Wilhelm Holczabek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wilhelm Holczabek (* 8. Mai 1919 in Wien; † 17. Juli 2001 ebenda) war ein österreichischer Gerichtsmediziner und Universitätsprofessor.

Leben[Bearbeiten]

Grabstätte in der Hinterbrühl

Wilhelm Holczabek wuchs in Wien auf und machte 1936 die Matura. Anschließend studierte er Medizin, das er 1942 abschloss. Schon im Folgejahr begann er an der Gerichtsmedizin in Wien. Nur kurz war er auch an der Universitätsklinik unter Ernst Lauda. Anschließend war er wieder an der Gerichtsmedizin. 1965 wurde er außerordentlicher Professor. Im Jahr 1973 wurde er nach Leopold Breitenecker Leiter des Instituts für Gerichtsmedizin.

Holczabek war an der Universität Wien in den Jahren 1981 bis 1985 Rektor und von 1986 bis 1989 Dekan der medizinischen Fakultät. Am Institut für gerichtliche Medizin Wien folgte er 1973 seinem Lehrer Leopold Breitenecker als Leiter. Die Lehrkanzel führte er bis 1989. Als Gerichtsmediziner führte er auch zahlreiche internationale Untersuchungen durch. Außerdem war er noch lange Jahre Vorsitzender der Gesellschaft der Ärzte in Wien.

Verheiratet war er mit Luci Neudecker, Schauspielerin am Theater in der Josefstadt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Gerichtliche Medizin - Mutterdisziplin der begutachtenden Medizin, 1992

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Bauer: Festschrift für Wilhelm Holczabek, Verlag Deuticke Wien 1988

Weblinks[Bearbeiten]