Wilson (Film)

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Wilson ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1944. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des US-Präsidenten Woodrow Wilson. In Deutschland wurde der Film bisher nicht gezeigt.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film beginnt im Jahr 1912, als Woodrow Wilson Dekan der Princeton University war. Wilson soll Gouverneur von New Jersey werden. Konfrontiert mit der politischen Klasse ist der politische Theoretiker Wilson bemüht um seine Unabhängigkeit. Er sieht sich allein der Wahrheit verpflichtet und keinem Parteiendruck. Als Gouverneur von New Jersey wird er Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei und gewinnt auch diese Wahl. Zur gleichen Zeit stirbt seine Ehefrau Ellen, und er lernt seine neue Ehefrau Edith kennen. Der Erste Weltkrieg beginnt, und Wilson versucht, die Vereinigten Staaten aus diesem europäischen Konflikt herauszuhalten. Stärkster Gegner dieser Politik ist Senator Henry Cabot Lodge. Erst in seiner zweiten Amtszeit ändert Wilson seine Meinung, und das auch erst nach dem Sinken der RMS Lusitania. Am 17. April 1917 tritt die USA in den Krieg ein. Nach dem Krieg setzt sich Wilson für den Aufbau des Völkerbundes ein. Der Kongress ist jedoch gegen einen Beitritt der USA. Mit einem 12-Punkte-Programm möchte er die Unterstützung der amerikanischen Bevölkerung gewinnen. Er reist durchs Land und wirbt für seine Idee. Auf dieser Reise erleidet er einen Schlaganfall. Edith Wilson nimmt nun den Kampf für ihren Mann auf. Bei den Präsidentschaftswahlen 1920 gewinnen jedoch die Republikaner, und Wilson sieht sein Ziel in weite Ferne gerückt. Der Film endet mit der Verabschiedung Wilsons aus dem Weißen Haus.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bei der Oscarverleihung 1945 erhielt der Film fünf Oscars und fünf weitere Nominierungen. Er gewann in den Kategorien Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera, Bester Schnitt, Bester Ton und Bestes Szenenbild.

Weblinks[Bearbeiten]