Wildenberg

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde Wildenberg in Niederbayern; zu anderen Bedeutungen siehe Wildenberg (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wildenberg
Wildenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wildenberg hervorgehoben
48.73333333333311.916666666667430Koordinaten: 48° 44′ N, 11° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Siegenburg
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 18,13 km²
Einwohner: 1363 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93359
Vorwahl: 09444
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 181
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marienplatz 13
93354 Siegenburg
Webpräsenz: www.wildenberg.de
Bürgermeister: Marion Schwenzl (Gemeindewohl/FW)
Lage der Gemeinde Wildenberg im Landkreis Kelheim
Altmühl Altmühl Donau Main-Donau-Kanal Naab Regen (Fluss) Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Regensburg Landkreis Regensburg Landkreis Straubing-Bogen Gemeindefreies Gebiet Hacklberg Painten Painten Hienheimer Forst Frauenforst Neustadt an der Donau Dürnbucher Forst Abensberg Aiglsbach Attenhofen Bad Abbach Biburg (Niederbayern) Elsendorf Essing Hausen (Niederbayern) Herrngiersdorf Ihrlerstein Kelheim Kelheim Kirchdorf (Hallertau) Langquaid Mainburg Neustadt an der Donau Neustadt an der Donau Painten Painten Riedenburg Rohr in Niederbayern Saal an der Donau Siegenburg Teugn Train (Niederbayern) Volkenschwand WildenbergKarte
Über dieses Bild

Wildenberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg.

Geografie[Bearbeiten]

Wildenberg liegt in der Region Regensburg. Es existiert nur die Gemarkung Wildenberg. Ortschaften sind Wildenberg, Pürkwang, Schweinbach, Irlach, Willersdorf und Eschenhart.

Geschichte[Bearbeiten]

Hänslin Ebran von Lauterbach erbaute ab 1272 das Schloss Wildenberg. Er formte unter Einbeziehung des Gutes Pürkwang die ausgedehnte Herrschaft, die später als geschlossene Hofmark zum Hochstift Regensburg kam und mit der Säkularisation 1803 an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1945 oder 1946 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schweinbach eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.158, 1987 dann 1.068 und im Jahr 2000 1.306 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Am 16. September 2012 wurde Marion Schwenzl (Gemeindewohl/Freie Wähler) bei zwei Gegenkandidaten mit 55,9 % der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt; ihr Vorgänger war Erwin Filser (ebenfalls Gemeindewohl/Freie Wähler). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 520.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 106.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Im Zinnenschnitt schräg geteilt von Silber und Blau; unten ein silbernes Schildchen mit einem durchgehenden blauen Andreaskreuz.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Schloss Wildenberg

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 56 und im Bereich Handel und Verkehr zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 37 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 812 ha, davon waren 782 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 47 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 3 Lehrern und 71 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 563.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wildenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien