Willkommen im Süden

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Filmdaten
Deutscher Titel Willkommen im Süden
Originaltitel Benvenuti al Sud
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch, Lombardisch, Neapolitanisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK ohne Altersbeschränkung
Stab
Regie Luca Miniero
Drehbuch Dany Boon
Alexandre Charlot
Franck Magnier
Massimo Gaudioso
Produktion Giorgio Magliulo
Musik Umberto Scipione
Kamera Paolo Carnera
Besetzung
Der Ort des Geschehens: Santa Maria di Castellabate (Salerno)

Willkommen im Süden (Originaltitel: Benvenuti al Sud) ist eine italienische Filmkomödie aus dem Jahr 2010 von Luca Miniero. Es handelt sich um eine Neuverfilmung des französischen Films Willkommen bei den Sch’tis, die sich nah an das Original anlehnt. 2012 erschien die Fortsetzung Willkommen im Norden (italienisch Benvenuti al Nord).

Handlung[Bearbeiten]

Alberto Colombo arbeitet bei der Post und träumt mit seiner Frau Silvia davon, nach Mailand versetzt zu werden. Er versucht sogar, sich Vorteile zu erschleichen, indem er sich als Behinderter im Rollstuhl ausgibt, doch fliegt dies auf. Statt nach Mailand wird Alberto für zwei Jahre nach Castellabate in den italienischen Süden versetzt, um dort Leiter der örtlichen Poststelle zu werden. Die Erwartungen sind durch Klischees geprägt: die Camorra, hohe Kriminalität, Faulheit, sonderbares Essen, unverständliche Sprache.

Am neuen Ort wird Alberto vom Postangestellten Mattia empfangen und er verbringt die erste Nacht bei ihm und seiner dominierenden Mutter. Der Anfang auf der Poststelle fällt ihm nicht leicht. Er bezieht die Dienstwohnung, für die die neuen Kollegen einige Möbelstücke zusammengetragen haben. Mattia ist in seine Kollegin Maria verliebt, doch wegen seiner strengen Mutter fehlt ihm der Mut, sich ernsthaft um Maria zu bemühen. Mit der Zeit gewöhnt sich Alberto an die neue Umgebung und freundet sich mit seinen Kollegen an. Seiner im Norden gebliebenen Frau erzählt er aber, wie schrecklich alles im Süden sei, weil sie dies hören möchte. Als sie ihn besuchen kommt, inszenieren seine Kollegen und die Dorfbewohner einen Empfang unterhalb des Dorfes mit Maschinengewehren, rumliegendem Müll, bettelnden Kindern, um ihre Erwartungen zu erfüllen.

Als diese Lügengeschichte auffliegt, will sich Silvia von ihm trennen. Alberto und Mattia vereinbaren, dass sie ihre jeweiligen Probleme klären, Mattia mit seiner Mutter und Maria, Alberto mit seiner Frau. Bei einem abendlichen Tanzfest, bei dem Mattia seiner Kollegin Maria einen Heiratsantrag macht und das vorgesehene Feuerwerk unkontrolliert in die Luft geht, löst sich alles in Wohlgefallen auf.

Als Alberto nach zwei Jahren in den Norden versetzt wird, gibt es einen tränenreichen Abschied.

Kritik[Bearbeiten]

„Durch die konsequente Umsetzung ins Italienische entwickelt der Film trotz des bekannten Stoffs eine gewisse Selbständigkeit, die allerdings ihre Grenze an der Synchronisation findet, da sich ein Großteil des Witzes auf der sprachlichen Ebene abspielt.“[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Willkommen im Süden im Lexikon des Internationalen Films