Willy Pfeiffer

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Willy Pfeiffer 1919

Willy Pfeiffer (* 29. Juli 1879 in Stuttgart; † 1. Oktober 1937 in Frankfurt am Main) war ein deutscher HNO-Arzt und Leiter einer Universitätsklinik.

Leben[Bearbeiten]

Pfeiffer studierte zunächst vier Semester Medizin in Tübingen und war daneben beim Corps Rhenania aktiv. Danach studierte je ein Semester in Erlangen und Kiel, bevor er wieder nach Tübingen zurückkehrte und dort sein Studium 1903 mit der Promotion zum Dr. med. abschloss. Von 1903 bis 1911 war er Assistent bei Prof Spieß an der Universitätsklinik in Frankfurt am Main und betrieb mit diesem auch eine Privatpraxis. Nach der Habilitation 1917 wurde er Leiter der Universitäts-Poliklinik für Hals- und Nasenleiden in Frankfurt. In seiner Frankfurter Zeit war er 1919 maßgeblich an der Rekonstitution des Corps Austria beteiligt. Er starb 1937 an den Folgen einer Blutvergiftung, welche er sich bei einer Operation zugezogen hatte.

Werke[Bearbeiten]

  • Klinische Studien an Diphtheriebazillenträgern und deren Behandlung, Frankfurt am Main (Habilitation) 1917
  • Zur Symptomatologie der chronisch verlaufenden Hör- und Gleichgewichtsstörungen bei Mumps, in European Archives of Oto-Rhino-Laryngology, Volume 122, Numbers 1-4 / März 1929, S. 247-260
  • Zur Klinik der Stenosen der tieferen Luftwege durch gutartige Tumoren, in: European Archives of Oto-Rhino-Laryngology, Volume 122, Numbers 1-4 / März 1929, S. 260-270

Literatur[Bearbeiten]

Gütich: Nachruf auf Willy Pfeiffer, in: European Archives of Oto-Rhino-Laryngology, Volume 144, Numbers 1-2 / März 1938, S. 1