Wilhelm Loth
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Wilhelm Loth (* 24. September 1920 in Darmstadt; † 17. Februar 1993 in Darmstadt) war ein deutscher zeitgenössischer Plastiker. Sein Werk ist der Moderne zuzuordnen.
Loth absolvierte eine Ausbildung zum Vermessungstechniker, bevor er von Käthe Kollwitz darin bestärkt wurde, sich ganz der Bildhauerei zu widmen. Er war Schüler von Fritz Schwarzbeck. Von 1958 bis 1986 leitete er als Professor die Bildhauerklasse an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Ab 1989 war er Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes.
Loths Œuvre als Metallbildhauer umkreist das Motiv des Frauenbildnisses. Loths Werke zeigen selbstbewusste, entschieden weibliche Figuren. Seine Arbeiten sind Sinnbilder eines lebensbejahenden, optimistisch und zeitgemäß neuen Frauenbildes. Es sind Hommagen an das Leben schlechthin. Man versteht Loth im besten Sinne als Antipoden zu Alberto Giacometti…
Loth war Teilnehmer der documenta III (1964) in Kassel.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Wilhelm Loth im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Loth, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 24. September 1920 |
| GEBURTSORT | Darmstadt |
| STERBEDATUM | 17. Februar 1993 |
| STERBEORT | Darmstadt |

