Willi Tillmans

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Willi Tillmans (* 20. November 1888 in Düsseldorf; † 25. März 1985 in Hagen[1]) war ein deutscher Kunstmaler.

Leben[Bearbeiten]

Willi Tilmans wuchs in Düsseldorf auf und wurde schon mit 16 Jahren (1911) in die Düsseldorfer Kunstakademie aufgenommen. Nach durchlaufen der Fachgebiete "Gipsklasse" und "Antikensaal", als Vorstufen zur Malerei unentbehrlich, stieg er in die Landschaftsklasse auf, wo Professor Eugen Dücker sein Lehrer wurde. Dücker hat die deutsche Landschaftsmalerei über Jahrzehnte entscheidend geprägt (Leitsatz: Treue gegen die Natur) und so hat auch Willi Tillmans Wesentliches von diesem Lehrer übernommen. Erst später – durch direkten und intensiven Kontakt zur Natur – hat er seinen eigenen unverwechselbaren Stil gefunden.

Schon vor dem Ersten Weltkrieg war Tillmans mehrfach Gast im Wesetal (Seitental der Eder: Frebershausen - Gellershausen - Kleinern - Giflitz) und lernte so die Landschaft kennen und lieben, die später seine Heimat werden sollte. Bereits 1919 baute er sich ein Atelier in Kleinern. Unter zunächst kargen Verhältnissen musste er seine Familie ernähren. So erzählte er zum Beispiel einmal: Für ein Stück Speck habe ich manchmal den Kindern im Dorf die Haare geschnitten, wir hatten ja nichts…

Die zahlreichen Werke von Willi Tillmans - Ölbilder, Aquarelle, Graphiken - zeigen vorwiegend Motive aus dem Waldeckischen Raum. Zu seinem hohen Bekanntheitsgrad haben auch die Zeichnungen im Kalendarium und zu Geschichten im Waldeckischen Landeskalender beigetragen. Von 1942 bis 1945 erteilte Tillmans Kunstunterricht an der Oberschule zu Bad Wildungen und nach dem Krieg einige Jahre am Fröbel-Seminar, der Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen.

1985 verstarb Willi Tillmans im Alter von 96 Jahren in Hagen. Sein Atelier wurde originalgetreu im Kurmuseum in Bad Wildungen aufgebaut, wo auch aus dem Nachlass ein Teil seiner Bilder aufbewahrt wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.kleinern.de/presse2007.html#Tillmans

Weblinks[Bearbeiten]