Winden im Elztal
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Emmendingen | |
| Höhe: | 292 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,96 km² | |
| Einwohner: |
2.828 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 129 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79297 | |
| Vorwahlen: | 07682, 07685 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EM | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 16 055 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstraße 1 79297 Winden im Elztal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Clemens Bieniger | |
| Lage der Gemeinde Winden im Elztal im Landkreis Emmendingen | ||
Winden im Elztal ist eine Gemeinde im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde Winden mit ihren beiden Ortsteilen Niederwinden und Oberwinden liegt etwa 25 km nordöstlich von Freiburg im Breisgau in einem Tal des mittleren Schwarzwaldes.
[Bearbeiten] Geografische Lage
Winden ist am Fuße des Hörnleberges zwischen Gutach und Elzach im Elztal gelegen.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Winden im Elztal bestehend aus den ehemaligen Gemeinden Niederwinden und Oberwinden gehören 24 Dörfer, Weiler, Zinken, Höfe und Häuser. Zur ehemaligen Gemeinde Niederwinden gehören das Dorf Niederwinden, der Weiler Vorderschwangen und die Höfe Dürrenberg, Hillers(s)berg, Hinterschwangen, Mooshof und Reschhöfe. Zur ehemaligen Gemeinde Oberwinden gehören das Dorf Oberwinden, die Weiler Allmend, Am Brand (Dobel), Am Brand (Wanne), Grün (mit Oberwinden zusammengewachsen), Lehen, Reschenberg und Stauden, die Zinken Halden und Rüttlersberg, die Höfe Braunhöfe, Ensenberg, Erzenbach und Merklehof und die Wohnplätze Dobelberg, Neudorf und Ziegelhütte.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
In einer Urkunde des Papstes Alexander III. aus dem Jahr 1178 sind die Orte „wineden inferius et superius“, Niederwinden und Oberwinden, erstmal als Besitz des Waldkircher Kloster St. Margareten erwähnt. Durch den Verkauf Niederwindens wurden die beiden Ortsteile im Jahr 1293 voneinander getrennt. 1567 wurde Oberwinden österreichisch und gehörte dort zur Landschaft Breisgau in Vorderösterreich. 1805 kamen beide Ortsteile zum Großherzogtum Baden.
Am 1. Januar 1975 wurden die beiden Gemeinden durch die Gemeindereform zur Gemeinde Winden im Elztal vereint.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
| Jahr | Oberwinden | Niederwinden |
| 1871 | 982 | 507 |
| 1974 | 1527 | 1007 |
| 2000 | 1625 | 1130 |
| 2006 | 1644 | 1218 |
| 2007 | 1642 | 1213 |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 55,2 % (– 5,0) zu folgendem Ergebnis:[3]
| CDU | 45,4 % | + 1,3 | 6 Sitze | ± 0 |
| FWG | 29,7 % | – 5,9 | 4 Sitze | – 1 |
| SPD | 25,0 % | + 4,7 | 2 Sitze | + 1 |
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Winden ist über die Bundesstraße 294 an das überregionale Straßennetz angebunden. Auf der Elztalbahn (Denzlingen - Elzach) verkehrt heute die Breisgau-S-Bahn mit je einem Haltepunkt in beiden Ortsteilen Windens.
[Bearbeiten] Bildung
In Oberwinden besteht eine Hauptschule mit Werkrealschule, in Niederwinden eine Grundschule. Daneben gibt es in beiden Ortsteilen je einen Kindergarten.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Musik
Im Jahre 1880 entschlossen sich 12 begeisterte Musiker, die Musikkapelle Oberwinden zu gründen. Auftritte fanden vor allem bei kirchlichen Anlässen und besonderen Ereignissen in der Gemeinde statt.
Bereits 1928 bildeten Jungmusiker der Kapelle eine Abordnung, die aus eigenem Interesse auch öffentliche Veranstaltungen mit Erfolg bestritten.
Während beider Weltkriege ruhte zwar die aktive Tätigkeit der Kapelle, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder und ihre Liebe zur Musik konnten jedoch nicht zerstört werden. Schon 1947 begannen 16 Musiker wieder mit dem Musizieren und viele folgten ihrem Beispiel. Im Jahre 1964 (-1975) gingen die „Elztäler Dorfmusikanten“, die anfänglich vor allem bei vereinsinternen Veranstaltungen spielten, aus der Kapelle hervor. Ihr Name und ihre volkstümlichen Weisen waren schon bald über die örtlichen Grenzen hinaus bekannt.
[Bearbeiten] Bauwerke
Die Pfarrkirche St. Stephan in Oberwinden gehört zu den späten Schöpfungen des Weinbrenner-Schülers Hans Voß. Sie wurde zwischen 1835 und 1842 erbaut.
[Bearbeiten] Sport
Der größte Windener Sportverein ist der Fußballverein Sportfreunde Winden. Die 1. Mannschaft der SF Winden spielt in der Bezirksliga. Die Damenmannschaft spielt ebenfalls in der Bezirksliga.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Immer am ersten Samstag im Dezember lädt die Musikkapelle Oberwinden zu ihrem Jahreskonzert ein.
Auch ist Winden im Elztal eine Hochburg der alemannischen Fasnacht. In Winden im Elztal sind zwei Narrenzünfte heimisch (D'r oberwindemer Spitzbue & der Niederwindemer Schindeljokel). Während der gesamten Fasnachtszeit findet in den beiden Ortsteilen ein Buntes Treiben statt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Anton Beck (1805–1876), geboren in Oberwinden, badischer Oberamtmann, Mitglied der Badischen Ständeversammlung
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Regierungsbezirk Freiburg. In: Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Bd. IV, Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2, S. 205–256.
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
[Bearbeiten] Weblinks
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