William Clay Ford Junior

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William Clay Ford Junior (* 3. Mai 1957 in Detroit, Michigan), auch Bill genannt, ist Vorsitzender der Ford Motor Company.

Familie[Bearbeiten]

Er wurde in Detroit als Urenkel von Henry Ford geboren. Sein Vater ist William Clay Ford Senior und seine Mutter Martha Parke Firestone, die Enkelin von Harvey Firestone. Er ist verheiratet mit Lisa Ford, geb. Vanderzee, mit der er vier Kinder hat. Er lebt mit seiner Familie in Ann Arbor, Michigan.

Frühe Karriere[Bearbeiten]

Er graduierte 1979 an der Princeton University und erhielt 1984 einen MBA in Management der MIT Sloan School of Management. Er begann bei der Ford Motor Company im Jahr 1979 und durchlief eine Vielzahl von Positionen, beginnend im Finanzbereich, dem Pflichtfach für zukünftige leitende Angestellte.

Anschließend verbrachte er mehrere Jahre im mittleren Management der Produktentwicklung. Er leitete ebenfalls die Klimakontrollabteilung, nachdem Ford Firmenteile als Tochterunternehmen Visteon verselbstständigt hatte und so die Funktion nicht mehr abgedeckt war. Zur Zeit der sogenannten Ford 2000 Reorganisation war er verantwortlich für den Bereich schwere LKW.

Unternehmensführung[Bearbeiten]

Bill Ford gab seine leitende Stellung im Schwere-LKW-Produktmanagement auf, um Vorsitzender des Finanzausschusses zu werden, einer nicht leitenden Unternehmensführungsposition, die er einige Jahre innehatte, bevor er Vorsitzender des Konzerns wurde. Er war auch eine Zeit lang Vorsitzender des Vorstandes ohne Generaldirektortitel, eine Zeit lang bevor Jacques Nasser verdrängt wurde. Dies reflektierte bedeutende Unterschiede in den Ansichten von Konzernwerten. Nasser war bekannt dafür, Priorität auf Gewinnmaximierung und Shareholder Value zu setzen, während Bill Ford für das Wertschätzen von Menschen und Traditionen steht.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Bill Ford machte sich bereits einen Namen, als er nur Vorsitzender und nicht Generaldirektor war. Als am 1. Februar 1999 im Ford-Rouge-Elektrizitätswerk eine Explosion stattfand, die einige Ford-Mitarbeiter tötete, wies Bill Ford die Ratschläge seiner Berater zurück und eilte von der Firmenzentrale, dem sogenannten Ford World Headquarter, zur Unglücksstelle. Einer seiner Mitarbeiter gab zu bedenken, „Generäle gehen nicht an die Front“, Bill Ford erwiderte: „Dann degradiert mich zum Soldat“. Nach seiner Visite gab er auf der Straße wartenden Fernsehteams einen gefühlsbetonten Bericht über das Unglück.

2004 und 2005 kündigte Bill Ford Anteile seines erfolgsabhängigen Aktienbonusses, um sie für Bildungs-Stiftungen zu Gunsten von Mitarbeitern und für wohltätige Zwecke zu spenden.