Wilhelm von Abbema

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Radierung von Abbema

Wilhelm von Abbema (* 15. Januar 1812 in Krefeld; † 8. November 1889 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler, Kupferstecher und Radierer.

Leben[Bearbeiten]

Abbema war der Sohn des Abraham von Abbema und dessen Ehefrau Anna Floh.

Zunächst begann Abbema als Maler, bildete sich aber später (um 1830) an der Kunstakademie Düsseldorf zum Kupferstecher im Landschafts- und Architekturfach aus. So stach er nach Carl Friedrich Lessing den bekannten „Klosterbrand“ (Staffage von Fritz Dinger gestochen), „Erstürmung eines Kirchhofs“ (Staffage von Fritz Werner gestochen), „Jäger bei einem Lagerfeuer“ und mehrere Waldlandschaften, nach August Cappelen (1827–1852) eine norwegische Landschaft, nach Andreas Achenbach einen Kiefernwald im Schnee, nach Caspar Scheuren eine Landschaft im Charakter des Rheins, drei Landschaften nach Johann Wilhelm Lindlar (1816–1896), andere nach Karl Ross, ebenso nach eigener Zeichnung zwei Ansichten des Kölner Doms.

Am 17. April 1850 heiratete er in Düsseldorf Wilhelmine Pott, eine Tochter von Johann Wilhelm Pott und dessen Ehefrau Sara Carolina von der Dellen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Abbema, Wilhelm von. In: Meyers Künstler-Lexikon. Band 39, S. 7. (online)