Wilhelm Rudolf von Salisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt Wilhelm von Salisch den Oberst. Für den preußischen Generalleutnant siehe Wilhelm von Salisch (Generalleutnant).

Wilhelm Rudolf von Salisch (* 5. November 1913 in Chorinchen; † 18. März 1945 bei Balga) war ein deutscher Offizier, zuletzt Oberst und Regimentskommandeur im Zweiten Weltkrieg.

Leben[Bearbeiten]

Salisch entstammte dem namhaften schlesischen Adelsgeschlecht der von Salisch. Er studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und wurde 1933 Mitglied des Corps Saxonia.[1]

Am 1. Oktober 1935 meldete er sich zur Wehrmacht und trat in das Infanterie-Regiment 9. Ende 1936 kam er zum Infanterie-Regiment 49. 1938 wurde er Leutnant.

Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in den Feldzügen gegen Polen, Frankreich und Russland und in der Schlacht um Ostpreußen. Am 1. April 1943 wurde er zum Major, am 27. Juli 1944 zum Oberstleutnant befördert.

Als Kommandeur des Jäger-Regiments 49 wurde er am 17. März 1945 zum neunten Mal schwer verwundet. Er starb am nächsten Tag im Feldlazarett und wurde auf dem Friedhof der Ordensburg Balga begraben. Die Verleihung der Schwerter zum Eichenlaub hat er nicht mehr erlebt.[2] Postum wurde er zum Oberst befördert.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 45, 842
  2. W. von der Groeben: Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen 1844 bis 2006. Düsseldorf 2006.
  3. a b Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 648.