Wilhelm Streitberg

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Wilhelm August Streitberg (* 23. Februar 1856 in Rüdesheim am Rhein; † 19. August 1925 in Leipzig) war ein Indogermanist, der sich auf germanische Sprachen spezialisierte, insbesondere das Gotische.

Leben[Bearbeiten]

Streitberg studierte an der Universität Leipzig Indogermanistik bei bekannten Professoren wie Karl Brugmann und Ernst Windisch. Gemeinsam mit Brugmann begründete er später die Zeitschrift „Indogermanische Forschungen“.

1909 wurde er zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt.

Er war mit Gertrud Liesken, einer Tochter des Indogermanisten August Leskien, verheiratet.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

als Autor
  • Urgermanische Grammatik. Einführung in das vergleichende Studium der altgermanischen Dialekte. 4. Aufl. Winter, Heidelberg 1974, ISBN 3-533-00504-6 (EA 1896).
  • Gotisches Elementarbuch. 5./6. Aufl. Winter, Heidelberg 1920 (EA 1897).
als Herausgeber
  1. Der gotische Text und seine griechische Vorlage. 2000, ISBN 3-8253-0745-X.
  2. Gotisch-griechisch-deutsches Wörterbuch. 2000, ISBN 3-8253-0746-8.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Friedrich u.a. (Hrsg.): Stand und Aufgaben der Sprachwissenschaft. Festschrift für Wilhelm Streitberg. Winter, Heidelberg 1924.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Wilhelm Streitberg – Quellen und Volltexte