Wilhelm VI. (Auvergne)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Wilhelm VI. (* vor 1096; † wohl 1136) war ab 1096 Graf von Auvergne und Velay. Er war der Sohn des Grafen Robert II. und Judiths von Melgueil.

Wilhelm ließ Montferrand mit dem Ziel befestigen, eine Festung gegen Aimeri, den Bischof von Clermont zu haben. Die wiederholten Gewalttaten, die er 1122 gegen den Klerus von Clermont ausübte, brachte dieser bei König Ludwig VI. vor, der daraufhin eine Armee aufstellte, um – laut Suger von Saint-Denis – „an den Auvergnaten das der Kirche zugefügte Unrecht zu rächen“. Die Armee verwüstete die Limagne, eroberte Pont-du-Château und zwang schließlich Wilhelm dazu, einzulenken und das zurückzugeben, was er sich geholt hatte.

Vier Jahre später nahm er den Streit mit dem Bischof wieder auf, woraufhin Ludwig VI. kam und Montferrand belagerte. Herzog Wilhelm IX. von Aquitanien, Lehnsherr der Auvergne, kam Graf Wilhelm zu Hilfe – mit dem Ergebnis, dass der Herzog sich dem König in Bezug auf das Land seines Grafen unterwarf.

Wilhelm VI. heiratete Emma, Tochter von Wilhelm von Évreux und Hadwise de Saint-Ceneri aus der Familie der Rolloniden. Ihre Kinder sind: