Windelsbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Windelsbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windelsbach
Windelsbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windelsbach hervorgehoben
49.39833333333310.299444444444450Koordinaten: 49° 24′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rothenburg ob der Tauber
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 38,51 km²
Einwohner: 1051 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91635
Vorwahl: 09867
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 225
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rothenburger Str. 5
91635 Windelsbach
Webpräsenz: www.windelsbach.de
Bürgermeister: Alfred Wolz (Freie Wähler[2])
Lage der Gemeinde Windelsbach im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild

Windelsbach ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern). Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Windelsbach liegt im nördlichen Naturpark Frankenhöhe. Der Gemeindesitz liegt etwa 9 km östlich von Rothenburg ob der Tauber und etwa 22 km nordwestlich von Ansbach, wo die Kreisverwaltung residiert. Im namengebenden Hauptort läuft der Windelsbach mit dem Wurmbach zum Ödenbach zusammen, der südöstlich letztlich zur obersten Altmühl außerhalb der Gemarkung entwässert, welche zuvor in etwa selber Richtung den östlichen Gemeindeteil durchläuft. Beide großen Bäche verlassen die Gemarkung etwa auf 435 m ü. NN, der Hauptort liegt auf etwa 450 m ü. NN und der höchste Berg der Gemarkung nordwestlich des Dorfes Windelsbach an der bewaldeten Schichtstufe hinunter ins Tauberland erhebt sich bis auf 514 m ü. NN.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Windelsbach hat neun Ortsteile[3] und zwei Einöden:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im benachbarten Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim: Gallmersgarten und Burgbernheim im Norden sowie Marktbergel im Nordosten. Im heimischen Landkreis Ansbach: Colmberg im Osten, Geslau im Süden, Neusitz im Westen und Steinsfeld im Nordwesten.

Klima[Bearbeiten]

In Windelsbach fallen im Jahr im Durchschnitt im Jahr 637 mm Regen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Windelsbachs datiert aus dem Jahre 1241. Windelsbach im heutigen Bezirk Mittelfranken gehörte zum Fürstentum Ansbach, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag und 1792 von Preußen erworben wurde. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Nordenberg und Preuntsfelden eingegliedert.[4] Am 1. Mai 1978 kamen Burghausen und Cadolzhofen hinzu.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Windelsbach mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 1005
  • 1950: 1441
  • 1961: 1014[5]
  • 1970: 0980[5]
  • 1979: 0917
  • 2004: 1064
  • 2009: 1088
  • 2011: 1075

Windelsbach ohne eingemeindete Ortsteile:

  • 1910: 278[6]
  • 1933: 277
  • 1939: 260[7]
  • 1961: 231[5]
  • 1970: 251[5]
  • 1987: 251[8]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

2. Bürgermeister: Wilfried Beck, Nordenberg und 3. Bürgermeister: Schmidt Günter, Cadolzhofen[2]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold ein schräg gestellter, dreimal von Silber und Blau geteilter Schild, auf dessen linker Ecke ein blauer Topfhelm mit zwei senkrechten roten Zylindern als Helmzier, deren rechter mit kleinen Löchern versehen ist.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Windelsbach

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Ursprung der Altmühl bei der Siedlung Erlach

In der Siedlung Erlach (49/25/08 N, 10/18/22 E) des Ortsteils Hornau liegt eine der Quellen der Altmühl.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Windelsbach ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten]

Windelsbach liegt nahe der Autobahn A 7 (Anschlussstelle 108 - Rothenburg ob der Tauber).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Windelsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Website der Gemeinde, abgerufen am 08. Dezember 2014
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1373&attr=590&modus=automat&tempus=20110802/221027&hodie=20110802/230018
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  5. a b c d e  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706 und 725.
  6. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/rothenburg.htm
  7. http://geschichte-on-demand.de/bay_rothenburgt.html#windelsbach
  8. Windelsbach im Genwiki