William Fitzsimmons

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William Fitzsimmons, 2009
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Gold in the Shadow
  DE 49 08.04.2011 (3 Wo.)
  CH 82 10.04.2011 (1 Wo.)
  US 162 09.04.2011 (1 Wo.)
Lions
  DE 19 28.02.2014 (… Wo.)
  AT 51 28.02.2014 (… Wo.)
  CH 45 23.02.2014 (… Wo.)
  US 199 08.03.2014 (… Wo.)
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William Fitzsimmons (* 1978[2]) ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Er wohnte eine Zeit lang in Jacksonville, Illinois, kommt jedoch ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania. Inzwischen lebt er in Springfield. Die bekanntesten Lieder von Fitzsimmons sind Passion Play und Please Don’t Go, welche in der US-amerikanischen Fernsehserie Grey’s Anatomy bei zentralen Szenen als musikalische Untermalung genutzt wurden.[3] Die ersten beiden Alben Until When We Are Ghosts (2005) und Goodnight (2006) sind eine Selbstproduktion und wurden bei Fitzsimmons in seinem damaligen Zuhause in Pittsburgh aufgenommen. Das 2008 veröffentlichte Album The Sparrow and the Crow war sein erstes Studioalbum, welches Platz 1 der iTunes Top Folk Albums Charts (US) und Platz 56 in den iTunes Top Albums Charts (US) erreichte.

Seine Musik wurde ebenfalls in den US-amerikanischen Fernsehserien Brothers & Sisters, MTV’s Life of Ryan, One Tree Hill, Family’s Greek und Lifetime’s Army Wives verwendet. In den Zeitschriften Billboard, Rolling Stone, Paste, Spin, Musikexpress, Uncut, Q Magazine und Performing Songwriter Magazine wurde auf ihn hingewiesen.

Biographie[Bearbeiten]

William wurde als jüngster Sohn eines blinden Ehepaares geboren und wuchs in Pittsburgh, Pennsylvania auf.[4] Er sagt, dass er das Talent zum Spielen verschiedenster Instrumente von seinen Eltern habe. Da die Familie nicht wie andere über visuelle Eindrücke kommunizieren kann, war sein Elternhaus von unzähligen Klängen erfüllt, die das ersetzten, was das Auge eben nicht sieht. Sie besaßen sogar eine Orgel, die sein Vater eigenhändig gebaut hatte. Während seiner Grundschulzeit lernte William das Spielen des Pianos und der Posaune. In den Jahren auf der Junior High School brachte er sich selbst das Gitarrespielen bei. Des Weiteren kann er mit dem Banjo, der Ukulele, der Mandoline und der Melodica[5] musizieren. Fitzsimmons ist dafür bekannt, dass er volkstümliche mit elektronischer Musik mischt. Er wird oft mit Iron & Wine, Simon & Garfunkel, Cat Stevens, Sufjan Stevens oder Elliott Smith verglichen.

Die Karriere von William begann nach seinem Studium der Psychologie am Geneva College und seiner Arbeit als Psychologe. Während der Sommersemesterferien nahm Fitzsimmons seine ersten eigenen Songs zu Hause auf, welche später auf seinem Debütalbum veröffentlicht wurden.

In seinen Songs geht es in der Regel um persönliche und familiäre Ereignisse. In dem 2006 erschienenen Album Goodnight verarbeitete er die Scheidung seiner Eltern aus seiner Jugendzeit. Die Songs des in dem 2008 veröffentlichten Albums The Sparrow and the Crow entstanden während seiner eigenen Scheidung.[4]

Die Musik von Fitzsimmons wurde anfänglich durch die Social-Network-Seite MySpace und durch eine Tour mit Kolleginnen wie Ingrid Michaelson und Cary Brothers bekannt, aber auch durch Serien wie Grey’s Anatomy. Im Juni 2011 war Fitzsimmons auf Europatournee.

Im Februar 2014 erschien sein neues Album Lions, die Veröffentlichung ging mit einer Europatournee einher.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • iTunes US Best Singer/Songwriter Album 2008: The Sparrow and the Crow
  • iTunes Australia Best International Singer/Songwriter Album 2009: The Sparrow and the Crow
  • iTunes UK Best of 2009 Singer/Songwriter category: Goodnight
  • Das Plakat für die europäische Tour zu The Sparrow and the Crow (gestaltet von Stefan Guzy und Björn Wiede vom Berliner Designbüro Zwölf) wurde 2009 unter die 100 besten Plakate Deutschlands, Österreich und der Schweiz gewählt.[6]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2005: Until When We Are Ghosts
  • 2006: Goodnight
  • 2008: The Sparrow and the Crow
  • 2010: Derivatives
  • 2011: Gold in the Shadow (Grönland 1146493, Rough Trade)[7]
  • 2014: Lions

Weitere[Bearbeiten]

  • 2008: You Can Close Your Eyes
  • 2009: Heartless
  • 2009: Covered in Snow
  • 2009: If You Would Come Back Home

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland - Schweiz - USA
  2. http://www.aufgemischt.com/wp/2009/12/interview-william-fitzsimmons/
  3. Grey’s Anatomy Music Season 3 TV Fanatic (abgerufen am 8. Mai 2010)
  4. a b WSJ Rock and Pop Critic Jim Fusilli on William Fitzsimmons – WSJ.com Online.wsj.com (abgerufen am 8. Mai 2010)
  5. Biographie William Fitzsimmons allmusic (abgerufen am 8. Mai 2010)
  6. Grönland Records News-Eintrag
  7. FAZ vom 12. August 2011: Rezension der CD

Weblinks[Bearbeiten]