Windeby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windeby
Windeby
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windeby hervorgehoben
54.4619444444449.790277777777810Koordinaten: 54° 28′ N, 9° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 14,77 km²
Einwohner: 1034 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24340
Vorwahl: 04351
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 173
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Webpräsenz: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeisterin: Jutta Werner (CDU)
Lage der Gemeinde Windeby im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Windeby (dänisch Vindeby, plattdeutsch: Winneby) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde Windeby liegt westlich von Eckernförde am Windebyer Noor. Im Norden grenzt die Gemeinde an die Bundesstraße 76, im Süden liegt sie an der Bundesstraße 203 von Eckernförde in Richtung Rendsburg. Der der Gemeinde namensgebende Ort Windeby samt dem Gut Windeby liegt südwestlich des Windebyer Noors. Der Hauptort der Gemeinde ist aber Kochendorf (niederdeutsch: Kochendörp, Kockendörp, dänisch: Kokkentorp) im nördlichen Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Endung -by bedeutet im Dänischen heute noch „Stadt“, „Ort“, im jütischen „Dorf, Siedlung“ und ist im Raum Schleswig weit verbreitet.

Archäologie[Bearbeiten]

Überregionale Bekanntheit erlangte der Ort durch den Fund zweier Moorleichen, wovon eine bis vor kurzem als Mädchen von Windeby bekannt war und sich nach neuesten Untersuchungen als Junge herausstellte. Die andere Moorleiche wird Mann von Windeby genannt. Mitten durch den Windebyer Hauptort Kochendorf verläuft der Osterwall (auch: Ostwall) des Danewerks.[2]

Denkmalgeschützte Reste des Osterwalls des Danewerks in Kochendorf

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung haben die SPD und die Wählergemeinschaft FWGW seit der Kommunalwahl 2008 je vier Sitze, die CDU hat drei.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein schmaler goldener Schräglinksbalken, oben ein steigender linksgewendeter goldener Wolf, unten ein goldenes Wagenrad mit fünf Speichen.“[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Windeby stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Windeby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. siehe: Irmgard Busch in einem Beitrag zum Osterwall in Rund ums Windebyer Noor (Publikation der SPD Windeby) Dezember 2008 online
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein