Willmering

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Willmering
Willmering
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Willmering hervorgehoben
49.24666666666712.67375Koordinaten: 49° 15′ N, 12° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Höhe: 375 m ü. NHN
Fläche: 10,3 km²
Einwohner: 2036 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 198 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93497
Vorwahl: 09971
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 175
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
93497 Willmering
Webpräsenz: www.willmering.de
Bürgermeister: Hans Eichstetter (CSU / Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Willmering im Landkreis Cham
Lohberg (Bayern) Lam Arrach Hohenwarth (Landkreis Cham) Grafenwiesen Neukirchen beim Heiligen Blut Eschlkam Furth im Wald Gleißenberg Arnschwang Bad Kötzting Rimbach (Oberpfalz) Blaibach Waldmünchen Treffelstein Tiefenbach (Oberpfalz) Rötz Schönthal (Oberpfalz) Weiding (Landkreis Cham) Chamerau Miltach Willmering Stamsried Pösing Zandt Traitsching Chamerau Runding Cham (Oberpfalz) Pemfling Waffenbrunn Schorndorf (Oberpfalz) Michelsneukirchen Roding Walderbach Reichenbach (Landkreis Cham) Rettenbach (Oberpfalz) Falkenstein (Oberpfalz) Zell (Oberpfalz) Wald (Oberpfalz) Tschechien Landkreis Schwandorf Landkreis Regen Landkreis Straubing-Bogen Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Willmering ist eine Oberpfälzer Gemeinde im bayerischen Landkreis Cham in Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Willmering liegt rund drei Kilometer nördlich der Kreisstadt Cham. Der Katzbach, der durch die Gemeinde fließt, bildete die frühe Siedlungsachse.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Willmering hat sieben amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Willmering.

Geschichte[Bearbeiten]

Willmerings Erstnennung erfolgte im Jahr 1135, als Markgraf Diepold „Wiltmaring“ an das Kloster Reichenbach am Regen schenkte. Der Ort gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Cham des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
siehe auch Burgruine Buchberg

Ausgliederung[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 trat die Gemeinde Willmering Gebietsteile mit etwa 50 Einwohnern an die Kreisstadt Cham ab.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 0854 Einwohner
  • 1970: 1193 Einwohner
  • 1987: 1516 Einwohner
  • 2000: 2145 Einwohner
  • 2011: 2088 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Hans Eichstetter (CSU/Freie Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 642.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 42.000 Euro.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Willmering

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 267 und im Bereich Handel und Verkehr 39 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 677. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 27 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 516 Hektar (ha), davon waren 289 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 72 Kindern

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Ernie Stautner, amerikanischer Footballspieler (geb. 1925 in Prienzing)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111204/204823&attr=OBJ&val=942
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 644.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Willmering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien