Wilhelm Bungert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wilhelm Bungert Tennisspieler
Wilhelm Bungert
Wilhelm Bungert 1965
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 1. April 1939
Größe: 188 cm
Rücktritt: 1972
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Einzel
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Wilhelm Bungert (* 1. April 1939 in Mannheim) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler.

Bungert begann mit sechs Jahren mit dem Tennisspielen bei der MTG Mannheim und wechselte kurz darauf zu Grün-Weiss Mannheim. Mit 15 Jahren wurde er Badischer Meister und als 17-Jähriger bereits in die deutsche Davis-Cup-Mannschaft berufen. 1963 und 1964 stand er in Wimbledon im Halbfinale, 1962 im Viertelfinale der Internationalen australischen Tennismeisterschaften. Im Doppel bestritt er im selben Jahr bei den Internationalen französischen Tennismeisterschaften und dem Internationalen Tennisturnier von Monte Carlo jeweils das Endspiel. Bungert war nach Gottfried von Cramm der zweite deutsche Spieler, der ins Finale von Wimbledon einzog. Dort unterlag er 1967 dem Australier John Newcombe. Er spielte allerdings zu einer Zeit in Wimbledon, als die stärksten Spieler der Welt nicht teilnehmen durften, da sie als Profis von den Amateurturnieren wie den Grand-Slam-Turnieren ausgeschlossen waren. 1970 stand er zusammen mit Christian Kuhnke mit dem deutschen Team im Finale des Davis Cups, das gegen die USA mit 0:5 verloren wurde.

In den achtziger Jahren war Bungert Kapitän der deutschen Mannschaft um Boris Becker und Michael Westphal, das erneut im Finale stand und Schweden mit 2:3 unterlag. Später wurde er als Kapitän von Niki Pilić abgelöst.

Heute betreibt Wilhelm Bungert ein Tenniszentrum in Hilden.

Weblinks[Bearbeiten]