Wilhelm Volkhart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Georg Wilhelm Volkhart (* 23. Juni 1815 in Herdecke; † 14. März 1876 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler der Düsseldorfer Schule.

Wilhelm Volkhart: Lenardo und Blandine (nach G. A. Bürger)

Leben und Werk[Bearbeiten]

Er machte von 1831 bis 1840 seine Studien auf der Königlich-Preußischen Kunstakademie in Düsseldorf und gehörte dann noch einige Jahre der Meisterklasse an. Seinem 1834 geschaffenes Erstlingswerk Christus als guter Hirt, ließ er, der damaligen romantischen Strömung entsprechend, mehrere Bilder aus dem romantischen Sagenkreis und dem historischen Genre folgen, dann wieder mehrere aus dem Leben Maria Stuarts.

1846 und 1847 hielt er sich in Rom auf und wurde dort zu einer phantasievollen Darstellung des Todes von Belsazar angeregt, dem 1848 Mattathias, den heidnischen Altar zu Modin umstürzend, folgte.

Nach seiner Rückkehr malte er den Besuch Karls IX. und der Katharina von Medici bei dem verwundeten Coligny, 1850 das Frühstück des Herzogs Alba bei der Gräfin von Rudolstadt und danach eine Szene der Weinsberger Bluttat, nämlich die Bitte der Gräfin von Helfenstein um das Leben ihres Gemahls.

Auch bekannt ist, dass er ein Bild mit dem damals populären Motiv Wallenstein und Seni schuf (siehe Wallensteins Tod).

Später widmete er sich besonders der Porträtmalerei. Er starb 1876 im Alter von 60 Jahren in Düsseldorf.

Sein 1848 geborener Sohn Max war ebenfalls Maler.

Illustrationen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wilhelm Volkhart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien