Willi Habermann

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Willi Habermann (* 12. Februar 1922 in Neu-Ulm; † 13. Oktober 2001 in Bad Mergentheim) war ein schwäbischer Mundartdichter.

In seiner Jugend gehörte Willi Habermann (Spitzname „Grogo“)[1] zum Freundeskreis von Hans und Sophie Scholl, die unter dem Namen Weiße Rose Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten. Er steuerte Material zu dem von Otl Aicher angestoßenen Rundbrief Windlicht bei[1] und ist eine von etwa 30 Personen, die in der Ulmer DenkStätte Weiße Rose porträtiert sind.

Später war er Lehrer am Deutschorden-Gymnasium in Bad Mergentheim. Als Mundartdichter verfasste er u.a. Aphorismen und schwäbische Übersetzungen von Psalmen und anderen Teilen der Bibel.

Gedichtbände[Bearbeiten]

  • Wia där Hond beißt (1978)
  • s' Leba bisch Lompadock, du (1983)
  • Bloß falsch naglangt (1988)
  • Em Karree gsät... – von und für Willi Habermann (2002) Herausgegeben von Hartwig Behr

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Weiße Rose Lebensbilder

Literatur[Bearbeiten]

  •  Frank Raberg: Biografisches Lexikon für Ulm und Neu-Ulm 1802–2009. Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm im Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7995-8040-3, S. 138.

Weblinks[Bearbeiten]