William A. Klemperer

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William Klemperer, etwa 1970

William Aloys Klemperer (* 6. Oktober 1927 in New York City) ist ein US-amerikanischer Chemiker.

Leben[Bearbeiten]

Klemperer besuchte die New Rochelle High School in New Rochelle und wurde an 1944 – an seinem 17. Geburtstag – Soldat der Marineluftwaffe (United States Navy Air Corps). Nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb er sich 1946 am Harvard College ein, wo er 1950 einen Bachelor in Chemie erwarb. 1954 erwarb Klemperer bei George C. Pimentel an der University of California, Berkeley einen Ph.D. in physikalischer Chemie. Anschließend ging er als Dozent zurück an die Harvard University, wo er rasch aufstieg und 1965 eine ordentliche Professur erhielt. In Harvard blieb Klemperer – nur unterbrochen von einem Sabbatjahr 1968/1969 in Cambridge, England (u. a. bei Dennis Sciama), einer Tätigkeit als stellvertretender Direktor für Mathematical and Physical Sciences an der National Science Foundation in Washington, D.C. (1979–1981) und einem Sabbatsemester an der University of California, Berkeley (1998) – bis zu seiner Emeritierung 2002.

Klemperer ist seit 1949 mit Elizabeth Cole verheiratet, das Paar hat drei Kinder.

Wirken[Bearbeiten]

Klemperer befasste sich mit Molekülstrukturen, Energietransfer und zwischenmolekularen Kräften, insbesondere unter Anwendung spektroskopischer Methoden. Er leistete grundlegende Arbeiten zu Modellen der Molekül-Bildung und -Detektion innerhalb der interstellaren Materie und gilt als Pionier der Kosmochemie.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Book of Members 1780–present (PDF, 445 kB) bei der American Academy of Arts and Sciences (amacad.org); abgerufen am 8. Mai 2013
  2. William Klemperer bei der National Academy of Sciences (nasonline.org); abgerufen am 8. Mai 2013
  3. Irving Langmuir Award in Chemical Physics bei der American Chemical Society (acs.org); abgerufen am 8. Mai 2013
  4. Peter Debye Award in Physical Chemistry bei der American Chemical Society (acs.org); abgerufen am 8. Mai 2013
  5. Faraday Lectureship Prize – Previous winners bei der Royal Society of Chemistry (rsc.org); abgerufen am 8. Mai 2013