Wilsum

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wilsum
Wilsum
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wilsum hervorgehoben
52.5355555555566.855555555555632Koordinaten: 52° 32′ N, 6° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Grafschaft Bentheim
Samtgemeinde: Uelsen
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 47,13 km²
Einwohner: 1618 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49849
Vorwahl: 05945
Kfz-Kennzeichen: NOH
Gemeindeschlüssel: 03 4 56 026
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Echtelerstr. 4
49849 Wilsum
Webpräsenz: www.wilsum.de
Bürgermeister: Heinrich Mardink (CDU)
Lage der Gemeinde Wilsum im Landkreis Grafschaft Bentheim
Landkreis Grafschaft Bentheim Niedersachsen Königreich der Niederlande Landkreis Emsland Nordrhein-Westfalen Bad Bentheim Ohne Samern Schüttorf Schüttorf Quendorf Isterberg Engden Nordhorn Wietmarschen Georgsdorf Osterwald Lage (Dinkel) Halle (bei Neuenhaus) Uelsen Getelo Wielen Itterbeck Wielen Ringe Emlichheim Laar (Grafschaft Bentheim) Wilsum Gölenkamp Esche (Grafschaft Bentheim) Neuenhaus HoogstedeKarte
Über dieses Bild

Wilsum ist eine deutsche Gemeinde im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen in der Nähe zur niederländischen Grenze und gehört zur Samtgemeinde Uelsen.

Geographie[Bearbeiten]

Nördlich von Wilsum liegen die Gemeinden Emlichheim und Laar, nordwestlich befindet sich die niederländische Gemeinde Hardenberg. Die Gemeinden Hoogstede und Gölenkamp grenzen im Nordosten und Osten an Wilsum. Im Südosten liegt die Gemeinde Uelsen, die auch Sitz der Samtgemeinde ist; südwestlich von Wilsum liegt die Gemeinde Itterbeck, im Westen die Gemeinde Wielen.

Mit einer Fläche von 47,13 km² ist Wilsum die größte Gemeinde in der Samtgemeinde Uelsen. Höchste Erhebung in Wilsum sind die Wilsumer Berge mit einer Höhe von 80 m ü. NN, die Ausläufer einer eiszeitlichen Endmoränenstaffel aus dem frühen Vergletscherungsgeschehen der Saaleeiszeit,[2] dem so genannten Drenthe I-Stadium, sind.[3] Die Landschaft ist ansonsten überwiegend eine alte Grundmoränenlandschaft[4] mit Talsandniederungen, Moor- und Heidegebieten.[5]

Das Niedermoor Wilsumer Moor mit einer Fläche von 48 ha ist eines der Grafschafter Landschaftsschutzgebiete.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Namensgebung[Bearbeiten]

In der frühen urkundlichen Erwähnung hieß Wilsum noch Wilshem. Nach Ausführungen von Namensforscher Jürgen Udolph ist die erste Silbe „Wils“ dabei vermutlich als der Genitiv Singular zu dem niederländischstämmigen Personennamen „Wil“ oder „Wilse“, die zweite Silbe „hem“ steht für den Namensbestandteil „heim“ für Siedlung, wodurch der Ortsname vermutlich für Wils/Wilis Siedlung steht.[7]

Frühzeit bis 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Wilsum wurde 851 erstmals in der Legende De miraculis sancti Alexandri urkundlich erwähnt.[8] Damals gehörte es noch zu dem Gau Twente. Die schon frühe Besiedelung der heutigen Gemeinde zeigen auch die zahlreichen Hügelgräber in Wilsum, die seit dem 18. Jahrhundert wissenschaftlich erkundet worden sind.[9]

Seit dem späteren Mittelalter gehörte Wilsum zur Grafschaft Bentheim. Im Niederländischen Unabhängigkeitskrieg wurde der Ort in den Jahren 1580–1605 stark heimgesucht; viele Bewohner flohen in die Niederlande.

1725 erfolgte der Bau der ev.-ref. Kirche. In der Franzosenzeit erfolgte unter Pastor Wessel Friedrich Visch eine größere kirchliche Eigenständigkeit von der Muttergemeinde Uelsen, doch erst 1861 wurde Wilsum vollständig vom großen Kirchspiel Uelsen abgetrennt. 1874 wurde der noch heute bestehende Friedhof in Nähe zur reformierten Kirche angelegt.

Wilsum verfügte seit dem 18. Jahrhundert über eine eigene Schule; wann genau diese gegründet wurde ist aber nicht überliefert. Für das Jahr 1802 ist jedenfalls belegt, dass Wilsum einen neuen Lehrer erhalten hat.[10]

Im 19. Jahrhundert war die Bauerschaft Wilsum verwaltungsorganisatorisch Teil des Kirchspiels Uelsen, das wiederum Teil des Amtes Neuenhaus war.[11]

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

2001 fand die 1150-Jahr-Feier Wilsums statt. 2002 wurde Wilsum Sieger auf Kreisebene beim Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft.[12] 2003 gelang es Wilsum ferner, sich unter den acht schönsten Dörfern im Regierungsbezirk Weser-Ems zu platzieren und sich so für den Landesentscheid zu qualifizieren.[13] Beim Landesentscheid 2004 konnte sich Wilsum allerdings nicht durchsetzen, wurde aber für die Bemühungen insbesondere um den Erhalt der Schoneveld'schen Wassermühle mit einer Sonderauszeichnung prämiert.[14]

Am 21. Mai 2011 hat Wilsum unter dem Motto Der Fluch von Wilsum an der Bürgermeisterschaft 2011 des Radiosenders Hit-Radio Antenne erfolgreich teilgenommen und so 3.000 € für die Gemeinde erspielt.[15] Im Oktober 2012 wurde die in fünfjähriger Arbeit von der Geschichtswerkstatt Wilsum erstellte Chronik Wilsum 851–2012: Die Geschichte eines Dorfes der Öffentlichkeit präsentiert.[16]

Religionen[Bearbeiten]

ev.-altref. Kirche

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl Wilsums ist seit 1987 um rund 10 % gestiegen.[17] Das Wachstum ab Mitte der 1990er Jahre ist dabei insbesondere auf die Ausweisung neuer Wohn-Baugebiete zurückzuführen.[18] Seit 2001 wurden in den neuen Wilsumer Wohngebieten rund 85 Bauplätze erschlossen.[19]

15 % der Einwohner Wilsums sind Niederländer.[20]

1987 1990 1993 1996 1999 2002 2005 2008 2011
1499 1508 1503 1490 1552 1596 1636 1654 1622[21]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Dem Wilsumer Gemeinderat gehören zwei Ratsfrauen und neun Ratsherren an, die zuletzt bei den Niedersächsischen Kommunalwahlen 2011 gewählt wurden. Diese haben eine gemeinsame Wahlliste gebildet.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Derzeitiger Bürgermeister Wilsums ist Heinrich Mardink (CDU).[22] Im November 2011 wurde Mardink als Bürgermeister wiedergewählt.

Name Von Bis
Hermann Maatmann (CDU) 1961 1986
Ludwig Tyman (CDU) 1986 2006
Heinrich Mardink (CDU) 2006 Heute

Wappen[Bearbeiten]

Das Wilsumer Wappen wurde im Januar 1998 offiziell vorgestellt. Es wurde vom Münsteraner Heraldiker Dr. Ulf-Dietrich Korn entwickelt.[23]

„Das Wappen der Gemeinde Wilsum ist von Rot über Grün durch einen silbernen, oben gewellten Balken geteilt. Oben ist ein silberner Ring mit einer pfahlweise durchgehenden Speiche, begleitet von je zwei pfahlweise gestellten silbernen Kugeln; unten ist ein silberner Bienenkorb.“

Dr. Korn[24]

Das Rot des oberen Feldes entstammt dem Wappen des Landkreises Grafschaft Bentheim. Das einspeichige Rad ist dem Wappen der Herren von Schoneveld (s. Wassermühle) entnommen. Die vier silbernen Kugeln stehen für die vier ehemaligen Rotts. Der oben gewellte silberne Balken steht für die eiszeitlichen Sandaufschüttungen (s. Wilsumer Berge) sowie die fünf Wilsumer Bäche. Das Grün des unteren Feldes steht für die Landschaft und Landwirtschaft, die Wilsum auch heute noch prägen. Der Bienenkorb soll darüber hinaus die karge Heidelandschaft mit Bienenhaltung andeuten.[24]

Kultur, Vereinsleben und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Schonevelds Mühle, eine Wassermühle, die vermutlich im 13. Jahrhundert entstanden ist, nebst Nebengebäuden
  • ev.-ref. Kirche aus dem Jahre 1725
  • ev.-altref. Kirche aus dem Jahre 1986
  • Dorfplatz

Theater[Bearbeiten]

Der Männergesangverein Immergrün verfügt über eine Laientheatergruppe namens Spielschar, die seit 1954 regelmäßig im Frühjahr plattdeutsche Theaterstücke im Rahmen des Wilsumer Dorfabends präsentiert.

Musik[Bearbeiten]

Neben Kirchenchören und Musikgruppen der beiden Kirchengemeinden existiert in Wilsum zudem als größter Musikverein der Männergesangverein Immergrün e. V., der 1879 gegründet wurde.

Sport[Bearbeiten]

Größter Sportverein in Wilsum ist der ASC Grün-Weiß 49 e. V., der neben diversen Mannschafts-Ballsportarten (Fußball, Handball, Völkerball, Tischtennis) auch noch Tennis, Wandern, Gymnastikprogramme und Schießen anbietet. Der ASC verfügt in Wilsum über ein Trainings- und Spielgelände mit Flutlichtanlage und Mannschaftsräumen, das insbesondere auch von den Jugendmannschaften genutzt wird.

Daneben besteht noch der Fußballverein Rasenkitzler Wilsum e. V., ebenfalls mit eigenem Trainingsgelände mit Flutlichtanlage und Mannschaftsräumen.

In Nähe der Grundschule befindet sich die große Sport- und Turnhalle, die 1994 eingeweiht wurde und ebenfalls von den Sportvereinen wie auch der Grundschule genutzt wird.

Im Mai 2009 wurde der neue Wilsumer Wanderweg eingeweiht, der die zahlreichen Radwanderwege ergänzt.[25]

Heimatverein[Bearbeiten]

Der Heimatverein Wilsum e. V. wurde 1993 gegründet und zählt heute rund 300 Mitglieder. Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Instandhaltung der Schoneveld'schen Wassermühle und ihren Nebengebäuden wie z. B. dem Müllerhaus, der Dreschscheune oder dem Backhaus. An Pfingsten (Deutscher Mühlentag) und an weiteren bestimmten Terminen nehmen diese Gebäude ihre frühere Tätigkeit wieder auf; die Mahlsaison startet in der Regel im April und endet im September eines Jahres.[26] Die Wassermühle ist rund 700 Jahre alt, wurde 1940 stillgelegt und 1996 von den Mitgliedern des Heimatvereins restauriert. Seitdem kann hier auch wieder Korn gemahlen werden. Die Mahlsteine werden oberläufig von dem Wasser des Mühlenteichs durch das Mühlenrad angetrieben. Eine alte Waschmaschine sowie ein Butterfass werden ebenfalls vom Mühlenrad in Bewegung gesetzt. In der Mühle befindet sich zusätzlich noch ein alter Stall.

Nach mehrjährigen Vorlauf- und Planungsarbeiten[27][28] wurde 2011 das Gelände um den Mühlenteich u. a. durch den Bau eines historischen Schafstalls erweitert.[29]

Ebenfalls besteht im Heimatverein eine Gruppe von Middewinterhornbläsern,[30] die jeweils im Dezember eines Jahres am Mühlenteich das alte Jahr verabschieden.[31]

weitere Vereine[Bearbeiten]

  • Ortsfeuerwehr Wilsum der Freiwilligen Feuerwehr Uelsen, gegründet 1934
  • Ortsverein Wilsum des Deutschen Roten Kreutzes
  • Jägerschaft Wilsum
  • Landwirtschaftlicher Ortsverein Wilsum
  • Treckerfreunde Wilsum
  • Landfrauenverein Wilsum, gegründet 1971[32]
  • Tierschutz Niedergrafschaft e. V., der das Wilsumer Tierheim betreibt
  • Förderverein Grundschule Wilsum e. V.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Frühjahr (Februar/März): Dorfabende der Spielschar Wilsum
  • Ostersonntag: Osterfeuer der Treckerfreunde Wilsum beim Gelände der Schoneveld'schen Wassermühle
  • Wochenende um den 1. Mai: Wilsumer Volksfest, veranstaltet von den fünf großen Vereinen
  • Pfingsten: Deutscher Mühlentag bei Schonevelds Wassermühle
  • 1. Adventssamstag: Knobeln der Ortsfeuerwehr Wilsum
  • Dezember: Weihnachtsverlosung der Werbegemeinschaft Wilsum
  • Ende Dezember: Austragung des Peters-Cups, regionales Hallenfußballturnier

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wichtiges Standbein ist auch heute noch die Landwirtschaft in zahlreichen Sparten, vorwiegend in den Bereichen Milcherzeugung, Schweine- und Geflügelhaltung sowie Ackerbau, insbesondere Kartoffel-, Getreide- und Energiemaisanbau. Im Jahr 2011 produzierten die Wilsumer Milchviehhalter rund 6,7 Millionen Liter Milch.[33] Daneben bestehen zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und Handwerk wie auch im Dienstleistungs- und Handelsbereich, insbesondere angesiedelt in den neueren Gewerbegebieten in Nähe der Bundesstraße 403.[34]

Im Wachstum befindet sich der Tourismus-Sektor;[35] größter Anbieter vor Ort ist der Campingplatz und Ferienresort Wilsumer Berge auf einer Fläche von 70 ha und mit rund 1300 Stellplätzen. Der im Ferienresort gelegene Badesee Wilsum ist ein anerkanntes EU-Badegewässer und wird gemäß der Nds. BadegewVO fortlaufend bezüglich der Wasserqualität beobachtet und ist derzeit mit der höchsten Qualitätsstufe „ausgezeichnet“ eingestuft.[36] Daneben existieren aber auch weitere touristische Angebote, insbesondere im Bereich Ferien auf dem Bauernhof, Gruppenunterkünfte und Ferienwohnungen sowie zahlreiche Wander- und Radwanderwege wie auch gastronomische Angebote.

Größter Arbeitgeber vor Ort ist das Textilunternehmen WKS Textilveredlungs GmbH mit rund 230 Mitarbeitern am Standort Wilsum,[37] das als Kunststopferei Helmut Kronemeyer 1962 gegründet wurde.[38] Auf den Dachflächen von WKS befindet sich seit 2009 zudem eine der größten Photovoltaikanlagen in der Region mit einer installierten Kapazität von rund 854,40 kWp.[39] Rund 30 Wilsumer Unternehmen und Gewerbetreibende haben sich in der Werbegemeinschaft Wilsum zusammengeschlossen.

Wilsum verfügt über die niedrigste Schuldnerquote in der Region Grafschaft Bentheim (2009: 3,77 %).[40]

Verkehr[Bearbeiten]

Wilsum liegt an der Bundesstraße 403, in deren Nähe sich mehrere Gewerbegebiete befinden, und an der Kreisstraße 14. Mehrere Haltestellen in Wilsum werden von der Regionalbuslinie 100 der Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim bedient, die sowohl an Werktagen als auch an Sonn- und Feiertagen im Stundentakt neben Emlichheim auch über Nordhorn Bad Bentheim anfährt, wo Anschluss an den Schienenpersonennah- und -fernverkehr besteht. Von Frühjahr bis Herbst führen zu bestimmten Zeiten Busse auf dieser Linie Fahrradanhänger mit (Fietsenbus).[41]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Gemeindeverwaltung
  • Dorfgemeinschaftshaus
  • Dorfplatz
  • Sporthalle
  • Bauhof

Ortsfeuerwehr Wilsum[Bearbeiten]

Die Ortsfeuerwehr Wilsum der Freiwilligen Feuerwehr Uelsen ist eine Stützpunktfeuerwehr und stellt den Brandschutz und die technische Hilfeleistung in der Gemeinde sicher. Zum Löschbezirk mit der Größe von 7.200 ha gehören auch die Gemeinde Wielen sowie der Ortsteil Ratzel der Gemeinde Itterbeck. Die Ortsfeuerwehr verfügt über vier Feuerwehrfahrzeuge und derzeit 40 aktive Kameraden.

Mülldeponie des Landkreis Grafschaft Bentheim[Bearbeiten]

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Grafschaft Bentheim betreibt in Wilsum das Entsorgungszentrum Wilsum mit der Grafschafter Zentraldeponie, die 1985 in Betrieb genommen wurde (Zentraldeponie Wilsum II). Seit 2001 wird am Standort eine mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage betrieben. Neben der Zentraldeponie fungiert das Entsorgungszentrum auch als Gartenabfallsammelplatz und Sondermüllannahmestelle.[42]

Bildung[Bearbeiten]

  • Kindergarten Kükengoarn
  • Grundschule Wilsum: Seit 2010 verlässliche Ganztagsschule mit Mensa[43]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Geert Damink (1844–1915), Landwirt, reformierter Laienaktivist, Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses[44]
  • Berend Klasink (1874–1953), Landwirt, Bauernfunktionär, Provinziallandtagsabgeordneter („Zar von Wilsum“)[45][46]

Persönlichkeiten, die vor Ort gelebt und gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Steffen Burkert (Hrsg.): Die Grafschaft Bentheim – Geschichte und Gegenwart eines Landkreises. Verlag Heimatverein Grafschaft Bentheim e. V., Bad Bentheim 2010.
  • Evangelisch-altreformierte Kirchengemeinde Wilsum (Hrsg.): Evangelisch-altreformierte Kirche Wilsum 1848–1998. Selbstverlag, Wilsum 1999, ISBN 3-929013-16-9.
  • Erich Gövert: 150 Jahre evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Wilsum In: Emsländische Geschichte 19. Hrsg. von der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte, Haselünne 2011 (ISBN 978-3-9814041-3-5), S. 450–489 (und weitere Beiträge zu verschiedenen Teilaspekten der Wilsumer Vergangenheit in den vorherigen Bänden).
  • Heimatverein Wilsum (Hrsg.): Wilsum. Die Geschichte eines Dorfes 851–2012. Aus dem Dunkel der Vergangenheit bis heute, 2012.
  • Dietrich Veddeler: Chronik der Landgemeinde Wilsum. Veddeler, Nordhorn 1982.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wilsum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Grafschafter Geschichte: Eiszeit, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  3. vgl. auch Wilhelm Müller-Wille: Bodenplastik und Naturräume Westfalens, Band 14 der Schriftenreihe Spieker. Landeskundliche Beiträge und Berichte, herausgegeben von der Geographischen Kommission für Westfalen, Münster 1966, S. 239.
  4. Steffen Wachtel: Analyse der hydrogeologischen Verhältnisse und Optimierung der Sanierung eines Kanaldammes, Diplomarbeit an der Bauhaus-Universität Weimar, 2008, S. 49 (online als PDF).
  5. Landwirtschaftskammer Niedersachsen: SUNREG I. Abschlussbericht zum Modellvorhaben Querschnittsprojekt SUNREG I. Modell zur technischen, sozioökonomischen und ökologischen Bewertung von Biomassebereitstellungssystemen, am Beispiel ausgewählter Regionen in Niedersachsen und Brandenburg zur Herstellung von Sunfuel®., Hannover 2008, S. 18.
  6. Burkert (Hrsg.): Die Grafschaft Bentheim, S. 25.
  7. ndr.de: Namensforscher Jürgen Udolph - Archiv "W", abgerufen am 26. September 2011.
  8. grafschafter-geschichte.de: Athuger aus Wilshem, abgerufen am 9. Oktober 2012.
  9. Jörg Eckert: Aus archäologischen Ausgrabungen und Funden wird Geschichte, in: Burkert (Hrsg.): Die Grafschaft Bentheim, S. 148.
  10. Grafschafter Schulgeschichte: Grundschule Wilsum (bis 1967 Volksschule Wilsum, bis 1973 Mittelpunktschule), abgerufen am 8. März 2012.
  11. Zur Gründung des Amtes Neuenhaus durch das Königreich Hannover vgl. Christian H. Ebhardt (Hrsg.): Gesetze, Verordnungen und Ausschreiben für das Königreich Hannover aus dem Zeitraume von 1813 bis 1839. Band 2, Hannover 1839, S. 39 und 42.
  12. Grafschafter Nachrichten vom 28. November 2002: Wilsum ist das schönste Dorf in der Grafschaft – Sieger beim kreisweiten Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“.
  13. Grafschafter Nachrichten vom 24. Mai 2003: Wilsum auf dem Weg zum schönsten Dorf im ganzen Land? - Etappensieg. Bei Landesentscheid dabei.
  14. Nds. Ministerium f. Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung: 21. Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, abgerufen am 9. Oktober 2012.
  15. antenne.com: 21. Mai: Der Fluch von Wilsum, abgerufen am 22. Mai 2011.
  16. Heimatverein Wilsum: Chronik Wilsum 851-2012, abgerufen am 22. Oktober 2012.
  17. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen - Bevölkerungsfortschreibung.
  18. Grafschafter Nachrichten vom 19. Juli 2003: „Flickenteppich erhält Konturen - BAUPLANUNG Entwicklung eines Dorfkerns in Wilsum kommt langsam voran“.
  19. Grafschafter Nachrichten vom 29. März 2012: „Beachtliches Wachstum“. GGB weist in Wilsums „Dorfmitte II“ 17 weitere Bauplätze aus.
  20. Grafschafter Nachrichten vom 24. August 2011: Kleine Schritte statt großer Sprünge. Samtgemeinde Uelsen setzt auf ihre Stärken.
  21. Zensus-Ergebnis vom 9. Mai 2011
  22. Grafschafter Nachrichten vom 21. November 2006: Heinrich Mardink neuer Bürgermeister von Wilsum.
  23. wilsum.de: Das Wappen, abgerufen am 9. Oktober 2012.
  24. a b uelsen.de: Wappen der Gemeinde Wilsum (PDF; 250 kB), abgerufen am 20. Januar 2011.
  25. Grafschafter Nachrichten vom 19. März 2009: Heimatverein Wilsum darf einen Schafstall bauen - Eröffnung des neuen Wanderwegs am 16. Mai.
  26. Grafschafter Nachrichten vom 22. April 2010: Saisonstart an Wilsumer Wassermühle – Müller mahlen Korn.
  27. Grafschafter Nachrichten vom 7. Januar 2011: Uelsen setzt 2011 auf Bad und Bildung.
  28. Grafschafter Nachrichten: Schafstall für Wilsum kommt, 18. April 2011, Zugriff am 5. Januar 2012
  29. Grafschafter Nachrichten vom 1. Februar 2012: Verkehrssicherheit ein wichtiges Anliegen. Gemeinderat Wilsum verabschiedet langjährige Mitglieder.
  30. Bernhard Remmers: Wieder schallen die Middewinterhörner. Dank Zwier Lübbermann erlebt ein Tausende Jahre alter Brauch eine Renaissance, in: HAZ vom 31. Dezember 2009, S. 5.
  31. Grafschafter Nachrichten vom 13. Dezember 2011: Middewinter.
  32. Grafschafter Nachrichten vom 27. September 2011: Im Einsatz für die Dorfgemeinschaft. Feier zum 40. Jahrestag der Gründung des Wilsumer Landfrauenvereins
  33. Grafschafter Nachrichten vom 5. März 2012: Milcherzeuger weiter auf Erfolgskurs. Raiffeisen-Grenzland zeichnet die besten Betriebe aus.
  34. Grafschafter Nachrichten vom 19. März 2008: "GGB ermöglicht Gewerbegebiet in Wilsum - Bürgermeister Heinrich Mardink: Allein wäre uns die finanzielle Luft ausgeblieben".
  35. Grafschafter Nachrichten vom 18. Dezember 2004: Uelsen ist stolz auf hervorragende Infrastruktur – Tourismus für die Samtgemeinde ein immer größer werdender Wirtschaftsfaktor [...].
  36. Badesee Wilsum im nds. Badegewässer-Atlas, abgerufen am 28. November 2013.
  37. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 der WKS Textilveredlungs GmbH.
  38. Werner Straukamp: Auf und Ab am Baumwollfaden, in: Burkert (Hrsg.): Die Grafschaft Bentheim, S. 466.
  39. Grafschafter Nachrichten vom 24. Dezember 2009: Solarstrom für rund 220 Haushalte - 17000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach der WKS Textilveredlung.
  40. Grafschafter Nachrichten vom 6. November 2009: Überschuldung Privater geht leicht zurück.
  41. www.fietsenbus.de: Informationen zum Fietsenbusangebot, abgerufen am 20. Januar 2011.
  42. Homepage des AWB Grafschaft Bentheim: Informationen zum Entsorgungszentrum Wilsum, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  43. Grafschafter Nachrichten vom 27. Januar 2010: Schule stellt sich den Aufgaben der Zukunft - Neue Mensa in Wilsum offiziell eröffnet [...].
  44. Metmekaar: Biographie Damink (Version vom 18. Oktober 2007 im Internet Archive), abgerufen am 9. Oktober 2012.
  45. Metmekaar: Biographie Klasink (Version vom 18. Oktober 2007 im Internet Archive), abgerufen am 9. Oktober 2012.
  46.  o. V.: Geschlagene Tage nur um Oel. In: Der Spiegel. Nr. 48, 1949, S. 11-15 (online)..