Wincheringen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Trier-Saarburg | |
| Verbandsgemeinde: | Saarburg | |
| Höhe: | 240 m ü. NN | |
| Fläche: | 18,73 km² | |
| Einwohner: |
1772 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54457 | |
| Vorwahl: | 06583 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TR, SAB | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 35 149 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Schloßberg 6 54439 Saarburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Leo Holbach (CDU) | |
| Lage der Ortsgemeinde Wincheringen im Landkreis Trier-Saarburg | ||
Wincheringen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Saarburg an. Wincheringen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Geographische Lage [Bearbeiten]
Der Ort liegt an der Obermosel.
Ortsteile sind Wincheringen, Bilzingen und Söst.
Geschichte [Bearbeiten]
Das Wahrzeichen des Dorfes, das Warsberghaus mit dem ehemaligen Wehrturm, stammt im Ursprung aus dem 11./12. Jahrhundert. Es gehörte zu einer Wasserburg, die im Lauf der Jahrhunderte bis auf das Herrschaftshaus und den Wehrturm zerstört wurde. Das Haus hat seinen Namen von dem Herrschaftsgeschlecht der Warsberger, die ihren Weg aus Varsberg in Lothringen hierher an die Obermosel fanden. Von 1473 bis 1793 bestimmten sie maßgeblich die Geschichte des Ortes und der Region. Heute sind Turm und Haus im Besitz der Gemeinde. Als Kuriosum ist anzusehen, dass die Glocken der nahegelegenen Pfarrkirche "St. Peter" im Turm der Zivilgemeinde hängen. Der Grund hierfür liegt in der Zerstörung des Glockenturmes der Kirche am 6. Oktober 1944, nach der die Glocken provisorisch im alten Wehrturm aufgehängt wurden.
Am 20. Juli 1946 wurde Wincheringen gemeinsam mit weiteren 60 Gemeinden der Landkreise Trier und Saarburg dem am 16. Februar 1946 an Frankreich abgetretenen Saarland angegliedert. Am 8. Juni 1947 wurde diese französische Gebietserweiterung bis auf 20 Gemeinden wieder zurückgenommen und damit kam Wincheringen zu Rheinland-Pfalz.
Am 17. März 1974 wurden die beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Bilzingen und Söst eingemeindet.[3] Bilzingen, auf der fruchtbaren Hochfläche des Saargaues gelegen, durchzog einst eine Römerstraße zwischen Trier und Metz. Das landwirtschaftlich zwischen Äckern und Wiesen eingebettete Söst kann mit Münzfunden aus konstantinischer Zeit und fränkischen Grabfeldern aufwarten.
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wincheringen bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]
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Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Ortsgemeinderat in Wincheringen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:[4]
| Wahl | SPD | CDU | WGW | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 5 | – | 11 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 12 | – | 16 Sitze |
WGW = Wählergruppe Wincheringen 21
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „Im gespaltenen Schild vorne in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz. Hinten in Schwarz ein silberner, goldgekrönter, rotbewehrter Löwe“.
Begründung: Wegen der Zugehörigkeit des Ortes zum Kurfürstentum Trier (er erscheint zuerst im Prümer Güterverzeichnis im Jahre 893) zeigt das Wappen das kurtrierische Kreuz, dazu das Wappen der Familie von Warsberg, die die Burg als trierisches Lehen hatte.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Das Warsberghaus, die ehemalige Wasserburg Warsberg, Burg Wincheringen.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Wincheringen
Weinbau [Bearbeiten]
Wincheringen gehört zum „Weinbaubereich Obermosel“ im Anbaugebiet Mosel. Im Ort sind 38 Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 103 ha. Etwa 97 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007).Im Jahre 1979 waren noch 112 Betriebe tätig und die Rebfläche betrug 114 ha.[2]
Weblinks [Bearbeiten]
- Kurzporträt von Wincheringen bei Hierzuland, SWR Fernsehen
- Ortsgemeinde Wincheringen auf der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier
- Links zum Thema Wincheringen im Open Directory Project
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Regionaldaten
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, , Seite 200 (PDF; 2,6 MB)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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