Wildenbörten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Wildenbörten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wildenbörten hervorgehoben
50.91194444444412.282777777778276Koordinaten: 50° 55′ N, 12° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Oberes Sprottental
Höhe: 276 m ü. NHN
Fläche: 7,81 km²
Einwohner: 306 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04626
Vorwahlen: 034491(Wildenbörten), 034495 (Kakau), 034496Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 051
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untschener Straße 10
04626 Wildenbörten
Bürgermeister: Gerhard Fischer
Lage der Gemeinde Wildenbörten im Landkreis Altenburger Land
Altenburg Nobitz Langenleuba-Niederhain Altkirchen Dobitschen Drogen Fockendorf Frohnsdorf Gerstenberg Göhren (bei Altenburg) Göllnitz Göpfersdorf Gößnitz Haselbach (bei Altenburg) Heukewalde Heyersdorf Jonaswalde Jückelberg Kriebitzsch Löbichau Lödla Lucka Lumpzig Mehna Meuselwitz Monstab Nöbdenitz Ponitz Posterstein Rositz Nobitz Schmölln Starkenberg Thonhausen Treben Vollmershain Wildenbörten Windischleuba Ziegelheim Thüringen Landkreis Greiz Sachsen-Anhalt SachsenKarte
Über dieses Bild

Wildenbörten ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental an.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Wildenbörten liegt westlich von Schmölln und östlich von Großenstein an der Landesstraße 2169 mit Anschluss an die Bundesstraße 7. Die Flur grenzt an das Zeitzer-Schmöllner-Lösshügelland, einen Ausläufer der Leipziger Tieflandsbucht. Begrünte Dorflagen und Bachläufe sowie Erosionsrinnen lockern die Landschaft auf. Die nächsten Städte sind Schmölln (3 km südöstlich) und Ronneburg (5 km südwestlich).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Drogen, Löbichau, Lumpzig, Dobitschen und Nöbdenitz im Landkreis Altenburger Land sowie Großenstein und Reichstädt im Landkreis Greiz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde setzt sich aus den Ortsteilen Wildenbörten, Dobra, Graicha, Hartroda und Kakau zusammen.

Geschichte[Bearbeiten]

Wildenbörten wurde am 24. September 1140 erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

1938 wurde zunächst Kakau nach Hartroda eingemeindet, das wiederum 1952 nach Dobra eingemeindet wurde. Graicha wurde 1950 nach Wildenbörten eingemeindet, Dobra folgte 1971.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1910 lebten in den heute zur Gemeinde Wildenbörten gehörenden Orten zusammengenommen 477 Einwohner.[3]

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 423
  • 1995: 440
  • 1996: 435
  • 1997: 444
  • 1998: 442
  • 1999: 425
  • 2000: 420
  • 2001: 411
  • 2002: 395
  • 2003: 385
  • 2004: 392
  • 2005: 390
  • 2006: 390
  • 2007: 372
  • 2008: 351
  • 2009: 334
  • 2010: 329
  • 2011: 320
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten]

Dorfkirche

Gemeinderat[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • Sportverein – 1 Sitz (23,9 %)
  • UW Dobra – 2 Sitze (29,5 %)
  • Feuerwehrverein – 3 Sitze (46,5 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 61,3 %.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Gerhard Fischer gewann die Wahlen 1994 (91,0 %), 1999 (85,9 %), 2004 (97,3 %) und 2010 (97,2 %) jeweils im ersten Wahlgang.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wildenbörten ist über die L 2169 mit Untschen im Süden und Hartha im Norden verbunden. Die K 525 führt über Drogen nach Schmölln und die K 529 über Dobra und Hartroda nach Drosen. Gemeindestraßen verbinden Wildenbörten zusätzlich mit Graicha und Löbichau. Die Gemeinde liegt im Mitteldeutschen Verkehrsverbund. Die THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft bedient an Werktagen außer samstags die Buslinien 356 Schmölln–Wildenbörten–Großbraunshain–Lumpzig–Dobitschen und 359 Schmölln–Drogen–Wildenbörten–Dobra. Die nächste Bahnstation befindet sich im drei Kilometer südlich gelegenen Nöbdenitz.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wildenbörten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 313
  3. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 - Herzogtum Sachsen-Altenburg - Landratsamt Ronneburg. Abgerufen am 15. Oktober 2012.