Willy Lindström

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SchwedenSchweden Willy Lindström Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 5. Mai 1951
Geburtsort Grums, Schweden
Größe 185 cm
Gewicht 77 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Schusshand Links
Spielerkarriere
bis 1975 Västra Frölunda IF
1975–1983 Winnipeg Jets
1983–1985 Edmonton Oilers
1985–1987 Pittsburgh Penguins
1987–1990 Brynäs IF

Willy Bo Lindström (* 5. Mai 1951 in Grums) ist ein ehemaliger professioneller schwedischer Eishockeyspieler (Rechtsaußen), der von 1975 bis 1987 für die Winnipeg Jets, Edmonton Oilers und die Pittsburgh Penguins in der National Hockey League sowie für die Winnipeg Jets in der World Hockey Association spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Als Junior spielte er in seiner Heimatstadt für den Grums IK in der zweiten schwedischen Liga. Mit 20 Jahren wechselte er in die erste Liga zum Västra Frölunda HC.

Nach der Teilnahme an den Eishockey-Weltmeisterschaften 1974 und 1975 wechselte er zu den Winnipeg Jets in die World Hockey Association. Hier konnte er gleich in seiner ersten Saison 1975/76 die Avco World Trophy gewinnen. Im Team um den Star Bobby Hull waren seine Landsleute Anders Hedberg und Ulf Nilsson unter den Topscorern. In den nächsten drei Jahren gewann er die Meisterschaft der WHA noch zweimal. Nach Auflösung der Liga spielte er weiter mit den Jets in der NHL.

Im Laufe der Saison 1982/83 wurde er an die Edmonton Oilers um Wayne Gretzky abgegeben. In der Saison 1983/84 konnte er dann als erster Europäer, der den WHA-Titel gewonnen hatte, auch den Stanley Cup gewinnen. Ein Jahr später verteidigte er mit den Oilers den Titel.

Nach drei Jahren in Edmonton spielte er noch zwei Spielzeiten mit den Pittsburgh Penguins, bevor er nach Schweden zurückkehrte und dort für Brynäs IF spielte.

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 5 316 161 162 323 200
NHL-Playoffs 4 57 14 18 32 24
WHA-Reguläre Saison 5 316 123 138 261 133
WHA-Playoffs 5 51 26 22 48 50

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]