Willem de Rooij

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Willem de Rooij (* 1969 in Beverwijk, Niederlande) ist ein niederländischer Künstler, der mit unterschiedlichsten Medien sowie Film und Installationen arbeitet.

Leben[Bearbeiten]

In den Jahren 1990 bis 1995 studierte de Rooij in Amsterdam an der Gerrit Rietveld Academie und setzte die Studien in den Jahren 1997 und 1998 an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam fort. Seit 1995 bis zu dessen Tod 2006 arbeitete er mit Jeroen de Rijke zusammen. 1999 nahmen sie an der Gemeinschaftsausstellung im Frankfurter Kunstverein To the People of the City of the Euro mit Of Three Men teil. 2002 folgte die Ausstellung mit dem Titel The Point of Departure in der Galerie Buchholz, Köln.

Des Weiteren stellten die beiden Künstler 2007, kuratiert von Julian Heynen, zusammen im K 21 in Düsseldorf und 2008 im Museo d'Arte Moderna di Bologna (MAMbo) aus. 2005 repräsentierten die beiden Künstler die Niederlande bei der Biennale di Venezia und stellten zusammen mit Christopher Williams in der Secession (Wien) aus und bespielten das gesamte Haus.

Seit 2006 ist de Rooij Professor für Freie Bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt/M.

Seit 2004 bezieht De Rooij Kunstwerke oder Installationen anderer Künstler aus Museumsbeständen in seine eigene Arbeit ein.

Die Ausstellung Intolerance in der Neuen Nationalgalerie Berlin zeigte zum Beispiel 2010 18 Gemälde des Malers Melchior de Hondecoeter und stellte sie gefiederten Zeremonialobkjekten aus dem Hawai'i des18. Jahrhunderts gegenüber.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]