Wilfrid Fox Napier

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Wappen von Wilfrid Fox Kardinal Napier

Wilfrid Fox Kardinal Napier OFM (* 8. März 1941 in Swartberg, Südafrika) ist Erzbischof von Durban.

Leben[Bearbeiten]

Wilfrid Fox Napier trat nach seiner Schulzeit in den Franziskanerorden ein und studierte Katholische Theologie und Philosophie an der Katholischen Universität Leuven. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1970 lernte er Xhosa und arbeitete als Seelsorger in Lusikisiki und Tabankulu.

Von 1978 bis 1980 war er Apostolischer Administrator und von 1980 bis 1992 Bischof von Kokstad. Am 28. Februar 1981 spendete ihm der Erzbischof von Durban, Denis Eugene Hurley, die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren Weihbischof Dominic Joseph Chwane Khumalo und der Bischof von Umtata, Andrew Zolile T. Brook.

Als Bischof von Kokstad war er sieben Jahre lang Präsident der Südafrikanischen Bischofskonferenz und machte sich in der Umbruchphase des Landes von der Apartheid hin zur Demokratie als geschickter Verhandlungsführer einen Namen.

Am 29. März 1992 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Durban. Von 1994 bis 2008 war er Apostolischer Administrator des Bischofssitzes von Umzimkulu. Seit 2001 gehört Wilfried Fox Napier als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Francesco d’Assisi ad Acilia dem Kardinalskollegium an.

Am 14. Februar 2009 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum delegierten Präsidenten der im Oktober desselben Jahres stattfindenden Sonderversammlung für Afrika der Bischofssynode. Am 21. März 2012 berief er ihn in den Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Other Pontifical Acts, Vatican Information Service, 21. März 2012