Wilhelm Meister

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wilhelm Meister (Begriffsklärung) aufgeführt.

Wilhelm Meister ist der Name des Titelhelden von Johann Wolfgang von Goethes folgenden Romanen:

Während in der theatralischen Sendung das Schwergewicht noch darauf liegt, dass Wilhelm Meister als „deutscher Shakespeare“ das deutsche Theater begründen soll, steht in den Lehrjahren und den Wanderjahren der Bildungsaspekt im Vordergrund. Wilhelm muss Lehr- und Wanderjahre durchlaufen, um am Ende dieser Bildungsromane als Arzt dazustehen, der mit seinem Beruf in der Welt tätig wird. Diese Bildung des Bürgers im Sinne eines Reifungsprozesses wird abgesetzt von der Aristokratie, wo die Persönlichkeit auf der Herkunft beruht.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ammerlahn, Hellmut: Imagination und Wahrheit. Goethes Künstler-Bildungsroman 'Wilhelm Meisters Lehrjahre': Struktur, Symbolik, Poetologie. Würzburg 2003. ISBN 3-8260-2554-7.
  • Schößler, Franziska: Goethes Lehr- und Wanderjahre. Eine Kulturgeschichte der Moderne. Tübingen: Francke Verlag 2002.
  • Gerhard Schulz: Die deutsche Literatur zwischen Französischer Revolution und Restauration. Teil 1: Das Zeitalter der Französischen Revolution: 1789 –1806. München 1983, ISBN 3-406-00727-9, S. 302–319.
  • Gero von Wilpert: Goethe-Lexikon. Stuttgart 1998, ISBN 3-520-40701-9, S. 1189, 6. Z.v.u.

Weblinks[Bearbeiten]