Wilhelm Cohn

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Wilhelm Cohn (* 6. Februar 1859 in Berlin; † 17. August 1913 in Charlottenburg) war ein deutscher Schachmeister.

Cohn war Berufsspieler und nahm an einer Vielzahl bedeutender Turniere teil. Sein bestes Ergebnis erzielte er beim 11. DSB-Kongress des Deutschen Schachbundes in Köln 1898, wo er sich hinter Amos Burn den zweiten Platz mit Rudolf Charousek und Michail Tschigorin teilte.[1] Ein Jahr später nahm er am großen Turnier von London teil und teilte sich Platz 10 und 11 mit Ex-Weltmeister Wilhelm Steinitz. 1900 in München wurde er Sechster. 1902 in Hannover landete er zwar im hinteren Feld, doch schlug er den Weltklassespieler Harry Nelson Pillsbury. 1905 im B-Turnier von Barmen wurde er Dritter.

Er spielte zwei Wettkämpfe, die er beide verlor: 1894 in Berlin gegen Carl August Walbrodt mit 0:5 und 1910, ebenfalls in Berlin gegen Ehrhardt Post mit 4,5:7,5 (+3, -6, =3).

Seine höchste Historische Elo-Zahl betrug 2645, er erreichte diese im November 1898.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Das Internationale Turnier Köln 1898 (11. DSB-Kongress) auf TeleSchach (Kreuztabelle und Partien)
  2. Wilhelm Cohns historische Elo-Zahl auf chessmetrics.com (englisch)