Wilhelm Hager

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Ehrenmal in Illingen von W. Hager
Stromberghalle in Illingen mit Betonfries von W. Hager

Wilhelm Hager (* 26. Mai 1921 in Karlsbad, Tschechoslowakei; † 14. Oktober 2006 in Illingen) war ein deutscher Bildhauer und Kunstmaler.

Biografie[Bearbeiten]

Wilhelm Hager besuchte von 1935 bis 1937 die Staatliche Fachschule für Porzellan in Karlsbad und von 1937 bis 1939 die Weimarer Hochschule für Bildende Kunst. In den folgenden 2 Jahren war er als Werkstudent an der Berliner Hochschule für Bildende Kunst tätig und Mitglied der "Ateliergemeinschaft Klosterstraße" (Berlin) unter Käthe Kollwitz. Nach Kriegsende kam er nach Illingen wo er seine spätere Frau Irmgard († 1978) kennenlernte, die ihm auch Modell stand.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werk[Bearbeiten]

Über die gesamte Laufzeit seines Schaffens experimentierte Hager mit unterschiedlichen Materialien (Alusil, eine Aluminium-Silizium-Legierung), Beton, Bronze, Holz, Naturstein, Porzellan, Terracotta.

In den Jahren 1954–1958 machte Hager durch Bronzebüsten auf sich aufmerksam z.B. von Stefan Andres (1954), Hermann Hesse (1954), Thomas Mann (1954), Theodor Heuss (1958). Zwischen 1960 und 1970 wandte sich Hager einer "informellen Phase " zu die sich durch ihren extravertiertem Stil auszeichnete. So wurden Lackbilder mit Honigspender und Heißluftfön bearbeitet. Später entstanden verschiedenen Bronzeskulpturen, Ehrenmale und Brunnen.

Werksauswahl[Bearbeiten]

  • Kriegerehrenmal (Bronze) Marbach a. N. (1960)
  • Kriegerehrenmal (Bronze) Illingen (1963)
  • "Gedränge" (Bronze) Ostdeutsche Galerie Regensburg (1964)
  • "Geschichte Illingens" (Betonfries) Stromberghalle Illingen (1966)[2]
  • "Ost-West-Dialog" (Marmor) für Regierungspräsidium Stuttgart (1970)
  • Vertriebenenmahnmal (Marmor) Asperg (1985)
  • "Schusterbrunnen" (Bronze) Kornwestheim (1985)

Weblinks[Bearbeiten]

Weitere Informationen und Bilder zu Wilhelm Hager

Belege[Bearbeiten]

  1. a b c Informationen auf Illingen-Online.de
  2.  Karl J. Mayer, Gemeinde Illingen (Hrsg.): Aufbruchjahre. Die Gemeinde Illingen zwischen Kriegsende und Gemeindereform. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2011, ISBN 978-3-89735-695-5.