August 2015 bietet die Archivberatung des Landschaftsverbandes Rheinland eine Fortbildungsveranstaltung für rheinische Archive an. Uns wurde der ganze Nachmittag angeboten, um die Wikipedia, Wikimedia Commons, Wikisource und Wikidata vorzustellen und damit die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Archiven auszuloten. Das Tagungsprogramm findet ihr online.

Der Kurier-Reporter sucht nun bis zu drei Mitstreiter/innen, die an diesem Tag Zeit und Lust haben, Wikipedia, Wikimedia Commons, Wikisource und Wikidata vorzustellen. Geplant ist ein Einführungsvortrag durch den Reporter und im Anschluss ein Projekt-Kennenlernen in kleinen Gruppen à la „Weltcafe“, „Cross table“ oder „Speed dating“ (bitte den jeweils persönlich favorisierten Begriff lesen). Interessenten können sich gerne auf der Diskussionsseite des Reporters melden. Reisekostenübernahme erfolgt durch WMDE und/oder den LVR (muss noch konkret abgesprochen werden).

Zustandegekommen ist die Veranstaltung am Rande der WP:WikiCon 2014, auf der es ein erstes Treffen zwischen der LVR-Archivberatung, Barbara Fischer und dem Reporter gab. (ray, 7.5.)

7 Jahre GV und noch immer Altlasten[Bearbeiten]

Heute jährt sich die Einführung der gesichteten Versionen zum siebten Mal. Während alle vor dem 6. Mai 2008 angelegten Artikel nach einigen Monaten erstgesichtet waren, gibt noch immer fast 5000 ungesichtete Dateien. Damit solcher Vandalismus nicht weiterhin jahrelang unentdeckt bleiben kann, sollte die Erstsichtung aller Dateien abgeschlossen werden. (Sorgfältige) Helfer sind herzlich willkommen. L, 6.5.

Die WikiEulenAcademy bittet um Nominierungen für die WikiEulen 2015[Bearbeiten]

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Für die Verleihung der WikiEule 2015 bittet die WikiEulenAcademy um eure Nominierungen. Die WikiEulen werden an Wikipedianer und Wikipedianerinnen in Würdigung ihrer vielfältigen Aktivitäten vergeben. Wer kennt sie besser als ihr? Die Academy freut sich auf eure Unterstützung:

Welche Wikipedianerin oder welcher Wikipedianer, welcher Artikel oder welches Projekt aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte sollte in deinen Augen die WikiEule 2015 erhalten und stellvertretend für großen Einsatz und viele gute Ideen mit einer Eule geehrt werden? Bitte sende deine Nominierung mit einer kurzen Begründung per WikiMail an die EulenAcademy.

Wir freuen uns auf eure Nominierungen. WEA, 3.5

Wiki Loves Earth sucht die besten Bilder![Bearbeiten]

Wiki Loves Earth - Flyer - Germany.pdf

Wer sich diesen Monat fragt, was er bei gutem Wetter draußen vor der Haustür machen soll, bekommt hier einen Ratschlag:

Die Aktion Wiki Loves Earth läuft ab heute bis zum 31. Mai. Geht raus, entdeckt interessante Naturphänomene, alte Bäume und romantische Landschaften. Macht Fotos, ladet sie hoch, macht mit! Die Jury wählt im Juni dann die besten 100 Bilder aus.

Neugierig geworden? Mehr Infos gibt es hier! H&M, 1.5

WMDE sucht „Projektmanager/in Know-How“[Bearbeiten]

… oder jemand, der es mit Fingerspitzengefühl, Beharrlichkeit und Kreativität schafft, die Vorgaben des Jahresplans von Wikimedia Deutschland (WMDE) in der konkreten Form des Ideenportals (ex-FFW/ex-ex-CPB) mit den Ansprüchen der ehrenamtlich Aktiven in den Communities zu versöhnen. Oder vielleicht auch ganz anders, die Details stehen jedenfalls hier und wäre doch nett, wenn das am Ende jemand mit Ahnung von der Sache umsetzen würde, also bewerbt euch! pou 29.04. Inhaltliche Nachfragen zur Ausschreibung gerne an mich: Sebaso_WMDE 30.04.

Ein putziger Frühling steht bevor[Bearbeiten]

Da haben wir uns schon von der Frühjahrssonne einlullen lassen und müssen feststellen: die Wikipedia gehört dringend herausgeputzt für das neue Jahr. Also Besen raus, Tastatur geölt und mitgemacht, beim Wartungsbausteinwettbewerb Frühling 2015. Helfende Hände sind gefragt, die die WP auf Vordermann bringen und die Baustellen des Winters beseitigen. Und nebenbei gibt es wie jedes Mal noch einen spannenden Wettstreit um Punkte und Platzierungen. Regen, Kälte, Pollen fliegen, Bäume schlagen aus, wenn dir das zu ungemütlich ist, dann melde dich jetzt an! HvW 28.04.

WMDE sucht Leiter/in Ideenförderung[Bearbeiten]

… oder auch eine eierlegende Wollmilchsau für Wikimedia Deutschland (WMDE). Denn ständig zwei Ohren auf den Schienen der diversen Communities zu haben, die Förderpolitik gemeinschaftlich weiterzuentwickeln sowie strategische und budgetäre Vorgaben seitens des Vereins klug umzusetzen, erfordert schon einiges an Fingerspitzengefühl, Beharrlichkeit und Kreativität. Wer sich berufen fühlt, seinen bzw. ihren Hut in den Ring zu werfen, hat dafür bis zum 18. Mai Zeit. Das vollständige Stellenprofil findet sich hier. Wir sind gespannt! je 28.04.

FFW eingestellt[Bearbeiten]

Die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland am vergangenen Wochenende hat entschieden, das „Förderprogramm Freies Wissen“ (Nachfolgeprogramm des CPB) zur Förderung von Großprojekten der Community zugunsten der regulären Förderung einzustellen. MN, 22.4.
Die Förderung aller Projekte erfolgt jetzt gleichberechtigt im Rahmen der allgemeinen Community-Förderung von Wikimedia Deutschland mit diesen Förderrichtlinien. Ll 23.4.

Sockenpuppen-Wahlkampf[Bearbeiten]

Die britische Tageszeitung The Guardian vermeldete am Dienstag (21.04) einen Megasockenskandal in der englischsprachigen Wikipedia. Der Generalsekretär der britischen Konservativen, Grant Shapps, soll über ein seit 2013 bestehendes Nutzerkonto, das als eine Sockenpuppe identifiziert wurde, in den laufenden britischen Wahlkampf eingegriffen haben, indem er Einträge von führenden konservativen Politikern in der Wikipedia gezielt veränderte. Das betreffende Konto wurde inzwischen gesperrt. Shapps kündigte in der BBC an, er prüfe rechtliche Schritte gegen den Bericht des Guardian und würde sich an die Wikimedia Foundation in Kalifornien wenden, um sich dort zu beschweren, da er nachweisen könne, dass er die Änderungen gar nicht durchgeführt haben könnte. To be continued… drgkl, 22.04

Publikumspreis: Wasserstandsmeldung[Bearbeiten]

Jetzt gebt doch endlich eure Stimme ab!

Auch der Schreibwettbewerb lässt wählen, auch hier ist die Community nur Staffage: Die eigentliche Entscheidung wird von einer Handvoll gut vernetzter Juroren in irgendeinem Hinterzimmer getroffen und anschließend ohne weitere Diskussion verkündet. Immerhin elf Benutzer hat das bislang nicht schrecken können. Sei es, um ein Zeichen gegen Jurorenwillkür zu setzen, sei es, weil sie einfach nur gerne Artikel lesen – sie haben ihre Stimmen beim Publikumspreis abgegeben. Im neuen Wahlmodus, der nunmehr nur noch bis zu drei Vorschläge quer durch die Wettbewerbssektionen vorsieht, sind dabei bislang 28 Stimmen eingegangen, die sich ziemlich gleichmäßig über die Liste der Kandidaten verteilen. Der derzeit führende Artikel liegt nur mit einer Stimme vor mehreren Zweitplatzierten, im Lauf der nächsten Woche kann sich also noch so einiges ändern. Alle, die das noch nicht getan haben, mögen deshalb die „uns“ zustehende Möglichkeit nutzen, etwa 30 % des Abstimmungszeitraums nicht untätig verstreichen zu lassen. Und da es selbst in diesem Bereich der Wikipedia nicht ohne Bestechung, „kleine Geschenke unter Freunden“ und (in Naturalien) bezahltes Schreiben läuft, wird selbstverständlich wie bei jedem Frühjahrs-SW ein Gläschen selbsteditiertes Pesto (Lizenz: CC-BY-Genovese) unter allen Einsendern verlost. TAM, 19.4.

WMF lässt wählen[Bearbeiten]

Die WMF-Wahlurne wird bald wieder rausgeholt

Einem zweijährigen Rhythmus folgend stehen im Wonnemonat Mai wieder Wahlen der Wikimedia Foundation an, genauer gesagt Wahlen für 3 Sitze im Board, 5 Sitze im Funds Dissemination Committee sowie ein Ombudspersonsposten. Nachdem sich die hiesige Community in den vergangenen 12 Monaten von beiden Gremien eine Meinung bilden durfte, läuft momentan die Frist fürs Einreichen von Kandidaturen. Vielleicht findet sich aus unserer Mitte jemand, der eines der beiden Gremien bereichern möchte; vielleicht zahlt es sich aus, sich communityseitig vorab nach geeigneten Kandidaten umzublicken. Die „uns“ zustehenden Möglichkeiten, etwa immerhin 30 % des Boards zu bestücken, mögen optimal genutzt werden. m77, 18.4.

Porträt von Lila Tretikov in Time[Bearbeiten]

Time hat einen Bericht über Lila Tretikov und den gegenwärtigen Stand der Wikipedia veröffentlicht, unter dem Titel „Saving Wikipedia“. Dabei werden neben Themen wie Autorenschwund auch der VisualEditor, Media Viewer, Superprotect und die Beziehungen zwischen WMF und der deutschsprachigen Benutzergemeinde angesprochen. A.K., 15.4.

Erik Möller verlässt Wikimedia Foundation[Bearbeiten]

Der bisherige Leiter des Produktteams und stellvertretende Geschäftsführer der Wikimedia Foundation, Erik Möller, verlässt nach sieben Jahren ununterbrochener Tätigkeit die Stiftung zum Ende dieses Monats. Das gab die derzeitige Geschäftsführerin Lila Tretikov auf der Mailingliste wikimedia-l bekannt. Erik Möller selbst verabschiedete sich in einem eigenen Beitrag und erklärte, es sei nun an der Zeit „etwas anderes und neues“ anzugehen. DH, 13.4., Erg.: A, 14.4.

Möller war wegen zahlreicher Probleme im Zusammenhang mit der technischen Weiterentwicklung der Wikimedia-Plattformen in die Kritik geraten. Sein Name ist verbunden mit der Einführung des Superprotect-Rechts und weiterer Konflikte mit der Community. So verlor er auch seinen Status als Administrator in der englischen Wikipedia. A, 14.4.

Seitenschutzstufe: Nur Sichter[Bearbeiten]

Seit gestern ist, wie in diesem Meinungsbild beschlossen, die neue Seitenschutzstufe Nur Sichter aktiv. Dies soll erfahrenen Benutzern (aktiven Sichtern) das Bearbeiten in Konfliktartikeln ermöglichen, wenn eine Halbsperrung nicht mehr ausreicht. JG, 10.4.

Juchhu, ein Sandkasten![Bearbeiten]

Im Sandkasten spielendes Kind

Seit gestern dürfen sich alle Benutzer in der englischsprachigen Wikipedia und in einigen weiteren Sprachversionen über einen eigenen Sandkasten freuen. Die deutschsprachige Wikipedia wird hier im kommenden Softwareupdate glücklicherweise auch nachfolgen. Das Meisterwerk moderner Softwaretechnik kann in der Navigationsleiste zwischen den Links auf die Diskussionsseite und die Einstellungen problemlos gefunden werden. Leider – und das ist tatsächlich der einzige Wermutstropfen – ist ein Ausblenden des neuen Links über die Benutzer-Einstellungen nicht vorgesehen, sondern kann nur über einen Hack im Benutzer-CSS erfolgen. Der ansonsten unvermeidliche Rotlink kann andernfalls nur durch hemmungsloses Sandkastenspielen auf der extra für diesen Zweck bereitgestellten Unterseite beseitigt werden. qtl, 10.4

Update: Offenbar bekommen wir erstmal leider keine Sandkästen. qtl, 11.4

Wiki Loves Earth 2015: Status und Infomaterial[Bearbeiten]

