Wilhelm von Savoyen

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Wilhelm von Savoyen (* um 1201; † 1. November 1239) war ab 1224 Bischof von Valence und von 1238 bis zu seinem Tod Bischof von Lüttich.

Leben[Bearbeiten]

Wilhelm war der Sohn von Graf Thomas I. von Savoyen und der Beatrix von Genf. Er war Dekan in Vienne und wurde 1224 zum Bischof von Valence gewählt. 1235 wurde er Elekt von Lyon, wurde aber nicht vom Papst bestätigt. 1237 begab er sich nach England an den Hof Heinrichs III., der mit seiner Nichte Eleonore verheiratet war. Heinrich versuchte ihm das Bistum Winchester zu verschaffen, scheiterte jedoch am Widerstand der lokalen Geistlichen. 1238 wurde er zum Bischof von Lüttich gewählt. Er reiste zu Kaiser Friedrich II. nach Brescia, der ihm jedoch die Regalien verweigerte. Daraufhin begab sich Wilhelm nach Rom zu Papst Gregor IX., der ihn als Bischof von Lüttich bestätigte. Auf der Rückreise starb er in Viterbo, vermutlich wurde er vergiftet. Wilhelm wurde in der Abtei von Hautecombe beigesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Gerald Bischof von Valence
1224–1239
Bonifatius
Johann II. von Rumigny Bischof von Lüttich
1238–1239
Johann II. von Rumigny