Wikipedia Diskussion:Kurier

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Kritikabschnitt[Bearbeiten]

IKB 191 – International Klein Blue

Anmerkung zu Serten: Widerspruch zu so ziemlich jeder dort getroffenen Aussage. Marcus Cyron Reden 16:50, 16. Mai 2015 (CEST)

Ich sehe das genauso wie Serten: relevante Kritik sollte "organisch" in die Artikel eingearbeitet werden. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen sinnvollen Kritikabschnitt in einem Artikel gesehen zu haben. Wir sind zum Glück noch nicht soweit wie en:WP mit ihren absolut unsäglichen "Controversy"-Abschnitten, aber auf dem Weg dahin. Ich fände z.B. verbindliche Vorlagen gut, die isolierte Kritik, vielleicht von einigen Ausnahmen abgesehen, ausdrücklich untersagen. Hätte ein entsprechendes Meinungsbild Aussicht auf Erfolg?--LdlV (Diskussion) 17:10, 16. Mai 2015 (CEST)
Es geht hier um Filmartikel. Rezeption solcher Werke ist zurecht ein wichtiger Bestandteil solcher Artikel. Marcus Cyron Reden 18:10, 16. Mai 2015 (CEST)
Berühmtes Beispiel war das auch beim jewiki 5mal eingefügte Opus Magnum zu Israel und die Bombe, zu dem es bislang keinerlei Rezensionen gibt und deswegen auch keinen Artikel jenseits eines imdb Listing geben sollte. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 18:56, 16. Mai 2015 (CEST)
Üblich und sehr oft angebracht ist ein Rezeptionsabschnitt nach der Sachdarstellung. Der sollte berufene zustimmende wie auch kritische Stimmen und Positionen wiedergeben. Für Ausgewogenheit bzw. angemessene Wichtung sind wir zuletzt gemeinsam zuständig. -- Barnos (Post) 17:45, 16. Mai 2015 (CEST)

Serten hat grundsätzlich recht, und wenn ich die Gegenstimmen sehe, hat er offenbar auch genau ins Schwarze getroffen. Denn manche mißverstehen die Wikipedia sowieso als wissenschaftlich verquarzte Infoplattform für Gutmenschen, und die sich dafür halten. Ich kanns sogar noch ergänzen:

  • 1. Häufig schreiben schon "kritische Autoren" die Artikel, sodaß der Grundtenor nichtmal neutral und ausgewogen ist. Verstöße gegen WP:NPOV hinsichtlich der Ausgewogenheit sind Alltag.
  • 2. Sehr häufig bestehen Kritikabschnitte lediglich aus tagesaktueller Berichterstattung, welche nur wenig mit dem Thema zu tun haben. Wenn für RWE nur Kritik aus den letzten 5 Jahren kolportiert wird, weil nur diese per Google gefunden wurde, hat das nichts mit enz. Basisarbeit zu tun, sondern ist Murks.
  • 3. Befürworter von Kritikabschnitten sind sehr häufig dogmatisch und gedanklich unflexibel. Selbst wenn man ihnen wie bei MCD erklärt, daß es für Kritik an Fastfood und Systemgastronomie Übersichtsartikel gibt, sind sie unzufrieden, weil sie genau da ihre Botschaften platzieren wollen, wo es vermeintlich die größte Aufmerksamkeit erregt.
  • 4. Assoziationen - es wird alles bei Kritik reingepackt, was nur irgendwie schlecht ist. Nur dann verschwinden die IPs und Daywalker gern. So sind diese Abschnitte voll mit den Ankündigungen von Anzeigen und Klagen durch XYZ, aber wie diese Angelegenheiten ausgehen, Fehlanzeige.

Das Ganze wird nur noch getoppt durch die lausige Quellenarbeit, wo selbst gute Fachartikel von Journalisten auf plakative Überschriften und Satzfetzen ohne Zusammenhang reduziert werden. Darum ist so ein Artikel vieleicht mal ganz gut, um den Finger auf eine der Wunden zu legen, welche manches Fachgebiet gar nicht kennt.Oliver S.Y. (Diskussion) 17:54, 16. Mai 2015 (CEST)

Einwurf: Wer mit Pejorativen wie Gutmenschen hantiert, hat sich als Diskussionspartner selbst ins Abseits geschossen. Ende der Durchsage. --Stobaios 18:42, 16. Mai 2015 (CEST)

Die Aussage Üblich und sehr oft angebracht ist ein Rezeptionsabschnitt nach der Sachdarstellung halte ich für Ausdruck eines Missverständnisses - es gibt keine objektive Sachdarstellung. Rezensionen sind die Quellen, mit denen Inhaltsangaben oder Charakterisierungen etwa zu Autoren, Künstlern und deren Werken zu erstellen sind. Ansonsten wäre Yves Kleins Monochromes Blau von irgendeinem als blaues Bild, was ich im Museum sehe zu charakterisieren und dann der Rezensionsabschnitt anzufügen. Quark. Bei Günter Grass haben wir etwa beim Abschnitt Günter_Grass#Zugeh.C3.B6rigkeit_zur_Waffen-SS einen wirren Pressespiegel. Die breite internationale Sekundärliteratur zu Grass, (Mews, Taberner et al) die auch die Presseresonanz über Jahrzehnte umfasst, wurde völlig ignoriert. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 18:21, 16. Mai 2015 (CEST)

Zu LdlV Idee eines Meinungsbildes: Den Unfug eines Kritik- oder Kontroversenabschnitts kann man ja bereits anhand der normalen Vorgaben für die Bequellung ableiten. Sprich die Community muss ja nichts beschließen, was nicht ohne hin schon Politik sein sollte. Gut wäre es aber, daraus eine Art Policy oder Vorgabe zu machen. Diskussion gerne bei Benutzer Diskussion:Serten/Kritikabschnitte, eine WP Vorlage fände ich keine schlechte Idee, Meinungsbilder verursachen bei mir immer Kreuzschmerzen. Ein geeigneter Ort wäre imho der Wikipedia:Kritik-Knigge.
PS.: Daß dieser Artikel sofort seinen eigenen Kritikabschnitt bekam, bestätigt meinen Eindruck, es fehle noch ein Hinweis Bitte achtet bei Kritikabschnitten immer auf einen unzivilisierten Umgangston! Serten DiskTvE-Skala : Admintest 18:40, 16. Mai 2015 (CEST)
@Marcus Cyron weiter oben: Buch- oder Filmartikel sind ja was ganz anderes - "Kritik" bedeutet dort auch gedanklich etwas völlig anderes als z.B. "Kritik"-Abschnitte in Firmenartikeln.
Es geht mir auch nicht darum, negative Inhalte aus Artikeln rauszuhalten, sofern sie reputabel belegt werden können. Aber sie sollen vernünftig in den Text eingearbeitet werden bzw. unter aussagekräftigen Überschriften stehen, also nicht "Siemens#Kritik" sondern "Siemens#Bau von Giftgasanlagen für Bösewicht XY". --LdlV (Diskussion) 20:05, 16. Mai 2015 (CEST)
Fossas etwas elfenbeinturmiger Essay Benutzer:Fossa/Kritik liefert da ja gute Grundlagen, ähnlich en:Avoid sections and articles focusing on criticisms or controversies bei der enWP. Sprich nicht nur im Theaterumfeld ist ja gute Kritik ja nicht nur im Sinne von Lob gewünscht, sondern auch ein Verriss eines wichtigen Rezensenten hat Relevanz. In den Sozialwissenschaften sind Rezensionen ebenso wichtige Veröffentlichungsformen. Was ich mit dem Artikel kritisiere, sind Müllsammelabschnitte, wo irgendwie kritische oder kontroverse Stimmen unkritisch neben einandermontiert werden. Mal Randständige Veröffentlichungen, mal fundierte Aussagen. Die sind typisch für Artikel die wegen einer aktuellen Sau im Dorf unreflektiert zugekleistert werden. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 20:18, 16. Mai 2015 (CEST)

Warum wir diesen Artikel getrost die Tonne kloppen können[Bearbeiten]

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Siehe dazu auch: Wikiquette, WP:Kritik-Knigge, Keine persönlichen Angriffe Das Mantra des Kritikabschnitts

Natürlich ist Kritik da einzubauen, wo sie hingehört, das wird auch von etlichen - den meisten - Autoren so praktiziert und ist Gemeinplatz. Der Rest ist provokatives, minderwitziges Geblubbel. --JosFritz (Diskussion) 17:34, 16. Mai 2015 (CEST)

+1 zu Marcus und JF. Der Artikel ist Murks. Da braucht es auch nicht mehr viele Worte. Grüße --EH (Diskussion) 17:45, 16. Mai 2015 (CEST)

Unterhaltsamer Artikel. Zur Kritik siehe Fossa: Benutzer:Fossa/Kritik Koenraad 19:01, 16. Mai 2015 (CEST)

Klar, recht hat Fossa. Wie gesagt, ein Gemeinplatz. Ich habe noch nie irgendwo „Kritik“ hingeschrieben, sondern bin im Gegenteil um inhaltlich aussagekräftige Überschriften bemüht. Kritikabschnitte gehören nicht gelöscht, es sei denn, ihr Inhalt ist irrelevant, da werden sie behandelt wie alle anderen Artikelinhalte. Gegebenenfalls ist es vorzuziehen, relevante Debatten an passenderen Stelle zu integrieren. Dazu bedarf es aber keiner Löschungen, sondern sorgfältiger Bearbeiter. --JosFritz (Diskussion) 19:22, 16. Mai 2015 (CEST)

Ein Blick über den Tellerand: en:Wikipedia:Criticism#Avoid_sections_and_articles_focusing_on_criticisms_or_controversies. Vielleicht sollte man tatsächlich überlegen, ob Abschnitte, in denen es nur um Kritik oder Kontroversen geht, irgendwie anders zu behandeln. (Ohne, dass ich jetzt dafür eine Lösung hätte …) Das heißt ja nicht, dass man sie löschen muss. --1Ungeheuer (Diskussion) 20:04, 16. Mai 2015 (CEST)

Als Rezeption z.B. Aber nur von Fachleuten. Dann wäre schon viel gewonnen. Koenraad 20:22, 16. Mai 2015 (CEST)
Ich hab mal User:Summ angeschrieben, der war schon bei der Verfolgten Unschuld dabei, Theaterbegriffe auch in ihrer übertragenen Bedeutung anzuwenden. Wir sind grundsätzlich angehalten, Sekundärquellen auch zu werten und zu gewichten. Sprich eine Kritik/Rezension zu einem Thema oder Buch in der FAZ oder einem sozialwissenschaftlichen Journal ist mit ein paar Schipseln von Telepolis nicht gleichzustellen. Genau das wird aber bei den Kritikabschnitten getan. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 20:51, 16. Mai 2015 (CEST)

Hauptsache man schreibt möglichst viel POV in den Kritikabschnitt rein und hofft dann, dass die Summe irgendwie NPOV ist. Meine Erfahrungen mit Kritikabschnitten sind massiv negativ. Bsp. Credit Suisse. 2007 kritisierte irgend ein paar mehr oder minder relevante Umweltorganisationen den Börsengang von Samling. Börsengänge für Unternehmen vorzubereiten ist natürlich Business as usual und das machen die Banken als Service für Unternehmen völlig unabhängig von dem Kerngeschäft dieser Unternehmen. Dass Samling (hat keinen eigenen Artikel, da offensichtlich wenig interessant) nun in Kritik geraten ist, weil es offensichtlich für die Abholzung von Regenwälder verantwortlich ist, interessiert die Bank nur am Rande. Ein Börsengang ist immer dasselbe und irgend eine Bank wickelt das immer ab. Die Folgerung der Umweltorganisationen: Nun Samling ist böse also ist auch die Credit Suisse böse. So einfach und bestechend die Schlussfolgerung. Dass der Börsengang genausogut auch die UBS hätte machen können, wenn sie denn das preisgünstig angeboten hätten, ist ja egal. Also pflegte dieser Kritikpunkt ein Benutzer rein, der ja gemäss Babel für "fairen Welthandel" ist. Nein das ist sicher nicht POV, oder? Dass dieser Kritikpunkt kein Schwein weit und breit ausser ein paar sehr aktive Umweltschützer tatsächlich interessiert ist natürlich auch nicht so wichtig. Hauptsache er steht nun prominent seit 8 Jahren drin. Wie gesagt: Hauptsache jeder ladet seinen POV ab und fühlt sich so aber dann ganz NPOV verpflichtet. Nein, eigentlich schreibt man die Kritik ja nur wegen NPOV rein, schon klar. - Anderes Beispiel: Geri Müller. Der ist ein wenig sehr offen (und evtl. auch naiv) für die Forderungen von Pälestina und setzt sich auch noch dafür ein, obwohl das nicht wirklich ein Schweizer Thema ist. Kurz vor seiner möglichen Wahl als Stadtpräsident von Baden blähte sich der Kritikabschnitt wegen diesem Palästina-Engagement auf und übertraf sämtliche anderen Abschnitte, wie beispielsweise sonstige politische Arbeit. Das Ganze wurde massiv skandalisiert, obwohl das der Durchschnittsschweizer nicht wirklich interessierte. Betrifft ja irgendwas im Osten und nicht etwa die Schweiz. Was solls? Der Herr Müller ist in vielen Bereichen sehr aktiv, nur stand praktisch nichts davon im Artikel. Das war den AUtoren offensichtlich egal. Ist ja nur gewöhnliche Politik sich für grüne Themen einzusetzen und solche Dinge. Die Kritik wurde dann aber von vielen auffällig jüdisch freundlich gesinnten Accounts reingepflegt. Vermutlich natürlich Zufall. Natürlich waren die alle nur dem NPOV verpflichtet und es ging ja nur darum NPOV in diesem Artikel herzustellen, auch wenn dies dann quasi erdrückend auf seiner restlichen Biografie lastete. Nach meinen Gegenhalten würde dann die Kritik nicht etwa entfernt, sondern dann in seine Positionen reinkaschiert. Offensichtlich haben die Badener den Artikel nicht gelesen und ihn trotzdem gewählt. Danach war es erstaunlicherweise ein wenig ruhig um den Artikel bis zum nächsten Skandal. - Ich habe ebenfalls den Eindruck, Kritik ist nur POV, der so tut als sei der Artikel dank diesem POV dann NPOV. --Micha 20:53, 16. Mai 2015 (CEST)

Vergleiche mal den aktuellen Dieter Salomon mit der Wahlkampfversion. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 20:59, 16. Mai 2015 (CEST)
Kritik-Abschnitte sind ja tatsächlich häufig nicht mehr als eine Aneinanderreihung von aktuellen Pressemeldungen. Es ist im Grunde ein andauernder Verstoß gegen WP:WWNI, Nr. 8 – wohin das führen kann, zeigt der Artikel Chrysi Avgi recht gut. Die Abschnitte Nr. 2 und 5 bestehen nur aus solchen Pressemeldungen. Da braucht es gar keinen Kritik-Abschnitt mehr...
Und allgemein stimmt es natürlich, Kritik sollte direkt mit eingebaut werden. Dann entfallen auch solche lächerlichen Sachen wie bei Michas Beispiel mit der Credit Suisse. Unter dem Label Kritik kann man wunderbar POV ausbreiten („man muss ja auch die negativen Seiten beleuchten, hier geht es um Neutralität“), wenn man das korrekt in den Artikel einfügen muss, wird das bedeutend schwerer – welche Relevanz hat ein 0815-Börsengang für den Geschichtsteil? Keinen, er würde gelöscht. Doch da es sich um Kritik handelt, ist die Sache natürlich eine ganz andere. --BHC 🐈 (Disk.) 21:04, 16. Mai 2015 (CEST)

Der Artikel ist letztlich so schlecht, wie misslungener Kritikabschnitt. Polemisch werden völlig unterschiedliche Aspekte miteinander und teilweise auch verfälscht dargestellt, um einen möglichst negativen Eindruck zu erzeugen. Eine saubere Trennung und Analyse der einzelnen Aspekte oder auch ihres Zusammenspiels gibt es hingegen nicht. Filmartikel werden mit Biographien verpanscht, Quellen/Belegproblematik mit dem Kritikabschnitt, für Inhaltsangaben wird eine Belegproblematik eher herbeiphantasiert und mit wirklich unzureichend belegten Abschnitten vermischt. Das Ganze wird dann noch mit der POV-Problematik garniert bzw. mit der (offensichtlichen) Feststellung, dass es diversen Editoren wichtiger ist ihre Privatansichten und Weltbilder in Artikel zu puschen anstatt auf eine angemmesen neutrale enzyklopädische Darstellung zu achten. Man mag dem als Polemik gegen die bekannten Missstände in manchen Artikeln (oder auch bei manchen Autoren) noch etwas abgewinnen, aber Einsichten oder auch nur eine akkurate Beschreibung der Problematik liefert der Kurierartikel nicht. Aus meiner Sicht wieder mal ein Kurierartikel zum Abgewöhnen oder um ihn mal selbst zu zitieren "den man schadlos löschen könnte".--Kmhkmh (Diskussion) 21:18, 16. Mai 2015 (CEST)

Es ist sicher auch so, dass dahergelaufene Accounts, die praktisch immer für einen Kritikabschnitt verantwortlich sind aber sonst nichts am Artikel zu tun haben nur um eine ausgewogene Darstellung geht und nicht etwa darum, irgendeinen POV reinzusetzen, der zufälligerweise mit den Babel korreliert. - Ich habe das ja sogar an mir beobachtet. Irgend ein Rapper sollte in der Schweiz auftreten. Er hat aber massiv schwulenfeindliche Texte. Er wird deswegen von schwullesbischen Organisationen kritisiert, die die Einreise verhindern wollen. Ich guck also der Artikel über diesen Rapper an, weil mich interessiert, was da steht. Nun steht nur banales drin wie über viele schlechte Biografiestubs. Also was mach ich? Ich schreib einen Kritikabschnitt hin... Nein, garantiert kein POV. Sicher nicht. hat sicher nichts damit zu tun, dass ich irgendwie mit diesem Thema was am Hut hätte oder mich seine Texte irgendwie persönlich betreffen würden. Es geht da natürlich nur um eine neutrale Darstellung für ein völlig objektives Artikelthema. --Micha 21:28, 16. Mai 2015 (CEST)
Aus meiner Erfahrung sind Kritikabschnitte oft der Anfang von neuen Artikelversionen, in denen diese Abschnitte dann nicht mehr vorkommen, weil sie in den übrigen Text eingearbeitet sind. Bloß zitieren, so renommiert die Quelle sein mag, genügt nicht. Aber es ist m.E. verständlicher für den Leser, kontroverse Standpunkte darzustellen, statt sie zu verschweigen. Man beugt so auch dem Missverständnis vor, dass der Artikel mit dem Dargestellten einer Meinung wäre. Mit ein paar Zitaten oder polemischen Sätzen ist der Ausgleich natürlich noch nicht geschehen. --Summ (Diskussion) 21:55, 16. Mai 2015 (CEST)
Nein, das sind meistens eben keine kontroverse Standpunkte zu irgend einer Theorie. Meistens fidnet ein Autor, dass da aber was nicht drin steht, was der Leser unbedingt wissen muss, da er sonst eine zu positive Sicht bekommen könnte. Da ist was, was da unbedingt hingehört. Da muss man den dummen Leser doch aufklären, sonst fällt der noch rein. Sonst weiss er doch gar nicht, dass da in irgend einem Thema was faul sein könnte. Erstaunlicherweise sind das aber immer Punkte, die ausgerechnet der Autor besonders hervorhebenswert findet und bisher in der Biografie untergegangen sind. Lose hingeklatscht muss man sich dann aber nicht mehr darum kümmern, wie relevant die Sache in der Gesamtbiografie ist. Der Kritikabschnitt schluckt willig alles. --Micha 22:11, 16. Mai 2015 (CEST)

+1 zu Marcus, JF und Kmh. Diesen Kurierartikel zu lesen ist ein verschwendetes Stück Lebenszeit. Leider weiß man sowas meist erst nachher. --Don-kunDiskussion 21:41, 16. Mai 2015 (CEST)

Meine Kritik gilt der Überschrift dieses Abschnitts. Sachliche Kritik gerne, aber so etwas könnte man sich auch verkneifen. --Kölner sprinter farbig.svg Nicola - Ming Klaaf 21:47, 16. Mai 2015 (CEST)
Hallo Nicola, die Überschrift dieses Abschnitts ironisiert die Überschrift von Sertens Artikel. LG, --JosFritz (Diskussion) 23:41, 16. Mai 2015 (CEST)

Es gibt sicherlich gute und schlechte Kritiken, die meisten aber sind zutreffend und nicht so überspitzt wie im Kurierartikel dargestellt. Kritik- und Kontroversenabschnitte sind eine der Stärken von Wikipedia, nirgendwo sonst im Internet und schon gar nicht in irgendwelchen Mainstream-Medien bekommt man einen so guten Überblick über die „ungeschönten Wahrheiten“ eines Unternehmens oder Politikers (es sei denn es läuft mal wieder von irgendeiner Seite her eine bezahlte Medienkampagne, die Wählerstimmen beeinflussen oder etwas aus welchen Gründen auch immer gezielt in den Dreck ziehen will). Die Betroffenen tuen natürlich alles Mögliche, um solche Kritikabschnitte aus der Öffentlichkeit herauszuhalten (schadet ja dem Image und natürlich auch dem Geschäft), kürzlich hatten wir erst das Thema Paid Editing hier. Es ist deshalb schon sehr verdächtig, wenn sich hier jemand für die Betroffenen zum willigen Helfer machen will und einen Freischein für die Löschung solcher Abschnitte fordert.--Sinuhe20 (Diskussion) 19:17, 17. Mai 2015 (CEST)

Zwischenüberschrift zum Thema Kritikabschnitte[Bearbeiten]

Da ist der Titel ein wenig reißerisch und schon geht man nicht auf den Inhalt ein. In der Sache hat Serten aber recht. --Micha 21:50, 16. Mai 2015 (CEST) Ps. Nehmen wir mal das erste Statement hier im Abschnitt: "Natürlich ist Kritik da einzubauen, wo sie hingehört, (...)". Da gibt es sicher ein völlig objektives Kriterium dafür, wo Kritik nun hingehört. ...
Die Überschrift dieses Abschnitss hat nicht mit Serten zu tun, sondern behauptet (ebenfalls polemisch) das genaue Gegenteil. Was Serten betrifft er hat er in der Sache nicht recht, er benennt die Sache nicht einmal korrekt durch die Verpanschung völlig unterschiedlicher Dinge.--Kmhkmh (Diskussion) 21:58, 16. Mai 2015 (CEST)
Sagen wir das mal so: Als Leser der Wikipedia könnte ich problemlos auf die meisten Kritikabschnitte verzichten und hätte dann nicht den Eindruck, die Wikipedia wäre irgendwie unneutral oder verzerrt oder dass ich evtl. sogar manipuliert wäre. Im Gegenteil! Wenn ich zu einem Thema gehörig viel POV lesen möchte, dann lese ich die Kritik. --Micha 22:00, 16. Mai 2015 (CEST)
Das ist jetzt nicht ganz dasselbe wie Serten, mach aber immer den denselben FEhler unterschiedliche Dinge zu vermischen ein (in der Tat häufig nicht ganz unproblematischer) Kritikabschnitt in der Biografie ist etwas ganz anderes als ein Kritikabschnitt bei einem Film oder allgemeiner einen Kunst/Kultur-Erzeugnis. Je nach Thema soll WP ja gerade auch POV bereistellen bzw. angemessen zusammenfassen, aber eben nicht den POV von WP-Autoren sondern von maßgeblichen (externen) Publikationen.--Kmhkmh (Diskussion) 22:07, 16. Mai 2015 (CEST)
Kritik bei Filmen heißen aber Rezensionen (Bzw. hier dann Rezeption). Hast du sonst in einem Kritikabschnitt mal ein postive Kritik gelesen? Im Sinne: Der Politiker ist dann wirklich toll! --Micha 22:13, 16. Mai 2015 (CEST)
Nö, Kritikabschnitte bei Filmen heißen durchaus Kritik (auch wenn Rezensionen schöner klingen mag und Rezeption der allgemeinere bzw. umfassendere Begriff ist). In Politikerbiografien ist ein Kritikabschnitt natürlich die Zusammenfassung verschiedener negativer Sichtweisen, das ist in der Tat oft problematisch, aber solange es auf reputablen Belegen beruht nicht notwendigerweise völlig unangemessen.--Kmhkmh (Diskussion) 22:29, 16. Mai 2015 (CEST)
Filmkritiken in Artikel über Filme im Abschnitt Kritik oder Rezeption finde ich jetzt nicht wirklich diskussionswürdig. - Gehen wir zum zentralen Problem: Wenn ein Politiker oder Firma eine berechtigte Kritik hat, dann ist es für die Person oder die Firma historisch relevant. Sie wird wohl einschneidend und entscheidend für das weitere Wirken oder die Existenz sein. Damit wird sie automatisch Teil der Darstellung und ist auch nicht ignorierbar. Bsp. sind die Vergewaltigungsvorwürfe an Roman Polański teil seiner Biografie. Es ist unmöglich sie auszulassen und es braucht dann auch keinen Kritikabschnitt, der eine solche Auslassung aus der Sicht einiger Autoren dann "korrigiert". --Micha 22:45, 16. Mai 2015 (CEST)
Das Kritikabschnitte in Personen ode manchmal auch Firmen- oder Produktartikeln oft ein Problem sind, da stimme ich dir völlig zu. Meine Kritik bezieht sich ja lediglich auf Sertens Artikel und die unangemmessene Verpanschung völlig verschiedener Dinge. Das sich in dieser Melange natürlich auch berechtige Kritikpunkte befinden, bestreite ich nicht und die Sorte von Kritikabschnitte auf die du hier fokussierst gehören sicherlich dazu. Man kann hier sicherlich auch sagen, dass durchweg gute Personenartikel fast nie eine Kritikabschnitt haben und das man Personenartikel ohne Kritik als ein sinnvolles Ziel ansehen. Bevor man daraus aber nun (vorschnelle) Schlüsse für die PRaxus zieht, muss man zunächst mit den Niederungen der Praxis und ihren weniger perfekten Artikeln auseinandersetzen. Da sind Kritikabschnitte ben auch ein temporärer Notbehelf um wichtige/relevante einfach Informationen zu ergänzen, dass führt natürlich dazu, dass sich hie mit der Zeit ein oft unschönes Sammelsurium anhäuft. Allerdings ist hier das pauschale Löschen (über ein formales Atgument a la "Kritikabschnitte sind verboten") mMn. auch keine angemessene Lösung, da so undifferenziert relevante Inhalte gleich mitentsorgt werden. Im Prinzip krankt es da am derselben Sache, weder der Kritikabschnitte einfügende Editor noch der pauschal löschende QS-Mitarbeiter jaben Zeit/Lust/Resourcen es richtig zu machen und den entsprechend größeren Arbeitsaufwand in Kauf zu nehmen. Eine sinnvolle Lösung wäre hier vielleicht ein über das Portal Biographien Wikiprojekt zu Kritikabschnitten in Personenartikeln, dass diese angemessen überarbeitet. D.h. Kritikabschnitte im Normalfall enfernt aber eben nicht ohne ihre relevanten Inhalte an anderer Stelle in den Artikel zu integrieren.--Kmhkmh (Diskussion) 23:22, 16. Mai 2015 (CEST)
Ich habe hier wohl gleich mehrere empfindliche Stellen getroffen - Leute vom Filmportal möchten beispielsweise sich nicht die beim Portal und den Kriterien vereinbarte Ausnahme nehmen lassen, Artikel zu Filmen ihrer Wahl ohne Sekundärquellen schreiben zu dürfen. Mei, wie bei den geneaologischen Zeichen - nichts gegen Ausnahmen, wenn auch Messinische Salinitätskrisen wie bei Israel und die Bombe vermieden werden.
Mein Ausgangspunkt waren Artikel wie Harald Martenstein [1], Goldener Reis, Unter Linken [2] oder, seit Jahren völlig entsetzlich, Nestlé. User:Summ interpretiere ich so, als ein Artikel mit einem langen Kritikabschnitt IMMER ein Qualitätsproblem hat. Sprich der stellt sich als Sammelsurium ungewichteter, schnell einmontierter Aussagen dar, dieses Gewichten ist oder wäre unser Job. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 22:16, 16. Mai 2015 (CEST)
Ja, richtig. Aber meistens interessiert ja der temporäre Gast eines Artikels ja nicht die ausgewogene Darstellung, sondern der einzelne verstörende Fakt, den er möglichst augenfällig reinplatzieren will. Nestlé ist ein gutes Beispiel. Da ist offenbar Kinderarbeitsvorwürfe gleich relevant wie Pferdefleisch in der Lasagne. Mit einer ausgewogenen Darstellung hat das nichts mehr zu tun. Mit Parodie eher ... --Micha 22:25, 16. Mai 2015 (CEST)
Die "gleiche" Relevanz der Vorwürfe liegt hier wohl weniger an Wikipedia, sondern den externen Darstellungen. WP muss die externe Rezeption nun einmal angemessen bzw. representariv wiedergeben und kann sie nicht selbst moralisch einordenen oder bewerten.--Kmhkmh (Diskussion) 22:38, 16. Mai 2015 (CEST)
Ja, aber häufig passiert das unangemessen. Ein Wikiepedianer pickt was raus, was irgendwo dargestellt wird und er unabhängig vom existierenden Artikel für sich bezogen extrem wichtig findet und klackst es völlig unabhängig seiner Relevanz und der Ausgewogenheit der sonstigen Darstellung rein. Die Medien berichten über alles und jedes tagesaktuell, es ist eben eine Frage der Bewertung hinsichtlich enzyklopädischen Relevanz und der ausgewogenen Darstellung, was und wo nun tatsächlich lexikalisch erwähnt werden soll und was nicht. Das kann auch dazu führen, dass man zum Schluss kommt, dass der Pferdefleischskandal zwar einen Artikel verdient, es aber nicht in einen Firmenartikel gehört. Wir schreiben ja auch nicht bei der Post eine Kritik hin, falls irgendwann mal eine Briefbombe explodiert, obwohl der Fall durchaus enzyklopädisch dargestellt gehört. --Micha 22:56, 16. Mai 2015 (CEST) Ps. Post ist ein gutes Stichwort. Hier: [3]. Wo wird nicht kritisiert, wenn Arbeitsstellen verloren geht oder der Service eingeschränkt werden soll? Schön, dass ich nun erfahren habe, dass das auch in Deutschland vorkommt. Wer hätte das gedacht. - Dieser Abschnitt sagt mehr über den Autor aus, als über die Deutsche Post AG... vorallem die verringerten Leerungszeiten tun mir als außenstehender, nciht betroffenen und ausländischer Betrachter natürlich echt wahnsinnig leid. Gut, dass mir der Kritikabschnitt die Augen geöffnet hat, denn ich hätte womöglich diesen Negativpunkt in der sonstigen neutralen Darstellung vermisst ...
@serten: Da sind weniger "empfindliche Stellen getroffen" sondern du hast eher "wissensbefreit" alles Mögliche vermengt, was differenziert zu betrachten ist. Es gibt hier nicht etwa eine Privatausnahme des Filmportals zu den allgemeinen Regeln, sondern die Verwendung von Primärquellen ist zunächst einmal in gewissen Kontexten durchaus regelkonform und bei der Inhaltsangabe von Filmen und Büchern schon seit Urzeiten etabliert bzw. (weitgehend) Community-Konsens. Vielleicht hättest du zunächst bei den von dir jetzt genannten Ausgangspunkten bleiben bzw. diese als Fallbeispiele ausarbeiten sollen, anstatt alles mögliche im Kuriertartikel assoziativ zu verpanschen.--Kmhkmh (Diskussion) 22:49, 16. Mai 2015 (CEST)
@Kmhkmh: Der erweiterte Begriff der Kritik (Rezensionen etc.) hat im Bereich Film auch seine Berechtigung. Die Privatausnahme ist einer gewissen Communitybefindlichkeit geschuldet, die gerne auch selbst rezensiert. Gute Kolumnisten und Autoren dürfen das, wenn sie sich kurz halten ;) Bei Israel und die Bombe war das ewige, belegfreie Katastrophe. Ich habe nicht vor, drölfzig MBs gegen die Praktiken des Filmportals zu schreiben, aber ich halte eine WP:Policy, die überlange Kritik und Kontroversenabschnitte bei Biographien und Sachartikeln anspricht und bei der QS systematisch reduziert, für sinnvoll und konsensfähig. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 23:13, 16. Mai 2015 (CEST)
"Israel und die Bombe" ist aus meiner Sicht kein wirklich hilfreiches Beispiel, da er im Umkreis des der arabisch-israelischen Konfliktes ein ideologischer "honey pot" und in gewisser Weise eher ein Ausnahmefall ist. Es gibt/gab da einfach zuviele Beteiligte, die an einer angemessenen enzyklopädischen Darstellung kein Interesse haben und diese im Zweifelsfall aktiv behindern und die Probleme beginnen ja bereits mit der etwas wackeligen Relevanz.
Eine Überarbeitung von Kritikabschnitten in Personenartikeln, kann durchaus auf Community-Konsens stoßen, sie dazu auch mein Posting weiter oben (Antwort auf Micha).--Kmhkmh (Diskussion) 23:41, 16. Mai 2015 (CEST)
Dass Kritikabschnitte bei Personenartikeln meistens von Übel sind, da stimme ich Serten völlig zu. Allerdings ist das nicht bloß eine Frage der Überschrifft "Kritik". Sowas wie dieser Debatten-Abschnitt gehört dann genauso dazu. Sprich: nicht die "Kritik" ist eigentlich das Problem, sondern wenn ein Artikel statt seinen Artikelgegenstand darzustellen zur Abrechnung damit wird, egal unter welcher Überschrift. --Magiers (Diskussion) 23:52, 16. Mai 2015 (CEST)
Ja. Polentarios alias Sertens Agitation in diesem Artikel mit dem einzigen Ziel, die Frau zu verhöhnen, zeigt die ganze Verlogenheit seines Kurierartikels. --JosFritz (Diskussion) 00:30, 17. Mai 2015 (CEST)
Die arme Frau ist Lea Rosh, eine mächtige Publizistin, und Witwe eines klassischen Berliner Baumagnaten. Vor Polentario selig Eingreifen basierte der damals tatsächlich noch vorhandene Kritikabschnitt auf einem Antipreis eines Stadtmagazins, etwas Brodergeblogge, und die medienpolitisch wichtige NDR-Ära war aufs textfreie Niedersachsenlied reduziert. Ich gebe aber Magiers Recht - von liebgewonnenen Artikeln sollte man die Finger lassen (können). Seit dem Pleistozän bin ich da draußen - die tatsächlich vorhanden Kontroversen sind seitdem nach wie vor mit richtigen Quellen, von Leggewie bis Mittig beschrieben. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 03:05, 17. Mai 2015 (CEST)
Naja, noch die unsympathischte Person verdient einen neutralen Artikel, sonst sollte man lieber den Finger vom Artikel lassen. Habe ich auch zu Beginn meiner WP-Karriere mal gelernt und konzentriere mich seither lieber auf Themen, zu denen ich positiv etwas beitragen kann, und da gibt es mehr als genug. --Magiers (Diskussion) 11:49, 17. Mai 2015 (CEST)
Ich halte Sertens Befund, dass "Kritik"-Abschnitte (jenseits von Rezensions-Aschnitten in Kulturartikeln) meist Schrott sind, für korrekt. Es reicht, wenn eine Person/ein Unternehmen/eine Organisation nicht zu den absoluten Sympathieträgern gehört, dass in Anbetracht des eigentlichen Schaffens absurd detailliert zusammengetragene Vorwürfe aneinandergereiht werden. Mein Lieblingsbeispiel ist die Unternehmensgruppe Theo Müller, deren Jogurths alle gerne mampfen und die aktuell 21.000 Mitarbeiter (historisch seit 1896 wahrscheinlich mehr als Hunderttausend) versorgt, wir aber ausführlichst darüber informiert werden, dass die Unternehmensgruppe am Standort Leppersdorf gegen den Willen von 65,5% der dortigen Bürger ein Ersatzbrennstoffheizkraftwerk bauen wollte, es aber dann doch woanderst tat! Ja, pfeilgrad! Dieser Absatz ist wirklich ein Juwel unter den Kritikabschnitten, den sollten wir uns gegenseitig täglich zum Einschlafen vorlesen, damit uns die nächste Müllermilch im Halse stecken bleibt.
Theo Müller, war das nicht der mit den braunen Kameraden? Ja genau, noch vor einem Jahr konnten wir uns im Kritikabschnitt über die falschen (!) Vorwürfe (! eigentlich waren es anonym lancierte Gerüchte) über des Firmeneigners (!) NPD-Nähe (!) informieren. Es hat Jahre und Megabyte an Diskussion gebraucht, damit dieser Stuss nun wenigstens in den Geschichteil hineinkontextualiert wurde.
Ich habe keine besonderen Sympathien für das Unternehmen und seinen Boss, m.E. agieren sie aber kaum verwerflicher als alle anderen mittelständischen und größeren Unternehmen in Deutschland und anderswo. Liest man unseren Artikel, bekommt man den Eindruck, es handele sich um den Umwelt-, Tier- und Menschen-Ausbeuter schlechthin.
Am Ende berufen sich die Freunde gesalzener Kritik ja auch gerne auf die NPOV-Policy, nach der wir ja nur bekanntes und belegtes Wissen darstellen, unsere Hände also in Unschuld waschen und der Leser sich schließlich selbst ein Bild machen können soll. Letztere Wendung mit dem eigenen Bild, das sich der Leser selbst machen darf, ist eigentlich immer ein 100% treffsicheres Indiz für POV aus dem Bilderbuch. --Krächz (Diskussion) 01:10, 17. Mai 2015 (CEST)
Das ist aber nicht nur ein Problem von Kritik-Abschnitten. Das ist einfach das Wiki-Prinzip in Reinkultur: 90% der Beiträger zu einem Artikel haben vom Artikelkern eigentlich keine Ahnung und auch kein Interesse, sich diese Ahnung mühsam aus Sekundärliteratur zu beschaffen. Statt den Artikel also in seiner Substanz auszubauen, kippen sie lieber eine Randinformationen ein. Das kann "Kritik" sein, "Trivia" oder die allseits beliebten Verweise auf Populärkultur (sprich Simpsons). --Magiers (Diskussion) 11:43, 17. Mai 2015 (CEST)
Mein Lieblingsbeispiel für den Missbrauch von "Kritik"-Abschnitten ist Gerhard_Amendt: Ein ganz kurzer Abschnitt über sein Leben, und dann ein langer, langer Abschnitt "Positionen und Kontroversen seit 2004" darüber, was für ein schlechter Mensch er doch ist. Der Abschnitt musste mit der Einschränkung "ab 2004" versehen werden, weil die Aufzählung aller Schandtaten wohl zuviel Platz benötigt hätte, so dass man sich auf die letzten zehn Jahre beschränken musste. Und nicht genug, der Mann hat so viel auf dem Kerbholz, dass man nach "Kritik und Kontroversen" auch noch "Weitere Kritikpunkte" anfügen musste. Artikel wie dieser sind einfach peinlich. Aber jeder Versuch, etwas zu kürzen, wurde von den "Hauptautoren" unter dem Deckmäntelchen von "NPOV" und "belegbar" vehement verhindert. --MatthiasGutfeldt (Diskussion) 09:14, 22. Mai 2015 (CEST)

Schlechte Qualität des WP-Artikels Kritik[Bearbeiten]

Die Diskussion der renommierten Wikipedia-Autoren zum Thema Kritik und Fürze (Wenn Lindsay Lohan im Walde einen Furz lässt, ist das für ihren Artikel relevant?) ist wirklich bemerkenswert und kennzeichnet das hohe geistige Niveau des WP-Kuriers, das jeden Blogger weit hinter sich lässt; die folgende Fachliteratur sollte deshalb auch auf keinen Fall zur Kenntnis genommen werden:

  • Carl von Bormann (G. Tonelli): Kritik I. Die Geschichte des K.-Begriffs von den Griechen bis Kant. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 4, 1976, Sp. 1249–1267 (für den WP-Artikel Kritik leider nicht ausgewertet).
  • Helmut Holzhey: Kritik. II. Der Begriff der K. von Kant bis zur Gegenwart. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 4, 1976, Sp. 1267–1282 (für den Artikel Kritik bislang nicht ausgewertet).
  • Kurt Röttgers: Kritik. In: Enzyklopädie Philosophie, hrsg. v. H. J. Sandkühler. Hamburg 1999, I, S. 738-746 (steht noch nicht einmal im Literaturverzeichnis des Artikels Kritik).
  • Thomas Zinsmaier / Red. / Gert Ueding: Kritik. In: Gert Ueding (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Band 10, WBG, Darmstadt 2011, Sp. 530–545 (für den WP-Artikel Kritik leider ebenfalls nicht ausgewertet).

Beste Grüße--2003:75:8F74:D823:9C66:BAA6:74A7:3540 10:19, 17. Mai 2015 (CEST)

Und wer sich nicht traut, sich als "renommierter Wikipedia-Autor" erkennen zu geben, loggt sich für seine Kritik lieber aus? --Magiers (Diskussion) 11:43, 17. Mai 2015 (CEST)
Der Artikel Kritik wartet darauf, von Benutzer:Serten zur Exzellenz geführt zu werden.--2003:75:8F74:D823:652A:A47B:E07F:9D04 08:20, 18. Mai 2015 (CEST)
Beim schönen Lemma Kritik sind unter anderem User:Phi und User:Stilfehler unterwegs, der Artikel also in guten Händen. Nur Pufferküsser kommen da mit Nöcht fachwössenschaftlöch genog -Gejammer. KALP ist eh nicht meins. Mich interessiert -vgl. Benutzer:Serten/Kritikabschnitte - das praktische Problem von knapp 80.000 Wikipediartikeln mehr. Vgl. Suche Kritik 66720 Suche Kontroverse 12743, jeweils nach den ersten 500 kommen die ersten zu löschenden Abschnitte. In dem Sinne Nö. Das Lemma Kritik kann Godot spielen. Eierkopfthema, wollte Fossa nicht noch was sagen? Serten DiskTvE-Skala : Admintest 08:48, 18. Mai 2015 (CEST)
Wenn Fachwissenschaftler für dich Eierköpfe sind, dann frage ich mich: Machst du einen Unterschied zwischen kritisieren und diskreditieren?--2003:75:8F74:D823:652A:A47B:E07F:9D04 09:30, 18. Mai 2015 (CEST)
Hmm. Nein zur generellen Annahme, Ja zur Frage. Fossa hat 2008 „Kritik“ als in der Regel nicht enyklopädisch geeignet betrachtet, Jimbo Wales hatte 2006 nachweislich keine Ahnung vom fachwissenschaftlichen Kritikbegriff, fand entsprechende Trollabschnitte aber schon damals doof [4]. Zeit wirds, daß da einer mal was kombiniert und praktisch umsetzt. Die Rolle und Wirkung von Experten vgl. mein aktuelles Lemma Reiner Grundmann. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 10:12, 18. Mai 2015 (CEST)
Die Einleitung des Artikels Kritik hat drei Fußnoten. Einleitungen sollten doch ohne Fußnoten auskommen, und das Wichtigste zusammenfassen, das dann ohnehin im Artikel noch genauer dargelegt wird - dort dann mit Fußnoten.
Überhaupt ist die Einleitung, auch durch die Zitate, eher kompliziert zu lesen. –– Franz Graf-Stuhlhofer, 16:18, 21. Mai 2015 (CEST)
Franz, schreibs bei dem Lemma hin, hier geht's unter. Der Artikel Kritik ist ziemlich alt und +- eine Stoffsammlung nach Unterpunkten. Da wäre mehr draus zu machen - aber nicht mit Fussnotenschieben, sondern einem zusammenfassenden Haupttext. Mir sind da andere Artikel wichtiger. Bei Goldener Reis gibts gleich drei Kritikabschnitte, auf die Jimbos Kritik der Kritikabschnitte als Trollmagnet voll zutrifft, beim und Bergbau in Deutschland (was hatten wir noch nicht) ziemliche Abgrenzungsprobleme bei WP wie in der umfangreichen Literatur. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 19:05, 21. Mai 2015 (CEST)

Wikimedia Highlights, April 2015[Bearbeiten]

Hier sind die Höhepunkte des Wikimedia-Blogs vom April 2015.
Wikimedia Foundation RGB logo with text.svg
About · Subscribe · Distributed via MassMessage (wrong page? Correct it here), 07:55, 17. Mai 2015 (CEST)
Zitat aus der deutschen Variante des PR-Texts zum "Wikipedia-Store" (Hervorhebung durch mich):

Der brandneue Wikipedia Store bietet nun viele neue Artikel an, etwa Stifte, die gepflanzt werden können und aus denen Salbei, Ringelblumen oder Basilikum wachsen. Neue T-Shirt-Designs und andere fantastische Angebote sind auch neu im Store verfügbar. Alle Verkäufe unterstützen die Wikipedia-Community

Dazu drei Fragen. Haben wir das nötig? Ist sicher gestellt, dass die Unterstützung bei der Community ankommt (und nicht bei der Foundation)? Wie groß ist der Anteil der Unterstützung am Preis?
Wenn eine der ersten beiden Fragen mit "Nein" zu beantworten ist, sehe ich ein Problem mit der Glaubwürdigkeit. Auf die Dauer ist das Hausieren mit fragwürdigen Aussagen schlecht für das Image.
Man könnte auch daran denken, dass der Sinn der kaufbaren Dinge im offenen Bekenntnis zu freiem Wissen besteht. Das ruft nach einen möglichst niedrigen Preis und attraktiven Produkten. Dieses Tshirt ist wirklich nett. Bei einem Preisschild von 21 USD + 15 USD Porto würde mein Konto mit etwa 35 € belastet. Nicht gerade ein Schnäppchen für ein Tshirt ohne jede Aussage zu den Produktionsbedingungen, oder Qualität. Das suggeriert einen deutlichen Anteil der "Unterstützung". Ich finde jedoch auf der Webseite keinen Hinweis, wie groß der Anteil tatsächlich ist.
Und noch eine Anmerkung: Von einer Webseite, die freies Wissen propagieren und unterstützen soll, würde ich einen vorbildlichen Umgang mit Lizenzangaben erwarten. Mit der pauschalen Aussage "All content is available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License unless otherwise noted" ist formal sicher alles abgedeckt. Vorbildlich wäre es allerdings, wenn der Inhalt auch tatsächlich direkt verfügbar gemacht würden. Etwa, indem die Bilder als Link zur entsprechenden WikiCommons-Seite führen. Tatsächlich landet man mit Linksklick beim nächsten Bild, oder bei Instagramm, wo man nur mit Login weiter kommt. Rechts-Klick führt nur zum Javascript.
---<)kmk(>- (Diskussion) 21:30, 17. Mai 2015 (CEST)
Wikimedia Foundation Illuminated Zero.svg
Service: Bild (mit Logo statt WP-Schriftzug) siehe rechts. Aber mit den Lizenzen ist es echt blöd. "...unless otherwise noted..." - hm, im Begleittext steht was von "colorful collection of free public domain (CC-0) media on Wikipedia", das Bild ist aber cc-by-sa-4.0 ;-) Andererseits: diese unterschiedlichen Lizenzen sind eh' *böse*, meine Rede seit '45... --AMGA (d) 12:48, 19. Mai 2015 (CEST)
Danke, das Bild hatte ich nach entsprechender Suche auf Commons auch gefunden. Genau das ist aber der Punkt, den ich kritisiere: Es war eine gut Portion Insiderwissen nötig, um fündig zu werden. Das halte ich nicht wirklich für vorbildlich im Sinne der Förderung Freien Wissens.---<)kmk(>- (Diskussion) 23:42, 22. Mai 2015 (CEST)
Hi kmk, vielleicht hast du ja inzwischen schon die FAQ-Seite gefunden, aber die entsprechenden Passagen seien hier noch zur Klarstellung zitiert:
  • "100% of the proceeds from the Wikipedia store go to the Wikimedia Foundation, the non-profit organization that operates Wikipedia and other free knowledge projects. The profits are earmarked toward our Merchandise Giveaways Program to reward those who have made an impact on the projects." (In den letzten Tagen sind auch einige Nominierungen von Benutzern der hiesigen Community hinzugekommen.)
  • "we do try to offer the lowest possible price on the merchandise in the shop."
  • "We only source merchandise from socially responsible businesses with ethical manufacturing practices. Our branded products are manufactured in the United States, China, India, Pakistan, El Salvador, and Guatemala."
Was du mit den Ausführungen zu Notwendigkeit und Glaubwürdigkeit meintest, ist mir ehrlich gesagt nicht vollständig klar, aber mit "offenen Bekenntnis zu freiem Wissen" beschreibst du den Hauptzweck des Shops ganz gut; als Netto-Einnahmequelle ist er nicht gedacht (siehe auch m:Wikimedia merchandise: "it is not the intended purpose of the Wikimedia Shop to become a profit center").
Auf deine Anregung, die Shop-Site mit Links zu Commons anzureichern, habe ich Victoria hingewiesen. (Disclaimer: Ich habe selbst mit dem Shop nichts zu tun und habe auch den Paragraph in den April-Highlights nicht verfasst.)
Grüße, Tbayer (WMF) (Diskussion) 03:50, 24. Mai 2015 (CEST)

Wikimedia Foundation Board of Trustees elections 2015[Bearbeiten]

Wmf logo vert pms.svg

This is a message from the 2015 Wikimedia Foundation Elections Committee. Translations are available.

Voting has begun for eligible voters in the 2015 elections for the Wikimedia Foundation Board of Trustees. Questions and discussion with the candidates for the Board will continue during the voting.

The Wikimedia Foundation Board of Trustees is the ultimate governing authority of the Wikimedia Foundation, a 501(c)(3) non-profit organization registered in the United States. The Wikimedia Foundation manages many diverse projects such as Wikipedia and Commons.

The voting phase lasts from 00:00 UTC May 17 to 23:59 UTC May 31. Click here to vote. More information on the candidates and the elections can be found on the 2015 Board election page on Meta-Wiki.

On behalf of the Elections Committee,
-Gregory Varnum (User:Varnent)
Volunteer Coordinator, 2015 Wikimedia Foundation Elections Committee

Posted by the MediaWiki message delivery 17:20, 17 May 2015 (UTC) • TranslateGet help

Der Ogre-Bot ist raus[Bearbeiten]

Weiss nicht, ob das hier jemand merkt: c:User:Magog_the_Ogre hat auf Commons nicht nur die CU-Rechte, sondern auch seine Bots hingeworfen. Es gibt eine ganze Reihe von Projekten auf de-wiki, die den OgreBot nutzen und den Bot (vermutlich) vermissen. Vielleicht mag jemand mit Commons-Insight die Hintergründe um den Ogrebot und den Streit von Mag the Ogre und der Seilschaft um Fastily ein wenig erklären? --Ordercrazy (Diskussion) 13:38, 19. Mai 2015 (CEST)

Das mit dem Bot ist sicher blöd, aber ganz ehrlich, ich weine Commons-Checkusern keine Träne nach, wenn ich bedenke, in welcher Weise man dort mit diesem mit bedacht zu nutzendem Hilfsmittel Schindluder treibt. Wenn mich immer wieder etwas Wahnsinnig macht, dann wie leichtfertig man dort checkusert. Marcus Cyron Reden 02:06, 20. Mai 2015 (CEST)
Auf der Commonsdiskussionsseite schreibt er, dass er die Bots weiterhin betreuen will.--CENNOXX 15:49, 20. Mai 2015 (CEST)

Watson: Wikipedia-Seite für jede Person[Bearbeiten]

„Und ob wir das wollen! Aber nicht so wie ihr jetzt denkt, mit langem Text und so. Ein paar Klicks genügen bereits …“

Philipp Rüegg: Watson

Mit dieser klar umrissenen Zielgruppe erübrigen sich die Bedenken, dass künftig vermehrt Selbstdarsteller aufschlagen werden. Der Trend geht zwar, wie Juliana umseitig schrieb, zum QuWiki, aber selbst zu dessen Erstellung bedarf es mehr als nur ein paar Klicks, nämlich (noch immer zu viel) Zeit und (noch immer) zu viel Text. -- 32X 10:07, 20. Mai 2015 (CEST)

Artikel über irrelevante Personen sind aus offensichtlichen Gründen rechtlich problematisch. Ich hoffe nicht, dass die Spendengelder der WP nun in einer unendlichen Aneinandereihung von Gerichtsverfahren verbrannt werden. Alexpl (Diskussion) 10:23, 20. Mai 2015 (CEST)
Ich sehe den Zusammenhang zwischen Selbstdarsteller-Wikipedia-Artikel und diesem Tool gar nicht. Das ist ein Gag, der Facebook-Profile mit ein bisschen Quatsch anreichert und dann wie Wikipedia-Artikel dargestellt hat (und jetzt halt so ähnlich aussehen lässt), kein Service, um schnell echte Wikipedia-Artikel zur eigenen Person zu erstellen. Natürlich könnte man die zwei Sätze zu Wikipedia rüberkopieren, das könnte man aber genauso gut mit jedem anderen Text tun, oder gleich was selber tippen, dann landet man auch nicht als "Milchmädchenrechner" in der Wikipedia, sondern als was auch immer man von sich selbst sagen möchte. --YMS (Diskussion) 10:39, 20. Mai 2015 (CEST)

Jewiki[Bearbeiten]

Der Weihenstefan

Will niemand einen Artikel über das Wiki, dessen Name nicht genannt werden darf schreiben? Koenraad 16:23, 21. Mai 2015 (CEST)

Bitte nicht, denn die Diskussionen langweilen. Es hat schon jeder alles gesagt. Aber offenbar noch nicht überall. Atomiccocktail (Diskussion) 16:35, 21. Mai 2015 (CEST)
Servas AC, willst nicht wieder deine Kontakte spielen lassen, damit die FAZ darüber berichtet - natürlich mit einem Schlußwort von dir: [5]. - Der Geprügelte 16:40, 21. Mai 2015 (CEST)
Wow. Na das war ja mal ein sinnvoller Beitrag in dieser Sache... OO Marcus Cyron Reden 16:41, 21. Mai 2015 (CEST)
War das nicht, als in Thüringen noch ne Frau und nich der Antichrist regiert hat? Benedictus Levita (Diskussion) 16:59, 21. Mai 2015 (CEST)
Man muß dem Quatsch nicht noch eine Plattform mehr bieten. Hat das alles nicht verdient. Marcus Cyron Reden 16:37, 21. Mai 2015 (CEST)
+1 Entweder man zieht harte Konsequenzen (d.h. die Betroffen klagen direkt oder über WMDE) oder man ignoriert es einfach. Alles da zwischen bietet denen doch nur die Publicity, nach der sie offensichtlich so lechzen. // Martin K. (Diskussion) 16:44, 21. Mai 2015 (CEST)
Wer hätte geglaubt, dass sich das Schiedsgericht mit seiner AGF und der Entsperrung von Benutzer M einen derartigen Arschtritt einhandelt... Hat sich mal irgendwer ausgemalt, in welchem Stil das in den nächsten Jahren weitergehen soll? Man macht eine URV-Verstoß und ein Puppentheater zu einer Antisemitismusdebatte? Wenn das so ist, sollte man tatsächlich die URVen mal auflisten und tatsächlich alles einzeln mit jeder Person getrennt vor Gericht verhandeln und somit das Problem da hinschicken wo es herkommt. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 16:58, 21. Mai 2015 (CEST)
Ja genau. Die Schlagzeilen lese ich schon... "Deutsche Wikipedia-Autoren verfolgen jüdischen Aktivisten!" Marcus Cyron Reden 17:15, 21. Mai 2015 (CEST)
Und BILD wird sicher einen Nazivergleich machen. Oder einen Begriff im Sinne von «Löschnazi» erfinden. --Filzstift  17:35, 21. Mai 2015 (CEST)
Filzstift- das Nazometer hatten wir schon. Alles Gähn und SAT1. Wie war das mit Das Autorenkollektiv kommt dabei einem intellektuellen Bankrott sehr nahe? Klassischer Kritikabschnitt im Sinne Sei dumm wie ein Thunfisch, temperamentlos wie eine Qualle, stier besessen wie ein narkotisierter Frosch, aber sei feierlich, und du wirst plötzlich Leute um dich sehen, die vor Bewunderung nicht mehr mäh sagen können. Kann beruhigt ad acta gelegt werden. Wenn künftig bei der Diskussion einer Formatvorgabe weder ein externes Gutachten noch der ganz große moralische Anspruch kommt, würde mir das schon genügen. Serten DiskTvE-Skala : Admintest 17:42, 21. Mai 2015 (CEST)

Gibt es einen aktuellen bzw. konkreten Anlass für diese auf Außenstehende eher kryptisch wirkende und kaum nachzuvollziehbare Diskussion?--Kmhkmh (Diskussion) 19:09, 21. Mai 2015 (CEST)

Fang bei den A/N an zu lesen und mach' mit der SPP weiter – was Dir dann noch an Mosaik-Steinchen zum Gesamtbild fehlt, kannste unterwegs über die in die Diskussionen gestreuten Links vervollständigen. Alles aber eher Kategorie:Trauerspiel. --Henriette (Diskussion) 19:15, 21. Mai 2015 (CEST)

@Kmh: Ist eine ganz einfach Sache. Viele oder einige Accounts, die hier gesperrt wurden, haben über die Jahre im Jewiki eine neue Heimat gefunden. Der Konflikt um die genealogischen Zeichen wird dort sehr genau beobachtet und ist bei uns in den letzten Wochen wieder peu à peu eskaliert. Dazu kam, dass im Messinakonflikt ebenfalls wieder Dynamik aufkam, weil auf Commons viele seiner Bilder gelöscht wurden und sich seine Helfer durch neue administrative Maßnahmen in ihrer Arbeit behindert sehen. Da man im Jewiki einen steigenden Antisemitismus in der Wikipedia vermutet, wurde eine Liste angelegt, die einige unserer exponierten Kreuzfans aufführt. Die Liste ist erweitert worden um sogenannte problematische User der Wikipedia. Parallel dazu kam die Amtsmüdigkeit von jkb, der auch in der Liste steht. Jkb hat seinen Rücktritt vom Adminamt angekündigt, was am gleichen Abend im Jewiki sozusagen auf provokative Weise "gefeiert" wurde. Das fanden viele / ein paar Leute hier geschmacklos und wollen, wenn möglich, auf dem Rechtsweg gegen das Jewiki und seinen Betreiber Michael Kühntopf vorgehen. Im Zusammenhang mit den Vorgängen im Jewiki wurde Benutzer:Schmelzle, der dort Admin usw, ist, gesperrt, weil er sich nicht distanziert hat. Die Sperrprüfung erbrachte eine Entsperrung. Wenn ich das verzerrt wiedergegeben haben sollte, bitte, tut euch keinen Zwang an. --Schlesinger schreib! 20:02, 21. Mai 2015 (CEST)

„haben über die Jahre im Jewiki eine neue Heimat gefunden.“ Das hier (http://www.jewiki.net/w/index.php?title=Spezial:Letzte_%C3%84nderungen&limit=500) sieht aber eher wie eine Einmannshow aus, oder konkret gesprochen: eine Ein-Mann-Kopieranstalt. - Der Geprügelte 20:11, 21. Mai 2015 (CEST)
Ich sehe da allein heute vier Namen und einen Kollektiv-Account und keine Kopierarbeit. --Hardenacke (Diskussion) 20:18, 21. Mai 2015 (CEST)
Lüg dir ruhig weiter in die Tasche. Ein Nutzerauflauf von sage und schreibe "zehn" Usern in den letzten dreißig Tagen (Stand 15.05.) mit potentiellem Sockengeruch zeigt deutlich, wohin Jewiki mutiert ist. Die Themenartikel mögen noch einen Schuss Selbstinitiative besitzen, der Rest wird "besorgt" - als ob Wikipedia ein Ramschladen für verhinderte Möchtegern-Enzyklopädisten wäre... --Koyaanis (Diskussion) 20:50, 21. Mai 2015 (CEST)
Ist es nicht erstaunlich, was zehn „Möchtegern-Enzyklopädisten“ zustande bringen, wenn sie ungestört arbeiten können? --Hardenacke (Diskussion) 20:53, 21. Mai 2015 (CEST)
Ja, sie bringen Kopiersammlungen mit fehlenden Bildern wie Vorlagen und Hetzlisten zustande. Ich verneige mich gleich. Altſprachenfreund Facere docet philoſophia, non dicere. 🚄 20:56, 21. Mai 2015 (CEST)
(BK²) Insgesamt gibt es im Jewiki »jewiki.net/w/index.php?title=Spezial:Benutzer&offset=&limit=149&username=&group=&editsOnly=1 150 Konten«, die Bearbeitungen aufzuweisen haben] – darunter befinden sich einige bekannte Namen von hier. Ich habe mir mal die Benutzerbeiträge von diesen angeschaut, es handelt sich zumeist um weniger als ein Dutzend Bearbeitungen, selten nach 2011 und teilweise sind es nur Konten-Reservierungen. Ebenso finde ich da diverse Personen, die hier gesperrt sind. Allgemein eine interessante Liste. Eine größere Beitragsliste (mehr als 50 Edits) weisen 34 Konten auf, davon sind 8 gesperrt (23,5 %), und 20 haben dieses Jahr bereits eine Bearbeitung durchgeführt, davon zwei Konten nur eine bzw. zwei – also 18 zuletzt wirklich aktive (52,9 %). Einmannshow passt also nicht ganz, aber Michael Kühntopf ist mit Abstand der aktivste. • Ich weiß nicht, ob die Zahlen jemanden interessieren, ich fand die Liste recht interessant. --BHC 🐈 (Disk.) 20:57, 21. Mai 2015 (CEST)
Gibt es dort importierte Artikel, die nicht die Lizenzbestimmungen von CC-by-sa 3.0 bestimmen? Das wurde ja weiter oben mit dem Begriff Kopierasammlungen behauptet. --Schlesinger schreib! 21:01, 21. Mai 2015 (CEST)
Wie? Der Begriff Kopieranstalt gibt auch gleichzeitig Auskunft über die Lizenzbestimmungen? - Der Geprügelte 21:20, 21. Mai 2015 (CEST)
Meines Wissens stehen alle Wikipedia-Artikel unter der gleichen Lizenz – wenn diese kopiert werden, steht am Ende der Jewiki-Version für gewöhnlich ein Hinweis-Kasten, teilweise gab es auch Versionsimporte (deshalb hat sich z.B. Perrak dort angemeldet, wie ich jetzt weiß). Dass ein solcher Hinweis irgendwo fehlt, oder sonstwelche URVen begangen wurden, ist nicht auszuschließen. Wolltest du das wissen, oder habe ich deine Frage falsch verstanden? --BHC 🐈 (Disk.) 21:09, 21. Mai 2015 (CEST)
Danke, für die Information, die meinen ersten Eindruck bestätigt. Auch einer meiner Artikel ist dort importiert worden, was mich aber nicht im Geringsten stört. --Schlesinger schreib! 21:20, 21. Mai 2015 (CEST)
<quetsch>Auch unser alter unbelehrbarer Feund Stoppi hat jetzt dort eine neue Heimat. Er macht dort weiter, wofür er hier gesperrt wurde. Auch seinen alten Fürsprecher Schlesinger mag er nicht mehr. --Der Leibhaftige (Diskussion) 21:50, 21. Mai 2015 (CEST)
Och wie schade, Stoppi mag mich nicht mehr *heul*. --Schlesinger schreib! 22:06, 21. Mai 2015 (CEST)
Und entsackt endlich die Katze: jewiki.net/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Reiner_Stoppok „Da wollte mir dieser Scheißverein Wikimedia Deutschland noch nicht einmal 10.000 Euro Lebenshaltungskosten für ein Jahr bezahlen“. … «« Man77 »» Wiki loves signatures 11:20, 22. Mai 2015 (CEST)
Aktuell hat er den Artikel Thom Luz 1:1 rüberkopiert http://www.jewiki.net/w/index.php?title=Thom_Luz&redirect=no und erweitert um den „Lizenzkasten“ am Ende des Artikels. Lustig ist ja eher, dass MK und ein paar Mitläufer gegen die genealogischen Zeichen in der DE-WP ankämpft und dabei schon so mancher Editwar geführt wurde. In seinem Jewiki dürften die genealogischen Zeichen jedoch kein Problem sein, denn bei seinen Kopien übernimmt er sie ohne Probleme ;-) - Der Geprügelte 21:29, 21. Mai 2015 (CEST)
Bei Juden entfernt er sie, glaube ich. Altſprachenfreund Facere docet philoſophia, non dicere. 🚄 21:34, 21. Mai 2015 (CEST)
@Schlesinger: „Da man im Jewiki einen steigenden Antisemitismus in der Wikipedia vermutet, wurde eine Liste angelegt, die einige unserer exponierten Kreuzfans aufführt.“ Diese, deine Ansicht, ist ja wohl das allerletzte. Du machst also Antisemitismus an der Frage der genealogischen Zeichen fest und begründest damit, dass Befürworter dieser Zeichen auf die Liste gehören? Mein Verständnis hört bei solchen Unterstellungen bezüglich Antisemitismus auf. --Oltau 23:05, 21. Mai 2015 (CEST)
Genau. Es ist acht Uhr, draußen scheint die Sonne und du hörst gefälligst auf mir irgendwas in die Schuhe zu schieben. Verstanden? --Schlesinger schreib! 08:02, 22. Mai 2015 (CEST)
So lange du es bei deinem Geschreibsel unterlässt, wie im oben zitierten Satz Befürworter der genealogischen Zeichen mit Antisemiten in einen Topf zu werfen, kann man sich selbstverständlich gegenseitig ignorieren ... --Oltau 11:04, 22. Mai 2015 (CEST)
Kein Ahnung, was man vermutet, jedenfalls zeigen jene, die den Konflikt um Messina nach Commons exportiert haben, derzeit dort eine gesteigerte Aktivität, die teilweise groteske Züge annimmt. Dateien, die auf EN eindeutig lizenziert waren und jahrelang benutzt wurden, werden nach dem Transfer nach Commons vom auch hier einst für seine eigenwillige Administration bekannten A. Savin als out of scope gelöscht, nur weil der Transfer durch eine mutmaßliche Messinasocke ausgeführt wurde, woraufhin der CommonsDelinker seine übliche Vernichtungstätigkeit ausführt und dadurch sogar in den betreffenden EN:WP-Artikeln vandaliert. Naja, ist ziemlich unsportlich, derartige Geschütze aufzufahren. Allerdings erweisen sich die Beteiligten beratungsresistent. Immerhin ist eines beruhigend: Da ja Messina auf Commons inzwischen sicherlich dutzendfach gecheckusert wurde, scheint ziemlich sicher zu sein, daß er hierzupedia keine Socken einsetzt (und ich hoffe, daß das auch weiterhin so bleibt!), denn sonst hätte man uns das ja sicherlich schon grinsend unter die Nase gehalten. Es wird jedenfalls Zeit, daß man auf Commons mal ein paar Admins rausschmeißt. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 16:13, 23. Mai 2015 (CEST)
Ja, Kollege Savin geriert sich wie ein kleiner Gott, Regeln scheren ihn nicht wirklich. Besonders gerne setzt er seine Rechte gegen Leute ein, die er nicht leiden kann. Eigentlich müßte man dem die Knöpfe unbedingt weg nehmen. Marcus Cyron Reden 19:54, 23. Mai 2015 (CEST)
Und seiner ganzen Seilschaft gleich mit, die reicht von Jameslwoodward über Inevercry bis hin zu Steinsplitter. Interessieren würde mich nur, ob es in dem Zusammenhang zu dem Troll-LA durch einen Commons-Admin auf mein File:Poster Kats Antigua.png gekommen ist. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:59, 23. Mai 2015 (CEST)
Wie sieht es auf Commons denn mit Wahlberechtigungen aus? Wer kann da wählen? Wie kann ich mich hier informieren lassen, wenn jemand zur Wahl steht? --(Saint)-Louis (Diskussion) 23:41, 23. Mai 2015 (CEST)
Hier kannst du das gar nicht. Auf Commons dort. Marcus Cyron Reden 00:13, 24. Mai 2015 (CEST)

Auf zu neuen Wegen[Bearbeiten]

Starker Blogpost von Sue Gardner, warum sie nach einer längeren Selbstfindungsphase einschließlich einem Ausflug in die Gender-und-Tech-forschung jetzt für Tor arbeitet.--Aschmidt (Diskussion) 00:58, 22. Mai 2015 (CEST)

Sehr vorbildlich, bleibt nur zu hoffen, dass die Ports von Tor auch mal für die Bearbeitung von Wikipedia-Artikeln zugelassen werden. Die Möglichkeiten zur anonymen Bearbeitung von wp sind zur Zeit sehr eingeschränkt.--Sinuhe20 (Diskussion) 13:02, 22. Mai 2015 (CEST)
Volle Zustimmung. Von TOR auf etwas unsicheres umschalten zu müssen, nur, um hier editieren zu können, das kann nicht mehr zeitgemäß sein. Bleibt nur, an TOR noch einen Open Proxy anzuhängen; was aber doch eher unkomfortabel ist. Grüße, --Bellini 16:05, 22. Mai 2015 (CEST)
So ist es. Aber man muß ja auch nicht unbedingt in Wikipedia editieren, wer macht denn sowas? ;) Vielleicht wird damit aber auch deutlich, wo die Konfliktlinien liegen, denen Sue Gardner mit ihrem Weggang auch ausgewichen ist. Das Web zerfällt in ein Schattenreich von Anonymisierung und Verschlüsselung einerseits und ein mittlerweile für Otto Normalverbraucher fast vollständig überwachtes und getracktes Web andererseits, wobei auch die Anonymisierer zunehmend durchsichtiger werden. Und die Wikimedia Foundation hat sich entschieden, in welche Sphäre sie sich insoweit einordnet. Tor wird nicht unterstützt.--Aschmidt (Diskussion) 16:31, 22. Mai 2015 (CEST)
Ich verstehe nicht, wie man noch der Illusion unterliegen kann, eine Anonymisierung wäre im Netz möglich. Sicher kann man sich der Zieladresse gegenüber anonymisieren (also z.B. gegenüber uns), aber mal ehrlich: Wenn die Geheimdienste nicht komplett verblödet sind, würden sie doch einfach eine große Menge an Torknoten und Open Proxies selbst online stellen und hätten schon eine sehr gezielte Auswahl an Nutzern, die etwas zu verbergen haben. --Emergency doc (Disk) 08:35, 24. Mai 2015 (CEST)
Richtig. Innerhalb des Tor-Netzwerkes werden Daten immer verschlüsselt übertragen. Lediglich der Exit-Node (Ende der Kette)kann nach dem kompletten Entschlüsselungsprozess über die 3 Tor Wegpunkte in die Pakete hineinschauen. Andernfalls wäre eine Kommunikation mit dem gewünschten Ziel nicht möglich. Theoretisch sind Exit-Nodes also in der Lage Anmeldedaten, Passwörter oder auch die komplette Kommunikation mitzuschneiden. Das ist insofern brisant, da im Prinzip JEDER solche »Bad Exit-Nodes« betreiben kann. Angefangen bei der NSA, über den BND bis hin zu kriminellen Gestalten ([6]). Andererseits werden "bad exit nodes" auch beobachtet ([7]). Es ist eben ein Wettlauf. Und die Anonymisierung gegenüber der Zieladresse ist schon viel wert. Wikipedia betreffend, würde sie natürlich die Möglichkeit des Checkuserns aushebeln, wäre aber, ebenso wie das Verbergen/Ersetzen von IP-Adressen nicht angemeldeter Benutzer ein, wie ich finde, begrüßenswerter Schritt dahin, den "gläsernen Wikipedianer" abzuschaffen. Grüße, --Bellini 11:12, 24. Mai 2015 (CEST)
Den gläsernen Wikipedianer bzgl. seines Editverhaltens (nicht bzgl. der Privatperson) halte ich allerdings für unverzichtbar, um POV-Pusher und andere Störenfriede einigermaßen im Zaum zu halten. Gerade weil WP weil WP eine offene Struktur hat, halte ich die Nachvollziehbarkeit von Versionsgeschichten für unverzichtbar.--Kmhkmh (Diskussion) 11:58, 24. Mai 2015 (CEST)
Das sollte auch so sein. Wobei du nie weißt, wieviele Accounts eine Person betreibt. --Bellini 12:10, 24. Mai 2015 (CEST)
Eben. Jeder kann mehrere Accounts – also auch: Wegwerfaccounts – betreiben und damit seine digitale Identität manipulieren. Und selbstverständlich gibt es kein Internet ohne Überwachung. Die privaten und staatlichen Tracker sind ständig mit an Bord. Das sind aber keine Argumente gegen Verschlüsselung und Anonymisierung und Datenschutz. Aber der Datenschutz fängt ganz woanders an. Es ist schlicht nicht nötig, IP-Adressen in MediaWiki über 14 Jahre zu speichern. Und auch für Tor gäbe es sicherlich eine Lösung. Wenn man es wollte.--Aschmidt (Diskussion) 23:40, 24. Mai 2015 (CEST)
Bin ich da missverstanden worden? Für Mediawiki will ich es gerade nicht!--Kmhkmh (Diskussion) 00:39, 25. Mai 2015 (CEST)

Share a fact revisited[Bearbeiten]

So sieht das derzeitige Fazit der Apps aus der Sicht der Foundation aus. Keine Bezugnahme auf die hierzuwiki geäußerten Bedenken. Die Diskussion war ja umfangreich. Wird noch dagegen vorgegangen?--Aschmidt (Diskussion) 01:03, 22. Mai 2015 (CEST)

Ich sehe da nur viele Nutzungsstatistiken zu "share a fact", nicht mehr und nicht weniger. Bitte nochmal für Dummies: Wie steht das genau im Zusammenhang mit der Diskussion um (lizenz-)rechtlichen Aspekte? Und wogegen möchtest du genau vorgehen? --1Ungeheuer (Diskussion) 09:09, 22. Mai 2015 (CEST)
Die Nutzung des Features in Deutschland ist in vielen Fällen illegal. Auf Phab habe ich es geschafft, dies durchzusetzen, nun ist der Bug wieder offen. Leider ist seitdem schon länger nix mehr passiert. --MGChecker – (📞| 📝| User:MGChecker/Bewertung) – HDR 22:29, 23. Mai 2015 (CEST)

Konflikte sind kein Vandalismus[Bearbeiten]

Konflikte melden. Darauf hatten wir alle gewartet. Schade nur, dass niemand auch nur den Hauch einer Idee hat, wie man Konflikte behandeln könnte: Wikipedia:Konfliktmeldung/Archiv/2015/Woche 21. Und so erschöpft sich die Seite auch abwechselnd in "Lösungen" aus der Kategorie:Wegsperren, und alles wird gut, Kategorie:Geh mit deinem Problem woanders hin und Kategorie:Passierschein A38.

WP:VA - tot, töter, am tötesten; WP:MO - wegen Amtsanmaßung abgelehnt; WP:SG - gääääähn. Und jetzt: WP:KM - nur ein weiterer Knoten im unentwirrbaren Regelgewirr, Versuch zur Lösung eines sozialen Problems mit technischen Maßnahmen. Meine Prognose: So wird das nichts. --217.50.51.26 08:08, 24. Mai 2015 (CEST)

Vor allem, wenn der beteiligtgemachte Benutzer via VM bereits gesperrt wurde, bevor er WP:KM überhaupt gefunden hat, siehe Schmelzles Sperre vor einigen Tagen. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 18:18, 24. Mai 2015 (CEST)
Ich vermute, dass das Problem eher bei den Admins liegt, die WP:VM bearbeiten. Da wollen wohl einige gar nicht mit den Privatkriegen immer neuer Benutzer beschäftigt werden, sondern eigentlich nur den schlimmsten Vandalismus bestimmter POV-Krieger (der dann auch eindeutig ist) bekämpfen.
Die Frage ist doch eigentlich, wer sich die Privatkriege dann freiwillig antun will? Für diese Aufgabe müssten wir erstmal genug Masochisten unter den Admins finden. -- Janka (Diskussion) 22:48, 24. Mai 2015 (CEST)