Siegerbild WLE 2014

WLE 2015 steht vor der Tür, die Jury wird gesucht und mehr oder weniger letzte Organisationen werden Backstage erledigt. Damit WLE heuer wieder erfolgreich wird, stehen bei WMDE „alternative“ Flyer und schöne Bleistifte und Kugelschreiber zur Verfügung. Wie bereits vor geraumer Zeit im Kurier vermeldet, sind diese ideal für Wiki-Infostände oder andere Wiki-Veranstaltungen geeignet. Auch in persönlich bekannten Fotofachgeschäften, Outdoor-Einzelhandel, Volkshochschulen und lokalen Vereinen kommt das WLE-Infoangebot freilich gut an. Wenn Bedarf bestünde, dann dürft ihr euch beim Team Ideenförderung melden. Keine Scheu und greift zu! HM, 7.4

Ergänzung: Im Laufe der letzten Monate wurden alle Rotlinks von Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten beseitigt. Für jeden Fotografen sollte also etwas in seiner Heimat zu erreichen sein. Weit weniger gut sieht es mit dem Baum vor eurer Haustür aus: Die Listen der Naturdenkmale fristen bisher ein Schattendasein. Damit das nicht so bleibt, gibt es eine Sammelstelle. Auch wenn ein Naturdenkmal bisher listenmässig nicht erfasst wurde, Fotos davon nehmen am Wettbewerb teil. Sie müssen nur gut beschrieben sein. nf, 9.4

„Wikimania“: Fernsehbeitrag über Wikipedia und Wikimedia-Bewegung[Bearbeiten]

Im CBS-Nachrichtenmagazin „60 minutes“ wurde am 5. April ein etwa 15-minütiger Beitrag über die Wikipedia und die Wikimedia-Bewegung ausgestrahlt. Der englischsprachige Beitrag ist online verfügbar. Neben O-Tönen und Interviews von und mit Aktiven aus den Wikimedia-Projekten, Jimmy Wales, Lila Tretikov und Sue Gardner sind einige Aufnahmen von der Wikimania 2014 in London zu sehen. bm (wmde), 7.4.

Zum zweiten Mal der Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“[Bearbeiten]

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass am 25. und 26. April in den Räumen von Wikimedia Deutschland der Startschuss zum zweiten Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ fällt. Kulturinteressierte sind genauso eingeladen wie Entwickler und Designer. Zur Anmeldung geht es hier. Coding da Vinci stellt dieses Jahr zum zweiten Mal mehrere tausend zum Teil neu digitalisierte Kulturgut-Daten unter einer Freien Lizenz der Öffentlichkeit zur Verfügung. Zum Beispiel das graphische Werk von Hermann Struck, das Armenbuch des ausgehenden 18. Jahrhunderts der Stadt Charlottenburg (heute Stadtteil von Berlin), Archivmaterial der Stadt Speyer oder 120.000 Regesten des Römischen Reiches Deutscher Nation, oder Stoffmusterbücher des frühen 20. Jahrhunderts und vieles andere mehr. Die Teilnehmer des Programmierwettbewerbes können aus den vorliegenden Daten und über die Schnittstellen zur Wikipedia, Wikidata, Wikimedia Commons, der Deutschen Digitalen Bibliothek etc. neue Anwendungen wie Websiten, Apps oder Hardware-Objekte kreieren und sich mit den fertigen Produkten am 5. Juli 2015 einer Fachjury vorstellen. Diese entscheidet dann über die Vergabe der Preise in den 5 Kategorien. Details zu Coding da Vinci und den Daten, sind auf der Website von Coding da Vinci zu finden. Herzlich willkommen --Barbara Fischer (WMDE) (Diskussion) 10:49, 7. Apr. 2015 (CEST)

WikiCon 2015[Bearbeiten]

Die WikiCon fand 2010 erstmals (unter anderem Namen) statt. Seither war die Veranstaltung fester und gern gesehener Jahrestermin für viele Wikimedianer. So wie es momentan aber ausschaut, findet weder seitens der Chapter noch seitens der Community eine Planung statt. Damit entfällt offensichtlich erstmals eine große WikiCon. Daher der Vorschlag: Ein paar der WikiCon ähnelnde Veranstaltungen mit je maximal 50 Teilnehmern in drei Konferenzräumen in verschiedenen Großstädten, natürlich verteilt über den Raum DACH. IP, 5.4.
Dies ist leider nicht korrekt, im Gegenteil wird auf Wikipedia Diskussion:WikiCon 2015 schon Konkreteres dazu genannt: Im Moment sieht es nach einen Termin 18.-20. September aus, wir sind aber noch in intensiven Verhandlungen für ein passendes Angebot. Näheres wird mit Sicherheit demnächst größer veröffentlicht.DH, 5.4.

„Interessante Tatsache auf Wikipedia“[Bearbeiten]

Die Share-a-fact-Funktion im Einsatz bei dem Artikel Wikipedia

Wikipedias Android-App hat eine neue Funktion: Share a fact. Damit können Fakten eines Wikipedia-Artikels geteilt werden. Dazu markiert man im Artikel seiner Wahl einen kurzen Textabschnitt und klickt auf „Als Bild teilen“. Daraufhin wird ein Bild erstellt, bei dem der Fakt vor dem Hauptbild des Artikels zu sehen ist. Ist ganz hübsch. Immerhin für ein kleines cc-by-sa-Symbölchen hat es auch noch gereicht; wer eine Würdigung der Autoren oder Fotografen erwartet, wird allerdings enttäuscht, da läuft es eher nach dem Motto „Share a URV“. Auch im geteilten Begleittext sucht man danach vergeblich, da heißt es nur „Interessante Tatsache auf Wikipedia“.

Mehr dazu im Blogbeitrag von Wikimedia oder im Werbevideo. (cx, 4.4.)

Zum Stand der Wikimedia Foundation[Bearbeiten]

Die Wikimedia Foundation hat gestern einen umfassenden Bericht zum Stand der Dinge in der WMF veröffentlicht: State of the Wikimedia Foundation (auch auf Meta verfügbar). Das 53 Seiten lange Dokument enthält Rückblicke auf 2014 von den verschiedenen Abteilungen der Foundation sowie Ausblicke auf zu erwartende Entwicklungen in diesem Jahr. Der Signpost hat einen Artikel dazu. (A.K., 3. 4.)

Schreibwettbewerb – jetzt bist Du dran![Bearbeiten]

Symbolbild: Lesen, dann werten!

31 Tage lang gelesen, recherchiert und getippt haben sie, die Autorinnen und Autoren im 22. Schreibwettbewerb der deutschsprachigen Wikipedia. Seit gestern ist die Nominierungsphase rum und die Jury ist am Zuge, den besten Artikel zu küren. Zeitgleich ist auch der Geschmack der Gemeinschaft gefragt: für den Publikumspreis zählt jede Stimme, von denen jede/r stimmberechtigte/r Benutzer/in diesmal drei vergeben kann. Damit niemand beeinflusst wird, findet die Wahl geheim statt, per elektronischer Fernabgabe an den Toten Alten Mann. Nutzt die Feiertage und das wechselhafte Wetter zum Schmökern: 41 brandneue oder ausgebaute Artikel von A wie Afghanische Kriegsteppiche bis Y wie You Raise Me Up warten darauf, gelesen und bewertet zu werden. Viel Spaß! mh, 2.4.

Großprojekte JA! Aber wie und was fördern?[Bearbeiten]

Gestern endete die Umfrage zur Förderung von Wikipedia-Großprojekten – ein ständiger Zankapfel. Kurz und grob: Die Förderung ist deutlich gewünscht. Es soll nur eine Anschubfinanzierung sein. Es muss eine Fortführung durch die Community in Sicht sein. Kosten und Nutzen sollen evaluiert werden. Personalkosten sollen nicht gefördert werden. Die Entscheidungswege und -gründe sollen transparent sein. Die Community soll mitentscheiden. Die Wege zu einer Projektförderung sollen klarer, einfacher und transparenter sein. Nur über die konkreten Ziele einer Förderung herrscht so gar keine Einigkeit in der Community. Eine Auswertung in Details findet sich hier. (MN, 2.4.)

Wikipedia geforkt[Bearbeiten]

Der geneigte Kurierleser erinnert sich sicher an die vielen Diskussionen um einen Fork der Wikipedia als Reaktion auf die immer dreister werdenden Bevormundungen durch die Foundation. Viel wurde ge- und zerredet, es wurde über Kosten und Zukunft eines solchen Projektes gesprochen. Davon unbemerkt haben es anonyme Wikipedianer aus allen möglichen Sprachversionen geschafft, eine erste Version des Forks gibt es auf dieser Website. (sf, 1.4.)