Windischeschenbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neustadt an der Waldnaab | |
| Höhe: | 438 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,38 km² | |
| Einwohner: |
5130 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 141 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92670 | |
| Vorwahl: | 09681 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 74 168 | |
| Stadtgliederung: | 20 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Hauptstraße 34 92670 Windischeschenbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Andreas Meier (CSU) | |
| Lage der Stadt Windischeschenbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab | ||
Windischeschenbach ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Die Stadt liegt westlich vom Zusammenfluss von Fichtel- und Waldnaab. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Ritzerberg mit einer Höhe von 552 Metern.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde hat 20 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Klima [Bearbeiten]
Die Stadt liegt im Klimabezirk des Oberpfälzer Waldes, eines waldreichen Mittelgebirges in Ostbayern, welches ein typisches Schonklima aufweist.
Geschichte [Bearbeiten]
Um 950 entstand durch Mönche des Klosters St. Emmeram aus Regensburg die Missionsstation Windischeschenbach. 1605 wurde der Ort zum Markt erhoben. Windischeschenbach gehörte zum größten Teil zum Reichsstift Kloster Waldsassen. Der Ort war durch den Eschenbach geteilt, wobei der am rechten Ufer gelegene Teil des Ortes dem Herzogtum Sulzbach unterstand und somit seit 1777 zu Bayern und der links des Eschenbaches gelegene Teil zu Waldsassen gehörte. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der gesamte Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1952 wurde anlässlich der 1000-Jahr-Feier von Ort und Pfarrei der Markt zur Stadt erhoben. Am 22. September 1987 wurde in Windischeschenbach die Kontinentale Tiefenbohrung (KTB) gestartet.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Bernstein, Naabdemenreuth und Neuhaus (mit dem im Jahr 1945 oder 1946 eingemeindeten Dietersdorf) eingegliedert.[3]
Politik [Bearbeiten]
Stadtrat [Bearbeiten]
Der Stadtrat hat 20 Mitglieder:
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Rot ein silberner Wellenbalken, darin ein waagrechter blauer Fisch; oben zwei sechsstrahlige goldene Sterne, unten ein solcher.
Das Wappen ist seit 1553 bekannt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Windischeschenbach ist das „Tor zum Waldnaabtal“, einem Naherholungsgebiet zum Wandern und Radfahren. Das Waldnaabtalmuseum in der Burg Neuhaus ist ein regionales Archiv der Kultur und Lebensart.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Burg Neuhaus mit 23 m hohem „Butterfassturm“
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Windischeschenbach
Kulinarische Spezialitäten [Bearbeiten]
Windischeschenbach stellt eine Zoigl-Hochburg dar. Der Zoigl ist ein untergäriges Bier, das nach althergebrachter Weise gebraut wird. Die zahlreichen Zoigl-Stuben laden zumeist an den Wochenenden abwechselnd zum abendlichen gemütlichen Beisammensein ein.
Verkehr [Bearbeiten]
Windischeschenbach hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Regensburg–Oberkotzau, an dem regelmäßig Züge der Vogtlandbahn verkehren. Die Stadt grenzt unmittelbar an die Autobahn A93 Regensburg - Weiden - Hof an und verfügt über eine eigene Autobahnanschlussstelle.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Josef Wagner (1892–1979), SPD-Politiker, lebte nach dem Ersten Weltkrieg in Windischeschenbach.
- Dieter Hildebrandt (* 1927), deutscher Kabarettist, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus seiner niederschlesischen Heimat vertrieben und lebte in Windischeschenbach.
- Altneihauser Feierwehrkapell’n, Leitung: Norbert Neugirg
Sonstiges [Bearbeiten]
Überregional bekannt wurde Windischeschenbach durch das Kontinentale Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Der Bohrturm kann besichtigt werden.
Weblinks [Bearbeiten]
- Luftbilder der Stadt
- Windischeschenbach : Historische Spurensuche - Die Junge Pfalz in Bayern (Haus der Bayerischen Geschichte)
- Windischeschenbach: Wappengeschichte vom HdBG
- Windischeschenbach: Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111107/190014&attr=OBJ&val=1000
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 538
Altenstadt a.d.Waldnaab | Bechtsrieth | Eschenbach i.d.OPf. | Eslarn | Etzenricht | Floß | Flossenbürg | Georgenberg | Grafenwöhr | Irchenrieth | Kirchendemenreuth | Kirchenthumbach | Kohlberg | Leuchtenberg | Luhe-Wildenau | Mantel | Moosbach | Neustadt am Kulm | Neustadt a.d.Waldnaab | Parkstein | Pirk | Pleystein | Pressath | Püchersreuth | Schirmitz | Schlammersdorf | Schwarzenbach | Speinshart | Störnstein | Tännesberg | Theisseil | Trabitz | Vohenstrauß | Vorbach | Waidhaus | Waldthurn | Weiherhammer | Windischeschenbach
