William Cumin

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William Cumin (oder Comyn) († um 1160) war Lordkanzler von Schottland.[1] Er wurde von Geoffrey Rufus gefördert und dadurch 1125 Erzdiakon von Worcester. 1136 wurde er dann zum Lordkanzler von Schottland.

Als Kanzler war versuchte er die nördlichen englischen Grafschaften für Schottland zu gewinnen. Er unterstütze Kaiserin Mathilda gegen König Stephan im englischen Bürgerkrieg.

Zum Zeitpunkt des Todes von Geoffrey Rufus, des Bischofs von Durham, befand sich der größte Teil des Bistums Durham unter der Kontrolle von David I. (Schottland). Er versuchte deshalb durch die Einsetzung eines eigenen Kandidaten, das Bistum ganz für Schottland zu gewinnen. Er besetzte den Posten wurde aber nicht geweiht. Ab 1142 fing König David an, sich von seinen ehemaligen Lordkanzler zu distanzieren. In diese Zeit fiel auch seine Exkommunierung. Erst 1143 wurde in York William of St. Barbara in kanonischer Wahl zum Bischof von Durham gewählt. Es dauert noch ein Jahr bis er seinen Amt antreten konnte.

Er gab im 1144 seine Ansprüche auf und wurde Abt von Gloucester. 1146 erreichte Theobald von Bec, Erzbischof von Canterbury bei Papst seine Absolution und er wurde 1157 wieder Erzdiakon von Worcester. Wahrscheinlich starb er kurze Zeit später. 1161 wurde er nicht mehr als Erzdiakon erwähnt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frederick M. Powicke, Edmund B. Fryde (Hrsg.): Handbook of British Chronology (= Royal Historical Society. Guides and Handbooks. Vol. 2). 2nd edition. Royal Historical Society, London 1961, S. 173.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Alan Young: Cumin, William (d. c. 1160). In: Oxford Dictionary of National Biography. Oxford University Press, Oxford u. a. 2004, gesehen am 27. November 2011.
Vorgänger Amt Nachfolger
Herbert Lordkanzler von Schottland
1136–1141
Jordan